Stand: 05/2024

Dividenden:     Einnahmen 2024:         €3.732  |                  Einnahmen seit 2013:      €43.676

Dividenden Spenden:    monatl. Cashflow:    €30  |                        bisher Gespendet:           €600

 

 

 

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Gold

(30.09.2023)

 

Laut Ole Hansen, Leiter der Rohstoffstrategie bei der Saxo Bank, hat Gold noch mehr Platz nach unten und könnte sogar die 1.800-Dollar-Marke testen. Obwohl der Analyst dem Goldpreis aus kurzfristiger Sicht ein neues Jahrestief zutraut, ändere das nichts an seinem langfristig bullishen Ausblick für das Edelmetall.

 

In einem Interview mit Kitco News sagte er, dass Gold aufgrund der hohen Renditen für Anleihen und der Stärke des Dollar schon früher hätte fallen müssen. Er fügte hinzu, dass der Goldpreis sich angesichts dieser Umstände allerdings immer noch gut behaupte.

 

Hansen fügte hinzu, dass die Schwäche bei Gold Sinn ergibt, da die Fed ihre Straffungstendenz beibehält. In der vergangenen Woche ließ die US-Zentralbank die Zinssätze unverändert, signalisierte jedoch, dass sie die Zinssätze längere Zeit auf einem hohen Niveau belassen könnte, um die Inflation auf ihr Ziel von zwei Prozent zu senken.

 

Obwohl die Fed optimistisch sei, eine sanfte Landung für die Wirtschaft zu schaffen, sende der Markt unterschiedliche Signale aus, so Hansen weiter. Er bemerkte, dass das sogenannte Bear-Steepening in der Zinskurve weiterhin auf eine drohende Rezession hinweist.

 

Hansen sagte, die Fed stecke nun in der Zwickmühle zwischen dem abnehmenden wirtschaftlichen Wachstum und anhaltend höherer Inflation aufgrund steigender Energiekosten.

 

"Ich gehe von einer drohenden Stagflation aus, und das hat Gold auf diesen Niveaus gehalten", sagte er. "Wir haben das schon früher gesagt, aber jetzt ist die Zeit, geduldig bullisch für Gold zu sein."

 

Die Korrektur im Goldpreis befindet sich höchstwahrscheinlich in den letzten Zügen. Leicht tiefere Kurse sind zwar noch möglich, doch mittel- und langfristig bietet der aktuelle Goldpreis eine gute Kaufgelegenheit.

 

Quelle: Der Aktionär

Walmart

(30.09.2023)

 

Während viele Aktien in den vergangenen Wochen reichlich an Wert verloren haben, notiert Walmart knapp unter Rekordhoch. Seit Jahresbeginn liegt der Titel des weltgrößten Einzelhandelskonzerns 15 Prozent im Plus. Das ist natürlich überhaupt nichts zu dem, was mit Walmart auf lange Sicht zu holen war.

 

Walmart-Aktien sind seit 1972 an der New York Stock Exchange zu handeln. Seitdem hat die Aktie 252.080 Prozent zugelegt. Wer damals nur 1.000 Euro investierte, kommt inklusive Dividenden auf 4,2 Millionen Euro.

 

Gegen Walmart hatten langfristig selbst die meisten Tech-Aktien keine Chance. Seit dem Start 1985 kommt der Nasdaq 100 auf 14.060 Prozent, während die Walmart-Aktie 18.745 Prozent gestiegen ist.

 

Die Wertentwicklung ist die Folge einer amerikanischen Erfolgsgeschichte wie sie im Buche steht. 1972, zur Zeit des IPO, erlöste Walmart gerade einmal 78 Millionen Dollar (inflationsbereinigt: 572 Millionen). 2023 wird Walmart voraussichtlich 610 Milliarden Dollar umsetzen.

 

Aktuell laufen die Geschäfte – mal wieder – besser als erwartet. Vor wenigen Wochen erhöhte Walmart erneut die Prognose für das Gesamtjahr: Beim währungsbereinigten Umsatz erwartet der Konzern nun ein Plus von 4 bis 4,5 Prozent nach zuvor 3,5 Prozent. Der Gewinn vor Sonderposten soll zwischen 6,36 und 6,46 Dollar statt nur zwischen 6,10 und 6,20 Dollar liegen.

 

Walmart ist seit 2018 wieder laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Seitdem hat sich der Kurs knapp verdoppelt. Dabeibleiben!

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(30.09.2023)

 

Die meisten Dividenden-Aktien können zurzeit nicht mit den hohen Marktzinsen mithalten. Zudem wird die Fed möglicherweise in diesem Jahr noch einmal den Leitzins anheben. Laut US-Investmentbank Jefferies sollen sich Anleger "grundsolide" Aktien anschauen, die bestimmte Kriterien erfüllen.

 

Die Jefferies-Analysten haben sich den MSCI USA angeschaut, die nachhaltige Renditen durch Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe erzielen. Aussortiert wurden Unternehmen, die eben keine nachhaltigen Dividenden zahlen, schwache Bilanzen und einen schlechten Cashflow vorweisen.

 

Überraschenderweise ist Apple unter den "grundsoliden Dividendentipps". Das Unternehmen weist eine Gesamtrendite von 3,5 Prozent vor, die sich aus der 12-monatigen Forward-Dividendenrendite und der Rückkaufrendite in den letzten zwölf Monaten zusammensetzt.

 

Apple hat zwar in den letzten Wochen korrigiert, doch Marktposition, Cashflows, Aktienrückkäufe und der Roll-out des iPhone 15 sprechen für eine stabile Gesamtrendite über die nächsten Jahre.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Deutsche Bank

(29.09.2023)

 

Nach einer langen Seitwärtsphase kommt Bewegung in die Aktie der Deutschen Bank. Nach mehreren Kaufsignalen innerhalb weniger Tage steht das wichtigste kurz bevor. Im Anschluss könnte der DAX-Wert sehr schnell weiter steigen und endlich eine Kurslücke schließen. Das Jahreshoch ist dann auch nicht mehr weit.

 

Am Mittwoch und Donnerstag konnte sich die Deutsche Bank zwei Handelstage über der wichtigen 200-Tage-Linie. Kurz zuvor hatte die Aktie bereits den GD50 zurückerobert sowie im MACD ein Kaufsignal generiert und den Grundstein für steigende Kurse gelegt.

 

Jetzt kommt es darauf an, das Zwischenhoch von Juli dieses Jahres bei 10,705 Euro zu überwinden. Gelingt dies, wäre nur die Gap-Kante von März dieses Jahres bei 10,94 Euro noch relevant. Wahrscheinlicher ist ein Gap-Close bei 11,47 Euro. Wird auch diese Hürde gemeistert, wartet das Jahreshoch bei 12,36 Euro.

 

Das Chartbild der Deutschen Bank hat sich schlagartig verbessert. Sollte der Widerstand bei 10,71 Euro gebrochen werden, sollte man spätestens auf den Zug aufspringen. Ein Stopp bei 7,70 Euro sichert ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(29.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Airbus hat einen weiteren Großauftrag der Cathay Group erhalten. Wie der Flugzeughersteller mitteilte, hat die Airline aus Hongkong 32 Maschinen aus der A320neo-Familie bestellt. Insgesamt hat die Gesellschaft damit 64 Stück geordert, wovon 13 bereits ausgeliefert wurden.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(29.09.2023)

 

Wie das Wall Steet Journal schreibt, hat Peking Apple aufgefordert verbotene Apps aus seinem chinesischen App Store zu verbannen. Nutzer in China können per VPN beliebte Apps wie Twitter, Facebook oder YouTube herunterladen. Diese Lücke will die chinesische Regierung schliessen.

 

Quelle: stock3.com

Allianz

(29.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Allianz verliert Berichten zufolge ihren Finanzvorstand Giulio Terzariol. Der Manager stehe vor einem Wechsel zu dem italienischen Konkurrenten Generali, schreibt die italienische Zeitung La Stampa. Die Allianz und Generali lehnten auf Anfrage von Dow Jones Newswires eine Stellungnahme ab.

 

Laut Bericht könnte der Wechsel zur Assicurazioni Generali, wo Terzariol das Versicherungsgeschäft leiten soll, bereits in den nächsten Tagen erfolgen. Er könnte dort weiter aufsteigen und perspektivisch Nachfolger von CEO Philippe Donnet werden, so die Zeitung. Generali ist auch im Asset- und Wealth Management tätig.

 

Terzariol sitzt seit Anfang 2018 als CFO im Vorstand der Allianz, bei der er seit 1998 arbeitet. Begonnen hat der 51-jährige seine Karriere allerdings bei Generali.

 

Laut Nachrichtenagentur Reuters trifft sich bei der Allianz in der kommenden Woche der Aufsichtsrat. In der Sitzung soll es unter anderem um die Vertragsverlängerung von Vorstandschef Oliver Bäte gehen.

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(29.09.2023)

 

Die Aktie der DHL Group schwächelt derzeit angesichts der lahmenden Konjunkturentwicklung in vielen für den Logistikkonzern wichtigen Märkten weiter. Immerhin erhalten die DAX-Titel wieder zumindest etwas Rückenwind von Studien, in denen die Kursziele zum Teil deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegen.

 

Die britische Großbank Barclays hat das Kursziel für DHL Group von 55 auf 52 Euro gesenkt, was 35 Prozent über dem aktuellen Kursniveau liegt, Dementsprechend wurde die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der Welthandel sei auch im dritten Quartal schwach geblieben, schrieb Analystin Alexia Dogani in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie. Die europäischen Logistikkonzerne litten weiterhin unter negativen Währungseffekten und hohen Treibstoffkosten. Das Hauptaugenmerk liege nun auf dem vierten Quartal und der Frage, ob die robuste Verbrauchernachfrage zu steigenden Lagerbeständen führt und eine Erholung des Handels in Gang setzt. Davon könnte die Luftfracht kurzfristig profitieren.

 

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat DHL Group nach Treffen mit Investoren sowie Besuchen von Standorten des Logistikkonzerns auf "Neutral" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Er fühle sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass DHL gut positioniert sei, erklärte Analyst Patrick Creuset in seiner am Donnerstag vorliegenden Studie. Allerdings stimme das allgemeine Feedback auch mit der Wahrnehmung eines weiter schwierigen Branchenumfelds überein. Seine Schätzungen für 2024 lägen ein wenig unter den Konsensprognosen.

 

Die Aktie der DHL Group ist charttechnisch betrachtet weiterhin in einer relativ schwachen Verfassung. Ein Kauf drängt sich deshalb vorerst nicht auf. Mittel- bis langfristig sind die Perspektiven für die im historischen und im Branchenvergleich günstig bewerteten Anteilscheine des Bonner Logistikriesen aber weiterhin gut. Wer investiert ist, kann dabeibleiben. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

(29.09.2023)

 

Das tut gut und nicht nur dem US-Sportartikelriesen, sondern der gesamten Branche – Nike hat im vergangenen Quartal trotz weiterer Rabattaktionen deutlich mehr verdient als von Analysten erwartet. Die Aktie sprang nachbörslich kräftig in die Höhe und zieht Werte wie Adidas und Puma ebenfalls hoch.

 

Im Quartal per Ende August hat Nike durch weitere Rabatt-Aktionen seine hohen Lagerbestände im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 8,7 Milliarde Dollar abgebaut und Platz für neue und profitablere Waren geschaffen.

 

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 12,9 Milliarde Dollar, verfehlte jedoch die Prognosen der Analysten leicht. Dafür hat Nike mit mehr Profitabilität gepunktet: Die Bruttomarge betrug 44,2 Prozent und lag damit über den Schätzungen von 43,7 Prozent. Die operative Marge wurde bei 11,9 Prozent erwartet. Berichtet wurden 12,4 Prozent.

 

So kam Nike im ersten Quartal des gebrochenen Geschäftsjahres 2024 auf einen Gewinn von 94 Cent je Aktie. Dieser Wert lag ein Prozent über dem des Vergleichszeitraums und starke 26 Prozent über den Markterwartungen.

Wie auch bei Walmart werden die US-Verkaufszahlen von Nike als Indikator für die Verbraucherstimmung im Land gesehen. Hohe Spritpreise und Inflation haben in den vergangenen Monaten dazu geführt, dass sich das Konsumklima merklich eingetrübt hat. Auch wenn der Absatz in Nordamerika mit minus ein Prozent rückläufig war, konnte der Wert die Markterwartungen um 46,5 Prozent übertreffen.

 

Nachbörslich legten die Papiere am Donnerstag acht Prozent auf einen Kurs von 96,67 Dollar zu, nachdem sie zuvor vier Tage in Folge mit roten Vorzeichen aus dem Handel gegangen waren und unter die 90-Dollar-Marke gerutscht sind. Am Freitag gewinnen ebenfalls Adidas (plus sieben Prozent), Puma (plus fünf Prozent) und Zalando (plus drei Prozent).

 

Das Zahlenwerk ist ein Lichtblick. DER AKTIONÄR bleibt für seine laufende Empfehlung positiv gestimmt. Kursziel: 130 Euro, Stopp: 80 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Morphosys

(29.09.2023)

 

Die jüngste charttechnische Korrektur der zuvor stark gelaufenen Morphosys-Aktien hat sich am Donnerstag weiter fortgesetzt. Die Papiere der deutschen Biotechnologie-Gesellschaft gerieten wegen einer kritischen Studie des Analysehauses Kempen kräftig unter Druck und nahmen damit die rote Laterne im SDAX ein.

 

Analystin Suzanne van Voorthuizen bekräftigte ihre Verkaufsempfehlung für die Aktien, deren Wert sich in diesem Jahr bereits verdoppelt hat.

 

Die Kempen-Analystin schließt ein kompliziertes Szenario nicht aus, wenn die zum Jahresende bevorstehende Auswertung der Daten zu Morphosys' großem Hoffnungsträger Pelabresib ansteht. Möglicherweise könnte dann sogar die Marktzulassung in Frage gestellt werden, schrieb van Voorthuizen. Von einem glatten Erfolg über einen gemischten Fall bis hin zu einem "völligen Scheitern" sei alles möglich.

 

Damit äußert sich erstmals seit längerem jemand aus dem Kreis der Branchenbeobachter wieder negativ. Viele Pharmaexperten hatten die Aussichten des Krebsmedikaments zuletzt eher optimistisch eingeschätzt, was den Morphosys-Kurs mächtig angetrieben hatte. Mitte September hatten die Papiere das höchste Niveau seit Januar 2022 erreicht, bevor sie jüngst wieder zurückfielen.

 

Mit der milliardenschweren Übernahme von Constellation Pharmaceuticals hat sich Morphosys die Rechte an der Substanz Pelabresib gesichert. Ende 2023 will die deutsche Biotech-Gesellschaft richtungsweisende Daten in der Indikation Myelofibrose vorlegen. Im Erfolgsfall könnte Morphosys bereits 2024 erste Umsätze mit dem Mittel generieren.

 

Morphosys setzt mit Pelabresib viel auf eine Karte. Entsprechend wird auch bei der Bekanntgabe der Ergebnisse die Kursreaktion ausfallen. Spekulativ ausgerichtete Anleger setzen darauf, dass Morphosys die Substanz Pelabresib in der Indikation Myelofibrose über die Ziellinie führen kann. Ein Stopp bei 18,90 Euro sichert nach unten vor größeren Verlusten ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Nike

(29.09.2023)

 

Nike übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,94 die Analystenschätzungen von $0,75. Umsatz mit $12,94 Mrd. unter den Erwartungen von $13,02 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

 

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Allianz

(28.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Allianz trennt sich von ihrem lokalen Geschäft in Saudi-Arabien. Wie der Versicherungskonzern mitteilte, verkauft er seine Beteiligung an der Allianz Saudi Fransi (AzSF) von 51 Prozent an Adnic, einen Versicherer mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Maßnahme sei Teil der Verschlankung der Aktivitäten der Allianz im Nahen Osten. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

 

Die globalen Geschäfte des Konzerns in Saudi-Arabien wie Allianz Global Investors, Pimco, Allianz Trade, Allianz Partners und Allianz Re werden weiterhin auch in dem Land präsent sein.

 

Die AzSF-Transaktion soll in einigen Monaten über die Bühne gehen. Mitarbeiter und Kunden seien davon nicht betroffen

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(28.09.2023)

 

FTC-Chefin Lina Khan hat im CNBC-Interview am Mittwoch noch mal klargemacht, wie ernst es ihr beim Kampf gegen Amazons Geschäftspraktiken ist. Die Klage gegen den Konzern schütze den „freien und fairen Wettbewerb“. Die Analysten der Bank of America machen Khan wenig Hoffnung auf ein leichtes Spiel.

 

Khan bezeichnete Amazon in dem Interview als „Superstore“. „Die Idee des Superstores hat sich in der Welt des stationären Handels bereits etabliert. Es gab eine ganze Reihe von Kartellverfahren gegen Superstores, die erfolgreich waren.“

 

Durch diese zu groß geratenen Unternehmen entstehe nun einmal ein Schaden. Durch Abhilfemaßnahmen allerdings könne der Wettbewerb vollständig wiederhergestellt werden.

 

Die FTC wirft in ihrer aktuellen Klage gegen Amazon dem Unternehmen vor, Konkurrenten von Dienstleistungen im Online-Marktplatzgeschäft auszuschließen und Wettbewerb so zu unterdrücken. Außerdem zwinge Amazon die Händler dazu, seine eigenen Logistik- und Lieferdienstleistungen zu nutzen, um im Gegenzug auf der Plattform prominent platziert zu werden.

 

Die Analysten indes haben sich bislang nicht groß beeindrucken lassen von Khans aggressivem Kurs gegen Amazon. Nach wie vor stufen 60 der 62 von Bloomberg befragten Experten die Amazon-Aktie mit „Kaufen“ ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 173,58 Dollar, was einem Potenzial von 38 Prozent entspricht.

 

Bullish ist unter anderem die Bank of America. „Wir können zwar keine Meinung zu möglichen Prozessergebnissen abgeben“, heißt es in der aktuellen Studie. „Allerdings halten wir einen Vergleich für unwahrscheinlich. Wir erwarten, dass sich Amazon energisch verteidigen wird.“

 

Das erwartet DER AKTIONÄR zwar ebenfalls, sieht aber auch kein Drama darin, falls Amazon am Ende des Prozesses zur Aufspaltung verurteilt wird. In Einzelteilen wäre der Techkonzern nämlich eine ganze Stange mehr wert.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(28.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - BMW bindet Vorstandschef Oliver Zipse weitere Jahre. Wie der Autokonzern mitteilte, wurde der Vertrag des Managers, der das Unternehmen seit August 2019 führt, bis 2026 verlängert. Zudem teilte BMW mit, dass Jochen Goller in den Vorstand berufen wurde, wo er zum 1. November die Nachfolge von Pieter Nota als Vertriebsvorstand übernimmt.

 

"Oliver Zipse hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich durch ein ausgesprochen volatiles Umfeld gesteuert", sagte Aufsichtsratschef Norbert Reithofer. "In einer Phase globaler Krisen und tiefgreifender Transformation hat die BMW Group unter seiner Führung nicht nur verlässlich robuste Ergebnisse erzielt, sondern auch ihre Führungsposition im globalen Wettbewerb nachhaltig gestärkt."

 

Der neue Vertriebschef Goller arbeitet seit 1999 bei BMW. Er leitet seit 2018 die Aktivitäten in der Region China. "Mit Jochen Goller berufen wir einen international erfahrenen Vertriebsmanager in den Vorstand, der als ausgewiesener China-Experte den größten Markt der BMW Group wie kaum ein Zweiter kennt", so Reithofer.

 

Quelle: stock3.com

(28.09.2023)

 

Es gab in der Vergangenheit nur wenige Phasen, in denen es für Energieriesen wie Shell oder ENI leichter war, Tag für Tag üppige Gewinne einzufahren. Denn die Ölpreise steigen derzeit weiter und nähern sich nun allmählich der runden Marke von 100 US-Dollar. Am Donnerstagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 97,34 US-Dollar.

 

Das waren 79 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 83 Cent auf 94,51 Dollar.

 

Zeitweilig stieg der Preis für amerikanisches Rohöl erstmals seit Sommer 2022 über die Marke von 95 Dollar. Auch europäisches Erdöl kostet derzeit so viel wie seit längerem nicht mehr. Bei Brent-Öl liegt die 100-Dollar-Marke noch etwas näher als bei WTI. Seit Anfang Juli sind die Preise um jeweils etwa 25 Dollar gestiegen.

 

Hauptgrund für die Preiszuwächse ist, dass große Förderländer wie Saudi-Arabien und Russland ihr Angebot künstlich verknappen. Damit wollen sie steigende Preise bewirken und letztlich höhere Einnahmen aus dem Erdölverkauf erzielen. Die offizielle Linie lautet, den Rohölmarkt im Gleichgewicht zu halten.

 

Ein weiterer Grund für die steigenden Preise sind die niedrigen und rapide fallenden Erdölvorräte. Die Nachfrage nach dem wichtigen Rohstoff Öl fällt unterdessen robust aus. Stabilisierend wirkt vor allem, dass in den USA eine befürchtete Rezession bisher ausgeblieben ist. In China scheint sich die fragile Konjunktur zumindest etwas zu erholen. Die beiden Länder sind die größten Erdölverbraucher der Welt.

 

Wer Aktien von Shell und/oder ENI besitzt, hat aktuell eigentlich nur eine Aufgabe: Zurücklehnen und die Gewinne laufen lassen. Marktumfeld, Bewertung und Charttechnik stimmen. Die beiden Positionen sollten aber – wie grundsätzlich immer an der Börse – mit Stopps abgesichert werden. Bei Shell sollte er zur Sicherung der mittlerweile dreistelligen Gewinne seit Erstempfehlung 2020 auf 24,00 Euro nachgezogen werden, bei ENI nun auf 11,90 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

DIAGEO

(28.09.2023)

 

LONDON (Dow Jones) - Diageo hat seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt - trotz einer Warnung vor anhaltendem Kostendruck und makroökonomischen Herausforderungen.

 

Wie der britische Hersteller von Spirituosen wie Johnnie Walker Whisky und Tanqueray Gin am Donnerstag mitteilte, rechnet er mit einer schrittweisen Verbesserung sowohl beim organischen Nettoumsatz als auch beim operativen Gewinn ab der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. Juni endet. Aber der zweiten Hälfte sieht er eine Beschleunigung der Entwicklung, auch bedingt durch einen Basiseffekt durch schwächere Vorjahreswerte.

 

Diageo teilte weiter mit, das Unternehmen sei gut positioniert, um seine Prognose für 2023-25 von organischem Wachstum von 5 bis 7 Prozent pro Jahr beim Nettoumsatz und von 6 bis 9 Prozent beim operativen Gewinn zu erreichen.

 

Das Unternehmen hat seine Berichts- und Dividendenwährung mit Beginn des Geschäftsjahres 2023/2024 von britischen Pfund auf US-Dollar umgestellt.

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(28.09.2023)

 

Bei der Deutschen Bank kam es gestern zu einem charttechnischen Ausbruch. Vorangegangen war dem eine längere Seitwärtsphase. Damit stellte sich die Aktie gegen den Trend am Markt und konnte übermäßig zulegen. Auch andere technische Kennzahlen drehten zuletzt in den positiven Bereich. Wer bisher an der Seitenlinie stand, sollte seine Positionierung jetzt überdenken.

 

Bei der Aktie der Deutschen Bank fehlten lange Zeit fundamentale Impulse.

 

Auch die vergangenen Quartalszahlen für den Zeitraum April bis Juli änderten daran nichts. Der Kurs kam bisher nicht über den Abwärtstrend, der sich seit Jahresanfang bestand. Der Absturz im März nach den Turbulenzen im US-Regionalbanksektor führte dann zu einer Beschleunigung des negativen Trends.

 

Im gestrigen Handel gelang der Aktie nun der Befreiungsschlag. Mit einem Kursplus von 2,4 Prozent knackten die Papiere die 200-Tage-Linie bei 10,27 Euro. Alleine das ist ein starkes Kaufsignal. Im gleichen Atemzug wurde aber auch noch der seit Januar bestehende Abwärtstrend bei 10,29 Euro überwunden. Am Ende ging die Aktie bei 10,32 Euro aus dem Handel.

 

Nun wird es wichtig sein, das erreichte Niveau zu halten. Zumindest die 200-Tage-Linie wurde dieses Jahr nur zwei Mal geknackt, allerdings konnte sich der Kurs jeweils nur wenige Tage über dem gleitenden Durchschnitt halten und gab dann wieder nach. Mut macht beim, jüngsten Ausbruch aber noch etwas Anderes.

 

Das Handelsvolumen war gestern überdurchschnittlich hoch, was dafürspricht, dass der Ausbruch ordentlich Kraft hat. Mit 17,3 Millionen Anteilen wurden deutlich mehr gehandelt als im Mittel der letzten zehn Tage. In diesem Zeitraum betrug das durchschnittliche Volumen zehn Millionen.

 

Bestätigt sich heute der Ausbruch und kann sich die Aktie zumindest über 10,30 Euro halten, dann sollten Anleger zugreifen. Fundamental ist die Aktie mit einem 2024er-KGV von 5 ohnehin deutlich unterbewertet im Vergleich zur Peergroup mit 7. Mutige greifen nun zu und setzen einen Stopp bei 7,70 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(28.09.2023)

 

Der Goldpreis hat am Mittwoch einen rabenschwarzen Tag erlebt. Rund 1,3 Prozent fiel das das gelbe Edelmetall und erreichte damit den tiefsten Stand seit der Bankenkrise im März. Grund dafür sind der starke Dollar und die hohen Anleihezinsen , die im Zuge der jüngsten Fed-Entscheidung weitere Jahreshochs markiert haben.

 

"Dieser Kursrückgang hat seit der Zinsentscheidung der Fed eine hohe Dynamik erreicht", sagte James Stanley, Senior Market Strategist bei Forex.com.

 

Nach der US-Notenbanksitzung in der letzten Woche zeigte der Goldpreis erste Schwäche. Seit Montag fällt der das Edelmetall wie ein Stein und notiert wieder unter der 1.900-Dollar-Marke. Denn Fed-Chef Powell drehte zwar nicht an der Zinsschraube, aber nahm dem Markt die Hoffnung auf frühzeitig fallende Leitzinsen. Das sorgte dafür, dass die Anleiherenditen ein frisches 16-Jahres-Hoch und der Dollar-Index ein neues Jahreshoch markierten.

 

Phillip Streible, Chief Market Strategist bei Blue Line Futures, sagte, dass er nach dem Rückgang unter die Tiefs von August damit beginnt, Gold zu kaufen. Er fügte hinzu, dass, obwohl die Goldpreise immer noch Platz nach unten haben könnten, die Investoren den langfristigen Wert am Markt nicht ignorieren sollten.

 

"Jetzt ist die Zeit, Gold zu kaufen, denn es ist im Angebot. Es ist wie in ein Lebensmittelgeschäft zu gehen und Suppe im Angebot zu sehen; das ist die Zeit, zu kaufen", sagte er. "Sie steigen nicht voll ein, aber Sie können damit beginnen, Ihre Position aufzubauen."

 

DER AKTIONÄR geht bereits seit mehreren Wochen von einem letzten kurzfristigen Abverkauf bei Gold aus. Der Abwärtsdruck könnte zwar noch in den Bereich von 1.860 bis 1.850 Dollar anhalten, doch aus mittel- und langfristiger Sicht sollten sich diese Marken als gute Einstiegsmöglichkeiten herausstellen. Anleger greifen deshalb bei Produzenten wie Agnico Eagle und Equinox Gold zu.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Apple

(27.09.2023)

 

Die Analysten der Bank of America haben sich in einer Studie die aktuellen Daten zu den Preisänderungen bei der Inzahlungnahme unterschiedlicher Apple-Produkte angeschaut. Dabei haben die Analysten drei spannende Details herausgefunden.

 

Erstens wurde ein starker Anstieg beim Wert der Trade-Ins von Mac Book Pros festgestellt. Zur Erklärung: Beim Trade-In gibt ein Apple-Kunde sein altes Gerät in Zahlung und erhält entweder eine Gutschrift beim Kauf eines neuen Gerätes oder bekommt den Betrag auf sein Konto gutgeschrieben – zu gut Deutsch: Inzahlungnahme.

 

In den USA hat sich der Wert der MacBook-Trade-Ins im September um rund 200 Dollar verteuert, während in Großbritannien sogar ein Anstieg von 350 Dollar festgestellt wurde. Laut den Analysten der Bank of America (BofA) könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass die Nachfrage nach den neuen MacBook Pros nicht so hoch sei.

 

Zweitens blieben bei der Apple Watch die Trade-In-Werte in den USA im September auf einem stabilen Niveau. Die Stabilität der Preise für die Inzahlungnahme der Apple Watch-Modellen deuten auf ein anhaltend hohes Interesse bei den Wearables hin. Die BofA kommt daher zum Schluss, dass sich die Apple Watch zuletzt besser verkauft haben könnte als erwartet.

 

Drittens wurde natürlich auch noch ein Blick auf das iPhone geworfen. Hier sanken die Preise für die Inzahlungnahme älterer Modelle vor der Veröffentlichung des iPhone 15. Nach der Veröffentlichung der neuen iPhone-Generation blieben die Preise dann aber stabil. Diese Daten würden den Erwartungen entsprechen, so die BofA-Experten.

 

Abschließend heißt es in der Studie aber noch, dass einige Probleme mit dem neuen iPhone 15 kein gutes Licht auf die aktuelle Generation werfen. Die BofA nennt hier zum einen die Probleme mit der Schutzhülle aus dem neuen „FineWoven“-Material, die sich Berichten zufolge ziemlich schnell zerfastert. Zum anderen werden die Überhitzungsprobleme des A17Pro-Chips benannt, der anscheinend nicht so gut mit hoher Last zurechtkommt.

 

Insgesamt keine guten Nachrichten seitens der BofA für das aktuelle Apple-Line-up. Auch die leichte Anfangs-Euphorie aufgrund der schweren Verfügbarkeit der iPhones ist verflogen. In einem schwächelnden Gesamtmarkt drückt dies zusätzlich auf die Apple-Aktie. Ein Weg aus dem kurzfristigen Abwärtstrend ist noch nicht in Sicht.

 

Belastbarere Daten zu den iPhone-Verkäufen könnten dies jedoch schnell ändern. Anleger bleiben bei der Apple-Aktie dabei und warten vorerst ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Paypal

(27.09.2023)

 

Die US-Börsen steuern nach dem Rückschlag am Mittwoch auf einen erneuten Stabilisierungsversuch zu. Nach wie vor bremsen aber die restriktive amerikanische Geldpolitik und die drohende Haushaltssperre in den USA die Kaufbereitschaft der Anleger. Auch die PayPal-Aktie hat ein wichtige Signal gesendet.

 

Mit den Verlusten seit dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed vor einer Woche sind die US-Aktienindizes unter charttechnisch wichtige Trendindikatoren gerutscht. Der Nasdaq 100, der seit Jahresbeginn deutlich besser als der Dow Jones gelaufen ist, hält sich immerhin noch klar über der 200-Tage-Linie, die maßgeblich für die langfristige Kursentwicklung ist. Gleiches gilt für den marktbreiten S&P 500. Für den zu Ende gehenden September zeichnen sich aber Abschläge von bis zu sechs Prozent für die drei Börsenbarometer ab.

 

Die PayPal-Aktie befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend. Der GD50 bei der 65-Dollar-Marke versperrt den Weg nach oben und die Bären hatten bis zum vergangenen Freitag die Oberhand. Fast punktgenau am Support bei 57,58 Dollar drehte in dieser Woche der Titel und setzte zum erneuten Erholungsversuch an. Ein wichtiges Zeichen, dass die Bullen auf dem aktuellen Niveau weiterhin Kaufinteresse besitzen.

 

Entwarnung kann allerdings noch nicht gegeben werden, dafür ist das momentane Marktumfeld zu angespannt. Wichtig ist jetzt, dass die Unterstützung am Jahrestief standhaft bleibt. Sollte der Titel in den kommenden Tagen dennoch nachhaltig unter hohem Momentum unter dieses Level fallen, wird ein starkes Verkaufssignal ausgelöst und die Abwärtsdynamik kann sich sogar noch beschleunigen.

 

Die Bullen geben sich nicht kampflos geschalgen und versuchen in letzter Sekunde ein weiteres Verkaufssignal abzuwenden. Ob ihr aktueller Stabilisierungsversuch erfolgreich sein wird, muss sich erst noch zeigen. Anleger halten die Füße still und beachten den Stopp bei 50,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(27.09.2023)

 

In einem schwachen Marktumfeld verlieren die Anteilscheine der DHL Group heute deutlich. Gegenwind erhalten die Papiere des Bonner Logistikriesen vor allem von einer neuen Studie aus dem Hause JPMorgan. Deren hat Analyst Samuel Bland den Aktien des DAX-Konzerns den Status "Negative Catalyst Watch" verliehen.

 

Demnach rechnet er hinsichtlich der anstehenden Zahlenbekanntgabe mit eher schlechten Nachrichten. Die fundamentale Einstufung wurde beim Kursziel von 36,40 Euro auf "Underweight" belassen. Seine Ergebnisprognosen für das dritte Quartal sowie die Jahre 2023 und 2024 des Logistikkonzerns lägen mehr oder weniger deutlich unter den Konsensschätzungen, betonte Bland.

 

Zu der skeptischen Haltung von JPMorgan passt auch diese Studie: Nach der am Mittwoch vom Kölner Handelsforschungsinstitut EHI veröffentlichten Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2023" mussten die 1000 umsatzstärksten Onlineshops im vergangenen Jahr in Summe erstmals seit Studienbeginn im Jahr 2008 einen Umsatzrückgang hinnehmen. In diesem Jahr rechnen die Experten "mit einer Fortsetzung des rückläufigen Trends", wie der Leiter des Forschungsbereichs E-Commerce, Lars Hofacker, berichtete. Die Frage sei nur, wie groß das Minus ausfalle.

 

Fakt ist: Bereits in den ersten sechs Monaten dieses Jahres lagen die Umsätze im E-Commerce nach Angaben des Branchenverbandes bevh um rund 13,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Für das gesamte Jahr rechnen die Experten des EHI im besten Fall - bei einer Trendwende im zweiten Halbjahr - mit einem Umsatzrückgang von 4,2 Prozent im Onlinehandel. Im schlimmsten Fall - bei weiteren starken Umsatzrückgängen im restlichen Jahr - könnten die nominalen - also nicht preisbereinigten - Netto-Umsätze auch um satte 16,9 Prozent auf 64,6 Milliarden Euro einbrechen.

 

Mit seiner düsteren Einschätzung steht das EHI nicht allein. Auch der bevh prognostizierte zuletzt für das Jahr 2023 einen Rückgang der Umsätze von mehr als 5 Prozent. Nur gut jeder fünfte Onlinehändler rechnet nach einer Branchenumfrage des Verbandes damit, im Jahresverlauf die Krise hinter sich zu lassen. Etwas optimistischer ist allein der Handelsverband Deutschland (HDE), der in seiner allerdings schon im Mai veröffentlichten, aber nach wie vor gültigen Prognose für den Onlinehandel noch mit einer nominalen Umsatzsteigerung von 5,8 Prozent rechnet.

 

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Branche in den vergangenen Corona-Jahren einen beispiellosen Höhenflug erlebt hat, der die Einbußen zumindest etwas relativiert. Im ersten Corona-Jahr 2020 stiegen die Umsätze der 1000 größten Onlinehändler laut EHI um 33,1 Prozent und im zweiten Corona-Jahr 2021 noch einmal um 16,1 Prozent. Trotz des leichten Rückgangs im Jahr 2022 lagen die Umsätze im vergangenen Jahr deshalb noch gut 50 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau.

 

Das Marktumfeld wird rauer. Dazu passend befindet sich die Aktie der DHL Group charttechnisch betrachtet weiterhin in einer relativ schwachen Verfassung. Ein Kauf drängt sich deshalb nicht auf. Mittel- bis langfristig sind die Perspektiven für die günstig bewerteten Anteilscheine des Logistikriesen aber weiterhin gut. Wer investiert ist, kann dabeibleiben, der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

TSMC

(27.09.2023)

 

Die Engpässe beim Chip-Fertiger TSMC machen Nvidia das Leben schwer. Noch immer übersteigt die Nachfrage nach den KI-Beschleunigern H100 und A100 das Angebot. Aktuelle Berichte von Industrie-Insidern zeigen jedoch, dass TSMC die Kapazitäten nicht nur erweitert, um den aktuellen Bedarf zu decken, sondern auch künftig mit einer anhaltend hohen Nachfragedynamik rechnet.

 

Die taiwanesische Zeitung United Daily News berichtete am Montag, dass TSMC bei den Herstellern von CoWoS-Packaging-Anlagen nicht nur Bestellungen getätigt hat, um die bereits angekündigte Erweiterung seiner Produktionsziele zu stemmen, sondern die ursprüngliche Bestellmenge noch einmal erhöht hat.

 

Ausgehend von einer Produktionskapazität von 12.000 Stück wollte TSMC laut dem Insider seine CoWoS-Kapazitäten ursprünglich schrittweise auf bis zu 20.000 Stück erweitern. Jetzt würde allerdings eine Erweiterung auf bis zu 30.000 Stück im Raum stehen. Ausschlaggebend hierfür seien Bestellungen von Nvidia sowie nachfolgende Eilaufträge von Broadcom, Amazon und anderen Kunden gewesen. Nvidia sei dabei für 60 Prozent der Bestellungen verantwortlich.

 

Laut den Industriequellen hat TSMC im zweiten Quartal begonnen, seine Erweiterungspläne durchzuführen. Die damals bestellten Anlagen sollen ab dem ersten Quartal kommenden Jahres zum Einsatz kommen. Die Installation der zusätzlichen Bestellungen soll dann zum Ende des ersten Halbjahres abgeschlossen sein, die Massenproduktion dann im zweiten Halbjahr 2024 starten.

 

Auch TSMC hatte sich jüngst zu den Engpässen bei den CoWoS-Packaging-Anlagen geäußert. In einem Interview sagte der TSMC-Aufsichtsratsvorsitzende Mark Liu, dass es für TSMC schwieriger geworden sei, mit den Kundenbestellungen Schritt zu halten. „Derzeit können wir nicht 100 Prozent des Bedarfs unserer Kunden erfüllen, aber wir versuchen, etwa 80 Prozent zu erreichen“, so Liu.

 

Die neuen Insiderinformationen lassen die Annahme zu, dass die aktuell zu beobachtende Nachfragedynamik bei Nvidia keine Momentaufnahme ist. Immerhin soll TSMC planen, seine Kapazitäten innerhalb eines Jahres um 150 Prozent zu steigern. Es ist daher zumindest mittelfristig von einem gleichbleibend hohen Umsatzmomentum auszugehen. Die nächste Quartalsüberraschung ist damit sehr wahrscheinlich.

 

Der rasante Auftragstrend bleibt intakt – die Nvidia-Aktie dürfte davon bald wieder profitieren. Anleger lassen die Gewinne laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer

(27.09.2023)

 

Ginkgo Bioworks gibt Zusammenarbeit mit Pfizer bei der Erforschung von Multi-Target-RNA bekannt.

Quelle: stock3.com

Gold

(27.09.2023)

 

Die steigenden Renditen der US-Staatsanleihen und der starke US-Dollar haben in den vergangenen Tagen für reichlich Gegenwind bei Gold und Silber gesorgt. Die Edelmetalle befinden sich auf einem Fünf-Wochentief. Eine Marktstrategin sieht Gold aber gut unterstützt durch seine Funktion als wichtiger sicherer Hafen.

 

In einem Interview mit Kitco News sagte Joy Yang, Global Head of Index Product Management bei MarketVector Indexes, dass sie trotz der glanzlosen Performance von Gold keine signifikante Veränderung gegenüber dem Jahresbeginn sieht. Obwohl eine robuste Wirtschaft und eine anhaltend hohe Inflation die US-Notenbank dazu zwingen, eine "längerfristige" Geldpolitik beizubehalten, sagte Yang, dass die Unsicherheit nach wie vor hoch ist und sichere Anlagen wie Gold gut unterstützt bleiben sollten.

 

„Trotz der Äußerungen der Federal Reserve ist es für mich immer noch nicht klar, dass wir auf eine weiche Landung zusteuern“, sagte sie. „Die Anleger sind in einer abwartenden Haltung, und das ist der Grund, warum wir keine größeren Impulse für Gold gesehen haben.“ In dieser Selbstgefälligkeit des Marktes, so Yang, würden die Anleger die Risiken von Ereignissen unterbewerten. Sie wies darauf hin, dass höhere Zinssätze es den Verbrauchern erschweren könnten, etwaige finanzielle Turbulenzen zu überstehen. Sie fügte hinzu, dass die Inflationsrisiken nicht verschwinden, da die Benzinpreise wieder steigen und die Lebensmittelpreise weiterhin hoch sind.

 

„Bargeld ist nicht mehr so weit verbreitet wie früher, und auf dem Arbeitsmarkt zeichnet sich eine gewisse Abkühlung ab“, sagte sie. „Viele Verbraucher werden bald mit wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sein, daher bin ich nicht optimistisch, dass wir eine sanfte Landung erleben werden.“ Yang sagte, dass die US-Wirtschaft zwar widerstandsfähig gewesen sei, aber möglicherweise nicht in der Lage sein werde, dem weltweiten Abwärtstrend standzuhalten. Sie wies darauf hin, dass sowohl in China als auch in Europa eine schwächere Wirtschaftstätigkeit zu beobachten ist.

 

"Ich denke, dass Gold auf diesen hohen Niveaus hält, weil es sich für ein globales Makrorisiko positioniert, das trotz der derzeitigen Stärke der US-Wirtschaft eintreten könnte", sagte sie. Ein Problem, das sich allmählich wieder auf dem Markt bemerkbar macht, ist laut Yang das Potenzial für ein weiteres Kreditrisiko, da die aggressive Geldpolitik der Federal Reserve die Anleiherenditen in die Höhe treibt.

 

Es spricht tatsächlich mittelfristig einiges dafür, dass Gold in den kommenden Wochen wieder steigen wird. Doch kurzfristig spricht das Umfeld eher für ein neues zyklisches Tief sowohl bei Gold als auch bei Silber.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(27.09.2023)

 

Zu teuer war vielen Microsoft-Anlegern die 26,2 Milliarden Dollar schwere LinkedIn-Übernahme im Juni 2016. Der erste große Deal unter Satya Nadella sorgte nach seiner Ankündigung für einen kräftigen Kursverlust. Über sieben Jahre später dürfte der Markt seine Meinung jedoch geändert haben.

 

Microsoft zahlte für LinkedIn damals einen Aufschlag von rund 50 Prozent auf die Börsenbewertung des sozialen Netzwerkes. Damals erzielte der Konzern gerade einmal 2,99 Milliarden Dollar an Jahresumsatz und wurde folglich mit einem KUV von 8,8 bewertet.

 

In den vergangenen Jahren steigerte LinkedIn seinen Umsatz aber weiter – und zwar mit einer durchschnittlich jährlichen Zuwachsrate von 22 Prozent auf jüngst über 15 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende Juni). Legt man hieran das Übernahme-KUV von damals, würde LinkedIn heute rund 132 Milliarden Dollar wert sein.

 

Ein KUV von 8,8 für einen Social-Media-Konzern, der sein Geld mit Abonnements und Werbung verdient, scheint aber hoch angesetzt. Doch selbst, wenn man das niedrigere KUV des Konkurrenten Meta als Basis nimmt, kommt man auf einen Unternehmenswert von rund 87 Milliarden Dollar.

 

Spannend wird in Zukunft, wie Microsoft den Wert seiner Tochter durch den Einsatz von KI erhöhen will. Jüngst wurde für LinkedIn ein generatives KI-Tool vorgestellt, das den Kunden dabei hilft, ihre Werbetexte für das Netzwerk zu verfassen.

 

Attraktiv für die Microsoft-KI sind aber auch die Unmengen an Daten, welche die 930 Millionen Nutzer generieren. LinkedIn könnte KI beispielsweise nutzen, um Arbeitssuchenden und Arbeitgebern dabei zu helfen, Vermittler auszuschalten. Derartige Fortschritte könnten die Bedeutung des Geschäftsbereichs weiter steigern. Im vergangenen Geschäftsjahr machte er bereits über sieben Prozent des Microsoft-Umsatzes aus, während es bei der Übernahme nur etwa zwei Prozent waren.

 

LinkedIn ist heute mindestens das Dreifache von dem Wert, was Microsoft 2016 auf den Tisch gelegt hat. Nach Corona ist das Wachstum zwar etwas ins Stocken geraten, doch neue KI-Initiativen sowie die angekündigte Expansion des Werbegeschäftes dürften die Umsatzentwicklung wieder antreiben und den Wert weiter steigern. Die LinkedIn-Übernahme war und bleibt ein lukrativer Deal – auch für die Aktionäre von Microsoft.

 

Mehr zum Wert der einzelnen Microsoft-Segmente und -Töchter lesen Sie in der kommenden Ausgabe von DER AKTIONÄR. Denn in Teil 4 unserer Serie „Die Zerschlagung“ knöpft sich DER AKTIONÄR den Software-Giganten vor.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(27.09.2023)

 

In einem verhaltenen Marktumfeld kann sich die Aktie der Deutschen Bank heute im frühen Handel deutlich nach oben absetzen. Positiv dürfte sich die Einigung der Tochter DWS Group in den USA mit der Börsenaufsicht beim Thema Greenwashing auswirken. Kann die Aktie das Plus halten oder noch ausbauen, dann winken wichtige Kursmarken.

