Stand: 05/2024

Dividenden:     Einnahmen 2024:         €3.732  |                  Einnahmen seit 2013:      €43.676

Dividenden Spenden:    monatl. Cashflow:    €30  |                        bisher Gespendet:           €600

 

 

 

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Deutsche Telekom

(18.05.2024)

 

Trotz eines soliden ersten Quartals hat die Aktie der Deutschen Telekom am Donnerstag schwach auf die Zahlen reagiert. Der langfristige Aufwärtstrend ist zwar nach wie vor intakt, doch der DAX-Titel hängt inzwischen seit einigen Wochen in einer Seitwärtsbewegung fest. Dies könnte sich aber auch als Einstiegschance erweisen.

 

Nach sieben Jahren mit einer relativ guten Kursentwicklung sei die Telekom-Aktie 2024 im Branchenvergleich ins Stocken geraten, so Analyst Ottavio Adorisio. Die Angst vor steigenden Gehältern, Investitionen in den Glasfaserausbau in den USA sowie einer drohenden Aktienplatzierung würden derzeit den Kurs bremsen. Der Experte siehe eine mögliche Schwäche allerdings eher als Kaufgelegenheit – gerade vor dem Kapitalmarkttag im Oktober, der zum Kurstreiber werden könnte. Die Einstufung lautet „Outperform“ mit einem Kursziel von 28 Euro.

 

Von einem soliden ersten Quartal sprach derweil Analyst Karsten Oblinger von der DZ Bank. Das Management habe den Ausblick für das Gesamtjahr zwar „nur“ bestätigt. Allerdings rechnet der Experte mit dem zweiten oder spätestens dritten Quartal mit einer leichten Anhebung des Ausblicks. Oblinger beziffert den fairen Wert der T-Aktie auf 26,50 Euro, das Votum lautet unverändert „Kaufen“.

 

Telekom-Chef Tim Höttges hat derweil auf der Telefonkonferenz einmal mehr Kritik an der Bundesnetzagentur geäußert. Die Ausbauauflagen für das Handynetz seien von der Kostenseite eine enorme Herausforderung. Bereits jetzt sei die Flächenabdeckung der Telekom in den niedrigen 90 Prozent. Nach dem Willen der Bundesnetzagentur sollen Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland Anfang 2030 jeweils 99,5 Prozent der Fläche mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde versorgen. Der Neuling 1&1 bekomme dagegen „wieder einmal einen Freifahrtschein“, so Höttges. In der Vergangenheit gab es bei 1&1 beim Netzausbau einige Versäumnisse, dennoch gebe es keine Konsequenzen.

 

Zuletzt ist bei der Deutschen Telekom wenig passiert. Doch operativ ist der Konzern auf Kurs. Langfristig spricht viel dafür, dass es mit der Aktie weiter nach oben geht. Die T-Aktie bleibt ein Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(18.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Ein Schiedsgericht in St. Petersburg hat laut einem Agenturbericht die Beschlagnahmung von Vermögenswerten der Deutschen Bank angeordnet. Betroffen seien bis zu 238 Millionen Euro an Wertpapieren, Immobilien und Guthaben des Kreditinstituts und seiner russischen Tochtergesellschaft, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine online veröffentlichte Entscheidung. Das Gericht habe dies auf Antrag eines russischen Gaskonzerns angeordnet.

 

"Es bleibt abzuwarten, wie diese Entscheidung von den russischen Gerichten umgesetzt wird und welche Folgen dies für unseren operativen Betrieb in Russland hat", erklärte ein Sprecher der Deutschen Bank gegenüber Dow Jones Newswires. Die Deutsche Bank sehe sich durch eine Entschädigungsvereinbarung mit einem Kunden vollständig abgesichert. "Wie in unserem Geschäftsbericht erläutert, hat die Deutsche Bank eine Rückstellung in Höhe von rund 260 Millionen Euro und einen entsprechenden Vermögensgegenstand aus Erstattungen im Rahmen der Entschädigungsvereinbarung erfasst", so der Sprecher weiter.              

 

Quelle: stock3.com

 

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Visa

(17.05.2024)

 

Visa ist schon lange die Nummer 1 bei Kreditkarten – aber der US-Konzern sieht nach wie vor Mittel und Wege, noch stärker zu werden. Visa führt nun eine Technik ein, mit der das Unternehmen mehr über die Kaufgewohnheiten seiner Kunden im Internet herausfindet. Wie steht es um die Visa-Aktie?

 

Die Technik ermöglicht es Visa, an Informationen auf der Grundlage der Einkaufshistorie der Kunden zu gelangen. Die Zustimmung der Nutzer vorausgesetzt, können Händler Verbrauchern personalisierte Angebote machen, während sie shoppen. Das funktioniert mit einem Daten-Token, das laut dem Unternehmen „mit KI-generierten Einblicken auf der Grundlage der Transaktionsdaten der Person versehen ist“.

 

Diese Lösung war eine von mehreren Innovationen, die Visa auf seinem jährlichen Payments Forum in San Francisco vorgestellt hat. Unter anderem hat der Konzern auch eine Karte präsentiert, mit der die Kunden flexibel zwischen Debit, Kredit, „Buy Now, Pay Later“ oder Prämienpunkten switchen können.

 

Aktuell sind 1,3 Milliarden Visa-Karten weltweit im Umlauf, der Konzern wickelt jährlich mehr als 200 Milliarden Transaktionen ab. Trotzdem ist noch viel Luft nach oben, denn nur jeder vierte Mensch hat eine Kreditkarte.

Visa ist seit März 2020 Empfehlung des AKTIONÄR. Performance seitdem: 77 Prozent. Die Aktie ist nur ein Stück weit vom Rekordhoch entfernt. DER AKTIONÄR bleibt bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

Coinbase

(17.05.2024)

 

Coinbase erhält vor dem Wochenende Rückenwind von den Analysten der Bank of America, die ihre Verkaufsempfehlung für die Aktie des Kryptobörsenbetreibers in einer aktuellen Studie gestrichen haben. Nach dem heftigen Dämpfer am gestrigen Donnerstag können die Anleger diese Unterstützung auch gut brauchen.

 

In seiner Analyse lobt Mark McLaughlin von der Bank of America vor allem die Disziplin des Unternehmens bei der Senkung der Kosten sowie der Diversifizierung der Strategie. Die umfangreichen Kostensenkungen dürften seiner Einschätzung nach dazu führen, dass Coinbase auch in Zukunft profitabel bleiben wird. Darüber hinaus sollte die „zunehmende Diversifizierung der Einnahmequellen“ die Volatilität auf der Ertragsseite mindern.

 

Damit zielt er auf die Bestrebungen des Managements ab, die Abhängigkeit vom klassischen Handelsgeschäft durch neue Produkte und Dienstleistungen zu senken. Denn bislang erwirtschaftet Coinbase den Großteil des Konzernumsatzes in Form von Transaktionsgebühren im Privatkundengeschäft. Die Einnahmen mit Verwahr- und Service-Angeboten sind zuletzt aber ebenfalls stark gestiegen – wenn auch von vergleichsweise niedrigem Niveau aus.

 

Zudem verweist der Analyst auf die positiven Aussichten am Kryptomarkt. „Das aktuelle makroökonomische Umfeld hat sich positiv auf den Anstieg der Marktkapitalisierung und des Handelsvolumens von Kryptowährungen ausgewirkt“, so McLaughlin. Das dürfte Coinbase als einem der größten und wichtigsten Handelsplätze für digitale Assets in die Karten spielen.

 

Als Risikofaktoren hat er den nach wie vor hohen Anteil der Transaktionserlöse am Gesamtumsatz sowie juristische Unwägbarkeiten im Zusammengang mit dem schwelenden Rechtsstreit mit der SEC identifiziert. Dennoch blickt er nun optimistischer auf das Unternehmen und hat die Aktie von „Underweight“ auf „Neutral“ hochgestuft.

 

Die Coinbase-Aktie reagiert auf das Upgrade am Freitag mit einem Plus von rund 2,5 Prozent und kann damit zumindest einen Teil der Vortagesverluste aufholen. Ein Medienbericht, wonach der US-Börsenbetreiber CME Group neben dem Handel mit Bitcoin-Futures künftig auch den Spot-Handel mit der Digitalwährung anbieten will, hatten die Aktie am Donnerstag nämlich neun Prozent ins Minus gedrückt – der größte Tagesverlust seit Januar.

 

Für Coinbase geht eine turbulente Woche – vom dreistündigen Systemausfall am Dienstag über den Rebound am Kryptomarkt zur Wochenmitte bis hin zum CME-Schock am Donnerstag – damit halbwegs versöhnlich zu Ende. Auf Wochensicht steht die Aktie nahezu unverändert da.

 

Das bedeutet aber auch, dass investierte Anleger weiterhin den mehrfach nachgezogenen Stopp bei 175 Euro im Auge behalten sollten. Grundsätzlich bleibt DER AKTIONÄR aber bullish für den Krypto-Profiteur.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(17.05.2024)

 

Am letzten Tag der Handelswoche herrscht wieder Partystimmung bei den Edelmetallen. Der Goldpreis zieht deutlich an und notiert mittlerweile nur noch knapp ein Prozent unter dem Allzeithoch bei 2.430 Dollar. Der Silberpreis ist indes bereits über das Mehrjahreshoch aus dem April bei 29,79 Dollar gesprungen und notiert nun über der Marke von 30 Dollar.

 

Letztmals so hoch lag der Silberpreis Anfang des Jahres 2013. "An den Märkten zeichnet sich in diesem Jahr zwar verstärkt die Meinung ab, dass die Federal Reserve die Zinsen länger hochhalten wird", stellt Mobeen Tahir von WisdomTree fest. Das lasse die Renditen und den US-Dollar auf robusten Niveaus verharren. "Gold konnte diesen beiden Kräften, die eigentlich als Gegenwind für das Edelmetall gelten, trotzen." Er geht davon aus, dass die geopolitischen Spannungen und die hartnäckige Inflation den Goldpreis weiter stützen werden.

 

Rohstoffanalystin Dora Borbély von der DekaBank sieht keine Erklärung für die Rally. Denn weder der US-Dollar, noch die Zinsen hätten dem Goldpreis Unterstützung geboten. Auch die Ende April vom World Gold Council veröffentlichten Daten zur physischen Goldnachfrage im ersten Quartal hätten keine schlüssigen Gründe geliefert.

 

"Die Goldnachfrage der Zentralbanken fiel zwar wie erwartet kräftig aus, war aber nicht stärker als im Vorjahresquartal." Und der private Konsum sei weitgehend unverändert geblieben. "All dies erklärt aus unserer Sicht den Goldpreisanstieg nicht vollständig, weshalb wir weitere Preiskorrekturen erwarten." Die Bank sieht den Goldpreis in zwölf Monaten bei 2.170 US-Dollar. Doch die Mehrheit der Markteilnehmer ist für das Edelmetall offenbar weitaus bullisher gestimmt.

 

Es sieht gut aus für den Gold- und den Silberpreis. Die Produzenten der beiden Edelmetalle reiben sich nun natürlich die Hände.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(17.05.2024)

 

Microsoft hat am Donnerstag angekündigt, den Cloud-Computing-Kunden eine Plattform mit Chips für künstliche Intelligenz von AMD anzubieten. Diese sollen mit den Komponenten von Nvidia konkurrieren. Damit will sich der Cloud-Riese von dem Nvidia-Monopol lösen und sich so zukünftig Vorteile verschaffen.

 

Microsoft will seine Position im Cloud-Computing-Markt stärken und plant dafür die Einführung einer neuen Plattform, die speziell mit KI-Chips von AMD ausgestattet ist. Damit will Microsoft eine direkte Konkurrenz zu Nvidia schaffen. Die neue Plattform wird Cluster von AMDs MI300X AI-Chips über den Azure-Dienst zugänglich machen, was eine Alternative zu den schwer erhältlichen H100 GPUs von Nvidia bietet. Dies könnte Microsoft einen Vorteil im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach leistungsfähigen KI-Lösungen verschaffen.

 

Darüber hinaus hat Microsoft eine Vorschau auf die Cobalt 100 Custom-Prozessoren, die im Rahmen der bevorstehenden Build Developer Conference vorgestellt werden, gegeben. Diese Prozessoren sollen eine um 40 Prozent höhere Leistung im Vergleich zu anderen Prozessoren auf Basis der bisher genutzten Arm-Technologie bieten und sind bereits bei Unternehmen wie Snowflake im Einsatz. Die Cobalt 100 Prozessoren sind so konzipiert, dass sie mit Amazons Graviton-CPUs konkurrieren können.

 

Die kanadische Bank RBC hob das Kursziel darüber hinaus für Microsoft von 450 auf 500 Dollar an und beließ die Einstufung auf „Overweight“. Analyst Rishi Jaluria sehe jetzt insgesamt den Wachstumskurs und die Führungsrolle des Softwarekonzerns im Bereich der KI positiver. KI bleibe einer der wichtigsten Treiber für Microsoft.

 

Microsoft bleibt in Sachen KI ganz vorne mit dabei und arbeitet weiter an neuen Chips und Prozessoren, um sich unabhängiger zu machen. Deshalb bleibt die Aktie mit einem Kursziel von 470 Dollar ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(17.05.2024)

 

In einem schwächeren Gesamtmarktumfeld sticht die Aktie der Online-Apotheke Redcare Pharmacy mit einem kräftigen Minus heraus. Nur der Versorger E.on notiert wegen des Dividendenabschlags ähnlich kräftig in der Verlustzone. Für Redcare bedeutet das dicke Minus nichts Gutes, wenn man sich den Chart einmal genau betrachtet.

 

Mit einem Kurs von rund 114 Euro notiert die MDAX-Aktie zur Mittagszeit auf dem tiefsten Stand seit Mitte November. Nicht nur, dass sie sich damit weiter von der wichtigen 200-Tage-Linie entfernt hat, sie liegt gleichzeitig unterhalb der wichtigen Unterstützung von 115 Euro.

 

Aus technischer Sicht droht jetzt eine Beschleunigung des Abwärtstrends. Gibt es nicht zeitnah eine tschnische Gegenbewegung, dürfte der Unterstützungsbereich um 110 Euro in den Fokus rücken. Sollte auch diese Marke nachhaltig unterschritten werden, könnte Redcare sogar wieder in den Bereich von 100 Euro fallen.

 

Das Momentum ist definitiv nicht mehr auf der Seite von Redcare. Im Gegenteil: Die Aktie droht weiter zu fallen und den Stoppkurs des AKTIONÄR (112 Euro) zu durchbrechen. Anleger sollten den im Blick haben.

 

Quelle: Der Aktionär

Sartorius

(17.05.2024)

 

Der gestrige Kapitalmarkttag von Sartorius hat die Marktteilnehmer nicht vom Hocker gerissen, die Aktie verlor daraufhin deutlich. Auch eine erweiterte Zusammenarbeit mit dem bekannten KI-Highflyer sorgte für keine positiven Impulse (DER AKTIONÄR berichtete). Im Anschluss des Events haben einige Analysten die Vorzüge von Sartorius erneut genauer unter die Lupe genommen.

 

Barclays-Analyst Charles Pitman sieht die Produkte des Labor- und Pharmazulieferers und dessen Fähigkeit zur Wachstumssteigerung auf längere Sicht zunehmend positiv. Mit Blick auf die Ziele für 2024 sei aber zunächst Vorsicht geboten, da der Ausblick auf das zweite Quartal enttäusche, so der Experte. Mit einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung sei erst einmal nicht zu rechnen. Pitman sieht derzeit nur Luft bis 290 Euro, sein Votum lautet "Equal-weight".

 

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Sartorius indes nach dem Kapitalmarkttag mit "Equal-weight" und einem Kursziel von 315 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Details des Managements zur erwarteten Geschäftsentwicklung zeigten, dass das zweite Quartal des Labor- und Pharma-Ausrüsters wohl schwächer als erwartet ausfallen werde, meint Analyst Thibault Boutherin. Damit hingen die Jahresziele nun noch mehr von einer Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Hälfte ab. Eine Senkung des Ausblicks für 2024 oder eine Einengung der Zielspannen nach unten werde damit wahrscheinlich.

 

Laut Deutsche-Bank-Analyst Falko Friedrichs bleibe der Erholungspfad bei Sartorius "steinig". Der Experte sieht ebenfalls wenig Upside-Potenzial und beziffert den fairen Wert nun auf 280 Euro (zuvor: 285 Euro). Die Einstufung lautet nur "Hold".

 

Das gleiche Votum vergibt auch Michael Heider, Analyst bei Warburg Research. Sein Kursziel allerdings: 320 Euro. Der Kapitalmarkttag des Laborausrüsters habe die hervorragende Positionierung am Markt unterstrichen, so Heider. Als Schwachstelle machte der Experte allerdings das China-Geschäft aus.

 

Der Kapitalmarkttag von Sartorius impliziert ein schwaches zweites Quartal, die Jahresprognose erscheint in Gefahr. DER AKTIONÄR findet Sartorius generell spannend und das Produktportfolio vielversprechend. Derzeit drängt sich allerdings sowohl fundamental als auch charttechnisch kein Einstieg beim DAX-Wert auf.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(17.05.2024)

 

Die EU zwingt Microsoft unter dem Digital Service Act zur Herausgabe von Informationen zu AI-Risiken bei der Suchmaschine Bing.                          

 

Quelle: stock3.com

Tencent

(17.05.2024)

 

China geht einen weiteren Schritt, um seine Wirtschaft wieder zu beschleunigen. Am Donnerstag schaffte die People's Bank of China den landesweiten Mindesthypothekenzinssatz ab und senkte die Mindestanzahlung für Immo-Erstkäufer auf 15 Prozent und für Zweitwohnungen auf 25 Prozent. Zuvor lagen die Quoten bei 20 beziehungsweise 30 Prozent.

 

Peking sagte auch, dass lokale Regierungen Wohnungen zu "angemessenen" Preisen erwerben und sie in bezahlbaren Wohnraum umwandeln sollten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf den chinesischen Vizepremier He Lifeng berichtete. "Der Immobiliensektor steht im Zusammenhang mit dem Interesse der Massen und dem großen Thema der wirtschaftlichen Entwicklung", sagte He. Es sei notwendig, "die lokalen Regierungen, die Entwickler und die Finanzinstitute in die Verantwortung zu nehmen."

 

Nicht nur die Aktien verschiedener Immobilien-Unternehmen schossen aufgrund der News in die Höhe, sondern auch der technologielastige Hang Seng profitierte und ging mit einem Plus von knapp einem Prozent aus dem Handel. Damit kommt er innerhalb der letzten vier Wochen auf einen Zuwachs von mehr als 20 Prozent.

 

Dass die Wirtschaft in China wieder anläuft, spiegelt sich auch in den jüngsten Daten wider. So wuchs die Industrieproduktion im April auf Jahressicht um 6,7 Prozent. Die Experten hatten nach 4,5 Prozent im Vormonat lediglich mit einem Wert von 5,5 Prozent gerechnet. Zudem fiel die Arbeitslosenquote mit 5,0 Prozent niedriger aus als die prognostizierten 5,2 Prozent.

 

Die chinesische Wirtschaft dürfte angesichts der jüngsten Zahlen das Schlimmste hinter sich haben. Dass die Regierung trotz dieser Tatsache zusätzliche stimulierende Maßnahmen ergreift, sollte sich mittelfristig weiter positiv auf die Aktienmärkte auswirken. DER AKTIONÄR hat neben den China-Basisinvestments Alibaba, Tencent und Xiaomi in Ausgabe 20/204 drei weitere heiße Neuempfehlungen ausgesprochen.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(17.05.2024)

 

Die neuen Bitcoin-ETFs erfreuen sich nicht nur bei Privatanlegern großer Beliebtheit, auch die Profis greifen ordentlich zu. Noch nie wurden in so kurzer Zeit von so vielen Banken, Hedgefonds und Vermögensverwaltern auch nur annähernd große Mengen an ETFs gekauft wie beim Bitcoin.

 

Aus den frisch veröffentlichten 13F-Reports geht hervor, dass im ersten Quartal insgesamt 937 Institutionen, darunter sogar ein Pensionsfond, in Bitcoin-ETFs investiert haben. Das ist ein nicht nur ein neuer Rekord, sondern geradezu „umwerfend“, wie Bloomberg-Analyst Eric Balchunas die enorme Nachfrage bezeichnete.

 

Normalerweise seien schon 20 Profi-Investoren nach so kurzer Zeit viel für einen neuen ETF, so Balchunas, aber allein der IBIT-Bitcoin-ETF von Blackrock wurde bereits von 414 verschiedenen Institutionen gekauft.

 

Den bisherigen Rekord für den besten Start einer neuen ETF-Kategorie hält Gold. Hier waren bei der Veröffentlichung der ersten 13F-Filings nach dem Start im Jahr 2004 insgesamt 95 verschieden Großanleger investiert. Beim Bitcoin sind es jetzt mit 937 annähernd zehn Mal so viele. Das sei „absolut überragend“ sagt Matt Hougan, der CIO von Bitwise, einem der Bitcoin-ETF-Anbieter. Und diese große Zahl deute auf weitaus größere Nachfrage hin. Denn institutionelle Anleger wären zu Beginn mit ihren Investments sehr vorsichtig, ehe sie dann im nächsten Schritt die volle Allokation eingingen, so Hougan.

 

Durch diesen Rekordauftakt der Bitcoin-ETFs geraten jetzt die noch nicht investierten Hedgefonds und Vermögensverwalter durchaus unter Druck. Denn in Anbetracht des knappen Bitcoin-Angebots wissen sie, dass zu langes Warten teuer werden kann. Diese Konstellation kann den Bitcoin nun schnell in Richtung Allzeithoch (73.700 Dollar) und darüber hinaus treiben

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(17.05.2024)

 

Das Aus kam überraschend: AWS-Chef Adam Selipsky verlässt nach langer Zeit das Unternehmen, um mehr Zeit für private Dinge zu haben. Nachfolger des 57-jährigen wird Matt Garman. Eine gute Entscheidung von Amazon-CEO Andy Jassy? Citi-Analyst Ronald Josey hat eine klare Meinung – genau wie der scheidende Selipsky.

 

„Auch wenn wir diese Nachricht nicht erwartet haben: Wir glauben, dass der Übergang reibungslos erfolgen wird“, so Josey in seiner aktuellen Studie. AWS sei in einer Position der Stärke, da sich die Umsätze wieder beschleunigen, weil die Nachfrage nach Arbeitslast-Outsourcing steige. Auch das Interesse an KI-Lösungen nehme zu. „Das führt dazu, dass die Gesamtmargen bei AWS steigen.“

 

Für das laufende Jahr erwartet der Citi-Analyst ein AWS-Umsatzplus von 17,3 Prozent auf 107 Milliarden Dollar. Die Amazon-Aktie sei für ihn nach wie vor ein Kauf, sein Kursziel: 245 Dollar.

 

Noch-AWS-Chef Selipsky ist ebenfalls der Meinung, dass sich niemand Sorgen um das Cloud-Unternehmen machen muss, wenn er weg ist. „Die Zukunft von AWS ist rosig.“

 

AWS ist Amazons Perle – die Aktie bleibt für den AKTIONÄR ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(17.05.2024)

 

Der Goldpreis hält sich in Schlagdistanz zu einem Allzeithoch. Doch trotz der Rally sieht Simon Marcotte, CEO von Northern Superior Resources, noch reichlich Luft nach oben. Das macht er in einem Interview mit Kitco Mining klar.

 

Marcotte führt den jüngsten Anstieg des Goldpreises auf die Käufe der Zentralbanken und die verstärkte Nachfrage aus Asien zurück, insbesondere aufgrund des schwächelnden Yen. Er prognostiziert, dass Gold bei sinkenden Realzinsen weiter an Fahrt gewinnen wird, was zu höheren Aktienbewertungen in diesem Sektor führen wird.

 

„Ich glaube nicht einmal, dass dies die erste Runde ist“, sagte Marcotte. „Wir werden sehen, dass Gold gut abschneidet. Gold steigt im Moment, weil die Zentralbanken kaufen... und auch die asiatische Nachfrage nach Gold ist groß. Der Yen deflationiert sehr schnell. Ich möchte nicht sagen, dass er kollabiert, aber er bricht zusammen. Die japanische Zentralbank hat Schwierigkeiten, ihre Währung zu halten.“

 

"Die Realzinsen beginnen zu sinken, und das ist der Punkt, an dem die Aktienkurse aufholen werden. Der Immobilienmarkt wird nicht in der Lage sein, höhere Zinsen aufrechtzuerhalten, daher sinken die Realzinsen und Gold steigt."

 

Marcotte sprach auch über die jüngste Zunahme von Fusionen und Übernahmen im Bergbausektor, die durch die gestiegene Rentabilität und die Notwendigkeit größerer Unternehmen, ihre Reserven aufzufüllen, bedingt ist. Marcotte sieht diesen Trend als Anzeichen für einen neuen Rohstoffzyklus und einen positiven Ausblick für die Branche.

 

Gold ist kurzfistig reif für eine Konsolidierung, aber mittelfristig stehen die Ampeln weiter auf grün. Sowohl aus fundamentaler als auch aus technischer Sicht. DER AKTIONÄR hält im laufenden Jahr Kurse von 2.700 bis 2.800 Dollar für möglich – bei einem Überschießen nach oben könnten selbst 3.000 Dollar attackiert werden.

 

Derivate-Experte Harald Gabel sieht überdies Chancen bei dem weltgrößten Goldproduzenten Newmont. "Mit dem Discount-Optionsschein ME53V8 sind rund 70 Prozent Wertzuwachs möglich, wenn die Aktie bis Dezember 2024 auf 43 Dollar steigt."

 

Quelle: Der Aktionär

Walmart

(17.05.2024)

 

Die Walmart-Aktie ist mit einem Kurssprung von rund sieben Prozent in den Donnerstagshandel gestartet. Die Einzelhandelskette veröffentlichte am Nachmittag ihre Quartalszahlen und konnte die Anleger mit diesen überzeugen. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn pro Aktie lagen über den Prognosen der Analysten.

 

Walmart hat wieder einmal ein Quartal mit Umsatzwachstum verzeichnet. Zudem erhöhte der Konzern die Prognose für das das Gesamtjahr leicht, da die Angebote für Essentials und Rabatte die Verbraucher weiterhin anlocken dürften.

 

Walmart erwartet nun, dass das bereinigte Ergebnis am oberen Ende oder leicht über der ursprünglichen Prognose von 2,23 bis 2,37 Dollar pro Aktie liegen wird und das Umsatzwachstum für das Gesamtjahr zwischen drei und vier Prozent betragen wird.

 

"Diese Ergebnisse sind nicht inflationsgetrieben", sagte CEO Doug McMillo. Zuwächse bei den Einheiten, Transaktionen und Marktanteilen trugen zu einer stärkeren Leistung bei, fügte er hinzu.

 

Die starken Quartalszahlen katapultieren die Aktie von Walmart auf ein neues Allzeithoch, wodurch sie gleichzeitig ein frisches Kaufsignal erzeugt. Aber nicht nur für den Einzelhandelskonzern sind die jüngsten Zahlen ein positives Signal, sondern auch für die gesamte US-Wirtschaft. Die Konsumlaune der Amerikaner hält weiter an, wodurch auch der Dow Jones ein neues Allzeithoch markiert und erstmals die historische Marke von 40.000-Punkten überschritten hat.

 

Walmart ist ein Dauerläufer und entsprechend schon seit Ausgabe 35/18 auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR. Wer bereits damals zugegriffen hat, kann sich über eine Rendite von mittlerweile mehr als 100 Prozent freuen. Aber auch für einen Neueinstieg ist es noch nicht zu spät. Wer noch nicht dabei ist, nutzt das Kaufsignal in Form des neuen Allzeithochs, um sich ein paar Stücke ins Depot zu legen.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(17.05.2024)

 

Wie erwartet standen die Probleme bei der Postbank gestern im Mittelpunkt bei der diesjährigen Hauptversammlung der Deutschen Bank. Gerade Großaktionäre sparten dabei nicht mit Kritik, die Aktie gab nach. Von der erst kürzlich gerissenen Kurslücke hat sich der Kurs damit wieder entfernt.

 

Das Postbank-Durcheinander hat der Deutschen-Bank-Führung viel Kritik von Aktionärsseite eingebracht. „Die Probleme bei der IT-Migration der Postbank sind eine Blamage. Eine Bank darf ihre Kunden nicht so im Regen stehen lassen, wie das bei der Postbank geschehen ist“, sagte Fondsmanagerin Alexandra Annecke von Union Investment am Donnerstag bei der Hauptversammlung, die erneut nicht als Präsenzveranstaltung stattfand.

 

Deka-Vertreter Andreas Thomae bilanzierte, in der Privatkundenbank habe es im vergangenen Jahr „lichterloh gebrannt“: „Die vielen Kundenbeschwerden im Zuge der Postbank-Integration haben Sie nicht nur Geld, sondern auch Reputation gekostet.“

 

Die Übertragung des Kundengeschäfts der Postbank auf die Computersysteme der Deutschen Bank im vergangenen Jahr hatte nicht reibungslos funktioniert. Zeitweise konnten Kunden nicht auf Konten zugreifen, Baufinanzierungen verzögerten sich, Menschen mit Pfändungsschutzkonten kamen vorübergehend nicht an dringend benötigtes Geld. Weil sich die Probleme häuften, schickte die Finanzaufsicht Bafin einen Sonderbeauftragten.

 

Sowohl Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts als auch Konzernchef Christian Sewing bekräftigten in ihren bereits vorab veröffentlichten Reden zur Hauptversammlung, die Bank sei in diesem Fall ihrem Qualitätsanspruch nicht gerecht geworden und habe Kunden enttäuscht. Klar sei, dass die Bank „noch mehr Arbeit“ vor sich habe, um ihren „Kundenservice weiter zu verbessern“, führte Sewing aus.

 

Allerdings zeichnete sich in Sachen Postbank jüngst weiterer Ärger für Deutschlands größtes Geldhaus ab: In einem seit Jahren laufenden Rechtsstreit mit ehemaligen Postbank-Aktionären deutete das Oberlandesgericht (OLG) Köln an, dass es zugunsten der Kläger entscheiden könnte. Die Deutsche Bank legte daher vorsorglich 1,3 Milliarden Euro zurück - eine Bürde für das Konzernergebnis des laufenden Jahres. Im Kern geht es um die Frage, ob die 2010 beschlossene Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre angemessen war und ob die Deutsche Bank nicht schon vor dem öffentlichen Übernahmeangebot für die Postbank 2010 faktisch die Kontrolle über das Bonner Institut hatte.

 

Deka-Vertreter Thomae zeigte sich verärgert angesichts der plötzlichen Milliardenrückstellung, die die Bank nur einen Tag nach einem rekordverdächtigen Quartalsergebnis öffentlich gemacht hatte: „Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 1,3 Milliarden Euro. Quasi aus dem Nichts. Wie konnte es zu solch einer Fehleinschätzung von Ihrer Seite kommen, Herr Sewing?“ Konzernchef Sewing betonte: „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die Deutsche Bank vor dem Wirksamwerden des Kaufvertrages und auch vor Freigabe des Kaufvertrages durch die Kartellbehörden und die Bafin noch keine Kontrolle über die Postbank hatte.“

 

Im Zuge der Hauptversammlung gab die Aktie gestern nach und schloss etwas tiefer. Damit hat sie sich wieder von 16-Euro-Marke entfernt. Tatsächlich hat die Deutsche Bank durch die Aktionen rund um die Postbank bei Kunden und Aktionären Vertrauen eingebüßt. Ob die Rückstellung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro benötigt wird, ist aber noch nicht klar.

 

Der Kurs tut sich in einem ersten Anlauf schwer die Kurslücke bei 16,03/16,47 Euro zu schließen. Langfristig bleibt die Aktie aber interessant, denn die Ausschüttungen sollen deutlich steigen. Investierte bleiben dabei und ziehen den Stoppkurs auf 12,80 Euro nach.

 

Quelle: Der Aktionär

Waste Management

(17.05.2024)

 

Waste Management erwägt laut einem Bericht von Reuters sein erneuerbares Gas-Geschäft für drei Milliarden Dollar zu verkaufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Tencent

(17.05.2024)

 

LONDON (Dow Jones) - Prosus und die südafrikanische Muttergesellschaft Naspers haben Fabricio Bloisi zum Konzernchef ernannt. Er löst damit Interimschef Ervin Tu ab, der Präsident und Chief Investment Officer wird.

Bloisi ist derzeit Chef von iFood, einem Unternehmen für Lebensmittellieferungen in Lateinamerika, das er 2013 übernommen hat, teilte die niederländische Investmentgruppe Prosus am Freitag mit.

 

"Fabricio ist ein bewährter Unternehmer und Innovator mit tiefen Wurzeln im Betrieb, Aufbau und der Skalierung von Technologieunternehmen von Weltrang in Wachstumsmärkten", so Prosus.

 

Bloisi wird im Juli die Nachfolge von Interimschef Tu antreten, der das Unternehmen in den vergangenen acht Monaten übergangsweise geleitet hat.

 

Prosus, der Hauptaktionär des chinesischen Tech-Giganten Tencent, teilte weiter mit, die strategischen Ziele blieben unverändert. Das Unternehmen sei nach wie vor auf dem besten Weg, seine Erwartungen für das Jahr zu erfüllen. Dazu gehören das Erreichen eines konsolidierten E-Commerce-Handelsgewinns im zweiten Halbjahr und die Fortsetzung des Aktienrückkaufprogramms, hieß es.

 

Quelle: Der Aktionär

GSK

(17.05.2024)

 

LONDON (Dow Jones) - GSK hat seinen verbleibenden Anteil an Haleon für 1,25 Milliarden britische Pfund verkauft. Der britische Pharmakonzern hat damit die schrittweise Veräußerung von Anteilen an dem Unternehmen, das 2019 aus einem Joint Venture mit Pfizer hervorgegangen ist, abgeschlossen.

 

GSK hat nach eigenen Angaben 385,3 Millionen Aktien von Haleon zu je 324 Pence verkauft. Der Preis lag 2,5 Prozent unter dem Schlusskurs von Haleon von 332,40 Pence am Donnerstag. GSK hat seine Beteiligung an Haleon seit Mai letzten Jahres reduziert, während der US-Pharmariese Pfizer seinen Anteil von 32 Prozent im März auf 22,6 Prozent verringert hat.

 

Haleon wurde im Juli 2019 aus der Fusion der Consumer-Healthcare-Sparten von GSK und Pfizer gegründet. Im Juli 2022 wurde es ausgegliedert und an der Londoner Börse notiert.

Quelle: stock3.com

 

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Sartorius

(16.05.2024)

 

Mit einem Minus von gut sieben Prozent rangiert die Aktie des Laborausrüsters Sartorius am Donnerstag klar am Ende des deutschen Leitindex. Damit steuert der Wert wieder in Richtung Jahrestief zu. Selbst die gute Neuigkeit, dass die Göttinger ihre Zusammenarbeit mit dem KI-Überflieger Nvidia ausweiten, findet am Markt keinen Anklang.

 

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) will das Duo die Arzneimittelforschung und -herstellung vorantreiben. Geplant ist unter anderem die Erforschung fortschrittlicher Technologien, um neue Therapien schneller zum Patienten zu bringen. In Zukunft planen Sartorius und Nvidia grundlegende Modelle zu erstellen, die auf den umfangreichen und einzigartigen Datensätzen der Göttinger basieren. Seit 2020 arbeiten Sartorius und Nvidia bereits zusammen.