 

Die Vermögensverwaltungstochter DWS Group konnte sich nach etwas mehr als zwei Jahren mit der US-Börsenaufsicht SEC auf eine Beilegung der Rechtsstreitigkeiten zu Nachhaltigkeitsaspekten bei eigenen Produkten einigen. Dafür wurden rund 23,5 Millionen Euro Bußgeld gezahlte, DER AKTIONÄR berichtete. Auch wenn das deutlich mehr ist als die 3,8 Millionen Euro, die Goldman Sachs im vergangenen Jahr für Greenwashing-Vorwürfe zahlen musste, herrschte doch über die Summe große Unsicherheit.

 

Nun ist das größte Rechtsrisiko für die DWS Group ausgeräumt und eine Sonderdividende von einer Milliarde Euro für das Geschäftsjahr 2023 wird wahrscheinlicher. Da die Deutsche Bank rund 80 Prozent der Anteile an der DWS hält, würde sie davon stark profitieren.

 

Mit den positiven News im Rücken konnte die Deutsche-Bank-Aktie sich bereits gestern von der 50-Tage-Linie bei 10,01 Euro klar absetzen. Nun kommt die 200-Tage-Linie bei 10,26 Euro in Sicht. Würde hier ein deutlicher Ausbruch erfolgen, hätte das eine weitaus größere Relevanz. Es würde ein frisches Kaufsignal geliefert. Zuletzt konnte der gleitende Durchschnitt Ende Juli nachhaltig überwunden werden, kurz darauf fiel die Aktie aber wieder unter die Linie zurück.

 

Knapp über der 200-Tage-Linie verläuft bei 10,29 Euro der seit dem Frühjahr übergeordnete Abwärtstrend. Nach unten bietet aktuell die erwähnte 50-Tage-Linie bei 10,01 Euro sowie die runde 10-Euro-Marke selbst Unterstützung.

 

Investierte Anleger bleiben dabei, ein Neueinstieg ist nach einem deutlichen Chartsignal eine Überlegung wert.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(26.09.2023)

 

Die Meldung über die nächste FTC-Klage kam nicht überraschend, hat aber ausgereicht, um die Stimmung unter den Amazon-Aktionären weiter zu verschlechtern. Die Aktie des Techkonzerns ging mit einem Minus von vier Prozent auf den tiefsten Stand seit Juli aus dem Handel – der nächste Support ist gerissen.

 

Amazon hat seine Verluste im laufenden September nun auf 8,3 Prozent ausgebaut – das ist der höchste Monatsverlust seit Dezember 2022. Damals ging es mit der Aktie um 13 Prozent abwärts.

 

Nachdem die Aktie bereits die 50-Tage-Linie gerissen hatte, krachte der Titel am Mittwoch unter die 100-Tage-Linie. Bleiben die Bären am Drücker, kann es schnell weiter bis in den Bereich 120 Dollar runtergehen. Reißt auch dieser horizontale Support, wartet als Nächstes die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 112,61 Dollar verläuft.

 

Die Anleger reagierten verunsichert darauf, dass die FTC den Druck auf Amazon weiter erhöht und sich nun das Marktplatzgeschäft des Konzerns vornimmt. Die Kartellbehörde wirft Amazon vor, Konkurrenten von Dienstleistungen im Online-Marktplatzgeschäft auszuschließen und Wettbewerb so zu unterdrücken.

 

Außerdem zwingt Amazon laut FTC die Händler dazu, seine eigenen Logistik- und Lieferdienstleistungen zu nutzen, um im Gegenzug auf der Plattform prominent platziert zu werden. Verkäufer, die ihre Waren auf konkurrierenden Internetseiten günstiger anböten, würden von Amazon bestraft.

 

Ist die Konsequenz aus den Vorwürfen am Ende die Aufspaltung? Kommt es so, kann das für die Amazon-Aktionäre ein Vorteil sein, wie DER AKTIONÄR in seiner aktuellen Ausgabe darlegt. Da lesen Sie ganz ausführlich, was Amazon in Einzelteilen wert wäre. Die Ausgabe können Sie hier bequem als E-Paper herunterladen.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(27.09.2023)

 

Schon seit Jahren verspricht Elon Musk allen Tesla-Kunden und –Anlegern den Durchbruch beim autonomen Fahren. Bisher blieb dieser aus. In Deutschland scheint sogar Mercedes-Benz mit seinem Drive-Pilot die Nase vorn zu haben. Am Dienstag wurde bekannt, dass auch BMW in Sachen selbst fahrende Autos einen großen Schritt nach vorne gemacht hat.

 

Wie Nicolai Martin, Bereichsleiter automatisiertes Fahren bei BMW gegenüber dem Handelsblatt erklärte, werde BMW noch in diesem Jahr das automatisierte Fahren der Stufe drei einführen. Auf diesem Level kann sich der Fahrer auf Autobahnen mit anderen Dingen beschäftigen, muss jedoch bei Aufforderung binnen zehn Sekunden das Lenkrad wieder übernehmen. Zudem wird diese Funktion wie bei Mercedes zunächst nur als Staupilot bis Tempo 60 verfügbar sein.

 

BMW ist damit – zumindest in Deutschland – weiter als Tesla. Der US-Autobauer weigert sich, bei Unfällen durch den Autopilot die Haftung zu übernehmen. Somit werden die rechtlichen Voraussetzungen für Stufe drei nicht erfüllt. Tesla-Fahrer sind also lediglich mit Level zwei unterwegs und müssen die Straße jederzeit im Blick haben.

 

Zum Preis des Systems macht BMW noch keine Angaben. BMW-Vorstandschef Oliver Zipse hatte sich noch im Januar skeptisch bezüglich der Marktaussichten geäußert: Ein Level-3-System, das sich bei Regen, Nebel, im Tunnel und im Dunkeln ständig abschaltet, "kauft kein Kunde", sagte er. Aufgrund der aufwendigen Technologien – anders als Tesla setzt BMW nicht nur auf Kameras, sondern auch auf Radar und Lidar-Sensoren – dürften die Kosten für den Autopiloten relativ üppig ausfallen. Mercedes etwa ruft je nach Modell 5.000 bis 7.500 Euro auf.

 

Welcher Ansatz sich letztlich durchsetzt bleibt abzuwarten. Bei den deutschen Autobauern besteht die Hoffnung, dass sich die teuren Sensoren in Zukunft vergünstigen. Tesla hingegen setzt nur auf Kameras, welche billiger, aber auch unzuverlässiger sind. Dafür könnte Dojo für einen Durchbruch sorgen.

 

DER AKTIONÄR bleibt für Tesla aufgrund der starken Marktposition zuversichtlich, jedoch muss der Konzern beim autonomen Fahren liefern. Letzteres gilt auch für BMW und Mercedes. Die beiden DAX-Titel haben zuletzt mit dem Automarkt korrigiert und sind auf dem aktuellen Niveau einen Blick wert.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(27.09.2023)

 

Die FTC und 17 US-Generalstaatsanwälte haben heute Klage gegen Amazon eingereicht, und werfen dem Online-Händler dabei vor, ein Monopolist zu sein, der eine Reihe von miteinander verbundener Strategien nutzt, um seine Marktmacht illegal aufrechtzuerhalten. Amazon behindere Konkurrenten unter anderem daran Preise zu senken, und unterdrücke Innovation.

 

Quelle: stock3.com

Allianz

(27.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Ratingagentur Moody's hat der Allianz eine bessere Kreditwürdigkeit bescheinigt. Wie Moody's Investors Service mitteilte, wurde das Finanzstärke-Rating des Versicherungskonzerns auf Aa2 von Aa3 erhöht. Der Rating-Ausblick ist stabil. Die Heraufstufung spiegelt laut Moody's die nachweislich hohe Profitabilität der Allianz-Gruppe wider. Der DAX-Konzerns sei einer der weltweit größten Versicherer mit führenden oder sehr starken Positionen in vielen Schaden- und Unfall- sowie Lebensversicherungsmärkten rund um den Globus. Mit Pimco und Allianz Global Investors sei die Allianz zudem in der Vermögensverwaltung - einer Quelle für hohe Gebühreneinnahmen - stark vertreten.

 

Quelle: stock3.com

Novo Nordisk

(27.09.2023)

 

Novo Nordisk hat in Mainz, in der Nähe des neuen Biotechnologie-Campus, seine neue Deutschlandzentrale für 350 Mitarbeiter eröffnet.

 

Quelle: stock3.com

SAP

(27.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Software-Konzern SAP bekommt einen KI-Assistenten namens Joule. Der neue Assistent auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz werde in das gesamte SAP-Cloud-Portfolio integriert und biete proaktive und kontextbezogene Erkenntnisse aus den SAP-Lösungen sowie aus Drittanbieter-Quellen an, erklärte der DAX-Konzern.

 

"Weltweit arbeiten fast 300 Millionen Nutzer in Unternehmen regelmäßig mit Cloudlösungen von SAP. Joule hat somit das Potenzial, die Geschäftsabläufe von Unternehmen und die Arbeitsweise ihrer Mitarbeitenden neu zu definieren", sagte SAP-CEO Christian Klein. "Joule nutzt die einzigartige Fähigkeit von SAP, Technologie und Geschäftsprozesse miteinander zu verknüpfen. Der Assistent baut auf unserem Konzept für KI in Unternehmen auf, die relevant, verlässlich und verantwortungsvoll ist. Joule versteht nicht nur die Anweisung des Nutzers, sondern auch den betriebswirtschaftlichen Kontext."

 

Quelle: stock3.com

 

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Dominos Pizza

(26.09.2023)

 

Oppenheimer bezeichnet Domino's Pizza als neuen "Top Pick" und erhöht das Kursziel auf 450 Dollar. Zwar rechne man bei den Q3-Zahlen (12. Oktober) noch keine Überraschung, aber danach sollte es aufwärts gehen.

 

Quelle: stock3.com

Booking.com

(26.09.2023)

 

Booking darf den Wettbewerber eTraveli nicht wie geplant übernehmen. Die Übernahme von eTraveli durch Booking würde die beherrschende Stellung von Booking auf dem Markt der Online-Reisebüros stärken, was möglicherweise zu höheren Preisen für Verbraucherinnen und Verbraucher führen könnte, sagte der für Wettbewerb zuständige EU-Kommissar Didier Reynders.

 

"Booking hat keine ausreichenden Abhilfemaßnahmen angeboten, um diese Bedenken auszuräumen", hieß es in einer Mitteilung. Reynders sagte, es sei das erste Mal, dass die Kommission dieses Jahr eine Übernahme verboten habe.

 

Das Buchungsportal Booking ist den Angaben zufolge das dominierende Hotelportal im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Zum EWR gehören neben den EU-Staaten auch Norwegen, Lichtenstein und Island. "Das Unternehmen ist in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen und hat einen Marktanteil von über 60 Prozent erreicht", so die Kommission. Das schwedische Unternehmen eTraveli betreibt über seine Marken wie GotoGate und My Trip Websites, über die Flüge gebucht werden können.

 

Im Mittelpunkt des Geschäftsmodells von Booking stünde zwar die Online-Vermittlungen von Hotels, so die Kommission. Die Flugvermittlung könnte aber dazu führen, dass die Plattform Booking deutlich stärker genutzt werde, wodurch auch die Chance steige, anschließend Hotels zu vermitteln. "Booking hätte von der Trägheit der Kunden profitieren können", hieß es wörtlich.

 

Die EU-Kommission ist unter anderem dafür zuständig, zu überprüfen, ob Übernahmen ab einem gewissen Schwellenwert den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verzerren könnten. Booking kann rechtlich gegen die Entscheidung der Kommission vorgehen. Reynders betonte am Montag, auf die Frage, ob die Entscheidung einer rechtlichen Untersuchung standhalte, man habe eine wohlüberlegte Entscheidung getroffen. "Wenn wir nicht zuversichtlich sind, treffen wir keine Entscheidung", so Reynders.

 

Die Aktie von Booking hat auf die Meldung kaum reagiert. Es bleibt dabei: DER AKTIONÄR ist für das Mitglied im Langfristigen Musterdepot nach wie vor zuversichtlich gestimmt. Die Aktie bleibt ein Kauf (Stopp: 2.500 Euro)

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(26.09.2023)

 

Die Aktie von Microsoft hat ordentlich KI-Potenzial und viele Analysten haben dies bereits in ihren Modellen berücksichtigt. Auch die Experten von Guggenheim sehen in der generativen KI mehr als nur eine gute Story – und haben daher am Montag ihr Sell-Rating für die Microsoft-Aktie aufgegeben.

 

John DiFucci von Guggenheim war der letzte Analyst, der bei der Aktie von Microsoft zum Verkauf geraten hatte – sein früheres Kursziel: 232 Dollar. Doch der Rückenwind durch die generative KI bläst anscheinend zu stark. Am Montag stufte der Guggenheim-Experte die Papiere des Software-Giganten auf „Neutral“ hoch. Ein neues Kursziel legte er allerdings nicht fest.

 

„Wie jeder andere Mensch auf der Welt erwarten wir, dass die GenAI mehr als nur eine gute Story sein wird, obwohl wir uns immer noch fragen, wie hoch und in welchem Zeitrahmen monetarisiert werden kann“, schrieb DiFucci. „Das Narrativ der generativen KI ist eine zu positive Kraft, als dass man sich dagegen wehren könnte.“

Zuletzt hat Microsoft seine Software-Angebote und Windows mit neuen KI-Funktionen ausgestattet. Auch der KI-Begleiter namens Copilot soll verbessert werden und beispielsweise kontextbezogene Daten von den Geräten der Verbraucher und aus ihrem früheren Bing-Chat-Verlauf einbeziehen.

 

Allerdings sieht der Guggenheim-Experte unverändert auch Gegenwind für die Microsoft-Aktien. Er weist hier beispielsweise die Wachstumsprobleme bei Windows oder die zunehmenden Schwierigkeiten auf dem Cloud-Markt hin.

 

Im vergangenen Quartal verzeichnete das „Windows OEM“-Geschäft einen Umsatzrückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bei Azure ging die Wachstumsrate trotz des KI-Rückenwinds auf 26 Prozent zurück.

 

Der Analystenkonsens ist für Microsoft deutlich bullisher, wie die 54 Kauf-Empfehlungen sowie das Konsensziel von 396,17 Dollar zeigen. Immerhin entspricht dieser 12-Monats-Zielkurs ausgehend vom Montagsschlusskurs einem Ertragspotenzial von knapp 25 Prozent.

 

DER AKTIONÄR schließt sich dem Gros der Analysten an. Die Microsoft-Aktie bleibt ein Basisinvestment im Software-Sektor und weist dank unterschiedlichen KI-Implementierungen noch ordentlich Wachstumspotenzial auf.

 

Quelle: Der Aktionär

ICBC

(26.09.2023)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - UBS erwägt eine strategische Kooperation mit der chinesischen Bank ICBC (Industrial & Commercial Bank of China). Wie die Schweizer Bank mitteilte, haben beide Institute eine entsprechende Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet.

 

Die beiden Banken werden laut Mitteilung ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Asset Management, Wealth Management, Investment- und Corporate Banking, in China selbst sowie in grenzüberschreitenden Märkten und Übersee-Märkten prüfen.

 

Laut UBS hat das MoU einen "umfassenden und diversifizierten Geltungsbereich" und umfasst Produktentwicklung und -vertrieb, Kundenbetreuung, Handel auf den globalen Märkten, Investitionen und Finanzierungen, Research und Vermögensverwahrung. Die Credit Suisse, an deren Konsolidierung UBS seit der Übernahme im Juni arbeitet, halte eine 20-prozentige Beteiligung an der ICBC Credit Suisse Asset Management Company Limited. Der Asset Manager wurde im Juni 2005 gemeinsam von der ICBC und der Credit Suisse gegründet, wie auf der Website der ICBC zu lesen ist.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(26.09.2023)

 

Frankreich: Apple hat den Behörden im Streit um erhöhte Strahlungswerte ein Software-Update für das iPhone 12 übermittelt, welches nun überprüft wird, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Quelle: stock3.com

Gold

(26.09.2023)

 

Obwohl die Société Générale ihre Goldposition leicht reduziert hat, bleibt sie weiterhin optimistisch für das Edelmetall. Denn die französische Bank geht davon aus, dass die Fed ihren Straffungszyklus beenden wird, obwohl die Inflation weiterhin deutlich über ihrem Zwei-Prozent-Ziel liegt. Ihr kurzfristiges Kursziel liegt bei 2.000 Dollar.

 

"Die Kerninflation bleibt hartnäckig hoch und die Fed dürfte in der Nähe ihres Zyklus-Hochs sein. Da die Aussichten auf eine mögliche Rezession in den USA in die Ferne rücken, erhält die Fed die Gelegenheit (und die Verpflichtung), die Zinsen länger hoch zu halten, um die Inflation zu bekämpfen. Dies sollte die realen Zinsen hoch halten und – zusammen mit dem starken Dollar – Gegenwinde erzeugen. Diese dürften unserer Ansicht nach den Goldpreis bis zum Ende dieses Jahres auf rund 2.000 Dollar pro Unze begrenzen", erklärten die Rohstoffanalysten der Bank in ihrem aktuellen Bericht.

 

Bis Ende 2024 sehen die Experten den Preis pro Unze auf 2.200 Dollar steigen, da Anleger erkennen sollten, wie schwer es für Zentralbanken sein wird, die Kerninflation auf ihre Ziel von zwei Prozent zu senken.

 

"Da die einfachen Lösungen im Kampf gegen die Inflation bereits umgesetzt wurden, gehen wir davon aus, dass der Goldmarkt höhere Prognosen für die künftige Verbraucherpreisinflation einpreisen muss. Infolgedessen erwarten wir, dass der Goldpreis bis Ende 2024 in unregelmäßigen Schritten auf 2.200 Dollar pro Unze steigt. Der Markt dürfte seine Erwartungen an die künftige Inflation mit den makroökonomischen Nachrichten anpassen.

 

Zudem sehen wir in unserem erwarteten Szenario einer mäßigen US-Zinsentwicklung den Dollar an Wert verlieren - ein zusätzlicher bullisher Faktor, der Gold zusammen mit anderen in Dollar denominierten Vermögenswerten stützen sollte", sagten die Analysten.

 

Angesichts der bestehenden Negativfaktoren hält sich der Goldpreis zwar wacker, was zwar dafür spricht, dass das Edelmetall umso höher steigt, wenn diese nachlassen. Doch aus kurzfristiger Sicht ist ein tieferes Tief nicht ausgeschlossen.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(26.09.2023)

 

Nachdem es mit dem Kurs der Airbus-Aktie zuvor über Monate hinweg stetig nach oben ging, hängt der Titel des weltgrößten Flugzeugherstellers aktuell in einer Konsolidierungsphase fest. Das zuvor bullishe Chartbild hat sich nun etwas eingetrübt. Nach Ansicht der meisten Analysten ist dies aber eine gute Einstiegschance (mehr dazu lesen Sie hier).

 

Indes will Airbus einem Bericht zufolge einen Vorstandsposten neu besetzen. Neuer Chef des Unternehmens soll der Spitzenmanager Christian Scherer werden, wie die "Financial Times" (FT) am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Bisher füllt Konzernchef Guillaume Faury das Amt in einer Doppelrolle aus.

 

Eine Anfrage der Zeitung habe Airbus nicht kommentieren wollen. Dem Bericht zufolge soll Faury durch den Wechsel mehr Beinfreiheit für die Sektoren Raumfahrt und Rüstung bekommen, die zuletzt an Bedeutung gewonnen hatten. Zuvor hatte er die Doppelrolle vier Jahre lang inne. Der Personalwechsel könne noch diese Woche verkündet werden, hieß es in dem Bericht.

 

Darüber hinaus läuft es im operativen Geschäft des Flugzeugsbauers nach wie vor rund: So will nun die Air France-KLM-Gruppe 50 Airbus A350 bestellen. Hinzu komme eine Kaufoption von 40 weiteren Flugzeugen, teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit. Die ersten Auslieferungen seien für 2026 und weiter bis 2030 geplant. Mit diesem Schritt will die Luftfahrtgruppe ihre Langstreckenflotte erneuern. Der Auftrag komme zusätzlich zu den bereits bestellten 41 Airbus A350, von denen 22 bereits geliefert seien, hieß es.

 

DER AKTIONÄR hält an seiner bisherigen Einschätzung fest: Abgesehen von der leichten Schwäche der zuvor über Monate hinweg stark gelaufenen Aktie stimmt bei Airbus derzeit fast alles. Anleger können nach wie vor an Bord bleiben, der Stoppkurs sollte weiterhin bei 104,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(26.09.2023)

 

Fürchtet euch vor dem September, der kann übel sein, lernen Anleger gleich am Anfang ihrer Börsenkarriere. 2023 trifft das voll zu, viele Aktien und Indizes haben ordentlich nachgegeben. Amazon etwa notiert seit Monatsbasis fünf Prozent im Minus. Der Titel ist nun an der nächsten wichtigen Marke angekommen.

 

Die fünf Prozent minus im September sind der größte Verlust seit Februar – damals ging es mit der Amazon-Aktie 8,6 Prozent abwärts. Indes gab es im März, April, Mai, Juni, Juli und August Kursgewinne für die Anleger.

Die aktuelle Schwächephase liegt aber nicht daran, dass bei Amazon auf einmal irgendetwas nicht in Ordnung ist. Die allgemeine Stimmung hat sich merklich eingetrübt, was zu einem wesentlichen Teil auf den nach wie vor ziemlich vorsichtigen Ton der US-Notenbank, was Inflation und Zinsen angeht.

 

Nachdem die 50-Tage-Linie bei Amazon nicht gehalten hat, kommt es nun auf die 100-Tage-Linie an. Die Aktie hat nun dort aufgesetzt. Reißt auch dieser Support, könnte es schnell weiter bis in den Bereich 120 Dollar runtergehen. Fällt der Titel auch hierunter, wartet als Nächstes die 200-Tage-Linie.

 

In diesem Fall sprächen wir allerdings von einer maßlosen Übertreibung, die Langfrist-Anleger umgehend zum Einstieg nutzen sollten. Kursziel des AKTIONÄR: 165 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

DWS Group

(26.09.2023)

 

Lange hing über der Deutsche-Bank-Tochter DWS Group ein Damoklesschwert. Denn es drohte eine Strafzahlung in den USA im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Greenwashing bei Anlageprodukten. Seit gestern Abend ist klar, dass die Angelegenheit endlich beigelegt werden konnte. Das ist mehr als positiv für die Aktie.

 

Die Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS zahlt wegen Falschangaben zu "grünen" Kapitalanlagen und nicht ausreichender Geldwäschekontrollen insgesamt 25 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC. Wie die SEC am Montag weiter mitteilte, zahlt DWS "für Verstöße gegen Anti-Geldwäsche-Richtlinien und falsche Angaben zu ESG-Investitionen". Zur Beilegung der Vorwürfe habe DWS der Zahlung von 25 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro) zugestimmt.

 

Der DWS war vorgeworfen worden, sogenannte grüne Finanzprodukte als "grüner" verkauft zu haben, als diese tatsächlich sind. Wegen dieser "Greenwashing"-Vorwürfe gab es auch Ermittlungen der Aufsichts- und Strafbehörden. Ins Rollen gebracht hatte die Ermittlungen die frühere DWS-Nachhaltigkeitsbeauftragte Desiree Fixler mit öffentlicher Kritik an ihrem früheren Arbeitgeber. Die DWS hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. ESG steht für Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (gute Unternehmensführung) und soll die Beachtung ökologischer und sozialer Aspekte in Unternehmen anzeigen.

 

Die SEC erklärte, die DWS habe es versäumt, ein Programm zur Bekämpfung der Geldwäsche für Investmentfonds zu entwickeln. Zudem seien Falschaussagen in Bezug auf den ESG-Investitionsprozess gemacht worden. Ohne die Feststellungen der SEC zuzugeben oder zu bestreiten, habe die DWS einer Zahlung von sechs Millionen Dollar wegen der Anti-Geldwäsche-Programme sowie 19 Millionen Dollar wegen der fehlerhaften ESG-Angaben zugestimmt.

 

Die Analysten der Citigroup meinen, die nun erzielte Einigung mit der SEC beseitige einen Überhang. Citi-Analyst Nicholas Herman hatte "konservativ" mit einer Vergleichssumme von 75 Millionen Dollar kalkuliert. Nun lasse sich das Überschusskapital besser einschätzen, merkt er mit Blick auf die Dividendenpläne der DWS an, die im kommenden Jahr eine Sonderdividende von bis zu einer Milliarde Euro zahlen wolle, abhängig von etwaigen Zukäufen oder Übernahmen.

 

Die Einigung zum Betrag von 25 Millionen Dollar ist eine positive Nachricht für Aktionäre. Die Notierung der DWS Group dürfte sich nun zeitnah nach oben absetzen. Neueinsteiger können noch zugreifen, der Stoppkurs verbleibt bei 24,50 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(26.09.2023)

 

Novartis-Tochter Sandoz erhält EU-Zulassung für MS-Biosimilar Tyruko/Natalizumab.                     

 

Quelle: stock3.com

 

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(25.09.2023)

 

Die Nike-Aktie befindet sich seit Anfang Mai auf dem absteigenden Ast. Binnen weniger Monate ist der Kurs von knapp 130 Dollar auf 90 Dollar gefallen, wobei sich die Abwärtsdynamik zuletzt noch einmal verschärft hat. Die US-Bank Jefferies sorgt mit ihrer neuesten Analyse auch nicht für eine Gegenbewegung.

 

Jefferies-Analyst Randal Konik hat den US-Sportartikelkonzern von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel recht deutlich von 140 auf 100 Dollar gesenkt. Seiner Meinung nach gibt es weitere Kursrisiken beim Unternehmen. Im Großhandel herrsche anhaltender Druck und in China sei konjunktureller Gegenwind spürbar. Umfragen deuteten darauf hin, dass die US-Verbraucher ihre Ausgaben reduzieren dürften und dies wohl vor allem im Textilbereich und bei Schuhen.

 

Technisch betrachtet gibt Nike ein ganz schlechtes Bild ab. Der jüngste Trend lässt vermuten, dass die Aktie noch einmal das Vorjahrestief testen wird. Im Oktober 2022 stand der Kurs zeitweise bei 82,22 Dollar.

 

Wie bei vielen Konsumwerten schaut es auch für Nike nicht gut aus. Möglicherweise müssen die Gewinnerwartungen noch einmal reduziert werden. Anleger warten eine Bodenbildung ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(25.09.2023)

 

Das Basismodell des iPhone 15 von Apple hat in diesem Jahr fast doppelt so lange Lieferzeiten wie sein Vorgänger, was auf eine hohe Nachfrage nach den neuesten Handys des Unternehmens hinweist. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf Daten von Counterpoint Research. Kunden, die das iPhone 15 Pro Max möchten, müssen so lange warten wie nie.

 

Laut Counterpoint beträgt die Lieferzeit für das iPhone 15 in den USA zehn Tage, im Vergleich zu sechs Tagen für das Vorgängermodell, das letztes Jahr eingeführt wurde. Am anderen Ende des Spektrums erhöhten sich die Wartezeiten für das Spitzenmodell von Apple auf einen Rekordwert, so die Forscher. Signifikante Verbesserungen an beiden Modellen führten zu einer höheren Nachfrage, obwohl ein Teil davon auf Kosten von Apples anderen Varianten, dem 15 Plus und dem 15 Pro, ging, bei denen sich die Wartezeiten verringerten.

 

In China, dem größten Auslandsmarkt von Apple, haben sich die Wartezeiten für die Grundversion nach Angaben von Counterpoint gegenüber dem Vorjahr vervierfacht. Das deutet darauf hin, dass Apple Käufer anzieht, selbst inmitten des Wettbewerbs mit Konkurrenzgeräten wie dem hochgelobten Mate 60 Pro von Huawei Technologies Co.

 

"Wir hatten erwartet, dass die Wartezeiten für das Basismodell des iPhone 15 in China viel niedriger ausfallen würden – vielleicht auf dem Niveau des Vorjahres", so Archie Zhang, ein Analyst bei Counterpoint. "Und was die Ultra-Premium-Variante betrifft, ist das Pro Max immer noch das begehrteste iPhone in China, was sich in langen Lieferzeiten widerspiegelt."

 

Die Daten zeigen, dass Apple seine Anziehungskraft nicht verloren hat. Die Aktie ist deshalb weiter ein Basisinvestment im Techsektor.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(25.09.2023)

 

PARIS (Dow Jones) - Airbus hat eine Bestellung über 50 A350 von Air France-KLM erhalten. Die französische Fluggesellschaft teilte mit, dass sie auch die Option hat, 40 weitere Flugzeuge zu kaufen. Die Auslieferungen werden zwischen 2026 und 2030 erwartet. Die neuen Flugzeuge würden ältere Maschinen ersetzen, darunter den Airbus A330 und die Boeing 777. Air France zufolge werde das Unternehmen nach der Auslieferung der Flugzeuge die weltweit größte Flotte von Flugzeugen der A350-Familie betreiben.

 

Quelle: stock3.com

DWS Group

(25.09.2023)

 

NEW YORK (Dow Jones) - Die zur Deutschen Bank gehörende Fondsgesellschaft DWS wird in den USA 25 Millionen US-Dollar zahlen, um zwei Anklagen der Börsenaufsicht SEC beizulegen. DWS habe es laut Mitteilung der SEC versäumt, ein Programm zur Bekämpfung von Geldwäsche bei Investmentfonds zu entwickeln. Zudem habe DWS Investment Management Americas falsche Angaben zu ihrem Umwelt-, Sozial- und Governance-Investitionsprozess gemacht.

 

Das Unternehmen werde 19 Millionen Dollar für die ESG-Fehlaussagen und 6 Millionen Dollar für den Verstoß gegen die Geldwäschebekämpfung bei Investmentfonds zahlen. Die DWS habe die Feststellungen der SEC in ihren Vergleichen weder zugegeben noch bestritten, heißt es weiter.

 

Konkret habe die SEC festgestellt, dass DWS irreführende Angaben darüber gemacht habe, wie sie ESG-Faktoren im Research und in den Anlageempfehlungen verwendet. Das Unternehmen soll es auch versäumt haben, Richtlinien und Verfahren anzuwenden, um zu gewährleisten, dass Aussagen über ESG-Angebote korrekt waren.

 

Quelle: stock3.com

Paypal

(25.09.2023)

 

Die Anleger dürften in den kommenden Tagen weiterhin die geldpolitischen Signale wichtiger Notenbanken verarbeiten. Die Fed, die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank SNB hatten ihre Zinsen zwar nicht weiter angehoben, die schwedische und die norwegische Notenbank hingegen schon. Die Lage ist unübersichtlich und für die PayPal-Aktie kein gutes Umfeld. Anleger müssen jetzt vorsichtig sein.

 

An der Großwetterlage hat sich nichts Wesentliches geändert. Die Leitzinsen sind stark erhöht worden, um die deutlich gestiegene Inflation zu bekämpfen. Jetzt rücken Wachstumssorgen immer mehr in den Vordergrund, nachdem sich die Teuerung abgeschwächt hat. Allerdings sorgen die zuletzt gestiegenen Ölpreise für neue Inflationsgefahren.

 

 

"Die Aussichten für die Wirtschaft sind alles andere als rosig, womit auch die Fantasie für steigende Unternehmensgewinne zunehmend schwindet", ordnete Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets das aktuelle Geschehen ein. Steigende Energiekosten belasteten das produzierende Gewerbe, steigende Zinsen vor allem den Immobilien-, dadurch aber auch irgendwann zwangsläufig den Finanzsektor.

Marktbeobachter Andreas Lipkow ergänzte: "Derzeit zeichnet sich weder Dynamik aus der chinesischen Konjunktur noch aus der in den USA ab." Die europäische Wirtschaft sei hochgradig exportabhängig und daher dürfte die neue Handelswoche kaum positive Wirtschaftsnachrichten parat halten.

 

Vor rund zwei Wochen knackten die Bullen noch den Widerstand bei der 64-Dollar-Marke und nach klassischer Charttechnik lieferten sie damit ein Kaufsignal und leiteten einen neuen kurzfristigen Aufwärtstrend ein. Der GD50 bei der 65-Dollar-Marke versperrt allerdings weiterhin den Weg nach oben und die Bären drückten den Kurs wieder in die Tiefe. 

 

Nun wird es brenzlig für die Bullen, denn die Aktie notiert nahe am Jahrestief bei 57,58 Dollar. Sollte der Titel in den kommenden Tagen nachhaltig unter hohem Momentum unter dieses Level fallen, wird ein starkes Verkaufssignal ausgelöst und die Abwärtsdynamik kann sich sogar noch beschleunigen. 

 

PayPal in USD
 

Der Chart der PayPal-Aktie ist stark angeschlagen, weitere Verluste drohen, sollte der Titel unter das Jahrestief fallen. Anleger beachten den Stopp bei 50,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Alphabet

(25.09.2023)

 

Alphabet strebt neue Umsatz- und Margenrekorde an. So wie Apple erhöht die Google-Mutter daher nun die Smartphone-Preise. Diese Nachricht dürfte den Aktienkurs zu Wochenbeginn beflügeln. Zusätzlich erhält der Branchenprimus für Online-Werbung am Montag eine deutliche Kurszielerhöhung.

 

Google erwägt laut der Nachrichtenseite 9To5Google eine Preisanpassung für seine Pixel 8-Serie. Konkret geht es um jeweils 100 Dollar mehr im Vergleich zum vorherigen Pixel 7-Lineup. Das Pixel 8 soll voraussichtlich für 699 Dollar und das Pixel 8 Pro für 999 Dollar angeboten werden.

 

Auf den europäischen Märkten werden Preiserhöhungen von 150 Euro für das Google Pixel 8 (auf 799 Euro) und 200 Euro für das Google Pixel 8 Pro (auf 1.099 Euro) diskutiert. Die Geräte werden ab Mitte Oktober verfügbar sein.

 

Alphabet folgt damit dem Branchentrend. Apple hatte zuvor den Preis für sein iPhone 15 Pro Max im Vergleich zum iPhone 14 Pro Max um 100 Dollar auf 1.199 Dollar erhöht.

 

Was der Aktie zum Wochenauftakt zusätzlichen Auftrieb verleihen könnte: Die Société Générale hat am Montag das Kursziel für die Alphabet A-Aktie von 132 auf 158 Dollar erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

DER AKTIONÄR ist bullish für Alphabet. Kursziel: 165 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(25.09.2023)

 

Die Deutsche Bank hatte in letzter Zeit vermehrt mit Beschwerden über die Migration von Postbank-Kunden auf die IT-Systeme des Mutterkonzerns zu kämpfen. Die Probleme reißen nicht ab. Die Aktie pendelte letzte Woche daher seitwärts. Dennoch gibt es eine neue Analystenempfehlung mit positivem Inhalt.

 

Die kanadische Bank RBC hat die Papiere der Deutschen Bank auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 15,00 Euro belassen. Nach Aussagen des Finanzvorstands auf einer Branchenkonferenz habe sie nur geringfügige Änderungen an ihren Schätzungen vorgenommen, so Analystin Anke Reingen.

 

Das von ihr ausgegebene Kursziel von 15,00 Euro liegt klar über dem Durchschnitt der von Bloomberg befragten Analysten. Diese trauen der Aktie auf Sicht der kommenden zwölf Monate 13,30 Euro zu. Vom aktuellen Kurs entspricht das einem theoretischen Potenzial von 32,4 Prozent. Das höchste Kursziel hat Christopher Hallam von Goldman Sachs mit 19,20 Euro ausgegeben.

 

Der Großteil der Analysten ist nach wie vor eher positiv gestimmt, denn neben zwölf Bullen, gibt es weitere zwölf Experten, die zum Halten raten. Nur zwei empfehlen derzeit den Verkauf.

 

Bei der Deutschen Bank selbst soll es nicht nur Probleme bei Kunden mit der Abwicklung von Finanzdienstleistungen geben. Laut einem Bericht der WELT AM SONNTAG, klagen auch Behörden über eine zu langsame Bearbeitung von Anfragen. In der Folge habe die Bank eine weitere Task Force eingesetzt, die dieses Problem angehen soll. Das berichteten Insider gegenüber der Zeitung.

 

Vorbörslich hält sich die Aktie noch knapp über der Marke von 10,00 Euro. Die 50-Tage-Linie bei exakt 10,00 Euro könnte eine Unterstützung bieten. Nach oben wäre das nächste Ziel die 200-Tage-Linie bei 10,26 Euro. Um diese anzulaufen, müsste die Aktie aber erstmal etwas Schwung holen. Die Papiere bleiben eine Halteposition.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(25.09.2023)

 

Laut Gary Wagner, dem CEO von „The Gold Forecast“ sollte man nie davon ausgehen, dass man eine genaue Vorstellung von der zukünftigen Fed-Politik hat. Denn obwohl im Vorfeld der Sitzung alles klar schien, überraschte die US-Notenbank den Markt und sorgte dafür, dass Gold seine bis Mittwochabend erwirtschafteten Gewinne wieder abgab.

 

Das FedWatch-Tool der CME prognostizierte eine Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent, dass die Fed die Zinsen in diesem Monat nicht erhöhen würde. Allerdings senke die Fed das Ziel der Zinssenkungen für das nächste Jahr von vier auf zwei.

 

Diese unerwartete Änderung der Geldpolitik löste Schockwellen an den Finanzmärkten aus. Die Schlussfolgerung aus der Reduzierung der zukünftigen Zinssenkungen war, dass die Mitglieder der Fed entschlossen sind, die hohe Inflationsrate anzugehen. Die neuen Prognosen deuten darauf hin, dass die Fed beabsichtigt, ihren Zielsatz das gesamte Kalenderjahr 2024 über fünf Prozent zu halten.

 

Das setzte den Goldpreis nach einem positiven Wochenauftakt unter Druck. Am Wochenende stand unter dem Strich dennoch ein minimales Plus von 0,06 Prozent zu Buche.

 

Die technische Situation bleibt damit weiterhin unentschieden. Denn sowohl die 50- als auch 200-Tage-Linie bei 1.929 respektive 1.926 Dollar wirken derzeit als starke Widerstände, während die 1.900-Dollar-Marke nach unten hin absichert. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über beziehungsweise unter diese Marken würde die Richtung für die nächsten Wochen vorgeben.

 

Aus kurzfristiger Sicht ist beim Goldpreis noch nichts entschieden. Doch auch wenn das Edelmetall nochmals unter die 1.900-Dollar-Marke fallen sollte, wären das mittel- und langfristige Kaufgelegenheiten. Insbesondere die Aktien der Produzenten sollten in der nächsten Aufwärtswelle profitieren. DER AKTIONÄR setzt bei den großen Produzenten auf Agnico Eagle. Wer es spekulativer mag, greift zu Equinox Gold.

 

Quelle: Der Aktionär

Booking

(25.09.2023)

 

BRÜSSEL (Dow Jones) - Die EU hat aus Wettbewerbsgründen der Booking Holdings den geplanten 1,6 Milliarden Euro teuren Erwerb der schwedischen Flug Group Holdings untersagt, die unter dem Namen Etraveli fimiert.

 

Wie die EU-Kommission mitteilte, hätte die Übernahme Booking ermöglicht, seine beherrschende Stellung auf dem Markt für Online-Reisebüros im Europäischen Wirtschaftsraum zu stärken, was zu höheren Kosten für Hotels und möglicherweise für die Verbraucher geführt hätte.

 

"Booking hat keine ausreichenden Abhilfemaßnahmen angeboten, um diese Bedenken auszuräumen", erklärte die Kommission.

 

Die Entscheidung folgt auf eine vertiefte Untersuchung, die im vergangenen Jahr eingeleitet wurde.

Booking war für eine Stellungnahme Dow Jones Newswires gegenüber nicht unmittelbar zu erreichen.

Quelle: stock3.com

Apple

(25.09.2023)

 

Indien: Apple-Zulieferer Pegatron hat die iPhone-Montage in seinem Werk in Südindien nach einem Brand am Sonntagabend vorübergehend eingestellt, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

 

Laut indischen Medien will Apple seine Produktion in Indien in den nächsten 4-5 Jahren verfünffachen.

Quelle: stock3.com

Amazon

(25.09.2023)

 

Amazon.com will eigenen Angaben zufolge bis zu $4 Mrd in bar in das Startup Anthropic investieren.

 

Quelle: stock3.com

Airbus

(25.09.2023)

 

Airbus ernennt Chief Commercial Officer Christian Scherer zum Leiter seines Kerngeschäfts im kommerziellen Flugzeugbau, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(25.09.2023)

 

Die Aktie des Bonner Logistikriesen DHL Group leidet aktuell unter dem anhaltend schwierigen Marktumfeld und präsentiert sich charttechnisch betrachtet in einer schwachen Verfassung. Doch nach Ansicht der meisten Analysten, die sich mit dem DAX-Titel befassen, ist das durchaus eine gute Einstiegsmöglichkeit.

 

So hat etwa die DZ Bank den fairen Wert für DHL Group von 51 auf 48 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Logistiker werde im dritten Quartal voraussichtlich einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnen, schrieb Analyst Dirk Schlamp in seiner jüngsten Studie. Insbesondere im Bereich Express werde sich der Ölpreisanstieg bemerkbar machen, aber auch Wechselkurseffekte. Angesichts der jüngsten Entwicklung im B2B-Geschäft dürfte aus Sicht von Schlamp das obere Ende der Prognosespanne für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern nicht mehr erreicht werden.

 

Indes hat Deutsche Bank Research das Kursziel für DHL Group von 54 auf 49 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die jüngst deutlich gestiegenen Spritkosten belasten die Ergebnisse von DHL Express und zugleich sehe er keine Gründe für eine starke Erholung der Luft- und Seefrachtvolumina, schrieb Analyst Andy Chu.

 

Die Investmentbank Stifel hat das Kursziel für DHL Group von 57 auf 53 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das dritte Quartal werde weder Schwäche noch Verbesserungen zeigen, betonte Analyst Johannes Braun in einem am Freitag vorliegenden Ausblick auf den Zwischenbericht. Er bleibt langfristig überzeugt von der Anlagestory.

 

DER AKTIONÄR hält nach wie vor an seiner Einschätzung fest: Charttechnisch befindet sich die DHL Group in einer relativ schwachen Verfassung. Ein Kauf drängt sich daher aktuell nicht auf. Mittel- bis langfristig sind die Perspektiven für die günstig bewerteten Anteilscheine des Logistikriesen aber weiterhin sehr gut. Wer investiert ist, kann deshalb weiterhin dabeibleiben, der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(25.09.2023)

 

Novartis: Die Radioligandentherapie Lutathera zeigt ein statistisch signifikantes und klinisch bedeutsames progressionsfreies Überleben bei fortgeschrittenen gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NETs).


IPO: Novartis bestätigt Termin für Sandoz-Börsengang am 4. Oktober 2023.

 

Quelle: stock3.com

 

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Altria

(24.09.2023)

 

Dividende ist nicht alles. Seit 2017 fällt die Altria-Aktie immer tiefer und droht nun, unter die charttechnische Unterstützung an der 40-Dollar-Marke zu rutschen. Die Performance in den vergangenen Jahren ist unterirdisch, nur die 8,5 Prozent Dividendenrendite hat Schlimmeres verhindert. DER AKTIONÄR verrät, warum Anleger fernbleiben sollten.

 

Seit dem Hoch im Juni 2017 geht es steil bergab. Die 5-Jahres-Performance beträgt minus 31,5 Prozent, inklusive der Dividende immerhin noch plus 0,7 Prozent. Im Mai 2022 kam es erneut zu starken Abverkäufen, seitdem konsolidiert der Tabak-Titel auf magerem Niveau.

 

Kippenstummel passen schlichtweg nicht mehr ins Bild der jungen trendbewussten Amerikaner. Sie wollen dampfen beziehungsweise erhitzen und nicht rauchen. Nicht zuletzt auch aufgrund der hohen Inflation gehen die Raucherzahlen seit Jahren rapide zurück. So ist die Zahl der Raucher in den USA innerhalb der letzten zehn Jahre mehr als ein Drittel zurückgegangen. Rauchfreie Alternativen wie E-Zigaretten haben den Rückgang zusätzlich beschleunigt. Die WHO rechnet mit einer Fortsetzung des Trends.

 

In dem Wachstumsmarkt „Potenziell risikoreduzierte Alternativen“ ist Altria nicht gut positioniert. In den USA wird laut Statista ein jährliches Umsatzwachstum mit E-Zigaretten von 4,4 Prozent bis zu einem Gesamtvolumen von neun Milliarden Dollar im Jahr 2027 erwartet. Nach dem Juul-Flop ist nun das Startup Njoy der neue Hoffnungsträger. Es verkauft E-Zigaretten, unter anderem in der Optik wirklicher Zigaretten. Seit März ist Njoy Teil der Altria-Gruppe.

 

Njoy tritt in den USA nun gegen den Platzhirsch Vuse des Konkurrenten BAT mit einem Marktanteil von über 30 Prozent an. Bisher kritisieren Nutzer aber gehäuft die Verarbeitungsqualität des Produkts. Es laufe ständig aus und sei zu teuer.