 

„Biologische Wechselwirkungen sind außerordentlich komplex. Die bessere Nutzung von Daten durch die Integration von biowissenschaftlichem Fachwissen mit KI-Lösungen ist ein vielversprechender Ansatz, um die biopharmazeutische Arzneimittelforschung und -herstellung zu vereinfachen und zu beschleunigen", ist Sartorius-CTO Prof. Dr. Oscar-Werner Reif überzeugt. "Diese erweiterte Zusammenarbeit mit Nvidia wird dazu beitragen, relevante technologische Innovationen für unsere Kunden und letztlich für die Patienten zu entwickeln."

 

Doch die gute Meldung verpufft. Dabei kam auch UBS-Experte Matthew Weston mit einem durchaus positiven Eindruck aus einem Dinner mit dem Management im Vorfeld des Kapitalmarkttags. Man wolle den Anlegern die Probleme im ersten Quartal erläutern und die Quartalstrends besser berechenbar machen, so Weston.

 

Mitte April sind die Vorzüge von Sartorius bereits deutlich unter die Räder gekommen. Ein schwaches erstes Quartal sorgte hierbei für den Abverkauf. Aus charttechnischer Sicht ist nun wichtig, dass der Titel die April-Tiefs verteidigen kann. Sonst droht ein weiterer Kursrutsch in Richtung 52-Wochen-Tief aus dem Herbst 2023. Anleger verharren vorerst an der Seitenlinie und warten eine klare Chartaufhellung ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Roche

(16.05.2024)

 

Mit einem Plus von knapp vier Prozent gehört die Aktie des Pharma-Riesen Roche am Donnerstag zu den stärksten Gewinnern auf dem Schweizer Kurszettel. Vielversprechende Daten zu einem potenziellen Wirkstoff zur Behandlung von Fettleibigkeit (Adipositas) treiben an. Somit wächst die Hoffnung der Marktteilnehmer, dass sich Roche langfristig ein Stück vom wachstumsstarken Markt, in den Eli Lilly und Novo Nordisk führend sind, sichern kann.

 

Daten aus einer Phase-1b-Studie haben gezeigt, dass der Wirkstoff CT-388 das Gewicht reduziert. Wie Roche mitteilte, hat die einmal wöchentliche Behandlung mit der Substanz innerhalb von nur sechs Wochen zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 18,8 Prozent geführt. Auch auf den Blutzuckerspiegel hatte CT-388 eine normalisierende Wirkung.

 

Analyst Peter Welford vom Investmenthaus Jefferies sprach von günstigen Daten. Es liege aber noch ein weiter Weg vor einer möglichen Zulassung. Zudem sei das Potenzial in dem hart umkämpften Markt schwer abzuschätzen. Es bleibe abzuwarten, ob sich die hohen Kosten für den Wirkstoff rechnen werden. Analyst Stefan Schneider von der Schweizer Investmentbank Vontobel rechnet mit einer Markteinführung frühestens gegen Ende des Jahrzehnts.

 

Roche hat sich den Zugriff auf die Substanz durch die milliardenschwere Übernahme von Carmot Therapeutics (DER AKTIONÄR berichtete) im Dezember vergangenen Jahres gesichert. Die Schweizer ließen sich die Biotech-Gesellschaft satte 2,7 Milliarden Dollar kosten. Weitere 400 Millionen Dollar könnten in Form von weiteren Meilensteinzahlungen fließen.

 

Roche ist mit der Akquisition auf den "Adipositas-Zug" aufgesprungen. Die Geschäfte der beiden führenden Unternehmen in diesem Markt, namentlich Eli Lilly aus den USA und Novo Nordisk aus Dänemark, boomen dank der Abnehmmittel. Entsprechend besser haben sich die Werte auch im Vergleich zum Papier von Roche entwickelt (siehe Vergleichschart unten).

 

Roche erntet die ersten Früchte der milliardenschweren Carmot-Übernahme. Bis zu einer potenziellen Zulassung werden allerdings noch einige Jahre vergehen. Im Adipositas-Sektor favorisiert DER AKTIONÄR weiterhin den dänischen Dauerbrenner Novo Nordisk. Das Papier von Eli Lilly hingegen bleibt eine Halteposition, ein Einstieg bei Roche drängt sich vorerst nicht auf

 

Quelle: Der Aktionär

JD.com

(16.05.2024)

 

Die Aktie von JD.com springt am Donnerstagnachmittag um rund vier Prozent nach oben. Der chinesische E-Commerce-Konzern konnte die Anleger sowohl mit seinen Umsatz- als auch Gewinnzahlen des ersten Quartals positiv überraschen. Auch für das restliche Jahr bleibt die Firmenführung optimistisch.

 

JD.com meldete im ersten Quartal einen Gewinn von umgerechnet 78 Dollar-Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 36 Milliarden Dollar. Damit fielen beide Werte besser aus als im Vorhinein von den Analysten prognostiziert. Diese hatten beim Umsatz mit 35,7 Milliarden Dollar gerechnet, beim Gewinn pro Aktie waren sie lediglich von 65 Cent ausgegangen.

 

"Das Jahr 2024 ist geprägt von Umsetzung, und wir sehen bereits messbare Ergebnisse im gesamten Geschäft", sagte Sandy Xu, CEO von JD.com. "Insbesondere im ersten Quartal hat unser Fokus auf die Nutzererfahrung zu einem starken Wachstum bei der Anzahl der aktiven Nutzer sowie der Kundenbindung geführt."

 

Das Management des Unternehmens liefere in einem schwierigen operativen Umfeld weiterhin eine starke Leistung ab, sagte ein Analyst. Diese Meinung teilen auch die bei Bloomberg gelisteten Experten. 34 der 45 aufgeführten Analysten raten bei den Papieren zum Kauf, das Anlagevotum der übrigen elf lautet „Halten“. Zum Verkauf rät indes niemand. Das spiegelt sich auch im durchschnittlichen Kursziel von 37,15 Dollar wider, was einem Aufwärtspotenzial von rund zehn Prozent entspricht.

 

"Das Jahr 2024 ist geprägt von Umsetzung, und wir sehen bereits messbare Ergebnisse im gesamten Geschäft", sagte Sandy Xu, CEO von JD.com. "Insbesondere im ersten Quartal hat unser Fokus auf die Nutzererfahrung zu einem starken Wachstum bei der Anzahl der aktiven Nutzer sowie der Kundenbindung geführt."

 

Dass die chinesische Wirtschaft das Schlimmste hinter sich haben dürfte, zeigt sich auch in den jüngsten Zahlen von JD.com. Nach einem derart steilen Anstieg drängt sich aber kein sofortiger Einstieg auf, Rücksetzer sind allerdings eine gute Gelegenheit, um ein paar Stücke einzusammeln.

 

Quelle: Der Aktionär

Johnson & Johnson

(16.05.2024)

 

Johnson & Johnson übernimmt Proteologix für $850 Mio in bar.                                                              

Quelle: stock3.com

Amazon

(16.05.2024)

 

Amazon: Arizona Attorney General Mayes verklagt Amazon wegen unlauterer und irreführender Praktiken.                

Quelle: stock3.com

Bitcoin

(16.05.2024)

 

Der Bitcoin ist wieder auf 66.000 Dollar gestiegen. Dieser Anstieg ist vor allem mit der wieder deutlich zunehmenden Nachfrage nach den Bitcoin-ETFs zu erklären. Die Netto-Mittelzuflüsse haben in den zurückliegenden Tagen wieder deutlich Fahrt aufgenommen. Am Montag waren es 66 Millionen Dollar, am Dienstag 101 Millionen Dollar und gestern dann sogar 303 Millionen Dollar.

 

Und mittlerweile ist klar, dass nicht nur Privatanleger die Bitcoin-ETFs kaufen, sondern auch die Profis schon ordentlich zugreifen bzw. zugegriffen haben. Denn bis gestern mussten alle Investoren mit einem Anlagevolumen von mehr als 100 Millionen Dollar ihre Positionen zum Ende des ersten Quartals offenlegen (13F-Filing) Und da kamen doch recht viele Bitcoin-ETF-Positionen zum Vorschein, teilweise auch in stattlicher Höhe.

 

Den größten ETF-Bestand hat sich der Hedgefonds Millennium Management zusammengekauft, dessen Positionen in vier verschiedenen ETFs zusammengerechnet einen Gegenwert von 1,8 Milliarden Dollar hat. Ohnehin finden sich recht viele Hedgefonds unter den großen ETF-Käufern. Aber auch zahlreiche große Vermögensverwalter haben schon kräftig eingekauft. Allein die zehn größten Bestände der insgesamt rund 700 Institutionen, die Bitcoin-ETFs gekauft haben, kommen auf einen Gegenwert von über fünf Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Als im Jahr 2004 die ersten – und langersehnten – Gold-ETFs auf den Markt kamen, hatten bei der ersten 13F-Veröffentlichung nur knapp 100 Institutionen zugegriffen.

 

Dass neue ETFs nach nur so kurzer Zeit von so vielen Profis – und dazu noch in einem solchen Ausmaß – gekauft werden, ist überraschend und alles andere als üblich. Normalerweise dauert die Überprüfung (Due Diligence) eines neuen Investments 6 bis 12 Monate, erst dann wird – in der Regel zunächst vorsichtig – investiert. Wenn die bereits durchgeführten ETF-Käufe die „vorsichtigen“ waren, dann kann man auf die echten Käufe sehr gespannt sein.

 

Zumal natürlich jetzt die noch nicht investierten Hedgefonds und Vermögensverwalter nach den jüngsten Veröffentlichungen durchaus etwas unter Druck geraten sind. Denn in Anbetracht des knappen Bitcoin-Angebots wissen sie, dass zu langes Warten teuer werden kann.

 

Und durchaus überraschend mischen bei den Bitcoin-ETFs nicht nur Hedgefonds, Banken und Vermögensverwalter mit, sondern auch staatliche Institutionen. So hat die Pensionskasse der US-Bundesstaates Wisconsin 162 Millionen Dollar in Bitcoin-ETFs investiert, wie ebenfalls aus den 13F-Dokumenten hervorgeht.

Kurzum, der Kaufdruck bei den Bitcoin-ETFS und damit auch beim Bitcoin wird zunehmend größer – die Konsequenz sind weiter steigende Preise. Die einzigen beiden Variablen sind erstens, wie schnell der Anstieg erfolgt und zweitens, wie weit er geht. Sicher ist indes, dass es auch zukünftig immer wieder Korrekturen geben wir, die aufgrund der nur noch recht knappen Zahl an frei verfügbaren Bitcoin auch recht kräftig ausfallen können.

 

Aber die nächste größere Korrektur wird es erst dann geben, wenn der Bitcoin auf ein neues Rekordhoch gestiegen ist – das könnte jetzt allerdings doch recht schnell gehen.

 

Quelle: Der Aktionär

Walmart

(16.05.2024)

 

Walmart Inc. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,60 die Analystenschätzungen von $0,51. Umsatz mit $161,5 Mrd. über den Erwartungen von $159,45 Mrd.

 

Walmart erwartet einen Anstieg des konsolidierten Jahresumsatzes "am oberen Ende oder leicht über der vorherigen Prognose" von 3 bis 4% Wachstum. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird "am oberen Ende oder leicht über der vorherigen Schätzung von $2,23 und $2,37" liegen.

Quelle: stock3.com

Novartis

(16.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Novartis hat mit seinem Übernahmeangebot für Novartis Erfolg gehabt. Mit Ablauf der Frist am 13. Mai sei das Angebot für knapp 79,6 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Morphosys angenommen worden, teilte der Schweizer Pharmakonzern mit. Das umfasse auch Käufe außerhalb der Offerte durch die Akquisitionsgesellschaft Novartis Bidco von knapp 11,6 Prozent.

 

Novartis hatte die geplante Akquisition von Morphosys für insgesamt 2,7 Milliarden Euro Anfang Februar bekanntgegeben. Das Angebot betrug 68 Euro je Aktie in bar. Die Mindestannahmeschwelle lag bei 65 Prozent. Der Abschluss der Transaktion ist für den 23. Mai vorgesehen. Aktionäre, die das Angebot noch nicht angenommen haben, können dies noch bis zum 30. Mai tun.

                      

Quelle: stock3.com

Deere

(16.05.2024)

 

Deere & Co. übertrifft im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $8,53 die Analystenschätzungen von $7,87. Umsatz mit $15,24 Mrd. über den Erwartungen von $13,3 Mrd.

                                     

Quelle: stock3.com

Roche

(16.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Roche hat mit einem Medikamentenkandidaten in einer frühen klinischen Studie bei Erwachsenen mit Fettleibigkeit positive Ergebnisse bei der Gewichtsabnahme erzielt. Das Unternehmen hat sich durch den Kauf von Carmot Therapeutics in das Rennen um Medikamente zur Behandlung von Fettleibigkeit und Diabetes eingeklinkt, um sich ein Stück vom Markt zu sichern. Der Medikamentenkandidat zur Behandlung von Fettleibigkeit, den Roche im Rahmen des Carmot-Deals erworben hat - bekannt als CT-388 -, zeigte in einer Phase-1-Studie positive Ergebnisse, indem er bei gesunden Erwachsenen mit Fettleibigkeit im Vergleich zu Placebo zu einem deutlichen Gewichtsverlust führte, so das Unternehmen.

 

Das Medikament, eine einmal wöchentlich subkutan injizierbare Substanz, die für die Behandlung von Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes entwickelt wird, wurde gut vertragen und es wurden keine neuen oder unerwarteten Sicherheitssignale festgestellt, so Roche. Die Ergebnisse der Studie unterstreichen das Potenzial des Medikaments, sich zu einer Therapie mit dauerhafter Gewichtsabnahme und Blutzuckerkontrolle zu entwickeln, sagte Levi Garraway, Chief Medical Officer und Leiter der globalen Produktentwicklung von Roche. Obwohl die Daten der Phase 1 ermutigend sind, hat Roche noch einen weiten Weg vor sich, und es werden wahrscheinlich weitere Details benötigt, um die Position und das kommerzielle Potenzial des Medikaments in einem hart umkämpften Markt zu beurteilen, schreiben die Analysten von Jefferies.

                                     

Quelle: stock3.com

Alphabet

(16.05.2024)

 

Die Alphabet-Tochter Google gibt in Sachen Künstliche Intelligenz (KI) weiter Gas. Wie Google am Mittwoch auf der Entwicklerkonferenz I/O in Mountain View ankündigte, soll es in Zukunft einen neuen Diebstahlschutz für Android-Handys geben, der von Künstlicher Intelligenz unterstützt wird.

 

Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android können künftig mithilfe Künstlicher Intelligenz erkennen, wenn ein Dieb dem Besitzer das Telefon aus der Hand reißt und sich fluchtartig vom Tatort entfernt. Wenn die KI eine übliche Bewegung, die mit einem Diebstahl in Verbindung gebracht wird, erkenne, werde das Display des Telefons sofort gesperrt, so Google.

 

Google reagiert damit auf zahlreiche Vorfälle, bei denen es Dieben nicht nur gelungen war, beispielsweise von einem fahrenden Motorrad aus ahnungslosen Passanten ihr Smartphone aus der Hand zu reißen, sondern unmittelbar nach dem Raub mit dem entsperrten Gerät ihre Opfer weiter zu schädigen. So wurden oft die mit dem Smartphone verknüpften Online-Bankkonten geplündert. Die von der KI aktivierte Bildschirmsperre hindert künftig Diebe daran, einfach auf die Daten zuzugreifen.

 

Google zieht aber auch eine weitere Schutzmauer ein, die Kriminellen den Weiterverkauf eines gestohlenen Android-Smartphones erschweren soll. Wenn ein Dieb ein gestohlenes Gerät zurücksetze, könne er es nicht mehr einrichten, ohne die Geräte- oder Google-Kontodaten zu kennen. „Dadurch wird ein gestohlenes Gerät unverkäuflich, was die Anreize für Telefondiebstahl verringert", erklärte Google.

 

Bei der Aktie der Mutter Alphabet läuft es derweil wie am Schnürchen. Das Papier hat in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt und Ende April bei 174,71 Dollar ein neues Allzeithoch markiert. Danach folgte eine kurze Konsolidierung. Dies scheint aber bereits wieder abgeschlossen. Am Mittwoch legte das Papier erneut 1,3 Prozent zu auf 172,51 Dollar und nimmt damit Kurs in Richtung des Hochs.

 

DER AKTIONÄR bleibt klar zuversichtlich für die Aktie, Anleger lassen die Gewinne laufen. Diese summieren sich seit der Empfehlung des AKTIONÄR im März 2023 mittlerweile bereits auf gut 70 Prozent.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Telekom

(16.05.2024)

 

Die Deutsche Telekom hat am Morgen die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Die Entwicklung der Mobilfunkkunden gestaltete sich als überraschend freundlich. Auch das berenigte EBITDA AL lag über den Erwartungen. Beim Free Cashflow AL bliebt die Deutsche Telekom allerdings etwas hinter den Prognosen zurück. Die Jahresprognose wurde bestätigt.

 

Unerwartet viele Mobilfunkkunden in Deutschland haben sich zum Jahresbeginn für neue Verträge der Deutschen Telekom entschieden. Unter eigener Marke und nach Abzug von Kündigung überzeugte der DAX-Konzern mit seinen Bündelangeboten im ersten Quartal 281.000 neue Vertragskunden. Der werthaltigere Service-Umsatz etwa mit Daten stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent. Bei beiden Kennziffern entwickelte sich die Telekom deutlich besser als von Analysten im Mittelwert erwartet.

 

Auf Konzernebene stieg der Umsatz der drei Monate bis Ende März wegen einer Umstellung der Endgerätevermarktung in den USA um 0,4 Prozent auf gut 27,9 Milliarden Euro. Ohne Wechselkurs- und Portfolioeffekte kam ein Plus von 1,6 Prozent herum. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (EBITDA AL) kletterte dank Effizienzmaßnahmen um 5,1 Prozent nach oben auf 10,47 Milliarden Euro. Unter dem Strich entfiel ein Gewinn von knapp zwei Milliarden Euro nach rund 15,4 Milliarden im Jahr zuvor – der Rückgang liegt am Einmaleffekt aus der Mehrheitsveräußerung des Funkturmgeschäftes im Vorjahreszeitraum. Auch bei den Gewinnzahlen übertraf der Konzern die Analystenschätzungen im Mittelwert. Der Free Cashflow AL blieb mit 3,7 Milliarden Euro allerdings etwas hinter den Erwartungen von 3,9 Milliarden Euro zurück.

 

Trotz der Prognoseanhebung der Tochter T-Mobile US behielt Telekom-Chef Tim Höttges unerwartet die Jahresziele bei. So will der Manager im Tagesgeschäft rund 42,9 Milliarden Euro verdienen und einen freien Mittelbetrag (Free Cashflow) von etwa 18,9 Milliarden Euro vorweisen.

 

Die Aktie der Deutschen Telekom hat sich in den vergangenen Wochen wieder klar nach oben arbeiten können. Derzeit hängt das Papier an der 90-Tage-Linie. Langfristig bleiben die Aussichten weiter gut. Für konservative Anleger bleibt der DAX-Titel interessant.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(16.05.2024)

 

Die Deutsche Bank lädt heute zur regulären Hauptversammlung. Dabei dürften vor allem die Probleme bei der Postbank ein zentrales Thema sein. Die Übernahme des Konkurrenten bereitet dem Frankfurter Bankhaus weiter Probleme. Droht damit heute auch der Aktie neues Ungemach?

 

Bei der Deutschen Bank wird es heute ab 10 Uhr spannend. Dann lädt die größte Bank des Landes zur Hauptversammlung. Wie schon in den Vorjahren findet das Aktionärstreffen auch in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung statt. Anleger werden dabei insbesondere die Postbank thematisieren.

 

Sowohl Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts als auch Konzernchef Christian Sewing bekräftigten in ihren vorab veröffentlichten Reden, die Bank sei in diesem Fall ihrem Qualitätsanspruch nicht gerecht geworden und habe Kunden enttäuscht.

 

Die Übertragung des Kundengeschäfts der Postbank auf die Computersysteme der Deutschen Bank im vergangenen Jahr hatte nicht reibungslos funktioniert. Zeitweise konnten Kunden nicht auf Konten zugreifen, Baufinanzierungen verzögerten sich, Menschen mit Pfändungsschutzkonten kamen vorübergehend nicht an dringend notwendiges Geld. Weil sich die Probleme häuften, schickte die Finanzaufsicht Bafin einen Sonderbeauftragten.

 

Klar sei, dass die Bank „noch mehr Arbeit“ vor sich habe, um ihren „Kundenservice weiter zu verbessern“, so Sewing. In Hannover ermitteln zudem sogar Staatsanwaltschaft und Polizei im Zusammenhang mit mehreren Partnerfilialen der Postbank.

 

Für Anleger steht aber vor allem die mögliche Gerichtsniederlage im Streit mit ehemaligen Postbank-Aktionären im Fokus. Die Deutsche Bank hat hierfür jüngst eine Rückstellung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro getätigt, falls der Bankenriese den Gerichtsstreit doch verlieren sollte.

 

Mit dem Dividendenvorschlag von 0,45 Euro je Aktie steht auf der diesjährigen Hauptversammlung aber auch ein positives Thema auf der Agenda. Eine Zustimmung dafür gilt als Formsache. Wer sich die Dividende sichern will, muss aber schnell sein und die Aktie bis heute Abend im Depot gebucht haben.

 

Die Aktie der Deutschen Bank hat sich in den vergangenen Tagen bei Kursen um 16 Euro eingependelt. Bei positiven Nachrichten dürfte auch schnell die bei 16,03 Euro beginnende Kurslücke von Ende April geschlossen werden. Für morgen steht allerdings zunächst ein Dividendenabschlag von 0,45 Euro ins Haus, womit die Aktie zunächst wieder unter die Marke von 16 Euro rutschen könnte.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(16.05.2024)

 

Die Aktie der DHL Group hat den jüngsten Dividendenabschlag mittlerweile wieder größtenteils aufgeholt. Auf Jahressicht notieren die Anteilscheine des Logistikriesen aber immer noch klar unter dem Niveau zu Beginn des Jahres. Nach Ansicht von Bernstein Research gehört der Kurs aber dort wieder hin.

 

So beziffert Analyst Alexander Irving das Kursziel weiterhin auf 45 Euro, die Einstufung hat er auf "Outperform" mit einem belassen. Die globalen Lieferketten veränderten sich, aber in einer nicht erwarteten Weise, schrieb Irving in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Zurückverlagerung der Produktion in große Importländer sei in aller Munde, doch die Beweissituation spreche eine andere Sprache. Profiteure der Bewegung seien vor allem Länder wie Vietnam, Indien und Mexiko. Dies erhöhe die Komplexität der Lieferketten und komme Logistikern zugute.

 

Deutsche Bank Research hat die Einstufung für DHL Group mit einem Kursziel von 43 Euro auf "Hold" belassen. Die Konjunktursignale blieben durchwachsen, und auch von den Bonnern gebe es wenig, was für die für das operative Ergebnisziel notwendige Erholung im zweiten Halbjahr spreche, so Analyst Andy Chu in einem am Mittwoch vorliegenden Kommentar.

 

Indes hat die UBS die Einstufung für DHL Group nach einer Investorenveranstaltung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Das Management des Logistikkonzerns habe sich zuversichtlich hinsichtlich einer Erholung der Umschlagvolumina im zweiten Halbjahr gezeigt, schrieb Analyst Cristian Nedelcu.

 

DER AKTIONÄR sieht für die DHL-Aktie ebenfalls Luft nach oben. Denn die Chancen für steigende Gewinne in den kommenden Jahren sind gut und die Bewertung ist immer noch günstig. Das Chartbild at sich zuletzt wieder etwas stabilisiert, nun wäre es wichtig, dass die Marke von 40 Euro nachhaltig übersprungen werden kann. Wer beim DAX-Title investiert ist, bleibt dabei und beachtet weiter den Stopp bei 36,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Shell

(15.05.2024)

 

Die Gewinne bei Shell sprudeln weiter. Die Privatbank Berenberg hat auch deshalb nun das Kursziel für die Dividendenperle von 2.950 auf 3.400 Britische Pence (umgerechnet 39,55 Euro) angehoben. Daraus errechnet sich ausgehend vom aktuellen Kursniveau für die zuletzt bereits gut gelaufene Aktie weiteres Aufwärtspotenzial von 17 Prozent.

 

Dementsprechend wurde die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Ölkonzern habe ein starkes Zahlenwerk für das erste Quartal ausgewiesen, schrieb Analyst Henry Tarr in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Shell sei mit der Strategie weiter auf dem richtigen Weg.

 

Indes pendeln die Ölpreise am Mittwoch auf dem Niveau des vorangegangenen Handelstages und notieren damit weiterhin in der Nähe ihrer zweimonatigen Tiefstände. In den vergangenen Wochen sind die Risikoaufschläge am Ölmarkt wegen des Gaza-Kriegs tendenziell gefallen. Auf die Erdölförderung hat der Konflikt bisher keine große Auswirkung. Allerdings ist der Seetransport wegen der Angriffe der jemenitischen Huthi-Milizen auf Handelsschiffe stark eingeschränkt.

 

Die Internationale Energieagentur (IEA) zeigt sich unterdessen skeptischer für die globale Erdölnachfrage. Zum zweiten Mal in Folge revidierte sie ihre Prognose für das laufende Jahr nach unten. Die Fachleute begründeten ihre Erwartung vor allem mit der mauen Konjunktur und dem milden Winterwetter. Beides dämpfe den Ölverbrauch.

 

Marktteilnehmer dürften am Nachmittag auch US-Konjunkturdaten im Blick haben. Die Regierung veröffentlicht neue Inflationsdaten, die hohe Relevanz für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed haben. Mit ihrer Ausrichtung beeinflusst die Federal Reserve auch die Konjunkturentwicklung und damit die Nachfrage nach Öl, Benzin und Diesel.

 

Trotz der aktuell etwas schwächelnden Ölpreise ist auch DER AKTIONÄR für die Shell-Papiere nach wie vor bullish gestimmt. Die Perspektiven für den breit aufgestellten Global Player sind gut, zudem ist die Bilanz sehr solide, die Bewertung immer noch günstig und der Chart stark. Die Dividendenperle bleibt ein Kauf, der Stoppkurs kann bei 26 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(15.05.2024)

 

Der Bitcoin verzeichnet am Mittwochnachmittag deutliche Kursgewinne und hat bei rund 65.000 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit mehr als einer Woche erreicht. Rückenwind lieferten dabei die jüngsten US-Inflationsdaten, die Hoffnungen auf Zinssenkungen durch die Fed im weiteren Jahresverlauf am Leben erhalten.

 

In den USA hat sich der Preisauftrieb nach einigen Monaten mit überraschend hohen Inflationszahlen wieder abgeschwächt. Wie das Arbeitsministerium am Mittwochnachmittag mitteile, stiegen die Verbraucherpreise im April zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent. Im März waren sie noch um 3,5 Prozent gestiegen. Die Entwicklung lang im Rahmen der Analystenerwartungen.

 

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent – und damit etwas schwächer als erwartet. Die von der Fed besonders genau beobachtete Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittel stieg ebenfalls um 0,3 Prozent und damit weniger stark als im März (0,4 Prozent). Auch das lag im Rahmen der Erwartungen.

 

Die Marktteilnehmer nahmen die Inflationsdaten aber dennoch überwiegend positiv auf, denn immerhin blieb eine erneute negative Überraschung diesmal aus. Stattdessen wächst nun wieder die Hoffnung, dass die Fed im weiteren Jahresverlauf vielleicht doch noch zu den ersehnten Zinssenkungen übergehen könnte.

 

Das hat auch dem Bitcoin neuen Schwung verliehen. Seit Veröffentlichung der Daten ist der Kurs in der Spitze um rund 3.000 Dollar nach oben gesprungen. Aktuell notiert er auf 24-Stunden-Sicht rund fünf Prozent höher im Bereich von 65.000 Dollar – der höchste Stand seit 6. Mai. Der Abstand auf das Rekordhoch von Mitte März bei 73.750 Dollar schrumpft auf diesem Niveau auf gut 13 Prozent.

 

Der unverhoffte Kurssprung nach den US-Konjunkturdaten zeigt, dass viele Investoren derzeit an der Seitenlinie stehen, aber bereits mit den Hufen scharren und es kaum erwarten können, wieder in den Markt einzusteigen.

 

Spätestens wenn die Makro-Unsicherheit bezüglich der weiteren Geldpolitik in den USA weicht und Zinssenkungen wahrscheinlicher werden, rechnet DER AKTIONÄR mit einer Fortsetzung der Rekordjagd beim Bitcoin. Mutige Anleger bleiben daher dabei oder bringen sich für diese Szenario in Stellung.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(15.05.2024)

 

 Allianz-CFO: Baltimore-Brücke trifft uns maximal mit einem mittleren 2-stelligen Millionen-Euro-Betrag.


Allianz-CFO: Fühle mich mit Prognose von operativem Ergebnis von €13,8 bis €15,8 Mrd gut.

                                     

Quelle: stock3.com

Amazon

(15.05.2024)

 

Amazon Web Services (AWS): Wollen bis 2040 €7,8 Mrd in Deutschland investieren, um eine Cloud-Computing-Infrastruktur speziell für Europa aufzubauen.                               

Quelle: stock3.com

Microsoft

(15.05.2024)

 

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag moderat zugelegt. Der beschleunigte Anstieg der Erzeugerpreise im April fiel auf Jahressicht wie erwartet aus. Sie beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Daten dazu werden am Mittwoch veröffentlicht. Entsprechend zurückhaltend ist aktuell das Verhalten der Marktteilnehmer vor den Zahlen. Bei der Microsoft-Aktie bahnt sich gleichzeitig eine neue Bewegung an.

 

Der Tech-Gigant Microsoft plant möglicherweise einen KI-Deal mit ChatGPT und Apple. Bloomberg berichtete, dass Insider hierzu Informationen der Nachrichtenagentur zugespielt haben. Demnach sind Apple und das von Microsoft unterstützte Unternehmen OpenAI dabei, die Bedingungen für einen Deal zur Integration der ChatGPT-Funktionen von OpenAI in Apples iOS 18, dem nächsten iPhone-Betriebssystem, abzuschließen (DER AKTIONÄR berichtete). Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt abzuwarten, da es noch keine offizielle Bestätigung der Unternehmen gibt. So oder so ist aber klar, dass die Microsoft-Aktie ein Basisinvestment bleibt und auch in Sachen Künstliche Intelligenz sich nicht verstecken braucht.

 

Die Aktie hat nach einer Verschnaufpause im April nun auch wieder Fahrt aufgenommen. Vom Mehrwochentief bei 388,03 Dollar zieht der Titel seit einigen Tagen wieder an. Auch die psychologisch wichtige 400-Dollar-Marke haben die Bullen wieder geknackt. Aktuell steht der Ausbruch über den GD50 bei 413,71 Dollar im Fokus. Gelingt hier der Breakout, ist der Weg Richtung Allzeithoch bei 430 Dollar frei.

 

Microsoft arbeitet an einer Vielzahl spannender KI-Projekte. Die Aktie bleibt ein Basisinvestment im Tech-Sektor, da neben der attraktiven Perspektive der Konzern ohnehin schon breit aufgestellt ist und eine satte Gewinne einfährt. Ein neues Rekordhoch ist nur eine Frage der Zeit. Anleger nutzen Rücksetzer wie zuletzt zum Einstieg oder Zukauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(15.05.2024)

 

Die Deutsche Bank hatte letztes Jahr mächtig Ärger mit der Migration der Daten von Postbankkunden auf gemeinsame IT-Systeme. Am Ende schaltete sich die Bafin ein und schickte einen Sonderprüfer. Nun droht erneut Ärger bei der Tochter des Finanzinstitutes, allerdings an anderer Stelle.

 

In Hannover ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei im Zusammenhang mit mehreren Partnerfilialen der Postbank. Über 60 Millionen Euro illegal erlangtes Geld sollen Inhaber von Postbankagenturen über ihre eigenen Geschäfte abgehoben haben. EU-Bürger aus dem Ausland sollen engagiert worden sein, um hierzulande Konten hauptsächlich über Postagenturen bei der Postbank zu eröffnen. Das berichtet das Handelsblatt.

 

Neben eigenen Postagenturen könnten auch Finanzagenturen beteiligt gewesen sein. Ein Sprecher der Deutschen Bank, zu der die Postbank gehört, sagte: „Bei der Aufklärung des Sachverhalts arbeitet die Postbank seit längerer Zeit eng mit den Behörden zusammen.“ In Absprache mit der Deutschen Post seien außerdem „vor geraumer Zeit in den betreffenden Postpartneragenturen die Vermittlungen von Finanzdienstleistungen eingestellt“ worden.

 

Nach Angaben der Deutschen Bank wurden zwar Post-Partneragenturen von den Behörden durchsucht, aber keine Filialen der Postbank. Allerdings liefen die Transaktionen natürlich über Postbankkonten. Seit Mai 2022 habe das Unternehmen mehrere Geldwäscheverdachtsmeldungen an die Behörden geschickt und stehe seit dieser Zeit in engem Austausch mit ihnen, heißt es in Finanzkreisen, so das Handelsblatt.

 

Die Deutsche Bank hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Problemen bei der Geldwäscheprävention zu kämpfen und musste dafür mehrfach Strafen bezahlen. Dieses Mal könnte das Finanzinstitut frühzeitig reagiert haben. Die Finanzaufsicht sieht sich nun scheinbar auch die Postbank genauer an, was diese Themenbereiche betrifft.

 

Die Aktie zeigt sich von den Problemen bisher unbeeindruckt. Gestern schloss der Kurs bei 16,03 genau auf Höhe der unteren Grenze der Kurslücke bei 16,03/16,47 Euro. Im Vormittagshandel legt das Papier heute weiter zu und beginnt das Gap zu schließen. In den kommenden Tagen könnte dann sogar ein neuer Angriff auf das Jahreshoch um 16,66 Euro erfolgen.

 

Mutige Anleger können auf eine Beschleunigung der Aufwärtsbewegung setzen.

 

Quelle: Der Aktionär

SAP

(15.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Deka Investment und Union Investment wollen die Ernennung von Pekka Ala-Pietilä als Aufsichtsratschef von SAP und damit Nachfolger von Unternehmensmitgründer Hasso Plattner nicht mittragen. Deka sehe den Nachfolgeprozess an der Aufsichtsratsspitze "sehr kritisch", sagte Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Corporate Governance bei der Fondsgesellschaft, laut vorab verbreitetem Redetext. "Während der Vorstand im vergangenen Jahr ein enormes Vertrauen am Kapitalmarkt aufbauen konnte, wurde das Vertrauen durch den Aufsichtsrat wieder zerstört. Der Prozess war verkorkst und wir werden diese Notlösung nicht mittragen."

 

SAP hatte bei der Besetzung der Aufsichtsratsspitze im Februar einen Rückzieher gemacht. Der designierte Chefkontrolleur Punit Renjen nahm überraschend seinen Hut, was damals mit "unterschiedlichen Vorstellungen" über die Rolle als Aufsichtsratschef begründet wurde. Stattdessen wurde mit Ala-Pietilä ein alter Bekannter nominiert. Der Finne hatte bereits von 2002 bis 2021 im Aufsichtsrat von SAP gesessen.