 

Bei Altria ist kurzfristig keine Besserung in Sicht. Die Aktie ist keine laufende Empfehlung des AKTIONÄR.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz / Munich Re

(24.09.2023)

 

Am Vortag standen die Münchner Versicherer wieder einmal im Fokus des Anlegerinteresses. Grund: Die US-Bank JPMorgan hat im Rahmen einer Branchenstudie die beiden Gesellschaften unter die Lupe genommen und ist zu einem positiven Gesamturteil gekommen. Vor allem der Erstversicherer Allianz profitierte von der neuesten Analyse.

 

JPMorgan-Analyst Farooq Hanif hat die Allianz von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 240 auf 270 Euro angehoben. Trotz der vergleichsweise schwachen Kursentwicklung des Sektors bleibe er wegen zahlreicher Treiber positiv für die Versicherer gestimmt, schrieb er. Die Allianz erfülle unabhängig von der Wirtschaftslage ihre Prognosen. Diese Fähigkeit, Schocks zu verkraften, werde vom Markt jedoch übersehen. Für ein Investment spreche auch die attraktive Kapitalrendite, wobei Dividenden durch weitere Aktienrückkäufe ergänzt werden sollten.

 

Das Kursziel für die Munich Re erhöhte Hanif nur leicht von 430 auf 435 Euro – das Rating beließ er auf "Overweight". Der Konzern gehört zu seinen Favoriten, im Teilsektor Rückversicherungen sei sie eine der besten Aktien. Die starken Gewinnaussichten würden durch günstige Marktbedingungen gestützt. Zudem schütte das Unternehmen bisher verlässlich Dividenden aus und dürfte diese außerordentliche Erfolgsbilanz fortsetzen.

 

Die großen deutschen Versicherungs-Aktien sind seit Wochen stark gefragt, da sie solide kapitalisiert sind, von den hohen Zinsen profitieren und wegen der Dividende eine gewisse Sicherheit ausstrahlen. Investierte Anleger bleiben an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(24.09.2023)

 

Amazon gab heute bekannt, dass Prime Video im nächsten Jahr in der Basisversion um Werbung erweitert werden soll. Nach Netflix und Walt Disneys Disney+ ist dies der letzte Streaming-Dienst, der auf Werbung setzt, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Charttechnisch bleibt die Situation angespannt.

 

Laut Amazon soll die Werbung in Prime Video in den USA, Großbritannien, Deutschland und Kanada Anfang 2024 eingeführt wird, gefolgt von einer Reihe anderer Märkte. Der Konzern sagte, dass man es eine werbefreie Option für Prime-Mitglieder in den USA für einen Aufpreis von 2,99 US-Dollar pro Monat anbieten werde, wobei die Preise für andere Länder später festgelegt werden.

 

„Unser Ziel ist es, deutlich weniger Werbung zu zeigen als das lineare Fernsehen und andere Streaming-TV-Anbieter“, so Amazon in seiner Erklärung. Das Unternehmen sagte auch, dass es nicht beabsichtigt, den Preis für die Prime-Mitgliedschaft im Jahr 2024 in den USA zu ändern.

 

Das bedeutet, dass in den USA die Kosten für Prime Video mit Werbung in der monatlichen Prime-Mitgliedschaft von 14,99 Dollar oder im Jahresabonnement von 139 Dollar enthalten sein werden, ohne jegliche Rabattangebote. Zum Vergleich: Netflix bietet einen werbefinanzierten Plan für 6,99 Dollar pro Monat an und Disney einen werbefinanzierten Basisdienst Disney+ für 7,99 Dollar pro Monat.

 

Für die werbefreie Option kostet Prime Video effektiv 17,98 Dollar pro Monat, oder etwas mehr als 14,57 Dollar pro Monat für diejenigen mit einer jährlichen Prime-Mitgliedschaft. Es ist zu erwarten, dass eine kritische Zahl an Prime-Kunden bereit ist mehr zu bezahlen, wenn sie die Werbung damit ausschalten können.

 

Nachdem die Aktie gestern die 50-Tage-Linie bei 127,92 Dollar gerissen hatte und weiter nach unten rauschte, sieht es heute positiver aus. Zwar gewinnt die Notierung mit 1,4 Prozent aktuell moderat. Aber die 100-Tage-Linie bei 138,22 Dollar scheint als wichtige Unterstützung zu halten.

 

Für größere Bewegung reicht die Ankündigung von einer Änderung bei Prime Video, die potenziell mehr Umsatz und Gewinn bedeutet, nicht aus. Der Kurs bräuchte indes weiteren Rückenwind, um wieder nachhaltig über den nun verlassenen Aufwärtstrend bei rund 137,00 Dollar zu steigen.

 

Kurzfristig ist es gut möglich, dass die Bären am Drücker bleiben – vor allem, wenn die 100-Tage-Linie in den kommenden Tagen doch noch reißen sollte. Für Anleger, die mittel- bis langfristig orientiert sind, sind solche Kursschwächen bei Super-Aktien wie Amazon allerdings eine Kaufgelegenheit.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Apple

(22.09.2023)

 

Dem jüngsten Kursrückfall an der Wall Street folgt am Freitag ein Erholungsversuch. Nachdem die Aussicht auf vermutlich noch eine längere Periode mit hohen Zinsen die Anleger in den vergangenen Handelstagen vergrätzt hatte, trauen sich vor dem Wochenende einige Mutige vor und nutzen die günstigeren Kurse für sich. Für die Apple ist die freundliche Stimmung wichtig, denn die Aktie notiert an einer kritischen Stelle.

 

Viele Börsianer an der Wall Street wurden von der restriktiven Haltung der US-Notenbank auf dem falschen Fuß erwischt, nun sortiert sich der Markt neu. Die weitere Entwicklung der Inflation und der Wirtschaft dürfte in den kommenden Wochen viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, schließlich setzt die Fed bei ihrem rigiden Kurs trotz zuletzt stark gestiegener Ölpreise auf eine weiche Landung der US-Konjunktur.

 

Für Apple sind die Experten auch gemischter Meinung. Zuletzt hatte sich die UBS unrewartet skeptisch geäußert nur ein Kursziel von 190 Dollar herausgegeben (DER AKTIONÄR berichtete).

 

Die Apple-Aktie geriet zu Monatsbeginn unter Druck und war einige Tage auf Richtungssuche. Weiterhin steht der massive Support im Bereich zwischen der psychologisch wichtigen 170-Dollar-Marke und der technischen Unterstützung bei 173,50 Dollar im Fokus. Von diesem Level aus starteten die Bullen vor rund vier Wochen bereits eine erste Erholung.

 

Das Gap-Close bei 191,71 Dollar wurde knapp verfehlt und auch der GD50 bei der 185-Dollar-Marke wurde nach unten durchbrochen. Am heutigen Freitag wagen sich die Bullen wieder aus der Deckung und ziehen den Kurs zur aktuellen Stunde rund 1,3 Prozent in die Höhe. Damit scheint der Support weiterhin zu halten.

 

Apple in USD
 

Nach rund 40 Prozent Kursplus seit Jahresanfang ist die aktuelle Konsolidierung kein Grund zur Sorge. Nachhaltiger Verkaufsdruck wird erst aufkommen, wenn die Aktie durch die starke Support-Zone nach unten Ausbricht. 

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(22.09.2023)

 

Microsoft ist der Übernahme des Videospiele-Riesen Activision Blizzard einen großen Schritt näher gerückt. Britische Wettbewerbshüter teilten am Freitag mit, dass ihre bisherigen Bedenken von Microsofts Zugeständnissen nach vorläufiger Einschätzung ausgeräumt werden. Zudem gab es zuletzt positve News im Bereich KI. Die Aktie von Microsoft kann an einem eher schwachen Handelstag leicht zulegen.

 

Microsoft hatte unter anderem angeboten, Cloud-Gamingrechte für 15 Jahre an den Spielekonzern Ubisoft abzutreten. Die Blockade durch die britische Wettbewerbsaufsicht CMA ist die letzte Hürde für den Abschluss des Deals. Die Kartellwächter befürchteten vor allem, dass der Kauf von Activision Blizzard den Wettbewerb beim Cloud-Gaming einschränken würde. Dabei laufen die Spiele auf Servern im Internet und werden auf die Geräte der Nutzer nur übertragen. Microsoft ist bereits stark in dem Geschäft.

 

 

Die CMA will nun noch beraten, bevor sie eine endgültige Entscheidung trifft. Microsoft und Activision Blizzard hatten ihre Frist für den Abschluss der Übernahme bis zum 18. Oktober verlängert. Man werde darauf zuarbeiten, bis dahin eine Genehmigung zu erhalten, betonte Microsoft-Manager Brad Smith am Freitag.

Positives gab es zuletzt auch von der KI-Front. Microsoft wird von kommender Woche an seinen KI-Assistenten Copilot in das Betriebssystem Windows bringen. Die Software werde zunächst am 26. September in früher Form in einem kostenlosen Update für Windows 11 verfügbar sein, kündigte Microsoft am Donnerstag an. Im weiteren Jahresverlauf werde Copilot unter anderem auch im Webbrowser Edge und der Cloud-Plattform Microsoft 365 verfügbar sein.

 

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Microsoft auf "Overweight" mit einem Kursziel von 385 US-Dollar belassen. Der Marktstart der Windows-Assistenten Copilot und 365 Copilot sei eine kleinere Überraschung, da einige Investoren mit einer Verzögerung bis Anfang 2024 gerechnet haben dürften, schrieb Analyst Mark Murphy in einer am Freitag vorliegenden Studie. Angesichts der schnellen Fortschritte im KI-gestützten Portfolio sieht sich der Experte in seiner positiven Einschätzung des Softwarekonzerns bestätigt. Microsofts Positionierung habe sich gleich für mehrere Jahre deutlich verbessert.

 

Microsoft ist durch die jüngsten Entwicklungen der Übernahme von Activision Blizzard erheblich näher gekommen. DER AKTIONÄR bleibt ganz klar zuversichtlich, dass die Übernahme gelingt. Auch die jüngsten Entwicklungen im KI-Bereich sind ganz klar positiv zu werten. Für die Aktie von Microsoft bleibt DER AKTIONÄR sehr optimistisch.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(22.09.2023)

 

Die Aktie von Novo Nordisk war in den vergangenen Monaten fast nicht zu bremsen. Sie kletterte von einem Hoch zum nächsten. Im September hat sie nun bei 93,50 Euro (697,16 dänische Kronen) ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Seitdem konsolidiert das Papier. Am heutigen Freitag ist das Papier zu 86,12 Euro zu haben.

 

Insgesamt muss man ganz klar sagen, dass eine Konsolidierung nach dem rasanten Anstieg absolut überfällig war.

 

An der fundamental starken Verfassung hat sich indes aber nichts geändert. Das sieht auch die US-Bank JPMorgan so. Sie hat die Einstufung für Novo Nordisk auf "Overweight" mit einem Kursziel von 750 dänischen Kronen belassen. Analyst Richard Vosser aktualisierte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie sein Bewertungsmodell für den Diabetesspezialisten. Er berücksichtigte dabei seine steigenden Erwartungen, was die Chancen auf dem Markt für GLP-1 zur Diabetesbehandlung und Fettleibigkeit betrifft. Außerdem berücksichtigte er den kürzlich vollzogenen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 2.

 

Der Adipositas-Markt ist riesig. Weltweit gibt es 750 Millionen übergewichtige Menschen. Allein in den USA sind 42 Prozent der Menschen übergewichtig. Die Analysten von Morgan Stanley erwarten, dass der Markt für Adipositas-Mittel bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als 50 Milliarden Dollar erreichen könnte. Und hier dürften die Mittel von Novo Nordisk und auch dem Konkurrenten Eli Lilly weiter auf der Beliebtheitsliste ganz oben stehen.

 

DER AKTIONÄR bleibt deswegen ebenfalls von seiner langfristig sehr positiven Einstellung gegenüber Novo Nordisk. Die aktuelle Konsolidierung könnte für noch nicht investierte Anleger noch einmal eine Einstiegschance bieten. Alle anderen, die vielleicht sogar schon seit der Erstempfehlung des AKTIONÄR im März 2017 bei 15,77 Euro (Kursplus seitdem 446 Prozent) investiert sind, lehnen sich zurück, sitzen die aktuelle Korrektur aus und lassen die Gewinne weiter laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(22.09.2023)

 

Bloomberg: Amazons Prime Video-Inhalte werden Anfang 2024 begrenzte Werbung enthalten.

 

Quelle: stock3.com

Alibaba

(22.09.2023)

 

Alibaba-Logistiksparte Cainiao Network Technology vor IPO in Hongkong.

 

Bloomberg zufolge könnte der Börsengang von Alibaba's Logistiksparte in Hongkong mindestens eine Milliarde Dollar einspielen.

 

Quelle: stock3.com

Gold

(22.09.2023)

 

Laut George Milling-Stanley, Chief Gold Strategist bei State Street Global Advisors, könnte man die Investmentnachfrage nach Gold erhöhen, indem man besser dessen Vorteile aufklärt. Das zeigt auch die jüngste Umfrage von State Street aus dem Juni, weshalb der Analyst viel Potenzial für das Edelmetall sieht.

 

Die Umfrage ergab, dass 20 Prozent der Befragten angaben, Gold zu halten. Zudem gab rund ein Drittel der Befragten an, dass sie kein Gold besitzen, weil sie nicht genug darüber wussten, wie man in das Edelmetall investiert.

 

Die Umfrage zeigte auch, wie wichtig die Rolle eines Beraters ist, wenn es darum geht, Anleger in den Goldmarkt zu bringen. Laut der Analyse gaben 91 Prozent der Befragten, die Gold-ETFs besitzen, an, dass sie von ihrem Finanzberater über die verschiedenen Möglichkeiten informiert wurden, in Gold zu investieren.

 

"Die Hauptbotschaft der Analysten lautet, dass die Zukunft der Goldanlage anscheinend sicher ist. Das sind sehr, sehr gute Nachrichten", sagte Milling-Stanley. "Die Branche hat in Bezug auf die Aufklärung von Investoren und potenziellen Investoren noch viel Arbeit vor sich."

 

Milling-Stanley erwartet, dass die Investorennachfrage nach Gold zunimmt, wenn Anleger den Wert erkennen, den es für ein Portfolio schafft. Er merkte außerdem an, dass das Edelmetall trotz der mäßigen Performance in diesem Jahr schon lange Zeit deutlich über den Tiefständen aus dem Vorjahr notiert.

 

Ein Investment in Gold, zumindest mit einem Teil des Portfolios, ist ratsam. Für konservative Anleger eignet sich der physische Kauf beim Goldhändler vor Ort oder auch bei vertrauenswürdigen Online-Händlern. Anleger, die sich Gold lieber ins Depot als in den Safe legen, greifen zu Xetra-Gold. Wer es spekulativer mag, legt sich Aktien der Produzenten ins Portfolio. Die Favoriten des AKTIONÄR in diesem Sektor sind Agnico Eagle und Equinox.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(22.09.2023)

 

UK CMA: Zugeständnisse von Microsoft/Acitvision machen Weg für Genehmigung frei.


Microsoft kündigt vier neue Surface-Modelle an.

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(22.09.2023)

 

Die DHL Group sieht ihren Elektrifizierungskurs auch nach der Insolvenz der Streetscooter-Firma B-ON nicht gefährdet. Man beziehe schon seit einigen Jahren E-Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern, sagte ein Sprecher des Logistikriesen. DHL hat in Deutschland rund 25 000 Stromer im Einsatz, die meisten sind Streetscooter.

 

Mit Blick auf die Schwierigkeiten der früheren Streetscooter-Firma, die unter dem Namen B-ON firmiert und Transportermodelle unter anderem Namen als früher verkauft, sagte er: "Wir bedauern, dass es B-ON nicht gelungen ist, das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen." Lange Zeit entwickelte die DHL die Elektro-Transporter selbst, verkaufte die Rechte und das Produktions-Know-how aber Anfang 2022 an ein Luxemburger Konsortium. Der neue Eigentümer firmiert inzwischen unter dem Namen B-ON. Bei der Transaktion wurde vereinbart, dass die ehemalige Tochter weiterhin Stromer für DHL baut. Wie viele das seither waren, ist nicht bekannt. B-ON kam im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben auf einen Umsatz von 125 Millionen Dollar (117 Millionen Euro), das Betriebsergebnis wurde nicht genannt. Knapp 3000 Fahrzeuge seien ausgeliefert worden.

 

Die Geschäfte von B-ON liefen zuletzt schlechter als erhofft, am vergangenen Freitag meldete die Firma Insolvenz beim Aachener Amtsgericht an. Davon betroffen sind 78 Beschäftigte der B-ON GmbH und 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dürener Neapco-Werkes, wo die Elektrotransporter im Auftrag von B-ON gefertigt werden.

 

B-ON-Manager Jörg Hofmann begründete die Insolvenz mit Lieferengpässen und Qualitätsproblemen bei Bauteilen, die zu einem Produktionsrückgang und dann zu Zahlungsschwierigkeiten geführt hätten. In dem Insolvenzverfahren will sich die Firma neu ausrichten. Hofmann betonte am Dienstag, dass es weiter Ziel sei, B-ON "als führenden Anbieter von e-Mobility-Lösungen in Europa zu etablieren". Der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Wegener kündigte an, dass die Produktion kurzfristig wiederaufgenommen werden solle.

 

Charttechnisch befindet sich die DHL Group in einer relativ schwachen Verfassung. Ein Kauf drängt sich daher aktuell nicht auf. Mittel- bis langfristig sind die Perspektiven für die günstig bewerteten Anteilscheine des Logistikriesen aber nach wie vor sehr gut. Wer investiert ist, kann deshalb weiterhin dabeibleiben, der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Microsoft

(21.09.2023)

 

Microsoft erweitert seine Software und sein Windows-Betriebssystem um neue, auf künstlicher Intelligenz basierende Funktionen. Heute kündigte der Softwareriese einen stärkeren, integrierten KI-Begleiter "Copilot" an, der in allen Produkten und Diensten des Unternehmens zum Einsatz kommen wird - darunter Bing, dem Edge-Browser, der Office-Produktivitätssoftware und Windows.

 

„Wir glauben, dass Copilot das Computing grundlegend verändern wird“, sagte CEO Satya Nadella auf einer Produktveranstaltung in New York. Das berichtet die Nachrichtenseite Barrons. Es werde„jede Person und jedes Unternehmen befähigen, mehr zu erreichen“. Der verbesserte Copilot verspricht, kontextbezogene Daten von den Geräten der Verbraucher und aus ihrem früheren Bing-Chat-Verlauf einzubeziehen.

 

Die Copilot-Funktionen werden in der nächsten Version von Windows 11 enthalten sein, die am 26. September veröffentlicht wird. Große Unternehmen sollen bereits ab dem 1. November Microsoft 365 Copilot kaufen können. Die Einführung des KI-Tools wird einen bereits marktführenden Teil des Microsoft-Geschäfts ausbauen: Office-Anwendungen machen 24 Prozent des Gesamtumsatzes von Microsoft aus, und die Kategorie wuchs im vierten Quartal des Geschäftsjahres um 16 Prozent. Vor mehr als 30 Jahre hatte das Unternehmen das Softwarepaket erstmals angeboten.

 

Microsoft 365 Copilot ist ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit des Unternehmens mit dem Startup-Unternehmen OpenAI aus San Francisco, das durch den Chatbot ChatGPT bekannt wurde. Bei Microsoft 365 Copilot und mehreren anderen Produkten, die in diesem Jahr angekündigt wurden, setzt Microsoft auf das OpenAI zugrundeliegende GPT-4-Sprachmodell. Es liegt ChatGPT zugrunde und kann Informationen zusammenfassen oder menschenähnlichen Text als Antwort auf eine schriftliche Aufforderung erzeugen. Microsofts öffentliche Cloud Azure übernimmt die Rechenarbeit von OpenAI.

 

Im März enthüllte Microsoft erstmals Pläne für Microsoft 365 Copilot. Im Mai nutzten bereits 600 große Unternehmen das Programm im Rahmen eines kostenpflichtigen Vorabzugangs. Im Juli gab das Unternehmen den Preis von 30 US-Dollar pro Person und Monat für die Erweiterungen bekannt, zusätzlich zu den bestehenden Abonnementkosten für Microsoft 365, früher bekannt als Office 365.

 

Microsoft ist nicht das einzige Unternehmen, das generative KI zur Verbesserung von Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen und Präsentationen einsetzen will. Google verlangte einen monatlichen Preis von 30 US-Dollar pro Person für sein Duet AI for Google Workspace, das Ende letzten Monats für Unternehmen zu diesem Preis verfügbar wurde.

 

Trotz der positiven News kann sich die Microsoft-Aktie im schwachen Gesamtmarkt heute nicht in den positiven Bereich retten. Zumindest tritt die Notierung auf der Stelle, nachdem Anfang der Woche der GD100 bei 328,78 Dollar gerissen wurde. Dem war am Freitag der GD50 bei 331,49 Dollar vorausgegangen. Daher wäre es jetzt wichtig, sich wieder nach oben abzusetzen. Mittelfristig kann dabei das Thema KI mit positiven Effekten auf die Geschäftszahlen und Kursfantasie helfen. Die Aktie ist und bleibt ein Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Broadcom

(21.09.2023)

 

Broadcom-Papiere fallen am Donnerstag vorbörslich auf ein neues Mehrmonatstief. Im Sog von Nvidia hatten sie sich im bisherigen Jahresverlauf um über 60 Prozent verteuert und Ende August bei einem Kurs von 923,67 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht. Bis zu vierstellige Notierungen sind angepeilt worden, doch jetzt kommt erst einmal ein kleiner Schock.

 

Grund für den Kursverlust der Broadcom-Aktie ist, dass der Halbleiterspezialist Google als Kunden verliert. Google hat am Donnerstag angekündigt, im Jahr 2027 die Bestellungen von Chips für künstliche Intelligenz von Broadcom einzustellen.

 

Berichten des amerikanischen Branchendiensts The Information zufolge, werde die Alphabet-Tochter ihre Chips dann zukünftig intern entwickeln. Google seien die Broadcom-Preise schlichtweg zu hoch.

 

DER AKTIONÄR rät Broadcom-Aktionären, nicht in Panik zu geraten. Die Langfristaussichten sind weiterhin gut. Großkunden wie Apple und Microsoft bleiben an Bord und zahlen die gerechtfertigten Preise für die qualitativ hochwertigen und weiterhin stark nachgefragten Produkte.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(21.09.2023)

 

NEW YORK (Dow Jones) - Novo Nordisk hat in einem US-Werk zu Jahresbeginn Bakterien in Chargen der Hauptzutat einer Diabetes-Pille entdeckt. Dies geht aus einem Inspektionsbericht der US-Arzneimittelaufsicht Food and Drug Administration (FDA) hervor.

 

Die FDA hat das Werk des dänischen Pharmakonzerns in Clayton, North Carolina, im Juli inspiziert und in einem Bericht kritisiert, dass Novo Nordisk es versäumt hatte, die Ursache gründlich zu untersuchen. Die FDA stellte ebenfalls fest, dass die mikrobiellen Kontrollen des Werks mangelhaft waren.

 

In dem Werk in Clayton wird der Arzneimittelwirkstoff Semaglutid hergestellt, der in der Diabetes-Pille Rybelsus verwendet wird. Semaglutid ist auch der Hauptbestandteil der beliebten Injektionspräparate Ozempic und Wegovy von Novo Nordisk, doch nach Angaben des Unternehmens wird das Semaglutid für diese Produkte nicht in der gleichen Anlage hergestellt.

 

Wie aus einer teilweise geschwärzten Kopie des Inspektionsberichts vom 13. Juli hervorgeht, hat das Unternehmen bei der Prüfung von Semaglutid-Chargen mindestens dreimal zwischen Februar und Juni mehrere Bakterienstämme festgestellt.

 

Dem Bericht zufolge hat Novo Nordisk drei bakterielle Vorkommnisse, war aber bis Juli nicht in der Lage, die Quelle der Bakterien für zwei der Ereignisse zu bestimmen. Die Bemühungen des Unternehmens, das Problem zu beheben, wurden als unzureichend bezeichnet.

 

Novo Nordisk teilte mit, dass die Anlage in Clayton noch immer in Betrieb ist und für den Markt produziert. Der Konzern war nicht bereit, Details seiner Interaktionen mit der FDA zu kommunizieren.

 

Die FDA wiederum teilte mit, auf der Grundlage der Antworten von Novo Nordisk auf die Inspektionsergebnisse seien der Behörde aktuell keine Compliance-Probleme bekannt, die Anlass zu Bedenken hinsichtlich der Qualität der im Werk hergestellten Arzneimittel geben.

 

Die FDA stellte den Bericht dem Wall Street Journal als Antwort auf eine Anfrage nach öffentlichen Unterlagen zur Verfügung.

 

Der Inspektionsbericht ist als Formblatt 483 bekannt, das die FDA ausstellt, wenn ein Inspektor einen Zustand festgestellt hat, der gegen das Bundesarzneimittelgesetz verstoßen könnte. Er ist keine endgültige Feststellung der Behörde, dass ein Verstoß stattgefunden hat. Von Unternehmen, die solche Berichte erhalten, wird erwartet, dass sie Maßnahmen zur Behebung der Probleme ergreifen und diese Schritte gegenüber der FDA dokumentieren. Novo Nordisk sagte, es habe auf die Bemerkungen der FDA reagiert.

 

Novo Nordisk konnte mit der Nachfrage nach Ozempic und Wegovy nicht Schritt halte. Das Unternehmen hat versucht, seine Produktionskapazitäten zu erweitern.

 

Die dänische Finanznachrichtenagentur MarketWire berichtete Anfang der Woche über den FDA-Inspektionsbericht.

 

Quelle: stock3.com

Alphabet

(21.09.2023)

 

Big Tech war der Haupttreiber der diesjährigen Rally. Einige dieser Aktien haben sich auch in der zuletzt schwierigen Phase des Marktes bewährt und weiterhin outperformt. Doch das liegt nicht nur am Hype um künstliche Intelligenz. Wenn die Gewinnschätzungen zutreffen, dürfte sich der Aufwärtstrend fortsetzen.

 

Am Mittwoch analysierte Jessica Rabe, Mitgründerin von DataTrek, die sogenannten „glorreichen Sieben“ der großen Technologieunternehmen: Apple, Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla. Zusammen machen sie fast 28 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung des S&P 500 aus. Dabei hat Apple mit 7 Prozent den höchsten und Meta mit 1,8 Prozent den niedrigsten Anteil.

 

Kein Wunder also, dass ihre Kursanstiege auch den Index nach oben treiben. Trotz aller Bedenken, dass der Hype um künstliche Intelligenz zu groß geworden ist, sieht Rabe fundamentale Gründe für den Technologieboom: Man muss sich nur die Gewinne ansehen.

 

Ein Blick auf die Konsensschätzungen für die Gruppe zeigt, dass die Analysten die Gewinnschätzungen für alle Unternehmen außer Tesla für das laufende dritte Quartal, das laufende Jahr und 2024 angehoben haben. Außerdem sind die Gewinnschätzungen für Amazon, Meta und Nvidia im zweistelligen Prozentbereich gestiegen.

 

Dies steht in deutlichem Gegensatz zu der Abwärtskorrektur von 0,4 Prozent für die Gesamterträge des S&P 500 in diesem Quartal und der Aufwärtskorrektur von 0,5 Prozent für den Index im nächsten Jahr. Tatsächlich hat von den „glorreichen Sieben“ nur Tesla schlechtere Gewinnaussichten als der S&P 500, da die Gewinnschätzungen durchweg nach unten korrigiert wurden.

 

Diese zunehmend optimistischen Erwartungen erklären, warum die Aktien von Alphabet, Amazon, Meta und Nvidia in den letzten 3 Monaten um 0,8 Prozent stärker gestiegen sind als der S&P 500, betont Rabe. Dass Apple und Microsoft zurückgeblieben sind, könnte daran liegen, dass die Analysten zwar für das dritte Quartal 2023 und für 2024 zuversichtlich sind, aber ihre Schätzungen für den Gewinn pro Aktie im vierten Quartal für diese beiden Unternehmen gesenkt haben, was die Gewinnaussichten trübt.

 

Natürlich verliert diese Argumentation etwas an Gewicht, wenn man bedenkt, dass die Tesla-Aktie in den letzten 3 Monaten um 2,3 Prozent gestiegen ist, obwohl die Analysten ihre Gewinnschätzungen für das Unternehmen gesenkt haben.

 

Rabe ist jedoch der Ansicht, dass „das Unternehmen eher eine Call-Option auf die innovative Technologie autonomer Fahrzeuge ist als eine einfache Aktie, die nur durch die Abzinsung künftiger Cashflows bewertet wird. Die Rentabilität von Tesla ist daher nicht so wichtig. Viel wichtiger ist es für das Unternehmen, seinen hohen Marktanteil bei Elektrofahrzeugen zu halten und im Bereich Individualverkehr/autonome Fahrzeuge erfolgreich zu sein.“

 

Letztendlich freuen sich die Anleger vielleicht über die Kostensenkungen der Unternehmen – wie die am Montag angekündigten Entlassungen bei Cisco Systems – und über die weiteren Innovationen im KI-Bereich. Was jedoch wirklich zählt, sind die Gewinne, und die haben die glorreichen Sieben vorangetrieben.

 

Tatsächlich hat sich der gesamte Technologiesektor von seinem kurzen Einbruch im August schnell erholt, und der Nasdaq Composite hat seit Jahresbeginn um mehr als 30 Prozent zugelegt, etwa doppelt so viel wie der S&P 500. Die bisherigen Kursentwicklungen deuten darauf hin, dass sich dies fortsetzen kann, da schnelle Stimmungsumschwünge in der Branche häufig großen Haussephasen vorausgehen, wie SentimenTrader zu Beginn des Monats feststellte.

 

Das Fazit ist, dass die Dynamik in der Tech-Branche zweifellos anhält. Auch wenn die Gewinnsaison im dritten Quartal wahrscheinlich wieder eine Bewährungsprobe sein wird, haben die Gewinner von Big Tech diese Hürde bislang immer überwunden und scheinen es auch diesmal zu schaffen.

 

Umso besser für den Gesamtmarkt.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(21.09.2023)

 

Im Streit mit der amerikanischen Kartellbehörde FTC wird Amazon offensichtlich vorsichtiger. Der Konzern streicht eine umstrittene geplante Gebühr für Händler, die die Versanddienste des E-Commerce-Giganten nicht nutzen, berichtet Bloomberg. Trotzdem dürfte die Diskussion um die Aufspaltung weitergehen. Und dann?

 

„Die Gebühr in Höhe von zwei Prozent sollte unsere Kosten decken, aber nach sorgfältiger Abwägung haben wir uns entschieden, diese Programmgebühr nicht einzuführen“, so ein Amazon-Sprecher zu Bloomberg. „Damit wollen wir sicherstellen, dass die Stimmung unter den Verkäufern in Bezug auf die Gebühr keinen Einfluss auf die Teilnahme an unserem Konzept hat.“

 

Amazon hatte die Gebühr im August angekündigt, in Kraft treten sollte sie am 1. Oktober. Händler kritisierten die Maßnahme als dreisten Schachzug, beinahe schon als Erpressung.

 

„Wir sitzen hier und warten darauf, dass die FTC wegen kartellrechtlicher Probleme gegen Amazon vorgeht“, so Jason Boyce vom E-Commerce-Beratungsunternehmen Avenue7Media damals zu Bloomberg. „Aber diese Gebühr zeigt, dass Amazon überhaupt keine Angst hat.“

 

In den vergangenen Jahren hat Amazon die Gebühren für Händler Schritt für Schritt erhöht. Die Händler zahlen für Werbung und Logistik – der Konzern verbucht die Einnahmen unter Verkäuferservices. Die Sparte erlöste im zweiten Quartal 32,3 Milliarden, 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

 

Auch wenn die Gebühr nicht kommt: Der FTC sind noch einige weitere Dinge bei Amazon ein Dorn im Auge. Zum Beispiel kritisiert die Behörde, dass es zu einfach sei, ein Prime-Abo abzuschließen, indes die Kündigung deutlich aufwendiger. Insgesamt ist Amazon der FTC zu dominant, das Thema Aufspaltung bleibt damit akut. Wäre das ein Nachteil für die Anleger?

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(21.09.2023)

 

Der Goldpreis hat sich am Mittwoch volatil gezeigt. Zwar stieg das Edelmetall noch vor dem Fed-Meeting fast bis zur 1.950-Dollar-Marke an, jedoch konnte es diese Gewinne nicht verteidigen und schloss den Tag sogar leicht negativ ab. Denn Fed-Chef Jerome Powell schloss ein endgültiges Ende der Zinsanhebungen bislang aus.

 

In einer mit Spannung erwarteten Entscheidung gab die US-Notenbank am Mittwoch bekannt, dass sie die Leitzinsen in einer Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent unverändert lassen werde. Powell hielt jedoch an seiner aggressiven Haltung fest und sagte, dass eine Zinserhöhung nach wie nicht vom Tisch sei. Diese werde entweder bei den geldpolitischen Sitzungen im November oder Dezember umgesetzt.

 

Er fügte jedoch hinzu, dass die Geldpolitik trotz einer möglichen letzten Zinserhöhung in absehbarer Zukunft restriktiv bleiben müsse. Die Zentralbank bleibt entschlossen, die Inflation auf ihr Ziel von zwei Prozent zurückzuführen, sagte er.

 

"Wir sind ziemlich nah dran, wo wir sein wollen", sagte Powell in der Pressekonferenz nach der Entscheidung der Zentralbank. "Wir müssen überzeugende Beweise dafür sehen, dass wir unsere Ziele erreichen. Das Schlimmste, was wir tun können, ist, die Preisstabilität nicht wiederherzustellen. Es wäre eine elende Zeit."

 

Die Frage für viele Anleger ist, wie lange die Fed die Zinssätze auf diesem erhöhten Niveau halten wird. Powell betonte, es sei zu früh zu sagen, ob die Zinssätze ausreichend restriktiv und schon lange genug auf diesem Niveau sind.

 

"Sie werden erst wissen, wann die Zinssätze ausreichend restriktiv sind, wenn Sie es sehen", sagte er. "Die Zeit wird kommen, wenn es angemessen sein wird, die Zinssätze zu senken, aber wir wissen nicht, wann das sein wird."

Auch wenn die Fed noch einen oder sogar zwei Zinsschritte gehen könnte, dürfte das den Goldpreis nicht mehr stark negativ beeinflussen. Der Zins-Peak ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits eingepreist. DER AKTIONÄR rechnet mit einem neuen Allzeithoch innerhalb der nächsten sechs Monate.

 

Quelle: Der Aktionär

Procter & Gamble

(21.09.2023)

 

Die Aktie von Procter & Gamble notiert aktuell auf dem gleichen Niveau wie zum Jahresauftakt. Von Abverkäufen hat sich der Konsum-Titel im bisherigen Jahresverlauf zwar immer wieder erholt, Mitte August hat das Papier jedoch in den Konsolidierungsmodus geschalten. Jetzt ist die Aktie auf bestem Weg, einen hartnäckigen charttechnischen Widerstand zu durchbrechen.

 

Die Performance seit Januar beträgt plus ein Prozent, inklusive Dividende immerhin plus drei Prozent. Die Aktie kommt nicht vom Fleck, könnte nun aber mit einem Ausbruch ein Kaufsignal generieren.

 

Die 50-Tage-Linie, welche aktuell bei 153,54 Dollar verläuft, erweist sich als Widerstand. Procter & Gamble steht kurz davor, diese zu durchbrechen. Am Dienstag ist das Papier mit einem leichten Minus auf 153,47 Dollar aus dem Handel an der Wall Street gegangen. Erweist sich der Durchbruch dieses Mal als nachhaltig, würde ein Kaufsignal generiert. Nach unten sichert weiterhin die 200-Tage-Linie bei 149,08 Dollar ab.

 

Besonders attraktiv bleibt auch weiterhin die Dividendenpolitik. So hat P&G seit 68 Jahren jedes Jahr die Dividende angehoben. Aktuell lockt die Aktie mit 2,5 Prozent Rendite, doch wer den Blue Chip über Jahre hinweg hält, wird sich in einigen Jahren über eine weitaus höhere Rendite auf das eingesetzte Kapital freuen können.

 

Procter & Gamble ist eine der sichersten Aktien der Welt. Die Dividendenperle bleibt ein attraktives Basisinvestment. Anleger, die der AKTIONÄR-Kaufempfehlung im Februar 2018 gefolgt sind, liegen bereits 140 Prozent vorne und lassen ihre Gewinne laufen. Neueinsteiger können zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 120 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Paypal

(21.09.2023)

 

Anleger warten mit großer Spannung auf die neusten Aussagen vom US-Notenbank Chef Jerome Powell am heutigen Abend. Besonders für Tech-Titel wie die PayPal-Aktie ist das Thema Zinsen ein sehr sensibles. Diese Woche hatte der Payment-Anbieter wieder den Rückwärtsgang eingelegt, nachdem den Bullen in der Vorwoche noch ein wichtiger Schritt gelungen war. 

 

Wenige Stunden vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed trauen sich die Anleger an den New Yorker Börsen nur vorsichtig vor. Um 20.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit geben die amerikanischen Währungshüter das Ergebnis ihrer Sitzung bekannt. 

 

Fachleute rechnen fast einhellig damit, dass die Fed ihre Leitzinsen nicht weiter straffen wird. Spannend wird vor allem, welche weiteren Schritte sie signalisiert. Denn es ist unklar, ob die Notenbank noch weitere Zinsschritte folgen lässt - oder gar das Ende ihres Straffungszyklus erreicht hat.

 

Die PayPal-Aktie hat eine starke Vorwoche hinter sich. Wichtig war für die Bullen der Ausbruch am vergangenen Donnerstag. Mit dem Sprung über den Widerstand bei 63,77 Dollar wurde ein frisches technische Kaufsignal ausgelöst. Am Freitag setzt sich der freundliche Trend zunächst fort und die Bullen stehen kurz davor, den GD50 bei aktuell rund 66,00 Dollar zu erreichen. 

 

Der Ausbruch war auch deswegen wichtig, da damit aus technischer Sicht ein neuer kurzfristiger Aufwärtstrend bestätigt würde. Die Stimmung drehte allerdings in den vergangenen Tagen etwas und der Titel prallte am GD50 ab. Der neue Aufwärtstrend ist nicht in Gefahr, solange der Support bei der 60-Dollar-Marke standhaft bleibt. Wichtig ist jetzt, dass das positive Momentum zeitnahe wieder aufgenommen wird.

 

PayPal in USD
 

Der frische Ausbruch war wichtig und die Bullen setzen zu einem neuem Rebound-Versuch an. Wie nachhaltig dieser sein wird, muss sich erst noch zeigen. Das Come-Back-Potenzial können risikofreudige Anleger für den Einstieg nutzen. Anleger beachten unbedingt den Stopp bei 50,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Sartorius

(21.09.2023)

 

Seit über einem Jahr steckt die Sartorius-Aktie in einer Seitwärtsbewegung fest. Zuletzt bildete der DAX-Wert allerdings ein Doppeltop aus, was grundsätzlich negativ zu werten ist. Sorgenfalten treibt zudem der Bruch des GD50 auf die Stirn, zumal ein Versuch, den gleitenden Durchschnitt zurückzuerobern, erfolglos blieb. Immerhin konnte die Aktie eine Unterstützung verteidigen.

 

Positiv aus Sicht der Aktionäre ist, dass sich die Sartorius-Vorzüge über der Marke von 317,50 Euro halten konnten. Sollte der Kurs weiter steigen, wären die ersten Hürden der GD50 (351 Euro) und der GD200 (366,70 Euro). Mit einem Durchbrechen des Widerstands bei 380 Euro würde ein starkes Kaufsignal erzeugt werden.

Sollte die DAX-Aktie jedoch die Unterstützung bei 317,50 Euro unterschreiten, liegt das Tief der Handelsspanne bei 291,90 Euro als nächste Anlaufmarke auf der Hand. Wird auch diese Marke durchbrochen, drohen weitere Verluste bis zur 261,60-Euro-Marke.

 

Investierte Anleger halten weiter an der Aktie fest, beachten allerdings den Stopp bei 280 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Telekom

(19.09.2023)

 

DEUTSCHE TELEKOM - In der Debatte um einen Ausbau von Mobilfunknetz-Komponenten chinesischer Hersteller fordert Telekom-CEO Tim Höttges, die Konsequenzen eines möglichen Verbots zu beachten. "Wichtig ist, dass wir bei der digitalen Infrastruktur jetzt in Europa nicht weiter zurückfallen", sagte er dem Fernsehsender ntv. "Wichtig ist für mich, dass wir jetzt diese Diskussion führen und auch mit welchen Konsequenzen das verbunden ist für den Netzausbau und die weitere Entwicklung. Das werden wir mit der Politik tun", sagte Höttges. (ntv)

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(21.09.2023)

 

DHL/NETZAGENTUR - DHL erneuert die Kritik an der jüngsten Entscheidung der Bundesnetzagentur, die von der Post gewünschte Portoerhöhung abzulehnen, und stellt Bedingungen für den weiteren Betrieb der Briefzustellung in Deutschland. "Wir können nicht nachvollziehen, wie man zu dieser Entscheidung kommen kann", sagte CEO Tobias Meyer der Süddeutschen Zeitung zum Portoentscheid.

 

Die Inflation sei höher als in der Planung, die Kosten dramatisch angestiegen, der Ertrag gesunken. "Es stellt sich schon die Frage: Ist von den Regulierern und der Politik überhaupt gewünscht, dass wir das Brief-Geschäft weiter betreiben und hier investieren?", so Meyer. (Süddeutsche Zeitung)

 

Quelle: stock3.com

 

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Deutsche Bank

(20.09.2023)

 

Die Deutsche Bank signalisiert erfreuliche Entschlossenheit. Der Branchenprimus arbeitet nach einer Rüge der Finanzaufsicht Bafin nun nämlich mit Hochdruck an der Lösung der Probleme bei der Tochter Postbank und will im Oktober einen Großteil behoben haben. Die Papiere des DAX-Konzerns können zur Wochenmitte davon profitieren.

 

Konkret erwartet Deutsche-Bank-Boss Christian Sewinhg, dass bei kritischen Themen wie Pfändungsschutzkonten im Laufe des Oktobers wieder Normalbetrieb erreicht sein werde, so der CEO des Branchenprimus am Mittwoch auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt. Einen ähnlichen Trend sehe er bei Darlehensauszahlungen. „Insgesamt, um alle Rückstände abzubauen, brauchen wir nicht nur das dritte Quartal, sondern auch das vierte Quartal", sagte der Konzernchef.

 

Die Beschwerden von Postbank-Kunden hatten sich in den vergangenen Monaten gehäuft, vor allem im Zusammenhang mit einer IT-Umstellung. Bei dieser waren seit Ostern 2022 Daten von zwölf Millionen Kundinnen und Kunden der Postbank sowie sieben Millionen Deutsche-Bank-Kunden in Deutschland auf einer gemeinsamen Plattform zusammengeführt worden. Probleme gab es zuletzt auch bei Konten, auf denen verschuldete Menschen Guthaben vor der Pfändung schützen können, sowie der Auszahlung von Baufinanzierungen bei der Tochter DSL.

 

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) prüft nach eigenen Angaben, ob aufsichtlich relevante Mängel bestehen. Möglich wäre, dass die Bafin eine Sonderprüfung anordnet oder einen Sonderbeauftragten ernennt, um den weiteren Fortgang zu überwachen. In einem Interview sprach Bafin-Präsident Mark Branson Anfang dieser Woche von tiefgreifenden Störungen im Kundenservice bei der Postbank, das sei "inakzeptabel".

"Wir haben einen Fehler gemacht", räumte Sewing ein. Wie teuer die Probleme das Institut voraussichtlich zu stehen kommen, bezifferte er nicht. "Bei diesem Punkt geht es nicht um Kosten", betonte Sewing: "Wir müssen alles, was wir haben, daran setzen, dass wir die Kunden wieder zufriedenstellen."

 

Die Deutsche-Bank-Aktie gewinnt am Mittwoch rund ein Prozent auf 10,15 Euro und vergrößert damit die Distanz zur psychologisch wichtigen 10-Euro-Marke. Die nächste Hürde wäre der GD200 bei aktuell 10,26 Euro. Wird diese herausgenommen, wäre das ein frisches Kaufsignal. Investierte Anleger bleiben in jedem Fall dabei.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(20.09.2023)

 

Die chinesische Zentralbank (PBoC) hat vorübergehende Beschränkungen für den Goldimport aufgehoben. Diese zielten ursprünglich einerseits darauf ab, den chinesischen Yuan (CNY) zu unterstützen. Andererseits trieben sie die lokalen Goldpreise in die Höhe, wodurch mittlerweile eine starke Differenz zum Spotpreis in London entstanden ist.

 

Die Spanne zwischen dem Spotpreis für Gold in Shanghai und in London erreichte letzten Donnerstag ein Rekordhoch von 121 Dollar pro Unze, verengte sich jedoch auf 76 Dollar am Montag, nachdem die PBoC in der vergangenen Woche ihre Importbeschränkungen für das Edelmetall gelockert hatte.

 

Laut Quellen der Financial Times habe die Zentralbank am Freitag einige staatliche und mittelgroße Geschäftsbanken informell angewiesen, die Beschränkungen aufzuheben. Diese wurden erst im August erlassen, um die inländische Nachfrage, die aufgrund des 16-Jahrestiefs des Yuan gegen den Dollar zustande kam, einzudämmen.