 

"Auch wenn Sie nur den Übergang sicherstellen sollen, halten wir Ihre mangelnde Unabhängigkeit für nicht zielführend", sagte Speich in Richtung Ala-Pietilä. "Gerade jetzt muss sich SAP von Hasso Plattner emanzipieren, das wird unserer Ansicht nach mit Ihnen an der Spitze nicht gelingen." Er forderte, bereits zur nächsten Hauptversammlung einen "unabhängigen, idealerweise externen" Kandidaten zu nominieren.

 

Auch Markus Golinski, Fondsmanager bei Union Investment, kündigte an, Ala-Pietilä nicht zu wählen. Er kritisierte dessen Ämterhäufung, aber "insbesondere die Tatsache, dass er dem Gremium bereits von 2002 bis 2021 angehörte". Die Abstimmungsrichtilinen von Union Investment sähen eine maximale Zugehörigkeitsdauer von 15 Jahren vor. Man habe den Eindruck, "dass bei der Auswahl und im Nominierungsprozess Fehler gemacht wurden", fügte Golinski hinzu.

 

Fondsmanager Hendrik Schmidt von der DWS kritisierte ebenfalls den Auswahlprozess: "Dies beweist leider, dass die Nachfolgeplanung für den Aufsichtsrat die Achillesferse der Corporate Governance von SAP darstellt."

Er kündigte aber an, Ala-Pietilä zu wählen, auch wenn dieser seiner Ansicht nach zu viele Mandate hält. "Aufgrund der Situation, in der sich Aufsichtsrat und Unternehmen nun allerdings befinden, erkennen wir hier eine Ausnahme an und werden diese Wahl unterstützen", sagte Schmidt.

 

Speich von der Deka lobte unterdessen Vorstandschef Christian Klein. "Seine Cloud-Strategie zahlt sich mittlerweile am Kapitalmarkt aus", so Speich. "Die Erfolge im Cloudgeschäft stellen sich ein und der Weg einer anhaltenden Beschleunigung im Wachstum ist vorgezeichnet. Herr Klein, Sie haben die Vision mit Leben gefüllt. Sie und Ihre Vorstandskollegen müssen nun aber zeigen, dass bei SAP echte Innovation entwickelt und vor allem skaliert werden kann."

                   

Quelle: stock3.com

Alibaba

(15.05.2024)

 

Rund sechs Prozent geht es am Dienstag für die Alibaba-Aktie nach Vorlage der Q4-Zahlen abwärts. Zwar lag der Umsatz über den Erwartungen der Experten, doch der Gewinn pro Aktie verfehlte die durchschnittliche Prognose der Wall Street. Auch die Aussagen zur Dividende und dem Aktienrückkaufprogramm konnten die Gemüter der Anleger nicht besänftigen.

 

Der von Jack Ma mitbegründete E-Commerce-Riese meldete für das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 einen Umsatzanstieg von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 30,73 Milliarden Dollar. Damit lag Alibaba über den durchschnittlichen Schätzungen der Analysten von 30,40 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis pro ADS von 1,40 Dollar verfehlte die Konsensschätzung von 1,41 Dollar leicht.

 

Der Nettogewinn stürzte im Vergleich zum Vorjahr um 86 Prozent auf 453 Millionen Dollar ab. Grund dafür waren Investitionen in verschiedene Unternehmen im abgelaufenen Quartal. Der bereinigte Nettogewinn ging ebenfalls zurück und lag mit 3,38 Milliarden Dollar rund elf Prozent unter dem Vorjahreswert.

 

Insgesamt wird Alibaba im Fiskaljahr 2024/25 vier Milliarden Dollar in Form von Dividenden an seine Aktionäre auszahlen. Die Dividende wird aufgeteilt sein in die reguläre jährliche Dividende, welche exakt einen Dollar je ADS betragen wird. Hinzukommen soll eine Sonderdividende in Höhe von 66 Cent je ADS.

 

Im vierten Quartal hat Alibaba im Rahmen seines Aktienrückkaufprogramms 65 Millionen Anteilscheine im Wert von 4,8 Milliarden Dollar sowohl auf den US-Märkten als auch an der Hongkonger Börse zurückgekauft.

 

Der Markt nimmt die Alibaba-Zahlen schlechter auf als sie waren. Der Gewinn ist zwar deutlich eingebrochen, doch das kam durch Investitionen zustande, welche sich langfristig positiv auf die Unternehmenszahlen auswirken sollten. DER AKTIONÄR rät den Kursrutsch zu nutzen, um nachzukaufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(15.05.2024)

 

Es ist soweit: Die Allianz hat ihre mit Spannung erwarteten Quartalszahlen vorgestellt. Der Versicherer hat dabei einmal mehr positiv überrascht und durchweg besser abgeschnitten, als Analysten erwartet hatten. Beim Jahresausblick bleibt der DAX-Konzern gewohnt konservativ – und das ist auch gut so.

 

Die Allianz ist dank guter Geschäfte im Schaden- und Unfallsegment überraschend gut ins neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal 2024 erzielte der DAX-Konzern einen operativen Gewinn von fast vier Milliarden Euro und damit knapp sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das gesamte Geschäftsvolumen stieg um 5,3 Prozent auf 48,4 Milliarden Euro und wurde von allen Geschäftsbereiche getragen.

 

Der auf die Aktionäre entfallende Überschuss wuchs nach einer Belastung im Vorjahr nun sogar um rund 22 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro. Dabei schnitt die Allianz durchweg besser ab als von Analysten erwartet. Vorstandschef Oliver Bäte sieht den Versicherer weiterhin auf Kurs, in diesem Jahr einen operativen Gewinn von 13,8 bis 15,8 Milliarden Euro zu erzielen. Angesichts des starken Jahresauftakts erscheint zumindest das untere Ende dieser Bandbreite als zu konservativ.

 

Besonders gut lief es in der Schaden- und Unfallversicherung, die ihren operativen Gewinn um gut zehn Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro steigerte. In der Lebens- und Krankenversicherung blieb das Ergebnis stabil. Im Fondsgeschäft sammelten die Konzerntöchter Pimco und Allianz Global Investors netto mehr als 34 Milliarden Euro an frischem Geld ein und steigerten ihr Ergebnis deutlich.

 

Die Allianz hat wie vom AKTIONÄR erwartet starke Zahlen geliefert und bleibt mit ihrem Jahresausblick zugleich auf der konservativen Seite. Beides ist man von dem Münchner Versicherer aber gewohnt und beides ist auch gut so, denn es lässt Raum für erneute positive Überraschungen im weiteren Jahresverlauf.

 

Die Aktie bleibt ein erstklassiges Basisinvestment. Die heutigen Zahlen sollten vom Markt positiv aufgenommen werden. Damit stehen die Chancen für einen Rebound von der charttechnischen Unterstützung im Bereich 260 Euro in Richtung des bisherigen Jahreshochs von 280 Euro gut.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(15.05.2024)

 

Der Anblick auf die Kursveränderung bei K+S dürfte den Anteilseignern des Düngemittel- und Salzproduzenten einen kleinen Schock bescheren: Denn die Papiere des Konzerns aus Kassel zählen vorbörslich mit einem dicken Minus von mehr als vier Prozent zu den größten Verlierern im MDAX. Jedoch besteht keinerlei Grund zur Panik.

 

Denn der Kursrückgang liegt letztlich lediglich am heutigen Dividendenabschlag von 0,70 Euro pro Aktie. Oder anders ausgedrückt: Die K+S-Anteilscheine werden ex-Dividende gehandelt. Die Ausschüttung wurde gestern durch die Hauptversammlung beschlossen. Voraussichtlich können sich die Anteilseigner am Freitag über die Gutschrift auf ihren Konten freuen. Auf Basis des gestrigen Schlusskurses beläuft sich die Dividendenrendite auf stattliche fünf Prozent.

 

Aber K+S lockt nicht nur mit einer attraktiven Rendite, sondern hat auch fundamental betrachtet Luft nach oben. So hat gestern etwa die DZ Bank den fairen Wert für die MDAX-Titel nach den jüngsten Quartalszahlen von 15,60 auf 15,90 Euro angehoben (Einschätzung: "Halten"). Analyst Axel Herlinghaus lobte, dass der Düngemittelkonzern besser als erwartete Ergebnisse für die ersten drei Monate des laufenden Jahres veröffentlicht habe. Er selbst blickt mittlerweile auch etwas optimistischer auf das Gesamtjahr von K+S. So geht er von einem ausgeglichenen Kalimarkt aus. Zudem wertet er die "taktische Fokussierung auf den weniger wettbewerbsintensiven europäischen Markt" sowie die zuletzt wieder gestiegenen Agrarpreise positiv.

 

Auch wenn sich durch den heutigen Dividendenabschlag das Chartbild wieder etwas eintrübt, besteht kein Grund zur Sorge. Stabilisiert sich der Kalimarkt weiter, dürfte es mit der enorm günstig bewerteten Aktie wieder nach oben gehen. Wer bei den Anteilscheinen des Düngemittelherstellers bereits investiert ist, sollte den Stoppkurs weiterhin bei 11,50 Euro belassen.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(15.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Allianz hat im ersten Quartal von einem starken Schaden- und Unfallgeschäft profitiert. Europas größter Versicherer steigerte den operativen Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen leicht. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der DAX-Konzern.

 

Die Allianz steigerte den operativen Gewinn in den drei Monaten um 6,8 Prozent auf 3,986 Milliarden Euro. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens mit 3,9 Milliarden Euro gerechnet. Im Schaden-Unfall-Geschäft legte das Ergebnis dabei um gut 10 Prozent zu. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn um 22 Prozent auf knapp 2,5 Milliarden Euro.

 

Im laufenden Jahr rechnet die Allianz SE weiterhin mit einem operativen Ergebnis von 14,8 Milliarden Euro, wobei Abweichungen von 1 Milliarde Euro nach oben oder unten möglich sind. Im Vorjahr hatte das Ergebnis bei gut 14,7 Milliarden Euro gelegen.

                   

Quelle: stock3.com

 

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Amazon

(14.05.2024)

 

Seit drei Jahren ist Adam Selipsky Chef von Amazons Cloudsparte AWS – und damit nach CEO Andy Jassy die zweitwichtigste Person im ganzen Konzern. Am Dienstag hat der 57-jährige überraschend bekannt gegeben, dass er das Unternehmen kurzfristig verlassen wird. Zum Abschied hat Selipsky eine Prognose für AWS parat.

 

Selipsky wird AWS bereits in zwei Wochen den Rücken kehren, gab das Unternehmen bekannt. Um AWS müsse man sich allerdings keine Sorgen machen, so Selipsky. „Die Zukunft ist rosig.“ Deswegen sei der Zeitpunkt günstig, „um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, Energie zu tanken und über andere Möglichkeiten für mich nachzudenken.“

 

Selipskys Nachfolger wird Matt Garman, ein AWS-Urgestein. Garman absolvierte 2005 ein Praktikum bei der Sparte und heuerte ein Jahr später bei AWS als Vollzeitkraft an. Aktuell ist Garman Vizechef Sales und Marketing bei AWS. „Er hat viele Fähigkeiten und ist sehr erfahren“, so CEO Andy Jassy. Außerdem sei er nah an den Kunden, habe hohe Ansprüche und sei ein cleverer Problemlöser.

 

Die Börse vertraut darauf, dass Garman Selipsky gleichwertig ersetzen kann. Die Aktie ist gerade einmal ein Prozent im Minus. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Kaufempfehlung für Amazon.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(14.05.2024)

 

Zwei alte Wallets aus der aktiven Zeit von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto sind in den vergangenen Tagen wieder zum Leben erweckt und fast vollständig geleert worden. Insgesamt 1.000 Einheiten der Digitalwährung wurden dabei bewegt. Warum und von wem, darüber wird am Kryptomarkt nun eifrig diskutiert.

 

Zwei Bitcoin-Wallets, die zuvor mehr als zehn Jahre inaktiv waren, sind am vergangenen Sonntag (12. Mai) plötzlich aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Laut dem Block-Explorer des Branchenportals blockchain.com wurden aus beiden Wallets jeweils exakt 500 Bitcoin transferiert – und zwar im Abstand von nur rund 50 Minuten.

 

Die Einzahlungen in die Wallets liegen zwar bereits lange zurück, aber ebenfalls nah beieinander: Die eine wurde am 12. September 2013 mit exakt 500 Bitcoin bestückt, die andere am 13. September 2013 ebenfalls mit exakt 500 Einheiten. Durch jeweils 20 weitere Einzahlungen kam im Laufe der Jahre noch kleine Beträge dazu – zuletzt Bitcoin im Gegenwert von 0,34 Dollar am 9. September 2021.

 

Branchenbeobachter vermuten, dass die beiden Wallets ein und demselben Besitzer gehören. Dass beide so kurz nacheinander befüllt und wieder aktiviert wurden, und in beiden ein Restbestand von exakt 0,0001361 Bitcoin im Wert von 37,71 Dollar verblieb, wäre ansonsten doch ein sehr großer Zufall. Wer genau dahinter steckt, ist allerdings nicht bekannt.

 

Das wiederum sorgt am Markt für Spekulationen – wie immer, wenn Wallets aus den frühen Tagen des Bitcoin plötzlich wieder aktiv werden. Naheliegend ist die Vermutung, dass die Coins bewegt wurden, um sie nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangenen Jahre zu verkaufen. Denkbar ist aber ebenso, dass sie lediglich an sicherere Wallets transferiert wurden.

 

So oder so: Für den oder die Besitzer der Coins hat sich die Geduld schon heute bezahlt gemacht. Als die Wallets im September 2013 befüllt wurden, kostete ein Bitcoin nach Daten des Branchenportals cointelegraph.com gerade einmal 134 Dollar. In Summe waren die Coins also „nur“ rund 134.000 Dollar wert.

 

Zum Zeitpunkt der Transaktionen am Sonntag notierte der Bitcoin im Bereich von 61.200 Dollar – womit der Bestand insgesamt rund 61,2 Millionen Dollar wert war. Das entspricht einer Wertsteigerung von rund 4.500 Prozent in etwas mehr als zehn Jahren.

 

Ob die Coins nun freiwillig oder unfreiwillig so lange unberührt waren, bleibt wohl das Geheimnis der Besitzer. Das Beispiel zeigt aber, dass es sich bislang ausgezahlt hat, langfristig zu agieren und auch bei Rücksetzern nicht gleich zu verkaufen. Denn die hat es in den vergangenen Jahren zur Genüge gegeben, und trotzdem steht der Bitcoin heute um ein Vielfaches höher.

 

Das Ende der Fahnenstange und des aktuellen Bullenmarkts ist nach Einschätzung des AKTIONÄR aber noch lange nicht erreicht. Daher bleiben investierte Anleger dabei, während risikofreudige Neueinsteiger weiterhin einen Fuß in die Tür stellen können.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(14.05.2024)

 

Matt Garman wird ab dem dritten Juni neuer CEO bei Amazon AWS.                                                        

Quelle: stock3.com

Tencent

(14.05.2024)

 

Obwohl die wirtschaftliche Lage in China weiterhin angespannt ist, scheint der Abverkauf bei chinesischen Aktien vorbei zu sein. Bei der Tencent-Aktie gab es zuletzt starke Kursgewinne, die durchaus noch andauern können, hier mehr Details.

 

So schnell kann es gehen – nachdem der Anteilsschein des Social Media- und Gaming-Giganten Tencent Anfang März nur haarscharf an einem neuen Jahrestief gescheitert war, hat der Anteilsschein einen Rebound gestartet und mittlerweile mehr als 45 Prozent zugelegt. Die am Dienstag vorgelegten Unternehmenszahlen könnten für eine Fortsetzung der Rally sorgen.

 

Nachdem die Chinesen im Jahr 2022 erstmals einen jährlichen Umsatzrückgang verzeichnet hatten, ist der Technologiekonzern in der Gesamtbetrachtung der Zahlen zum ersten Quartal wieder auf Erholungskurs. So vermeldete der Konzern einen Umsatz von 159,5 Milliarden chinesische Yuan (etwa 22 Milliarden US-Dollar) bei einem Gewinn von 41,9 Milliarden Yuan (etwa 5,8 Milliarden Dollar). Der bereinigte Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 62 Prozent. Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickeln sich höchst unterschiedlich, während der Gaming-Bereich nur marginal wächst, läuft das Werbegeschäft merklich besser. Hier erzielte Tencent einen Umsatzanstieg um 26 Prozent.

 

Mit dem vor einem Jahr gestarteten Kostensenkungsprogramm und mit der Trennung von nicht lukrativen Geschäftsbereichen arbeitet der Konzern hartnäckig daran, zu alter Ertragsstärke zurückzufinden. DER AKTIONÄR ist von Tencent überzeugt und hat den Anteilsschein Ende August mit Stopp 28 Euro und Ziel 55 Euro zum Kauf empfohlen. Anleger, die dem Tipp gefolgt sind, liegen aktuell etwa 20 Prozent vorne.

 

Quelle: Der Aktionär

Coinbase

(14.05.2024)

 

Ein rund dreistündiger Ausfall der Kryptobörse Coinbase hat am heutigen Dienstag für Unsicherheit unter den Marktteilnehmern gesorgt. Zwar sind die Bestände der Kunden nach Unternehmensangaben zu keiner Zeit in Gefahr gewesen und die Plattform wieder funktionstüchtig, die Aktie ist aber dennoch unter Druck.

 

Bei X (ehemals Twitter) informierte Coinbase die Nutzer am Dienstagmorgen über einen „systemweiten Ausfall“. Man untersuche den Vorfall und arbeite an einer Lösung, hieß es dort seitens des Unternehmens. Und: „Ihre Gelder sind sicher.“

 

Wer dennoch die Website oder die App von Coinbase öffnete, bekam entweder eine Meldung, dass die Seite vorübergehend nicht erreichbar sei oder aktuelle „planmäßige Wartungsarbeiten“ stattfänden.

 

Rund drei Stunden später waren die Probleme behoben und das Unternehmen konnte ebenfalls via X Entwarnung geben: „Coinbase ist nun vollständig wiederhergestellt. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten“, heißt es dort.

 

Allerdings informiert die Status-Website von Coinbase noch darüber, dass einige Nutzer nach wie vor Einschränkungen bei Krypto-Transfers und Auszahlungen mittels Fiatwährungen haben könnten. Auch bei X beklagen einige Nutzer anhaltende Probleme mit genau diesen Funktionen.

 

In einer Reaktion darauf versichert ein Service-Mitarbeiter von Coinbase, dass man aktiv an einer Lösung dafür arbeite. Man könne aber keinen genauen Zeitpunkt nennen, wann die Plattform wieder vollumfänglich funktioniert. Der Rat an Betroffenen lautet daher vorerst, regelmäßig die einen Account oder die Status-Website zu checken.

Nicht nur bei vielen Nutzern von Coinbase sorgt der Ausfall für Unmut – auch die Investoren sind nicht begeistert. Die Aktie verliert im vorbörslichen US-Handel am Dienstag zwei Prozent. Auch im hiesigen Handel muss sie Federn lassen.

 

Als eine der größten und wichtigsten Exchanges der Welt bleibt Coinbase für den AKTIONÄR ein Basisinvestment im Kryptobereich. Denn geht die Rally bei Bitcoin und Co weiter, dann wird das auch der Handelsplattform weiter in die Karten spielen.

 

Investierte Anleger, die der Erstempfehlung in Ausgabe 44/2023 gefolgt sind, sollten nun aber dennoch den mehrfach nachgezogenen Stopp bei 175 Euro im Auge behalten und im Fall der Fälle Gewinne mitnehmen. Bis es so weit ist, heißt es aber: Füße stillhalten!

 

Quelle: Der Aktionär

Alibaba

(14.05.2024)

 

Alibaba meldet für das 4. Quartal (März) einen Gewinn von 10,14 RMB je Aktie (Analystenprognose: 10,27 RMB); der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 6,6% auf 221,87 Mrd RMB (Prognose: 220,3 Mrd RMB).

 

Quelle: stock3.com

Sea

(14.05.2024)

 

Sea Ltd. Reg.Shs Cl.A(ADRs) verfehlt im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,15 die Analystenschätzungen von $0,23. Umsatz mit $3,7 Mrd. über den Erwartungen von $3,64 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Home Depot

(14.05.2024)

 

The Home Depot Inc. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $3,63 die Analystenschätzungen von $3,60. Umsatz mit $36,42 Mrd. unter den Erwartungen von $36,66 Mrd. Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 bestätigt.

 

Quelle: stock3.com

Tencent

(14.05.2024)

 

Tencent erzielt im 1. Quartal einen Umsatz von CNY 159,50 Mrd (VJ: +6%), die Online-Werbeeinnahmen beliefen sich auf CNY 26,51 Mrd (VJ: +26%). Der Nettogewinn stieg auf CNY 41,89 Mrd (VJ: +62%, Analystenprognose: CNY 35,61 Mrd).   

 

Quelle: stock3.com

TSMC

(14.05.2024)

 

TSMC: Planen im 4. Quartal 2024 mit dem Bau unseres europäischen Werks zu beginnen.                 

 

Quelle: stock3.com

Gold

(14.05.2024)

 

Die Volatilität auf dem Goldmarkt könnten in den kommenden Wochen steigen. Nach Ansicht eines Marktanalysten erscheint Gold auf kurze Sicht zunehmend anfällig. In einem aktuellen Interview mit Kitco News sagte Tim Hayes, Chief Global Investment Strategist bei Ned Davis Research, dass er davon ausgeht, dass der Goldpreis die Rekordwerte des letzten Monats von über 2.448 Dollar je Unze übertreffen wird, aber der Ausbruch könnte erst dann erfolgen, wenn die Federal Reserve tatsächlich eine Zinssenkung vornimmt.

 

Während sich der Goldmarkt nach wie vor in einem soliden Aufwärtstrend befindet, wird das Edelmetall einmal mehr von der Unsicherheit über die Geldpolitik der Federal Reserve angetrieben. Zu Beginn des Jahres rechneten die Märkte mit sechs möglichen Zinssenkungen in diesem Jahr. Diese Erwartungen sind auf zwei gesunken, da die Inflation weiterhin hartnäckig hoch ist.

 

Gold könnte diese Woche besonders anfällig sein, da sich die Märkte auf den morgen erscheinenden Bericht über den Verbraucherpreisindex konzentrieren. Eine über den Erwartungen liegende Inflation könnte die Märkte dazu zwingen, weitere Zinssenkungen vom Tisch zu nehmen. Hayes sagte, dass sich der anhaltende Kampf der Federal Reserve gegen die Inflation kurzfristig als Herausforderung für Gold erweisen könnte. Er fügte jedoch hinzu, dass die Anleger die breitere Finanzlandschaft im Auge behalten sollten.

 

Obwohl die Inflation nach wie vor hoch ist, werden die zunehmende Flaute auf dem Arbeitsmarkt und die schwächere Wirtschaftstätigkeit die Federal Reserve davon abhalten, die Zinssätze zu erhöhen, sagte er. „Der Trend geht immer noch in Richtung einer lockeren Politik, und das hat sich nicht geändert“, sagte Hayes. „Der Hintergrund hier ist immer noch günstig für Gold. Es würde mich nicht überraschen, wenn es wieder anzieht, sobald wir mehr Bestätigung dafür bekommen, dass die Anleiherenditen tatsächlich nach unten tendieren und dass wir eine akkommodierende Geldpolitik haben werden.

 

Neben den sich verbessernden Opportunitätskosten des Goldes sieht Hayes einen weiteren wichtigen Faktor, der den Goldpreis in diesem Jahr nach oben treibt, in der Stimmung der Anleger. Er fügte hinzu, dass der Goldmarkt bei weitem nicht die gleiche Art von Manie erlebt, die frühere Höchststände kennzeichnete.

 

Über den Sommer hinweg rechnen mittlerweile viele Analysten mit einer Korrektur bei Gold. Doch das Edelmetall präsentiert sich weiterhin enorm fest und bleibt zwischen 2.300 und 2.400 Dollar. Ein Blick auf andere Goldbullenmärkte zeigt: Viele Korrekturen sind vergleichsweise flach ausgefallen. Gut möglich, dass Analysten zu negativ sind.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(14.05.2024)

 

Die Rückversicherer stehen heute besonders im Fokus der Anleger. Während Hannover Rück vorbörslich seine Zahlen für das erste Quartal vorgestellt hat, erhält Munich Re Rückenwind von den Analysten. Gleich drei Analysehäuser haben mit ihren Kurszielen für den größten Rückversicherer der Welt eine neue Schallmauer durchbrochen.

 

Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Munich Re deutlich angehoben. Statt 441 Euro gibt Analyst Ivan Bokhmat nun 507 Euro aus. Die Einstufung wurde folgerichtig auf „Overweight“ belassen. Die Gewinnschätzungen für den Rückversicherer sollten infolge der jüngsten Quartalszahlen weiter steigen. Seine neuen Ergebnisschätzungen (EPS) für den Rückversicherer lägen bis zu zwölf Prozent über den Konsensprognosen. Zusätzlich hat Bokhmat seine Dividenden- und Aktienrückkaufprognosen angehoben.

 

Auch US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Munich Re angehoben und dabei die Schallmauer von 500 Euro durchbrochen. Nach den endgültigen Quartalszahlen gibt Analyst Kamran Hossain nun ein Kursziel von 510 statt 435 Euro aus. Die Einstufung wurde auf „Overweight“ belassen. Die Quartalszahlen hätten das Potenzial für weitere Anstiege des Nettogewinns aufgezeigt. Auch die Geschäftstrends in der Schaden- und Unfallrückversicherung seien stark. Zudem dürfte der Rückversicherer sein Aktienrückkaufprogramm nach Ansicht des Experten erneut aufstocken.

 

Als Dritte im Bunde sieht auch die UBS nun die Chance auf Kurse von mindestens 500 Euro. Analyst Will Hardcastle hat das Kursziel für Munich Re von 486 auf 500 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Der Rückversicherer dürfte demnach in den kommenden drei Jahren ein jährliches durchschnittliches Gewinnwachstum von zehn Prozent schaffen. Hardcastle erhöhte daher seine EPS-Prognosen für 2024 sowie 2025 und verlagerte den Bewertungshorizont in die Zukunft.

 

Trotz des Rückenwinds der Analysten konsolidiert die Aktie des Rückversicherers nach dem Sprung auf ein neues Allzeithoch am Freitag in dieser Woche etwas. Das ist nach dem steilen Anstieg zuvor aber alles andere als verwunderlich. Ein solches Durchatmen ist vielmehr gesund. An den erstklassigen fundamentalen Aussichten ändert sich dadurch absolut nichts. Kurse oberhalb von 500 Euro sind nach einer kurzfristigen Konsolidierung absolut im Bereich des Möglichen. Die Aktie ist und bleibt ein attraktives Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Walmart

(14.05.2024)

 

Walmart streicht Hunderte von Arbeitsplätzen im Unternehmen, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet.

 

Quelle: stock3.com

Cancom

(14.05.2024)

 

CANCOM Gruppe startet mit deutlichem Wachstum in das Geschäftsjahr 2024

 

Konzern-Umsatz mit deutlichem Plus von 38,7 Prozent auf 440,6 Mio. € verbessert

 

Operativer Cashflow gegenüber Vorjahresquartal um rund 100 Mio. € höher und damit auf historischem Rekordhoch von +56,3 Mio. € im ersten Quartal

 

Vorstand bestätigt Prognose für das Geschäftsjahr

 

München, 14. Mai 2024 – Die CANCOM Gruppe ist mit einem deutlichen Wachstum auf Konzern-Ebene in das Geschäftsjahr 2024 gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 38,7 Prozent auf 440,6 Mio. € (Vorjahr: 317,7 Mio. €). Überproportional legte der Rohertrag zu, der sich mit einem Plus von 46,2 Prozent auf 171,0 Mio. € belief (Vorjahr: 117,0 Mio. €). Ebenfalls deutlich im Plus lagen das EBITDA mit 30,4 Mio. € (Vorjahr 24,1 Mio. €) und das EBITA mit 16,9 Mio. € (Vorjahr: 13,5 Mio. €). Besonders positiv verlief die Entwicklung im Geschäftssegment „International“, in dem der Großteil des Beitrags der CANCOM Austria Gruppe ausgewiesen wird.

 

„CANCOM ist gut in das Jahr gestartet und wir haben im ersten Quartal die Zurückhaltung gesehen, die gerade in Deutschland als Ergebnis der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung und der Bestellzurückhaltung der öffentlichen Auftraggeber ist“, fasst Rüdiger Rath, CEO der CANCOM SE, das erste Quartal zusammen. „Im internationalen Geschäft war die Entwicklung durch den Beitrag der CANCOM Austria Gruppe ausgesprochen positiv und die Nachfrage bei unseren strategischen Fokusthemen, besonders Security & Networking und AI, ist weiterhin gut.“

 

Operativer Cashflow sehr deutlich verbessert
Mit einem Wert von +56,3 Mio. € lag der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit deutlich über dem Vorjahreswert von -43,6 Mio. € und verbesserte sich entsprechend um rund 100 Mio. €. Wesentlich geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ein deutlicher Abbau der Vorräte sorgten für die signifikante Verbesserung.

Geschäftssegment International weiterhin stark, Geschäftssegment Deutschland wie erwartet unter Druck.


Mit einem Umsatz von 147,7 Mio. € (Vorjahr: 19,8 Mio. €) entwickelte sich das Geschäftssegment International vor allem durch den Beitrag der CANCOM Austria Gruppe ausgesprochen positiv. Bei einem Geschäftssegment-EBITDA von 12,3 Mio. € (Vorjahr 1,9 Mio. €) lag die EBITDA-Marge im ersten Quartal bei 8,3 Prozent. Infolge der Zurückhaltung gerade der kleineren und mittleren Kunden sowie der öffentlichen Auftraggeber zu Jahresbeginn erreichte der Umsatz im Geschäftssegment Deutschland 292,9 Mio. € (Vorjahr: 297,9 Mio. €). Das EBITDA im Geschäftssegment betrug 18,1 Mio. € (Vorjahr: 22,2 Mio. €) und die EBITDA-Marge entsprechend 6,2 Prozent.

 

Vorstand bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr
„Bisher entspricht die Entwicklung unseren Kommentaren und unserer Prognose, dass die wirtschaftliche Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte für CANCOM wichtig wird“, erklärt Rüdiger Rath die Aussichten auf Jahressicht. „Die Unsicherheit über die Entwicklung wird uns absehbar weiter begleiten, aber gerade bei unseren Fokusthemen Modern Workplace, Security & Networking, Cloud & Datacenter, IoT Solutions und AI erwarten wir eine zunehmende Nachfrage nach unseren Lösungen.“ Anlaufende Ersatzzyklen bei der Hardware, steigende Anforderungen an IT-Landschaften sowie der durch AI-Lösungen getriebene Investitionsbedarf werden die Nachfrage im Jahresverlauf anschieben und ein Wachstum der CANCOM Gruppe deutlich über dem Niveau des IT-Marktes unterstützen. Entsprechend bestätigt der Vorstand die Prognose aus dem Geschäftsbericht 2023 und erwartet für das Jahr 2024 die folgende Entwicklung der zentralen Finanzkennzahlen:

 

CANCOM Gruppe

Prognose 2024

 

Umsatz

1.750 bis 2.000 Mio. €

 

Rohertrag

640 bis 740 Mio. €

 

EBITDA

130 bis 155 Mio. €

 

EBITA

75 bis 100 Mio. €

 

Quelle: stock3.com

Porsche SE

(14.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Belastet von einer schwächeren operativen Entwicklung bei Volkswagen hat die Porsche Holding im ersten Quartal weniger verdient. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte die Holding der Familien Porsche und Piech, die die Mehrheit der Volkswagen-Stammaktien hält, aber. So soll der Gewinn nach Steuern 2024 zwischen 3,8 Milliarden und 5,8 Milliarden Euro liegen.

 

In den ersten drei Monaten sank das Ergebnis nach Steuern der Porsche SE auf 1,1 Milliarden von 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung hat der Geschäftsverlauf der Volkswagen AG. VW hat zum Jahresstart wegen rückläufiger Autoverkäufe und höherer Kosten bei sinkenden Umsätzen weniger verdient.

 

Die Nettoverschuldung des Porsche-SE-Konzerns liegt im Vergleich zum 31. Dezember 2023 den weiteren Angaben zufolge nahezu unverändert bei 5,8 Milliarden nach 5,7 Milliarden Euro.

 

Quelle: stock3.com

Bitcoin

(14.05.2024)

 

Der Kampf um das Weiße Haus geht langsam aber sicher in die entscheidende Phase. Ob Donald Trump oder Joe Biden die Präsidentschaftswahl im November gewinnt, könnte auch massiven Einfluss auf den Krypto-Markt haben. Denn während Trump sich zuletzt positiv gegenüber Kryptowährungen geäußert hat, will Biden neue Steuern auf den Sektor erlassen.

 

Trump sagte letzten Mittwoch, dass „Krypto die USA aufgrund der Feindseligkeit gegenüber Krypto“ verlasse. Er werde diesen Prozess stoppen, versprach er in seiner Rede. Damit positionierte er sich in seinem Wahlkampf klar pro Krypto. "Die Demokraten sind sehr dagegen, [aber] ich bin damit einverstanden“, sagte der Ex-Präsident.

Auf der anderen Seite steht der amtierende Präsident Biden. Er wollte bereits im März eine umstrittene Steuer in Höhe von 30 Prozent auf den für das Bitcoin-Mining verwendeten Strom erlassen.

 

Angesichts dieser Tatsachen dürfte der Ausgang der US-Wahl auch den Krypto-Sektor massiv beeinflussen. Geoffrey Kendrick von Standard Chartered schrieb in seinem jüngsten Bericht, dass „eine zweite Trump-Regierung im Allgemeinen positiv wäre, indem sie eine unterstützende Regulierungsumgebung schaffen würde". Zudem bestätigte das Finanzunternehmen sein Kursziel in Höhe von 150.000 Dollar bis zum Ende des laufenden Jahres beziehungsweise von 200.000 Dollar bis Ende 2025.

 

Die Präsidentschaftswahl am 5. November könnte auch zu einer Wahl pro oder contra Krypto werden. Bis dorthin sind es allerdings noch knapp sechs Monate, in denen sich zunächst die höhere Nachfrage aufgrund der Bitcoin-ETFs bei gleichzeitig geringerem Angebot durch das zuletzt stattgefundene Halving auszahlen sollten. DER AKTIONÄR bleibt deshalb sowohl für den Bitcoin als auch die Altcoins bullish und setzt in seinem Echtgeld-Depot auf den Krypto TSI Index.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(14.05.2024)

 

Der Düngemittelhersteller K+S hat gestern die detaillierten Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vorgelegt. Bereits Ende April hatte das Unternehmen vorläufige Eckdaten für das Auftaktquartal vermeldet, die weit über den Prognosen der Analysten lagen. Insofern gab es gestern wenig Spektakuläres zu veröffentlichen.

 

Erwartungsgemäß wurde auch der Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt. Bei den Experten kam die gestrige Meldung relativ gut an. Besonders optimistisch ist die US-Bank JPMorgan gestimmt. Deren Analyst Chetan Udeshi hat die Einstufung für K+S auf "Overweight" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Die finalen Erstquartalszahlen entsprächen in etwa den zuvor vermeldeten Eckdaten, schrieb Udeshi in einer am Montag vorliegenden Studie. Die diesjährige Zielspanne habe zwar Bestand, doch nach Konzernaussagen werde das untere Ende unwahrscheinlicher. Er rechnet nicht mit deutlicheren Anpassungen der Analystenerwartungen.