 

Die Maßnahmen scheinen zwar gescheitert zu sein, doch die PBoC gibt nicht auf und warnte letzte Woche Währungshändler davor, gegen den Yuan zu wetten.

 

"Wir werden handeln, wenn wir handeln, und einseitige Spekulationen entschlossen korrigieren", sagte die Zentralbank.

 

Lokale Händler behaupteten, die Rhetorik der PBoC sei ungewöhnlich stark, und sie bemerkten, dass staatliche Banken am Montag aktiver als gewöhnlich Dollar gegen Yuan getauscht hätten.

 

Die PBoC selbst war in diesem Jahr einer der aktivsten Goldkäufer und sicherte sich bis Juli 126 Tonnen Gold. Im August erklärten Analysten von BMO Capital Markets, dass sie glauben, dass die Käufe der PBoC sogar höher sind als die gemeldeten Zahlen und noch Jahre andauern könnten.

 

"Unsere Analyse deutet sicherlich darauf hin, dass die oberirdischen Goldreserven in China, sowohl privat als auch im Besitz der Zentralbank, erheblich höher sind als die jährliche Nachfrage der Verbraucher und die offiziellen Käufe vermuten lassen könnten", sagten Rory Townsend und Colin Hamilton, die Autoren des Berichts.

 

"Angesichts des geopolitischen Hintergrunds und der Bedenken hinsichtlich der Dominanz des Dollar halten weitere Netto-Käufe für äußerst wahrscheinlich."

 

Die chinesische Goldnachfrage ist hoch. Nicht nur die der Zentralbank, sondern auch die der Privatanleger. Diese Tatsache dürfte den Preis für das Edelmetall weiter stützen und mittel- bis langfristig auf ein neues Allzeithoch pushen.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(20.09.2023)

 

Frankreich: Die Gewerkschaften in den Apple France Stores rufen für Freitag und Samstag, vor der Markteinführung des iPhone 15, zu einem Streik auf. Sie fordern bessere Löhne und Arbeitsbedingungen.

 

Quelle: stock3.com

Fresenius

(20.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die mehrheitlich zu Fresenius Kabi gehörende mAbxience wird für den US-Pharmakonzern Abbott Labs einige Nachahmerpräparate von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln - sogenannte Biosimilars - aus den Bereichen Onkologie, Frauengesundheit und Atemwegserkrankungen herstellen. 2025 sollen die ersten Präparate auf den Markt kommen, teilte Fresenius Kabi mit.

 

Abbott werde sie in Entwicklungs- und Schwellenländern Lateinamerikas, Südostasiens, dem Nahen Osten und Afrikas vertreiben. Für die teils noch nötige klinische Entwicklung der Wirkstoffe zeichnet mAbxience verantwortlich.

 

Quelle: stock3.com

K+S

(20.09.2023)

 

Nach der Aufwärtsbewegung vom 01.06 bis 20.07 hat die K+S-Aktie nun eine bullishe Chartformation ausgebildet und könnte dadurch aus ihrer mehrwöchigen Konsolidierung ausbrechen. Dafür spricht auch ein wichtiger Momentum-Indikator, der zuletzt ein frisches Kaufsignal erzeugt hat.

 

Eine Dreiecksformation bildet die K+S-Aktie bereits seit zwei Monaten aus. Nun spricht vor allem der MACD für einen baldigen Ausbruch. Denn die Signallinie kreuzte am Montag die MACD-Linie von unten nach oben und generierte damit ein Kaufsignal.

 

Wenn mit Hilfe des Kaufsignals im MACD der Sprung über die Dreiecksbegrenzung bei 18,00 Euro gelingt, ist der Weg zum GD200, welcher sich aktuell bei 18,53 Euro befindet, frei. Der Ausbruch dürfte dann weitere Käufer anlocken und das Aufwärtspotenzial der Aktie deutlich erhöhen.

 

K+S ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Investierte Anleger bleiben bei der Aktie dabei. Für Neueinsteiger bietet sich jetzt eine Kaufgelegenheit.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(20.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing ruft zu mehr Optimismus auf. "Ich kann mit den Abgesängen nichts anfangen, die derzeit überall auf Deutschlands Wirtschaft angestimmt werden. Wir sind nicht der kranke Mann Europas", sagte er beim "Banken-Gipfel" des Handelsblatts in Frankfurt. Es gebe aber strukturelle Mängel. "Und wir werden zum kranken Mann Europas werden, wenn wir diese strukturellen Defizite jetzt nicht angehen."

 

Er verwies unter anderem auf die hohen Energiekosten, Digitalisierungsrückstände und zu viel Bürokratie. Es herrsche zwar Einigkeit, dass hier etwas passieren müsse. Es gebe aber "lähmende Scheu vor Veränderungen. Zudem seien die Reformpläne oft "viel zu national gedacht". "Eine echte Agenda, die Europa mehr Souveränität und Unabhängigkeit von anderen Staaten und Regionen erlaubt, wäre die beste Form des De-Risking in einer Welt globaler Konflikte und Unsicherheiten."

 

Die finanzielle Autonomie Europas dürfe dabei nicht länger ausgeklammert werden. "Europa braucht ein leistungsfähigeres und global wettbewerbsfähiges Finanzsystem - inklusive eines weitaus tieferen Kapitalmarkts und inklusive Banken, die die Kapazitäten und die nötige Expertise haben, um ihren Kunden den Zugang zu diesem Kapitalmarkt zu erschließen."

 

Er erneuerte seine Forderung nach einer europäischen Kapitalmarktunion, "um langfristig die Finanzierung unserer Wirtschaft sicherzustellen. Auf dem Weg dahin brauchen wir Zwischenschritte wie Erleichterungen für Verbriefungen."

 

Die größte Aufgabe liege aber bei den Banken selbst. Die Rolle der Banken werde größer und wichtiger. "Wir sind stärker denn je als Risikomanager und Berater gefragt", sagte Sewing. Das sei eine Chance, neues Vertrauen zu schaffen. "Wenn uns das gelingt - davon bin ich überzeugt - wird auch die Bereitschaft zunehmen, bei der Regulierung auf uns zuzugehen."

Quelle: stock3.com

Amazon

(20.09.2023)

 

Vor dem wichtigen Fed-Meeting am Mittwoch halten sich die Anleger mit Käufen zurück – die Aktie von Amazon ging mit einem Minus von 1,7 Prozent auf 137,63 Dollar aus dem Dienstagshandel. Noch notiert die Aktie über der 50-Tage-Linie (134,90 Dollar), aber es wird enger. Auch der Aufwärtstrend ist in Gefahr.

 

Nach starken Konjunkturdaten in den USA sind die Börsianer sehr gespannt, welchen Ton Fed-Chef Jerome Powell am Mittwoch anschlägt. Im August lag die Inflationsrate in den USA bei 3,7 Prozent nach 3,2 Prozent im Juli. Volkswirte hatten mit einer Rate von lediglich 3,6 Prozent gerechnet.

 

Laut CME Fed-Watchtool erwarten 99 Prozent der Marktteilnehmer, dass die Fed dieses Mal den Leitzins unverändert lässt. Die erste Zinssenkung erwarten die Anleger mehrheitlich (35 Prozent) allerdings erst im Juli 2024.

 

Besonders Wachstumsunternehmen reagieren sensibel auf höhere Zinsen. Zum einen werden Kredite teurer, zum anderen werden künftige Gewinne mit einem höheren Abzinsungsfaktor versehen.

 

Sollten bei Amazon die Bären am Drücker bleiben und der GD50 nicht halten, rückt als nächste Unterstützung die 100-Tage-Linie bei 127,44 Dollar in den Fokus. Hält auch diese Marke nicht, könnte es bis in den Bereich von 120 Dollar abwärtsgehen.

 

Fundamental wäre das allerdings überhaupt nicht zu rechtfertigen, sodass DER AKTIONÄR schwer davon ausgeht, dass die Bullen bald wieder übernehmen und die Amazon-Aktie einen neuen Angriff auf das 52-Wochen-Hoch startet. Der Titel, der sich seit Januar wieder auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR befindet (Performance: +45 Prozent), bleibt ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer

(20.09.2023)

 

LONDON (Dow Jones) - Astrazenecas Geschäftsbereich für seltene Krankheiten, Alexion, hat für 1 Milliarde US-Dollar von Pfizer ein Gentherapie-Portfolio für seltene Krankheiten im Frühstadium erworben. Eine entsprechende Kauf- und Lizenzvereinbarung sei abgeschlossen worden, teilte der britisch-schwedische Pharmakonzern mit.

Mit dem Erwerb wolle Astrazeneca auf den "kombinierten Kompetenzen von Alexion und Astrazeneca in der Genomikmedizin aufbauen, mit dem Ziel, neue Gentherapien mit verbesserten Sicherheits- und Wirksamkeitsprofilen zu entwickeln".

 

Als Gegenleistung erhalte der Konzern gestaffelte Lizenzgebühren auf den Umsatz. Mehrere mit dem Portfolio befasste Pfizer-Beschäftigte werden zu Alexion wechseln.

Quelle: stock3.com

BMW

(20.09.2023)

 

BMW - Der BMW-Konzern stellt wichtige Weichen für die kommenden Jahre. Nach Informationen des Handelsblatts soll der Vertrag mit Vorstandschef Oliver Zipse auf einer Aufsichtsratssitzung kommende Woche vorzeitig um weitere zwei Jahre verlängert werden. Der 59-Jährige soll demnach bis Sommer 2026 an der Spitze des Autobauers bleiben.

BMW wollte die Personalie auf Anfrage nicht kommentieren. Zipse ist seit 2019 Vorstandschef und genießt das Vertrauen der Großaktionäre der Familie Quandt, die knapp die Hälfte der Anteile hält. (Handelsblatt)

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Telekom

(20.09.2023)

 

HUAWEI - Die Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland (O2) müssen die meisten Komponenten der chinesischen Hersteller Huawei und ZTE aus ihren Netzen entfernen. Es bestehe "dringender Handlungsbedarf", hieß es am Dienstag in Kreisen der Bundesregierung. Hintergrund ist das Ergebnis einer Sicherheitsüberprüfung, die das Bundesinnenministerium im März angestoßen hatte. (Handelsblatt)

 

Quelle: stock3.com

 

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Amazon

(19.09.2023)

 

Amazon will in Kalifornien für das Weihnachtsgeschäft 30.000 temporäre Mitarbeiter einstellen und will mittels Investitionen von 1,3 Milliarden Dollar den durchschnitllichen Stundenlohn auf 20,5 Dollar anheben.

 

Amazon will für das Weihnachtsgeschäft rund 250.000 temporäre Mitarbeiter einstellen.

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(19.09.2023)

 

Die Aktie von Amazon hat heute mit einem Rücksetzer zu kämpfen. Nach der seit dem Frühjahr laufenden Aufwärtsbewegung ist das aber normal. Der Technologiekonzern lässt heute aufhorchen mit einem neuen System für das kassenlose Shoppen.

 

Amazon hat eine neue Version seiner kassenlosen Einkaufstechnologie für Bekleidungsgeschäfte entwickelt, um das System über den Lebensmitteleinzelhandel hinaus zu erweitern. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

 

Der Einzelhandels- und Cloud-Computing-Riese gab am Dienstag bekannt, dass die neueste Version seiner Just Walk Out-Technologie Radio-Frequenzidentifikation (RFID) nutze, um die Kleidung zu verfolgen.

 

Bisher hat sich Amazons System auf an der Decke montierte Kameras und Regalsensoren verlassen, um festzustellen, welche Kunden was mitnehmen. Die Technologie belastet automatisch eine durchgestrichene Kreditkarte beim Verlassen des Geschäfts. Aber das System kann Schwierigkeiten haben Waren zu unterscheiden, die in Gewicht und Aussehen ähnlich sind. Hier kommen RFID-Etiketten ins Spiel, die an den einzelnen Artikeln angebracht sind und von fest installierten Lesegeräten im Geschäft überwacht werden. Die Technologie gibt es schon seit Jahrzehnten und sie wird in erster Linie eingesetzt, um den Warenbestand zu verfolgen und Ladendiebe zu vereiteln. Avery Dennison lieferte die RFID-Ausrüstung, gab Amazon in einem Blogbeitrag bekannt.

 

Amazon hat die Just Walk Out-Technologie in einigen Dutzend Go-Märkten und Fresh-Lebensmittelgeschäften sowie in Geschäften, die von Lizenznehmern betrieben werden - vor allem in Sportgeschäften und Flughafengeschäften - eingesetzt. Es ist unklar, wie viele Bekleidungshändler die RFID-Version einsetzen werden, da sie befürchten, sich bei der entscheidenden Technologie im Laden auf einen starken Konkurrenten verlassen zu müssen.

 

Getestet wurde die RFID-fähige Just Walk Out-Technologie in Fan-Shops in zwei Sportstadien in Seattle: Lumen Field, Heimat der Seahawks aus der National Football League, und Climate Pledge Arena, Heimat der Kraken aus der National Hockey League. Der Vorstandsvorsitzende von Amazon, Andy Jassy, ist Minderheitseigentümer des Hockeyteams.

 

Die Aktie von Amazon nähert sich heute der 50-Tage-Linie bei 135,30 Dollar. Dreht der Kurs an der Marke wieder nach oben, dann setzt sich der positive Trend fort. Für den AKTIONÄR bleiben die Papiere ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Telekom

(19.09.2023)

 

Innenministerin Faeser strebt an, dass ab 2026 keine kritischen Bauteile chinesischer Zulieferer mehr in deutschen 5G-Mobilfunknetzen verwendet werden dürfen. Kreisen zufolge würde dies die Kernnetze von Deutscher Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland betreffen.

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(19.09.2023)

 

Sorgen in puncto Konjunkturentwicklung und damit auch hinsichtlich der Geschäftsentwicklung der DHL Group haben die Aktien des Logistikers am Dienstag belastet. Mit einem Minus von fast fünf Prozent auf 39,68 Euro fielen sie auf den tiefsten Stand seit Mitte März. Die Papiere sind derzeit auch der größte Verlierer im deutschen Leitindex DAX.

 

Die Analysten des Investmenthauses Kepler Cheuvreux senkten in einem Ausblick auf die am 8. November erwarteten Zahlen für das dritte Quartal des DAX-Konzerns ihre Gewinnerwartungen. Noch fehle es an einer Erholung der Sendungsmengen im zweiten Halbjahr, und es gebe derzeit Gegenwind durch Spritpreise und Wechselkurse, schrieben sie in einer Studie. Daher müsse das Management womöglich das Ziel für den operativen Jahresgewinn auf das untere Ende bis zur Mitte der avisierten Spanne hin präzisieren.

 

Gleichwohl sehen die Kepler-Experten bei einem von 51 auf 49 Euro gesenkten Kursziel weiterhin mittelfristig ausreichend Spielraum für ein "Buy"-Votum. Dies begründeten sie mit einer möglichen Erholung der Paketmengen sowie mit der Bewertung der Aktien. Denn diese erschienen im Vergleich zur Vergangenheit sowie in Relation zu Papieren von Wettbewerbern günstig.

 

Vorsichtiger ist Analyst Samuel Bland von der Bank JPMorgan. Bei einem nur wenig veränderten Kursziel von etwas mehr als 36 Euro blieb er in einer Studie am Dienstag bei einem negativen "Underweight"-Votum. Er hält die Gewinnerwartungen des Marktes für das Expressgeschäft für zu hoch, weniger für 2023 als viel mehr für 2024. Es gebe zwar Spielraum für wieder anziehende Sendungsmengen. Allerdings dürfte ein Anstieg der Standardpreise von niedrigeren Zuschlägen und geringeren Gewichten aufgezehrt werden.

 

DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner bullishen Einschätzung des Musterdepot-Titels fest: Der Kursrückgang der vergangenen Wochen ist kein Grund zur Panik, sondern gerade für noch nicht investierte Anleger eine durchaus gute Gelegenheit, um sich die im Branchenvergleich günstig bewerteten Anteilscheine des global sehr gut positionierten Logistikriesen mit solider Bilanz ins Portfolio zu legen. Investment mit einem Stopp bei 34,00 Euro absichern.

 

Quelle: Der Aktionär

Sartorius

(19.09.2023)

 

 FRANKFURT (Dow Jones) - Der Laborausrüster und Life-Science-Konzern Sartorius investiert in Freiburg. Wie das DAX-Unternehmen mitteilte, baut er dort für rund 140 Millionen Euro ein Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion qualitätskritischer Materialien für den Zell- und Gentherapiemarkt. Die Fertigstellung des Gebäudes sei für 2025 geplant, die Produktion soll 2026 aufgenommen werden. Die Zahl der Mitarbeiter am Standort Freiburg könne von 90 auf bis zu 190 steigen.

 

Sartorius hatte 2021 die Mehrheit an der an der Universitätsklinik Freiburg gegründeten Cellgenix GmbH mit rund 80 Mitarbeitern und Sitz in Freiburg übernommen und angekündigt, den Standort deutlich auszubauen.

 

Quelle: stock3.com

Disney

(19.09.2023)

 

Disney will seine Parks und sein Produkt-Segment ausbauen und dafür über die nächsten zehn Jahr 60 Milliarden Dollar investieren.

 

Quelle: stock3.com

Alphabet

(19.09.2023)

 

Mit einem neuen Allzeithoch im Blick ist die Aktie der Google-Mutter Alphabet in diesem Jahr kräftig nach vorne marschiert. In einem freundlichen Marktumfeld an der Nasdaq hat sich der Technologietitel 2023 bereits um 57 Prozent verteuert. Der Outperformer ist hervorragend positioniert, was auf weiter steigende Kurse schließen lässt.

 

Man kann es kurz fassen: Bei Alphabet läuft es rund. Der Werbebranchenprimus hat die Börse im ersten Halbjahr mit einem starken Zahlenwerk überzeugt. Für das laufende Jahr rechnen die von Bloomberg befragten Analysten mit einem Umsatz von 274,1 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 5,99 Dollar je Aktie, was einem Zuwachs um fast ein Viertel entsprechen würde.

 

Für das kommende Geschäftsjahr werden dann weitere Rekorde erwartet: 284,0 Milliarden Dollar Umsatz und 6,93 Dollar Gewinn je Aktie. Die Google-Mutter ist auf bestem Weg, diese Ziele zu erreichen. Die US-Wirtschaft entwickelt sich immerhin robust und die Aussicht auf eine KI-Revolution treibt die Kursfantasie.

 

Der Nachrichtenagentur Bloomberg liegen aktuell 61 professionelle Einschätzungen für die Alphabet-Aktie vor. Acht der Experten raten dazu, die Aktie zu halten. Das Gros der Analysten spricht für den Technologietitel eine Kaufempfehlung aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 151,96 Dollar, also zehn Prozent oberhalb des aktuellen Niveaus.

 

Auch DER AKTIONÄR ist bullish gestimmt. Das Kursziel der Redaktion liegt bei 165,00 Euro (umgerechnet 176,21 Dollar). Seit dem jüngsten Kaufvotum im März beträgt die Performance plus 40 Prozent.

 

Im bisherigen Jahresverlauf hat Alphabet eine Glanzleistung aufs Börsenparkett gezaubert. Aus Sicht des AKTIONÄR dürfte es so weitergehen. Die Google-Mutter ist ein Basisinvestment – denn nicht zuletzt durch die Monopolstellung im Megamarkt Werbung ist Aktie ein klarer Kandidat für Buy & Hold (forever).

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(19.09.2023)

 

Axel Merk, Präsident und CIO von Merk Investments, glaubt, dass der Fed-Chef Jerome Powell keine klare Strategie hat. Angesichts der Tatsache, dass die Fed am Mittwochabend die Leitzinsen höchstwahrscheinlich nicht weiter anheben wird, könnte es laut Merk früher zu Zinssenkungen kommen als die meisten erwarten.

 

"Die Fed hat keine Strategie. Wir haben eine Fed, die an ihrem derzeitigen Kurs festhält und hofft, dass sich die Dinge irgendwie normalisieren werden. Am Ende tut sie nichts", sagte Merk gegenüber Kitco News.

 

Das Problem bestehe darin, dass die Inflation nicht linear verläuft. "Wir warten auf die nächste Veröffentlichung der nächsten Inflationszahlen, die höher oder niedriger ausfallen könnte", sagte Merk. "Die Fed wird wahrscheinlich länger restriktiv bleiben. Und das ist ein Grund, warum ich nicht an das Szenario einer sanften Landung glaube."

 

Ein weiteres Problem besteht laut Merk darin, dass die Fed immer noch ein Debattierclub ist, der mit Verzögerung auf wirtschaftliche Veränderungen reagiert. "Wenn man ein Debattierclub ist, trifft man keine entscheidenden Beschlüsse, es sei denn, man steht einer Krise gegenüber. Und deshalb war die Fed spät dran mit Zinserhöhungen und deshalb wird sie sehr spät dran sein mit Zinssenkungen", so Merk weiter.

 

Allerdings könnte eine verzögerte Reaktion auf das nachlassende Wirtschaftswachstum zu einer tieferen Rezession führen. Da die Fed in die Enge getrieben sei, wäre es fast unvermeidlich, dass die US-Zentralbank schwere wirtschaftliche Schäden zulassen wird.

 

"Die Fed möchte nicht beschuldigt werden, eine Wiederholung der 1970er Jahre zu haben. Deshalb werden sie spät dran sein, wenn es um Zinssenkungen geht", fügte Merk hinzu.

 

Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Gold die nächste Rally startet. Entweder, weil das Zins-Top erreicht ist und bereits Zinssenkungen eingepreist werden. Oder, weil weitere Zinserhöhungen den Druck auf die Wirtschaft und damit die Wahrscheinlichkeit auf eine (tiefere) Rezession erhöhen. DER AKTIONÄR rechnet mittel- und langfristig im einem steigenden Goldpreis.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re / Münchener Rück

(19.09.2023)

 

In einem schwachen Marktumfeld hat sich die Aktie der Munich Re am Vortag gut behaupten können. Neben dem Aufstieg in den europäischen Blue-Chip-Index Stoxx Europe 50 dürfte auch eine Studie der DZ Bank für gesteigertes Kaufinteresse gesorgt haben. Die Analysten haben ihr Kursziel deutlich angehoben.

 

Nach Einschätzung der DZ-Analysten profitiert der Münchner Rückversicherer von dem günstigen Marktumfeld der Schaden-Rückversicherung. Dies ermögliche es, Preiserhöhungen auf breiter Front durchzusetzen und damit die Belastungen durch die Inflation mehr als auszugleichen. Die DZ-Analysten haben deshalb ihre Gewinnschätzungen angehoben.

 

Das im Rückversicherungssektor investierte Kapital, ein Indikator für die verfügbare Kapazität, habe sich nach dem Rückgang im Jahr 2022 zwar wieder etwas erholt, aber noch nicht wieder das Niveau des Jahres 2021 erreicht, heißt es in der Studie. Angesichts der weiterhin hohen Marktunsicherheit (Geopolitik, Rezession, Inflation, Naturkatastrophen) dürfte das knappe Angebot auf eine robuste Nachfrage treffen, so die DZ Bank.

 

Angesichts der sich dynamisch verändernder Risiken habe die Zeichnungsqualität, also die korrekte Erkennung und Einschätzung von Risiken, noch einmal an Bedeutung gewonnen. Als Marktführer mit umfangreichem proprietärem Know-how ist der Münchner Rückversicherer hierfür gut positioniert, sagen die Analysten.

 

Im Bereich Naturkatastrophen zeigten sogenannte "Secondary Perils" (zum Beispiel Überschwemmungen, Stürme, Dürre-Folgen, Waldbrände) einen ansteigenden Trend. Zudem würden schwer zu kalkulierende Schäden durch politische Risiken in Form öffentlicher Unruhen, wie jüngst in Frankreich, zunehmen. Im Haftpflichtgeschäft gewinne das Phänomen der "Social Inflation", welches teilweise als Missbrauch des Rechtssystems gesehen werde, wieder an Bedeutung.

 

Das noch junge Geschäft mit Cyberversicherungen sei für die Munich Re ein wichtiges strategisches Wachstumsfeld. Know-how sei hier von herausragender Bedeutung. Die Bruttoprämien mit Cyberversicherungen bezifferten sich 2022 bereits auf 2,1 Milliarden Dollar, womit die Munich Re eine führende Position einnehme.

Das Kursziel haben die DZ-Analysten von 382 auf 424 Euro erhöht. Dementsprechend wird die Aktie zum Kauf empfohlen.

 

Die Meinung der DZ Bank deckt sich mit der des AKTIONÄR. Die Aktie der Munich Re ist weiter kaufenswert.

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(19.09.2023)

 

Ein Leben ohne Onlineshops wie Amazon? Für die meisten Menschen möglich, aber sinnlos. 50 Prozent der Deutschen bestellen mehr als einmal im Monat im Internet, jeder Fünfte ordert sogar mehrmals in der Woche. Die Analysten von Bloomberg Intelligence erwarten für die USA in den kommenden Jahren einen kräftigen Schub.

 

Laut Bloomberg Intelligence dürfte der Anteil der der digitalen Verkäufe am US-Einzelhandelsumsatz von 25 Prozent im vergangenen Jahr auf 33 im Jahr 2027 steigen. Der Grund sind neue Verkaufskanäle wie soziale Netzwerke, Podcasts und Videos. „Das sind Trends, die durch die Pandemie aufgekommen sind und E-Commerce weiter antreiben“, so die Experten.

 

„E-Commerce-Urgesteine wie Amazon und stationäre Giganten wie Walmart werden entscheidend dazu beitragen, den Online-Umsatz um rund 1 Billion Dollar zu steigern“, heißt es in der Studie weiter. „Künstliche Intelligenz, elektronische Geldbörsen, Augmented Reality und Cloud-basierte Software, die kleineren Händlern hilft, können den Übergang ebenfalls beschleunigen.“

 

Amazon kommt in den USA auf einen Marktanteil von 38 Prozent und ist damit klare Nummer 1. Es folgt Walmart mit einem Marktanteil von sieben Prozent.

 

Im zweiten Quartal verbuchte Amazon im Nordamerikageschäft, das zum größten Teil aus den E-Commerce-Aktivitäten besteht, einen Umsatz von 82 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn lag bei 3,2 Milliarden.

Die Top-Wachstumsstory von E-Commerce ist noch lange nicht zu Ende. Amazon bleibt als Marktführer mit Hunderten von Millionen Kunden, dem besten Logistiknetz der Branche und etlichen Drittanbietern eine Bank – die Aktie ist nach wie vor ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Apple

(18.09.2023)

 

Die Apple-Aktie steigt heute um 2,3 Prozent und gehört damit zu den besten Werten im breit gefassten S&P 500. Denn mehrere Analysten haben in ihren Modellen nun die Vorbestellungen für das neueste iPhone des Unternehmens berücksichtigt. Charttechnisch hellt sich das Bild nun ebenfalls auf.

 

Die Analysten von JPMorgan haben ein „Overweight“-Rating für die Aktie und ein Kursziel von 230,00 Dollar ausgegeben. Die Nachfrageindikatoren für das iPhone 15 „sind sehr ähnlich zu denen der iPhone 14-Serie“ im letzten Jahr, „wobei die Mischung weiterhin günstiger für Pro-Modelle ist, insbesondere für das Pro Max, wobei die Lieferzeiten für die beiden im Vergleich zum anderen bereits länger sind“, schreibt Analyst Samik Chatterjee.

 

„Frühe Vorbestellungsdaten aus China deuten weiterhin auf einen schwierigen IP15-Zyklus mit einer negativen Mixverschiebung aufgrund schwächerer Verbraucherausgaben und makroökonomischem Druck hin“, so Analyst Tim Long von Barclays. Er hat der Aktie ein „Equalweight“ verpasst mit einem Ziel von 167,00 Dollar

Analyst Toni Sacconaghi von Bernstein ist optimistischer und hat ein Kursziel von 195,00 Dollar für die Aktie und ein Rating mit „Market Perform“. „In der Vergangenheit trat die Apple-Aktie nach der Einführung des iPhones auf der Stelle, und angesichts einer höheren Bewertung im Vergleich zu Verbraucher- und Tech-Konkurrenten und relativ optimistischen Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr 24 sehen wir ein Risiko-Ertrags-Verhältnis was die Aktie als neutral bis leicht negativ bewertet“.

 

Die Daten zu den ersten Vorbestellungen für das iPhone 15 seien besser als befürchtet, sagt Analyst Erik Woodring von Morgan Stanley und fügt hinzu, dass die Daten einen soliden Start in den Zyklus zeigen würden. Die Vorlaufzeiten für das iPhone 15 Pro Max seien die längsten aller in den letzten sieben Jahren eingeführten Modelle, während die Datenpunkte für China ebenfalls besser als erwartet sind. Insgesamt sind die Datenpunkte angesichts der „extrem negativen Anlegerstimmung“ und der Vorbestellungsdaten ermutigend. Wenn die iPhone-Produktion stabil bleibe, könnte es zu einer kurzfristigen Erholung der Apple-Aktien kommen. Woodring hat ein Ziel von 215,00 Dollar mit einer Kaufempfehlung ausgegeben.

 

Der Konsens der Analysten hat im Schnitt ein Kursziel von 202,33 Dollar ausgegeben, was aktuell noch ein Potenzial von 13 Prozent bietet. Auch DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie positiv gestimmt. Mit dem heutigen Kursplus bewegt sich die Notierung wieder in Richtung der 100-Tage-Linie bei 181,60 Dollar. Sollte die Notenbank eine Zinspause einlegen, stehen die Chancen gut, dass die Bullen einen erneuten Rebound starten. Die Kaufempfehlung wird bestätigt.

 

Quelle: Der Aktionär

Alphabet

(18.09.2023)

 

Alphabet hat in den vergangenen Monaten viel investiert, um in Sachen Künstliche Intelligenz bei den Anlegern wieder Punkten zu können. Nach der Einführung von KI (genauer der Search Generative Experience) bei der Google-Suche steht jetzt das neue KI-Tool namens Gemini in den Startlöchern. Laut Medienberichten befindet sich der GPT-Konkurrent schon jetzt in der Testphase.

 

Laut The Information hat Google einer kleinen Gruppe von Unternehmen Zugang zu einer frühen Version von Gemini gegeben. Bei Gemini soll es sich um eine KI der nächsten Generation handeln, welche die starken Entscheidungen von Alphago-ähnlichen Systemen mit den generativen Fähigkeiten von Large Language Models kombiniert. So soll beispielsweise eine Speicherfunktion konkrete Problemlösungen oder gar Vorausplanungen ermöglichen.

 

Zudem sollen an Gemini sowohl das Google-Brain-Team als auch die KI-Spezialisten von Deepmind gemeinsam arbeiten. Diese Bündelung von Ressourcen dürfte hochspannende Ergebnisse liefern, die neue Impulse für den Kurs der Alphabet-Aktie geben könnten. Gemini soll im Rahmen der Vertex-KI-Suite auf der Google Cloud Plattform angeboten werden. Wem Konkurrenz gemacht werden soll ist klar: GPT-4, dem Large Language Modell hinter ChatGPT.

 

Für Google steht bei der Markteinführung von Gemini viel auf dem Spiel. Denn die Alphabet-Tochter hat in diesem Jahr verstärkt in generative KI investiert, um die GPT-Schöpfer OpenAI wieder einzuholen. Kurzfristig dürften diese Investitionen auf die Marge drücken – langfristig dürfte sich dadurch aber auch die Rentabilität der Google Cloud verbessern. Denn für die neuen KI-Fähigkeiten können höhere Preise verlangt werden und der eigens entwickelte TPU-KI-Beschleuniger dürfte ebenso positiv zur Margenentwicklung beitragen.

 

Die KI-Neuentwicklungen von Alphabet haben das Wettbewerbsrisiko verringert, vor dem sich Anleger nach der Veröffentlichung von ChatGPT fürchteten. Davon zeugt auch die jüngste Rally der Alphabet-Aktie. Allein in den vergangenen sechs Monaten hat das Big-Tech-Papier ordentliche 37 Prozent zugelegt.

Anleger bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(18.09.2023)

 

Der DAX hat am Montag seiner jüngsten Erholung Tribut gezollt und sackte bis zum Mittag um 0,9 Prozent ab. Die Aktionäre der Deutschen Bank und der Commerzbank hatten zuletzt hingegen gut lachen, da Banken-Aktien nach der Zinsanhebung der EZB von höheren Zinsen profitieren dürften. Für Anleger sind nun diese Marken wichtig.

 

Nach dem Hinweis der Europäischen Zentralbank (EZB) auf eine Zinspause stelle sich für die Anlegerschaft nun die Frage, ob die US-Notenbank Fed am Mittwoch ähnlich vorgehen werde, sagte Chef-Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Das aber sei "mehr als ungewiss". Zudem wächst Marktbeobachtern zufolge die Unsicherheit, wie lange die Leitzinsen dies und jenseits des Atlantiks auf ihrem hohem Niveau bleiben werden.

 

Weitere wichtige Termine zur Konjunktur stehen neben der Fed auch diese Woche auf der Agenda. Die Einkaufsmanagerindizes dürften der Hoffnung auf eine Belebung der Konjunktur in der Eurozone einen Dämpfer verpassen, erwartet der Commerzbank-Ökonom Christoph Weil. "Denn die beiden Indizes dürften sich kaum verbessern und damit mit Werten von deutlich unter 50 weiter vor einer Rezession warnen." Im August stand das Barometer so tief wie zuletzt im November 2020.

 

Nach dem Mehrmonatshoch im Juli bei 11,35 Euro sackte die Commerzbank-Aktie bis in die erste Septemberwoche hinein kontinuierlich ab. Beim Support bei 9,10 Euro ergriffen die Bullen ihre Chance und leiteten erfolgreich einen Rebound ein. Inzwischen notiert der Titel wieder an der wichtigen 200-Tage-Linie. Wichtig ist jetzt, dass zeitnahe der nachhaltige Ausbruch über den GD200 und damit auch über die psychologisch wichtige 10-Euro-Marke gelingt. Ein Break kann für den Einstieg genutzt werden.

 

Commerzbank in EUR
 

Der Kursverlauf der Deutschen-Bank-Aktie macht einen ähnlichen Eindruck wie bei der Commerzbank. Allerdings haben es die Bullen hier schon geschafft, die psychologisch wichtige 10-Euro-Marke hinter sich zu lassen. Nun muss nur noch der GD200 bei aktuell 10,26 Euro nachhaltig geknackt werden. Gelingt der Ausbruch, sollte mit dem überwinden des Widerstandes bei 10,38 Euro und dem dann entstehendem Kaufsignal das Momentum ausreichen, um bis an das Mehrmonatshoch bei 10,71 Euro vorzustoßen. 

 

Deutsche Bank in EUR

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re / Münchener Rück

(18.09.2023)

 

Der Münchner Rückversicherer ist 1996 in den damaligen DAX 30 aufgenommen worden. 27 Jahre später erreicht die Munich Re den nächsten historischen Meilenstein, indem die Aktie in einen der wichtigsten europäischen Auswahlbarometer aufsteigt. Begleitet wird der Aufstieg mit einem grünen Vorzeichen, was die Mehrheit der DAX-Mitglieder nicht von sich behaupten kann.

 

Es ist kein schöner Tag für die DAX-Anleger. Das Aushängeschild der Deutschen Börse notiert am frühen Nachmittag 0,8 Prozent schwächer unterhalb der Marke von 15.800. Nur fünf Unternehmen stemmen sich gegen den allgemeinen Trend, wobei die Aktie der Munich Re mit Kursen oberhalb von 377 Euro zur Stunde auf Platz 2 rangiert.

 

Einer der Gründe dürfte der Aufstieg in den Stoxx Europe 50 sein. Zusammen mit der niederländischen Großbank ING ersetzt der weltgrößte Rückversicherer den Luxusgüterkonzern Kering sowie den angeschlagenen Zahlungsdienstleister Adyen. Viele passive Fonds müssen einen solchen Wechsel nachbilden, was der Aktie der Munich Re zugutekommt.

 

Der Aufstieg in den Stoxx Europe 50 ist der verdiente Lohn für die Arbeit von Munich-Re-Chef Joachim Wenning. Der DAX-Konzern bleibt ein Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(18.09.2023)

 

Die neue Woche startet an den Börsen uneinheitlich, aber mit wenig Bewegung. Es stehen zahlreiche wichtige Termine in dieser Woche an - am spannendsten ist die US-Leitzinsentscheidung am Mittwoch. Auch die Apple-Aktie befindet sich in einer abwartenden Haltung vor den Veröffentlichungen. Für die Bullen steht jetzt eine wichtige Bewährungsprobe an.

 

Die meisten Experten rechnen mit keiner weiteren Zinserhöhung, ausgeschlossen scheint so ein Schritt nach zuletzt teils starken Konjunkturdaten aber nicht. Als entscheidend gilt aber vor allem, wie lange eine mögliche Leitzins-Plateauphase anhalten wird.

 

 

Zuletzt haben die US-Börsen nach Gewinnen am Freitag wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel 0,83 Prozent schwächer bei 34.618,24 Punkte, was im Wochenverlauf ein kleines Plus von 0,1 Prozent bedeutete. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,75 Prozent auf 15.202,40 Punkte abwärts. Das Wochenminus belief sich damit auf 0,5 Prozent. 

 

Auch die Apple-Aktie kam leicht unter Druck und schloss 0,4 Prozent tiefer. Weiterhin steht der massive Support im Bereich zwischen der psychologisch wichtigen 170-Dollar-Marke und der technischen Unterstützung bei 173,50 Dollar im Fokus. Von diesem Level aus starten die Bullen vor rund vier Woche bereits eine erste Erholung. 

Das Gap-Close bei 191,71 Dollar wurde knapp verfehlt und auch der GD50 bei der 185-Dollar-Marke wurde nach unten durchbrochen. Sollte die Notenbank eine Zinspause einlegen, stehen die Chancen gut, dass die Bullen einen erneuten Rebound starten.

 

Apple in USD
 

Nach rund 40 Prozent Kursplus seit Jahresanfang ist die aktuelle Konsolidierung kein Grund zur Sorge. Das aktuelle Level bietet eine interessante Ausgangslage. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin bullish für die Apple-Aktie und bestätigt die Kaufempfehlung.

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer

(18.09.2023)

 

Coronavirus: Pfizer erwartet in diesem Jahr eine COVID-19-Impfrate in den USA von etwa 24%.

Quelle: stock3.com

Alibaba

(18.09.2023)

 

Alibaba will $2 Mrd in der Türkei investieren, wie der Präsident des chinesischen Online-Händlers, Michael Evans gegenüber dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan mitteilte. Unter anderem sollen Investitionen in ein Rechen- und ein Logistik-Zentrum in Ankara sowie ein Export-Zentrum in Istanbul erfolgen.

 

Quelle: stock3.com

Morphosys

(18.09.2023)

 

Die Aktie von Morphosys hat sich in der vergangenen Woche ausgesprochen stark präsentiert. Das Kursplus beträgt sechs Prozent, das Papier notiert oberhalb von 30 Euro und das Unternehmen ist damit wieder über eine Milliarde Euro wert. Das richtige Kursfeuerwerk ist jedoch erst in wenigen Monaten zu erwarten. AKTIONÄR-Leser verdienen mit.

 

Im laufenden Jahr gehört Morphoys zu den wenigen Highflyern auf dem heimischen Kurszettel. Nach einer mehrmonatigen Bodenbildung ist der Titel Anfang Mai mit dem Sprung über den horizontalen Widerstand bei 20 Euro in den Rallymodus übergegangen. Nun ist die 30-Euro-Marke überschritten.

 

Goldman Sachs war zuvor bearish für Morphosys. Am vergangenen Freitag hat die Investmentbank jedoch die Einstufung von "Sell" auf "Neutral" erhöht und das Kursziel von 12,50 auf 33,50 Euro angehoben. Analyst Rajan Sharma zeigte sich in einer am Freitag veröffentlichten Studie zuversichtlicher als bisher für anstehende Daten zum Mittel Pelabresib und den Geschäftsmöglichkeiten in der Behandlung von Myelofibrose (Knochenmarkskrebs).

 

Zudem hat Morphosys nun auch den sogenannten Fast-Track-Status der FDA (Food and Drug Administration) für das Gebärmutterhalskrebs-Medikament Tulmimetostat erhalten. Dadurch wir die Entwicklung und Prüfung von Wirkstoffen erleichtert und beschleunigt.

 

DER AKTIONÄR hat die Aktie von Morphosys Mitte Dezember 2022 bei 15,09 Euro zum Kauf empfohlen. Seitdem liegt die Position nun 112 Prozent in Front. Im Fokus stehen in diesem Jahr aber ganz klar die Daten zu Pelabresib, die zum Jahresende erwartet werden. Gelingt auch hier der Erfolg, dürfte die Aktie deutlich höher notieren. Anleger lassen die Gewinne laufen. Kursziel für die Aktie: 45 Euro. Auch der im Mai empfohlene Turbo-Long mit der WKN HG3DFK liegt mittlerweile 83 Prozent in Front. Auch hier gilt: Gewinne laufen lassen.

 

Quelle: Der Aktionär

Siemens Healthineers

(18.09.2023)

 

Schwierige Monate liegen hinter der Aktie von Siemens Healthineers. Seit dem Hoch Ende April hat der Medizintechnikkonzern in der Spitze fast 25 Prozent an Wert verloren. Am Donnerstag gab es dann erstmals wieder ein Lebenszeichen und zu Wochenbeginn folgt Rückenwind durch eine positive Stifel-Studie.

 

Stifel hat Siemens Healthineers neu in die Bewertung aufgenommen und ein Ziel von 55 Euro ausgegeben, rund 18 Prozent über dem aktuellen Niveau. Entsprechend lautet die Einstufung auch „Buy“.

 

Analyst Dylan Van Haaften lobte dabei vor allem das Imaging-Geschäft überschwänglich. „Alles erhebt sich für den König der Bildgebung schrieb er in seiner Studie. Die jüngste Kurskorrektur sei eine attraktive Chance, da die Papiere nun nicht mehr teurer seien als die der Konkurrenz und die Sorgen um die mittelfristigen Wachstumsziele überzogen seien.

 

Die Aktie von Siemens Healthineers kommt seit Langem nicht in Fahrt. Angesichts des weiter trüben Chartbilds müssen Anleger nichts überstürzen. Langfristig sind die Aussichten vor allem wegen der starken Bildgebung aber weiter gut. Wer investiert ist, kann deshalb noch an Bord bleiben, sollte aber den Stopp bei 40 Euro beachten.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(18.09.2023)

 

Obwohl die US-Staatsanleihen auf Mehrjahreshochs notieren und der Dollar-Index seit Juli knapp fünf Prozent zugelegt hat, zeigt sich der Goldpreis verhältnismäßig stabil. Das deutet laut den Analysten von ANZ Research daraufhin, dass die Preisentwicklung des Edelmetalls von einer verbesserten Nachfrage profitieren könnte.

 

"In 2024 wird die Stärke des Dollar voraussichtlich nachlassen", schrieben sie in einem aktuellen Bericht. "Obwohl wir eine Aufwertung des Dollar bis zum Jahresende erwarten, werden erhöhte Erwartungen an Zinssenkungen und eine abnehmende wirtschaftliche Wachstumsdynamik dazu führen, dass der Dollar im nächsten Jahr seinen Abwärtstrend wieder aufnimmt. Das wird Gold Rückenwind verleihen."

 

Die Analysten sagten auch voraus, dass die Investitionen in Edelmetalle zunehmen werden. "Die Anziehungskraft von Gold als Investition wird mit zunehmender makroökonomischer Unsicherheit und wachsenden Erwartungen an geldpolitische Lockerungen bis 2024 steigen", erklärten sie. Anhaltend hohe Zinssätze könnten den Druck auf verschuldete Unternehmen erhöhen, was negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum hätte.

 

Sie gehen zudem davon aus, dass der jüngste Trend der Goldkäufe durch Zentralbanken anhalten wird.

 

"Geopolitische Spannungen führen zu einem strukturellen Wandel bei den Zentralbankkäufen", sagten sie. "Wir erwarten eine robuste Nachfrage von 750 Tonnen im Jahr 2023, die jedoch nicht die Rekordmarke von 1.080 Tonnen aus dem Jahr 2022 erreichen wird."

 

Sowohl die US-Anleihen als auch der Dollar dürften auf ihren aktuellen Niveaus ein Top ausbilden, denn der Zinszyklus der Fed geht dem Ende entgegen. Entsprechend sollte der Goldpreis im Bereich der 1.900-Dollar-Marke einen mittelfristigen Boden einziehen und sich bald auf den Weg in Richtung neuer Allzeithochs machen können.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(18.09.2023)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Novartis hat von der Europäischen Arzneimittelagentur EMA eine Empfehlung für Trastuzumab zur Behandlung von Brust- und Magenkrebs bekommen. Somit hat der Schweizer Pharmakonzern eine wichtige regulatorische Hürde für dessen Vermarktung genommen. Wie Novartis mitteilte, hat die EMA die Marktzulassung für Trastuzumab zur intravenösen Anwendung empfohlen. Die Empfehlung, die nun an die Europäische Kommission weitergeleitet wird, basiere auf einem Paket von analytischen, präklinischen und klinischen Daten, so das Unternehmen.