 

Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für K+S n auf "Hold" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebitda) im ersten Quartal entspreche der vorläufigen Veröffentlichung, schrieb Analyst Charlie Bentley in einer am Montag vorliegenden Studie. Die Zielspanne für 2024 bleibe zwar unverändert, doch es sei angemerkt worden, dass das untere Ende weniger wahrscheinlich werde. Insgesamt erwartet der Experte am Berichtstag eine verhaltene Kursentwicklung.

 

Es bleibt dabei: DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung für die Anteilscheine von K+S fest. Beim MDAX-Titel dürfte es in den kommenden Wochen und Monaten spannend werden, wie sich der kalipreis entwickelt. Nur im Falle einer Erholung oder zumindest einer nachhaltigen Stabilisierung dürfte es auch bei der enorm günstig bewerteten Aktie wieder nach oben gehen. Wer bei den Anteilscheinen des Düngemittelherstellers bereits investiert ist, sollte nach wie vor den Stoppkurs bei 11,50 Euro im Auge behalten.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(14.05.2024)

 

Der Kurs der Deutsche Bank-Aktie hat sich vom Rücksetzer Ende April noch nicht erholt. Nach den positiven Quartalszahlen für den Zeitraum Januar bis März richtet sich der Blick der Analysten aber bereits auf das zweite Quartal. Dann könnte erneut eine Sparte im Fokus stehen.

 

Im ersten Quartal hatte die Deutsche Bank vor Steuern etwa mehr als zwei Milliarden Euro verdient und damit mehr als erwartet. Unter dem Strich verblieben 1,28 Milliarden Euro, was ebenfalls über den Prognosen der Experten lag, und rund zehn Prozent mehr war, als das Geldhaus im Vorjahresquartal verdient hatte.

 

Die positive Kursreaktion wurde aber schnell wieder zunichtegemacht, als bekannt wurde, dass die Deutsche Bank rund 1,3 Milliarden Euro für ein laufendes Gerichtsverfahren mit Altaktionären der Postbank zurückstellt. Davon wurde der Markt kalt erwischt. Der Fokus der Analysten richtet sich aber nun bereits auf das laufende zweite Quartal.

 

Im Investmentbanking konnten im ersten Quartal die Erlöse um 13 Prozent auf drei Milliarden Euro gesteigert werden. Im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (FIC) ergab sich ein Zuwachs um sieben Prozent. Experten rechnen für diese Sparte auch im zweiten Quartal mit einem Plus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dürfte die Deutsche Bank demnach mit 2,158 Milliarden Euro ein Prozent höhere Erträge erzielen.

 

Das ist zwar weniger als die Peers in den USA und Europa. Im Durchschnitt werden für die relevanten Großbanken in beiden Währungsräume vier Prozent höhere Erlöse im Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen erwartet. Allerdings konnte die Deutsche Bank im ersten Quartal übermäßig zulegen. Abgesehen vom US-Konkurrenten Goldman Sachs, dürfte das Finanzinstitut besonders beim Thema Marktanteile im Fokus stehen.

Zwar konnte der Kurssturz von Ende April noch nicht wieder aufgeholt werden, die Aktie riss eine Kurslücke bei 16,03/16,47 Euro. Die Analystengemeinde sieht aktuell aber noch Potenzial. So liegt das Konsensziel bei 16,87 Euro und elf der 24 Experten sind bullish. Lediglich vier Analysten empfehlen den Verkauf der Papiere, die restlichen neun raten Anlegern an Bord zu bleiben.

 

Die Marke von 16,00 Euro bleibt das nächste Ziel für die Aktie. Dann könnte auch schnell die bei 16,03 Euro beginnende Kurslücke von Ende April geschlossen werden. Investierte Anleger bleiben an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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BMW

(13.05.2024)

 

Nach dem deutlichen Kursrückgang der BMW-Aktie im vergangenen Monat könnten nun mehrere Faktoren für eine Erholung sorgen. Zum einen ein am Freitagabend veröffentlichter Kommentar von JPMorgan. Zum anderen ein „rebound-freundliches“ Chartbild.

 

Am 8. Mai war die BMW-Aktie nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen (DER AKTIONÄR berichtete) bis auf 98,56 Euro gefallen und konnte sich bis auf einen Schlusskurs von 101,15 Euro retten. Damit hielt sie sich einerseits über dem GD200, der zu diesem Zeitpunkt bei 100,12 verlief. Gleichzeitig bildete sich eine sehr starke Hammerkerze, die häufig vor einem Turnaround steht.

 

Um jedoch aus charttechnischer Sicht wieder in einem Aufwärtstrend über zu gehen, muss der Kurs der BMW-Aktie das Dezemberhoch bei 105,15 Euro überwinden.

 

Zusätzlich hat JPMorgan-Analyst Jose Asumendi seine Schätzungen für BMW in 2024/25 leicht nach oben angepasst. Er beließ die Einstufung auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 115 Euro.

 

Die BMW-Aktie hat die wichtige GD200-Marke erfolgreich verteidigt und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Trendwende gelegt. Investierte Anleger bleiben an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Telekom

(13.05.2024)

 

Die Aktie der Deutschen Telekom befindet sich weiterhin in einer Seitwärtsbewegung knapp unterhalb des Mehrjahreshochs, das im Januar bei 23,40 Euro erreicht wurde. An diesem Donnerstag, 16. Mai, könnte der Magenta-Konzern jedoch neue Impulse liefern. Die Zahlen zum ersten Quartal werden dann veröffentlicht.

 

Der Erfolg der Deutschen Telekom hängt auch vom Erfolg der Tochter T-Mobile US ab. Zuletzt zog deren Chef Mike Sievert die Aufmerksamkeit mit mehreren Übernahmen auf sich – nach dem angepeilten Zukauf der Ka'ena Corporation und ihrer lukrativen Billigfunk-Marke Mint Mobile verkündete der Manager Ende April die Übernahmepläne für den Glasfaseranbieter Lumos. Auf Analystenkritik, wonach Lumos nur einen winzigen Teil des US-Marktes ausmache, antwortete Sievert, dass er eine Chance auf beschleunigtes Wachstum sehe – mehr zur Strategie wollte er nicht preisgeben.

 

2024 will Sievert 5,2 bis 5,6 Millionen neue Vertragskunden von seinen Produkten überzeugen. Beim operativen Gewinn ohne die Verzerrung durch die Endgeräte-Vermarktung (bereinigtes Core EBITDA) soll 2024 bei T-Mobile US der Wert von 29,1 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr auf 31,4 bis 31,9 Milliarden Dollar steigen. Damit wurde der Manager zuletzt optimistischer. Daher würde es weniger überraschen, wenn die Telekom ihre ohnehin als konservativ erachtete Jahresprognose nun ebenfalls erneuert.

 

Auf das Gesamtjahr gesehen will die Telekom bisher ihr um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (EBITDA AL) vom Pro-Forma-Wert 40,6 Milliarden Euro auf 42,9 Milliarden Euro hieven. Auch der Free Cashflow AL soll steigen – und zwar um gut 16 Prozent auf 18,9 Milliarden Euro. Bei beiden Kennziffern ist die Telekom zum überwiegenden Teil davon abhängig, wie sich die US-Amerikaner entwickeln.

 

Im Mittelwert gehen Analysten derweil davon aus, dass die Telekom beim Umsatz des ersten Quartals wie schon im Vorjahr an der Zahl von 28 Milliarden Euro kratzen dürfte. Das bereinigte EBITDA AL dürfte sich auf 10,25 Milliarden Euro belaufen nach knapp zehn Milliarden im Vorjahreszeitraum.

 

Beim Free Cashflow AL gehen die Experten von knapp 3,9 Milliarden Euro aus – im Gesamtjahr soll der Betrag dann bei fast 19 Milliarden Euro liegen. Der Konzernumsatz 2024 dürfte auf 114,1 Milliarden Euro steigen, davon dürften im Mittel knapp 42,8 Milliarden Euro als bereinigtes operatives Ergebnis hängen bleiben.

 

Gute Zahlen könnten dafür sorgen, dass die T-Aktie aus ihrer Lethargie erwacht. Langfristig sind die Aussichten angesichts der starken US-Tochter und der stabilen operativen Entwicklung ohnehin weiter gut. Für konservative Anleger bleibt der DAX-Titel interessant.

 

Quelle: Der Aktionär

BHP

(13.05.2024)

 

Wieder eine Absage für den Rohstoffriesen BHP: Der kleinere Rivale Anglo American hat auch die nachgebesserte Offerte seines Branchenkollegen ausgeschlagen. BHP hatte sein Angebot in einem reinen Aktientauschgeschäft auf gut 0,81 eigene Aktien je Anglo-American-Papier aufgestockt, wie der australische Bergwerkskonzern am Montag mitteilte.

 

Damit würde Anglo American mit 34 Milliarden britischen Pfund (umgerechnet etwa 39,5 Milliarden Euro) bewertet. Auch das war den Londonern aber offenbar zu wenig, sie lehnten zu Wochenbeginn abermals ab.

 

Im April hatte BHP in einem ersten Angebot noch knapp 0,71 eigene Anteilsscheine pro Anglo-American-Aktie und damit 31 Milliarden Pfund offeriert. Diesen Vorstoß bezeichnete Anglo American damals als "opportunistisch" und nicht attraktiv für die eigenen Aktionäre. Die vorgeschlagene Struktur berge ein Risiko, das fast vollständig von Anglo American getragen werde. BHP glaube laut Mitteilung jedoch auch nach der zweiten Absage weiterhin daran, dass eine Kombination der beiden Unternehmen signifikanten Wert für alle Aktionäre biete.

 

Die Marktteilnehmer warten nun gespannt wie BHP nun handeln wird. Nach der ersten Absage legte der Konzern nach. Angesichts der vollen Kassen und der soliden Bilanz wäre auch ein noch höheres Angebot denkbar. Zumal die Übernahme von Anglo American wäre für die BHP Group sicherlich mittel- bis langfristig sinnvoller als weiterhin stetig nur neue Aktienrückkaufprogramme aufzulegen. Schließlich könnte man sich durch den von Anglo etwas von Eisenerz, Kohle und Kupfer diversifizieren. Die aktuell noch relativ günstige Bewertung sowie die 85-prozentige Beteiligung an De Beers machen Anglo attraktiv. Wer bei der BHP-Aktie investiert ist, sollte den Stoppkurs weiterhin bei 23,00 Euro belassen.

 

Bei den Anteilscheinen von Anglo American können Mutige indes nach wie vor zugreifen, der Stoppkurs kann bei 22,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(13.05.2024)

 

Der sonst so volatile Bitcoin sorgt bei vielen Marktteilnehmern dieser Tage eher für Langeweile. Statt kräftig zuzulegen tritt er seit dem Halving im April nämlich weitgehend auf der Stelle und hat zeitweise sogar die wichtige 60.000-Dollar-Marke unterschritten. Ein Branchenbeobachter sieht darin jedoch eine Parallele zum vorletzten Halving.

 

„Bitcoin hat die Geschichte von 2016 perfekt wiederholt, indem er innerhalb eines dreiwöchigen Zeitfensters nach dem Halving einen Abwärtsdocht unter der Unterseite seiner aktuellen Akkumulierungsspanne ausgebildet hat“, erklärte der prominente Krypto-Trader Rekt Capital am Wochenende bei X (ehemals Twitter).

 

Genau wie 2016 befinde sich der Kurs nun auf dem Niveau des letzten Rücksetzers vor dem Halving. Rekt Capital spricht von der „Gefahrenzone“, die jedoch in wenigen Tagen ausgestanden wäre – sofern sich der Kurs weiterhin wie damals verhält. Nach dem vorletzten Halving hatte der Kurs anschließend in rund sechs Monaten fast 50 Prozent zugelegt – ein Szenario, auf dessen Wiederholung nicht nur der Profi-Trader nun spekuliert.

 

Eine Garantie, dass es auch diesmal exakt so kommt, gibt es natürlich nicht. DER AKTIONÄR hat aber bereits darauf hingewiesen, dass auch frühere Halvings ihre positive Wirkung auf den Kurs erst mittelfristig entfaltet haben. So gesehen wäre die aktuelle Konsolidierung nicht ungewöhnliche und auch nicht das Ende des Bullenmarkts.

Nachdem sich der Bitcoin am Wochenende teils nur mit Mühe über der 61.000-Dollar-Marke halten konnte, zeichnet sich zum Start in die neue Woche eine Erholung ab. Auf 24-Stunden-Sicht legt die digitale Leitwährung am Montagvormittag immerhin mehr als drei Prozent zu und klettert damit in den Bereich von 63.000 Dollar. Der Abstand auf das Allzeithoch von Mitte Mai schrumpft dadurch auf rund 17 Prozent.

 

Kurzfristig dürfte der Bitcoin in der aktuellen Seitwärtsrange verharren, zumal die Frage nach dem weiteren Vorgehen der US-Notenbank Fed in Sachen Zinssenkungen vorerst die große Unbekannte bleibt. An den mittel- und langfristigen Aussichten hat sich dadurch allerdings nichts geändert. DER AKTIONÄR geht weiterhin von einem Anstieg in Richtung sechsstelliger Kurs aus.

 

Quelle: Der Aktionär

Booking

(13.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Das US-Unternehmen Booking muss verschärfte Regeln der EU-Kommission befolgen. Wie die Kommission mitteilte, hat sie die Webseite Booking.com unter dem "Digital Markets Act" (DMA) als "Gatekeeper" eingestuft, was bestimmte Pflichten mit sich bringt. Innerhalb von sechs Monaten muss Booking nun dafür sorgen, dass es die Auflagen erfüllt, die eine größere Auswahl für Endkunden und einen fairen Zugang für Geschäftskunden vorsehen.

 

Die Werbegeschäfte der sozialen Netzwerke X und Tiktok, X Ads und Tiktok Ads, fallen dagegen nicht unter den DMA. Sie wurden nicht als "Gatekeeper" eingestuft. Als solche gelten große digitale Plattformen, die eine wichtige Verbindung zwischen Geschäfts- und Endkunden darstellen. Sie haben damit die Macht, als Engpässe in der digitalen Wirtschaft zu fungieren.

 

Gleichzeitig hat die EU-Kommission eine Untersuchung des Kurzbotschaftendienstes X wegen dessen Status als "Gatekeeper" eingeleitet. Diese soll innerhalb von fünf Monaten abgeschlossen werden.

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(13.05.2024)

 

Amazon will $1,3 Mrd in Frankreich investieren und 3.000 Arbeitsplätze schaffen.                                                

Microsoft

(13.05.2024)

 

Microsoft wird im Rahmen des jährlichen Wirtschaftsgipfels "Choose France" €4 Mrd in Frankreich investieren. Das teilte Microsoft-President Brad Smith gegenüber der Zeitung Le Figaro mit.                                       

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(13.05.2024)

 

Zum Auftakt der neuen Handelswoche steht die Aktie der Deutschen Bank erneut kurz vor der 16-Euro-Marke. Diese könnte nun rasch fallen. Damit könnte das Papier in dieser Woche weiterhin Boden gut machen, nachdem eine Milliardenrückstellung bei der Postbank zuletzt den Kurs stark belastete.

 

Der Schock war groß, als Ende April bekannt wurde, dass die Deutsche Bank rund 1,3 Milliarden Euro für eine potenzielle Entschädigung von ehemaligen Postbank-Aktionären zurückstellte. In einem seit einiger Zeit laufenden Verfahren vor dem Oberlandesgericht in Köln streiten die Postbank-Kleinanleger mit der Deutschen Bank über die Höhe des Übernahmepreises vor 14 Jahren.

 

Die Belastung von etwa 1,3 Milliarden Euro ist der maximale Betrag, der den Altaktionären inklusive angefallener Zinsen zustehen könnte. Die Deutsche Bank hat diese Summe nun zurückgestellt. Für Anleger war das natürlich ein Schock, der Kurs verlor am 29. April 8,6 Prozent und riss damit eine Kurslücke zwischen 16,47 Euro und 16,03 Euro.

 

Mittlerweile hat sich die Aktie aber von den Tiefs bei knapp unter 15,00 Euro erholt und steuert wieder die Marke von 16,00 Euro an. In dieser Woche könnte es zu einer Beschleunigung der Erholung kommen, wenn das Papier in die Kurslücke bei über 16,00 Euro vorstößt. Das wäre aus charttechnischer Sicht ein positives Zeichen.

 

In dieser Woche steht aber zunächst am kommenden Donnerstag die Hauptversammlung an. Damit kommt es endlich auch zur Ausschüttung der die Dividende für 2023. Wer sich die 0,45 Euro je Aktie oder eine Rendite von aktuell rund 2,8 Prozent sichern will, sollte die Aktie bis Donnerstag kaufen.

 

Die Voraussetzungen in dieser Woche für höhere Kurse sind bei einem positiven Marktumfeld gegeben. Die Aktie könnte durch das Schließen der Kurslücke bei 16,47/16,03 Euro Auftrieb erhalten. Der absehbare Dividendenabschlag nach der Hauptversammlung könnte damit auch zügig wieder aufgeholt werden. Investierte Anleger bleiben dabei und freuen sich über die Dividendenausschüttung.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(13.05.2024)

 

Am Ende hat sie es tatsächlich geschafft. Munich Re schloss am Freitag auf einem neuen Allzeithoch von 455,40 Euro. Der Rückversicherer hat am Wochenende aber vor einem schwierigen Sommer gewarnt. Die Münchner rechnen mit einer ungewöhnlich starken Hurrikansaison, vor allem im Nordatlantik.

 

Sehr hohe Wassertemperaturen im östlichen Atlantik in Kombination mit einer erwarteten La-Niña-Phase im westlichen Pazifik begünstigen nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re die Entstehung tropischer Wirbelstürme. Dem Südosten der USA und der Karibik droht demnach in diesem Sommer eine ungewöhnlich starke Hurrikansaison.

 

„Im Nordatlantik erwarten wir in diesem Sommer eine deutlich überdurchschnittliche Sturmaktivität“, sagte Anja Rädler, Sturm- und Klimaexpertin des Unternehmens. „In den vergangenen 30 Jahren hatten wir im Schnitt 15 benannte Stürme, dieses Jahr ist nach den Wettermodellen mit 23 plus/minus vier zu rechnen.“ In Nordamerika besteht damit nach Worten der Wissenschaftlerin auch ein erhöhtes Tornado- und Hagelrisiko. Von diesen 23 plus/minus vier erwarteten Wirbelstürmen könnten sich laut Munich Re elf plus/minus drei zu Hurrikanen entwickeln, was Böen von der Windstärke zwölf oder mehr bedeutet.

 

Hurrikane können am Golf von Mexiko, der Südostküste der USA und in der Karibik immense Zerstörungen anrichten. So verursachte allein der Hurrikan „Ian“ im September 2022 Schäden von etwa 100 Milliarden Dollar, davon waren etwa 60 Milliarden versichert. Der Münchner DAX-Konzern dokumentiert mit seiner geowissenschaftlichen Abteilung seit Jahrzehnten Naturkatastrophen rund um den Globus, da dies für die Berechnung der Versicherungsprämien von Bedeutung ist.

 

„Dieses Jahr scheinen auch die Prognosen etwas sicherer als üblich, weil die Wassertemperaturen im Atlantik extrem hoch sind und sich im Pazifik bereits abzukühlen beginnen“, sagte Rädler. Die verschiedenen Wettermodelle seien sich fast einig, dass es im Pazifik in diesem Sommer zur einer La Niña-Situation kommen wird.

 

Eine hohe Zahl von Stürmen bedeutet zwar ein erhöhtes Risiko, ist allerdings nicht automatisch gleichbedeutend mit katastrophalen Verwüstungen. „Ein schwerer Sturm kann auch in einer eher ruhigen Phase schwere Schäden anrichten. Umgekehrt bedeuten viele Stürme nicht unbedingt hohe Schäden, sofern diese Stürme nicht die Küste treffen“, sagte Rädler. Vergleichsweise ruhig mit eher weniger Taifunen als üblich könnte es dagegen nach Rädlers Worten in diesem Sommer im Pazifik zugehen.

 

Eine teure Hurrikanesaison würde das diesjährige Ergebnis von Munich Re zweifellos belasten. Sollte es tatsächlich zu hohen Schäden kommen, dürfte das auch auf der Aktie lasten, allerdings nur kurzfristig. Zugleich würde eine solche Saison die Verhandlungsposition in den zukünftigen Erneuerungsrunden mit den Erstversicherern verbessern und den dort zuletzt etwas gestiegenen Marktdruck wieder senken.

 

Munich Re bleibt unter dem Strich ein erstklassiges Basisinvestment. Daran würde auch eine Saison mit hohen Schäden durch Hurrikane nichts ändern. Nach dem steilen Anstieg der Vorwoche, könnte es in dieser Woche zwar Gewinnmitnahmen geben. Schließlich ist die Aktie seit Jahresbeginn über 20 Prozent im Plus. Anleger sollten sich von einer eventuellen Korrektur aber nicht verunsichern lassen und weiter an dem Rückversicherer festhalten.

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(13.05.2024)

 

Von der verpflichtenden Einführung der elektronischen Rezeptierung (E-Rezept) in Deutschland will Redcare Pharmacy profitieren. Im ersten Quartal ist der Funke noch nicht so recht übergesprungen. Doch das könnte sich bald ändern. Denn inzwischen ist das Einlösen von Rezepten bei Redcare Pharmacy bedeutend einfacher.

 

Denn die eHealth-CardLink-Lösung von Redcare Pharmacy ist seit vergangener Woche live. Damit können gesetzlich Versicherte nun einen vollständig digitalen Einlöseweg mittels der elektronischen Gesundheitskarte und dem Smartphone nutzen.

 

„Durch die Einführung unserer eHealth-CardLink-Lösung können Patientinnen und Patienten nun in vollem Umfang von den Vorteilen eines papierlosen und vollständig digitalisierten Rezeptweges profitieren", so Redcare-Pharmacy-Chef Olaf Heinrich. "Dies ist der nächste entscheidende Schritt in der digitalen Transformation des Gesundheitswesens, der uns enorme Wachstumschancen für die Zukunft bietet.“

 

Indes will die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) europäischen Online-Apotheken mit einer Marketingkampagne die Stirn bieten. Wie die Pharmazeutische Zeitung berichtet, wolle die ABDA in den kommenden Tagen eine große E-Rezept-Welle in Deutschland starten, unter anderem öffentlichen Nahverkehr, in ICEs und in Wartezimmern. "Egal wie das E-Rezept in die Apotheke kommt, es muss in die Apotheke vor Ort. Die Apothekerinnen und Apotheker haben diese Umstellung gemeistert, nicht die EU-Versender. Und dafür müssen sie belohnt werden", wird ABDA-Kommunikationschef Benjamin Rohrer zitiert.

 

Dass die digitalen Einlösemöglichkeiten der Online-Apotheken bei der ABDA nicht auf offene Ohren treffen, ist bekannt. Nun muss Redcare Pharmacy in den kommenden Quartalen zeigen, dass mit der E-Rezept-Einführung auch die Umsätze der verschreibungspflichtigen Medikamente signifikant steigen. Spekulativ ausgerichtete Anleger können nach der Korrektur bei der Aktie nun wieder zugreifen. Ein Stopp bei 112,00 Euro sichert die Position ab.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(13.05.2024)

 

Die Unsicherheit beim Düngermittelhersteller K+S bleibt bestehen. So wartet weiter auf den Abschluss wegweisender Kalilieferverträge großer Wettbewerber mit China. Immerhin betonte der MDAX-Konzern bei der Vorlage endgültiger Geschäftszahlen für das erste Quartal, dass das untere Ende der Jahresgewinnprognose unwahrscheinlicher geworden sei.

 

Jedoch gebe es weiterhin noch Unwägbarkeiten. So hatte sich das Unternehmen bereits Ende April bei der Veröffentlichung vorläufiger Quartalszahlen zu operativem Gewinn und freiem Finanzmittelflluss geäußert. Beide waren damals überraschend hoch ausgefallen und wurden nun bestätigt.

 

Der Umsatz fiel im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 988 Millionen Euro, wie K+S am Montag weiter mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank zwar - wie bereits bekannt - zwar um mehr als die Hälfte auf rund 200 Millionen Euro, allerdings war der operative Gewinn vor einem Jahr auch außergewöhnlich hoch ausgefallen.

 

Für 2024 kalkuliert der Vorstandsvorsitzende Burkhard Lohr mit einem operativen Ergebnis von 500 bis 650 Millionen Euro. Der um Sondereffekte bereinigte freie Finanzmittelfluss soll 2024 weiter mindestens ausgeglichen sein. Im ersten Quartal hatte er rund 111 Millionen Euro erreicht.

 

Vorstandschef Burkhard Lohr zeigte sich mit der jüngsten Entwicklung zufrieden: „Unser starkes Europa-Geschäft mit einem hohen Anteil der Düngemittelspezialitäten hat für einen gelungenen Start ins Geschäftsjahr gesorgt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass das EBITDA für das Gesamtjahr über dem unteren Ende der angegebenen Bandbreite von 500 bis 650 Millionen Euro liegen wird.“

 

Bei K+S dürfte es spannend werden, ob und wann es endlich zu einer nachhaltigen Erholung der enorm günstig bewerteten Aktie kommt. Wer bereits bei den Anteilscheinen von K+S investiert ist, sollte weiterhin den Stoppkurs bei 11,50 Euro im Auge behalten.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(13.05.2024)

 

Erst im März hatte der Vorstandsvorsitzende der DHL Group 5.000 Aktien des Unternehmens gekauft. Das seither anhaltend günstige Kursniveau der Anteilscheine des Bonner Logistikriesen hat ihn in der abgelaufenen Handelswoche offenbar dazu bewogen, noch einmal die gleiche Anzahl an Aktien zu erwerben.

 

Lag der Durchschnittskurs im März noch bei 38,84 Euro, so waren es nun 39,05 Euro. Meyer hat also erneut knapp 200.000 Euro seines Privatvermögens darauf gesetzt, dass der Kurs des DAX-Konzerns wieder anziehen wird. Grundsätzlich ist dies für die Börsianer natürlich ein gutes Zeichen, aber natürlich auch keine Garantie für höhere Kurse.

 

Die Experten der DZ Bank dürften den Schritt des DHL-CEOs verstehen. So stuft deren Analyst Dirk Schlamp Papiere der DHL Group unverändert mit "Kaufen" ein. Das Kursziel wurde mit 47,00 Euro bestätigt. Schlamp betonte, dass der Konzern in Bezug auf das operative Gewinn etwas besser abgeschnitten habe als im Vorfeld erwartet worden war. Er geht zudem davon aus, dass sich der Rückgang der Frachtraten zumindest etwas abschwächen dürfte. Darüber hinaus sieht Schlamp sehr gut Chancen für den Logistikriesen, sollte sich der Welthandel erholen, wovon die DHL Group besonders profitieren sollte. Und hierfür gibt es bereits erste Stabilisierungstendenzen.

 

DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner Einschätzung zur Dividendenperle fest: Zwar sind die Perspektiven gut, die Bewertung im Branchenvergleich relativ günstig und die Dividendenrendite hoch. Doch charttechnisch sieht es beim DAX-Titel aktuell speziell nach dem jüngsten Dividendenabschlag mau aus. Der Chart droht ein klares Verkaufssignal auszubilden. Ein Einstieg bei der DHL Group drängt sich vor diesem Hintergrund vorerst nicht auf. Wer die Anteilscheine bereits im Portfolio hat, kann dabeibleiben, sollte aber den Stoppkurs bei 34,00 Euro beachten.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(13.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Niedrige Preise für Kaliprodukte haben Umsatz und Ergebnis von K+S im ersten Quartal beeinträchtigt. Der Düngemittelkonzern aus Kassel meldete für die Monate Januar bis März einen Umsatzrückgang von 17 Prozent auf 998 Millionen, wobei die Einnahmen mit Düngemittel mit 21 Prozent stärker zurückgingen als mit Industrieprodukten und Auftausalz (-7 Prozent), wie das Unternehmen bei Vorlage der vollständigen Zahlen mitteilte.

 

Wie schon Ende April gemeldet ging das operative Ergebnis (EBITDA) um 56 Prozent von 454 auf 200 Millionen Euro zurück. Preisbedingt niedrigere Kosten konnten die geringeren Verkaufspreise teilweise wieder ausgleichen. Netto ging der bereinigte Konzerngewinn sogar um 78 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 51,5 Millionen Euro zurück. Hier zeigten sich höhere Abschreibungen.

 

K+S bestätigte, wie schon vor zwei Wochen die Prognose, die ein EBITDA zwischen 500 und 650 Millionen Euro und einen mindestens ausgeglichenen bereinigten Free Cashflow für 2024 vorsieht. In der Frühjahrssaison sei es auf dem wichtigen Überseemarkt Brasilien nach zu einer gewissen Erholung bei den Düngemittelpreisen gekommen, erklärte das MDAX-Unternehmen. Inwieweit sich die Erholung im Jahresverlauf fortsetze, hängt auch von den ausstehenden Vertragsabschlüssen in Indien und China ab.

                                        

Quelle: stock3.com

 

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Shell

(10.05.2024)

 

Die Aktienkurse der beiden Energieriesen Shell und Equinor konnten an den vergangenen Handelstagen wieder etwas Boden gut machen. Und auch im heutigen Handel erhalten die Dividendenperlen Rückenwind, erneut in Form steigender Ölpreise. Denn diese haben am Freitag an ihre Aufschläge der vergangenen Tage angeknüpft.

 

Am Mittag kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli 84,43 US-Dollar. Das waren 55 Cent mehr als am Vorabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juni-Lieferung stieg um 59 Cent auf 79,86 Dollar.

 

Die Erdölpreise haben in den vergangenen Wochen tendenziell nachgegeben. Zuletzt sorgte jedoch ein schwächerer US-Dollar für Auftrieb. Auslöser waren schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, die der Hoffnung auf frühere Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank Fed Nachdruck verliehen. Wechselkurseffekte spielen am Ölmarkt eine große Rolle, weil der Rohstoff überwiegend in der US-Währung gehandelt wird.

 

Preisauftrieb kommt auch seitens der Geopolitik. Von einer erhofften Entspannung im Gaza-Krieg kann derzeit keine Rede sein. Vielmehr will sich Israel auch nicht durch wachsenden Druck seines engsten Verbündeten USA von seinem Kriegskurs abbringen lassen. Der Konflikt gilt als großes Risiko für den gesamten ölreichen Nahen Osten.

 

Nach Einschätzung der Commerzbank bleibt die Lage für die Ölpreise aber fragil. "Chinas Rohölimporte im April waren nämlich eher enttäuschend", begründen die Experten ihre Einschätzung. Sie verweisen auf ein lokales Überangebot von Rohölprodukten. Offenbar habe die chinesische Regierung mehr Exportgenehmigungen erteilt. "Damit würde aber das Überangebot nur exportiert, was die Verarbeitungsmargen in Asien und damit auch weltweit weiter unter Druck setzen könnte", schreibt die Commerzbank.

 

Es dürfte spannend bleiben, ob sich die Ölpreise und die für beide ebenfalls wichtigen Gaspreise wieder nachhaltig nach oben entwickeln. Doch auch das aktuelle Preisniveau ist für Energieriesen wie Shell oder Equinor praktisch eine Lizenz zum Gelddrucken. Die immer noch relativ günstig bewerteten Dividendenperle Shell bleibt attraktiv. Der Stoppkurs kann zur Gewinnsicherung auf 26,00 Euro nachgezogen werden. Bei der ebenfalls günstigen Aktie von Equinor kann nun auch wieder zugegriffen werden (Stopp: 21,00 Euro).

 

Quelle: Der Aktionär

TSMC

(10.05.2024)

 

Zum Wochenausklang sind die Anleger positiv gestimmt und erneut stehen Tech-Titel im Fokus der Käufer. Auch die Aktien von Taiwan Semiconductor Manufacturing präsentiert sich am Freitag stark, nachdem der Umsatz des Unternehmens im April 2024 im Vergleich zum Vorjahr kräftig gestiegen ist. Die Details lesen Sie hier.

 

TSMC stellt Chips für einige der weltweit größten Technologieunternehmen wie Apple, Nvidia und AMD her. Der Nachfrage nach Hochleistungschips zieht weiter an, denn das Unternehmen verzeichnete im April einen Umsatz von 236,02 Milliarden Taiwan-Dollar, was einem Anstieg von 20,9 Prozent gegenüber März entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies sogar einer Steigerung von 59,6 Prozent.

 

Der Umsatz für die vier Monate von Januar bis April 2024 belief sich auf 828,67 Milliarden Taiwan-Dollar, ein Anstieg von 26,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2023.

 

Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals hatte CEO C. C. Wei vor dem allgemeinen Wachstumsfantasie des Halbleitermarktes im Jahr 2024 gewarnt, aber darauf hingewiesen, dass das Unternehmen davon ausgeht, dass 2024 dennoch ein gesundes Wachstumsjahr für TSMC sein wird.

 

"Wir haben unsere Prognose für den gesamten Halbleitermarkt (ohne Speicher-Chips) etwas gesenkt und gehen für 2024 von einem von Wachstum von circa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus“, sagte Wei bei der Telefonkonferenz im April.

 

TSMC profitiert auch von einem Anstieg der Nachfrage nach Halbleitern, die in Anwendungen der künstlichen Intelligenz eingesetzt werden.

 

Die TSMC-Aktie vollzieht nach den Zahlen einen Freudensprung und die Bullen greifen nun den Widerstand an der psychologisch wichtigen 150-Dollar-Marke an. Gelingt der Ausbruch, ist der Weg zum Allzeithoch bei 158,40 Dollar frei. Die Daten sollten auch anderen Chip-Herstellern Rückenwind verleihen. Die US-Titel wie Nvidia, AMD oder SMCI notieren aktuell aber nur leicht im Plus. Anleger sollten sich aber hiervon nicht verunsichern lassen, da vor dem Wochenende Tech-Titel in der Regel weniger stark nachgefragt werden. Entscheidender ist, wie es zum Wochenbeginn weitergeht.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(10.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat für die Blutkrebs-Behandlung Scemblix von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Breakthrough-Therapy-Status zugeteilt bekommen. Wie der Konzern mitteilte, hat die Food and Drug Administration bereits zum dritten Mal dem Mittel diesen Status zuerkannt. Die jüngste Zuteilung basiere auf der Phase-III-Studie ASC4FIRST, in der das Medikament beide primären Endpunkte erreicht habe. Novartis will die vollständigen Ergebnisse der Studie Ende Mai vorstellen.

 

Scemblix ist laut Novartis ein Arzneimittel gegen Krebs zur Behandlung von Erwachsenen mit einer Art von Blutkrebs (Leukämie), die Philadelphia-Chromosom-positive chronische myeloische Leukämie in der chronischen Phase (Ph+ CML-CP) genannt wird. Es wird Patienten verabreicht, die zuvor mit zwei oder mehr Arzneimitteln gegen Krebs, sogenannten Tyrosinkinase-Hemmern, behandelt wurden.

                                        

Quelle: stock3.com

Apple

(10.05.2024)

 

Während der gesamte Kryptomarkt zuletzt eher seitwärts tendiert und auf 7-Tage-Sicht vergleichsweise moderate fünf Prozent zugelegt hat, sticht ein Altcoin mit satten Kursgewinnen von rund 50 Prozent auf Wochensicht besonders heraus. Welcher das ist und was der Kurssprung mit Apple zu tun hat, verrät DER AKTIONÄR hier.

 

Render (RNDR) ist auf Wochensicht um fast 50 Prozent nach oben geschossen und damit aktuell der Top-Gewinner unter den 100 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Allein am heutigen Freitag notiert der Token auf 24-Stunden-Sicht prozentual zweistellig im Plus und rückt damit im Market-Cap-Ranking auf Platz 24 vor.

 

Rückenwind liefert dabei nicht nur die insgesamt wieder etwas freundlichere Marktstimmung, sondern vor allem das Apple-Event in dieser Woche, bei dem neue iPads präsentiert wurden (DER AKTIONÄR berichtete). Bei der Keynote stellte Tim Millet, der als Vice President den Bereich Plattform-Architektur bei Apple verantwortet, in einem vierminütigen Video die nächste Generation des iPad Pro samt neuem, schnelleren M4-Prozessor vor.

 

Darin hebt er die technischen Verbesserungen gegenüber der vorherigen Chip-Generation hervor, gerade bei leistungsintensiven Anwendungen wie Gaming oder Bildbearbeitungssoftware. „Spiele wie Diablo Immortal sehen fantastisch aus und professionelle Rendering-Apps wie Octane sind ein echter Renner“, so Millet.

 

Dieser Satz hat gereicht, um in Teilen der Krypto-Community für helle Begeisterung zu sorgen. Denn Octane ist eine 3D-Design-Software-Anwendung, die auf dem Blockchain-basierten Render Network basiert. „Im Video ist buchstäblich das RNDR-Logo zu sehen“, schreibt etwa Krypto-Trader D0c Crypto bei X (ehemals Twitter).

 

Render Network beschreibt sich selbst als „die erste dezentrale GPU-Rendering-Plattform, die es Künstlern ermöglicht, GPU-Rendering-Arbeiten nach Bedarf auf hochleistungsfähige GPU-Knoten auf der ganzen Welt zu skalieren“. Über einen Blockchain-Marktplatz für ungenutzte GPU-Rechenleistung biete das Netzwerk Künstlern die Möglichkeit, Rendering-Arbeiten der nächsten Generation zu einem Bruchteil der Kosten zu skalieren und die Geschwindigkeit im Vergleich zur zentralisierten GPU-Cloud um Größenordnungen zu steigern. Render (RNDR) ist die native Kryptowährung der Plattform.

 

Die kurze Erwähnung bei der Apple-Keynote liefert dem Token seither kräftigen Schub. Die Korrektur der vergangenen Wochen ist damit vorbei und das Mitte März markierte Rekordhoch von 13,60 Dollar rückt nun wieder in greifbare Nähe.

 

Quelle: Der Aktionär

3M

(10.05.2024)

 

Die Aktie von 3M notiert am Freitagnachmittag rund ein Prozent über ihrem Vortagesschlusskurs. Nach den positiven Quartalszahlen Ende April sprach die HSBC nun erstmals eine Kaufempfehlung aus und erhöhte ihr Kursziel deutlich. Auch aus charttechnischer Sicht spricht alles dafür, dass das Papier nun in den dreistelligen Bereich ansteigt.

 

HSBC-Analyst Wesley Brooks hat 3M von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 91,13 auf 115 Dollar angehoben. Die Ergebnisse des ersten Quartals wären erste Anzeichen für eine Trendwende beim Wachstum und den Margengewinnen aus der Restrukturierung, teilte Brooks in einer Research-Note mit.

 

3M erwartet eine Rückkehr zum Wachstum aufgrund des verbesserten makroökonomischen Umfelds, Kosteneinsparungen und einer Bilanzbereinigung nach dem Spin-off von Solventum. 3M bleibe ein qualitativ hochwertiges Unternehmen und werde zu attraktiven Bewertungen gehandelt, so der Experte.

 

Neben den positiven fundamentalen News kann sich mittlerweile auch das Chartbild des Unternehmens wieder sehen lassen. Schafft es der Kurs, das Jahreshoch bei 99,70 Dollar zu überwinden und anschließend auch die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke zu knacken, dürfte das dadurch entstehende Kaufsignal die Aktie weiter antreiben. Eine Rally bis zum nächsten signifikanten Widerstand, dem Jahreshoch 2023 bei 108,61 Dollar, ist in diesem Fall wahrscheinlich.

 

Das Management von 3M hat in den letzten Monaten mit dem Spin-off von Solventum und der Kürzung der Dividende zwei gute Entscheidungen getroffen, weshalb die HSBC zu Recht ihr Anlagevotum geändert und das Kursziel angehoben hat. Zudem hat sich auch das Chartbild deutlich aufgehellt. DER AKTIONÄR riet bereits in Ausgabe 02/24 zum Kauf und hält an seiner Empfehlung nach wie vor fest. Anleger stocken ihre Position auf.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutschen Telekom

(10.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Streiks bei der Deutschen Telekom reißen nicht ab. Nun hat die Gewerkschaft Verdi für Montag abermals zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen, um zur vierten Tarifverhandlungsrunde für 70.000 Tarifbeschäftigte der Telekom am Montag und Dienstag den Druck zu erhöhen.

 

Zuletzt hatten am Montag und am Dienstag dieser Woche jeweils rund 13.000 Beschäftigte gestreikt. "Die Warnstreikaktionen in dieser Woche haben gezeigt: Das bisherige Angebot der Arbeitgeber reicht bei weitem nicht aus, um die Erwartungen der Beschäftigten zu erfüllen", sagte Verdi-Arbeitskampfleiter Pascal Röckert. "In der entscheidenden Verhandlungsrunde muss eine deutliche Bewegung erfolgen, wenn ein längerer Konflikt abgewendet werden soll."

                                        

Quelle: stock3.com

Novo Nordisk

(10.05.2024)

 

Der Markt für Adipositas-Medikamente boomt – und keiner kann bisher auf der kommerziellen Seite dem marktführenden Duo Novo Nordisk und Eli Lilly aus den USA das Wasser reichen. Vor allem die Dänen haben in den zurückliegenden Monaten mehrere Deals in den vergangenen Monaten eingefädelt, um langfristig die starke Positionierung zu zementieren. Ein weiterer Adipositas-Deal wurde in dieser Woche verkündet.

 

Demnach konnte Novo Nordisk eine dritte Forschungskooperation im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Flagship Pioneering unterzeichnen. Die Zusammenarbeit fußt auf der sogenannten MIMIC-Plattform von Metaphore Biotechnologies und zielt auf die Entdeckung und Entwicklung von bis zu zwei Multitarget-Therapeutika ab, die wiederum GLP-1R und die damit verbundene Biologie zur Behandlung von Fettleibigkeit nutzen.

 

Metaphore wird hierbei zusammen mit Pioneering Medicines, dem Arzneimittelentwicklungsableger von Flagship Pioneering, sowie Novo Nordisk Forschungs- und Entwicklungsprogramme durchführen, um grundlegende und präklinische Entwicklungsaktivitäten voranzutreiben.

 

Im Rahmen des neuen Deals hat sich Novo Nordisk bereit erklärt, bis zu 600 Millionen Dollar an Abschlags-, Entwicklungs- und kommerziellen Meilensteinzahlungen sowie gestaffelte Lizenzgebühren auf den jährlichen Nettoumsatz der lizenzierten Produkte zu zahlen. Diese teilen sich Metaphore und Pioneering Medicines auf.

Spannend in diesem Zusammenhang: Flagship hat erst vor rund einem Jahr Metaphore ins Leben gerufen und mit 50 Millionen Dollar ausgestattet.

 

Novo Nordisk bleibt seiner Linie treu und meidet größere Akquisitionen, geht allerdings spannende Forschungsdeals ein, um seine starke Positionierung im Markt für Adipositas-Medikamente langfristig nicht zu verspielen. Darüber hinaus bauen die Dänen ihr Engagement im Segment der Seltenen Krankheiten und kardiometabolischer Erkrankungen weiter aus. Die AKTIONÄR-Dauerempfehlung bleibt aussichtsreich und erhält klar den Vorzug gegenüber der Aktie von Eli Lilly.

 

Quelle: Der Aktionär

TSMC

(10.05.2024)

 

Auch der Hype um Künstliche Intelligenz wird mit harten Fakten unterlegt: So hat Taiwan Semiconductors (TSMC) im April ein kräftiges Umsatzwachstum von 60 Prozent zum Vorjahr erzielt. "Neben der Chip-Nachfrage wegen Künstlicher Intelligenz scheint auch die Nachfrage aus dem Konsumsektor wieder mit anzuziehen", sagt ein Händler.

 

Dies könnte über kurz oder lang zu Produktionsengpässen führen und damit die Chip-Preise weiter nach oben treiben und den Preisrückgang bei Grafikkarten beenden. Europa ist mit entsprechenden Peer-Aktien dünn besetzt und können die TSMC-Daten nicht auf ganzer Breite nutzen. Nur ASML legen um 0,9 Prozent zu.

                                        

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(10.05.2024)

 

Die Deutsche Bank lädt am kommenden Donnerstag zur Hauptversammlung. Die Rede des Konzernchefs wurde nun aber bereits vorab veröffentlicht. Demnach sieht er bei dem größten deutschen Geldhaus vor allem in einem Punkt noch Verbesserungsbedarf. Die Aktie der Bank arbeitet derweil weiter an der Erholung.

 

Die Deutsche Bank sieht nach dem monatelangen Durcheinander bei der Postbank beim Thema Servicequalität noch Luft nach oben. Das Institut arbeite „weiter an Verbesserungen“, führte Konzernchef Christian Sewing in dem vorab veröffentlichten Redetext zur Hauptversammlung des größten deutschen Geldhauses am kommenden Donnerstag (16. Mai) aus.

 

Neu eingehende Anliegen der Kunden würden grundsätzlich in den erwarteten Bearbeitungszeiten erledigt. „Gleichzeitig wissen wir, dass wir noch mehr Arbeit vor uns haben, um unseren Kundenservice weiter zu verbessern“, so Sewing. Bei der Übernahme lief nicht zuletzt die Übertragung des Kundengeschäfts der Postbank auf die Computersysteme der Deutschen Bank im vergangenen Jahr nicht rund.

 

Darüber hinaus könnte der Kauf der Postbank noch ein teures Nachspiel haben. Das Oberlandesgericht Köln hatte kürzlich angedeutet, dass es zugunsten der klagende Altaktionäre der Postbank entscheiden könnte. Die Deutsche Bank bildete daraufhin eine Rückstellung von 1,3 Milliarden Euro.

 

Auch zu diesem Thema nimmt der Chef der Deutschen Bank in seiner Rede Stellung. „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass die Deutsche Bank vor dem Wirksamwerden des Kaufvertrages und auch vor Freigabe des Kaufvertrages durch die Kartellbehörden und die Bafin noch keine Kontrolle über die Postbank hatte“, betonte Sewing. Zudem sei er besorgt, dass „ein Urteil zugunsten der Kläger als Präzedenzfall weitreichende negative Folgen für den deutschen Finanzmarkt“ haben würde. Übernahmen börsennotierter Gesellschaften wären so künftig mit erheblichen Rechtsunsicherheiten behaftet.

 

Auch wenn die Milliardenrückstellung das Ergebnis des laufenden Jahres belasten werde, halte die Deutsche Bank unverändert an ihren Zielen für 2025 fest. Der Vorstand will bis dahin die Erträge von 28,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf rund 32 Milliarden steigern. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital soll von 7,4 Prozent auf mehr als zehn Prozent zulegen.

 

Die Aktie der Deutschen Bank hat sich von dem Schock der drohenden Postbank-Strafzahlung wieder ein gutes Stück erholt. Die wichtige Unterstützung im Bereich von 15 Euro hat sich als stabil erwiesen. Mittlerweile pendelt die Aktie wieder um die Marke von 16 Euro. Investierte Anleger bleiben auch weiterhin gelassen und an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Fresenius

(10.05.2024)

 

Mit den Zahlen zum ersten Quartal 2024 hat der Gesundheitskonzern Fresenius seine Zielvorgaben für das laufende Jahr leicht angehoben. Im Anschluss an den Quartalsbericht nutzen mehrere Analysten die Gunst der Stunde, um den DAX-Wert erneut unter die Lupe zu nehmen. Das Upside-Potenzial ist demnach enorm.

 

Deutsche Bank Research hat die Einstufung für Fresenius mit einem Kursziel von 41 Euro auf "Buy" belassen. Die Bad Homburger hätten die Erwartungen getoppt und die Ziele hochgeschraubt, so Falko Friedrichs in einer ersten Reaktion.

 

Auch Warburg Research rät weiterhin zum Kauf der Aktie und sieht den Titel ebenfalls erst bei 41 Euro fair bewertet. Der Medizinkonzern sei gut ins Jahr gestartet, attestierte Analyst Christian Ehmann am Mittwoch nach dem Quartalsbericht. Mit der Prognoseerhöhung hatte er bereits gerechnet.

 

Noch optimistischer ist die Privatbank Berenberg. Analystin Victoria Lambert schrieb von "exzellenten" Quartalszahlen und bestätigte ihr "Buy"-Rating mit einem Kursziel von satten 43 Euro.

 

In der Tat ist Fresenius gut ins Geschäftsjahr 2024 gestartet. Der Konzernumsatz stieg um sechs Prozent auf 5,70 Milliarden Euro, das EBIT legte überproportional um 15 Prozent auf 633 Millionen Euro zu. Unter dem Strich wiesen die Bad Homburger einen Nettogewinn in Höhe von 429 Millionen Euro aus.

 

Aus eigener Kraft will Fresenius den Umsatz nun zwischen vier und sieben Prozent im laufenden Jahr steigern (zuvor: zwischen drei und sechs Prozent). Beim EBIT peilt die Gesellschaft ein Plus zwischen sechs und zehn Prozent an (vorher zwischen vier und acht Prozent).

 

Firmenlenker Michael Sen bringt den Gesundheitskonzern peu à peu zurück in die Erfolgsspur. DER AKTIONÄR hat in den vergangenen Monaten immer wieder zum antizyklischen Kauf geraten. Die Einschätzung hat Bestand, konservativ ausgerichtete Anleger mit Weitblick können weiterhin zugreifen und nutzen die Kurse von unter 30 Euro zum Einstieg.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(10.05.2024)

 

Die Allianz zählte am gestrigen Rekordtag des DAX zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex. Das hatte für die Anleger des Versicherers aber einen einfachen und erfreulichen Grund. Die Aktie wurde gestern ex-Dividende gehandelt. Der Gap-Close des Dividendenabschlags läuft zudem bereits erfolgreich an.

 

Die Aktie der Allianz schloss im gestrigen Feiertagshandel 10,30 Euro und damit 3,8 Prozent niedriger. Damit war der Versicherer der zweitschlechteste Wert im deutschen Leitindex. Nur Mercedes-Benz wies ein noch größeres Minus aus. Wie auch beim Autobauer hatte das aber einen einfachen und alles andere als besorgniserregenden Grund. Beide Aktien wurden gestern ex-Dividende gehandelt.

 

Bei der Allianz-Aktie ging es im frühen Handel von 273,60 Euro zunächst hinunter bis auf 260,60 Euro. Das entsprach bereits nicht ganz dem Dividendenabschlag von 13,80 Euro. Schon kurz darauf ging es wieder ein Stück nach oben. Am Ende schloss die Aktie den Donnerstagshandel bei 263,60 Euro.

 

Im vorbörslichen Freitagshandel knüpft die Allianz bereits nahtlos an diese Erholungsbewegung an. Die Indikationen bewegen sich in Richtung 265 Euro. Damit hätte die Aktie in kürzester Zeit wieder einen ordentlichen Teil des Gaps aufgrund des Dividendenabschlags aufgeholt.

 

Charttechnisch hat sich das Bild zwar eingetrübt. Die besonders wichtige Marke von 260 Euro hat allerdings selbst im frühen gestrigen Handel gehalten. Mittlerweile ist zu dieser wieder ein kleiner Puffer vorhanden. Fundamental läuft es ohnehin weiterhin rund. Die Chancen stehen daher gut, dass die Aktie von dieser Marke aus den Rebound in Richtung der Niveaus vor dem Dividendenabschlag eingeläutet hat.

 

Anleger der Allianz können den Dividendenabschlag gelassen hinnehmen. Sie erhielten im Gegenzug schließlich eine satte Dividende von 5,1 Prozent. Zusätzlich lief der Gap-Close bereits gestern an und dürfte sich im heutigen Handel fortsetzen. Der Versicherer ist und bleibt ein attraktives Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Siemens Healthineers

(10.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Siemens Healthineers baut ein neues Werk in Großbritannien. Wie der Konzern mitteilte, investiert er über 290 Millionen Euro in den Bau eines neuen Werks in North Oxfordshire zur Entwicklung und Herstellung von supraleitenden Magneten, die als Teil von Magnetresonanztomographen zum Einsatz kommen. Die Bauarbeiten an dem Werk, das mehr als 1.300 Arbeitsplätze bieten wird, haben bereits begonnen. Die Eröffnung ist für 2026 geplant.

                                        

Quelle: stock3.com

 

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Apple

(09.05.2024)

 

Apple jetzt 0,90% im Plus bei $184,38 - will laut Bloomberg eigene Chips für AI-Features nutzen.                                                                                                     

Quelle: stock3.com

Allianz

(09.05.2024)

 

Der DAX steht am heutigen Feiertag (Christi Himmelfahrt) deutlich über 18.500 Punkten und damit kurz vor einem neuen Rekordhoch. Gegen den allgemeinen Trend fallen aber die Aktien des Versicherers Allianz und des Autobauers Mercedes-Benz übermäßig stark. Der Kursrückgang hat aber eine simple Erklärung.

 

Wie einige Aktien handelt auch die Allianz am Vatertag ex Dividende. So hat die Hauptversammlung, die am Vortag virtuell stattfand, allen Beschlussvorschlägen mit jeweils großer Mehrheit zugestimmt. Neben der Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats beschloss sie die Zahlung einer Dividende von 13,80 Euro je Aktie.

 

Angesichts eines Kursrückgangs von lediglich 12,80 Euro notiert der Münchner Versicherer sogar leicht im Plus. Ärgerlich ist es dies rein für Charttechniker, da sich das positive Bild der letzten Tage und Wochen etwas eingetrübt hat.

 

Fundamental hat sich an den guten Aussichten allerdings nichts geändert. Der Versicherer ist sehr stark positioniert und erfolgreich unterwegs.

 

Darüber hinaus hat die Hauptversammlung ein neues Aktienrückkaufprogramm beschlossen. In den nächsten fünf Jahren darf die Allianz eigene Aktien im Volumen von maximal zehn Prozent des Grundkapitals erwerben.

Ein Aktienrückkauf hat einen positiven Effekt auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis, indem durch die Einziehung eigener Aktien die Anzahl der umlaufenden Stücke reduziert und vice versa das Ergebnis pro Aktie erhöht wird.

 

Entsprechend sinkt das KGV. Auch die Dividendenrendite wird positiv beeinflusst, weil durch die niedrigere Aktienanzahl die Dividende pro Aktie sich erhöht. Beides wiederum macht die Aktie für Anleger attraktiver.

Der Kursrückgang der Allianz-Aktie am Vatertag ist nicht weiter tragisch, sondern sogar positiv zu werten. Der Versicherr bleibt ein Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

DAX

(09.05.2024)

 

Während viele Akteure an Christi Himmelfahrt dem Aktienmarkt fernbleiben, erklimmt der DAX am Mittag ein neues Allzeithoch. Nach der Gewinnserie der vergangenen vier Handelstage springt der Leitindex erstmals über die Marke von 18.600 Punkten. Die alte Rekordmarke bei 18.567 Zählern hatte der DAX Anfang April gesetzt.

 

Unterstützung für die freundliche Börsentendenz kam bereits am Morgen aus China. Dessen Exporte und Importe hatten im April wieder zugelegt. Wegen des heutigen Feiertags halten sich die Umsätze allerdings in Grenzen. Gegen 14 Uhr steht das deutsche Börsenbarometer 0,6 Prozent höher als am Mittwoch bei nun 18.615 Zählern.

 

Marktexperte Andreas Lipkow sprach am Vormittag von durchwachsenen Vorgaben aus dem US-Handel, der auch für diesen Nachmittag bislang keine Impulse liefere. Aktuell wird die Wall Street kaum verändert erwartet. Die Handelsvorgaben aus Asien seien dagegen überwiegend positiv. "Die Handelsdaten aus China deuten auf eine weitere Konjunkturerholung hin, was sich auch auf die deutschen exportlastigen Unternehmen auswirken dürfte."

Allerdings, so schränkte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners ein, seien die chinesischen Importe aus Deutschland im April im Jahresvergleich erneut gesunken.

 

Getragen wird der neue Rekord unter anderem von Schwergewicht Siemens, die unter den Tagessiegern am Mittag 1,2 Prozent zulegen. Tochter Siemens Energy zieht nach dem gestrigen Kurssprung um weitere 1,8 Prozent an. Auch die Infineon-Aktie gehört mit plus 1,3 Prozent zu den größeren Gewinnern. An der DAX-Spitze liegt zuletzt die Aktie der DHL Group, die um gut zwei Prozent zulegt.

 

Schlusslichter im DAX sind Vonovia, Allianz und Mercedes-Benz, die bis zu gut sechs Prozent im Minus liegen. 'Schuld' daran ist die Dividende: Alle drei werden heute ex Dividende gehandelt.

 

Quelle: Der Aktionär

Nexstar Media Group

(09.05.2024)

 

Nexstar Media Group Inc. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $5,16 die Analystenschätzungen von $3,96. Umsatz mit $1,28 Mrd. unter den Erwartungen von $1,29 Mrd.

                                                                                              

Quelle: stock3.com

 

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Pfizer

(08.05.2024)

 

Pfizer strebt laut Bloomberg einen Vergleich mit mehr als 10.000 Patienten an, um die Vorwürfe von der Verschleierung von Krebs-Risiken im Zusammenhang mit dem Sodbrennen-Medikament Zantac aus der Welt zu schaffen.

                                                                                              

Quelle: stock3.com

K+S

(08.05.2024)

 

Die Aktie von K+S hat im Gegensatz zu anderen deutschen Titeln zwar bislang kein Kursplus verzeichnet. Doch immerhin notiert sie mittlerweile wieder deutlich über ihrem Jahrestief. Am kommenden Montag legt der Rohstoff-Konzern seine Zahlen vor und könnte mit einer positiven Überraschung ein frisches Kaufsignal erzeugen.

 

Nachdem es von Jahresbeginn bis Anfang Februar für das Papier rund 15 Prozent nach unten gegangen war, fing sich der Titel knapp oberhalb der 12-Euro-Marke und leitete einen Turnaround ein. Die Aufwärtsbewegung kam zwar ab Anfang April ins Stocken. Doch K+S konnte stets die wichtige Unterstützung in Form der 50-Tage-Linie, welche derzeit bei 13,72 Euro verläuft, verteidigen, was aus charttechnischer Sicht als positiv zu werten ist.

 

Für das nächste Kaufsignal könnten indes die Quartalszahlen am Montag sorgen. Der Optionsmarkt preist derzeit eine Bewegung von 3,2 Prozent nach den Zahlen ein, wobei diese in fünf der letzten acht Fälle größer ausfiel. Die Analysten rechnen im Schnitt mit einem Umsatz von 912 Millionen Euro und einem Gewinn pro Aktie von 22 Cent. Schafft das Unternehmen es, die Erwartungen zu toppen und kann es gleichzeitig mit dem Ausblick überzeugen, dürfte die implizierte Bewegung nach oben stattfinden. Dadurch würde der MACD-Indikator auf dem Tageschart die Signallinie von unten nach oben kreuzen und ein starkes Kaufsignal auslösen. Anschlusskäufe, die die nächste Aufwärtswelle auslösen, wären in diesem Fall die logische Konsequenz.

 

Die Chancen stehen gut, dass es bei den Anteilscheinen von K+S zu einer positiven Kettenreaktion kommt, falls das Unternehmen mit seinen Quartalszahlen überzeugen kann. Spekulativ orientierte Anleger können einen Fuß in die Tür stellen. Für alle anderen gilt: Zahlen abwarten und erst bei einem positiven Resultat einsteigen.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(08.05.2024)

 

Die Zulassung der ersten Bitcoin-Spot-ETFs in den USA zu Jahresbeginn wurde auch deshalb so sehnlich erwartet, weil sie insbesondere institutionellen Investoren einen bequemen und regulatorisch sicheren Zugang zu der Digitalwährung eröffnen. Nun zeigt sich: Die ersten Profi-Anleger haben bereits beherzt zugegriffen.

 

So hat etwa der US-Vermögensverwalter Susquehanna (Portfoliowert rund 576 Milliarden Dollar) in den vergangenen Monaten bereits fleißig in die neuen Produkte investiert. Konkret hat der Finanzdienstleister laut aktuellen SEC-Dokumenten rund 1,3 Milliarden Dollar in verschiedene Bitcoin-Spot-ETFs gesteckt.

 

Der Löwenanteil floss dabei in den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC). Zum Stichtag am 31. März wies Susquehanna rund 17,3 Millionen Anteile des Fonds mit einem Gesamtwert von fast 1,1 Milliarden Dollar aus. Das ist durchaus beachtlich, denn seit der Umwandlung in einen ETF hat der Grayscale-Fonds insbesondere wegen vergleichsweise hoher Gebühren bislang massive Netto-Abflüsse von insgesamt rund 17,5 Milliarden Dollar verzeichnet.

 

Darüber hinaus hat der Finanzdienstleister aber auch in acht weitere neue Bitcoin-Spot-ETFs investiert. So besaß er zu Ende des ersten Quartals auch mehr als eine halbe Million Anteile des gemeinsamen Bitcoin-ETFs von ARK Invest und 21Shares im Wert von rund 536 Millionen Dollar. Die übrigen Bitcoin-ETF-Positionen waren zwischen 3,8 und 83,7 Millionen Dollar schwer.

 

Zum umfangreichen Bitcoin-Engagement von Susquehanna zählten auch rund 1,35 Millionen Anteile des ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) im Wert von rund 255,4 Millionen Dollar, der jedoch den Bitcoin Future und nicht den Spot-Preis als Basiswert abbildet. Die Beteiligung an MicroStrategy hat der Finanzdienstleister seit dem letzten SEC-Filing zwar um rund 15 Prozent gesenkt. Zuletzt hielt er aber immer noch rund 244.863 Aktien des Softwarekonzerns, der mit seinem riesigen Bitcoinbestand wie ein Hebel auf die Digitalwährung wirkt.

 

Viele Bitcoinfans werten das Engagement von Susquehanna klar positiv und als Indiz, dass die erhoffte Adoption durch institutionelle Investoren nun Fahrt aufnimmt. Sie spekulieren darauf, dass weitere Finanzdienstleister diesem Beispiel folgen. Das wiederum würde die Nachfrage nach Bitcoin und folglich auch dessen Preis beflügeln.

 

Am Mittwoch halten sich die Impulse für den Kurs allerdings in Grenzen. Am frühen Nachmittag notiert der Bitcoin auf 24-Stunden-Sicht rund zwei Prozent tiefer bei rund 62.400 Dollar. DER AKTIONÄR bleibt aber zuversichtlich, dass die aktuelle Konsolidierung nur temporär ist und die dynamische Aufwärtsbewegung bald weitergeht. Risikofreudige Anleger bleiben dabei oder bringen sich für dieses Szenario in Stellung.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(08.05.2024)

 

Die DHL Group gab gestern die Zahlen für das Q1 bekannt. So ist der DAX-Konzern mit einem Ergebnisrücksetzer ins Jahr gestartet. Eine deutliche Belebung der Weltkonjunktur sei im ersten Quartal des laufenden Jahres wie erwartet ausgeblieben. Der Umsatz ging um gut drei Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurück.

 

Das Ebit sank um fast ein Fünftel auf gut 1,3 Milliarden Euro und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Von diesen bleiben einige weiterhin bullish gestimmt. So hat etwa die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für die DHL-Papiere auf "Buy" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Die Ergebniskennziffern des Logistikkonzerns hätten die Konsensschätzungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Patrick Creuset in einer am Dienstag vorliegenden ersten Reaktion.

 

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat indes das Kursziel für die DAX-Titel von 46,50 auf 45,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Das operative Ergebnis des Logistikkonzerns habe seine Erwartungen verfehlt, was vor allem wohl den europäischen Nachfragetrends im Express-Bereich geschuldet sein dürfte, erklärte Analyst Alexander. Er erwartet aber weiterhin eine Erholung.

 

Die britische Großbank Barclays hat die Einstufung für DHL Group nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Der Logistikkonzern habe etwas besser als erwartet abgeschnitten, so Analyst Marco Limite in seiner am Dienstag veröffentlichten Studie. Der Ausblick sei bestätigt worden und nun müsse auf eine Handelserholung gewartet werden.

 

Zwar sind die Perspektiven gut, die Bewertung im Branchenvergleich relativ günstig und die Dividendenrendite hoch. Doch charttechnisch sieht es beim DAX-Titel aktuell speziell nach dem jüngsten Dividendenabschlag nun etwas mau aus. Ein Einstieg drängt sich daher vorerst nicht auf. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben und beachtet den Stoppkurs bei 34,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(08.05.2024)

 

Die überraschend geringe Profitabilität hat Aktien von BMW am Mittwoch nach dem Quartalsbericht belastet. Die Papiere rutschten um 5,5 Prozent auf das tiefste Niveau seit Anfang Februar und zogen auch andere Autowerte in Mitleidenschaft. Die Analysten sehen die Entwicklung weniger dramatisch.

 

BMW hat im ersten Quartal trotz des guten Laufs bei teuren Modellen und einem Verkaufsplus weniger Gewinn eingefahren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Konzern ging im Jahresvergleich um rund ein Viertel auf 4,05 Milliarden Euro zurück, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Konzernumsatz blieb mit 36,6 Milliarden Euro nahezu stabil.

 

Die viel beachtete operative Marge in der Autosparte sollte bei 9,2 Prozent liegen. Hier konnte BMW nicht überzeugen. BMW kam nur auf 8,8 Prozent vom Umsatz. Ein Rückgang um 3,3 Prozentpunkte

Jose Asumendi von JPMorgan attestierte BMW gleichwohl einen recht soliden Jahresstart. Die niedrigeren Margen seien insbesondere höheren Kosten für IT-Projekte und Personal geschuldet, so der bekannte Experte.

 

Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für BMW nach den Quartalszahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Die Profitabilität der Autosparte sei schwächer als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer ersten Reaktion. Die restlichen Kennziffern der Münchener seien solide.

 

Die Schweizer Großbank UBS hat BMW auf "Neutral" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Der Autobauer sei schwach in das Jahr gestartet, schrieb Analyst Patrick Hummel in einem ersten Kommentar am Mittwoch. Die Münchener rechneten aber nun in den kommenden Quartalen mit einem gleichmäßigeren Trend.

 

Im aktuell schwierigen Umfeld für die Automobil-Hersteller waren von BMW keine Wunderdinge zu erwarten. Die Marge lag dennoch leicht unter den Erwartungen der Analysten.


Bei BMW liegt der Fokus auf dem Roll-out der Neuen Klasse. Mit den futuristischen Stromern sollen Margen auf dem Niveau der Verbrenner-modelle erreicht werden. Der Roll-out der Neuen Klasse beginnt 2025.


Gleichzeitig sollen dadurch die Verkaufszahlen im E-Mobility-Segment weiter klettern. 2023 lag der Anteil der Stromer bei rund 15 Prozent der Gesamtverkäufe. 2026 sollen es 33 Prozent sein. Keiner der klassischen Autobauer hat den Wandel in der Branche bisher besser gemeistert als BMW. Auf dem reduzierten Niveau können Anleger durchaus eine Position eingehen.

 

Quelle: Der Aktionär

DWS Group

(08.05.2024)

 

Die DWS hat große Zuwächse bei den Zuflüssen und verwalteten Vermögen verzeichnet. Das geht aus einem aktuellen Medienbericht der Financial Times hervor. Die Aktie der Dividendenperle hat derweil wieder Fahrt aufgenommen. Das Rekordhoch ist in greifbarer Nähe. Und schon bald locken 15 Prozent Dividende.

 

Die DWS hat durch die Einbeziehung sogenannter Beratungsmandate große Zuwächse bei den Zuflüssen und verwalteten Vermögen verzeichnet. Das berichtet die Financial Times am Mittwoch. Demnach machten die Vermögenswerte aus Beratungsmandaten zwischen Juni 2018 und März 2024 mindestens ein Fünftel aller bargeldlosen Zuflüsse der DWS aus.

 

Die Financial Times beruft sich auf Daten von Insidern. Die Zuflüsse seien nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, weil sie einer von mehreren Faktoren für die Berechnung der Boni der Führungskräfte sind. Die Finanzzeitung merkt an, dass die DWS bis Ende 2022 nicht offengelegt hat, dass die verwalteten Vermögenswerte (AuM) auch von Dritten verwaltete Vermögenswerte enthalten.

 

„Obwohl es keinen allgemeinen Rechnungslegungsstandard für AuM gibt, sind wir der Meinung, dass unsere Definitionen und unsere Berichterstattung mit der Praxis anderer Unternehmen übereinstimmen. Unsere Jahresberichte und die finanzielle Offenlegung waren immer korrekt“, sagte die DWS in einer Erklärung. Man habe zudem daran gearbeitet, mehr Transparenz in die Natur der AuM und Flüsse zu bringen. Die Zuflüsse von Beratungsvermögen hätten zudem in keinem Jahr einen wesentlichen Einfluss auf die Vergütung von Führungskräften gehabt.

 

Anleger blicken gelassen auf die Berichte der Financial Times. Die Aktie nimmt wieder Kurs auf das Allzeithoch vom August 2021 bei 41,88 Euro. DER AKTIONÄR bleibt insgesamt positiv gestimmt. Die Bewertung der DWS Group ist mit einem 2025er-KGV von 10 nach wie vor historisch günstig.

 

Zudem versüßt die attraktive Dividendenrendite von rund 15 Prozent in diesem Jahr das Investment. Dividendenstichtag ist in knapp einem Monat (7. Juni). Bis dahin können sich Anleger noch die Ausschüttung von 6,10 Euro je Aktie sichern. Der Stoppkurs verbleibt bei 28,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer

(08.05.2024)

 

Traurige Nachrichten aus dem Hause Pfizer erreichen am Dienstag die Märkte: In einer klinischen Studie mit einer Gentherapie zur Behandlung der Duchenne Muskeldystrophie (DMD) ist ein kleiner Junge verstorben. Der amerikanischen Pharma-Riese stoppt daraufhin eine andere Studie mit dem gentherapeutischen Ansatz.

 

Der Junge wurde laut Pfizer bereits Anfang 2023 in die sogenannte "DAYLIGHT"-Studie aufgenommen und entsprechend mit der einmaligen Gentherapie fordadistrogene movaparvovec (PF-06939926) behandelt worden. Nun verstarb der Junge im Alter von 2 oder 3 Jahren an einem Herzstillstand. Der Junge litt an der sogenannten Duchenne Muskeldystrophie, besser bekannt auch als Muskelschwund.