 

Der Novartis-Geschäftsbereich Sandoz besitzt den Angaben zufolge die Rechte für die Vermarktung des Medikaments, nachdem es in verschiedenen Märkten zugelassen wurde. Sein Partner, das taiwanische Unternehmen EirGenix, ist für die Entwicklung und Herstellung des Medikaments verantwortlich, so Novartis.

 

Quelle: stock3.com

 

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Novo Nordisk

(15.09.2023)

 

Aktionäre von Novo Nordisk mussten in dieser Woche zweimal hinschauen, als sie den Kurs ihrer Aktie gesehen haben. Das Papier stand am Mittwoch 50 Prozent tiefer. Grund war aber keine schlechte Meldung, sondern ein Aktiensplit. Die Dänen haben einen Split im Verhältnis 1 zu 2 durchgeführt.

 

Substanziell ändert sich somit nichts rund um Novo Nordisk. Für jede Aktie haben Investoren gestern ein weiteres Papier eingebucht bekommen. Die WKN für die Aktie von Novo Nordisk lautet jetzt A3EU6F. Durch den Split wirkt die Aktie optisch billiger. Unternehmen wollen damit für Investoren wieder interessanter werden. Bei Novo Nordisk ist es nicht der erste Split. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit bereits mehrere Aktiensplits erfolgreich durchgeführt.

 

Etwas verwirrdend ist derzeit noch, dass die in New York gehandelten ADRs von Novo Nordisk (WKN 866931) noch den „alten Kurs“ aufweisen. Dies liegt daran, dass der Split bei den ADRs erst am 20. September folgen wird.

An der fundamental aber auch charttechnisch starken Verfassung von Novo Nordisk ändert dies ohnehin nichts.

 

Auch viele Analysten haben zuletzt ihre positiven Eintschätzungen bekräftigt. Die Deutsche Bank Research beispielsweise hat die Einstufung für Novo Nordisk nach einer Umfrage zum Thema Fettleibigkeit auf "Buy" belassen. Das Potenzial neuartiger, sicherer und wirksamer Medikamente gegen diese Krankheit werde von dem Ergebnis der Umfrage weiter untermauert, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in seiner neuesten Studie.

 

Die Aktie von Novo Nordisk ist derzeit nicht zu bremsen. Sie klettert von einem Hoch zum nächsten. Eine Verschnaufpause ist nun mittlerweile überfällig. Langfristig bleiben die Aussichten aber top – und nicht nur im Bereich Adipositas. Anleger lassen deswegen ihre Gewinne weiter laufen. Ein durch den Split auf 60,00 Euro angepasster Split sichert die Gewinne von mittlerweile 478 Prozent seit der Empfehlung des AKTIONÄR nach unten ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re / Münchener Rück

(15.09.2023)

 

Am 10. November 2000 notierte die Aktie der Munich Re in der Spitze bei 378,29 Euro. Heute, 22 Jahre, 10 Monate und 5 Tage danach, hat sie diese Marke endlich übertroffen. Angefeuert von der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank kostet die Aktie zeitweise mehr als 381 Euro. Eine weitere Sache ist bemerkenswert.

 

Im Vergleich zu damals notiert die Aktie der Munich Re quasi unverändert. Der DAX, die Benchmark, kommt im gleichen Zeitraum auf eine Rendite von 132 Prozent, Trotzdem haben Anleger, die damals zu Höchstkursen beim Münchner Rückversicherer eingestiegen sind, auf eine bessere Gesamtrendite.

 

Denn inklusive reinvestierter Dividenden kommt die Munich Re auf einen Gesamtertrag von 145 Prozent oder 4,01 Prozent per annum. Beim DAX sind es absolut 12,5 Prozentpunkte weniger – die Jahresrendite liegt bei 3,77 Prozent.

 

Bei der Munich Re zeigt sich, dass die Kursperformance nicht allein der ausschlaggebende Grund für eine Investition sein sollte. Es kommt auf die Kombination aus Dividende und Performance an. Die sollte auch weiterhin beim Münchner Versicherer stimmen.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(15.09.2023)

 

Apple hat in dieser Woche das iPhone 15 präsentiert, das erstmals mit USB-C-Anschluss anstelle der Lightning-Buchse kommt. Die Umstellung erfolgte dabei nicht ganz freiwillig, sondern auf Drängen der Europäischen Union. Nun hat der Tech-Riese aber mit einem anderen Produkt Probleme in Europa.

 

Bereits am Mittwoch hat die französische Aufsichtsbehörde ANFR einen Verkaufsstopp für das iPhone 12 verhängt. Der Grund: Tests hätten eine elektromagnetische Strahlung über den Grenzwerten angezeigt. Sollte Apple die Werte nicht „so schnell wie möglich“ mit einem Update korrigiere, müssten auch die in Frankreich im Umlauf befindlichen Geräte zurückgerufen werden, drohte die Behörde.

 

Die ANFR ließ 141 Telefone in einem Labor darauf untersuchen, wie viel elektromagnetische Strahlung der Körper bei ihrem Betrieb aufnehme. Dabei sei festgestellt worden, dass beim iPhone 12 der Grenzwert für unmittelbaren Körperkontakt - etwa in der Hand oder in der Hosentasche - überschritten werde. Statt der maximal erlaubten 4,0 Watt pro Kilogramm seien es 5,74 Watt pro Kilogramm gewesen.

 

Den Grenzwert von zwei Watt pro Kilogramm für Strahlungswerte bei einem Abstand von fünf Millimetern zum Körper habe das iPhone 12 hingegen eingehalten, schrieb die ANFR. Er gilt für Situationen, in denen ein Telefon etwa in einer Jacke oder Tasche getragen wird.

 

Nun hat Apple reagiert und angekündigt, die Software der betroffenen Geräte in Frankreich anzupassen. Gleichwohl betonte der Konzern, dass die von der ANFR ermittelte Überschreitung von Grenzwerten für elektromagnetische Strahlung auf deren „spezielles Testprotokoll“ zurückgehe. Das Update solle die Testmethode berücksichtigen und sei nicht von Sicherheitsbedenken ausgelöst worden, teilte Apple am Freitag mit. International sei anerkannt, dass das iPhone 12 alle Grenzwerte erfülle.

 

Erledigt ist das Thema für Apple damit aber noch nicht, denn inzwischen sind auch die Behörden in anderen Ländern auf die Thematik aufmerksam geworden. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur, die hierzulande für die Einhaltung der Strahlengrenzwerte bei Smartphones zuständig ist, sagte am Freitag, dass das Verfahren in Frankreich eine Leitfunktion für Europa insgesamt habe.

 

Man sei in Kontakt mit der französischen Behörde für eine europaweite Lösung und stehe auch im Kontakt mit Apple. Der Sprecher sagte aber auch: „Der Bundesnetzagentur liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, dass eine unmittelbare Gefahr von dem Gerät ausgeht“.

 

Nach bisherigen Erkenntnissen scheint sich das Problem per Softwareupdate beheben zu lassen. Einen Rückruf der iPhone-12-Modelle in Frankreich oder womöglich ganz Europa dürfte Apple somit erspart bleiben. Die Aktie tut sich am Freitag zum Start in den US-Handel aber dennoch schwer und verliert rund ein halbes Prozent.

 

Nach rund 35 Prozent Kursplus seit Jahresanfang ist die aktuelle Konsolidierung allerdings kein Grund zur Sorge. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin bullish für die Apple-Aktie und bestätigt die Kaufempfehlung.

 

Quelle: Der Aktionär

Paypal

(15.09.2023)

 

Den Vortags freundlichen US-Börsen winkt am Freitag zunächst wenig Bewegung. Konjunkturdaten zeigten bisher geringe Auswirkungen auf die Aktienkurse. Anders sieht die Lage bei der PayPal-Aktie aus. Der Tech-Titel hat ein starkes Zeichen gesendet, als der Kurs über eine wichtige Marke ausgebrochen ist.

 

Die Industriestimmung im US-Bundesstaat New York hellte sich im September deutlich auf, wie aus dem sogenannten Empire-State-Index hervorgeht. Experten hatten hingegen mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Die Importpreise sanken erneut deutlich.

 

Kurz vor Handelsbeginn wurden zudem noch die Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht, und im frühen Handel steht das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Fokus der Anleger. Daten finden wegen des kommende Woche anstehenden Zinsentscheids der US-Notenbank Fed derzeit besonders viel Beachtung.

Die PayPal-Aktie hat eine starke Woche hinter sich. Der Kurszuwachs seit Börsenschluss am vergangenen Freitag beträgt aktuell 7,1 Prozent. Wichtig war für die Bullen der Ausbruch am gestrigen Donnerstag. Mit dem Sprung über den Widerstand bei 63,77 Dollar wurde ein frisches technische Kaufsignal ausgelöst.

 

Am heutigen Freitag setzt sich der freundliche Trend fort und die Bullen stehen kurz davor, den GD50 bei aktuell rund 66,00 Dollar zu erreichen. Der Ausbruch war auch deswegen wichtig, da damit aus technischer Sicht ein neuer kurzfristiger Aufwärtstrend bestätigt würde.

 

Der frische Ausbruch war wichtig und die Bullen setzen zu einem neuem Rebound-Versuch an. Wie nachhaltig dieser sein wird, muss sich erst noch zeigen. Der Grundstein ist aus technischer Sicht gelegt. Wichtig ist jetzt, dass die Aktie das positive Momentum aufrecht erhält.

 

DER AKTIONÄR sieht bei PayPal weiterhin großes Rebound-Potenzial für risikofreudige Anleger, die entsprechende Comeback-Wette läuft weiter. Investierte Anleger sollten aber den Stopp bei 50 Euro im Auge behalten.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(15.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Forderung nach einem Verbot von Subunternehmen in der Paketbranche bekräftigt. Ein neues Gutachten untermaure die Position der Gewerkschaft, ein Verbot sei, "gesetzlich geregelt durch ein Direktanstellungsgebot", die einzige Lösung zur Beseitigung der schlechten Arbeitsbedingungen in der Branche.

 

"Es ist höchste Zeit für ein gesetzliches Verbot von Subunternehmen in der Paketbranche, um prekäre Arbeitsbedingungen, Ausbeutung und illegale Beschäftigung wirksam zu bekämpfen", sagte Andrea Kocsis, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Gutachtens. Ein Direktanstellungsgebot, angelehnt an bereits bestehende Regelungen in der Fleischwirtschaft, werde die gravierenden Missstände in der Branche beseitigen helfen.

 

Paketdienstleister könnten "nicht mehr zur Profitmaximierung Aufträge an Subunternehmer vergeben, die den enormen Preiskampf auf dem Rücken der Paketzustellerinnen und -zusteller austragen und häufig Lohn- und Sozialdumping betreiben", so Verdi. In Deutschland sind - Stand Februar - laut Verdi-Erhebung bei den rund 300 Paketzustellunternehmen knapp 40.000 Beschäftigte direkt angestellt, hingegen die Mehrheit - etwa 45.500 - sind bei Subunternehmen angestellt.

 

Jedoch stellt sich nach den Verdi-Zahlen die Situation bei den einzelnen Unternehmen sehr unterschiedlich dar. Stefan Thyroke, ver.di-Bundesfachgruppenleiter Speditionen, Logistik und KEP, sagte, den jüngsten Verdi-Zahlen zufolge sei zum Beispiel bei Fedex und UPS festzustellen, dass die Eigenbeschäftigung "in kleinen Schritten" zurückgeht. UPS und Fedex hatten nach früheren Angaben zu Jahresbeginn 2023 etwa 40 Prozent eigene Zusteller.

Kocsis sagte, feststellbar sei bei beiden Unternehmen ein "leichter Trend zu mehr Outsourcing als zu Insourcing".

 

Auf der anderen Seite hat die DHL Group den Zahlen zufolge so gut wie keine Zusteller bei Subunternehmen, fast alle Zusteller sind auf der eigenen Payroll. Das Gutachten wurde im Auftrag des Hugo-Sinzheimer-Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Hans-Böckler-Stiftung erstellt.

 

Quelle: stock3.com

Novartis

(15.09.2023)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Der Abspaltung von Sandoz vom Novartis-Konzern steht nichts mehr im Weg. Wie das Unternehmen mitteilte, haben die Aktionäre der Ausgliederung des Herstellers von Generika und Biosimilars zugestimmt.

 

Aktionäre werden je eine Sandoz-Aktie oder eine -Hinterlegungsschein für fünf Novartis-Aktien zusätzlich erhalten. Der Spinoff soll am oder um den 4. Oktober stattfinden. Auch eine Kapitalherabsetzung bei Novartis wurde genehmigt.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(15.09.2023)

 
Apple wird nach der Rückruf-Drohung für sein iPhone 12 in Frankreich die Software des Geräts in dem Land anpassen. Zugleich betonte der Konzern, dass die von einer Aufsichtsbehörde ermittelte Überschreitung von Grenzwerten für elektromagnetische Strahlung auf deren "spezielles Testprotokoll" zurückgehe. Das Update solle die Testmethode berücksichten und sei nicht von Sicherheitsbedenken ausgelöst worden, wie Apple mitteilte.

 

Quelle: stock3.com

Disney

(15.09.2023)

 

Der Unterhaltungsriese Walt Disney hat Berichte über einen möglichen Verkauf der ABC-Gruppe und der dazugehörigen TV-Sender an Nexstar zurückgewiesen. "Jeder diesbezügliche Bericht ist unbegründet", teilte der Konzern am Donnerstag in Burbank mit. Disney zeigte sich aber offen, eine Vielzahl von strategischen Optionen für die linearen Geschäftsbereiche in Betracht zu ziehen.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber keine Entscheidung bezüglich der Veräußerung von ABC oder anderen Objekten gefallen, hieß es weiter.

 

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine eingeweihte Person berichtet, dass Disney Sondierungsgespräche über den Verkauf der ABC-Gruppe und der dazugehörigen TV-Sender an Nexstar geführt habe. Die Gespräche seien vorläufig und beinhalteten noch keine spezifische Bewertung, hieß es weiter. Eine Sprecherin von Nexstar lehnte gegenüber Bloomberg eine Stellungnahme ab.

 

Die Aktie von Disney konnte nach Bekanntwerden der Gerüchte klar zulegen. Es ging im regulären Handel 1,2 Prozent nach oben auf 84,48 Dollar. Und auch nachbörslich gelang der Disney-Aktie ein weiteres kleines Plus von 0,3 Prozent auf 84,70 Dollar. Aus charttechnischer Sicht läuft das Papier nun im Bereich von 85 Dollar auf einen ersten wichtigen Widerstand zu. Hier verlaufen sowohl die Juli-Tiefpunkte als auch die 38-Tage-Linie. Ein Sprung darüber wäre ein erstes positives Signal für die Aktie. Für eine deutliche Trendwende wäre jedoch auch der Ausbruch über die 200-Tage-Linie sowie den knapp darüberliegenden horizontalen Widerstand bei 95 Dollar wichtig. Scheitert die Aktie von Disney hingegen erneut am Widerstand bei 85 Dollar, dürfte ein erneuter Test der jüngsten Tiefs bei 79,75 Dollar anstehen.

 

Mit einem 2024er-KGV von 17 ist Walt Disney zwar günstig bewertet. Hier ist mittlerweile bereits viel Negatives im Kurs eingepreist sein. Charttechnisch ist das Papier aber weiter klar angeschlagen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(15.09.2023)

 

Künstliche Intelligenz ist das Megathema 2023 – wahrscheinlich wird man erst im Laufe der Zeit verstehen, was mit den Anwendungen alles möglich ist und wie KI unser Leben verändert. Außerdem steht noch nicht endgültig, welche Unternehmen alles von KI profitieren werden. Laut Barclays ist der Fall bei Amazon klar.

 

„Die besten Unternehmen im Bereich der KI verfügen wahrscheinlich über eine Kombination aus: 1. Vorteile beim Vertrieb, 2. starke technische KI-Fähigkeiten, 3. die Ressourcen, um aggressiv zu investieren und 4. die Bereitschaft zu handeln“, schreiben die Barclays-Experten in ihrer Studie.

 

Amazon profitiere klar von seiner Web-Service-Plattform, die eine einzigartige Basis sei, um eine breite Palette von Dienstleistungen für KI-Start-ups und größere Kunden anzubieten. „Dazu hat Amazons E-Commerce-Geschäft die größte Kundenbasis der Welt, wenn man China ausklammert.“

 

Nach der Einschätzung von Barclays könnte sich die Art und Weise, wie der Datenverkehr durch das Internet fließt, komplett verändern – „und die Marktkapitalisierung vieler Aktien ebenfalls“.

 

Das Kursziel für Amazon von Barclays-Analyst Ross Sander lautet 180 Dollar – die Aktie ist für ihn ein Kauf.

DER AKTIONÄR hat Amazon wegen AWS bereits als klaren KI-Gewinner identifiziert. Die Aktie liegt seit Januar 50 Prozent im Plus. Gewinne laufen lassen!

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(15.09.2023)

 

Die EZB hat am Donnerstagnachmittag die Leitzinsen im Euroraum erneut um 25 Basispunkte angehoben. Die Zentralbank senkte zudem die Wachstumsprognose und erhöhte die Inflationserwartungen, wodurch eine länger anhaltende Stagflation in Europa praktisch sicher ist. Entsprechend positiv reagierte der Goldpreis.

 

"Die makroökonomischen Prognosen für den Euroraum im September sehen eine durchschnittliche Inflation von 5,6 Prozent im Jahr 2023, 3,2 Prozent im Jahr 2024 und 2,1 Prozent im Jahr 2025 vor. Dies ist eine Aufwärtsrevision für 2023 und 2024 und eine Abwärtsrevision für 2025", hieß es in der geldpolitischen Erklärung der Notenbank.

 

Die EZB habe ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Euroraum aufgrund der zunehmenden Auswirkungen der straffen Geldpolitik auf die inländische Nachfrage und des schwächer werdenden internationalen Handelsumfelds erheblich gesenkt. Sie erwarten nun, dass die Wirtschaft des Euroraums im Jahr 2023 um 0,7 Prozent, im Jahr 2024 um 1,0 Prozent und im Jahr 2025 um 1,5 Prozent wächst, hieß es weiter.

 

Damit erwartet die Notenbank ganz offiziell mindestens bis zum Ende des Jahres 2025 eine Stagflation in der Eurozone. Der Goldpreis tauchte zwar gemeinsam mit dem Euro kurz nach der Verkündung des Zinsschrittes ab, doch drehte fast exakt an der 1.900-Dollar-Marke und beendete den Tag sogar positiv.

 

Eine längerfristig anhaltende Stagflation ist vermutlich das bullishste Szenario, das es für Gold geben kann. Das letzte Mal gab es dieses Phänomen in den 70er-Jahren, damals vervielfachte sich der Goldpreis innerhalb weniger Jahre. Davon würden insbesondere die Aktien der Produzenten profitieren, da sie einen Hebel auf den Rohstoff darstellen. DER AKTIONÄR setzt in seinem Echtgeld-Depot auf den großen Produzenten Agnico Eagle. Wer es spekulativer möchte, greift zum Jahrestipp Equinox Gold.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(15.09.2023)

 

Die Deutsche-Bank-Aktie kann auf eine gute Woche zurückblicken. Bisher stehen rund acht Prozent Wertzuwachs zu Buche. Und auch am letzten Handelstag der Woche notiert der Finanz-Titel in der Pluszone, da es fundamental und auch charttechnisch gut aussieht. Genauso sind die Analysten zunehmend optimistisch für die Papiere des Branchenprimus.

 

Zuletzt hatten nämlich die Experten von JPMorgan ihr "Overweight"-Rating für die Papiere bestätigt. Die Amerikaner sehen den Kurs der Deutsche Bank-Aktie perspektivisch bei 14,00 Euro. Nach der Vorgabe hätte der DAX-Wert noch rund 36 Prozent Aufwärtspotenzial.

 

Auch die Bewertung signalisiert noch deutlich Raum für Kurssteigerungen. Die Papiere von Deutschlands Nummer 1 im Banken-Sektor werden für 2024 mit einem KGV von unter 5 gehandelt. Die europäische Peergroup wird hingegen bei rund 7 erwartet – eine deutliche Unterbewertung also für die Notierung der Deutschen Bank. Das zeigt sich auch beim Kurs-Buchwert-Verhältnis: 0,3 stehen einem Branchenschnitt von 0,7 gegenüber.

 

Überdies sorgt das Chartbild für gute Laune. Die Deutsche-Bank-Aktie, die am Freitag leicht im Plus notiert, hat nämlich gestern (Donnerstag) den wichtigen GD200 bei 10,27 Euro wieder überwunden. Nächstes Ziel ist nun das Verlaufshoch vom 30. August bei 10,38 Euro. Im Anschluss rückt das Verlaufshoch vom 26. Juli im Bereich von 10,55 Euro in den Fokus. Nach unten fungiert besagte 200-Tage-Linie als Stütze.

 

DER AKTIONÄR ist ebenfalls weiterhin optimistisch für die Papiere der Deutschen Bank gestimmt. Fundamental-Daten und auch Chartbild sprechen für weiter steigende Kurse, sofern die Konjunktur nicht stärker als erwartet einbricht. Kurzum: Investierte Anleger bleiben weiter an Bord und setzen weiter auf steigende Kurse.

 

Quelle: Der Aktionär

Disney

(15.09.2023)

 

Walt Disney hat Berichte über einen möglichen Verkauf der ABC-Gruppe und der dazugehörigen TV-Sender an Nexstar zurückgewiesen. "Jeder diesbezügliche Bericht ist unbegründet", so der Konzern.

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Telekom

(15.09.2023)

 

LONDON (Dow Jones) - T-Mobile, die US-Tochter der Deutschen Telekom, ist einem Medienbericht zufolge in Gesprächen über den Aufbau eines Glasfasernetzes. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, finden die Gespräche von T-Mobile US mit Tillman FiberCo statt, einer Tochter von Tillman Global Holdings LLC. Damit würden dem Bericht zufolge die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Nr.2 der US-Mobilfunkanbieter nach der 5G-Einführung in das Festnetz-Breitbandgeschäft einsteigen kann, einen wachsenden Markt.

 

Bloomberg zufolge wäre dies die bisher größte Investition von T-Mobile in die Glasfaserinfrastruktur und würde den Mobilfunkkonzern näher an den direkten Wettbewerb mit Kabelanbietern wie Comcast Corp. und Charter Communications Inc. heranführen.

 

Sprecher von Deutsche Telekom und T-Mobile reagierten nicht unmittelbar auf Mail-Anfragen mit der Bitte um Stellungnahme zu dem Bericht gegenüber Dow Jones Newswires.

 

Quelle: stock3.com

 

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Disney

(14.09.2023)

 

Walt Disney befindet sich kreisen zufolge in frühen Verhandlungen über den Verkauf von ABC an Nexstar.

 

Quelle: stock3.com

Munich Re / Münchener Rück

(14.09.2023)

 

Wer hätte das gedacht? Die Aktie des weltgrößten Rückversicherers steht kurz vor einem neuen Rekordhoch. Das alte liegt fast 23 Jahre zurück. Nachdem die Munich Re vor knapp einem Jahr noch bei 231 Euro notierte, sind es heute knapp 377 Euro. Im AKTIONÄR-Depot liegt die Position bald 100 Prozent im Plus.

 

Am 10. November 2000 – kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase – hatte die Aktie der Munich Re mit 378,29 Euro ein Niveau erreicht, das sie für lange Zeit nicht mehr sehen sollte. Selbst vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie schaffte es der Rückversicherer nicht über 300 Euro.

 

Davon kann keine Rede mehr sein. Es dürfte sich nur um Stunden oder wenige Tage handeln, bis die Munich Re die alte Bestmarke übertrifft. Was dann? Nach Einschätzung des AKTIONÄR ist dies nur eine Zwischenstation auf dem Weg über die 400-Euro-Marke.

 

Gut für das Unternehmen und damit für die Aktie ist weiterhin das Geschäfts mit Naturkatastrophen. Auch nach zwei Jahren mit versicherten Naturkatastrophenschäden von branchenweit mehr als 100 Milliarden Euro hält der Rückversicherer Munich Re an dem Geschäftsfeld fest und signalisiert, dass er sein Engagement in diesem Bereich sogar noch ausbauen könnte.

 

“Der Bereich Naturkatastrophen ist für Munich Re wertschaffend, auch wenn es in manchen Jahren Ausreißer gibt. Er wird auch weiterhin zu unserem Kerngeschäft zählen”, sagte Vorstand Thomas Blunck in einem Interview mit Bloomberg. Die Munich Re sei hier zuletzt gewachsen, besonders in Europa und Lateinamerika. “Wir sind bereit, weiter zu wachsen, sofern wir risikoadäquate Prämien erzielen können, was uns zuletzt gelungen ist.”

Die Munich Re investiert in eine bessere Modellierung von Risiken und möglichen Schäden, um Naturkastrophenschäden beherrschbarer zu machen. "Neue High-Definition-Modelle helfen uns, unterschiedliche geologische Bedingungen im Detail zu erfassen und daraus genauer abzuleiten, welche Häuser zum Beispiel bei Fluten stärker exponiert sind und welche nicht. So können wir mit Blick auf Deckung und Preise individuellere Angebote machen", erklärte Blunck.

 

Einige Wettbewerber haben sich seinen Worten zufolge in den vergangenen Jahren bei Naturkatastrophen zurückgezogen oder ihre Kapazitäten zurückgefahren. Für Munich Re stehe das unter unter den genannten Bedingungen nicht zu Debatte, sagte er.

 

Es läuft bei der Munich Re. In den letzten Preiserneuerungsrunden konnte der Versicherer höhere Preise durchsetzen und damit die Belastungen durch die hohe Inflation abfedern. Die Aussichten sind weiterhin gut, weshalb die Aktie weiter steigen sollte.

 

Quelle: Der Aktionär

AT&T

(14.09.2023)

 

AT&T-CFO Desroches: Erwarten im laufenden Jahr weiter einen Cashflow von 16 Milliarden Dollar.

 

Quelle: stock3.com

BHP

(14.09.2023)

Angesichts der Tatsache, dass die chinesische Volkswirtschaft auch in diesem Jahr einfach nicht richtig in Schwung kommt, hatten die Aktien der beiden Rohstoffriesen BHP Group und Rio Tinto in den vergangenen Monaten einen schweren Stand. Doch im heutigen Handel legen beide Dividendenperlen kräftig zu. Das steckt dahinter.

 

Zum einen hilft den Kursen der deutliche Anstieg der Eisenerzpreise. Beide Konzerne erwirtschaften den Großteil ihrer Umsätze mit Eisenerz. Der Preis für den für die Stahlherstellung benötigten Rohstoff zieht heute an und kletterte nun in knapp einem Monat um rund zehn Prozent. Zum anderen gab es heute einen bullishen Analystenkommentar aus dem Hause JPMorgan.

 

Die US-Bank hat die Aktie von Rio Tinto von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft. Zudem wurde das Kursziel von 5.440 auf 6.000 Britische Pence (umgerechnet 69,73 Euro) angehoben. Analyst Patrick Jones erhöhte in seiner jüngsten Branchenstudie die Prognosen für die Eisenerzpreise nach oben. Dementsprechend hob er auch seine Gewinnschätzungen (Ebitda) für die Rohstoffproduzenten an. Er betonte, dass zwar die Stahlexporte aus Australien und Brasilien gestiegen sind, jedoch hatte sich die Nachfrage aus China überraschend stark präsentiert. So dürfte dort der Bedarf im Infrastrukturbereich die aktuell schwache Nachfrage aus dem Immobiliensektor kompensiert haben. Die Hochstufung der Anteile von Rio Tinto begründet Jones zudem mit den attraktiver gewordenen Bewertungen.

 

Die Aktie von BHP wurde indes erneut mit "Overweight" eingestuft. Das Kursziel für das Mitglied im Langfristigen Musterdepot wurde von 47 auf 50 Australische Dollar (umgerechnet 29,68 Euro) angehoben.

 

Eine Investition in Aktien von Rio Tinto und/oder BHP ist natürlich immer auch eine Spekulation darauf, dass die Weltwirtschaft wieder in Fahrt kommt. Zwar ist eine derartige Entwicklung aktuell noch nicht absehbar. Auf den aktuell sehr niedrigen Bewertungsniveaus können Mutige aber durchaus eine Spekulation darauf wagen. Ganz wichtig dabei: Stoppkurse bei 51,00 Euro (Rio Tinto) beziehungsweise 23,00 Euro (BHP) sichern vor größeren Verlusten ab.

 

Quelle: Der Aktionär

3M

(14.09.2023)

 

Heute zeigt sich der Kurs der 3M-Aktie zunächst stabil, am Mittwoch aber war es richtig nach unten gegangen. Minus 5,7 Prozent an einem Tag an der New Yorker Börse gab es für den angeschlagenen Dividenden-Klassiker schon lange nicht mehr. Bei 107,14 Dollar hatte die Aktie eröffnet. Sie schloss bei 101,05 Dollar.

 

Auslöser für den Kursrutsch: Der Finanzchef des Unternehmens kündigte an, die voraussichtlich 33 Milliarden Dollar schwere Abspaltung des Gesundheitsbereichs werde wohl erst in der ersten Jahreshälfte 2024 erfolgen. Das sagte Monish Patolawala gestern auf einer Konferenz von Morgan Stanley.

 

Ursprünglich sollte der Healthcare-Bereich bereits Ende 2023 oder Anfang 2024 ausgegliedert werden. Patolawala zufolge soll sich der neue 3M-Chef im Healthcare Bereich, Bryan Hanson, der sein Amt erst am 1. September übernommen hat, nun erst noch etwas eingewöhnen können.

 

Außerdem sagte der 3M-Finanzchef, er sehe weiterhin eine Schwäche bei den Verbraucherausgaben und der Nachfrage nach Elektronik in China. Und ein „schwaches Wachstumsumfeld“ im kommenden Jahr.

Bloomberg-Analysten sehen in der verschobenen Abspaltung eine „ungewöhnliche Maßnahme“. Womöglich wolle 3M doch den Cashflow der Sparte im Unternehmen halten.

 

Die Aussagen zu den Aussichten dürften vielen Anlegern nicht geschmeckt haben. Und die Verzögerung der Abspaltung riecht ein wenig danach, dass 3M vielleicht doch erst einmal lieber Cash halten will. DER AKTIONÄR hatte bereits dargelegt, dass das Thema Rechtsstreitigkeiten noch nicht wirklich durch ist und 3M so oder so in den kommenden Jahren womöglich Probleme bekommen könnte, seine Historie von mehreren Jahrzehnten mit Dividenden-Erhöhungen aufrechtzuerhalten, insbesondere wenn es zur Abspaltung der relativ profitablen Healthcare-Sparte kommen sollte. DER AKTIONÄR hatte bereits vor dem jüngsten Kursrutsch geschrieben: „Die Situation bei 3M bleibt kompliziert.“ Es bleibt dabei, dass es derzeit attraktivere Kandidaten für Anleger mit Dividenden-Fokus gibt.

 

Quelle: Der Aktionär

Morphosys

(14.09.2023)

 

Bei 32,04 Euro konnte die Aktie von Morphosys am Mittwoch ein neues 52-Wochenhoch markieren. Positive News aus den USA, dass der Wirkstoff Tulmimetostat von der US-Zulassungsbehörde FDA den Fast-Track-Status zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs erhalten hat, beflügelten. Doch die Gewinne hielte nicht lange.

 

Das Papier hat sämtliche Gewinne wieder abgeben müssen und kämpft nun erneut mit der 30-Euro-Marke. Unterstützung erhält die Aktie von der 38-Tage-Linie.

 

Morphosys hat am späten Dienstagabend mitgeteilt, dass die FDA (Food and Drug Administration) für Tulmimetostat den Fast Track-Status für die Behandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem, rezidivierendem oder metastasierendem Endometriumkarzinom (Gebärmutterkrebs) erteilt hat, die ARID1A-Mutationen aufweisen und bei denen der Krebs nach mindestens einer vorangegangenen Behandlungslinie fortgeschritten ist.

 

„Die Erteilung des Fast Track-Status durch die FDA für Tulmimetostat bei ARID1A-mutiertem Gebärmutterkrebs unterstreicht das Potenzial dieses klinischen Wirkstoffs für eine Patientenpopulation, für die es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gibt“, sagte Dr. Tim Demuth, Chief Research and Development Officer von Morphosys. „Die vorläufigen Ergebnisse unserer Phase-1/2 Studie mit Tulmimetostat sind sehr vielversprechend. Wir werden weitere Daten aus dieser Studie über verschiedene Tumorarten hinweg generieren, die unseren zukünftigen Entwicklungsplänen für Tulmimetostat, sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit anderen Behandlungen, zugrunde liegen werden.“

 

Dies ist ein weiterer starker Erfolg für Morphosys. Im Fokus stehen in diesem Jahr aber ganz klar die Daten zu Pelabresib, die zum Jahresende erwartet werden. Gelingt auch hier der Erfolg, dürfte die Aktie deutlich höher notieren. Anleger lassen die Gewinne – mittlerweile mehr als 100 Prozent seit der Empfehlung des AKTIONÄR Mitte Dezember 2022 bei 15,09 Euro – weiter laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Fuchs

(14.09.2023)

 

Die weltweit im Schmierstoffbereich tätige FUCHS-Gruppe eröffnet ein neues Werk in Ba Ria-Vung Tau, Vietnam. Die Investition von neun Millionen EUR in das hochmoderne Werk ermöglicht es FUCHS Vietnam, die wachsende Nachfrage nach Schmierstoffen in dieser Region zu bedienen und schneller auf die Bedürfnisse des lokalen Markts zu reagieren. Darüber hinaus wird die Produktpalette von FUCHS in Vietnam erweitert und diversifiziert, um dem großen Wachstumspotenzial des vietnamesischen Markts gerecht zu werden. Die offizielle Einweihungsfeier fand am 14. September 2023 statt.

 

Hochmodernes Werk
Das neue Werk umfasst eine Fläche von 20.000 m² und wird in zwei Bauphasen ausgebaut, von der die erste bereits abgeschlossen ist. Das moderne Werk besteht aus Büroräumen, Labor, Produktion und Abfüllung, einem Tanklager und einem Lager. Aktuell hat die Anlage eine Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr, wobei die Kapazität in der zweiten Bauphase erweitert werden kann. Das leistungsstarke Produktionsportfolio beinhaltet Schmierstoffe für den Automotive- und Industriebereich sowie Produkte für die Metallbearbeitung und Bergbauindustrie, die FUCHS Vietnam seinen Kunden zukünftig aus einer Hand anbieten kann. Die Produktion wird im vierten Quartal 2023 aufgenommen.

 

Stefan Fuchs, Vorsitzender des Vorstands der FUCHS SE, würdigt die große Bedeutung der Neueröffnung: „Mein Dank gilt unserem Joint-Venture-Partner, Nguyen Mai Son, für seine Vision und sein unermüdliches Engagement für FUCHS und den vietnamesischen Markt. Ohne seine Unterstützung wäre der Bau nicht möglich gewesen. Unser vietnamesisches Joint Venture mit dem Eigentümer von STD & S Co., Ltd. hat der FUCHS-Gruppe in diesem wichtigen Markt den Weg geebnet und den Grundstein für einen weiteren wichtigen Stützpunkt in Asien gelegt.“

Daniel Henn, Geschäftsführer FUCHS Vietnam, ergänzt: „Dies ist ein historischer Moment für FUCHS Vietnam. Zum richtigen Zeitpunkt feiern wir hier die Erweiterung unserer globalen Präsenz und die Stärkung unserer lokalen Fähigkeiten, denn Vietnam ist ein aufstrebender Markt mit großem Wachstumspotenzial und spielt eine zentrale Rolle bei der Diversifizierung der Lieferketten. Wir freuen uns, mit unserem neuen Werk Teil der vielversprechenden Zukunft Vietnams zu sein und gleichzeitig unseren Kunden noch bessere Produktlösungen und Dienstleistungen anbieten zu können.“

 

FUCHS seit 2013 in Vietnam aktiv
FUCHS ist seit 2013 in Vietnam mit einer Vertriebsgesellschaft aktiv. Im Jahr 2021 erwarb die FUCHS-Gruppe 70% des Schmierstoffgeschäfts von STD & S Co., Ltd., einem Distributor von Spezialschmierstoffen mit Sitz in Vietnam. Das Geschäft wurde in die Tochtergesellschaft FUCHS LUBRICANTS VIETNAM COMPANY LTD. integriert, an welcher der Eigentümer von STD & S Co., Ltd. mit 30% beteiligt ist. Bis Ende 2023 wird FUCHS LUBRICANTS VIETNAM seine Belegschaft auf 35 Mitarbeitende aufstocken. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte das Unternehmen einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich.

 

Quelle: stock3.com

BAT

(14.09.2023)

 

British American Tobacco: Verkauf des russischen und weißrussischen Geschäfts abgeschlossen.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(14.09.2023)

 

Medienberichte aus der Vorwoche, wonach Beschäftigte in staatlichen Behörden und Unternehmen in China am Arbeitsplatz keine ausländischen Smartphones – also auch keine iPhones – mehr benutzen dürfen, hat Peking am Mittwoch dementiert. Erledigt ist die Angelegenheit damit aber noch nicht, im Gegenteil. Nun hat sich auch die US-Regierung zu Wort gemeldet.

 

„Wir beobachten dies natürlich mit Sorge. Es scheint ein Teil der aggressiven und unangemessenen Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Unternehmen zu sein, die wir in der Vergangenheit von der Volksrepublik China erlebt haben“, sagte John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, am Mittwoch gegenüber Reportern. Es ist das erste Mal, dass sich ein Gremium der US-Regierung zum angeblichen Nutzungsverbot von iPhones für chinesische Staatsbedienstete geäußert hat.

 

Zuvor hatte Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, entsprechende Medienberichte aus der Vorwoche zurückgewiesen, dabei allerdings auch neue Sicherheitsbedenken in Bezug auf das iPhone geäußert. Man habe „viele Berichte über Sicherheitsvorfälle bei Apple-Smartphones“ bemerkt, so die Sprecherin weiter.

 

Die Situation ist dadurch nun noch verworrener. Viele Anleger sind verunsichert – schließlich ist China ein extrem wichtiger Fertigungsstandort und Absatzmarkt für Apple. Auch die Präsentation der neuen iPhone-Generation am Dienstagabend wurde von den China-Sorgen überschattet.

 

Beachtlich ist dabei das Timing: Erste Medienberichte über angebliche Einschränkungen bei der Nutzung von iPhones und anderen Smartphones ausländischer Hersteller tauchten Mitte der Vorwoche auf. Das Dementi des chinesischen Außenministeriums folgte gut eine Woche später – und wenige Stunden nach dem iPhone-Event. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

Die Apple-Aktie hat im Zuge dessen inzwischen mehr als sieben Prozent eingebüßt. Rund 250 Milliarden Dollar Börsenwert haben sich in Luft aufgelöst. Solange sich die Situation in China nicht weiter zuspitzt, sieht DER AKTIONÄR aber keinen Grund zu Panik und bleibt langfristig bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(14.09.2023)

 

Die Nachfrage der Zentralbanken nach Gold bleibt ein dominierender Faktor am Edelmetallmarkt. Das dürfte der Hauptgrund dafür sein, dass der Goldpreis verhältnismäßig stabil ist. Denn obwohl der Dollar sich weiterhin robust zeigt und die Anleihezinsen zuletzt neue Mehrjahreshochs markierten, notiert Gold noch im Bereich der 1.900-Dollar-Marke.

 

Vorläufige Daten des World Gold Council (WGC) deuten auf eine robuste Zentralbanknachfrage im dritten Quartal hin. Denn Polen, Indien, Usbekistan und Tschechien haben im letzten Monat ihre Goldreserven erhöht.

 

Krishan Gopaul, Senior Market Analyst des WGC, sagte in Kommentaren, die in sozialen Medien veröffentlicht wurden, dass vorläufige Daten der Nationalbank von Polen zeigen, dass das Land im August etwa 18 Tonnen Gold gekauft hat.

 

"Dies erhöht die Nettokäufe seit Anfang des Jahres auf etwa 88 Tonnen und die Gesamtgoldreserven der Staaten auf etwa 317 Tonnen. Wir werden die genaue Zahl bestätigen, sobald sie über den IWF gemeldet wird", sagte er in dem Beitrag.

 

Polen war in diesem Jahr einer der größten Goldkäufer hinter Singapur und China. Die People's Bank of China (PBoC) hat in diesem Jahr bisher 155 Tonnen Gold gekauft, wobei die Zentralbank im August bereits den zehnten Monat in Folge Käufer war.

 

Ein weiterer bedeutender europäischer Goldkäufer ist Tschechien. Er sagte, die Tschechische Nationalbank habe im August fast 2 Tonnen Gold gekauft.

 

"Das ist der sechste Monat in Folge, in dem die Zentralbank kauft. Seit Jahresbeginn hat sie über elf Tonnen gekauft, wodurch die tschechischen Goldreserven nun 94 Prozent höher sind als am Ende des Jahres 2022."

Im Oktober 2022 notierten die US-Staatsanleihen auf einem ähnlichen Niveau wie zum aktuellen Zeitpunkt. Der Goldpreis befand sich damals deutlich unter 1.700 Dollar. Das zeigt, wie stark der Kurs des Edelmetalls durch die Käufe der Zentralbanken gestützt wird. DER AKTIONÄR bleibt mittel- und langfristig bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(14.09.2023)

 

Keine guten Nachrichten für BMW-Fans. Die britische Investmentbank Barclays hat ihre Einschätzung überarbeitet. Analyst Henning Cosman hat das Kursziel für die Aktie des Autobauers nach unten geschraubt.

 

Henning Cosman von Barclays hat die BMW-Aktie mit "Underweight" eingestuft. Das Kursziel senkte der Experte von 107,50 auf 92,50 Euro. Analyst Cosman schrieb in seiner am Donnerstag vorliegenden Studie von der "Angst vor Preisnormalisierung". Die Signale für die operative Ergebnismarge im zweiten Halbjahr, die deutlich unter dem ersten liegen, stützten die These eines Höhepunkts bei Preisen und Profitabilität. Anders als der Marktkonsens rechnet Cosman auch für 2024 und 2025 nicht mit einem Anstieg der Margen.

 

Zuletzt hat BMW mit guten News auf sich aufmerksam gemacht. BMW zeigte auf der IAA in München zum ersten Mal ein seriennahes Auto seiner vollelektrischen "Neuen Klasse", die 2025 auf den Markt kommt. Vorstandschef Oliver Zipse sagte bei der Vorab-Premiere, Reichweite und Ladegeschwindigkeit seien um 30 Prozent besser als die der heutigen Stromer. Die ganze Fahrzeugarchitektur sei nun vollständig auf Elektroantrieb ausgerichtet, und weil Ausbau und Recycling aller Bauteile schon bei der Entwicklung mit geplant werde, seien die Autos auch umweltfreundlicher.

 

Die Nachfrage nach Verbrennern wird weltweit noch lange hoch bleiben. Im Gegensatz zu reinen E-Autobauern kann BMW durch den gleichzeitigen Fokus auf Verbrenner, Elektroautos und Wasserstofffahrzeuge auch diese Nachfrage bedienen und gutes Geld damit verdienen.

 

Gleichzeitig wird der Anteil der Elektroautos am Portfolio steigen. BMW will dieses Jahr 15 Prozent seiner Autos mit E-Antrieb verkaufen, 2026 sollen es schon 33 Prozent sein.

 

Der Roll-out der Neuen Klasse wird für BMW einen Technologiesprung darstellen. Dennoch korrigierten die Autowerte zuletzt deutlich. Die BMW-Aktie verlor rund 18 Euro auf 94 Euro. Im Bereich zwischen 92 Euro und 94 Euro liegen mehrere Supports für die Aktie. Auf dem aktuellen Niveau können Anleger durchaus eine Position eingehen.

 

Quelle: Der Aktionär

(14.09.2023)

 

Die Gewinne bei europäischen Energieriesen wie Shell und ENI sprudeln weiter. Hauptverantwortlich hierfür ist natürlich die anhaltend starke Entwicklung der Ölpreise. Diese hatten am Mittwoch erneut zugelegt. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 92,42 US-Dollar.

 

Das waren 37 Cent mehr als am Vorabend. Mit 92,84 Dollar erreichte der Brent-Preis zeitweise den höchsten Stand seit November. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 44 Cent auf 89,28 Dollar.

 

Schon seit einigen Tagen markieren die Ölpreise immer neue Zehn-Monats-Hochs. Hintergrund ist das knappe Angebot großer Förderländer. Saudi-Arabien und Russland halten seit längerem ihre Lieferungen knapp. Offizielle Linie ist, den Markt damit im Gleichgewicht zu halten.

 

Die verlängerten Ölförderkürzungen werden nach Einschätzung der Internationalen Energie-Agentur (IEA) zu einem erheblichen Angebotsmangel führen. Dieser zeichne sich ab September für den Rest des Jahres ab, teilte die IEA in ihrem monatlichen Ölmarktbericht in Paris mit. Die Ölvorräte könnten auf ein unangenehm niedriges Niveau sinken und steigende Ölpreise könnten drohen.

 

In der vergangenen Woche sind die Rohölvorräte in den USA laut Energieministerium jedoch überraschend gestiegen. Auch die Bestände an Benzin und Destillaten legten zu. Zudem erhöhte sich die Ölförderung etwas. Die Ölpreise gaben nach den Daten einen Teil der Gewinne ab.