 

Als Vorsichtsmaßnahme hat Pfizer die Dosierung in einer anderen Phase-3-Studie mit dem gentherapeutischen Ansatz nun ausgesetzt. Das wiederum gehen laut der Branchenseite Pharmaforum aus einem Schreiben hervor, das an die Patientenvertretung Parent Project Muscular Dystrophy (PPMD) geschickt und von dieser veröffentlicht wurde.

 

Ein Rückschlag für Pfizer, der Intraday mit einem Kursrutsch quittiert wurde. Zum Handelsende stand ein Verlust von knapp 1,4 Prozent auf der Kurstafel. Aus charttechnischer Sicht befindet sich das Papier von Pfizer ohnehin weiter in einem intakten Abwärtstrend. Das Papier des Konkurrenten Sarepta Therapeutics zuckte im Handelsverlauf am Dienstag indes kurz nach oben.

 

Das Gesamtbild bei Pfizer ist für den AKTIONÄR nach wie vor nicht überzeugend. Der Pharma-Riese hat sich potenziell zukünftiges Wachstum durch (zu) teure Übernahmen eingekauft. Anleger sollten sich von der hohen Dividendenrendite von derzeit rund sechs Prozent nicht blenden lassen und schauen vorerst weiter von der Seitenlinie zu. Favorit im amerikanischen Pharma-Sektor bleibt das Papier von Merck &Co.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(08.05.2024)

 

Apple steigert in China im März laut offiziellen Daten seinen iPhone-Absatz um 12%.                                                                                                                

Quelle: stock3.com

Munich Re

(08.05.2024)

 

FRANFURT (Dow Jones) - Die Munich Re hat im ersten Quartal von einem deutlich geringeren Schadensaufkommen profitiert als im Vorjahr. Der Rückversicherer, der bereits im April erste Eckdaten für das Quartal genannt hatte, bestätigte abermals seinen Ausblick für das Gesamtjahr.

 

Der Konzerngewinn legte um knapp 70 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro zu. Der Versicherungsumsatz kletterte auf gut 15 Milliarden Euro von 14,3 Milliarden im Vorjahr.

 

Im Segment Rückversicherung kletterte der Gewinn auf 1,9 von 1,05 Milliarden Euro. Hauptgrund war die geringere Großschadensbelastung, die mit 650 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau von gut 1 Milliarde Euro lag. Größter Einzelschaden war der Einsturz der Brücke im Hafen von Baltimore.

 

Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf rund 75,3 Prozent von 86,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Quote setzt Aufwand und Ertrag im Versicherungsgeschäft ins Verhältnis, unter einer Quote von 100 arbeitet eine Versicherung profitabel.

 

Im laufenden Jahr strebt der Konzern nach wie vor einen Nachsteuergewinn von rund 5 Milliarden Euro an nach 4,6 Milliarden im Vorjahr. Das Unternehmen sieht aber seit April eine höhere Wahrscheinlichkeit, dieses Ergebnis zu übertreffen.

 

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Munich Re hat ihr Geschäftsvolumen in der Erneuerungsrunde zum 1. April 2024 um 6,1 Prozent ausgeweitet. Wachstumschancen seien vor allem in Indien, in Lateinamerika und in Europa realisiert worden, teilte der Konzern mit. Die Preise konnten die teilweise inflationsbedingt gestiegenen Schadenseinschätzungen nahezu ausgleichen. Das Preisniveau im Portfolio der Munich Re sank um 0,7 Prozent.

                                                                                    

Quelle: stock3.com

Fresenius

(08.05.2024)

 

Der Medizinkonzern und Krankenhausbetreiber Fresenius kann auf einen starken Jahresauftakt 2024 blicken. Sowohl Umsatz als auch Gewinn konnten deutlich gesteigert werden, wie der Konzern am Mittwochmorgen mitteilte. Bereits am Dienstagabend hob Fresenius die Prognose für das Gesamtjahr an. Die Aktie zog deutlich an und ist nun auf Kurs in Richtung 30-Euro-Marke.

 

Der Konzernumsatz legte im ersten Quartal organisch um sechs Prozent auf 5,7 Milliarden Euro zu. Analysten hatten hier mit etwas weniger gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis des Unternehmens (Ebit) stieg währungsbereinigt um 15 Prozent auf 633 Millionen Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um elf Prozent auf 429 Millionen Euro oder 0,76 Euro je Aktie.

 

Angesichts der guten Entwicklung hat Fresenius bereits am Dienstagabend seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Die Anhebung der Prognose für den Konzern basiere auf verbesserten Aussichten bei der Tochter Fresenius Kabi, die zu den führenden Anbietern in den Bereichen klinische Ernährung, intravenöse Arzneimittel, Infusionen, Medizinprodukte und Biopharma gehört. Der Umsatz des Konzerns soll nun im laufenden Jahr organisch zwischen vier und sieben Prozent (zuvor: drei bis sechs Prozent) wachsen. Das EBIT-Wachstum soll währungsbereinigt zwischen sechs und zehn Prozent (bislang vier bis acht Prozent) liegen.

 

„Fresenius ist exzellent ins Geschäftsjahr 2024 gestartet, und unser Fokus auf Fresenius Kabi und Fresenius Helios zahlt sich aus. Wir sind zuversichtlich, unsere Wachstumsdynamik beizubehalten, und heben den Ausblick für das Gesamtjahr an. Mit dem Ausstieg aus der Vamed ist unser strategischer Portfolio-Umbau wie geplant abgeschlossen. Fresenius ist durch die konsequente Umsetzung von #FutureFresenius bereits heute ein einfacheres, stärkeres und innovativeres Unternehmen. Wir haben nun bessere Möglichkeiten, Therapien auf Weltklasse-Niveau anzubieten und die Gesundheit der Menschen zu verbessern“, kommentierte Michael Sen, CEO von Fresenius.

 

Die Aktie von Fresenius konnte bereits am Dienstagabend deutlich zulegen. Und auch am Mittwochmorgen geht es bei dem Papier weiter nach oben. Auf der Handelsplattform Tradegate notiert die Aktie am Morgen bei 29,09 Euro. Damit nimmt sich nun wieder Kurs auf die psychologisch wichtige 30-Euro-Marke sowie das Jahreshoch 2023 bei 31,22 Euro. Anleger lassen ihre Gewinne weiter laufen, ziehen den Stopp zur Absicherung aber leicht auf 21,50 Euro nach.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(08.05.2024)

 

BMW hat im ersten Quartal trotz des guten Laufs bei teuren Modellen und einem Verkaufsplus weniger Gewinn eingefahren. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Konzern ging im Jahresvergleich um rund ein Viertel auf 4,05 Milliarden Euro zurück, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Konzernumsatz blieb mit 36,6 Milliarden Euro nahezu stabil.

 

Analysten gingen im Vorfeld davon aus, dass BMW im ersten Quartal ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 3,96 Milliarden Euro - gut ein Viertel unter dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum – liefern wird. Der Konzernumsatz sollte den Experten zufolge mit 36,9 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau liegen.

Die viel beachtete operative Marge in der Autosparte sollte bei 9,2 Prozent liegen. Hier konnte BMW jedoch nicht überzeugen.

 

Der Modellwechsel beim wichtigen 5er-Modell belastete die Zahlen wie auch der höhere Anteil der noch nicht so lukrativen Vollelektroautos. Bei der Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern kam BMW im Autogeschäft nur auf 8,8 Prozent vom Umsatz. Ein Rückgang um 3,3 Prozentpunkte. Ein Jahr zuvor hatten noch niedrigere Herstellungskosten Rückenwind geliefert.

 

BWM hat mit 594.533 Autos in den ersten drei Monaten 1,1 Prozent mehr verkauft. BMW-Chef Oliver Zipse bestätigte die Jahresprognosen.

 

Im aktuell schwierigen Umfeld für die Automobil-Hersteller waren von BMW keine Wunderdinge zu erwarten. Die Marge lag dennoch leicht unter den Erwartungen der Analysten.


Bei BMW liegt der Fokus jedoch voll und ganz auf dem Roll-out der Neuen Klasse. Mit den futuristischen Stromern, die 2025 auf den Markt kommen, sollen neu aufgebaute Software-Baukästen für Antrieb, Fahrwerk, Bordnetz und Fahrassistenzsysteme, Kabelstränge, Gewicht und Geld sparen.


Mit der Neuen Klasse will BMW dann Margen auf dem Niveau der Verbrennermodelle erzielen. Gleichzeitig sollen natürlich auch die Verkaufszahlen im E-Mobility-Segment weiter klettern. BMW hat zuletzt die Absätze im E-Mobility-Segment jedes Jahr verdoppelt. 2023 lag der Anteil der Stromer bei rund 15 Prozent der Gesamtverkäufe. 2026 sollen es 33 Prozent sein. Keiner der klassischen Autobauer hat den Wandel in der Branche bisher besser gemeistert als BMW. Halten.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(08.05.2024)

 

Am Dienstag hat Apple sein neues iPad Pro vorgestellt. Es ist nicht nur das dünnste Produkt, das Apple jemals vorgestellt hat, es hat auch technisch einiges zu bieten. Mit den neuen Tablets lässt der Konzern erstmals die eigenen Rechner überholen. Dahinter steckt ein Umdenken im Konzern – und eine Vision des Gründers Steve Jobs.

 

Apple will sein iPad-Geschäft mit neuen Modellen ankurbeln – und macht das Tablet stärker zur Konkurrenz auch für die eigenen Mac-Computer. Ein besonders großes Update bekommt die leistungsstärkere und teurere Pro-Reihe. Das nächste iPad Pro ist das erste Apple-Gerät mit dem M4-Chip, der unter anderem stärker auf Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz ausgerichtet ist. Den neuen Chip stellte Apple quasi nebenbei vor, statt damit, wie traditionell üblich, auf die Entwicklerkonferenz WWDC im Juni zu warten. Mit dem neuen Chip überholen die iPads die Leistung der Mac-Rechner, die erst Anfang des Jahres auf den Markt gekommen sind. Mit dem iPad wollte Steve Jobs den Laptop ersetzen. Mit den nun vorgestellten Modellen kommt Apple dem Vorhaben des Gründers ein großes Stück näher.

 

Zudem erhält die Modellreihe einen OLED-Bildschirm, und die Version mit 13-Zoll-Display ist das bisher dünnste Apple-Gerät mit einer Dicke von 5,1 Millimetern, wie der Konzern bei der Präsentation am Dienstag betonte. Die neuen iPads sollen ab dem 15. Mai ausgeliefert werden.

 

Apple hält laut Branchenanalysten weiterhin klar den ersten Platz im Tablet-Geschäft mit einem Marktanteil deutlich über 30 Prozent. Doch die iPad-Verkäufe waren zuletzt gesunken, auch weil sich Apple Zeit mit der Aktualisierung der Modellreihen ließ.

 

Apple hat nach zahlreichen Problemen zuletzt wieder einen Gang höher geschaltet. Spannend wird es bereits wieder im Juni. Dann steht die Entwicklerkonferenz WWDC von Apple auf dem Programm und damit auch die nächsten Software-Ankündigungen. Es bleibt also spannend. Aus charttechnischer Sicht ist der Aktie zuletzt nach der zuletzt schwachen Entwicklung wieder ein positives Signal gelungen. Das Papier konnte vor Kurzem die 200-Tage-Linie überwinden. Damit kommt das Hoch vom Dezember 2023 bei knapp 200 Dollar wieder in Reichweite.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Fresenius

(07.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Fresenius SE zeigt sich für 2024 optimistischer und hat den Ausblick angehoben. Grund hierfür ist laut Mitteilung ein ausgezeichnetes erstes Quartal sowie eine besser als erwarteten operativen Leistung.

 

Der DAX-Konzern erwartet für 2024 nun ein organisches Konzernumsatzwachstum zwischen 4 und 7 (zuvor: 3 bis 6) Prozent. Das währungsbereinigte EBIT soll nun zwischen 6 und 10 (zuvor: 4 bis 8) Prozent zulegen.

 

Die Anhebung des Konzernausblicks basiert laut Mitteilung auf besseren Geschäftsaussichten bei Fresenius Kabi. Fresenius Kabi erwarte nun für das Geschäftsjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich (zuvor: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Die EBIT-Marge soll nun zwischen 15 und 16 (zuvor: etwa 15 Prozent liegen.

 

Die Anpassung des Konzern-Ausblicks reflektiere zudem, dass die Prognose nun ohne Fresenius Vamed gegeben wird, also ausschließlich für die Operating Companies Fresenius Kabi und Fresenius Helios. Nach der bereits erfolgten Ankündigung des geplanten Verkaufs des Rehabilitationsgeschäfts von Fresenius Vamed hat Fresenius den weiteren Angaben zufolge seinen strukturierten Ausstieg aus seiner Investment Company Fresenius Vamed eingeleitet.

                                                                                    

Quelle: stock3.com

Disney

(07.05.2024)

 

Trübe Aussichten für das Abonnentenwachstum im Streaminggeschäft haben am Dienstag die Erhöhung der Gewinnziele von Walt Disney überschattet. Zudem dürften sich die Besucherzahlen in den Freizeitparks laut Disney nach den nach der Pandemie erreichten Spitzenwerten nun etwas abschwächen.

 

Anlegern gefiel das nicht, sie drückten die Papiere des Unterhaltungskonzerns mit einem Minus von rund zehn Prozent auf das tiefste Kursniveau seit Anfang Februar. Im US-Leitindex Dow Jones Industrial lagen sie damit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Seit Jahresanfang haben sie aber noch immer mehr als 16 Prozent gewonnen und zählen zu den stärksten Dow-Werten.

 

Anfang Februar hatte der Kurs noch eine Lücke nach oben gerissen, weil es spürbare Verbesserungen im Streaming-Geschäft gab und deutlich höhere Ausschüttungen an die Aktionäre die Laune hoben.

 

Die Disney-Aktie war einer der Blockbuster im Dow Jones mit einer Performance von 30 Prozent. Bis heute. Disney+ wächst bei den Kunden nicht mehr. 150 Millionen Abos hatte der Dienst auch schon im dritten Quartal 2022. Und während Netflix längst profitabel ist, hat Disney+ seit der Einführung mehr als 11,4 Milliarden Dollar Verlust gemacht. Auch 2024 wird es voraussichtlich keinen Break-even geben. Die Disney-Aktie auf ein 2024er-KGV von 25, was nicht gerade günstig ist. Nach dem Kursrutsch ist die Aktie einen Blick wert. Bodenbildung abwarten!

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer

(07.05.2024)

 

Stat News: Bei einer Versuchsstudie zu einer neuen Gentherapie von Pfizer zur Behandlung von Muskelschwund ist ein Junge im Alter zwische zwei und drei Jahren gestorben.                                                                                                  

Quelle: stock3.com

Coupang

(07.05.2024)

 

Coupang trifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,05 die Analystenschätzungen. Umsatz mit $7,11 Mrd. über den Erwartungen von $6,93 Mrd.                                                                                                    

Quelle: stock3.com

Disney

(07.05.2024)

 

Die Walt Disney-Aktie steht nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen unter Druck und fällt an das Dow Jones-Ende. Der Unterhaltungskonzern kann zwar die Verluste in der Streaming-Sparte begrenzen und die Jahresprognose anheben, enttäuscht jedoch im abgelaufenen Quartal mit den Nutzerzahlen für Disney+.

 

Walt Disney hat im Q2 1,21 Dollar je Aktie verdient und damit die Schätzungen von 1,12 Dollar geschlagen. Außerdem hebt der Konzern die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr an: Das Ergebnis je Aktie soll um 25 Prozent steigen und nicht wie bisher um 20 Prozent.

 

In der Streaming-Sparte Disney+ und dem Sportsender ESPN+ konnte der Konzern den Verlust vom Vorjahr von 659 auf 18 Millionen Dollar begrenzen. Disney hatte hohe Verluste in Kauf genommen, um auf den Branchenführer Netflix aufzuschließen. Allerdings wies der Konzern zwei Millionen weniger Disney+ Abonnenten aus als erwartet.

Ferner musste Disney hohe Abschreibungen auf die indische Beteiligung Star India und das Kabelfernsehgeschäft hinnehmen. Die führten zu einem Verlust von 20 Millionen Dollar, nachdem Disney im Vorjahr noch einen Gewinn von 1,3 Milliarden Dollar verbucht hatte.

 

Die UBS beließ in einer ersten Reaktion die Disney-Aktie auf „Buy“ mit einem Kursziel von 140 Dollar. Der Unterhaltungskonzern habe beim Gewinn je Aktie positiv überrascht und beim Umsatz die Erwartungen erfüllt, so Analyst John Hodulik.

 

Auch Evercore ISI schrieb in einer ersten Reaktion, dass Disney mit den Ergebnissen einen großen Schritt in Richtung „Direct to Consumer“-Profitabilität mache. Dazu sei eine gesunde Dynamik in allen Erlebnisbereichen sichtbar. Die Investmentbank beließ die Einstufung auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 130 Dollar.

 

Walt Disney konnte zwar den Verlust bei der Streaming-Sparte vermindern, doch die rückläufige Abonnentenzahl bei Disney+ wiegt schwer. Anleger sollten deshalb vorerst die Füße stillhalten.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(07.05.2024)

 

Nun ist es offiziell: Der indische Großkunde Indigo hat am Montag nach dem A320 Neo jetzt auch das Langstreckenflugzeug A350 bestellt. Damit hat Airbus den US-Konkurrenten Boeing wieder einmal ausgestochen. Das ist auch nötig, denn der weltgrößte Flugzeugbauer muss sich bei seinen Auslieferungszahlen für das Gesamtjahr ranhalten.

 

Am Montag verkündete Airbus, dass der indische A320-Großkunde Indigo ab 2027 in das Langstreckengeschäft einsteigen wird und 30 A350-900 bestellt hat. Ferner hat sich die Fluggesellschaft ein Kaufrecht für weitere 70 Flugzeuge der Airbus A350-Familie gesichert. Der Konzern werde mit dem Langstreckenflugzeug „den Weg zu einem der führenden globalen Luftfahrtunternehmen einleiten“, sagte Indigo-CEO Pieter Elbers. Noch im September 2023 gab es Berichte, dass Indigo mit Boeing verhandeln würde.

 

Am heutigen Dienstag veröffentlichte Airbus die Zahlen für den April. Der Konzern lieferte 61 Maschinen aus, darunter 60 Passagierjets. Das sind zwei weniger als noch im März, aber 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat der Konzern in den ersten vier Monaten insgesamt 203 Jets ausgeliefert. Was jedoch erst gut ein Viertel der 800 Flugzeuge ist, die CEO Guillaume Faury für 2024 als Ziel ausgerufen hat.

 

Besser läuft es mit den neuen Bestellungen. Im April holte sich Airbus Aufträge für 57 Verkehrsflugzeuge und kommt somit in den ersten vier Monaten auf Bestellungen von über 222 Jets.

 

Die US-Investmentbank Goldman Sachs beließ ihre Einstufung in einer ersten Reaktion auf „Buy“ und das Kursziel auf 193 Euro. Die im April ausgelieferten 61 Flugzeuge hätten seinen Berechnungen entsprochen, so Analyst Victor Allard.

 

Mit der Bestellung sticht Airbus den US-Konkurrenten Boeing aus und ist weiterhin auf der Pole-Position. Die Aktie bleibt weiterhin ein Kauf. DER AKTIONÄR setzt im Hebeldepot schon länger auf die Airbus-Aktie.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(07.05.2024)

 

Die Dividendensaison 2024 biegt allmählich auf die Schlussgerade ein. Mit der Allianz steht in dieser Woche aber noch ein prominenter Dividendenzahler ins Haus. Anleger, die sich die stolze Dividendenrendite von 5,1 Prozent sichern wollen, müssen sich sputen. Bis morgen muss die Aktie im Depot liegen.

 

Die Allianz lädt morgen zur Hauptversammlung. Ab 10 Uhr kommen die Anleger des Versicherers zusammen, um den Abschlussprüfer zu bestellen, den Vergütungsbericht zu billigen, den Aufsichtsrat zu wählen sowie die Aktienrückkaufsermächtigung zu erneuern. Größere Überraschungen sind dabei nicht zu erwarten.

 

Das gilt auch für die Abstimmung über die Dividende für das Geschäftsjahr 2023. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Erhöhung von 11,40 auf 13,80 Euro je Aktie vor. Die Zustimmung hierzu gilt als reine Formsache. Aktionären winkt so eine satte Dividendenrendite von 5,1 Prozent. Dafür müssen sie aber schnell sein und die Aktie bis morgen Abend im Depot liegen haben. Danach wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Dann gibt es erst in rund einem Jahr wieder eine Ausschüttung.

 

Mit einer Gesamtausschüttung von 5,4 Milliarden Dollar wird die Allianz in diesem Jahr nur von Mercedes-Benz übertroffen. Auch in Zukunft dürfte der Versicherer zu den Spitzenzahlern gehören. Allzu sehr sollten sich Anleger, die den diesjährigen Termin verpassen, daher nicht ärgern. Zudem winkt danach ein Dividendenabschlag. Anleger erhalten die Aktie dann wieder einen Tick günstiger und können zumindest den Grundstein für die Ausschüttungstermine der kommenden Jahre legen. Dann dürfte es bei der Allianz sogar noch mehr Dividende geben.

 

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten Analysten aktuell eine Erhöhung der Dividende von 13,80 auf 14,24 Euro je Aktie, für 2025 auf 15,26 Euro. 2028 sollten sogar 17,80 Euro je Aktie drin sein. Das wären auf dem aktuellen Kursniveau immerhin 6,6 Prozent Dividende.

 

Die Allianz wird auch in Zukunft ein Top-Dividendenzahler bleiben und bietet auch sonst ein überzeugendes Gesamtpaket. Der marktführende Versicherer in Europa dürfte Anleger auch in Zukunft mit steigenden Dividenden und Kursen beglücken.

 

Quelle: Der Aktionär

Disney

(07.05.2024)

 

Disney im 2. Quartal mit 153,6 Millionen Disney+ Abonnenten (Analystenprognose: 155,7 Mio) und Hulu-Abonnenten von 50,2 Mio (Prognose: 49,8 Mio). Umsatz im 2. Quartal von $22,08 Mrd (Prognose: $22,12 Mrd), bereinigter Gewinn je Aktie von $1,21 (VJ: $0,93, Prognose: $1,12). Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 sieht Disney ein Wachstum beim bereinigten Gewinn je Aktie von 25%.                                                                                   

                                        

Quelle: stock3.com

Apple

(07.05.2024)

 

Medien: Apple entwickelt einen eigenen Chip, um Software für künstliche Intelligenz in Rechenzentren zu betreiben, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet.

Apple Event am heutigen Dienstag ab 16:00 Uhr erwartet.                                                                                           

                                        

Quelle: stock3.com

Amazon

(07.05.2024)

 

Amazon startet Online-Angebot in Südafrika.                                                                                                   

                                        

Quelle: stock3.com

DHL Group

(07.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Bei DHL steht angesichts der weiter andauernden konjunkturellen Talsohle CFO Melanie Kreis zufolge kurzfristig Kostenkontrolle sowie eine strukturell höhere operative Effizienz im Vordergrund. Im operativen Bereich, wo das Gros der Kosten anfalle, habe der Logistikkonzern unter anderem mit Kapazitätsanpassungen im Express-Flugnetzwerk reagiert (Anzahl der Flüge, Größe der Maschinen, mehr Frachtraumnutzung in Passagiermaschinen/belly space), sagte Kreis in der Medien-Videokonferenz. Aber auch die Zahl der Mitarbeiter sei "angepasst" worden, zum Beispiel in den Bereichen Global Forwarding, Freight und Express. Das geschehe "in ausgewogener Weise", in erster Linien werde die natürliche Fluktuation genutzt, so Kreis.

 

DHL rechnet für das zweite Quartal mit Ergebnissen "tendenziell auf Q1-Niveau", sagte Kreis. Das EBIT für das erste Halbjahr insgesamt werde voraussichtlich unter dem Vorjahreswert landen, bekräftigte sie. Der Konzern rechne damit, dass die Dynamik im zweiten Halbjahr zunehmen werde und dann auch wieder mit EBIT-Wachstum zu rechnen sei. Allerdings sei im zweiten Halbjahr auch die Vergleichsbasis niedriger.

                                        

Quelle: stock3.com

Waste Management

(07.05.2024)

 

Die Feststellung „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ wird unter anderem Mark Twain, Karl Valentin oder auch Winston Churchill zugeschrieben. Recht haben sie jedenfalls alle. Da an der Börse aber bekanntlich die Zukunft gespielt wird, lebt sie von diesen unsicheren Prognosen. Dies hat mitunter wilde Kursverläufe zur Folge.

 

Beispielsweise fuhr der Lithiumpreis in den vergangenen Jahren regelrecht Achterbahn, weil zunächst über Jahre hinweg mit einem riesigen Defizit gerechnet wurde und der Preis anzog. Doch dann sorgten – teilweise etwas sehr vage – Prognosen über ein erheblich gesteigertes Lithiumangebot sowie ein womöglich etwas langsameres Wachstum des E-Autoabsatzes weltweit für einen Einbruch. Gut möglich, dass es demnächst wieder relativ wild in die andere Richtung geht.

 

Angesichts dieser sehr volatilen Entwicklungen in vielen Segmenten ist es durchaus verständlich, dass die Aktie von Waste Management seit vielen Jahren besonders robust läuft. Denn das Geschäft des Unternehmens lässt sich relativ gut planen und ist äußerst zukunftssicher. So wird im Jahr 2024 haargenau dasselbe geschehen wie auch 2025 und 2026 sowie in den folgenden Jahren: Die Menschheit wird Unmengen an Müll produzieren. Und dies sorgt dafür, dass die Kasse bei Waste Management klingeln wird. Jahr für Jahr. Der Konzern betreibt in Nordamerika eine Vielzahl von Mülldeponien sowie Recy­clinganlagen – und dies mit einem stetig wachsenden Erfolg. Der Gewinn pro Aktie dürfte Analystenprognosen zufolge von 5,66 Dollar 2023 bis 2027 auf 9,82 Dollar klettern.

 

So meldete der US-Konzern für das erste Quartal des laufenden Jahres einmal mehr starke Zahlen: Der Umsatz konnte um 5,5 Prozent auf 5,16 Milliarden Dollar gesteigert werden. Der Gewinn kletterte sogar von 533 auf 708 Millionen Dollar (1,75 Dollar je Aktie) und übertraf damit die Analystenprognosen, die durchschnittlich bei einem Ergebnis von 1,50 Dollar pro Anteilschein lagen, wieder einmal deutlich.

 

Indes erhöhte Waste Management Ende 2023 die Dividende um 0,20 Dollar auf dann 3,00 Dollar je Anteilschein. Daraus würde sich zwar noch keine satte Rendite ergeben, doch es war bereits die 21. Dividendenanhebung in Folge. Das Unternehmen ist damit auf bestem Wege, in vier Jahren in den elitären Kreis der Dividendenaristokraten aufzusteigen. Dazu gehören ausnahmslos Firmen, die es geschafft haben, über 25 Jahre hinweg jedes Jahr die Ausschüttung zu erhöhen. Aktuell zählen hierzu weltbekannte Firmen wie etwa McDonald’s, Coca-Cola oder PepsiCo.

 

Diese bemerkenswert konstante Entwicklung hat dafür gesorgt, dass auch zahlreiche namhafte Investoren bei Waste Management eingestiegen sind. Größter Aktionär mit einem für ihn eher untypisch hohen Anteil von 9,0 Prozent ist der Vermögensverwalter Vanguard. 8,8 Prozent hielt zuletzt die „Bill & Melinda Gates Foundation“, für die Waste zu den wichtigsten Positionen im Portfolio gehört. Dies ist natürlich ein weiterer Ritterschlag für die über Jahre hinweg stark gelaufene Aktie – von den vergangenen 20 Jahren wurden 17 im Plus geschlossen.

 

Waste Management ist keine Aktie, die ihre Inhaber innerhalb kurzer Zeit reich machen wird. Aber die Anteilscheine des kommenden Dividendenaristokraten sind eine attraktive und vor allem krisenfeste Beimischung für jedes langfristig ausgelegte Depot (Stopp: 150,00 Euro).

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(07.05.2024)

 

Das Bonner Logistikunternehmen DHL Group ist mit einem Ergebnisrücksetzer ins Jahr gestartet. Eine deutliche Belebung der Weltkonjunktur sei im ersten Quartal des laufenden Jahres wie erwartet ausgeblieben, teilte der DAX-Konzern am Dienstag in Bonn mit. Der Umsatz ging um gut drei Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurück.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um fast ein Fünftel auf gut 1,3 Milliarden Euro und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Unterm Strich sank der Gewinn ähnlich stark auf 743 Millionen Euro. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Management ebenso wie die mittelfristige Prognose für 2026.

 

Der Abbau von Lagerbeständen bei Unternehmen hält wegen der schwachen Konjunktur an, weswegen weniger Waren transportiert werden müssen. Außerdem sind die Preise für Transportmengen momentan niedriger, auch das lastet auf dem Geschäft von DHL. Ab der zweiten Jahreshälfte geht der Vorstand aber von einer positiveren weltwirtschaftlichen Dynamik aus.

 

Vorstandschef Tobias Müller betonte: "Wir befinden uns in einer ungewöhnlich langen Phase mit einer geringen Dynamik im Welthandel. In diesem Umfeld konzentrieren wir uns weiterhin auf das konsequente Kapazitäts- und Kostenmanagement. Doch wir sehen auch weiteres Wachstumspotenzial. Die Nachfrage für Omnishoring und E-Commerce-Lösungen bleibt hoch und auch nachhaltige Logistik rückt immer mehr in das Bewusstsein unserer Kunden – das sehen wir deutlich an der Nachfrage nach GoGreen Plus. Wir sind mit unserem Portfolio bestens positioniert, um von einer Belebung des Welthandels zu profitieren. Trotz aller Herausforderungen ist 2024 ein Jahr der Chancen."

 

Die heute vorgelegten Zahlen können sich durchaus sehen lassen. Zudem sind die Perspektiven für den Logistikriesen relativ gut. Die Bewertung ist im Branchenvergleich günstig und das Papier lockt mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch mahnt der Chart - auch durch den gestrigen Dividendenabschlag - etwas zur Vorsicht. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben. Der Stoppkurs sollte nach wie vor bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Siemens Healthineers

(07.05.2024)

 

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers hat am Morgen die Zahlen für das zweite Quartal (per Ende März) des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Die Restrukturierung im Diagnostikgeschäft sowie steigende Ergebnisbeiträge des Krebsspezialisten Varian haben zu einer Ergebnisverbesserung geführt. Die Erwartungen der Analysten konnten allerdings nur zum Teil erfüllt werden.

 

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um acht Prozent auf 822 Millionen Euro. Erwartet wurde im Vorfeld allerdings mit 838 Millionen Euro noch etwas mehr. Die Labordiagnostik konnte dabei dank der mit dem Programm verbundenen Sparmaßnahmen schwarze Zahlen schreiben, nach Verlusten im Vorjahresquartal.

Der Umsatz kletterte um 1,7 Prozent auf 5,44 Milliarden Euro. Im Vorfeld hatten Analysten hier im Schnitt mit 5,5 Milliarden Euro gerechnet. Währungs- und portfoliobereinigt lag das vergleichbare Wachstum bei drei Prozent.

 

Nach Steuern verdiente Siemens Healthineers im zweiten Quartal 431 Millionen Euro, nach 108 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damals hatten allerdings Abschreibungen auf das Robotik-Geschäft belastet. Der Gewinn je Aktie betrug im zweiten Quartal 0,55 Euro, nach 0,49 Euro im Vorjahreszeitraum. Hier lag Siemens Healthineers über der Prognose der Analysten von 0,51 Euro je Aktie.

 

Siemens Healthineers bestätigte zudem Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2023/24. Bernd Montag, Vorstandsvorsitzender von Siemens Healthineers, kommentierte: „Das Team Healthineers hat seinen erfolgreichen Wachstumskurs selbst gegenüber einem hervorragenden Vorjahresquartal fortgesetzt. Nach einem insgesamt starken ersten Halbjahr sind wir erneut auf einem guten Weg, unsere Ziele für das Geschäftsjahr zu erreichen.“

Nach der starken Entwicklung seit September vergangenen Jahres ist die Aktie von Siemens Healthineers in den vergangenen Wochen in eine Konsolidierung übergegangen. Die 200-Tage-Linie konnte zuletzt aber erfolgreich verteidigt werden. Diese Unterstützung bleibt weiterhin im Fokus. Zudem bietet das jüngste Zwischentief bei 58,14 Euro weiteren Support. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 45,00 Euro an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(07.05.2024)

 

BMW wird am Mittwoch Zahlen für das erste Quartal vorlegen. Die Münchner erwarten bei der am meisten beachteten Kennzahl, der Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern im Autogeschäft, im langfristig angestrebten Korridor zwischen 8 und 10 Prozent zu landen. Damit dürfte die operative Automarge wahrscheinlich sinken, denn im vergangenen Jahr war sie um 1,2 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent gestiegen.

 

Im derzeit schwachen Branchenumfeld gehen die Analysten davon aus, dass BMW im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht hat als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird bei 3,96 Milliarden Euro - gut ein Viertel unter dem Wert aus dem Vorjahreszeitraum - erwartet. Die operative Marge in der Autosparte sollte bei 9,2 Prozent liegen und damit fast drei Prozentpunkte schwächer ausfallen (VJ: 12,1 Prozent). Der Konzernumsatz wird den Experten zufolge bei 36,9 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau erwartet.

 

Goldman-Sachs-Analyst George Galliers erwartet bei BMW einen robusten Jahresstart. Er ist optimistischer als der Expertenschnitt und geht von 9,5 Prozent Marge im Autogeschäft aus. Auch mit Blick auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist er zuversichtlicher. Belastet haben dürfte in den ersten drei Monaten der Hochlauf des neuen BMW 5ers, vor allem in China, schrieb Galliers. BMW habe einen Rückgang der Auslieferungen des 5er-Modells im ersten Quartal von über einem Viertel berichtet. Voll zur Geltung kommen sollte das wichtige neue Modell für BMW erst im zweiten Quartal oder zweiten Halbjahr.

 

Preise, Absatzmix und Währungseffekte dürften leicht negativ ausgefallen sein, schrieb Henning Cosman von Barclays. Der Modellwechsel beim lukrativen 5er sowie der gestiegene Absatz der weniger profitablen Elektroautos sollten trotz starker Verkäufe teurer Autos belastet haben, ebenso wie das schwächere Umfeld für die Preise von Neu- und Gebrauchtwagen. Cosman liegt mit seiner Schätzung von 8,9 Prozent Automarge unter dem Expertenschnitt.

 

Von BMW sollte man im aktuellen Umfeld keine Wunderdinge erwarten. 2024 wird für alle Automobil-Hersteller eine Herausforderung.

 

Bei BMW liegt der Fokus vollständig auf dem Roll-out der Neuen Klasse. Mit den futuristischen Stromern, die 2025 auf den Markt kommen, sollen neu aufgebaute Software-Baukästen für Antrieb, Fahrwerk, Bordnetz und Fahrassistenzsysteme, Kabelstränge, Gewicht und Geld sparen.