 

Etwas gebremst wird der Anstieg der Ölpreise durch die globalen Konjunktursorgen. Vor allem die trübe Entwicklung in China belastet die Nachfrage nach Rohöl. Aber auch die Wirtschaft in der Eurozone und vor allem in Deutschland entwickelt sich schwach. Die Angebotsverknappung dominiert jedoch das Geschehen am Rohölmarkt.

 

DER AKTIONÄR bleibt für die beiden günstig bewerteten Dividendentitel bullish gestimmt, zumal auch beide Aktien über attraktive Charts verfügen. Die Stoppkurse sollten zur Gewinnsicherung auf 10,90 Euro (ENI) beziehungsweise 22,00 Euro (Shell) nachgezogen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(14.09.2023)

 

Belgien will die potenziellen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem iPhone 12 von Apple prüfen, nachdem Frankreich einen Verkaufsstopp aufgrund von Verstößen gegen Strahlenbelastungsgrenzwerte angeordnet hatte.

 

Deutschland wird Strahlungsbedenken bezüglich Apples iPhone 12 für den deutschen Markt prüfen, wenn die Untersuchung Frankreichs ausreichend voranschreitet. "Die Bundesnetzagentur steht in engem Kontakt mit der zuständigen Behörde in Frankreich", so die Regulierungsbehörde gegenüber Reuters.

 

Quelle: stock3.com

 

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Gold

(13.09.2023)

 

Obwohl die US-Notenbank ihre restriktive Haltung beibehält, gibt es laut Chantelle Schieven, Leiterin der Research-Abteilung bei Capitalight Research, Anzeichen dafür, dass das Zins-Top in der Eurozone erreicht ist. So sieht die Analystin eine realistische Chance dafür, dass die EZB ihr Inflationsziel anpassen könnte.

 

Letzten Monat sagte EZB-Chefin Christine Lagarde während des Zentralbank-Symposiums der Federal Reserve in Jackson Hole, dass die Welt möglicherweise den Beginn einer neuen wirtschaftlichen Ära erlebt.

 

"Wir könnten in ein Zeitalter von Veränderungen in wirtschaftlichen Beziehungen und Brüchen mit etablierten Regelmäßigkeiten eintreten. Für die Entscheidungsträger mit einem Stabilitätsauftrag stellt dies eine erhebliche Herausforderung dar", sagte sie.

 

"Wir müssen und werden die Inflation mittelfristig bei zwei Prozent halten. Aber um unsere Ziele zu erreichen, benötigen wir Flexibilität in unserer Analyse. Wir können keine Politik auf der Grundlage einfacher Regeln oder Zwischenziele in einer unsicheren Wirtschaft betreiben. Und das bedeutet, dass wir uns nicht ausschließlich auf Modelle stützen können, die mit alten Daten geschätzt werden und versuchen, die Politik um Punktprognosen herum zu feinjustieren."

 

Für Schieven sei es schwer vorstellbar, wie die Inflation zurückgehen sollte, während die Rohstoffmärkte weiterhin unter breiten Angebotsbeschränkungen leiden und die Preise für Lebensmittel und Basisgüter hoch bleiben. Ein Paradebeispiel seien die Ölpreise, die mit neuen Jahreshochs auf die Förderungskürzungen der Opec+ reagiert haben.

 

"Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten zwei Quartalen eine große Rezession sehen werden, aber die Weltwirtschaft schwächt sich weiter ab", sagte sie. "Irgendwann werden Zentralbanken wie die EZB und die Federal Reserve sich zwischen der Unterstützung ihrer Volkswirtschaften und der Inflationskontrolle entscheiden müssen. Ich glaube nicht, dass sie beides tun können. Ich glaube nicht, dass wir in ein Zeitalter der Hyperinflation eintreten, aber eine Kerninflation von über drei oder vier Prozent in den nächsten Jahren ist nicht unrealistisch", sagte sie.

 

Dieses Umfeld dürfte vor allem den Goldpreis unterstützen und die Aktien der Produzenten nach oben treiben. DER AKTIONÄR rät zum Kauf von Agncio Eagle.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Telekom

(13.09.2023)

 

Mit einem kräftigen Kurssprung setzen sich die Aktien von United Internet und der Tochter 1&1 am Mittwoch an die Spitze des SDAX. Auch Vodafone und Telefónica Deutschland legen zu, der Branchenprimus Deutsche Telekom kann zumindest das Minus reduzieren. Verantwortlich dafür sind gute Nachrichten von der Bundesnetzagentur.

 

Diese will laut Mitteilung vom Mittwoch auf eine milliardenschwere Mobilfunk-Auktion verzichten. Die Netzbetreiber dürften stattdessen bestimmte Frequenzen fünf Jahre lang weiternutzen und müssten dafür nur relativ geringe Gebühren zahlen. 2019 hatte die letzte Auktion noch 6,6 Milliarden Euro eingespielt.

 

Hintergrund für die Entscheidung dürfte sein, dass die zur Verfügung stehenden Frequenzen wohl nicht für vier gute Netze ausreichen. Da zu den drei etablierten Playern Telekom, Vodaone und Telefónica ab 2026 auch der Neueinsteiger 1&1 an der Auktion zur Nutzung der Frequenzen teilnehmen würde, würde einer der Wettbewerber leer ausgehen. Mit dem Verzicht der Netzagentur kann 1&1 das Vodafone-Netz weiter mitnutzen.

 

Der Vorschlag der Regulierungsbehörde muss nun ein Konsultationsverfahren durchlaufen, in dem sich die Marktteilnehmer zu Wort melden können. Anfang 2024 soll dann eine Entscheidung fallen. Die Netzbetreiber sollen sich im Gegenzug für die Verlängerung aber dazu verpflichten, die Abdeckung in dünn besiedelten Gebieten und an Verkehrswegen zu verbessern.

 

An der Börse kommt die Entscheidung der Netzagentur gut an. Vor allem der Neuling 1&1 und seine Mutter United Internet müssen nicht Milliarden investieren, um ein eigenes Netz aufzubauen, sondern können vorerst weiter das Vodafone-Netz nutzen. Entsprechend liegen beide Aktien weiter vorn und setzen ihre Rallybewegung, die seit dem Roaming-Coup eben mit Vodafone ins Laufen gekommen ist fort.

 

Langfristiger Favorit des AKTIONÄR in der Branche bleibt aber der Blue Chip Deutsche Telekom. Mit einer starken Bilanz, hohen Erträgen und der wachstumsstarken Tochter T-Mobile US in der Hinterhand ist die T-Aktie ein Top-Pick für konservative Anleger. Ein neues Mehrjahreshoch über der 23-Euro-Marke scheint möglich.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(13.09.2023)

 

Am heutigen Mittwoch haben Anleger gespannt auf die neuen US-Inflationsdaten geblickt. Im August lag die Teuerungsrate in den Vereinigten Staaten höher als erwartet, die Kernrate fiel wie prognostiziert aus. Die Microsoft-Aktie nimmt es gelassen und legt zum US-Handelsbeginn leicht zu und setzt den Trend fort.

 

Die Inflation in den USA hat im August deutlich angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine Inflationsrate von 3,6 Prozent erwartet. Im Juli hatte die Rate 3,2 Prozent betragen, nachdem sie in den Monaten zuvor im Trend spürbar gefallen war.

 

Bankökonomen zeigten sich weitgehend erleichtert angesichts der rückläufigen Kerninflation. Unter dem Strich enthalte der Inflationsbericht wenig, was die Federal Reserve von der Notwendigkeit weiterer Zinsanhebungen überzeugen könnte, kommentierte Andrew Hunter vom Analysehaus Capital Economics.

 

Die Microsoft-Aktie hat eine starke Performance bereits in 2023 abgeliefert. Seit Jahresbeginn hat der Kurs um 39 Prozent zugelegt. Zwischenzeitig knackte die Aktie sogar ein neues Allzeithoch und erreichte die Rekordnotierung von 366,78 Dollar. Zu diesem Zeitpunkt lag die Jahresbilanz sogar bei fast 50 Prozent. Im Anschluss stezten Gewinnmitnahmen ein.

 

Nach einer gesunden Korrektur die sich bis zur Unterstützung bei der 310-Dollar-Marke vollzogen hat, drehte der Titel wieder auf. In dieser Woche erreichte die Bullen auch den GD50, der aktuell bei rund 330 Dollar verläuft. Damit rückt nun das Rekordhoch wieder in den Fokus der Anleger.

 

Auch wenn die Bullen nicht direkt das Allzeithoch erreichen und die Aktie zunächst in eine Seitwärtsphase übergehen sollte, brauchen Anleger sich keine Sorgen machen.

 

Die Microsoft-Aktie ist und bleibt ein Basis-Investment. Mit dem Sprung über den GD50 nehmen die Bullen die nächste Hürde in Richtung Rekordhoch. Risikofreudige Anleger können hier weiterhin zugreifen.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(13.09.2023)

 

Die Apple-Aktie hat in den vergangenen Tagen nachgegeben. Selbst die gestrige Produktpräsentation konnte der Aktie nicht unter die Arme greifen. Der Markt fürchtet, dass das China-Geschäft unter Verboten leiden könnte- Doch anscheinend stimmt das nicht. Das stellt zumindest China klar.

 

China hat nach eigenen Angaben keine Nutzungsverbote für Apple-Handys erlassen. "China hat keine Gesetze, Regelungen oder Dokumente mit Maßnahmen eingeführt, die den Kauf oder die Nutzung von ausländischen Smartphone-Marken wie Apple verbieten", sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, in Peking. Kürzlich habe man jedoch wahrgenommen, dass "viele Medien" Sicherheitslücken im Zusammenhang mit Apples Verkaufsschlager iPhone aufgedeckt hätten, erklärte sie, ohne konkreter auf die von ihr genannten Berichte einzugehen.

 

Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass die chinesische Regierung erwäge, hochrangigen Beamten in bestimmten Ministerien oder gewissen Mitarbeitern in staatlichen Unternehmen die Nutzung von iPhones zu untersagen. Die Nachricht hatte unter einigen Apple-Anlegern für Beunruhigung gesorgt, da der Markt der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt für den US-Techkonzern sehr wichtig ist.

 

China messe Informationen und Internetsicherheit große Wichtigkeit bei und behandle inländische wie ausländische Firmen gleich, sagte Mao Ning. China hoffe, dass sich alle Mobiltelefonunternehmen, die in der Volksrepublik tätig seien, an die geltenden Gesetze hielten.

 

Die Sorgen um den wichtigen chinesischen Markt könnten nun etwas in den Hintergrund treten. Die Apple-Aktie könnte sich nun in den kommenden Tagen stabilisieren. Langfristig bleibt das Papier ein Basisinvestment im Tech-Sektor. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin bullish und bestätigt die Kaufempfehlung für die Apple-Aktie.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(13.09.2023)

 

Die chinesische Regierung dementiert Berichte über ein Nutzungsverbot für Apple iPhones in Behörden und Staatsbetrieben. Es gebe keine derartige Anordnung, so Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums.

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(13.09.2023)

 

Bei der Deutschen Bank gibt es neue Probleme, die mutmaßlich durch eine IT-Umstellung im Privatkundenbereich verursacht wurden. Damit steigt der Druck auf den Vorstand, denn gibt es nicht bald Abhilfe für betroffene Kunden, dann drohen Konsequenzen von der Finanzaufsicht. Auch für die Aktie wäre das keine gute Nachricht.

 

Laut einem Bericht des Handelsblattes gibt es bei der Deutschen Bank durch die Migration der Postbank-Kunden auf die IT-Systeme der Mutter Probleme. Auch die Postbank-Tochter DSL-Bank soll mit zahlreichen Beschwerden kämpfen. Seit Monaten sollen sich Kunden bei Verbraucherschützern und auch der Finanzaufsicht Bafin beschweren.

 

Vergangene Woche gab es bereits eine scharfe Rüge der Bafin für die Deutsche Bank aufgrund der Probleme bei der Postbank. Nun rückt auch die DSL Bank in den Fokus. Gegenüber dem Handelsblatt sagte ein Sprecher der Finanzaufsicht: „Die Bafin hat die Deutsche Bank AG bereits aufgefordert, auch die bei der DSL Bank bestehenden Mängel abzustellen. Da die Bafin Maßnahmen, wenn angezeigt, gegen die Deutsche Bank prüft, umfasst das auch die DSL-Problematik.“

 

Kann die Deutsche Bank nicht in einem absehbaren Zeitraum für Abhilfe schaffen, stehen der Bafin zahlreiche Sanktionsinstrumente zur Verfügung. Beispielsweise kann das Geschäft der DSL Bank eingeschränkt, oder ein Sonderbeauftragter eingesetzt werden. Dieser würde dann die Abstellung der Mängel überwachen.

 

Für Deutsche-Bank-CEO Christian Sewing werden die Vorfälle immer unangenehmer, der Druck nimmt zu. Denn das Image des Geldhauses nach der Sanierung könnte so wieder Kratzer bekommen, nachdem es zuletzt schaffte öffentlichkeitswirksame Pannen zu vermeiden.

 

Trotz der neuen, negativen Meldungen kann die Deutsche-Bank-Aktie heute im frühen Handel erneut zulegen und zumindest die 50-Tage-Linie bei 9,88 Euro knacken. Ob sich das charttechnische Signal bestätigt, wird der heutige Schlusskurs zeigen. Die Aktie bleibt nach wie vor eine Halteposition mit Stopp bei 7,50 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(13.09.2023)

 

Anleger, die heute morgen auf den Kurs von Novo Nordisk geblickt haben, dürften erst einmal geschockt gewesen sein. Die Aktie notiert rund 50 Prozent tiefer als noch am Dienstag. Grund zur Panik ist dies aber nicht. Es gab einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 2. Jeder Anleger hat ein zusätzliches Papier für jede gehaltene Novo-Nordisk-Aktien ins Depot gebucht bekommen.

 

Letztendlich ändert sich für Anleger damit nichts. Summa summarum bleibt die Anlagesumme gleich. Novo Nordisk hat in der Vergangenheit bereits mehrere Aktiensplits durchgeführt. Letztendlich geht es darum, die Aktien optisch zu verbilligen. Beachten sollten Anleger zudem, dass Novo Nordisk jetzt unter der neuen WKN A3EU6F zu finden ist.

 

Demnächst steht bie Novo Nordisk ein weiterer interessanter Termin bevor. Auf der AHA-Tagung (American Heart Association) vom 11. bis 13. November 2023 wird die SELECT-Studie im Fokus stehen. Die US-Bank Morgan Stanley kommentierte vor Kurzem dazu: „Wir gehen davon aus, dass die SELECT-Studie auf der AHA-Tagung vom 11. bis 13. November zu einer spannenden Diskussion über das Thema Adipositas führen wird. Wir erwarten, dass die SELECT-Studie Einblicke in die Rolle von Wegovy bei einem breiten Spektrum von Begleiterkrankungen liefern wird und gleichzeitig den Beweis erbringt, dass nicht alle GLP-1-Medikamente gleich sind.“

 

Auch die US-Bank JPMorgan zeigt sich für Novo Nordisk zuversichtlich. Das Wachstum des Marktes für Medikamente gegen Fettleibigkeit dürfte sich bis 2032 mehr als verdoppeln, schrieb JPMorgan-Analyst Richard Vosser in seiner jüngsten Studie. "Der Appetit auf Novo nimmt zu", resümierte er.

 

Die Aktie von Novo Nordisk ist derzeit nicht zu bremsen. Sie klettert von einem Hoch zum nächsten. Eine Verschnaufpause ist nun mittlerweile überfällig. Langfristig bleiben die Aussichten aber top – und nicht nur im Bereich Adipositas. Anleger lassen deswegen ihre Gewinne weiter laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Morphosys

(13.09.2023)

 

Die Aktie von Morphosys steigt am Morgen auf der Handelsplattform Tradegate mehr als vier Prozent auf 31,17 Euro. Grund sind gute Nachrichten aus den USA. Der Wirkstoff Tulmimetostat hat von der US-Zulassungsbehörde FDA den Fast-Track-Status zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs erhalten.

 

Morphosys hat am späten Dienstagabend mitgeteilt, dass die FDA (Food and Drug Administration) für Tulmimetostat den Fast Track-Status für die Behandlung von Patientinnen mit fortgeschrittenem, rezidivierendem oder metastasierendem Endometriumkarzinom (Gebärmutterkrebs) erteilt hat, die ARID1A-Mutationen aufweisen und bei denen der Krebs nach mindestens einer vorangegangenen Behandlungslinie fortgeschritten ist. Die FDA vergibt den Fast Track-Status, um die Entwicklung und Prüfung von Wirkstoffen, die zur möglichen Behandlung schwerwiegender Erkrankungen oder Deckung eines ungedeckten medizinischen Bedarfs eingesetzt werden könnten, zu erleichtern und zu beschleunigen.

 

Tulmimetostat wurde entwickelt, um die EZH2-Inhibitoren der ersten Generation durch eine höhere Wirksamkeit, eine längere Verweildauer am Zielort und eine längere Halbwertszeit zu verbessern, was das Potenzial für eine verstärkte Anti-Tumor-Aktivität bietet. Der Fast Track-Status für Endometriumkarzinom wurde auf der Grundlage präklinischer Ergebnisse und vorläufiger klinischer Daten aus einer laufenden Phase-1/2-Studie erteilt, so Morphosys weiter.

 

Tulmimetostat ist das dritte klinische Programm von Morphosys, das von der FDA den Fast-Track-Status erhalten hat. Pelabresib erhielt 2018 den Fast Track-Status für Myelofibrose, und Tafasitamab erhielt diesen Status 2014 für das rezidivierte oder refraktäre diffuse großzellige B-Zell-Lymphom.

 

Dies ist ein weiterer starker Erfolg für Morphosys. Mit dem heutigen Kursplus gelang auch der Sprung über die wichtige 30-Euro-Marke. Im Fokus stehen in diesem Jahr aber ganz klar die Daten zu Pelabresib, die zum Jahresende erwartet werden. Gelingt auch hier der Erfolg, dürfte die Aktie deutlich höher notieren. Anleger lassen die Gewinne – mittlerweile mehr als 100 Prozent seit der Empfehlung des AKTIONÄR Mitte Dezember 2022 bei 15,09 Euro – weiter laufen. Auch der im Mai empfohlene Turbo-Long mit der WKN HG3DFK liegt mittlerweile bereits 76 Prozent in Front. Auch hier gilt: Gewinne laufen lassen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(12.09.2023)

 

Zwar müssen sich die Anleger in Bezug auf ein neues 52-Wochen-Hoch weiter in Geduld üben, doch was Amazon in diesem Jahr an der Börse abliefert, ist richtig stark. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie des US-Konzerns mit 68 Prozent vorne – und die Historie macht Mut, dass es in den kommenden Monaten weiter aufwärtsgeht.

 

Mit den 68 Prozent plus in diesem Jahr liegt Amazon klar vor dem S&P 500, der nur 18 Prozent gestiegen ist, und dem Nasdaq 100, der 41 Prozent im Plus liegt. Auch hat sich die Aktie besser entwickelt als der GAFAM-Index, der auf eine Wertsteigerung von 64 Prozent kommt.

 

In zweieinhalb Wochen beginnt das vierte Quartal und damit eine traditionell starke Phase für Amazon. In den vergangenen 25 Jahren kommt der Titel von Oktober bis Dezember im Schnitt auf eine Performance von +12 Prozent. Nur das zweite Quartal lief mit +14,6 Prozent im Durchschnitt noch besser.

 

Der Aufwärtstrend bei Amazon ist intakt, zudem hat die Aktie mustergültig an der 50-Tage-Linie nach oben gedreht. Das Break ist nur eine Frage der Zeit, da es auch fundamental bei Amazon derzeit kaum etwas zu kritisieren gibt. Nach dem Ausbruch könnte es zügig in den Bereich 158 Dollar weitergehen. Die Aktie bleibt für den AKTIONÄR (+45 Prozent seit Empfehlung im Januar) ein klarer Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(13.09.2023)

 

Die teureren Pro-Modelle der neuen iPhones werden sich in diesem Jahr noch stärker von der Standard-Version abheben. Das iPhone 15 Pro bekommt unter anderem ein Gehäuse aus Titan sowie einen neuen Chip mit stark verbesserter Grafik-Leistung, wie Apple am Dienstag ankündigte. Die teureren Pro-Modelle attraktiver zu machen, ist ein probates Mittel, um in einem schrumpfenden Smartphone-Markt die Umsätze hochzuhalten.

 

Für alle neuen iPhones wird man unterdessen andere Ladekabel als bisher brauchen. Nach EU-Vorgaben für einheitliche Ladebuchsen wechselt Apple zum Standard USB-C statt des bisherigen hauseigenen "Lightning"-Formats. Mit der Umstellung werden künftige iPhones mit denselben Kabeln geladen werden können wie die meisten Android-Smartphones, Notebooks oder drahtlose Kopfhörer.

 

Die Ladekabel-Vorgabe der EU soll Elektroschrott vermeiden helfen. Apple hatte die Pläne in den vergangenen Jahren als eine potenzielle Bremse für künftige Innovationen kritisiert und darauf verwiesen, dass in vielen Haushalten die "Lightning"-Kabel nun nutzlos würden. Der Konzern hatte "Lightning" 2012 eingeführt. Nun wird auch das Kabel von Apple-Ohrhörern auf USB-C umgestellt.

 

Das größte und teuerste iPhone - Pro Max - bekommt eine weitere Innovation: fünffachen optischen Zoom . Wenige Monate vor dem Start von Apples VR-Brille wird die Kamera der Pro-Modelle auch 3D-Aufnahmen machen können, in die man dann mit dem Headset eintauchen kann. Im neuen Standard-Modell kommen unterdessen nun die Innovationen der Pro-Version aus dem Vorjahr an. So bekommt das iPhone 15 den Bild-Sensor mit 48 Megapixel für detailreichere Fotos und den Bereich zur dynamischen Anzeige aktueller Informationen.

 

Nachdem Apple vor einem Jahr angesichts des schwachen Euro-Kurses die Preise in Europa zum Teil deutlich angehoben hatte, gibt es nun eine Gegenbewegung. So kostet das günstigste iPhone 15 nun 949 Euro - 50 Euro weniger als beim 14er-Modell. Das Pro-Einstiegsmodell wird mit 1.199 Euro nun 100 Euro günstiger, der Preis des großen Pro Max blieb hingegen unverändert bei 1.449 Euro.

 

Die Preisgestaltung hilft Apple, die Rückgänge im Smartphone-Markt auszugleichen. Zuletzt konnte auch Apple sich nicht mehr gegen den allgemeinen Abschwung in dem Geschäft stemmen: Nach Berechnungen der Analysefirma IDC wurden im zweiten Quartal gut sechs Prozent weniger iPhones abgesetzt als ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank aber nur um rund 2,4 Prozent - was darauf hinweist, dass es Apple gelingt, teurere Modelle zu verkaufen. Das iPhone ist mit Abstand das wichtigste Produkt des Konzerns und bringt mehr als Hälfte der Erlöse ein.

 

Die Computer-Uhr Apple Watch bekommt in der neuen Version unter anderem einen schnelleren Chip und kann nun Anfragen an die Sprachassistentin Siri direkt auf dem Gerät verarbeiten. Das Display kann zum Beispiel im grellen Sonnenschein doppelt so hell sein wie beim Vorgängermodell.

 

Neu ist, dass man Funktionen der Uhr auch bedienen kann, indem man Daumen und Zeigefinger zwei Mal aneinander tippt. Das soll helfen, die Uhr zu bedienen, wenn die andere Hand nicht frei ist. Zum Beispiel kann man damit einen Anruf annehmen oder beenden und den Wecker ausschalten. Die Uhr erkennt die Art der Bewegung mit Hilfe ihrer Sensoren und maschinellen Lernens.

 

Einen beträchtlichen Teil der Präsentation widmete Apple Umweltthemen. So verkündete die zuständige Top-Managerin Lisa Jackson, dass die neuen Apple-Uhren komplett CO2-neutral sein werden. Außerdem wird der Konzern keine neuen Produkte aus Leder mehr einführen. Selbst die künftigen Armbänder des Luxus-Konzerns Hermes werden aus Stoff bestehen. Beim iPhone 15 besteht das Gehäuse zu 75 Prozent aus Recycling-Aluminium. Beim Pro-Modell wird das Chassis im Inneren des Geräts komplett aus recyceltem Aluminium gefertigt. Das in den Batterien verwendete Kobalt kommt komplett aus dem Recycling.

 

Die Aktie knickt rund zwei Prozent ein. Doch mittel- bis langfristig bleibt die Apple-Aktie ein Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(13.09.2023)

 

Novo Nordisk führt Aktiensplit im Verhältnis 2:1 für B-Aktien an der Nasdaq Copenhagen und der an der New Yorker Börse notierten American Depositary Receipts (ADRs) durch.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(13.09.2023)

 

Frankreich: Die Aufsichtsbehörde Agence nationale des fréquences (ANFR) droht mit dem Rückruf des drei Jahre alten iPhone 12 von Apple, da Tests eine elektromagnetische Strahlung über den Grenzwerten angezeigt hätten. Die ANFR wies an, dass Geräte des Modells aus den Verkaufskanälen entfernt werden müssten. Wenn Apple die Werte nicht "so schnell wie möglich" mit einem Update korrigiere, müssten auch die in Frankreich im Umlauf befindlichen Geräte zurückgerufen werden.

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Telekom / Comcast

(13.09.2023)

 

T-Mobile US will Frequenzen von Comcast für bis zu $3,3 Mrd kaufen.

 

Quelle: stock3.com

 

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Morphosys

(12.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Zurückhaltung hat den nachbörslichen Handel am Dienstag geprägt. Unter den Einzelwerten fielen Morphosys auf, die am Abend um fast 4 Prozent stiegen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat dem Morphosys-Wirkstoff Tulmimetostat zur Behandlung von Gebärmutterkrebs den Fast-Track-Status erteilt. Damit soll die Entwicklung und Prüfung von Wirkstoffen, die zur möglichen Behandlung schwerwiegender Erkrankungen oder Deckung eines ungedeckten medizinischen Bedarfs eingesetzt werden könnten, erleichtert und beschleunigt werden, wie Morphosys mitteilte.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(12.09.2023)

 

Neue Apple Watch, neues iPhone 15 – doch die Anleger begeistert das nicht, was Apple heute vorgestellt hat. Die Aktie dreht am Abend ins Minus. Die große Überraschung ist dabei ausgeblieben. Technisch bleibt das Papier damit kurzfristig angeschlagen. Doch DER AKTIONÄR sieht das eher als eine Momentaufnahme.

 

Apple hat heute das iPhone 15 und das iPhone 15 Plus vorgestellt. Für Käufer des neuen iPhones interessant: Für die nächsten iPhones wird man andere Ladekabel als bisher brauchen. Apple wechselt nach EU-Vorgaben für einheitliche Ladebuchsen zum Standard USB-C statt des bisherigen hauseigenen „Lightning“-Formats. Mit der Umstellung werden künftige iPhones mit denselben Kabeln geladen werden können wie die meisten Android-Smartphones, Notebooks oder drahtlose Kopfhörer.

 

Die EU-Vorgabe soll Elektroschrott vermeiden helfen. Apple hatte die Pläne in den vergangenen Jahren als eine potenzielle Bremse für künftige Innovationen kritisiert und darauf verwiesen, dass in vielen Haushalten die „Lightning“-Kabel nun nutzlos würden. Der Konzern hatte "Lightning" 2012 eingeführt. Nun wird auch das Kabel von Apple-Ohrhörern auf USB-C umgestellt.

 

Zudem müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Apple erhöht die Preise für das iPhone 15 Max um 100 Dollar auf 1.199 Dollar. Insgesamt werden die Preise für das iPhone 15 bei 799 Dollar beginnen.

 

Der Konzern hat außerdem die neue Apple Watch enthüllt. Die Batterielaufzeit soll nun bei 72 Stunden liegen. Auch neue AirPods wurden während des Events vorgestellt.

 

Der Aktionär bestätigt seine Kaufempfehlung für die Apple-Aktie. Das Papier bleibt so etwas wie ein Basisinvestment im Tech-Sektor. Es sind vor allem die Sorgen um den chinesischen Markt, die bei Apple in den vergangenen Tagen für fallende Kurse gesorgt haben. Doch das sollte ein vorübergehendes Ereignis sein und von Anlegern eher als Chance verstanden werden.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(12.09.2023)

 

NEW YORK (Dow Jones) - Die Autokonzerne Ford, BMW und Honda wollen mit ChargeScape eine kosteneffiziente Plattform schaffen, die Stromversorger, Automobilhersteller und Elektroauto-Kunden miteinander verbindet. Das neue in den USA und Kanada tätige Unternehmen soll sich zu gleichen Teilen im Besitz von Ford Motor, American Honda Motor und der BMW Group befinden und für E-Auto-Käufer durch eine Vielzahl von verwalteten Lade- und Energie-Sharing-Diensten finanzielle Vorteile schaffen.

 

Als Beispiele nannten die Autohersteller die Möglichkeit für Elektroauto-Kunden, ihre Fahrzeuge durch flexible und verwaltete Zeitpläne zu "netzfreundlichen" Zeiten zu laden. Zudem sollen sie die in den Batterien ihrer E-Autos gespeicherte Energie zu Spitzenzeiten über Vehicle-to-Grid-Anwendungen mit dem Netz teilen können.

 

Der Abschluss der Transaktion und die anschließende Gründung von ChargeScape stehen noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen; das Unternehmen wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres seine Tätigkeit aufnehmen.

 

Quelle: stock3.com

Paypal

(12.09.2023)

 

Gut einen Monat ist es her, da hat PayPal mit der Ankündigung eines eigenen Stablecoins namens PayPal USD für Aufsehen gesorgt. Im Rahmen einer Branchenkonferenz hat der scheidende CEO Dan Schulman nun die enorme Bedeutung solcher Digitalwährungen herausgestellt – sowohl für sein Unternehmen als auch für das gesamte Finanzsystem.

 

Bei einer Diskussion im Rahmen einer Branchenveranstaltung von Goldman Sachs argumentierte Schulman, dass Stablecoins, die an eine Fiatwährung gekoppelt sind, und digitales Zentralbankgeld, sogenannte Central Bank Digital Currencies (CBDCs), wohl die Zukunft der Paymentbranche darstellen werden.

 

„Ich bin der festen Überzeugung, dass das Finanzsystem seine Infrastruktur verbessern muss“, so der PayPal-Chef. „Und ich denke, dass CBDCs oder Stablecoins, und wahrscheinlich eine Kombination aus beidem, das Finanzsystem ergänzen und vielleicht neu definieren werden.“

 

Wichtig sei in dem Zusammenhang jedoch, dass die Anbieter jener Digitalwährungen bereit sind, mit den Regulierungsbehörden zusammenzuarbeiten. Zudem sprach sich Schulman für ein hohes Maß an Transparenz aus. So müssten die operativen Aktivitäten monatlich von Wirtschaftsprüfern durchleuchtet und die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.

 

Im Hinblick auf die eigenen Stablecoin-Pläne seines Unternehmens spricht Schulman allerdings von einem Experiment, dass wohl erst mit der Zeit Ergebnisse liefern wird. Grundsätzlich strahlt er aber Zuversicht aus: „Es kann sein, dass wir in fünf Jahren auf unsere Stablecoin-Einführung als eines der wichtigsten und innovativsten Dinge zurückblicken, die wir je getan haben.“

 

Dass der langjährige CEO ausgerechnet in dieser spannenden Phase seinen Hut nimmt, ist allerdings doch etwas überraschend (DER AKTIONÄR berichtete). In gut zwei Wochen wird sich Schulman wie geplant in den Ruhestand verabschieden und die Konzernführung an seinen Nachfolger Alex Chriss übergeben.

 

Auch DER AKTIONÄR wertet den Ausbau des Engagements von PayPal im Stablecoin-Bereich klar positiv. Die Impulse für den Aktienkurs halten sich bislang allerdings in Grenzen. Anleger, die der Comeback-Spekulation gefolgt sind, brauchen daher weiterhin Geduld.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(12.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Hubschraubersparte von Airbus hat einen Rahmenvertrag mit der PHI Group unterzeichnet, der Festaufträge und Kaufoptionen für 28 Hubschrauber umfasst. Der europäische Flugzeughersteller nannte allerdings keine finanzielle Einzelheiten. Die PHI-Gruppe plant laut Airbus, die Hubschrauber zu nutzen, um die wachsende Nachfrage nach Offshore-Transporten im Energiesektor zu decken. Das Unternehmen betreibt mehr als 200 Hubschrauber in einer Reihe von Märkten, darunter im Energiesektor und in der medizinischen Luftfahrt.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(12.09.2023)

 

Bloomberg: Apple verkauft zum ersten Mal am Markteinführungstag in Indien hergestellte iPhones; Geräte aus Indien kommen zeitgleich mit den in China hergestellten auf den Markt.

Quelle: stock3.com

Amazon

(12.09.2023)

 

Die bullishe Prognose von Morgan Stanley zu Tesla hat dem ganzen Techsektor zum Wochenauftakt Auftrieb gegeben. Die Aktie von Amazon ging mit einem Plus von 3,5 Prozent auf 143,10 Dollar aus dem Handel und kratzt jetzt am 52-Wochen-Hoch. Für Rückenwind bei Amazon sorgte auch eine positive Studie der UBS.

 

Amazon könnte in Nordamerika seine Margen im Einzelhandelsgeschäft mit der Zeit auf prozentual zweistellige Werte erhöhen, so UBS-Analyst Lloyd Walmsley. Das Unternehmen konzentriere sich im Allgemeinen auf die Effizienz, halte das Wachstum des Personalbestands moderat und wachse in seine Kapazität hinein.

 

Walmsley empfiehlt Amazon zum Kauf – sein Kursziel lautet 175 Dollar.

 

Der UBS-Experte ist einer von 61 Analysten, die laut Bloomberg Amazon mit „Buy“ einstufen. Das durchschnittliche Kursziel beläuft sich 173,58 Dollar, was einem Potenzial von 21 Prozent entspricht.

Gelingt Amazon das Break, könnte es zügig in den Bereich 158 Dollar weitergehen. Die Aktie bleibt für den AKTIONÄR (+45 Prozent seit Empfehlung im Januar) ein klarer Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(12.09.2023)

 

Laut Michael Lee, Gründer von Michael Lee Strategy, sind der starke Dollar und die hohen Anleiherenditen die Gründe dafür, weshalb der Goldpreis noch nicht höher notiert. Dennoch geht er davon aus, dass der Preis pro Unze für das Edelmetall in den nächsten drei Jahren die 5.000-Dollar-Marke erreichen wird.

 

"Ein Großteil der Vereinigten Staaten befindet sich bereits in einer Rezession", sagte er gegenüber Kitco News. "Wir haben bereits einen massiven Rückgang auf dem Arbeitsmarkt gesehen, obwohl dies sicherlich nicht so berichtet wird."

 

Lee analysierte die in diesem Jahr veröffentlichten US-Jobdaten und wies auf ein Ereignis mit zwölf Standardabweichungen hin, das als extrem statistische Ausreißer bezeichnet wird.

 

"Jedes Mal, wenn in diesem Jahr ein Bericht veröffentlicht wurde, wurde er später nach unten revidiert. Das ist in jedem Monat dieses Jahres passiert. Das ist ein 12-Sigma-Abweichungsereignis, was bedeutet, dass Sie auf dem Weg zur Arbeit wahrscheinlicher fünfmal von einem Blitz getroffen werden, als dass so etwas passiert", sagte er.

"Man muss sich fragen, handelt es sich hier um Bürokratie der Regierung, um ein fehlerhaftes Modell oder manipuliert das Statistikamt die Zahlen, um die Biden-Regierung zu begünstigen?"

 

Lee schloss auch nicht aus, dass es gegen Ende des Jahres zu einem Anstieg der Inflation aufgrund höherer Ölpreise kommen könnte, was die Fed zu einer weiteren Zinserhöhung zwingen könnte. "Ich denke, das wäre ein Fehler", merkte er an.

 

Eine US-Rezession sei allerdings ohnehin unausweichlich. Lee fügte hinzu, dass Gold aufgrund dieser Rezession zwangsläufig nach oben ausbrechen wird und nannte China und Europa als die ersten beiden Auslöser für die Rally.

"Irgendwann wird es eine Flucht in Sicherheit geben. Wenn wir ein weiteres belastendes Ereignis haben, wie etwa eine Bank im Silicon Valley, dann steigt Gold plötzlich über 2.000 Dollar, und es geht richtig los", sagte er.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(12.09.2023)

 

Von Apple wird am Dienstag (ab 19.00 Uhr) die Vorstellung der nächsten iPhone-Modelle erwartet. Der Konzern lädt zu einer Neuheiten-Präsentation an seinem Firmensitz in Cupertino im US-Bundesstaat Kalifornien. Bei den September-Veranstaltungen wird traditionell auch die nächste Generation der Computer-Uhr Apple Watch vorgestellt.

 

Apple selbst hält sich meist bis zum Schluss bedeckt dazu, was zu erwarten ist.

 

Die auffälligste Veränderung für die iPhone-Nutzer dürfte die neue Ladebuchse des Standards USB-C statt Apples hauseigener Lightning-Anschlüsse sein. Die Änderung geht auf die EU-Vorgabe für einen einheitlichen Ladestecker für verschiedene Arten von Geräten zurück. Das iPhone wird künftig mit den selben Kabeln geladen werden können wie die meisten Android-Smartphones, Notebooks oder drahtlose Kopfhörer.

 

Die EU-Vorgabe soll Elektroschrott vermeiden helfen. Apple hatte die Pläne in den vergangenen Jahren als eine potenzielle Bremse für künftige Innovationen kritisiert und darauf verwiesen, dass in vielen Haushalten die Lightning-Kabel nun nutzlos würden. Apple hatte Lightning 2012 eingeführt. Laut Medienberichten sollen iPhone-Nutzer mit dem Umstieg auf USB-C in den Genuss kürzerer Batterie-Ladezeiten als bisher kommen.

 

Das iPhone ist mit Abstand das wichtigste Produkt des Konzerns und bringt mehr als Hälfte der Erlöse ein. Zuletzt konnte auch Apple sich nicht mehr gegen den allgemeinen Abschwung auf dem Smartphone-Markt stemmen: Nach Berechnungen der Analysefirma IDC wurden im zweiten Quartal gut sechs Prozent weniger iPhones abgesetzt als ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank aber nur um rund 2,4 Prozent – was darauf hinweist, dass es Apple gelingt, teurere Modelle zu verkaufen.

 

Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg will Apple in diesem Jahr diesen Trend weitergehen lassen. Das teurere Modell iPhone 15 Pro solle sich noch stärker von der Standard-Version abheben und dadurch attraktiver werden. Unter anderem wolle Apple beim Pro mit schnelleren Chips sowie dünneren Rändern um den Bildschirm punkten. Beim großen Modell Pro Max solle zudem die Zoom-Funktion der Kamera deutlich verbessert werden.

 

Sorgen um den wichtigen chinesischen Markt haben die Aktie von Apple in der vergangenen Woche belastet. Am Montag konnte die Aktie aber im US-Handel wieder 0,7 Prozent zulegen, was auf eine Entspannung der Lage hindeutet. Die iPhone-Präsentation am heutigen Abend könnte weitere Impulse liefern. DER AKTIONÄR bleibt bullish und bestätigt die Kaufempfehlung für die Apple-Aktie.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(12.09.2023)

 

Im frühen Handel strebte die Aktie der Deutschen Bank heute weiter nach oben, gibt nun aber etwas nach. Trotzdem steht der Kurs erneut an einer wichtigen Marke. Rückenwind könnte dabei von einem neuen Analystenkommentar kommen. Insgesamt bleiben die Experten überwiegend positiv gestimmt.

 

Die US-Bank JPMorgan hat die Deutsche Bank auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 14,00 Euro belassen. Die jüngsten Präsentationen von US-Banken auf einer Finanzkonferenz hätten überraschend gute Ertragstrends im laufenden Quartal belegt, was positive Rückschlüsse für die beiden europäischen Konkurrenten Deutsche Bank und Barclays zulasse, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

 

Das Ziel von 14,00 Euro liegt deutlich über dem aktuellen Kurs und auch über dem Durchschnitt der Analystenziele der von Bloomberg befragten Experten von 13,25 Euro. Immer noch raten lediglich drei der insgesamt 27 Analysten zum Verkauf der Papiere. Jeweils zwölf würden nun dabeibleiben oder kaufen. Nach wie vor hat Christopher Hallam von Goldman Sachs mit 19,20 Euro das höchste Kursziel ausgegeben.

 

Ein Blick auf den Chart zeigt, dass der Aufwärtstrend bei 9,51 Euro zuletzt getestet und bestätigt wurde. Nachdem es noch relativ leicht fiel die 100-Tage-Linie zu überwinden, dauert es nun am GD50 bei 9,88 Euro scheinbar länger. In den vergangenen Tagen stieg das Volumen zwar an, erreichte aber immer noch zu geringere Niveaus für eine stärkere Aufwärtsbewegung.

 

Die Bewertung der Deutsche-Bank-Aktie für 2024 nähert sich nun einem Wert von 4 beim KGV an. Damit wäre die Notierung nicht nur im europäischen Bankensektor einer der günstigsten Titel, sondern auch im DAX. Bisher half das der Aktie aber nicht zu einer Outperformance. Denn einige Marktteilnehmer sehen die niedrigere Bewertung als gerechtfertigt an, da die Profitabilität den Peers immer noch etwas hinterherhinkt.


Die geplanten Ausschüttungen der Deutschen Bank über die kommenden Jahre sind aber vielversprechend. Investierte Anleger bleiben daher an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Gold

(11.09.2023)

 

Das Brown-Tief beim Goldpreis dürfte den meisten Goldanlegern ein Begriff sein. Benannt nach dem ehemaligen britischen Premierminister Gordon Brown, der das englische Gold zum Tiefstkurs verscherbelt hat. Jetzt könnte die Bank of England einmal mehr als Kontraindikator herhalten. Das glaubt zumindest ein Analyst.

 

Das rasante Tempo, mit dem die Bank of England Anleihen verkauft, ist für die Anleger ein ähnlicher Moment, wie damals „Gold zum Nulltarif“, so Christopher Mahon, Leiter des Bereichs Dynamic Real Return bei Columbia Threadneedle. Nach der Finanzkrise von 2008 kaufte die Zentralbank 13 Jahre lang britische Staatsanleihen im Wert von 895 Milliarden Pfund (1,12 Billionen Dollar) auf, während die Zinssätze historisch niedrig waren.

 

Obwohl der Wert der Staatsanleihen seither dramatisch gesunken ist, löst die Zentralbank diese Bestände nun auf, und zwar schnell. Von allen Zentralbanken hat die Bank of England die aggressivsten Verkäufe von Anleihen getätigt, die während der Ära der quantitativen Lockerung zur Stützung der Wirtschaft gekauft wurden, so Mahon.

 

„Der Verkauf von Anleihen in diesem Umfang wurde noch nie zuvor durchgeführt und auch nicht zu einem Zeitpunkt, an dem die Anleihemärkte die Auswirkungen sowohl einer hohen Inflation als auch erheblicher Zinserhöhungen zu verdauen hatten“, sagte er letzte Woche in einem Videoblog.

 

Die BOE kristallisiert massive Verluste als Folge der Verkäufe heraus, die vom britischen Finanzministerium abgesichert werden. Ende Juli schätzte die Zentralbank, dass sie vom Finanzministerium eine Entschädigung in Höhe von 150 Milliarden Pfund für die Verluste aus ihrer Ankaufsfazilität für Vermögenswerte (APF) verlangen würde. „Unsere Analyse deutet darauf hin, dass die Reduzierung etwa 7,5 % aller ausstehenden Staatsschulden entspricht“, sagte Mahon. "Das ist ein enormer Betrag, und es handelt sich effektiv um zusätzliche Emissionen, die der Markt zu verdauen hatte".

 

„Uns ist unklar, warum die Bank so übereilt gehandelt hat. Das hohe Tempo dieser Verkäufe drückt auf die Gilt-Preise, vergrößert die Verluste für den Steuerzahler und, was noch schlimmer ist, es kristallisiert das, was Papierverluste gewesen wären, zu einem Abfluss, den das britische Schatzamt ausgleichen muss“, sagte Mahon.

Das Vereinigte Königreich hat sicherlich eine wackelige Erfolgsbilanz, wenn es um die massenhafte Veräußerung von Vermögenswerten geht. Zwischen 1999 und 2002 veräußerte das Vereinigte Königreich auf umstrittene Weise 401 Tonnen Gold - von einem Gesamtbestand von 715 Tonnen - zu einem Zeitpunkt, als der Markt für das Edelmetall seinen Tiefpunkt erreicht hatte.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(11.09.2023)

 

Die Microsoft-Aktie arbeitet sich beständig nach oben. Doch wenn es nach den Analysten der Citi geht, dann ist das Ende der Aufwärtsbewegung noch nicht erreicht. Sie sehen reichlich Katalysatoren für höhere Kurse bei dem Big-Tech-Wert. Und das, obwohl die Aktie des Tech-Giganten im bisherigen Jahresverlauf um fast 40 Prozent gestiegen ist.