 

Mit der Neuen Klasse will BMW dann Margen auf dem Niveau der Verbrennermodelle erzielen. Gleichzeitig sollen natürlich auch die Verkaufszahlen im E-Mobility-Segment weiter klettern. BMW hat zuletzt die Absätze im E-Mobility-Segment jedes Jahr verdoppelt. 2023 lag der Anteil der Stromer bei rund 15 Prozent der Gesamtverkäufe. 2026 sollen es 33 Prozent sein. Keiner der klassischen Autobauer hat den Wandel in der Branche bisher besser gemeistert als BMW. Halten.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(07.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Flugzeugbauer Airbus hat im April 61 Maschinen an 33 Kunden ausgeliefert, davon 54 Maschinen aus der A320-Familie. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden damit insgesamt 203 Flugzeuge ausgeliefert, wie das Unternehmen mitteilte. Airbus erhielt im vergangenen Monat brutto 57 Flugzeugbestellungen.

                                        

Quelle: stock3.com

Siemens Healthineers

(07.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Siemens Healthineers ist im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2023/24 wie erwartet profitabel gewachsen und hat die Prognose bestätigt. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) fiel mit 822 Millionen Euro um 8 Prozent höher aus als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres, wie das Medizintechnikunternehmen in Erlangen mitteilte. Die entsprechende Marge kletterte von 14,3 auf 15,1 Prozent.

Analysten hatten im Schnitt allerdings mit 838 Millionen Euro bereinigtem EBIT und einer bereinigten EBIT-Marge von 15,3 Prozent gerechnet.

 

Die Einnahmen stiegen um 1,7 Prozent auf 5,435 Milliarden Euro, vergleichbar betrug das Wachstum sogar 3,0 Prozent.

 

Im Geschäft in China, das sich wegen Antikorruptionsmaßnahmen der Regierung in Peking in der Gesundheitsbranche zuletzt nicht erholt hatte, ging der Umsatz im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zurück.

Netto und nach Dritten sprang der Gewinn auf 426 (Vorjahr: 105) Millionen Euro, weil sich im Vorjahreszeitraum Aufwendungen in Höhe von 329 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Ausrichtung der endovaskulären Robotik-Lösung ausschließlich auf Gefäßinterventionen in der Neurologie negativ ausgewirkt hatten.

 

Die Jahresprognose bestätigte der DAX-Konzern. Demnach wird ein organisches Wachstum von 4,5 bis 6,5 Prozent und ein bereinigter Gewinn je Aktie in der Größenordnung von 2,10 bis 2,30 Euro angestrebt.

                                        

Quelle: stock3.com

DHL Group

(07.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Deutsche-Post-Mutter DHL hat im ersten Quartal weniger umgesetzt und sowohl operativ als auch unter dem Strich deutlich weniger verdient. Für die Prognose im Gesamtjahr, die einen Rückgang beim operativen Gewinn EBIT zum Vorjahr nicht ausschließt, sowie für die Ziele 2026 sieht sich der Bonner Logistikkonzern dennoch auf Kurs.

 

Im Auftaktquartal sank der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um knapp 20 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro von 1,64 Milliarden im Vorjahr.

 

Nach Steuern und Dritten betrug der Gewinn 743 Millionen Euro verglichen mit 911 Millionen. Je Aktie sank der Gewinn auf 0,62 Euro von 0,76.

 

Der Umsatz gab nach auf 20,25 Milliarden Euro von 20,92 Milliarden. Der Rückgang betrug 3,2 Prozent.

Die Geschäftsentwicklung war durchwachsen, abhängig vom Geschäftsbereich.

 

Im Gesamtjahr peilt DHL weiterhin ein EBIT zwischen 6,0 und 6,6 Milliarden Euro an (2023: 6,345 Milliarden Euro) sowie einen Free Cashflow von rund 3,0 Milliarden.

 

2026 soll das EBIT dann weiterhin in der Spanne 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro landen.

                                        

Quelle: stock3.com

 

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Apple

(06.05.2024)

 

Apple hat mit den Quartalszahlen die Erwartungen der Analysten getoppt. Hinzu kam ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 110 Milliarden Dollar. Das alles überzeugte die Anleger so deutlich wie lange nicht mehr. Doch, was hat Apple in Sachen Künstliche Intelligenz zu bieten?

 

Im Jahresverlauf kommt die Apple-Aktie aktuell auf eine Performance von minus 4 Prozent. Damit schneidet das Papier weitaus schlechter ab als etwa Microsoft oder Nvidia und Meta.

 

Ein Grund für die bisherigen Jahresverluste ist neben den Sorgen um das China-Geschäft, dass Apple im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) - dem Modethema und Kurstreiber in den vergangenen Monaten - anderen Technologieunternehmen hinterherhinkt. Das zeigt sich etwa darin, dass das wertvollste US-Börsenunternehmen Microsoft Apple bei der Marktkapitalisierung inzwischen ein gutes Stück hinter sich gelassen hat.

 

"Apple hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie nie die ersten sein mussten, sondern fast follower. Damit haben sie bislang viel Erfolg gehabt."

 

Der Chipkonzern Nvidia holte außerdem so stark in Sachen Börsenwert auf, dass er inzwischen die Google-Mutter Alphabet überholt hat.

 

Apple hatte im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang verzeichnet, denn der iPhone-Verkauf lief schlecht. Für das laufende dritte Quartal wurde aber ein Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Auffällig ist, dass Apple im Geschäft mit Dienstleistungen und iPad-Tablets jeweils zweistellig wachsen will. Für das mit Abstand wichtigste Unternehmensprodukt, das iPhone, wurden indes keine Ziele genannt. Zudem kündigte Apple Aktienrückkäufe im Volumen von bis zu 110 Milliarden Dollar an - das bisher größte Programm dieser Art in der Geschichte des Unternehmens.

 

Apple habe im vergangenen Quartal nicht so schlecht wie befürchtet abgeschnitten und für das laufende Quartal ein überraschend hohes Umsatzwachstum in Aussicht gestellt, lobte JPMorgan-Analyst Samik Chatterjee. Das sei eine gute Basis für die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr, zumal sich der Fokus von Apple nun auf die in den kommenden Jahren anstehenden Neuerungen im Bereich KI richte.

 

BofA-Analyst Wamsi Mohan zeigte sich sogar sehr euphorisch für die Zukunft von Apple. Er sprach von einem "starken Quartal" und lobte die im Jahresvergleich gestiegenen iPhone-Umsätze in China. Die Aussagen zum laufenden dritten Geschäftsquartal hält er zudem für konservativ und sieht Aufwärtspotenzial für die Umsätze im Dienstleistungs- und Zubehörgeschäft. Er hob sein Kursziel auf 230 Dollar an und bekräftigte sein Kaufurteil. Die Aktie sei ein "Top Pick", gab er sich überzeugt.

 

Fakt ist, dass Apple-Chef Tim Cook ein hervorragender Manager der Lieferkette ist. Aber an neuen Innovationen hat der Manager bislang wenig gezeigt. Auch in Sachen KI hinkt Apple der Konkurrenz meilenweit hinterher.

 

„Apple hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie nie die ersten sein mussten, sondern fast follower. Damit haben sie bislang viel Erfolg gehabt. Ob das nun bei generativer KI reicht, wird sich zeigen. Denn diese Technologie entwickelt sich so rasend schnell, dass man bei Apple nicht mehr von einem fast follower sprechen kann. Sie sind von den großen Fünf definitiv weit abgeschlagen letzter. Sie sind der last laggard“, sagt Zukunftsforscher Mario Herger gegenüber dem AKTIONÄR.

 

„Apple hat auch bislang wenig an Chips gezeigt. Man vergesse nicht, dass man hier GPUs braucht. Was Apple damals mit mobilen Chips gemacht hat, das alle als verrückt angesehen haben, hat den Erfolg des iPhones erst ermöglicht und Intel am falschen Fuß erwischt. Jetzt wäre eine ähnliche Anstrengung für KI auf mobilen Geräten notwendig. Sie brauchen eigene GPUs für iPhones, iPads, MacBooks und eigene Clouds, damit sie lokal diese Sprachmodelle auf den Geräten entsprechend performant betreiben können. Und da haben sie aktuell wenig vorzuweisen und Nvidia geht da mit Sauseschritt voran, wie auch dahinter nun alle anderen auch (ARM, AMD, Intel…)“, ergänzt der Experte.

 

Apple hat nicht erst seit diesem Quartal ein Wachstumsproblem. Nachdem die Auto- sowie VR-Fantasie verschwunden ist und sich das Management in Sachen KI-Ankündigungen noch zeitlässt, rücken die fallenden iPhone-Absätze aber deutlich in den Mittelpunkt. Im KI-Sektor sind Microsoft sowie Alphabet aktuell die bessere Wahl.

 

Quelle: Der Aktionär

Starbucks

(06.05.2024)

 

Im letzten Quartal meldete Starbucks einen überraschenden Rückgang der Umsätze in den Filialen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde gesenkt. Im Anschluss ging die Aktie um rund 17 Prozent in die Knie. Jetzt meldet sich Ex-CEO Howard Schultz zu Wort.

 

Der ehemalige Starbucks CEO Howard Schultz äußerte sich am Sonntag zum jüngsten Quartalsbericht der Kaffeekette und sagte, er glaube, dass sich das Unternehmen erholen werde, wenn es seine US-Läden verbessere.

Schultz, der keine formale Rolle mehr bei Starbucks hat, schrieb, dass das Unternehmen sein mobiles Bestell- und Zahlungserlebnis verbessern und die Art und Weise, wie es neue Getränke kreiert, überarbeiten muss, um sich auf Premiumprodukte zu konzentrieren, die es von anderen abheben.

 

"Die Läden müssen sich wie verrückt auf das Kundenerlebnis konzentrieren, und zwar mit den Augen eines Händlers. Die Antwort liegt nicht in Daten, sondern in den Läden", schrieb Schultz in einem Brief, der am Sonntagabend auf LinkedIn veröffentlicht wurde.

 

In einer Erklärung sagte das Unternehmen, dass es Schultz' Sichtweise stets zu schätzen weiß. "Die Herausforderungen und Möglichkeiten, die er hervorhebt, sind diejenigen, auf die wir uns konzentrieren. Und wie Howard sind wir vom langfristigen Erfolg von Starbucks überzeugt", so Starbucks.

 

Schultz, der Starbucks von einer kleinen Kette in einen Kaffeeriesen verwandelt hat, trat vor etwas mehr als einem Jahr von seinem letzten Posten als Vorstandsvorsitzender zurück. Er übergab die Zügel an Laxman Narasimhan, der zuvor CEO des Lysol-Eigentümers Reckitt war. Schultz war im vergangenen Jahr auch aus dem Starbucks-Vorstand zurückgetreten.

 

Im Anschluss an die Zahlen senkte die DZ Bank ihr Kursziel für die Starbucks-Aktie von 110 auf 75 Dollar. Deutsche Bank Research zog nach und reduzierte das Kursziel von 108 auf 89 Dollar.

 

Bei Starbucks türmen sich die Probleme auf und schnelle Abhilfe ist nicht in Sicht. Ob Initiativen wie "Starbucks will den Kunden wieder einen Mehrwert bieten" oder "Das Unternehmen wird die Stoßzeiten effizienter nutzen" ausreichen, um den Starbucks-Dampfer wieder auf Kurs zu bringen, ist kaum abzuschätzen.


Die operativen Risiken die kurzfristigen vor allem charttechnischen Chancen. Die Aktie ist gemessen am Ausblick mit KGV 18 noch keineswegs ein Schnäppchen, Anleger sollten daher so lange an der Seitenlinie bleiben bis eine Trendwende absehbar ist.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(06.05.2024)

 

Allianz-CEO bestätigt Gewinnziel für 2024 und erwartet einen operativen Gewinn von 13,8-15,8 Milliarden Euro.

                                        

Quelle: stock3.com

Airbus

(06.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Indigo Airlines hat beim Flugzeughersteller Airbus 30 Langstreckenmaschinen des Typs A350-900 bestellt. Der indische Billigflieger gehört zu den am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt und ist einer der größten Kunden der A320-Familie, wie Airbus mitteilte.

                                        

Quelle: stock3.com

Microsoft

(06.05.2024)

 

Microsoft bereitet laut The Information ein neues in-house AI-Modell vor.                                                     

 

Quelle: stock3.com

Nestle

(06.05.2024)

 

TORONTO (Dow Jones) - Nestle hat es in einem Werk in Kanada mit einem Arbeitskampf zu tun. Hunderte Beschäftigte in dem Werk in Toronto haben am Wochenende die Arbeit niedergelegt. Nestle Canada geht aber nicht davon aus, dass die Verfügbarkeit von KitKat-Schokoriegeln, Smarties und anderen Produkten in den Verkaufsregalen unmittelbar beeinträchtigt wird.

 

Man strebe weiter einen Tarifvertrag an, der sicherstellt, dass das Werk in einem zunehmend schwierigen Umfeld wettbewerbsfähig bleibt, so Nestle. Es sei das Ziel, die Beschäftigten wieder an die Arbeit zu bringen.

 

Die in den vergangenen Wochen geführten Vertragsverhandlungen zwischen der kanadischen Nestle-Tochter und der Gewerkschaft Unifor, die 461 Produktions- und Wartungsmitarbeiter vertritt, waren zuvor gescheitert. Unifor erklärte, ihre Mitglieder hätten sich zu dem Streik entschlossen, weil ihr Rentenplan nicht verbessert worden sei, die Lebenshaltungskosten seit zwei Jahren nicht angeglichen worden seien und es zu lange dauere, um die höchste Gehaltsstufe im Werk zu erreichen. Derzeit seien keine weiteren Verhandlungstermine geplant.

 

Quelle: stock3.com

Redcare Pharmacy

(06.05.2024)

 

Sevenum, die Niederlande, 06. Mai 2024. Redcare Pharmacy hat heute ihre eHealth-CardLink-Lösung gelauncht. Ab sofort haben alle gesetzlich Versicherten in Deutschland einen vollständig digitalen Zugang zu verschreibungspflichtigen Medikamenten über die Shop-Apotheke-App.

 

Für Kund:innen bundesweit bringt diese innovative Funktion entscheidende Vorzüge. Mit Hilfe der Gesundheitskarte (eGK) und eines Smartphones können elektronische Rezepte nun jederzeit und von überall aus über die App eingelöst werden.

 

Olaf Heinrich, CEO von Redcare Pharmacy kommentiert: „Durch die Einführung unserer eHealth-CardLink-Lösung können Patientinnen und Patienten nun in vollem Umfang von den Vorteilen eines papierlosen und vollständig digitalisierten Rezeptweges profitieren. Dies ist der nächste entscheidende Schritt in der digitalen Transformation des Gesundheitswesens, der uns enorme Wachstumschancen für die Zukunft bietet.“

 

Redcare Pharmacy bietet mit der eHealth-CardLink-Lösung eine zusätzliche Möglichkeit, elektronische Rezepte einzulösen. Kund:innen von Shop Apotheke in Deutschland können auch weiterhin die gematik-App nutzen oder den QR-Code auf dem gedruckten Rezept einscannen.

 

Quelle: stock3.com

SAP

(06.05.2024)

 

Der Aufsichtsrat von SAP hat den Vertrag von Konzernchef Christian Klein verlängert. Das teilte Europas größter Softwarehersteller am Montagmittag in Walldorf mit. Unter Kleins Führung hat sich SAP zu einem führenden europäischen Cloud-Unternehmen gemausert und die Aktie sich entsprechend gut entwickelt.

 

Der 44-Jährige Klein leitet den Vorstand des DAX-Konzerns seit April 2020 allein. Zuvor hatte er bereits mehrere Führungspositionen bei SAP inne. 2018 wurde er Mitglied des Vorstands, ab Herbst 2019 war er für wenige Monate neben Jennifer Morgan Co-CEO. Kleins Vertrag wäre 2025 ausgelaufen.

 

Klein, der bislang die Rolle des Vorstandssprechers innehatte, wurde demnach zugleich zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Einem SAP-Sprecher zufolge geht das mit mehr Befugnissen einher. Aufsichtsratschef Hasso Plattner teilte mit: Klein habe den Umbau der SAP zu einem Cloud-Unternehmen in den vergangenen Jahren nachdrücklich vorangetrieben. Mit der frühen Verlängerung und der Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden wolle man seine wichtige Rolle für die weitere Entwicklung der SAP unterstreichen.

 

Klein ist kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie als alleiniger CEO berufen wurden. Seitdem hat sich der Aktienkurs sehr positiv entwickelt. Zwar rutschte der Aktienkurs Ende 2022 noch einmal unter das Corona-Tief, doch in der Zwischenzeit hat er sich wieder mehr als verdoppelt.

 

Die Vertragsverlängerung ist aus Sicht des AKTIONÄR positiv für den Softwareriesen. Die SAP-Aktie bleibt daher auf der Empfehlungsliste.

 

Quelle: Der Aktionär

Starbucks

(06.05.2024)

 

Der Kaffeeröster Starbucks hat mit seinen Zahlen für das Auftaktquartal für lange Gesichter an der Börse gesorgt und die Aktie büßte in der Folgezeit um mehr als 17 Prozent an Wert ein. Aktuell nähert sich der Kurs einer robusten charttechnischen Unterstützung. Anleger sollten sich einen Einstieg dennoch gut überlegen, denn das Ausmaß der Enttäuschung ist geradezu historisch.

 

Um den Grad der Enttäuschung unter den Startbucks-Aktionären zu erfassen, reicht ein Blick auf den kurzfristigen Chart. Direkt nach der Veröffentlichung kam es zu panikartigen Verkäufen, in deren Verlauf das Papier mehr als 17 Prozent an Wert verlor. Selbst am Freitag, als die Wall Street wegen der neu entfachten Zinssenkungsfantasie nach oben stürmte, büßte die Aktie der weltweit größten Kaffeekette weitere 2,4 Prozent an Wert ein.

 

Charttechnisch sieht Stabucks zumindest für spekulationsfreudige Anleger attraktiv aus, denn zum einen nähert sich das Papier der Unterstützung bei 68,54 Dollar und damit dem Tief von Mai 2022 - ein "Abpraller" verspricht schnelle kurzfristige Gewinne. Zum anderen ist der Kursverlust in seiner Höhe außergewöhnlich und "schreit" geradezu nach einer Gegenbewegung.

 

DER AKTIONÄR warnt allerdings vor übertriebenen Hoffnungen. Das Ausmaß der Prognoseverfehlung mit den Zahlen war nicht einfach nur "ungewöhnlich" oder "hoch" - nach Aussagen von Morgan Stanley war es einmalig. "Die Erwartungshaltung war ohnehin niedrig, aber dies war wohl (abgesehen von Covid und der Weltwirtschaftskrise) das schlechteste Quartal in unserem Starbucks-Modell – und zwar zurück bis zum Börsengang des Unternehmens", schrieben die Analysten.

 

Was Morgan Stanley in seiner Studie besonders hervorhob: rückläufige Zahlen sowohl in China als auch im wichtigen US-Markt. Die Analysten räumen ein, dass das Management in der Pressekonferenz eine Reihe von Maßnahmen angekündigt hat, um das Wachstum anzukurbeln. Ob Initiativen wie "Starbucks will den Kunden wieder einen Mehrwert bieten" oder "Das Unternehmen wird die Stoßzeiten effizienter nutzen" allerdings ausreichen, um den Dampfer auf Kurs zu bringen, ist kaum abzuschätzen. Klar ist allein, dass kaum eine Maßnahme taugen dürfte, um das Wachstum kurzfristig anzukurbeln.

 

Die Aktie ist wie erwartet unter den Stopp bei 70 Euro gerutscht. Bei Starbucks türmen sich die Probleme auf und schnelle Abhilfe ist nicht in Sicht. Die operativen Risiken überwiegen nach Einschätzung des AKTIONÄR die kurzfristigen vor allem charttechnischen Chancen. Die Aktie ist gemessen am Ausblick mit KGV 18 noch keineswegs ein Schnäppchen, Anleger sollten daher so lange an der Seitenlinie bleiben bis eine echte Trendwende absehbar ist.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(06.05.2024)

 

Anleger sind nach einer turbulenten Handelswoche wieder besser gestimmt. Positiv aufgenommene Quartalsberichte von Apple sowie ein etwas schwächelnder Arbeitsmarktbericht haben am Freitag für Gewinne an den US-Börsen gesorgt. Stimmungsdaten aus dem Dienstleistungssektor dämpften die gute Laune der Anleger letztlich nur leicht und die Apple-Papiere vollzogen einen Freudensprung.

 

Mit großem Abstand umsatzstärkster Wert im Dow Jones war am Freitag die Apple-Aktie, die um 5,9 Prozent stieg. Der iPhone-Hersteller hatte am Donnerstag nach Handelsschluss etwas besser als befürchtet ausgefallene Quartalszahlen vorgelegt. Zudem erfreute der Ausblick auf das laufende Jahresviertel und die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Rekordhöhe. Die Aktie ist nun zurück auf dem höchsten Stand seit Ende Februar und konnte ihr bisheriges Jahresminus auf unter fünf Prozent verringern.

 

Gleichzeitig hat am Wochenende die mit Spannung erwartete Hauptversammlung von Berkshire Hathaway stattgefunden. Tausende strömten in die Sportarena in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska, darunter auch Apple-Chef Tim Cook. Wie am Wochenende bekannt wurde, hat sich Berkshire in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres von 13 Prozent seiner Apple-Papiere getrennt (DER AKTIONÄR berichtete). Der Wert der Apple-Beteiligung wurde in dem am Samstag veröffentlichten Geschäftsbericht per 31. März mit 135,4 Milliarden Dollar ausgewiesen. Ende vergangenen Jahres lag der Anteil noch bei 174,3 Milliarden Dollar.

 

Dank der starken Kursreaktion sprang die Apple-Aktie gleich über mehrere Widerstände. Der GD50 bei 172 Dollar, der technische Widerstand bei 178 Dollar sowie die wichtige 200-Tage-Linie bei rund 181 Dollar wurden mühelos geknackt. Der GD200 fungiert nun als Support. Als nächstes Etappenziel steht die Horizontale bei der 191-Dollar-Marke im Fokus der Bullen.

 

Durch das historisch einmalige Aktienrückkaufprogramm hat sich der iPhone-Hersteller wieder beliebter bei Investoren gemacht. Nun muss Apple beim Thema KI mehr Gas geben, um die Anleger weiterhin bei Laune zu halten.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(06.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der deutsche Automarkt ist im April um knapp ein Fünftel gewachsen. Nach dem Rückgang im März stiegen die Pkw-Neuzulassungen um 19,8 Prozent auf 243.102 Fahrzeuge, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte. In den ersten vier Monaten stand ein Plus von 12,4 Prozent auf 581.359 Autos zu Buche.

 

Einen kräftigen Absatzsprung um 37,4 Prozent auf 50.739 Autos wies Marktführer Volkswagen auf. Die Premiumtochter Audi verzeichnete ein kleines Plus von 4,7 Prozent auf 18.620 Fahrzeuge. Ungleich stärker legte mit einem Plus von gut 25 Prozent BMW zu auf 21.626 Autos. Mercedes setzte 22.557 Fahrzeuge ab, das waren 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

 

Die Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen sanken leicht um 0,2 Prozent auf 29.668 Exemplare. Das Wachstum bei benzinbetriebenen Pkw betrug 18,6 Prozent auf 90.729. Auch bei Diesel-Neuwagen gab es ein kräftiges Plus von 28,2 Prozent auf 46.137 Stück.

 

Quelle: stock3.com

Shell

(06.05.2024)

 

Reuters: Shell PLC in Gesprächen mit Saudi Aramco zum Verkauf des Tankstellengeschäfts in Malaysia.                

 

Quelle: stock3.com

Paypal

(06.05.2024)

 

Just Eat Takeaway-Tochter Lieferando geht auf Konfrontationskurs mit PayPal. Der Essensauslieferer erhebt als erster großer Händler für Zahlungen mit PayPal Gebühren, was einen Stein ins Rollen bringen könnte. Denn wenn weitere Händler folgen, steht CEO Alex Chriss vor der nächsten großen Herausforderung.

 

Wer seit Anfang Mai mit PayPal bei Lieferando zahlt, muss eine Gebühr von 29 Cent hinnehmen. Das ist in der Praxis so unüblich. Die Konzerne befinden sich diesbezüglich bereits in Gesprächen. PayPal betonte gegenüber dem Magazin financefwd, dass „alle Verbraucher die Möglichkeit einer schnellen und sicheren Zahlung haben sollten – ohne jegliche Hürden und zusätzliche Kosten.“

 

Es bahnt sich für PayPal ein zukunftsweisender Konflikt an. Sollten die Gespräche ohne eine gute Lösung für PayPal beendet werden, so könnte Lieferando ein Vorreiter für viele Unternehmen sein. Denn laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs aus 2021 ist Lieferando rechtlich abgesichert. Verbraucher könnten damit wieder die weiterhin gebührenfreien Bar- und Kreditkartenzahlungen bevorzugen, was sich in den Margen von PayPal widerspiegeln dürfte.

 

Das Analysehaus Philip Securities senkte am Freitag das Kursziel für die PayPal-Aktie von 83 auf 75 Dollar. Die Einstufung wurde von „Buy“ auf „Accumulate“ abgeschwächt. Die Ergebnisse von PayPal für das erste Quartal hätten einige positive Trends gezeigt. Dazu sehen die Analysten den anhaltenden Übergang zum digitalen Handel weiterhin positiv.

 

Doch trotz dieser Fortschritte sind die Experten von Philip Securities durch Herausforderungen bei der Bruttomarge skeptisch und senken die die Umsatzschätzung leicht für das Geschäftsjahr 2024.

 

PayPal ist keine laufende AKTIONÄR-Empfehlung. Anleger sollten die Aktie im Auge behalten und einen nachhaltigen Sprung über die Horizontale bei 68 Dollar abwarten.

 

Quelle: Der Aktionär

SAP

(06.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Softwarekonzern SAP bindet seinen CEO Christian Klein weitere drei Jahre an das Unternehmen. Der Aufsichtsrat hat den bis 2025 laufenden Vertrag von Klein vorzeitig bis April 2028 verlängert, wie der DAX-Konzern mitteilte. Gleichzeitig wurde der 44-Jährige der bislang die Rolle des Vorstandssprechers innehatte, zum Vorstandsvorsitzenden ernannt.

 

"Christian Klein hat in den vergangenen Jahren nachdrücklich den Umbau der SAP SE zu einem Cloud-Unternehmen vorangetrieben", sagte Aufsichtsratschef Hasso Plattner. "Mit der frühzeitigen Vertragsverlängerung und seiner Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden möchten wir seine wichtige Rolle für die weitere Entwicklung der SAP unterstreichen."

 

Klein begann seine Karriere bei SAP im Jahr 1999 als Student und arbeitete in verschiedenen Positionen innerhalb des Unternehmens. Seit Oktober 2019 führte er SAP zunächst in einer Doppelspitze, seit April 2020 leitet er den Vorstand der SAP SE allein.

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(06.05.2024)

 

Die Deutsche Bank setzt zu Beginn der neuen Handelswoche ihren Konsolidierungskurs fort. Am Montag startet sie mit einem kleinen Plus in den Tag. Charttechnisch hat damit eine wichtige Marke gehalten. DER AKTIONÄR zeigt, auf welche Marken es bei der Aktie nun ankommt.

 

Die Aktie der Deutschen Bank befindet sich aus charttechnischer Sicht in einer spannenden Phase. Die drohende Postbank-Milliardenstrafe hat das schöne Momentum infolge der Bekanntgabe der Quartalszahle schnell zunichte gemacht. Noch haben die Bären dennoch nicht das Ruder übernommen.

 

Die wichtige Unterstützung im Bereich von 14,90 Euro wurde bisher erfolgreich verteidigt. Eine weitere horizontale Unterstützung liegt zudem im Bereich von 14 Euro. Auch die 20-Tage-Linie wurde nur ganz kurz unterschritten und schnell wieder zurückerobert. Aktuell liegt sie bei 15,10 Euro.

 

Die 38-Tage-Linie befindet sich derzeit bei 14,67 Euro und damit gut vier Prozent entfernt. Der Abstand zur 50-Tage-Linie beträgt sogar komfortable acht Prozent. Sie liegt momentan bei 14,18 Euro. Nach oben hin liegt eine große Zielmarke beim bisherigen Jahreshoch im Bereich von 17 Euro.

 

Aus charttechnischer Sicht stehen bei der Deutschen Bank die Chancen auf einen Rebound nach oben besser als auf ein Abrutschen unter die wichtigen Unterstützungslinien. Auch fundamental überwiegen trotz der drohenden Milliardenstrafe im Zusammenhang mit der Postbank-Übernahme die positiven Aspekte. Investierte Anleger bleiben daher weiter an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(06.05.2024)

 

Nach einer kräftigen Gegenbewegung am Freitag hat sich der Bitcoin am Wochenende im Bereich der 64.000-Dollar-Marke eingependelt. Ausgehend vom 2-Monats-Tief, welches er zu Wochenmitte markiert hatte, konnte er sich damit um mehr als 13 Prozent erholen. Auch die Performance seit Monatsbeginn ist nun wieder klar positiv.

 

Nachdem der Bitcoin im April rund 15 Prozent an Wert verloren und damit die schwächste Monatsperformance seit November 2022 verbucht hat, sah er zunächst nach einer Fortsetzung der Flaute auch im Mai aus. Am Mittwoch der Vorwoche ist der Kurs im Tief bis auf 56.555 Dollar abgesackt. Doch anschließend haben die Bullen wieder das Ruder übernommen.

 

Am Freitag haben dabei schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten für kräftigen Schub gesorgt, denn der Markt wertete sie als Indiz, dass die US-Notenbank Fed nun doch noch in diesem Jahr die Zinswende einläuten könnte. Für Risiko-Assets wie Kryptowährungen wäre das klar positiv. Entsprechend deutlich fiel auch das Kursplus beim Bitcoin aus.

 

Im Vergleich dazu konnte er im Wochenendhandel nur noch moderat zulegen, aber dabei trotzdem die 64.000er-Marke zurückerobern. Am Montagmorgen notiert er auf 24-Stunden-Sicht rund 1,3 Prozent höher bei 64.259 Dollar. Auf diesem Niveau beläuft sich das Kursplus seit Monatsbeginn auf rund sechs Prozent, während der Abstand auf das Mitte März markierte Rekordhoch auf weniger als 15 Prozent geschrumpft ist.

 

Arthur Hayes, Krypto-Experte und Ex-CEO von BitMEX, äußerte sich in einem Marktkommentar am Freitag zuversichtlich, dass der Boden der jüngsten Korrektur beim Bitcoin mit dem Rückfall in den Bereich von 56.000 Dollar wohl erreicht worden sein dürfte.

 

Im weiteren Verlauf rechnet er aber eher mit einem allmählichen Anstieg statt einer schnellen Erholung in Richtung der Höchststände aus dem März. Konkret stellte er am Freitag „eine Erholung auf über 60.000 Dollar, gefolgt von einer Seitwärtsbewegung in der Spanne zwischen 60.000 und 70.000 Dollar bis August“ in Aussicht.

 

Der erste Teil von Hayes Vorhersage ist noch am Freitag eingetreten. DER AKTIONÄR sieht sich durch den Rebound in der Einschätzung bestätigt, dass der jüngste Rücksetzer keineswegs das Ende des Bullenmarkts bedeutet. Investierte Anleger bleiben daher dabei, während mutige Neueinsteiger bei Schwäche weiterhin einen Fuß in die Tür stellen können.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(06.05.2024)

 

Bereits in den vergangenen Monaten sorgte der Blick auf den Chart bei den Anteilseignern des Logistikriesen DHL Group selten für große Freude. Heute dürfte es sogar einem kleinen Schock gleichkommen. Doch der kräftige Kursrückgang bei den DAX-Titeln hat einen eher erfreulichen Grund. Denn es gibt wieder Dividende.

 

So erhalten alle, die die DHL-Papiere am Ende des Handelstages am Freitag in ihren Depots hatten, nun 1,85 Euro je Anteilschein, woraus sich eine Rendite von knapp 4,7 Prozent errechnet.

 

Zudem kündigte der Vorstand an, etwa 39 Millionen eigene Aktien einzuziehen. Dieser Schritt ist Teil eines in diesem März erweiterten, auf 4,0 vier Milliarden Euro aufgestockten Aktienrückkaufprogramms. Finanzvorständin Melanie Kreis erklärte, dass diese Maßnahme die Gewichtung der Aktie im DAX erhöhen werde und fügte hinzu: "Die Einziehung eigener Aktien wird nicht nur unser Grundkapital reduzieren, sondern auch den Wert jeder einzelnen Aktie steigern."

 

Zudem kommt der DAX-Konzern auf seinem Elektrokurs voran. "Wir setzen in der Abholung und Zustellung jetzt über 35 000 elektrische Fahrzeuge ein", sagte Konzernchef Tobias Meyer am Freitag in Bonn auf der Hauptversammlung des Logistikers, der im nationalen Briefgeschäft als Deutsche Post auftritt. Damit sei der weltweite Anteil der E-Fahrzeuge des Konzerns zum Jahreswechsel auf 38 Prozent gesteigert worden. Ein Jahr zuvor hatte der Wert Firmenangaben zufolge noch bei circa 28 Prozent gelegen. "Bis 2030 sollen es zumindest 60 Prozent sein", sagte Meyer.

 

Angesichts des Paketbooms im Internetzeitalter schicken die Logistiker deutlich mehr Transporter und Lastwagen auf die Straße als früher, dies großteils mit Verbrennermotoren. Die ganze Branche bemüht sich, ihre Klimabilanz mit Elektrofahrzeugen zu verbessern. DHL hat dabei die Nase vorn, die Wettbewerber liegen hierbei deutlich zurück.

 

Wie in der vergangenen Handelswoche bereits der UBS-Ausblick bestätigte, sind die mittel- bis langfristigen Aussichten für die Logistikbranche relativ gut. Bei der DHL-Aktie kommt eine im Branchenvergleich günstige Bewertung hinzu. Darüber hinaus lockt der DAX-Titel mit einer attraktiven Dividendenrendite. Allerdings mahnt das Chartbild weiterhin zur Vorsicht. Ein Einstieg drängt sich daher aktuell noch nicht auf. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben (Stopp: 34,00 Euro).

 

Quelle: Der Aktionär

Apple / Berkshire Hathaway

(06.05.2024)

 

Am Wochenende hat die mit Spannung erwartete Hauptversammlung von Berkshire Hathaway stattgefunden. Tausende strömten in die Sportarena in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska, darunter auch Apple-Chef Tim Cook. Wie am Wochenende bekannt wurde, hat sich Berkshire in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres von 13 Prozent seiner Apple-Papier getrennt. Die Barreserven des Unternehmens stiegen derweil auf ein neues Rekordhoch. Warren Buffett äußerte sich zudem zu einer Lösung für seine Nachfolge.

 

Buffett findet derzeit keine attraktiven Anlageobjekte. Dementsprechend steigen die Reserven seiner Holding Berkshire Hathaway immer mehr an. Zum Ende des ersten Quartals standen Bargeld und in kurzfristig angelegten Staatsanleihen von rund 189 Milliarden Dollar zur Verfügung. Und Buffett stellte in Aussicht, dass die Reserven auch nach dem ersten Quartal weiter nach oben gehen und die Marke von 200 Milliarden Dollar übersteigen dürften. Buffett unterstrich, Berkshire würde das Geld gern angelegen, „aber wir werden es nur für etwas ausgeben, was geringes Risiko hat und uns eine Menge Geld bringen kann".