 

„Wir sehen einen interessanten Katalysatorpfad für die Aktie bis zum Jahresende mit mehreren KI-Ereignissen“, schrieb Analyst Tyler Radke in einer Notiz. „Obwohl es noch früh ist, glauben wir, dass die Aktien bis zu den FQ1-Ergebnissen mit einem sich stabilisierenden PC-Markt, besseren Azure-Eingängen und einem Trend zur Umsatzbeschleunigung gut handeln könnten“, fügte der Analyst hinzu. Azure, die Cloud-Computing-Plattform von Microsoft, verzeichnete im letzten Quartal ein Wachstum von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aber Microsoft liegt im Cloud-Infrastrukturgeschäft immer noch hinter Amazon zurück.

 

Das Unternehmen hat für diesen Herbst mehrere Veranstaltungen geplant, beginnend mit seiner Envision-Konferenz am 13. September, gefolgt von einer weiteren KI-Veranstaltung am 21. September. Microsoft Ignite für Entwickler und IT-Experten ist für November geplant.

 

„Während die Details und die Agenda für diese Veranstaltungen noch begrenzt sind, erwarten wir positive Updates zur Monetarisierung von GenAI, einschließlich der Ankündigung der allgemeinen Verfügbarkeit von CoPilots. Wir verstehen, dass die Stimmung der Investoren gegenüber CoPilot seit der ursprünglichen Ankündigung weniger optimistisch ist, aber wir stellen fest, dass unsere Arbeit mit Kunden, einschließlich der Dutzenden von CIOs, mit denen wir gesprochen haben, fast einstimmig positiv über die Fähigkeiten/Funktionen von CoPilot war", sagte Radke.

 

Microsoft hat noch etwa sechs Wochen Zeit bis zur Bekanntgabe seiner nächsten Quartalsergebnisse. Radkes erste Einschätzung der Ergebnisse für das Quartal ist aufgrund der Angaben zu den Trends bei der Cloud-Nutzung und der Stabilisierung des PC-Marktes eher positiv.

 

DER AKTIONÄR meint: Microsoft ist und bleibt KI-Profiteur. Die breite Integration in das Produktportfolio dürfte Milliarden an zusätzlichen Erlösen in die Kassen spülen und auch das Wachstum von Azure stabilisieren. Langfristig macht dies die Microsoft-Aktie nur noch attraktiver.

 

Quelle: Der Aktionär

Diageo

(11.09.2023)

 

Die Zeiten, in denen Diageo eine Bank war, weil nun mal immer getrunken wird, sind vorerst vorbei. Die Aktie setzt in der neuen Woche ihre Talfahrt fort – seit dem Hoch Ende 2021 haben sich 22 Prozent des Börsenwertes in Luft aufgelöst. Diageo ist zwar nicht schlecht unterwegs, aber das reicht der Börse nicht.

 

Im vergangenen Geschäftsjahr verbuchte der Hersteller von Marken wie Johnnie Walker, Baileys oder Guinness währungsbereinigt zwar ein Umsatzplus von sechs Prozent, allerdings hatten die Analysten mit mehr gerechnet.

Herausfordernd bleibt das Geschäft im wichtigen nordamerikanischen Markt. Dort kletterten die Erlöse im letzten Jahr um gerade einmal 0,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Britische Pfund.

 

Mitch Collett, Analyst bei der Deutschen Bank, verweist in seiner aktuellen Studie zu Diageo auf einen Überhang an Lagerbeständen. Die Aktie stuft er deswegen mit „Verkaufen“ ein – Kursziel: 2.950 Britische Pence.

 

Aktuell notiert Diageo bei 3.173,50 Pence und damit in der Nähe des 52-Wochen-Tiefs bei 3.111 Pence. Es droht ein zeitnaher Test der Unterstützung im Bereich von 3.060 Pence. Hält der Support nicht, könnte es bis 2.885 Pence weiter abwärtsgehen.

 

Möglicherweise hilft eine kleine Erfrischung des Produktportfolios der Diageo-Aktie auf die Sprünge. Noch aber sind die Bären am Ruder und weitere Tiefs wahrscheinlich. Diageo fiel bereits vor Monaten unter den Stoppkurs des AKTIONÄR.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(11.09.2023)

 

Eigentlich wollte Apple bereits ab 2024 die ersten iPhones mit selbstentwickelten 5G-Chips ausstatten. Das iPhone 15, das voraussichtlich am morgigen Dienstag vorgestellt wird, wäre damit das letzte Modell mit Funkmodems des bisherigen Zulieferers Qualcomm gewesen. Doch nun wurde der Vertrag zwischen den beiden Firmen noch einmal verlängert.

 

Wie der US-Chiphersteller am Montag mitteilte, wurde der Zulieferervertag mit Apple um weitere drei Jahre verlängert. Konkret bedeutet das, dass auch die iPhone-Modelle der Jahre 2024, 2025 und 2026 noch mit den 5G-Chips des Typs Snapdragon aus dem Hause Qualcomm ausgestattet werden können.

 

Die Kooperation zwischen den beiden Konzernen wäre eigentlich zum Jahresende ausgelaufen, da Apple in den iPhones ab 2024 selbstentwickelte Chips verwenden wollte. Zu diesem Zweck hatte man bereits 2019 die Smartphone-Chip-Sparte von Intel übernommen. Dennoch kommt der Tech-Riese bei dem Vorhaben offenbar nicht so zügig voran wie erwartet. Analysten hatten in der Vergangenheit aber bereits angemerkt, dass es wegen der hohen Komplexität der Chips wohl kein Leichtes wird, sich von Qualcomm zu lösen.

 

Für den kalifornischen Chip-Spezialisten ist die Vertragsverlängerung indes eine gute Nachricht. Nach Bloomberg-Informationen ist Apple der größte Kunde von Qualcomm. Gut ein Viertel des Konzernumsatzes sollen Verkäufe an den iPhone-Konzern im vergangenen Jahr ausgemacht haben.

 

Zu den finanziellen Details der Vertragsverlängerung machte Qualcomm keine konkreten Angaben, die Bedingungen ähnelten jedoch der bisherigen Vereinbarung aus dem Jahr 2019.

 

Insbesondere die Investoren von Qualcomm haben entsprechend erleichtert auf die Meldung reagiert. Die Aktie ist im vorbörslichen US-Handel um bis zu acht Prozent nach oben geschossen und startet rund fünf Prozent höher in den Handel an der Wall Street.

 

Allerdings bleibt der Abschied von Apple als Großkunden besiegelt. Der Tech-Riese dürfte weiterhin an eigenen 5G-Chips forschen und diese sukzessive auch in künftige iPhone-Generationen verbauen. Qualcomm selbst rechnet damit, im Jahr 2026 nur noch rund ein Fünftel aller Modems für das iPhone zu liefern. Auch für eine Anpassung der Prognose sah das Management des Chip-Herstellers offenbar keine Veranlassung.

 

Die Aktie von Apple startet am Montag rund 1,1 Prozent höher in den New Yorker Handel und holt damit einen Teil der Verluste aus der Vorwoche auf. Weitere Impulse könnte das Produktevent am morgigen Dienstag liefern. DER AKTIONÄR bestätigt die Kaufempfehlung.

 

Die Aktie von Qualcomm steht derweil nicht auf der Empfehlungsliste. Unter den US-Chipherstellern setzt DER AKTIONÄR derzeit auf Broadcom, Intel, Nividia oder Texas Instruments.

 

Quelle: Der Aktionär

Fresenius

(11.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat einen neuen Verantwortlichen für das Krankenhausgeschäft Helios in den Vorstand berufen. Wie das DAX-Unternehmen mitteilte, wurde Robert Möller mit sofortiger Wirkung zum Vorstandsmitglied der Fresenius SE ernannt. Er übernimmt gleichzeitig den Vorstandsvorsitz der Helios Health GmbH und folgt damit auf Francesco de Meo, der das Unternehmen verlassen wird.

 

"Mit Robert Möller rückt ein Mediziner und ausgewiesener Krankenhausmanager aus den eigenen Reihen in den Vorstand auf", sagte Aufsichtsratschef Wolfgang Kirsch. Er werde das Krankenhausgeschäft weiterentwickeln.

 

Quelle: stock3.com

Disney

(11.09.2023)

 

Charter und Walt Disney haben laut einem Bericht des Wall Street Journals ihren Streit beigelegt und damit den Blackout von ESPN und ABC für fast 15 Millionen Kunden beendet.

 

Quelle: stock3.com

Pfizer

(11.09.2023)

 

Die FDA lässt Covid-Impfung von Pfizer/Biontech für den Zeitraum Jahr 2023/2024 per Notfall-Verordnung für Kinder im Alter von sechs Monaten bis elf Jahren zu.

 

Quelle: stock3.com

Airbus

(11.09.2023)

 

Laut Airbus haben die Triebwerksmängel bei Pratt & Whitney keinen Einfluss auf den Produktionsplan im laufenden Jahr.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(11.09.2023)

 

Bei Apple steht am Dienstagabend deutsche Zeit das wohl wichtigste Produktevent des ganzen Jahres auf der Agenda. Während sich der Tech-Riese im Vorfeld wie gewohnt nicht in die Karten schauen lässt, sind sich Marktbeobachter sicher, dass bei der Veranstaltung vor allem die neue iPhone-Generation im Mittelpunkt stehen wird.

 

Erwartet wird, dass es vom neuen iPhone 15 – wie bereits bei den vorherigen Generationen – wieder vier Ausführungen mit zwei Bildschirmgrößen geben wird: Das iPhone 15 und das iPhone 15 Pro mit 6,1-Zoll-Display sowie das iPhone 15 Plus und das iPhone 15 Pro Max mit 6,7 Zoll Bilddiagonale. Als gesichert gilt zudem, dass alle neuen Modelle statt des bisherigen Lightning- Anschlusses eine USB-C-Ladebuchse bekommen. Apple setzt damit eine EU-Richtlinie um, dürfte bei der Produktpräsentation aber eher die Vorteile für die Nutzer wie etwa schnellere Ladezeiten in den Vordergrund stellen.

 

 

Optische Upgrades, schnellere Chips und bessere Kameras sollen alle Modelle erhalten. Die großen Änderungen dürften diesmal allerdings den Pro-Modellen vorbehalten bleiben. Laut übereinstimmenden Medien- und Insiderberichten sollen die Premium-Modelle diesmal etwa einen Titan-Rahmen erhalten.

 

Bloomberg-Experte Mark Gurman geht ferner davon aus, dass Apple unter anderem auch mit einer besseren Batterieperformance, höheren Geschwindigkeiten beim Datentransfer und besseren Displays mehr Kunden zum Kauf der teureren Pro-Modelle animieren will. Dem größten und teuersten Flaggschiffmodell Pro Max könnte der Tech-Riese dabei im Vergleich zum iPhone 15 Pro eine noch bessere Kamera mit doppelt so großem optischen Zoom spendieren.

 

Die technischen Upgrades dürfte Apple zum Anlass nehmen, um zumindest in einigen Regionen und insbesondere bei den Pro-Modellen wieder einmal an der Preisschraube zu drehen. So wird spekuliert, dass für die Pro- und Pro-Max-Modelle in den USA rund 100 Dollar mehr aufgerufen werden.

 

Ob die Kunden auch hierzulande tiefer in die Tasche greifen müssen, ist allerdings unklar. Im Gegensatz zum US-amerikanischen Heimatmarkt hatte Apple unter anderem in Deutschland bereits beim iPhone 14 an der Preisschraube gedreht.

 

Klar ist für Apple-Experte Gurman aber: Der Tech-Riese dürfte seine Premium-Strategie mit den neuen iPhones weiter vorabtreiben. Zumal diese bislang hervorragend funktioniert: Während die iPhone-Verkäufe gemessen an den jährlichen Stückzahlen seit Jahren stagnieren, sind die Erlöse munter weiter gestiegen.

 

Neben den neuen iPhones rechnen Branchenbeobachter damit, dass am Dienstag auch Upgrades für die Apple Watch und überarbeitete AirPods gezeigt werden. Zumindest die optischen Änderungen im Vergleich zu den derzeitigen Modellen dürften sich dabei in Grenzen halten. Allerdings wird Apple wohl auch dort die Lightning-Buchse durch einen USB-C-Anschluss ersetzen.

 

Neue iPads oder Mac-Computer werden im Rahmen des Apple-Events am Dienstag nicht erwartet.

 

Laut CNBC könnte es dafür in diesem Jahr noch eine gesonderte Veranstaltung geben. Die letzten Upgrades beim iPad hat der Konzern im Vorjahr sogar ohne viel Tamtam nur per Pressemitteilung verkündet.

 

Sorgen um den wichtigen chinesischen Markt haben die Aktie von Apple in der Vorwoche belastet. Zu Beginn der neuen Woche deutet ein Plus von fast einem Prozent im vorbörslichen US-Handel aber bereits auf eine Entspannung der Lage hin. Die iPhone-Präsentation am Dienstag könnte dabei weitere Impulse liefern. DER AKTIONÄR bleibt bullish und bestätigt die Kaufempfehlung für die Apple-Aktie.

 

Quelle: Der Aktionär

Sartorius

(11.09.2023)

 

Die Aktie von Sartorius hat sich in den vergangenen Wochen etwas von ihren Juni-Tiefständen lösen können. Der endgültige Befreiungsschlag steht aber noch aus. Zuletzt haben auch mehrere Analysten die Aktie näher unter die Lupe genommen. Die Kursziele gehen hier allerdings weit auseinander.

 

Das Analysehaus Jefferies hat die Bewertung der Papiere von Sartorius bei einem Kursziel von 345 Euro mit "Hold" aufgenommen. Der Abbau der – nach Abebben von Corona vollen – Lagerbestände im Bioprocessing-Markt dürfte im dritten Quartal weitgehend zum Abschluss kommen, schrieb Analyst James Vane-Tempest in seiner jüngsten Studie. Er setzt aber beim Aufbau neuer Bestände vor allem auf die Tochter Sartorius Stedim Biotech. In den Papieren von Sartorius selbst hält er die Laborsparte (LPS) für überbewertet.

 

Deutlich mehr Potenzial sieht die Schweizer Großbank UBS. Sie hat die Einstufung für Sartorius vor Kurzem auf "Buy" mit einem Kursziel von 470 Euro bestätigt. Es sei falsch, von den Auftragseingängen auf die Umsätze im zweiten Halbjahr zu schließen, so Analyst Michael Leuchten. Über den Auftragseingang pro Quartal hinausgehend gebe der Laborzulieferer keine genaueren Einblicke in die Auftragsbücher oder den Auftragsbestand. Leuchten zufolge sind die Ziele von Sartorius für 2023 wohl nicht in Gefahr, und 2024 könnte die Umsatzentwicklung sich erholen.

 

Konzernchef Joachim Kreuzburg erklärte im Rahmen der Zahlenvorlage für das erste Halbjahr: „"Die schwache Entwicklung des Auftragseingangs hält in beiden Sparten insgesamt länger an als ursprünglich erwartet.“

 

Inzwischen geht das Management für die zweite Jahreshälfte von einer "schrittweisen Belebung der Auftragslage" aus. Die Kunden hätten Sartorius signalisiert, dass sie im Laufe des dritten Jahresviertels ihre Lager "auf Zielniveau" sehen, erläuterte der Manager. Zum Quartalsende sei daher mit Auftrieb zu rechnen.

Die Aktie von Sartorius hat sich von ihrem Tief im Juni bei 291,90 Euro deutlich nach oben absetzen können. Derzeit hängt das Papier aber im Seitwärtstrendkanal zwischen 340 und 380 Euro fest. Ein nachhaltiger Sprung darüber würde ein neues positives Singal für die Aktie bedeuten. Nach unten sichert die 90-Tage-Linie ab. Anleger bleiben mit einem Stopp bei 280,00 Euro investiert. Mittelfristig sieht DER AKTIONÄR ganz klar Potenzial und schließt sich hier der Einschätzung der UBS an.

 

Quelle: Der Aktionär

TSMC

(11.09.2023)

 

Der Umsatz von TSMC kletterte im August den zweiten Monat in Folge. Diese gute, sequentielle Perfomance ist ein kleiner Lichtblick im schwächelnden Chip-Sektor. Für eine Entwarnung ist es jedoch noch zu früh. Denn der starke August dürfte insbesondere auf die Bestellungen von Nvidia und Apple zurückzuführen sein.

 

Nach dem Corona-Boom leidet TSMC auch im August noch unter der rückläufigen Nachfrage. Ende vergangener Woche berichtete der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger, dass gegenüber dem Vorjahresmonat die Umsätze um 13,5 Prozent schrumpften.

 

Immerhin: Gegenüber dem Juli gelang dem taiwanesischen Halbleiterriesen ein Umsatzanstieg von 6,2 Prozent. TSMC liefert damit einen weiteren Hinweis darauf, dass die Prognose für das dritte Quartal wohl erreicht werden dürfte. Denn zählt man die Daten aus dem Juli mit denen aus dem August zusammen, erwirtschaftete TSMC bereits 69 Prozent der Umsatzschätzung und lag damit leicht über dem historischen Durchschnitt der letzten fünf Jahre, der im Vergleichszeitpunkt nur bei 66 Prozent lag.

 

Die Stärke des Auftragsfertigers dürfte insbesondere auf Bestellungen von Nvidia und Apple zurückzuführen sein. Denn die Nachfrage nach den A100/H100-KI-Beschleunigern bleibt sehr hoch und das neue iPhone 15 steht in den Startlöchern.

 

Matt Bryson von Wedbush warnte aber, dass es wenig bedeutsame Veränderungen im breiteren Geschäftsumfeld gegeben habe, die für ein überraschendes Ergebnis im dritten Quartal sorgen dürften.

 

Das zeigen auch die jüngsten Daten der Semiconductor Industry Association, welche für den Juli zwar ebenfalls ein sequentielles Wachstum bei den weltweiten Halbleiterumsätzen von 2,3 Prozent aber im Vorjahresvergleich einen Einbruch um 11,8 Prozent auswiesen.

 

Der KI-Hype beim Großkunden Nvidia greift TSMC unter die Arme, kann aber an der breiten Marktlage nichts ändern. Die TSMC-Aktie befindet sich daher nach wie vor in einem mittelfristigen Abwärtstrend. Anleger bleiben hier an der Seitenlinie. Die Aktien von Apple und Nvidia sind dagegen Long-Empfehlungen.

 

Quelle: Der Aktionär

SAP

(11.09.2023)

 

2021 hat die SAP-Aktie einen massiven Widerstand ausgebildet. Nun ist es ihr nach über zwei Jahren gelungen, diese Hürde nachhaltig zu überwinden. Ein Grund dafür ist sicherlich die geplante Übernahme des Software-Management-Unternehemsn LeanIX. Auf diese Marken müssen Trader jetzt besonders achten.

 

Der SAP-Aktie ist es nun endlich gelungen. Am Freitag sprang sie über den enormen Widerstand am 2021er-Hoch bei 129,74 Euro. Ein Ausbruch über einen solch wichtigen Widerstand durch den positiven Newsflow ist an sich meist schon ein Zeichen dafür, dass der Ausbruch nachhaltig ist.


Auch auf der Seite der Indikatoren sieht die Lage gut aus. So weist der GD200, der ein guter Indikator für langfristige Trends ist, eine stark positive Steigung auf, was wiederum bullish zu werten ist. Auch der RSI liegt aktuell bei 63,42, was noch ein gutes Stück vom überkauft Rating bei 70 entfernt ist.

 

Zu beachten ist auch, dass das Volumen seit dem Ausbruch jeden Tag über dem 20-tage Durchschnitt liegt, was darauf hindeutet, dass der Markt den Ausbruch unterstützt und es auch über den Widerstand genügend Käufer gibt. Die nächsten Hürden warten auf die Aktie in Form der Widerstände vom 14.Oktober 2020 bei 134,42 und vom 10. September 2020 bei 138,48 Euro. Danach folgt nur noch das Allzeithoch bei 143,32 Euro.

 

SAP ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄRS. Investierte Anleger bleiben dabei - Neueinsteiger warten einen Rücksetzer bis an die Unterstützung bei 130 Euro ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(11.09.2023)

 

Die Deutsche Bank gehört zum Beginn der neuen Woche zu den besten Werten im DAX und versucht im Vergleich zu den letzten fünf Handelstagen wieder Boden gut zu machen. Die Aktie kann nicht nur den Rückenwind des Euro-Stoxx-Banks nutzen, sondern profitiert auch noch von einer anderen Meldung, die so nicht zu erwarten war.

 

Während der DAX heute verhalten im Plus startet, können sich die Papiere der Deutschen Bank im Vormittagshandel auf einen der vorderen Plätze im Leitindex schieben. Zeitweise stieg die Notierung im Intraday-Handel um mehr als drei Prozent. Das ist deutlich mehr als die 0,8 Prozent, die der Branchenindex Euro-Stoxx-Banks heute Morgen performt.

 

In diesem Umfeld erholter Finanzwerte haben die Papiere der Deutschen Bank am Montagmorgen besonders deutlich zugelegt und liegen damit wieder an ihrer 50-Tage-Linie. Diese verläuft um 9,88 Euro. Der Grund ist ein Interview eines hohen EZB-Vertreters. In einem Presseinterview ließ Andrea Enria, Vorsitzender des Aufsichtsgremiums der Europäischen Zentralbank durchblicken, dass zusätzliche Kapitalanforderungen für das Risiko im Leveraged-Finance-Geschäft für einzelne Kreditinstitute nach Stärkung ihrer Bilanzen wieder wegfallen können.

 

Namen nannte Enria zwar nicht, aber sowohl der Deutsche Bank als auch der BNP Paribas waren solche Bürden auferlegt worden. Die Papiere der französischen BNP Paribas gewannen 1,5 Prozent.

 

Der Deutschen Bank könnte das beim Erreichen ihres Ausschüttungsziels von acht Milliarden Euro in den kommenden zwei Jahren helfen. Denn nicht nur sprudelnde Gewinne sind dafür entscheidend, sondern auch die Höhe der Anforderungen beim Eigenkapital. Denkbar ist nämlich auch, dass man überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückgibt.

 

Mit der aktuellen Kursentwicklung hat sich die Unterstützung beim Aufwärtstrend auf Höhe von 9,51 Euro bestätigt. Im Intraday-Handel wurde ebenfalls der GD100 bei Euro geknackt. Dieser muss auf Schlusskursbasis allerdings erst bestätigt werden. Im Fokus bleibt zudem der GD50 bei 9,88 Euro.

 

Die Aktie versucht sich an einer Gegenbewegung. Werden die Gleitenden Durchschnitte überwunden, wäre das auf jeden Fall positiv für das Chartbild. Investierte bleiben dabei.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(11.09.2023)

 

Nach der Rally infolge der Top-Zahlen für das zweite Quartal ist bei Amazon Konsolidierung angesagt. Die vergangene Woche beendete die Aktie nahezu unverändert, hielt sich damit aber besser als Nasdaq 100 und S&P (beide -1,4 Prozent). Wie viel Kraft haben die Bullen, Amazon auf ein neues 52-Wochen-Hoch zu hieven?

 

Wichtig ist: Der im März begonnene Aufwärtstrend ist intakt. Zudem hat die 50-Tage-Linie sich als verlässliche Unterstützung erwiesen: Der Titel hat dort mustergültig aufgesetzt und nach oben gedreht.

 

Den Kurs, den es zu knacken gilt, ist 143,63 Dollar. Dort verläuft das 52-Wochen-Hoch, erreicht am 4. August.

Doch nachdem das Break in der vergangenen Woche ausblieb, kann es sehr gut sein, dass sich die Bullen bis nach dem 20. September gedulden müssen. Dann tagt die US-Notenbank, und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Anleger vor der Sitzung nicht groß ins Risiko gehen werden.

 

Laut Fed-Watchtool von CME erwarten derzeit 93 Prozent der Marktteilnehmer, dass die Fed die Leitzinsen bei 5,25 bis 5,5 Prozent belässt. Den Beginn der Zinswende erwartet die Mehrheit der Anleger (36 Prozent) allerdings erst im Juni.

 

Aus fundamentaler Sicht gingen merklich höhere Kurse bei Amazon absolut in Ordnung. Vor allem die großen Fortschritte in Sachen Kostenmanagement bei E-Commerce sorgen für Kursfantasie. Auch dürfte AWS die Talsohle verlassen haben.

 

Amazon ist seit Januar wieder auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR. Seitdem hat die Aktie 46 Prozent zugelegte. Kursziel: 165 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re / Münchener Rück

(11.09.2023)

 

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re scheut trotz verheerender Überschwemmungen und Waldbrände nicht vor der Übernahme weiterer Risiken dieser Art zurück. "Wir haben Appetit auf Naturkatastrophenrisiken", sagte Vorstandsmitglied Stefan Golling beim jährlichen Rückversicherer-Treffen am Sonntag in Monte Carlo.

 

Während sich manche Anbieter aus diesem Geschäft zurückgezogen haben, setzt Munich Re nicht nur auf höhere Prämien. Haftungslimits und andere Konditionen seien oft noch wichtiger, sagte Golling. Für 2023 rechnet er mit einem weiteren teuren Naturkatastrophenjahr.

 

Beim traditionellen "Rendez-Vous de Septembre" loten Rückversicherer wie Munich Re, Swiss Re und Hannover Rück im Fürstentum Monaco seit dem Wochenende wieder mit Erstversicherern wie Allianz und Axa die Preise und Konditionen für die Vertragserneuerung zum kommenden Jahreswechsel aus.

 

In den vorangegangenen Erneuerungsrunden hatten die Rückversicherer bei ihren Kunden schon deutlich an der Preisschraube gedreht. Sprich: Will ein Erstversicherer Risiken auf einen Rückversicherer übertragen, muss er dafür deutlich mehr bezahlen als noch vor wenigen Jahren. Die Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch haben auch deshalb ihre Ausblicke für die Rückversicherungsbranche angehoben. Die Margen in deren Geschäft hätten sich verbessert, und die Unternehmen könnten zudem von den gestiegenen Zinsen am Markt profitieren.

 

Munich Re rechnet in den Jahren 2023 bis 2025 erneut mit einem leichten Wachstum des Rückversicherungsmarkts – auch nach Abzug der Inflation. Allerdings dürften die Zuwächse nach ihrer Einschätzung geringer ausfallen als in den drei Jahren zuvor.

 

Den großen Wachstumsmarkt sehen Munich Re wie auch die Ratingagenturen in der Cyberversicherung gegen Schäden rund um Computersysteme, Daten und Internet. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die volkswirtschaftlichen Schäden durch Cyber-Attacken im Vergleich zum vergangenen Jahr bis 2027 auf etwa 24 Billionen US-Dollar verdreifachen werden. Die Prämien in der Cyber-Versicherung dürften sich branchenweit bis dahin auf 33 Milliarden Dollar verzweieinhalbfachen, schätzt der Vorstand.

 

Die Aktie von Munich Re ist derzeit nicht zu bremsen. Am Freitag hat sie bei 363,60 Euro ein neues Mehrjahreshoch ausgebildet. Die nächste große Hürde wartet nun in Form des Allzeithochs aus dem Jahre 2000 bei 397,73 Euro. DER AKTIONÄR hat die Aktie von Munich Re bei 217,00 Euro zum Kauf empfohlen. Gewinne laufen lassen.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(11.09.2023)

 

Der Goldpreis hat in der abgelaufenen Woche mehr als ein Prozent verloren, notiert aber weiterhin über der wichtigen 1.900-Dollar-Marke. Die neueste Umfrage von Kitco News zeigt, dass der Optimismus verflogen ist. Zum einen ist die Mehrheit der Privatanleger nicht mehr bullish, zum anderen sind die meisten Marktanalysten nun sogar bearish.

 

Laut Sean Lusk, Co-Director of Commercial Hedging bei Walsh Trading, ist die Performance von Gold immer noch stark vom Dollar abhängig und in naher Zukunft keine Schwäche des Greenbacks in Sicht.

 

"Obwohl es einige Unsicherheiten an den Aktienmärkten gab, zeigte sich der Dollar-Index mit einem Stand von 105 stark", sagte er. "Langfristig bin ich bullish für Gold, aber kurzfristig sieht das technisch gesehen nicht gut aus. Die Charts sagen uns, dass kurzfristige Anstiege verkauft werden. Ich vermute, dass dies auch in der nächsten Woche der Fall sein wird. Wir werden sehen, dass mehr Long-Positionen liquidiert werden."

 

Auf der anderen Seite mag Colin Cieszynski, Chief Market Strategist bei SIA Wealth Management, was die Charts ihm sagen. "Ich bin bullish für Gold in der kommenden Woche", sagte er. "Technische Indikatoren wie der Preis, der über seiner 20-Tage-Linie notiert, und Oszillatoren, die nach oben zeigen, deuten darauf hin, dass Gold jetzt für eine Rally bereit sein könnte."

 

In dieser Woche haben 13 Wall-Street-Analysten an der Umfrage von Kitco News teilgenommen. Vier Experten oder 31 Prozent erwarteten höhere Goldpreise in der nächsten Woche, während fünf Analysten oder 38 Prozent einen Preisrückgang vorhersagten. Weitere vier Analysten oder 31 Prozent erwarteten, dass Gold in der neuen Woche seitwärts handelt.

 

Gleichzeitig nahmen 474 Personen an der Online-Umfrage teil. Davon erwarteten 222 Befragte oder 47 Prozent, dass Gold in der nächsten Woche steigen wird. Weitere 169 oder 36 Prozent erwarteten, dass es niedriger notieren wird, während 83 Wähler oder 17 Prozent in naher Zukunft neutral waren.

 

Grundsätzlich ist es ein positives Zeichen für Gold, dass der Optimismus abnimmt. Doch ein weiteres Tief ist kurzfristig noch nicht ausgeschlossen. Schließlich ist nach wie vor ein großer Teil der Privatanleger bullish eingestellt, was in der Regel an einem zyklischen Tief nicht der Fall ist. Mittel- und langfristig bleibt DER AKTIONÄR allerdings bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(11.09.2023)

 

Französischer Präsident Emmanuel Macron: Bangladesch hat sich verpflichtet, 10 Flugzeuge vom Typ A350 bei Airbus zu bestellen.

 

Quelle: stock3.com

 

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Munich Re / Münchener Rück

(10.09.2023)

 

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Munich Re sieht in den kommenden Jahren ein solides Marktumfeld, wenn auch mit erhöhter Unsicherheit. Wie der Konzern anlässlich des jährlichen Treffens der Rückversicherungsbranche in Monte Carlo mitteilte, wird der globale Rückversicherungsmarkt bis 2025 voraussichtlich real leicht wachsen, allerdings etwas langsamer als im Zeitraum 2020 bis 2022.

 

"Das Marktumfeld ist weiterhin komplex", sagte Munich-Re-Vorstandsmitglied Thomas Blunck. "Unsicherheiten durch Inflation, mögliche Folgen geopolitischer Risiken oder der De-Globalisierung sowie dynamische Risiken - Klimawandel, Cyber - sind Beispiele hierfür." Der Konzern sei bereit, seine Kapazitäten zu erhöhen - bei entsprechenden Raten und Bedingungen.

 

Die Munich Re müsse wegen der Entwicklung der Rahmenbedingungen und der Risiken selbst mehr investieren. Blunck nannte als Beispiele einen Ausbau der Risiko-Modellierung, um Risiken aus Naturgefahren besser abzubilden, eine Erweiterung der Expertise für komplexe Deckungen für klimafreundliche Energietechnologien sowie Investitionen in Expertise zur Anwendung Künstlicher Intelligenz.

 

Quelle: stock3.com

 

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Walmart

(07.09.2023)

 

 

Walmart senkt laut einem Wall Street Journal-Bericht die Einstiegsgehälter.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(07.09.2023)

 

Die Aktie von Apple knüpft am Donnerstag an die Verluste vom Vortag an und notiert rund eineinhalb Stunden nach Handelsstart an der Wall Street weitere drei Prozent tiefer. In weniger als zwei Tagen summiert sich der Abschlag damit bereits auf gut sieben Prozent. Das hinterlässt auch an der Marktkapitalisierung des Tech-Riesen deutliche Spuren.

 

Seit Dienstagabend haben sich bereits etwas mehr als 200 Milliarden Dollar Market Cap von Apple in Luft aufgelöst. Nachdem der Börsenwert des Tech-Riese zu Wochenbeginn noch knapp unterhalb der 3-Billionen-Dollar-Marke gelegen hatte, ist er zuletzt wieder auf rund 2,76 Billionen Dollar geschrumpft.

 

Schuld daran sind insbesondere Medienberichte, wonach die chinesische Regierung den Beschäftigten in staatlichen Behörden und Unternehmen die Nutzung von Smartphones ausländischer Hersteller untersagt hat (DER AKTIONÄR berichtete). iPhones erfreut sich auch in China sehr großer Beliebtheit, insofern wäre Apple davon in besonderem Maße betroffen.

 

Analyst Dan Ives von Wedbush hat inzwischen versucht, die Wogen zu glätten, und die Reaktion auf die Meldung als „übertrieben“ bezeichnet. Die Investoren lassen sich dadurch zunächst aber kaum beruhigen.

 

Einige Marktbeobachter fürchten nun, dass sich die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Peking und Washington nun weiter verschlechtern könnten und auch andere Firmen in den Konflikt hineingezogen werden.

Andere verweisen darauf, dass es sich womöglich nur um eine kleine Unterstützungsaktion der chinesischen Regierung für das neue High-End-Smartphone des heimischen Herstellers Huawei handeln könnte, das kürzlich auf den Markt gekommen ist. Zumal Huawei-Smartphones in den USA seit Ende 2022 mit einem Import- und Verkaufsverbot belegt sind. Analyst Wamsi Mohan von der Bank of America sprach zumindest von einem „interessanten Timing“ für die vermeintlichen iPhone-Beschränkungen in China.

 

China ist zweifelsohne enorm wichtig für Apple – sowohl als Absatzmarkt als auch als Fertigungsstandort. Entsprechend groß und verständlich ist auch die Unsicherheit nach den aktuellen Berichten. Allerdings sind Apple und die Zuliefererindustrie auch für China kein unbedeutender Wirtschaftsfaktor.

 

DER AKTIONÄR rät Anlegern daher, einen kühlen Kopf zu bewahren und die weiteren Entwicklungen im Blick zu behalten. Bei der laufenden Empfehlung besteht aktuell aber kein Handlungsbedarf.

 

Quelle: Der Aktionär

Paypal

(07.09.2023)

 

Die Digitalisierung hat längst auch Spenden zu wohltätigen Zwecken erreicht. Vor allem jüngere Menschen spenden am liebsten online und via Smartphone. Um das zu fördern, hat PayPal nun eine exklusive Kooperation mit Meta bekanntgegeben.

 

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die firmeneigene Wohltätigkeitsorganisation PayPal Giving Fund die Partnerschaft mit Meta ausgebaut. In Australien, Großbritannien, Kanada und den USA laufen Geldspenden bei Facebook und Instagram künftig exklusiv über PayPal.

 

Als regulierte, öffentliche Wohltätigkeitsorganisation stellt der PayPal Giving Fund anderen wohltätigen Einrichtungen dabei die technischen Möglichkeiten zur Verfügung, um von „neuen Formen des Spendens“ zu profitieren, heißt es dort weiter. Diese können dann bei Facebook und Instagram über Spendenaktionen oder Spenden-Buttons Geld sammeln.

 

Die Spenden werden dabei zunächst von PayPals Spendenfonds entgegengenommen und gemäß den Richtlinien an die Wohltätigkeitsorganisationen weitergeleitet. Die Charity-Organisationen profitieren dabei laut der Mitteilung von einer schnelleren Verfügbarkeit der gespendeten Beträge sowie Zugang zu zusätzlichen Spendern über PayPal selbst sowie andere Partner des PayPal Giving Fund.

 

Für die Spender und die Empfängerorganisationen entstehen dabei keine Kosten. Die Transaktionsgebühren für Spenden über PayPals App oder Website trägt das Unternehmen selbst. Kosten, die bei Spenden auf Partner-Plattformen entstehen, werden laut der Website des PayPal Giving Fund in der Regel von den jeweiligen Partnern getragen – in konkreten Fall also Meta.

 

PayPal und Meta setzen damit auf den Trend hin zu Online-Spenden für wohltätige Zwecke, vor allem unter jüngeren Menschen. PayPal verweist auf eine Studie, bei der 81 Prozent der befragten Millennials und 76 Prozent der Generation Z angaben, dass sie online oder über mobile Dienste spenden.

 

Quelle: Der Aktionär

Nestle

(07.09.2023)

 

 Nestle stärkt Schokoladengeschäft in Brasilien 

Als keinen Kurstreiber für Nestle (+1%) stufen die Analysten von Baader den Kauf der Mehrheitsbeteiligung an Grupo CRM ein. Das Premium-Schokoladenunternehmen in Brasilien mit den beiden Schlüsselmarken "Kopenhagen" und "Brasil Cacau" betreibe rund 1.000 Verkaufsstellen. Mit einem Umsatz von etwa 100 Millionen Dollar nehme Grupo CRM einen Marktanteil in einem niedrigen einstelligen Bereich am brasilianischen Schokoladenmarkt ein. Für Nestle passe die Transaktion gut zur Strategie, die Präsenz in Schwellenmärkten zu stärken. Zudem biete der direkte Kontakt zum Verbraucher möglicherweise Nestle einen Vorteil gegenüber dem zweiten internationalen Player Mondelez in einem wichtigen Wachstumsmarkt.

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(07.09.2023)

 

Die Federal Trade Commission (FTC) wird einem Bericht des Wall Street Journal zufolge noch in diesem September Klage gegen Amazon einreichen. Damit wird die Behörde eine vier Jahre lange kartellrechtliche Untersuchung des E-Commerce- und Cloudspezialisten abschließen. Was bedeutet das für die Aktie?

 

Die FTC hat sich in ihrer Untersuchung mehrere Geschäftspraktiken vorgenommen. Die Behörde wirft Amazon unter anderem vor, die Logistik- und Werbedienste unfair zu nutzen. Wie Bloomberg berichtet, hätten sich Händler beschwert, dass der US-Konzern den Zugang zu Marketplace auf unfaire Weise mit seinem Logistikservice verknüpft.

 

Es ist die vierte Klage, die die Behörde in diesem Jahr gegen Amazon einreicht. Damit erhöht die FTC den Druck auf den Big-Tech-Konzern, angetrieben durch die Regierung Biden, die sich in ihrer Wirtschaftspolitik auf Kartellrecht und Wettbewerb konzentriert.

 

Für besonderes Aufsehen sorgte die Klage im Juni, als die FTC Amazon unrechtes Verhalten an den Kunden vorwarf. Es hieß, das Unternehmen habe auf der Webpage manipulative, zwanghafte oder trügerische Benutzeroberflächen-Designs verwendet. So sollten Kunden leichter dazu gebracht werden, sich für automatisch verlängernde Prime-Abonnements anzumelden.

 

Die Größe von Amazon ist einigen einflussreichen Menschen in den USA schon lange ein Dorn im Auge. Etliche Anleger spekulieren deswegen auf eine Zerschlagung des Konzerns. Das sorgt für Kursfantasie, denn auf diese Weise wäre dann zum Beispiel endlich der wahre Wert von Amazons Cashmaschine AWS für jeden sichtbar. DER AKTIONÄR bleibt für seine laufende Empfehlung (+45 Prozent seit Januar) bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(07.09.2023)

 

Nach herben Verlusten am Mittwoch (-3,6 Prozent) steht die Apple-Aktie auch am Donnerstag unter Druck. Im vorbörslichen Handel verliert der Titel 2,7 Prozent auf 178 Dollar. Der Konzern hat gleich zwei Probleme: regulatorische Entwicklungen in Europa und in China. Die Gangart der Politik wird härter.

 

In der EU wurde Apple gemeinsam mit anderen Tech-Riesen als „Gatekeeper“ klassifiziert und muss künftig schärfere Regeln einhalten. Die Maßnahmen sind Teil des Digital Markets Act (DMA) der EU und sollen die Marktmacht der Internetriesen einschränken, für faireren Wettbewerb sorgen und Verbrauchern mehr Wahlfreiheit bei Online-Angeboten verschaffen.

 

Unternehmen fallen unter den DMA, wenn sie einen Jahresumsatz von mindestens 7,5 Milliarden Euro oder eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von mindestens 75 Milliarden Euro haben. Zudem müssen sie einen sogenannten zentralen Plattformdienst mit mindestens 45 Millionen aktiven Nutzern in der EU und 10.000 aktiven gewerblichen Nutzern monatlich betreiben.

 

Die betroffenen Unternehmen, zu denen neben Apple auch Alphabet, Amazon, ByteDance, Meta und Microsoft zählen, haben nun sechs Monate Zeit, um die neuen Vorschriften umzusetzen. Bei Verstößen drohen empfindliche, umsatzabhängige Strafen.

 

Ebenfalls am Mittwoch wurde bekannt, dass die chinesische Regierung den Beschäftigten in einigen Behörden die Nutzung von iPhones und anderen Smartphones ausländischer Hersteller untersagt hat (DER AKTIONÄR berichtete). Inzwischen kristallisiert sich jedoch heraus, dass die Anordnung wohl noch weitreichender ist als bislang bekannt.

 

Wie Bloomberg unter Verweis auf Insiderberichte meldet, gilt das Verbot offenbar nicht nur in zentralen Regierungsbehörden, sondern auch in staatlichen Unternehmen und regierungsnahen Organisationen. Unklar sei allerdings noch, wie streng die einzelnen Unternehmen und Behörden die Anordnung handhaben und durchsetzen werden. Von einem Nutzungsverbot am Arbeitsplatz bis hin zu einem generellen Nutzungsverbot betroffener Smartphones für Staatsbedienstete seien Abstufungen möglich.

 

Grundsätzlich sind die Bemühungen Pekings, die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern und die Cybersicherheit zu erhöhen, bekannt. Auch gegenseitige Blockaden von Tech-Unternehmen sind in der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen China und den USA nichts Neues. Nun scheint die chinesische Regierung den Druck allerdings zu erhöhen.

 

Für Apple könnte das ungemütlich werden, schließlich ist die Region China als Absatzmarkt und Produktionsstandort von enormer Bedeutung für den amerikanischen Tech-Konzern. Das Unbehagen der Investoren ist angesichts der jüngsten Entwicklungen also nachvollziehbar, Grund zur Panik sieht DER AKTIONÄR aber nicht. Die positive Langfrist-Einschätzung zur Apple-Aktie gilt weiterhin.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(07.09.2023)

 

Die Aktie von Novo Nordisk brilliert weiter mit einer hohen Relativen Stärke und notiert nur knapp unter dem kürzlichen markierten Rekordhoch bei 1.336,00 Dänische Kronen (umgerechnet 179,11 Euro). In einem fragilen Gesamtmarkt stützen erneut ein neuer Deal sowie ein positiver Analystenkommentar den europäischen Überflieger.

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Novo Nordisk von 1.200 auf 1.500 Dänische Kronen (201,10 Euro) angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Das Wachstum des Marktes für Medikamente gegen Fettleibigkeit dürfte sich bis 2032 mehr als verdoppeln, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. "Der Appetit auf Novo nimmt zu", resümierte er.

 

Fortan setzt auch das Broad Institute of MIT and Harvard auf die Expertise von Novo Nordisk. Die Kooperation dient dem Ziel, krankheitsmodifizierende Interventionen zu identifizieren, um die Versorgungsstandards für Menschen mit Typ-2-Diabetes und Herzfibrose zu verbessern. Dauer der Zusammenarbeit: zunächst drei Jahre.

 

In diesem Zeitraum konzentrieren sich die Beteiligten auf drei Programme, von denen zwei darauf abzielen, Zielmoleküle für klinisch relevante Subtypen von Diabetes Typ 2 zu identifizieren. Demnach seien davon allein in den USA 37 Millionen Menschen betroffen. Das verbleibende Programm soll die genetischen Wurzeln der Herzfibrose oder Vernarbung des Herzens entschlüsseln.

 

Der Direktor des Broad Institute, Todd Golub, sieht in der Art der institutionenübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wirtschaft "den Schlüssel zu den Durchbrüchen, die Patienten auf der ganzen Welt brauchen".

 

Novo Nordisk lässt nicht locker und will in Zukunft weitere innovative Therapien entwickeln. Die wissenschaftliche Unterstützung vom Broad Institute ist hierbei ein wichtiges Puzzleteil. DER AKTIONÄR bleibt auf der Seite der Optimisten bei Novo Nordisk, auch wenn nach der jüngsten Rally durchaus auch einmal eine Verschnaufpause folgen könnte.

 

Quelle: Der Aktionär

BAT

(07.09.2023)

 

Russland: British American Tobacco verkauft seine russischen und weißrussischen Geschäfte an ein von seinem russischen Managementteam geführtes Konsortium.

 

Quelle: stock3.com

Allianz

(07.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Allianz Gruppe hat Details vorgestellt, mit dem die in der Kapitalanlage und im Versicherungsgeschäft assoziierten Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) schrittweise bis 2050 auf Netto-Null verringert werden sollen. Die THG-Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb sollen bereits bis 2030 auf Netto-Null gestellt sein, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

 

In der Unternehmensversicherung wolle die Allianz bis 2030 ein profitables Umsatzwachstum von 150 Prozent (im Vergleich zu 2022) in erneuerbaren Energien und kohlenstoffarmen Technologielösungen erzielen. Diese Maßnahmen sollen den weiteren Angaben zufolge maßgeblich dazu beitragen, die Emissionsintensität in der Unternehmensversicherung spartenübergreifend um 45 Prozent zu verringern. Hier liege der Fokus zunächst auf großen Unternehmen, die bereits ihre THG-Emissionen ausweisen, erklärte der Konzern weiter. Für das Kfz-Versicherungsportfolio für Privatkunden strebe die Allianz bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 30 Prozent in neun europäischen Schlüsselmärkten an (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien). Das Basisjahr für diese Dekarbonisierungsziele sei jeweils 2022.

Während die Zwischenziele für 2030 die ersten für die Schaden- und Unfallversicherung der Allianz seien, hat das Unternehmen nach weiteren Angaben die zuvor festgelegten Zwischenziele für 2025 für ihr Investmentportfolio bereits übertroffen. Das neue Ziel sehe nun eine Halbierung der Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2019 vor.

 

Der Schwerpunkt liege dabei auf einer Emissionsreduzierung in den Bereichen Energie, Stahl und der Automobilbranche. Die Klimaziele für den Geschäftsbetrieb der Allianz bis 2030 blieben unverändert.

 

Quelle: stock3.com

BHP

(07.09.2023)

Es ist natürlich kein schöner Anblick für alle, welche Anteilscheine der BHP Group in ihren Depots haben. Denn die Aktie des australischen Bergbauriesen verliert zum Handelsstart satte vier Prozent an Wert. Grund zu erhöhter Sorge besteht allerdings nicht. Stattdessen können sich die Anteilseigner sogar durchaus freuen.

 

Denn heute erfolgt lediglich der Abschlag für die Halbjahres-Dividende. Das Unternehmen schüttet 0,80 US-Dollar pro Aktie aus. Die Gutschrift auf den Konten der Aktionäre dürfte ab dem 28. September erfolgen. Für das am 30. Juni geendete Geschäftsjahr haben die Australier damit 1,70 Dollar ausgezahlt.

 

Das ist deutlich weniger als im vorangegangenen Fiskaljahr. Damals belief sich die Dividende noch auf satte 3,25 Dollar pro Anteilschein. Doch BHP bekommt eben auch die lahmende Weltwirtschaft zu spüren und verdient dementsprechend weniger mit seinen konjunkturabhängigen Rohstoffen wie allen voran Eisenerz oder anderen Industriemetallen. So sank der Umsatz von 65,1 auf 53,8 Milliarden Dollar. Beim Nettogewinn ging es im abgelaufenen Geschäftsjahr um satte 58 Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar nach unten. Das bereinigte Gewinn verringerte sich um 37 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar.

 

Der Bergbauriese BHP leidet zwar aktuell noch unter der mauen Konjunkturentwicklung, ist aber unverändert stark aufgestellt, um im Falle einer Wiederbelebung der Weltwirtschaft überproportional zu profitieren. Zudem verfügen die Australier über eine sehr solide Bilanz und eine gute Kostenstruktur, weshalb man auch im aktuell schwierigen Marktumfeld satte Gewinne einfahren kann. Mit einem 2024er-KGV von 10 ist die Aktie immer noch relativ günstig bewertet. Darüber hinaus lockt eine weiterhin stattliche Dividendenrendite von rund sechs Prozent. Das Mitglied im Langfristigen Musterdepot bleibt attraktiv. Der Stoppkurs kann bei 23,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Sartorius

(07.09.2023)

 

Die Sartorius-Aktie befand sich in diesem Jahr fast durchgehend im Abwärtstrend. Nun machen eine bullische Chartformation und eine Einschätzung von Jefferies-Analyst James-Vane-Tempest Hoffnung. Das Kursziel des Analysten liegt 20 Prozent über dem aktuellen Kurs.

 

Nach dem Schließen der beiden Gaps vom 20. April und vom 19. Juni befindet sich die Aktie nun über dem GD50 und steht kurz vor dem Ausbruch aus einer Flaggenformation und damit auch über den GD200, was ein starkes Kaufsignal generieren würde.

 

Erste Hürde wäre dann der Widerstand bei 328,50 Euro. Ein weiteres bullisches Anzeichen ist, dass das Volumen in der jüngsten Aufwärtsbewegung stark angestiegen ist und den Trend unterstützt hat. In der aktuellen Abwärtsbewegung flacht das Volumen jedoch wieder stark ab, was zeigt, dass Aufwärtsbewegungen vom Markt stärker unterstützt werden.

 

Für zusätzliche positive Impulse sorgt die neueste Einschätzung des Jefferies-Analysten James Vane-Tempest, welcher die Aktie mit einem Kursziel von 345 Euro und einer „Halten“ Empfehlung bewertet. Grund hierfür ist der Abbau der Lagerbestände im Bioprocessing-Markt, welcher nach dem Rückgang von Corona voll war.

 

Sartorius ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR, investierte Anleger bleiben dabei. Neueinsteiger warten vor einem Kauf den erfolgreichen Ausbruch aus der Flaggenformation ab und setzen in diesem Fall einen Stoppkurs bei 279 Euro und peilen als Zielkurs 345 Euro an.

  

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(07.09.2023)

 

Airbus hebt sich aktuell von der Konkurrenz ab. Während die gestiegenen Kerosinpreise in dieser Woche Southwest und United Airlines zum Absturz gebracht haben, zeigen sich die Papiere des französischen Luftfahrtkonzerns bisher unbeeindruckt. Die Auftragsbücher sind zudem weiterhin prall gefüllt und der Chart kann sich sehen lassen. Für AKTIONÄR-Leser sind das gute News.

 

Mit einem Kursplus von 1,3 Prozent auf 135,86 Euro steht Airbus am Donnerstag an der Eurostoxx50-Spitze und hebt sich damit von einem sonst schwachen Marktumfeld ab. Die gestiegenen Kerosinpreise belasten aktuell die Branche. Der Markt geht davon aus, dass die damit einhergehenden erhöhten Ausgaben die Bilanzen der Flugriesen belasten werden.

 

Airbus zieht jedoch weiter durch, so gab es auch positiven Newsflow: Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat am Mittwoch zehn weitere Maschinen vom Typ A350-900 bestellt. Turkish Airlines hat bereits 14 Maschinen der Reihe und hatte im August vier weitere nachbestellt. Damit hat die Gesellschaft jetzt noch 26 Exemplare zu bekommen.

 

Auch der Chart stimmt bullish. Der GD50 bei 132,04 Euro wurde Ende August durchbrochen und die Aktie befindet sich auf dem besten Weg, ein neues Allzeithoch zu erreichen - aktuell fehlen nur noch 2,6 Prozent. Der bisherige Rekord liegt bei 139,40 Euro vor dem Corona-Crash. Zwar hat sich die Horizontale bei 139 Euro bisher als Widerstandszone erwiesen. Gelingt der Durchbruch, wäre das jedoch der Befreiungsschlag.

 

Airbus ist voll auf Kurs und sehr gut aufgestellt. Die langfristigen Aussichten sind top. Aus Sicht des AKTIONÄR ist die Aktie nach wie vor ein Kauf, zumal auch das Chartbild lukrativ aussieht. Kursziel: 170 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(07.09.2023)

 

Die Aktie von Apple ist am Mittwochabend rund 3,6 Prozent tiefer aus dem US-Handel gegangen und hat damit den größten Tagesverlust seit der Zahlenvorlage Anfang August erlitten. Schuld daran war nicht nur der schwache Gesamtmarkt. Auch zwei regulatorische Entwicklungen drücken den Investoren aufs Gemüt.

 

In der EU wurde Apple gemeinsam mit anderen Tech-Riesen als „Gatekeeper“ klassifiziert und muss künftig schärfere Regeln einhalten. Die Maßnahmen sind Teil des Digital Markets Act (DMA) der EU und sollen die Marktmacht der Internetriesen einschränken, für faireren Wettbewerb sorgen und Verbrauchern mehr Wahlfreiheit bei Online-Angeboten verschaffen.

 

Unternehmen fallen unter den DMA, wenn sie einen Jahresumsatz von mindestens 7,5 Milliarden Euro oder eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von mindestens 75 Milliarden Euro haben. Zudem müssen sie einen sogenannten zentralen Plattformdienst mit mindestens 45 Millionen aktiven Nutzern in der EU und 10.000 aktiven gewerblichen Nutzern monatlich betreiben.

 

Die betroffenen Unternehmen, zu denen neben Apple auch Alphabet, Amazon, ByteDance, Meta und Microsoft zählen, haben nun sechs Monate Zeit, um die neuen Vorschriften umzusetzen. Bei Verstößen drohen empfindliche, umsatzabhängige Strafen.

 

Ebenfalls am Mittwoch wurde bekannt, dass die chinesische Regierung den Beschäftigten in einigen Behörden die Nutzung von iPhones und anderen Smartphones ausländischer Hersteller untersagt hat (DER AKTIONÄR berichtete). Inzwischen kristallisiert sich jedoch heraus, dass die Anordnung wohl noch weitreichender ist als bislang bekannt.

 

Wie Bloomberg unter Verweis auf Insiderberichte meldet, gilt das Verbot offenbar nicht nur in zentralen Regierungsbehörden, sondern auch in staatlichen Unternehmen und regierungsnahen Organisationen. Unklar sei allerdings noch, wie streng die einzelnen Unternehmen und Behörden die Anordnung handhaben und durchsetzen werden. Von einem Nutzungsverbot am Arbeitsplatz bis hin zu einem generellen Nutzungsverbot betroffener Smartphones für Staatsbedienstete seien Abstufungen möglich.

 

Grundsätzlich sind die Bemühungen Pekings, die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern und die Cybersicherheit zu erhöhen, bekannt. Auch gegenseitige Blockaden von Tech-Unternehmen sind in der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen China und den USA nichts Neues. Nun scheint die chinesische Regierung den Druck allerdings zu erhöhen.

 

Für Apple könnte das ungemütlich werden, schließlich ist die Region China als Absatzmarkt und Produktionsstandort von enormer Bedeutung für den amerikanischen Tech-Konzern. Das Unbehagen der Investoren ist angesichts der jüngsten Entwicklungen also nachvollziehbar, Grund zur Panik sieht DER AKTIONÄR aber nicht. Die positive Langfrist-Einschätzung zur Apple-Aktie gilt weiterhin.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(07.09.2023)

 

Laut dem Makroökonom George Gammon hat die Invertierung der Zinskurve eine "unglaubliche" Vorhersagekraft. Aufgrund dieser geht er davon aus, dass eine globale Finanzkrise 2.0 die Weltwirtschaft im Jahr 2024 treffen könnte. In einem Interview mit Kitco News verrät er außerdem, wie viel Gold man jetzt im Portfolio haben sollte.

Eine Umkehrung der Zinskurve tritt auf, wenn langfristige Anleihen eine niedrigere Rendite haben als kurzfristige Anleihen. Viele sehen diese als zuverlässigen Indikator dafür, dass eine Rezession bevorsteht.

 

"Wenn man bis in die 1950er Jahre zurückgeht, sieht man, dass die Umkehrung der Zinskurve eine unglaubliche Genauigkeit in Bezug auf ihre Vorhersagekraft hat", sagte Gammon. "Wir hatten noch nie eine Rezession ohne eine Invertierung Kurve. Wenn man sich also jeden anderen wirtschaftlichen Indikator ansieht, gibt es keinen, der auch nur annähernd so genau ist wie die Invertierung der Kurve."

 

Gemäß Gammon ist eine invertierte Zinskurve das entscheidende Zeichen dafür, dass ein "schwarzer Schwan"-Ereignis bevorsteht, weil es auf das hinweist, was Finanzinsider hinter den Kulissen tun. "Diese Finanzinsider, die Milliarden, wenn nicht Billionen von Dollar kontrollieren, haben Insiderinformationen. Dabei handelt es sich nicht um illegale Insiderinformationen, aber sie haben Zugang zu Details, die wir nicht haben", bemerkte Gammon.

 

Der Makroexperte schlüsselte auch seine Portfolioaufteilung angesichts dieser Risiken auf. "Ich habe immer 10 Prozent in Gold. Egal, ob es sich um eine Rezession, einen Wirtschaftsboom oder eine umgekehrte Zinskurve handelt, es spielt keine Rolle. Ich habe diese 10 Prozent Gold als Versicherung. Und es geht auch darum, Kaufkraft außerhalb des Systems zu haben", so Gammon.

 

In vergangenen Rezessionen war Gold stets nicht nur eine gute Absicherung, sondern ein Outperformer gegenüber den Aktienmärkten. DER AKTIONÄR geht mittelfristig von weiter steigenden Preisen aus.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Airbus

(06.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Airbus hat im August 52 Maschinen an Kunden übergeben. Damit wurden seit Jahresbeginn insgesamt 433 Flugzeuge ausgeliefert, wie der europäische Flugzeugbauer mitteilte. Das Unternehmen buchte zudem im vergangenen Monat brutto 117 Aufträge.

 

Quelle: stock3.com

AT&T

(06.09.2023)

 

AT&T-CEO John Stankey per CNBC: US-Bundesstaat New York und Umweltbehörde haben bestätigt, dass Bleikabel keine Gesundheitsgefährung hervorrufen.

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Telekom

(06.09.2023)

 

Die Telekom-Tochter T-Mobile US wagt einen weiteren milliardenschweren Aktienrückkauf. Nach den bisherigen freigegebenen 14 Milliarden US-Dollar will Unternehmenschef Mike Sievert weitere 19 Milliarden Dollar, umgerechnet 17,7 Milliarden Euro frei machen, wie er am Mittwoch auf einer Investorenveranstaltung mitteilte.

Möglich habe dies ein höherer freier Mittelzufluss (Free Cashflow) gemacht, begründete er das Vorhaben. Die Deutsche Telekom wolle im Rahmen dieses Programmes hingegen keine Anteile abstoßen, sagte Sievert. Stand Mitte Juli hielt die Deutsche Telekom 51,4 Prozent an T-Mobile US.

 

Die Telekom will stattdessen Aktien über den Markt verkaufen, teilte das DAX-Unternehmen in einer eigenen Pressemitteilung mit. So sollen ab Anfang 2024 Aktien aus dem Bestand über den Markt verkauft werden, ohne die eigene Mehrheitsposition bei T-Mobile US zu gefährden. "Die genaue Anzahl von T-Mobile US-Aktien, die die Deutsche Telekom verkaufen wird, steht noch nicht fest", hieß es. T-Mobile US wolle zudem erstmals eine Dividende an die Mutter auszahlen.

 

Erst im zweiten Quartal hatte die Amerika-Tochter erklärt, bereits einen Großteil des genehmigten Kapitals für Aktienrückkäufe ausgereizt zu haben. So seien bislang rund 83,5 Millionen Anteile für 11,8 Milliarden Dollar zurückgekauft worden, hieß es Ende Juli. Bis Ende September hätte das Management noch weitere 2,2 Milliarden Dollar aufwenden können.

 

T-Mobile US ist maßgeblich für den jüngsten Erfolg des deutschen Konzerns verantwortlich und macht den Löwenanteil der Bilanz aus. Zuletzt setzte Sievert den Rotstift an: Rund 5.000 Stellen sollen abgebaut werden und zum Teil durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt werden. Die Zahl entspreche circa sieben Prozent der Gesamtbelegschaft.

 

Nach Ankündigung des Aktienrückkaufprogramms geriet die Aktie von T-Mobile US unter Druck. Derzeit notiert das Papier 1,2 Prozent im Minus. Auch die Aktie der Deutschen Telekom gab nach. Auf Tradegate verliert das Papier aktuell 0,1 Prozent auf 19,84 Euro. Der Druck dürfte aber wohl nicht lange anhalten. Insgesamt geht es bei T-Mobile US in die richtige Richtung. DER AKTIONÄR bleibt deswegen langfristig – genauso wie für die Mutter Deutsche Telekom – optimistisch. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR für beide Titel im Jahr 2020 liegen Anleger mittlerweile gut in Front. Dabeibleiben und Positionen mit einem Stopp bei 115,00 Euro (T-Mobile US) und 17,20 Euro (Deutsche Telekom) absichern.

 

Quelle: stock3.com

SAP

(06.09.2023)

 

Der Softwarekonzern SAP will einem Zeitungsbericht zufolge die Bonner Software-Management-Firma LeanIX kaufen. Verkäufer sind Investoren rund um die Deutsche Telekom, wie das "Handelsblatt" (HB) am Mittwoch vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt. Deren Risikokapitalsparte Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) halte bislang 22 Prozent der Anteile.

 

Das Start-up hilft Unternehmen, einen Überblick über den eigenen Softwarebestand zu gewinnen, einschließlich aller gekauften, geplanten oder selbst entwickelten Tools. Das soll dabei helfen, die eigene Informationstechnologie zu modernisieren, so das Handelsblatt.

 

DTCP war seit 2017 Anteilseigner des Bonner Start-ups und kooperiert bereits mit SAP. Der LeanIX-Deal soll dem Bericht nach in den kommenden Tagen verkündet werden. LeanIX könnte dabei mit knapp 1,2 Milliarden Euro bewertet werden, schreibt das "HB" mit Verweis auf eine mit der Angelegenheit vertrauten Person. SAP erklärte gegenüber der Zeitung, Marktgerüchte generell nicht zu kommentieren. Die Deutsche Telekom war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

 

SAP gibt derzeit kräftig Gas. Auch im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) hat sich Europas größter Softwarehersteller zuletzt verstärkt. SAP hat einen neuen Chef für seine Geschäfte rund um KI beim US-Softwareriesen Microsoft gefunden. Walter Sun übernehme zum 1. September den Posten bei den Walldorfern, hieß es Ende vergangener Woche von SAP.

 

„Mit ihm konnten wir einen führenden Manager im Hinblick auf Unternehmens-KI für uns gewinnen", sagte SAP-Produktentwicklungsvorstand Thomas Saueressig. Sun war den Angaben zufolge seit 2005 bei Microsoft. SAP-Chef Christian Klein will künftig verstärkt KI-Tools in die SAP-Software einbauen und dafür von den Kunden auch um rund 30 Prozent erhöhte Preise verlangen.

 

Die Aktie von SAP hat sich in den vergangenen Monaten extrem stark präsentiert. In der vergangenen Woche gelang dem Papier bei 130,24 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Und die Aussichten sind weiter top. Anleger können bei dem Papier weiter zugreifen. Das mittelfristige Kursziel des AKTIONÄR liegt bei 155,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Paypal

(06.09.2023)

 

Gut drei Wochen ist es her, da hat PayPal mit Alex Chriss einen Nachfolger für den scheidenden CEO Dan Schulman vorgestellt. Nun hat der Online-Bezahldienst einen weiteren Neuzugang im Top-Management bekanntgegeben: Rachel Kobetz stößt als Senior Vice President (SVP) und Chief Design Officer (CDO) zum Unternehmen.

 

In ihrer Rolle als Designchefin wird sie für die Designstrategie und deren Ausführung im Konzern und all seinen Marken verantwortlich sein, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Sie berichtet dabei direkt an Produktchef John Kim.

 

Dieser lobte Kobetz‘ Erfahrung in den Bereichen Finanzdienstleistungen und Consumer-Tech sowie ihre Fähigkeit, Technologie menschlicher zu gestalten. Das mache sie zur perfekten Wahl, um PayPal bei der Entwicklung der nächsten Generation von erlebnisorientierten Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen, sagte Kim.

 

„Wir haben die große Chance, unsere Produkte weiterzuentwickeln und bahnbrechendes Design zu liefern“, so die neue Designchefin. „Ich bringe einen neuen Fokus auf Designstrategie, Handwerk, Qualität und Innovation mit. Zusammen mit anderen Führungskräften im gesamten Unternehmen können wir unsere Erlebnisse verbessern, um innerhalb der Branche und branchenübergreifend Maßstäbe zu setzen.“

 

Und die Frau weiß, wovon sie spricht: Bis zu ihrem Wechsel zu PayPal war Kobetz als Head of Design bei der Reiseplattform Expedia tätig. Zuvor war sie Head of Experience Design bei der Bank of America und Head of Studio, New Product UX bei Amazon. Insgesamt blickt sie auf 20 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen beim Aufbau von Design-Organisationen in einigen der größten Unternehmen der Welt zurück.

 

PayPal stockt das Top-Management auf und unterstreicht damit den Wachstums- und Innovationsanspruch. Der Aktie liefert das am Mittwoch aber zunächst keine neuen Impulse. Im schwächelnden US-Gesamtmarkt gönnt sie sich nach dem rund elfprozentigen Rebound vom Mehrjahrestief Mitte August eine kleine Verschnaufpause. DER AKTIONÄR sieht aber weiterhin gut Chancen für eine Fortsetzung des Comebacks-Versuchs.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple / Disney

(06.09.2023)

 

Immer noch am Corona-Tief: Der Disney-Kurs kann sich einfach nicht aus seiner jüngsten Schwächephase befreien. Einige Anleger machen sich Hoffnung auf Hilfe von außen: Könnte Apple nun den Unterhaltungsgiganten nicht langsam übernehmen? Theoretisch: ja. Praktisch gäbe es da aber ein paar Hindernisse.

 

Seit Jahren wird darüber geredet: Walt Disney und Apple – kommt der Zusammenschluss? Analysten, Journalisten und Disney-Chef Bob Iger selbst haben diese Überlegung ins Spiel gebracht. Apple-Legende Steve Jobs war einige Zeit größter Einzelaktionär bei Disney, nachdem der Unterhaltungskonzern Jobs‘ Pixar geschluckt hatte. Iger schrieb vor einigen Jahren, er glaube, unter Jobs hätte es womöglich eine Fusion von Disney und Apple geben können. Diesen Sommer hatte unter anderem Needham-Analystin Laura Martin geschrieben: „Ich halte es für wahrscheinlich, dass Walt Disney übernommen wird – und zwar innerhalb der kommenden drei Jahre.“

 

Beim US-Finanzsender CNBC heißt es zur Übernahme-Überlegung heute: „Der Kauf von Disney durch Apple wäre ein Märchen für Iger, aber Märchen sind nicht real.“ Es ist die Überschrift für einen Artikel, in dem der Autor von einer persönlichen Regel für die Berichterstattung zum Thema Fusionen und Übernahmen schreibt. Diese beherzige der Journalist seit etwa zehn Jahren und sie habe ihn bislang nicht im Stich gelassen. Die Regel lautet: „Wird Apple Unternehmen x übernehmen? Nein.“

 

Apple kaufe fast nie Markenunternehmen. Die größte Übernahme in der Hinsicht sei 2014 die Übername von Beats Electronics für drei Milliarden Dollar gewesen. Große Zukäufe seien schlicht kein Teil von Apples DNA. Außerdem gehöre es nicht zu den Kernkompetenzen Apples, Freizeitparks zu betreiben und Produkte zu verkaufen, wie sie Disney anbiete. Am „sterbenden Kabelfernsehgeschäft“ werde Apple auch nicht interessiert sein. Apple TV+ habe bei Apple offenbar keine besondere Priorität.

 

Zudem sei die Unternehmenskultur von Disney ganz anders als die von Apple. Außerdem sei zumindest zweifelhaft, ob eine Übernahme von den Wettbewerbshütern genehmigt werden würde.

 

Auch der AKTIONÄR meint: Eine Übernahme von Disney durch Apple ist ziemlich unwahrscheinlich. Ein Kauf der Disney-Aktie drängt sich derzeit weder in charttechnischer Hinsicht noch mit Blick aufs operative Geschäft auf. In der AKTIONÄR-Ausgabe 36/2023 erfahren Anleger, wie sie von der aktuellen Schwäche der Aktie sogar profitieren können.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(06.09.2023)

 

Im 220-Euro-Bereich bleibt der Deckel drauf bei der Allianz-Aktie. Das ist schon seit Monaten, eigentlich sogar seit Jahren so. Analysten lassen sich von charttechnischen Widerständen naturgemäß aber eher wenig beeindrucken, sondern schauen vor allem auf die fundamentale Entwicklung. Und da sieht ein Finanzhaus den Versicherer aus dem DAX ganz weiter vorn.

 

Die Allianz sei unter ihren Kaufempfehlungen in der Favoritenrolle, schreibt die deutsche Privatbank Berenberg. Das liege nicht nur an der relativ attraktiven Bewertung. Vielmehr profitiere die Allianz von einer niedrigen Kostenquote – dank Fokus auf Wachstum, Skaleneffekte und viel Geschäft in großen Märkten jenseits von Lebensversicherungen.

 

Der Cashflow beim Vermögensverwalter Pimco finanziere das Wachstum im Versicherungsbereich und ermögliche gleichzeitig attraktive Dividenden-Zahlungen. Allianz Leben wiederum profitiere von hoher Beständigkeit.

 

Außerdem sei für die Allianz derzeit die geringe Volatilität am Aktienmarkt und im Zinsbereich günstig. Die Allianz könne so letztendlich wachsen und sich breiter aufstellen, ohne zusätzliches Kapital auftreiben zu müssen.

 

Die Berenberg-Analysten rechnen mit einer Prognoseanhebung für den Jahresgewinn und die Ergebnisse des dritten Quartals. Die Kaufempfehlung für die Allianz-Aktie wird bestätigt. Das Kursziel von 309 Euro impliziert rund 40 Prozent Aufwärtspotenzial.

 

Bei Morgan Stanley bleibt man unterdessen bei einer Kaufempfehlung für die Allianz-Aktie, senkt aber das Kursziel leicht von 254,00 auf 249,00 Euro. Die Societe Generale hat hingegen das Kursziel für Allianz von 233 auf 235 Euro leicht erhöht, bleibt aber lediglich bei ihrer Empfehlung „Halten“.

 

Der Kursziel-Konsens der Analysten liegt derzeit bei 249,09 Euro. Das impliziert immerhin rund 13 Prozent Aufwärtspotenzial.

 

Die Allianz bleibt ein Basisinvestment für deutsche Anleger mit Dividenden-Fokus. DER AKTIONÄR hatte die Aktie vor knapp einem Jahr neu zum Kauf empfohlen. Anleger liegen inklusive Dividende rund 36 Prozent im Plus.

 

Quelle: Der Aktionär

SAP

(06.09.2023)

 

Nach den starken Kursverlusten aufgrund der enttäuschenden Quartalszahlen Mitte Juli konnte sich die SAP-Aktie wieder erholen. Damit rückt der Widerstand bei 130 Euro in greifbare Nähe. Sollte dieser überwunden werden, würde dies ein starkes Kaufsignal darstellen.

 

Bis an das Hoch vom November 2021 hat sich die Aktie nach dem kurzfristigen Kursrutsch wieder herangekämpft. Damit befindet sie sich nun in Schlagdistanz zum horizonzalen Widerstand bei 130 Euro. Kann sich der Kurs nachhaltig über dieser Marke halten, wäre das nächste Kursziel das Allzeithoch bei 143,32 Euro. Dies würde einem Anstieg von zehn Prozent entsprechen.

 

Auch der GD200 und der GD50 zeigen einen klaren Aufwärtstrend. Auf Wochenbasis hat der GD50 sogar den GD200 von unten nach oben gekreuzt, ein sogenanntes „Golden Cross“, das in der Vergangenheit meist zu starken Aufwärtstrends geführt hat. Ein weiteres bullishes Zeichen ist, dass das Volumen in der jüngsten Aufwärtsbewegung gestiegen ist und in den letzten fünf Tagen, in denen die Aktie einen kleinen Rücksetzer verkraften musste, stark gefallen ist. Dies zeigt, dass die Bullen derzeit die Oberhand haben, da Aufwärtsbewegungen vom Markt unterstützt werden und Rücksetzer nicht.

 

SAP ist eine laufende Empfehlung des AKTIONÄR, investierte Anleger halten weiterhin an der Aktie fest. Neueinsteiger warten den nachhaltigen Ausbruch über den Widerstand bei 130 Euro ab, das erste Kursziel liegt in der Folge beim Allzeithoch bei 143,32 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(06.09.2023)

 

Die Anteile von K+S melden sich zurück. So zählen die Aktien des Düngemittelriesen am Mittwoch mit einem Plus von 2,6 Prozent zu den stärksten Titeln im HDAX. Ein Händler verwies auf Äußerungen des Finanzchefs Christian Meyer auf einer Investorenveranstaltung der Commerzbank und des Investmenthauses Oddo BHF tags zuvor.

 

Demnach sprach der Manager von einer guten Kalidünger-Nachfrage in Europa, und auch die Entwicklung in Brasilien stimme zuversichtlich. Dies sowie eine positive Preisentwicklung deuteten laut Äußerungen des Finanzvorstands in Richtung der oberen Hälfte des Jahresziels eines Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 600 bis 800 Millionen Euro, sagte der Händler weiter. Um näher an das obere Ende der Prognosespanne zu gelangen, müssten sich die Absatzpreise indes weiter erholen.

 

K+S hatte Ende Juli wegen eines damals schwächeren Marktumfeldes den Ausblick für den operativen Gewinn 2023 zum zweiten Mal auf die aktuelle Spanne gesenkt.

 

Ein Unternehmenssprecher bestätigte auf Anfrage lediglich, dass Finanzchef Meyer auf der Investorenveranstaltung drei Szenarien dargelegt habe: Sollte die Nachfrage sich weiter entwickeln wie aktuell und die Preise weiter steigen, bestehe die Chance auf das obere Ende der Jahresprognose.

 

Bei Preisen auf dem aktuellen Niveau und falls die Nachfrage im zweiten Halbjahr nicht ganz vier Millionen Tonnen Kali erreiche, werde wohl eher die Mitte der Spanne erreicht, so der Sprecher weiter. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr hatte K+S Landwirten insgesamt 3,4 Millionen Tonnen Kali verkauft.

 

Und sollte die Nachfrage wieder stocken und erneut Preisdruck aufkommen - was aktuell so nicht gesehen werde - dann stünde eher das untere Ende der Prognose auf dem Zettel.

 

Von der Nachrichtenagentur Bloomberg in den letzten 28 Tagen erfasste 13 Analysten sind im Durchschnitt bereits eher zuversichtlich. Die Schätzung für den operativen Gewinn 2023 liegt bereits bei knapp 714 Millionen Euro.

 

Mutige mit einem langen Atem können das sehr günstige Bewertungsniveau des profitablen Konzerns mit solider Bilanz zum Einstieg nutzen (Stoppkurs: 14,20 Euro). Schließlich liegt der Börsenwert mit 3,4 Milliarden Euro immer noch weit unter dem zuletzt ausgewiesenen Eigenkapital von 6,2 Milliarden Euro. Auch aus charttechnischer Sicht wird es nun spannend: Der Kurs notiert nur noch knapp unter dem Widerstandsbereich bei 18 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(06.09.2023)

 

Die steigenden Ölpreise üben derzeit Druck auf Gold aus. Denn sie sind ein maßgeblicher Faktor bei der Berechnung der Inflationsrate. Diese könnte durch die jüngsten Preisanstiege wieder ansteigen und so die US-Notenbank zu weiteren Zinsschritten zwingen, um das ausgegebene Ziel von zwei Prozent zu erreichen.

 

Die Ölpreise stiegen am Dienstag deutlich an, nachdem die OPEC+-Mitglieder Saudi-Arabien und Russland angekündigt hatten, ihre Ölproduktionskürzungen um drei Monate zu verlängern und somit bis zum Ende des Jahres aufrechtzuerhalten. Saudi-Arabien wird weiterhin die Produktion um eine Million Barrel pro Tag zurückhalten, während Russland seine Produktion um 300.000 Barrel pro Tag reduzieren wird.

 

Saudi-Arabien erklärte, dass die freiwilligen Angebotskürzungen darauf abzielen, die Stabilität und das Gleichgewicht auf dem Ölmarkt zu unterstützen. Die anhaltenden Produktionskürzungen haben Öl der US-Sorte WTI auf ein neues Jahreshoch getrieben.

 

Ole Hansen, Leiter der Rohstoffstrategie bei der Saxo Bank, sagte, dass höhere Ölpreise die Inflationsängste verstärken, was die Fed dazu zwingen könnte, die Zinsen länger hoch zu halten.

 

Hansen wies darauf hin, dass der Dollar-Index wieder über 104 Punkte gestiegen ist und auf dem höchsten Stand seit März notiert. Zur gleichen Zeit halten sich die Anleiherenditen in der Nähe der 15-Jahreshochs aus der Vorwoche.

 

"Auf kurze Sicht wird der Markt weiterhin Schwierigkeiten haben, bis er die Maßnahmen der OPEC verdaut hat", sagte Hansen. "Aber wenn wir auf die langfristige Aussicht schauen, sehen wir immer noch ein schwächeres Wirtschaftswachstum und anhaltend hohe Inflation, und das unterstützt weiterhin die Grundnachfrage nach Gold."

Erst mit der nächsten Fed-Sitzung am 20. September gibt es Gewissheit darüber, ob die Notenbank weiter an der Zinsschraube dreht oder nicht. Aus kurzfristiger Sicht könnte Gold zwar nochmal unter die 1.900-Dollar-Marke fallen, doch mittelfristig betrachtet gibt es weitaus mehr Argumente für steigende Edelmetallpreise.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(06.09.2023)

 

Bei der Aktie der Deutschen Bank gab es gestern wieder nennenswerte Bewegung, leider im negativen Sinn. Interessant sind dennoch Aussagen von CEO Christian Sewing, der sich zum Thema Investmentbanking in der Neuen Züricher Zeitung geäußert hat. Demnach will man das Segment strategisch weiterentwickeln.

 

Angesichts erneut enttäuschender Konjunkturdaten aus China haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt gestern zurückgehalten. Hinzu kamen außerdem eine trübe Unternehmensstimmung in der Euroregion und schwache Auftragsdaten für die US-Industrie. Die Papiere der Deutschen Bank büßten 3,0 Prozent ein.

 

In Sippenhaft wurde die Deutsche-Bank-Aktie gestern sicher auch durch Commerzbank-Papiere genommen. Die stürzten nach einem negativen Analystenkommentar um mehr als sechs Prozent ab. Heute verliert die Deutsche Bank erneut, allerdings mit knapp unter einem Prozent nur moderat.

 

Für keine Impulse sorgen auch neue Aussagen von CEO Sewing in einem Interview mit der Neuen Züricher Zeitung. Laut Sewing will man den Fokus noch stärker auf das Beratungs- und Provisionsgeschäft legen. Im laufenden Jahr wurde bereits die britische Boutique-Investmentbank Numis erworben. Im vergangenen Jahr machten Erträge des Segments M&A bei der Deutschen Bank aber nur ein Neuntel des Handelsgeschäfts aus.

Die Strategie der Deutschen Bank sieht vor in Segmenten mit aussichtsreichen Renditeprognosen und geringerem Kapitaleinsatz Marktanteile zu gewinnen. So will man das mittelfristige Ziel bei der Eigenkapitalrendite erreichen und gleichzeitig höhere Ausschüttungen in den kommenden Jahren ermöglichen.

 

Gestern wurde die 50-Tage-Linie bei 10,05 Euro durchbrochen und die Aktie notiert nun deutlich unter der zweistelligen Marke von 10,00 Euro. Die nächste Unterstützung könnte die 200-Tage-Linie bieten. Sie verläuft bei 9,52 Euro, wurde aber erst letzte Woche mehrmals kurzfristig unterschritten.


Es bleibt dabei: Anleger halten die Papiere der Deutschen Bank und beachten den Stopp bei 8,00 Euro. Ein Neueinstieg drängt sich nicht zuletzt aufgrund des Chartbildes nicht auf.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(06.09.2023)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Turkish Airlines hat beim europäischen Flugzeughersteller Airbus zehn weitere Maschinen vom Typ A350-900 geordert. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bestellten Flugzeuge dieses Typs auf 40, wie Airbus mitteilte. Die nationale Fluggesellschaft der Türkei betreibt bereits eine Flotte von 14 A350-900.

 

Quelle: stock3.com

K+S

(06.09.2023)

 

K+S-Finanzchef Christian Meyer auf Investorenveranstaltung: Gute Kalidünger-Nachfrage in Europa, auch die Entwicklung in Brasilien stimmt zuversichtlich.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(06.09.2023)

 

China ist für Apple enorm wichtig – nicht nur als Produktionsstandort, sondern auch als Absatzmarkt. Mit 74,2 Milliarden Dollar hat der Tech-Riese im Geschäftsjahr 2022 gut ein Viertel des Konzernumsatzes in der Region erwirtschaftet. Doch nun droht Apple tiefer in den geopolitischen Streit zwischen den USA und China gezogen zu werden.

 

Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) sollen Mitarbeiter der chinesischen Regierungsbehörden keine iPhones mehr nutzen. Auch Geräte anderer ausländischer Hersteller sind von der Anordnung betroffen. Die Mitarbeiter einiger zentraler Regierungsbehörden seien demnach in Chat-Gruppen und Besprechungen angewiesen worden, die betroffenen Smartphones nicht mehr mit ins Büro zu nehmen und nicht mehr für dienstliche Zwecke zu nutzen.

 

Die Richtlinie sei der jüngste Schritt in den Bemühungen Pekings, die Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern und die Cybersicherheit zu verbessern, berichtet das WSJ weiter. Ziel der Maßnahmen sei es, den Abfluss sensibler Informationen über die Grenzen Chinas hinweg zu begrenzen.

 

Zu diesem Zweck habe die Regierung ihre Behörden bereits im Vorjahr aufgerufen, technische Geräte von ausländischen Herstellern durch chinesische Hardware zu ersetzen. Die nun angekündigten Maßnahmen deuten laut dem Bericht aber darauf hin, dass Peking den Druck nun erhöht.

 

Die angespannte geopolitische Situation zwischen den USA und China könnte durch den Schritt weiter hochkochen. Allerdings sind gegenseitige Blockaden insbesondere im Technologie-Sektor auch nichts Neues.

So haben die USA unter Verweis auf Sicherheitsbedenken und Spionageverdacht die Geräte des chinesischen Herstellers Huawei verbannt. Chinesische Militärangehörige und Mitarbeiter von Staatsfirmen dürfen derweil keine Fahrzeuge des US-Autobauers Tesla fahren. Und in diversen US-Bundesstaaten wird ein Verbot der chinesischen Social-Media-Plattform TikTok in Erwägung gezogen.

 

Für Apple wäre eine weitere Verschlechterung des Klimas zwischen Washington und Peking zweifelsohne ein Problem. Das Risiko, dabei zwischen die Fronten zu geraten, ist groß. Bislang hat der Tech-Riese diese Unwägbarkeiten aber recht erfolgreich umschifft. Zudem arbeitet Apple daran, die Abhängigkeit bei der Hardware-Produktion zu senken.

 

Anleger sollten die Situation zwischen den USA und China daher weiterhin im Blick behalten, aber deshalb nicht in Panik verfallen. Die positive Einschätzung des AKTIONÄR zur Apple-Aktie gilt unverändert.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(06.09.2023)

 

Die Federal Trade Commission (FTC) wird einem Bericht des Wall Street Journal zufolge noch in diesem September Klage gegen Amazon einreichen. Damit wird die Behörde eine vier Jahre lange kartellrechtliche Untersuchung des E-Commerce- und Cloudspezialisten abschließen. Was bedeutet das für die Aktie?

 

Die FTC hat sich in ihrer Untersuchung mehrere Geschäftspraktiken vorgenommen. Die Behörde wirft Amazon unter anderem vor, die Logistik- und Werbedienste unfair zu nutzen. Wie Bloomberg berichtet, hätten sich Händler beschwert, dass der US-Konzern den Zugang zu Marketplace auf unfaire Weise mit seinem Logistikservice verknüpft.

 

Es ist die vierte Klage, die die Behörde in diesem Jahr gegen Amazon einreicht. Damit erhöht die FTC den Druck auf den Big-Tech-Konzern, angetrieben durch die Regierung Biden, die sich in ihrer Wirtschaftspolitik auf Kartellrecht und Wettbewerb konzentriert.

 

Für besonderes Aufsehen sorgte die Klage im Juni, als die FTC Amazon unrechtes Verhalten an den Kunden vorwarf. Es hieß, das Unternehmen habe auf der Webpage manipulative, zwanghafte oder trügerische Benutzeroberflächen-Designs verwendet. So sollten Kunden leichter dazu gebracht werden, sich für automatisch verlängernde Prime-Abonnements anzumelden.

 

Die Größe von Amazon ist einigen einflussreichen Menschen in den USA schon lange ein Dorn im Auge. Etliche Anleger spekulieren deswegen auf eine Zerschlagung des Konzerns. Das sorgt für Kursfantasie, denn auf diese Weise wäre dann zum Beispiel endlich der wahre Wert von Amazons Cashmaschine AWS für jeden sichtbar. DER AKTIONÄR bleibt für seine laufende Empfehlung (+45 Prozent seit Januar) bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(06.09.2023)

 

Die Aktie von Novo Nordisk kennt derzeit kein Halten. Sie klettert von einem Hoch zum nächsten. Der dänische Pharmakonzernk hat am vergangenen Freitag sogar den französischen Luxusgüterkonzern LVMH als wertvollstes europäisches Börsenunternehmen abgelöst. Nun haben sich auch wieder einige Analysen zu Wort gemeldet. Die Bewertungen könnten allerdings unterschiedlicher nicht ausfallen.

 

Deutsche Bank Research hat Novo Nordisk nach wöchentlichen Verschreibungstrends auf "Buy" mit einem Kursziel von 1.550 dänischen Kronen bestätigt. Die Trends der vergangenen Wochen für Medikamente wie Wegovy und Mounjaro hätten sich fortgesetzt, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

 

Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Novo Nordisk hingegen auf "Sell" mit einem Kursziel von 720 dänischen Kronen belassen. Im Aktienkurs der Dänen sei die Erwartung eines dauerhaften, untypisch hohen Wachstums eingepreist, schrieb Analyst Michael Leuchten in einer am Dienstag vorliegenden Studie mit Blick auf das Wachstum durch das Medikament Wegovy. Zwar sei der Markt zur Behandlung von Fettleibigkeit sehr groß, doch seien aktuelle Medikamente schlicht zu teuer, um ökonomisch sinnvoll zu sein für die Gesundheitssysteme. Angesichts der öffentlichen Gesundheitsbudgets dürfte die Gruppe von Menschen, die Medikamente gegen Fettleibigkeit auf Rezept bekommt, zunehmend beschränkt werden. Daher dürften effizientere Mittel Marktanteile gewinnen.

 

DER AKTIONÄR bleibt auf der Seite der Optimisten bei Novo Nordisk, auch wenn nach der jüngsten Rally durchaus auch einmal eine Verschnaufpause folgen könnte. Der Markt für Fettleibigkeit wird immer wichtiger. Novo ist hier extrem stark positioniert. Und auch die weitere Pipeline bleibt vielversprechend. Anleger lassen die Gewinne von mittlerweile mehr als 460 Prozent seit der Empfehlung des AKTIONÄR im Jahr 2017 laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(06.09.2023)

 

Novartis ernennt Patrick Horber zum President, International, da Marie-France Tschudin, President, Innovative Medicines International und Chief Commercial Officer, aus der Geschäftsleitung von Novartis mit Wirkung zum 15. September ausscheidet.

 

Quelle: stock3.com

 

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Porsche AG / Porsche SE

(05.09.2023)

 

Nach der Tesla-Ansiedlung bahnt sich in Brandenburg möglicherweise eine nächste Großinvestition an. Nach dpa-Informationen prüft der Autobauer Porsche den Bau einer Batteriefabrik auf dem Areal des Flugplatzes Schwarzheide/Schipkau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Zunächst hatten die "Lausitzer Rundschau" und die "B.Z." darüber berichtet.

 

Vom Wirtschaftsministerium in Potsdam hieß es dazu: "Tatsächlich können wir uns wie üblich nicht zu etwaigen Ansiedlungsvorhaben äußern und bitten um Verständnis, dass Gespräche vertraulich bleiben müssen." Auch die Wirtschaftsförderung (WFBB), Ansprechpartner für Investoren, ansässige Unternehmen und technologieorientierte Existenzgründungen im Land wollte dazu nichts sagen. "Grundsätzlich äußern wir uns nicht zu potenziellen Ansiedlungen", so WFBB-Sprecher Alexander Gallrein.

 

Nach Angaben von Porsche ist eine Gigafactory der Cellforce Group in Kirchentellinsfurt mit 1,3 Gigawattstunden aktuell im Bau, der Fertigstellungstermin sei für Mitte 2024 avisiert. "Die Porsche AG prüft gemeinsam mit der Cellforce Group darüber hinaus eine potentielle Skalierung auf über 20 Gigawattstunden an einem zweiten Standort. Die Entscheidung hierfür soll bis Ende 2023 getroffen werden", teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

 

Das Flugplatzgelände Schwarzheie/Schipkau soll in den kommenden Jahren zu einem Industriegebiet umgewandelt werden.

 

In direkter Nachbarschaft befindet sich das BASF-Werk, in dem moderne Batteriekomponenten vorgefertigt werden. Der Chemieriese arbeitet seit 2021 mit Porsche zusammen. Am Montag wurde bei BASF eine sogenannte Luftzerlegungsanlage des französischen Unternehmens Air Liquide in Betrieb genommen. Die Anlage wird unter anderem Flüssigprodukte für Air-Liquide-Kunden aus der Auto-, Food-, Metall- und Halbleiterbranche herstellen.

 

Die Aktie der Porsche AG hat sich seit ihrem Börsengang im vergangenen Jahr enorm gut entwickelt. Zuletzt ist das Papier aber in eine Korrektur übergegangen. DER AKTIONÄR bleibt zwar ganz klar optimistisch, aus charttechnischer Sicht wäre aber wichtig, dass die 38-Tage-Linie zurückerobert werden kann.

 

Quelle: Der Aktionär

Mastercard