 

Getrennt hat sich Buffett im ersten Quartal von einigen der Apple-Aktien. Der Wert des Anteils wurde in dem am Samstag veröffentlichten Geschäftsbericht per 31. März mit 135,4 Milliarden Dollar ausgewiesen. Ende vergangenen Jahres lag der Anteil noch bei 174,3 Milliarden Dollar. Ein Teil des Rückgangs ist dem schwachen Aktienkurs geschuldet. Dies herausgerechnet ergibt sich aber immer noch, dass Berkshire sich wohl von 13 Prozent seiner Apple-Anteile getrennt hat.

 

Buffett äußerte sich im Rahmen der Aktionärsversammlung auch zu seinen Präferenzen für eine Nachfolgelösung. Wenn es nach ihm ginge, würde er das letzte Wort bei Investment-Entscheidungen seinem designierten Nachfolger, Greg Abel, überlassen, sagte Buffett. Die Entscheidung liegt jedoch beim Verwaltungsrat von Berkshire. An den Ruhestand will Buffett derweil weiter aber nicht denken, machte er klar. „Ich hoffe nicht nur, dass sie nächstes Jahr kommen, sondern ich hoffe, dass auch ich komme", sagte er zum Abschied den Aktionären.

 

Die Aktie von Berkshire bleibt ein Basisinvestment für langfristig orientierte Anleger. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR im Jahr 2020 beträgt das Plus mehr als 120 Prozent. Gewinne laufen lassen.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Apple

(03.05.2024)

 

Apple hat am Donnerstagabend seine Quartalsergebnisse bekannt gegeben, die auf den ersten Blick enttäuschten. Der iPhone-Hersteller verbuchte einen Umsatzrückgang von vier Prozent und einen Gewinnrückgang um zwei Prozent. Trotzdem lösen die Zahlen eine positive Reaktion an den Aktienmärkten aus, zur Stunde verzeichnet Apple ein beeindruckendes Plus von sieben Prozent.

 

Nach Einschätzung von Experten ist der Kursanstieg maßgeblich auf das neue Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens in Höhe von 110 Milliarden Dollar zurückzuführen. Apple hat in den letzten Jahren konsequent Aktien zurückgekauft, was unter anderem zu einer Reduzierung der Anzahl umlaufender Aktien um 37 Prozent über die letzten zehn Jahre geführt hat. Dies hat wiederum einen deutlich positiven Effekt auf den Gewinn pro Aktie (EPS, Earnings per Share) des Unternehmens gehabt.

 

Ein einfaches Beispiel verdeutlicht die Auswirkung: Wenn ein Unternehmen einen Gewinn von 1.000 Dollar erzielt und 100 Aktien ausstehen hat, beträgt das ePS 10 Dollar. Sinkt die Anzahl der Aktien um zehn Prozent, bei unverändertem Ergebnis, erhöht sich das EPS auf 11,11 Dollar – eine Steigerung um elf Prozent. Bei einer Reduzierung der Aktienanzahl um 37 Prozent, wie bei Apple geschehen, könnte das EPS theoretisch um 59 Prozent steigen, wenn alle anderen Bedingungen gleich bleiben.

 

Diese Strategie hat Apple nicht nur geholfen, das EPS zu verbessern. Die positive Reaktion des Marktes trotz der gemischten finanziellen Ergebnisse spiegelt das Vertrauen der Anleger in die Fähigkeit des Managements wider, überschüssige Barmittel sinnvoll einzusetzen, heißt es im Markt.

 

Diese Finanzstrategie hat Apple zu einem der Top-Performer im S&P 500 gemacht, insbesondere wenn es um die Rendite des investierten Kapitals über die letzten 20 Jahre geht. Der durchdachte Einsatz von Rückkäufen als Instrument zur Steigerung des Aktionärswertes ist ein klarer Beweis dafür, dass das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten Wert schaffen kann.

 

Apple hat in den letzten Monaten immer wieder Kritik einstecken müssen, dass der Konzern beim Thema KI nicht aus dem Quark kommt. Durch das historisch einmalige Aktienrückkaufprogramm hat sich der iPhone-Hersteller aber zumindest etwas Zeit erkauft und die großen Investoren vorerst beruhigt. Spätestens bei der nächsten Entwicklerkonferenz muss Firmenchef Cook jedoch liefern, da er sonst das Vertrauen verlieren könnte.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(03.05.2024)

 

Auf der am heutigen Freitag stattgefunden Hauptversammlung der Deutsche Post AG in Bonn haben die Aktionäre mit überwältigender Mehrheit den Vorschlägen des Vorstands und Aufsichtsrats zugestimmt. Wichtigster Tagesordnungspunkt dürfte für viele Investoren das Thema Dividende gewesen sein.

 

Die Hauptversammlung hat erwartungsgemäß entschieden, eine unveränderte Dividende von 1,85 Euro je Aktie auszuschütten, was einer Gesamtausschüttung von rund 2,2 Milliarden Euro entspricht. Tobias Meyer, der Vorstandsvorsitzende der DHL Group, betonte daher die Stärke des Unternehmens auch in herausfordernden Zeiten. "Unsere finanzielle Stärke erlaubt es uns, eine attraktive Dividende zu zahlen, die unsere Aktienrendite in den letzten fünf Jahren auf beeindruckende 96 Prozent steigert. Damit liegen wir deutlich über den Vergleichswerten des DAX und des MSCI World Transportation Index", sagte Meyer.

 

Neben der Dividende war ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt die Ankündigung des Vorstands, etwa 39 Millionen eigene Aktien einzuziehen. Dieser Schritt ist Teil eines im März 2024 erweiterten und auf vier Milliarden Euro aufgestockten Aktienrückkaufprogramms. Melanie Kreis, Finanzvorständin der DHL Group, erklärte, dass diese Maßnahme die Gewichtung der Aktie im DAX erhöhen werde. "Die Einziehung eigener Aktien wird nicht nur unser Grundkapital reduzieren, sondern auch den Wert jeder einzelnen Aktie steigern", fügte sie hinzu.

 

Die Aktie hat sich zuletzt etwas stabilisieren können, was auch auf die bevorstehende Dividendenausschüttung zurückzuführen sein dürfte. Allerdings wird mit dem Dividendenabschlag am kommenden Montag die Aktie erneut einem Stresstest ausgesetzt, weil die Unterstützung bei 38 Euro wieder in den Fokus rücken wird. Sollte die Marke nicht verteidigt werden können, drohen weitere Rücksetzer.

 

Der jüngste Ausblick des Wettbewerbers UPS bestätigt, dass die mittel- bis langfristigen Aussichten für die Logistikbranche relativ gut sind (DER AKTIONÄR berichtete). Noch ist das aber nicht in den Köpfen der Investoren angekommen. Investierte Anleger beachten den Stoppkurs bei 34 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(03.05.2024)

 

Die Aktie von Novo Nordisk steht am heutigen Freitag unter Druck. Bereits nach den Quartalszahlen am Donnerstag musste das Papier im Zuge von Gewinnmitnahmen Federn lassen. Aussagen zu Abnehmmitteln des US-Biotech-Unternehmens Amgen am Donnerstag nach Börsenschluss sorgen nun für weiteren Druck. Die Aktie von Amgen hingegen vollzieht einen kräftigen Kurssprung.

 

Amgen erklärte im Rahmen der Veröffentlichung von Quartalszahlen am Donnerstag nach US-Börsenschluss, dass man die Entwicklung von MariTide, ein injizierbaren Medikaments gegen Fettleibigkeit, mit Hochdruck vorantreiben will. MariTide befindet sich derzeit in einer laufenden Studie im mittleren Stadium bei adipösen oder übergewichtigen Erwachsenen ohne Diabetes. Im weiteren Jahresverlauf wird Amgen hierzu Daten veröffentlichen. Jay Bradner, Chief Scientific Officer von Amgen, kommentierte, dass man mit den bisherigen Ergebnissen „sehr zufrieden“ sei. Amgen plant bereits eine Spätstudie.

 

Patienten, denen die höchste Dosis von Amgens MariTide – 420 Milligramm – jeden Monat verabreicht wurde, verloren durchschnittlich 14,5 Prozent ihres Körpergewichts in nur zwölf Wochen, wie aus Daten der Phase-1-Studie hervorgeht, die im Februar in der Fachzeitschrift Nature Metabolism veröffentlicht wurden.

 

Während die Aktie von Amgen einen deutlichen Kurssprung verzeichnet, muss die Aktie von Novo Nordisk Federn lassen. Anleger nahmen aufgrund von Sorgen über eine mögliche neue Konkurrenz Gewinne mit.

 

Beim Markt für Medikamente zur Behandlung von Fettleibigkeit handelt es sich um einen extrem schnell wachsenden Markt. Novo Nordisk ist hier First Mover und hat demzufolge bereits eine enorm starke Position inne. Zudem forschen die Dänen an Weiterentwicklungen und neuen vielversprechenden Projekten zur Behandlung von Adipositias. Dementsprechend dürfte der jüngste Rückgang nur eine kurze Schwächephase sein. Wichtig wird, dass Novo seine Kapazitäten rasch ausbauen kann. Novo Nordisk bleibt ein Basisinvestment in dem Sektor.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(03.05.2024)

 

Zum Wochenschluss herrscht bei den meisten Anlegern gute Laune. Der DAX legt am späten Nachmittag rund 0,5 Prozent zu, wobei nach den US-Arbeitsmarktdaten die Gewinne schon höher waren. Die Stimmung bei den Aktionären von der Munich Re dürfte hingegen nicht die beste sein und sich möglicherweise noch verschlechtern.

Die Aktie des Münchner Rückversicherers notiert zurzeit bei etwa 403 Euro und ist so eine der schwächsten Titel im DAX am Freitag. Schon in den letzten Wochen gab es immer wieder Gewinnmitnahmen und entsprechend fallende Kurse zu beobachten.

 

Sollte jetzt auch noch die Unterstützung von 400 Euro unterschritten werden, könnte sich die Abwärtsbewegung sogar beschleunigen. Nächste Haltestelle wäre dann die 200-Tage-Linie bei 389 Euro. Sollte auch hier noch nicht Schluss sein. läge die nächste wichtige Unterstützung bei 375 Euro.

 

Wer bei der Munich Re investiert ist, muss sich keine großen Gedanken machen. Der Versicherer ist kein Rennpferd, der jedes Jahr zwischen 20 und 30 Prozent macht. Für diejenigen, die bis dato mit einem Einstieg gezögert haben, läuft es daher genau richtig. Spätestens bei 375 Euro sollte man zugreifen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(03.05.2024)

 

Im frühen Handel an der Wall Street haben am Freitag die Bullen Oberwasser, nach positiven Jobdaten liegen etliche Aktien im Plus. Auch Amazon – der Aktie fehlen aktuell nur noch drei Dollar bis zum Rekordniveau. Optimistische Aussagen gibt es von der UBS und von Adam Selipsky, CEO der Cloudsparte AWS.

 

„Es gab viele positive Fundamentaldaten in den Berichten für das erste Quartal“, schreibt Solita Marcelli, Chief Investment Officer Americas bei UBS Global Wealth Management, in ihrer aktuellen Studie. „Das langfristige Ertragswachstumspotenzial von Big-Tech-Unternehmen stützt ihre Bewertungen. Zudem verbessert sich die Cashflow-Generierung. Das zeigt, dass die Aktien mittlerweile defensive Züge haben.“ Bei den Cloud-Umsätzen gäbe es ein beschleunigtes Wachstum. „Das deutet auf eine verstärkte KI-Monetarisierung hin.“

 

Amazon ist mit AWS beim Cloud-Boom weit vorne mit dabei. Im ersten Quartal kletterten die Erlöse der Sparte um 17 Prozent auf 25 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn belief sich auf 9,4 Milliarden Dollar. AWS-Chef Adam Selipsky zeigte sich im Yahoo-Podcast „Opening Bid“ optimistisch, dieses Jahr beim Umsatz die Marke von 100 Milliarden Dollar zu knacken. „Ich denke, man kann hier schon von einem bemerkenswerten Meilenstein sprechen.“ Selipsky glaube, dass AWS weiter sehr schnell wachsen könne. „Ich sehe da keine Obergrenze.“

 

Amazon steht seit Januar 2023 wieder auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR und ist im AKTIONÄR-Depot vertreten (+93 Prozent) – nicht zuletzt wegen des Potenzials von AWS.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(03.05.2024)

 

Am Kryptomarkt dominieren vor dem Wochenende wieder die grünen Vorzeichen, die Marktkapitalisierung aller Coins und Token steigt auf 24-Stunden-Sicht um rund vier Prozent. Rückenwind liefern dabei aktuelle Konjunkturdaten aus den USA, die die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen durch die Fed wiederbeleben.

 

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der US-Regierung ist deutlich schwächer ausgefallen als erwartet. Demnach wurden im April nur 175.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Ökonomen hatten im Vorfeld mit 240.000 neuen Jobs gerechnet. Auch die Stundenlöhne stiegen im Monatsvergleich um 0,2 Prozent und damit weniger stark als erwartet (+0,3 Prozent). Dafür stieg die Arbeitslosenquote auf 3,9 Prozent und lag damit 0,1 Prozent über den Schätzungen.

 

Die Verfassung des Arbeitsmarkts ist ein wichtiger Faktor für die Geldpolitik der Fed. Zusammen mit der hartnäckigen Inflation hat der robuste Arbeitsmarkt die US-Notenbank bislang von Zinssenkungen abgehalten. Dass sich die Lage zuletzt etwas eingetrübt hat, weckt nun Hoffnungen, dass der Leitzins nun doch schneller als befürchtet gesenkt werden könnte.

 

In der Folge sind die Renditen von US-Staatsanleihen sowie der Dollar nach der Veröffentlichung unter Druck geraten, während riskantere Anlageklassen wie Aktien und Kryptowährungen angesprungen sind.

 

Der Bitcoin hat dabei zeitweise rund sechs Prozent beziehungsweise rund 3.500 Dollar an Wert gewonnen und die Marke von 62.000 Dollar ins Visier genommen. Aktuell notiert er auf 24-Stunden-Sicht rund 4,5 Prozent höher bei 61.700 Dollar. Einen Teil der Verluste, die ihn am Mittwoch bei 56.555 Dollar auf den tiefsten Stand seit rund zwei Monaten gedrückt haben, konnte er dadurch wieder aufholen. Auf 7-Tage-Sicht ist das Minus auf 3,4 Prozent geschrumpft, im Mai steht nun sogar wieder ein Plus von fast zwei Prozent zu Buche.

 

Auch am übrigen Kryptomarkt werden am Freitagnachmittag teils wieder deutliche Gewinne geschrieben. In den Top 10 nach Marktkapitalisierung können allerdings nur Toncoin (+11,0 Prozent) und Dogecoin (+4,9 Prozent) dem Bitcoin das Wasser reichen. Viele Altcoins hatten in den vergangenen Tagen und Wochen allerdings auch deutlich stärker Federn lassen müssen als die digitale Leitwährung.

 

Die kräftige Gegenbewegung am Kryptomarkt unterstreicht dessen volatilen Charakter und zeigt überdies, wie groß die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf sinkende Zinsen sind. Sollte die Fed die Zinsschraube im Jahresverlauf tatsächlich nach unten drehen, könnte das den Impuls für eine Fortsetzung der Krypto-Rally liefern.

 

DER AKTIONÄR ist insbesondere für den Bitcoin ungebrochen bullish und rechnet mittel- bis langfristig mit einer Fortsetzung der dynamischen Aufwärtsbewegung in Richtung der 100.000-Dollar-Marke. Investierte Anleger können daher dabei bleiben und mutige Neueinsteiger bei Rücksetzern einen Fuß in die Tür stellen.

 

Quelle: Der Aktionär

Booking

(03.05.2024)

 

Am Donnerstag nach Handelsschluss haben die beiden Online-Reiseanbieter Booking und Expedia ihre Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsquartal präsentiert. Die Reaktionen darauf könnten unterschiedlicher fast nicht sein. Während die eine Aktie zeitweise zweistellig zulegt, muss die andere hohe Verluste hinnehmen.

 

Booking auf der einen Seite hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 einen Gewinnsprung verbucht, weil überraschend viele Buchungen über die Plattformen des Konzerns liefen. Das Unternehmen erzielte in den drei Monaten per Ende März einen Gewinn von 776 Millionen US-Dollar oder 22,37 Dollar pro Aktie, nach einem Gewinn von 266 Millionen oder 7 Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal. Von Factset befragte Analysten hatten einen Gewinn von 12,63 Dollar pro Aktie erwartet. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 4,42 Milliarden Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung von 4,25 Milliarden Dollar.

 

Die Bruttoreisebuchungen legten um zehn Prozent auf 43,5 Milliarden Dollar zu. Die Analysten hatten hingegen nur mit 42,2 Milliarden gerechnet. Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen stieg im gleichen Zeitraum um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Das Online-Reisebüro Expedia auf der anderen Seite ist pessimistischer für das Gesamtjahr. Der US-Konzern senkte seinen Umsatzausblick, weil die Integration des Ferienwohnungsvermittlers Vrbo nicht so schnell voranschreitet wie erhofft.

 

"Mit Beginn des zweiten Quartals sehen wir eine gewisse Beschleunigung im Rest unseres Endkundengeschäfts und rechnen damit, dass sich diese Entwicklung im Jahresverlauf fortsetzt", sagte CEO Peter Kern. "Aber angesichts des Gegenwinds bei Vrbo und der Wachstumsrate im Endkundengeschäft senken wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr auf ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich." Die Margen dürften sich im Vorjahresvergleich nicht groß ändern.

 

Booking und Expedia stehen beide auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR. Zurzeit hat Booking klar die Nase vorn und sollte von Anlegern bevorzugt gehandelt werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Siemens Healthineers

(03.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Elisabeth Staudinger soll bis Ende September 2029 den Vorstand der Siemens Healthineers angehören. Der Aufsichtsrat des Medizintechnik-Unternehmens verlängerte ihren Vertrag auf seiner Sitzung am Freitag einstimmig, wie die Gesellschaft mitteilte. Die Managerin gehört dem Vorstand seit 2021 an und verantwortet neben dem Asiengeschäft unter anderem für die Digitalisierung des Service-Geschäfts zuständig.

 

Quelle: stock3.com

Allianz

(03.05.2024)

 

Bei der Allianz steht bald nicht nur die Dividende ins Haus. Mitte Mai liefert der Münchner Versicherer auch frische Quartalszahlen. Die Privatbank Berenberg hält dabei eine positive Gewinnüberraschung für möglich. Gute Gründe dafür hat bereits ein Konkurrent des größten europäischen Versicherers geliefert.

 

Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Allianz auf „Buy“ mit einem Kursziel von 309 Euro belassen. Analyst Michael Huttner hält bei den Mitte Mai erwarteten Quartalszahlen eine positive Gewinnüberraschung für möglich. Er hebt zudem die attraktiven Ausschüttungen des Versicherers hervor.

 

Mit AXA hat ein großer Konkurrent der Münchner bereits vorgelegt. Der französische Versicherer ist in den ersten drei Monaten dank einer regen Nachfrage in allen Geschäftsbereichen gewachsen. Die Prämieneinnahmen seien insgesamt um sechs Prozent auf 34 Milliarden Euro gestiegen.

 

Im Schaden- und Unfallbereich habe das Wachstum sieben Prozent betragen. Das Segment ist der wichtigste Bereich des Konzerns. Im Geschäft mit Leben- und Krankenversicherungen und Produkten zu Altersvorsorge sowie in der Vermögensverwaltung legten die Einnahmen ebenfalls zu. Finanzchef Alban de Mailly Nesle sprach von einer sehr guten Entwicklung. Die ersten Analysten haben das Zahlenwerk der Franzosen ebenfalls bereits positiv kommentiert.

 

Die starken Zahlen des Konkurrenten AXA sind ein klares Indiz dafür, dass die Allianz bei den Quartalszahlen am 15. Mai tatsächlich erneut positiv überraschen könnte. Zuvor können sich Anleger bis kommenden Mittwoch (8. Mai) zudem noch die attraktive Dividende von 13,80 Euro je Aktie sichern.

 

Auch AXA ist eine laufende Empfehlung. Der Allianz-Konkurrent hat mit den neuesten Zahlen die positive Einschätzung ebenfalls bestätigt und bleibt damit ein weiterer Top-Pick der europäischen Versicherungslandschaft.

 

Quelle: Der Aktionär

Coinbase

(03.05.2024)

 

Der US-Kryptobörsenbetreiber Coinbase hat am Donnerstagabend die Bilanz für das erste Quartal vorgelegt und die Erwartungen der Analysten dabei klar übertroffen. Nachdem die Aktie vor der Zahlenvorlage im regulären Handel bis zu neuen Prozent zugelegt hatte, musste sie einen Teil der Gewinne nachbörslich aber trotzdem wieder abgeben.

 

Kräftige Kursgewinne am Kryptomarkt und neue Rekordhochs beim Bitcoin haben im ersten Quartal auch das operative Geschäft von Coinbase beflügelt. Der Umsatz hat sich zwischen Januar und März auf 1,58 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt und übertraf damit die Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten von durchschnittlich 1,32 Milliarden Dollar.

 

Der Nettogewinn betrug 1,17 Milliarden Dollar oder 4,40 Dollar pro Aktie, verglichen mit einem Verlust von 79 Millionen Dollar oder 34 Cent im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn pro Aktie von 1,07 Dollar gerechnet.

 

Coinbase hat dabei allerdings auch von Marktwertgewinn in Höhe von 650 Millionen Dollar für Krypto-Anlagen, die als Investitionen gehalten werden, sowie der Einführung eines neuen Rechnungslegungsstandards profitiert, was die Vergleichbarkeit der Daten beeinträchtigt.

 

„Es ist ein komplexes Quartal, da es eine Buchhaltungsänderung beinhaltet und die Leute erst verarbeiten müssen, was die Auswirkungen sind," erklärte Finanzchefin Alesia Haas in einem Bloomberg-Interview.

 

Fakt ist aber, dass Coinbase auch im ersten Quartal schwarze Zahlen geschrieben hat. Damit war es das zweite Gewinnquartal in Folge, nachdem das Unternehmen zuvor sieben Quartale in Folge Verluste gemeldet hatte.

 

Auch der Start ins laufende zweite Quartal verlief erfolgreich. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben allein im April mehr als 300 Millionen Dollar an Transaktionserlösen vereinnahmt. Allerdings warnt Coinbase explizit davor, diese Entwicklung 1:1 in die Zukunft zu projizieren. Dafür ist der Kryptomarkt zu unberechenbar. Eine konkrete Prognose gab es unterdessen nur für die Abo- uns Service-Erlöse, die im Q2 zwischen 525 und 600 Millionen Dollar liegen sollen.

 

„Die Prognose ist gut, aber vieles davon hängt von Kursen am Kryptomarkt ab, die im April wieder gefallen sind", sagte Paul Gulberg von Bloomberg Intelligence. Bei den Änderungen der Rechnungslegung verhalte es sich ähnlich.

 

Die aktuelle Korrektur am Kryptomarkt überschattet die ansonsten starken Quartalszahlen des Börsenbetreibers. Nachdem die Aktie im Vorfeld der Zahlen am Donnerstag fast neun Prozent höher geschlossen hatte, ging es im nachbörslichen US-Handel um rund drei Prozent abwärts. Auch im hiesigen Handel muss sie am Freitagvormittag einen teil der jüngsten Gewinne wieder abgeben.

 

DER AKTIONÄR ist aber zuversichtlich, dass die aktuelle Kryptoschwäche nur vorrübergehend ist und die Rekordjagd bei Bitcoin und Co bald weitergeht. Das würde auch Coinbase in die Karten spielen, weshalb die Aktie ein Basisinvestment im Kryptosektor bleibt.

 

Quelle: Der Aktionär

Hershey

(03.05.2024)

 

Hershey Co., The übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $3,07 die Analystenschätzungen von $2,76. Umsatz mit $3,25 Mrd. über den Erwartungen von $3,11 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Pfizer

(03.05.2024)

 

Der Pharma-Riese Pfizer hat in dieser Handelswoche mit seinen Zahlen zum ersten Quartal die Anleger überzeugt. Die Aktie konnte sich daraufhin von den jüngsten Tiefständen etwas nach oben lösen. DER AKTIONÄR gibt einen Überblick über die jüngsten Analystenkommentare, die nach den Zahlen veröffentlicht wurden.

 

Die DZ Bank hat die Einstufung für Pfizer nach Zahlen auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 32 Dollar belassen. Analyst Elmar Kraus verwies in einer Studie vom Donnerstag auf den angehobenen Ergebnisausblick nach einem erfreulichen ersten Quartal des Pharma-Konzerns. Die Bedeutung der Covid-Produkte Comirnaty und Paxlovid sinke weiter rapide, während gleichzeitig das restliche Portfolio auf zweistelligem Wachstumskurs sei, schrieb Kraus.

 

Ebenfalls zum Kauf mit dem gleichen Kursziel rät Akash Tewari von Jefferies. Auch wenn der Pharmakonzern ergebnisseitig die Erwartungen übertroffen habe, sei dies nicht das beste Quartal von Pfizer gewesen, moniert der Experte.

 

Die US-Bank JPMorgan beließ das Votum für Pfizer nach der Zahlenvorlage indes auf "Neutral" mit einem Kursziel von 30 Dollar. Der Pharma-Konzern habe die Erwartungen übertroffen, angetrieben vom starken Umsatz mit dem Medikament Paxlovid, schrieb Analyst Chris Schott. Abgesehen davon dürfte sich der Aktienkurs in nächster Zeit aber nicht allzu viel bewegen. Der Experte verwies hierzu auf die anhaltende Unsicherheit mit Blick auf die Bruttomargen und auf das begrenzte Umsatzwachstum in den nächsten fünf Jahren. Unter den größeren Pharma-Werten gebe es zudem Papiere, die deutlicher unterbewertet seien.

 

DER AKTIONÄR teilt die kritische Einschätzung von JPMorgan-Analyst Schott. Pfizer hat sich zwar durch teure Übernahmen (wie zum Beispiel Seagen, Arena Pharmaceuticals oder Global Blood Therapeutics) neue Produkte und Pipeline-Assets eingekauft. Dennoch erscheint das Wachstumspotenzial begrenzt. Das Papier von Merck & Co gibt derzeit klar die bessere Figur ab und bleibt der Favorit des AKTIONÄR im amerikanischen Pharma-Sektor.

 

Quelle: Der Aktionär

Fresenius

(03.05.2024)

 

Fresenius kommt bei seiner Neuausrichtung weiter voran. Wie der Gesundheitskonzern am Donnerstagabend mitgeteilt hat, soll das Vamed-Reha-Geschäft veräußert werden. Fresenius werde aber ein Drittel der Anteile weiter behalten. Die Aktie setzt ihre jüngst gestartete Erholung fort und nimmt nun Kurs auf das Dezemberhoch 2023.

Die Beteiligungsgesellschaft PAI Partners soll eine Kontrollmehrheit von 67 Prozent am Vamed-Rehabilitationsgeschäft erhalten, so Fresenius in einer Mitteilung vom Donnerstag. Fresenius halte den Rest, um an Wertsteigerungen zu partizipieren. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

 

Das Rehabilitationsgeschäft umfasst 67 Einrichtungen mit 9.100 Betten und rund 9.500 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Großbritannien. Das Geschäft hat einen Wert von 853 Millionen Euro und war 2023 bei einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro profitabel, so Fresenius weiter. Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen sowie der üblichen Bedingungen. Der Abschluss wird für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet.

 

„Die Desinvestition ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung unseres Portfolios. Sie unterstützt den Weg, unser Unternehmen mit #FutureFresenius langfristig zu stärken. Der neue Eigentümer stellt die Kontinuität des Rehabilitationsgeschäfts sicher. Fresenius reduziert mit dem Verkauf weiter seine Komplexität. Das schafft Freiräume für unser Management, das sich nun noch besser auf das Wachstum unseres Kerngeschäfts konzentrieren kann“, kommentierte Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius.

 

Fresenius hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich auf die Bereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios zu fokussieren. Dies ist nun ein weiterer Schritt in diese Richtung. Mit dem heutigen Kursanstieg bewegt sich die Aktie weiter in Richtung des Dezemberhochs 2023 bei 29,51 Euro. Zuletzt gelang bereits der Sprung über die wichtige 200-Tage-Linie. Neben den Quartalszahlen am 8. Mai sollten Anleger den Kapitalmarkttag der Tochter Helios im Juni im Blick haben. Investierte Anleger bleiben weiterhin mit einem Stopp bei 20,00 Euro dabei.

 

Quelle: Der Aktionär

Shell

(03.05.2024)

 

Die gestern vorgelegten Zahlen von Shell konnten sich sehen lassen. Der Konzern steigerte den Gewinn vor Sonderposten im Quartalsvergleich um sechs Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar. Damit übertraf man die Markterwartungen von 6,3 Milliarden Dollar. Vor allem im Gasgeschäft lief es besser als gedacht. Daher sind die Analysten weiter bullish.

 

So hat etwa die DZ Bank den fairen Wert der Aktie von Shell nach der Vorlage von Zahlen von 35 auf 38 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Öl- und Gaskonzern habe im Auftaktquartal 2024 die Erwartungen signifikant übertroffen, schrieb Analyst Werner Eisenmann. Die Bewertung der Aktie und die Ausschüttungen seien attraktiv. Zudem sei Shell ein großer Profiteur von hohen Ölpreisen (Upstream/LNG).

Die US-Investmentbank Goldman Sachs stuft die Dividendenperle nach den Quartalszahlen auf "Buy" belassen.

 

Der Ölkonzern habe die Erwartungen deutlich übertroffen, lobte Analyst Michele della Vigna. Und die kanadische Bank RBC hat die Einstufung für die Aktie auf "Outperform" mit einem Kursziel von 3.000 Britische Pence (umgerechnet 35,06 Euro) belassen. Dank der Führungsposition im Bereich verflüssigtes Erdgas (LNG) sowie der starken operativen Dynamik habe der Öl- und Gaskonzern abermals überraschend gut abgeschnitten, betonte Analyst Biraj Borkhataria.

 

Auch DER AKTIONÄR ist nach dem überzeugenden Zahlenwerk für die in den vergangenen Handelswochen stark gelaufenen Shell-Anteilscheine weiterhin zuversichtlich gestimmt. Die Perspektiven für den breit aufgestellten Global Player sind gut, zudem ist die Bilanz sehr solide, die Bewertung immer noch günstig und der Chart stark. Zwar ist der Aktienrückkauf ein Zeichen von anhaltender Ideenlosigkeit und langfristig betrachtet wenig sinnvoll, kurzfristig könnte dieser der Kursentwicklung aber natürlich helfen. Wer die Dividendenperle bereits im Depot hat oder neu einsteigt, sollte nun den Stoppkurs bei 26,00 Euro platzieren.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(03.05.2024)

 

Die Deutsche Bank hat Bloomberg zufolge ehrgeizige Ziele in Südostasien und im Nahen Osten. In Deutschland steht dagegen derzeit die Postbank im Fokus. Hier gab es zur Abwechslung aber auch einmal positive Nachrichten. Weitere Streiks der Mitarbeiter wurden durch eine Einigung im Tarifstreit abgewendet.

 

Die Deutsche Bank hat in der Vermögensverwaltung ein neues Wachstumsfeld ausgemacht. Einem Bloomberg-Bericht zufolge will die Bank das für wohlhabende Familien in Südostasien und im Nahen Osten verwaltete Vermögen in den nächsten fünf Jahren verdoppeln und dabei von den wachsenden Verbindungen zwischen den superreichen Familien der Region profitieren.

 

In einem entsprechenden Bloomberg-Interview sagte Claudio de Sanctis, Leiter Global Private Banking bei der Bank, dass wohlhabende Familien in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zunehmend daran interessiert seien, in Südostasien und Hongkong zu investieren und umgekehrt. Die Deutsche Bank werde dafür mehr Ressourcen bereitstellen und habe in diesen Regionen bereits mehr Personal als in anderen. Die Neueinstellungen stammen hauptsächlich von der Credit Suisse.

 

In Deutschland steht in dieser Woche dagegen vor allem die Postbank im Fokus. In erster Linie wegen einer drohenden Strafzahlung in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden Euro an die Altaktionäre. Zumindest der Tarifkonflikt der Deutsche-Bank-Tochter ist gelöst. Nach knapp drei Monaten einige sich die Postbank mit den Gewerkschaften. Beide Seiten teilten am gestrigen Donnerstag mit, dass die etwa 12.000 Beschäftigten im Deutsche-Bank-Konzern mit einem Postbank-Tarifvertrag vom 1. Juni 2024 an 7,0 Prozent mehr Geld erhalten, mindestens jedoch 270 Euro. Vom 1. Juli 2025 an steigen die Tarifgehälter um weitere 4,5 Prozent.

 

Beschäftigte können jährlich neu entscheiden, ob sie gegen entsprechenden Entgeltverzicht vier Wochen zusätzlichen Urlaub im Jahr nehmen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. März 2026. Laut einem Sprecher der Bank ist dieser Abschluss bereits in den Finanzplanungen berücksichtigt. Er ändere somit nichts an den Kostenzielen für 2024 und 2025.

 

Bei der Aktie ist nach kurzen Turbulenzen wieder Ruhe eingekehrt. Anleger können vermutlich auch am heutigen Freitag noch einmal durchatmen. Dass man die Augen für neue Wachstumsfelder wie etwa in Südostasien und im Nahen Osten offenhält, ist genauso sinnvoll wie die Einigung im Postbank-Tarifstreit.

 

Trotz des Damoklesschwerts einer milliardenschweren Postbank-Strafzahlung überwiegen grundsätzlich weiterhin die positiven Aspekte. Das dürfte der Aktie früher oder später wieder auf die Sprünge helfen, zumal auch charttechnisch die wichtige Unterstützung im Bereich von 14,90 Euro bisher erfolgreich verteidigt wurde.

 

Quelle: Der Aktionär

Booking

(03.05.2024)

 

Booking Holdings hat am gestrigen Abend die Gewinnschätzungen nicht nur geschlagen, sondern diese förmlich pulverisiert.

 

Bereinigt um Einmaleffekte hatten Analysten mit einem Gewinn pro Aktie von 13,98 USD gerechnet. Booking hat 20,39 USD geliefert. Auch der Umsatz lag mit 4,42 Mrd. USD (+16,9 %) um 160 Mio. USD über den Erwartungen. Dank massiver Aktienrückkäufe ist die Zahl der ausstehenden Aktien im Vergleich zum Vorjahr um 9 % gesunken. Die Booking-Aktie legt deutlich zu.

 

Der Vorstand berichtet, dass Booking weiterhin eine hohe Resilienz beim Reiseaufkommen feststellt. Im ersten Quartal ist die Zahl der Übernachtungen um 9 % gestiegen. Das Wachstum ist gesund und intakt, trotz des Gegenwinds aus der Wirtschaft. Für das zweite Quartal sieht CEO Glenn Fogel leichte Abschwächungstendenzen gegenüber dem starken ersten Quartal. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen könnte damit um weniger als 9 % steigen.

 

Booking sieht sich als Portal auf gutem Wege, die Kundenbindung weiter zu erhöhen und durch neue Produkte Leute dazu zu motivieren, nicht auf andere Anbieter zu wechseln. Die Zahl der wiederkehrenden Gäste steigt. Das Segment „connected trips“ gewinnt hier besonders viel Zulauf. Hier können Gäste nicht nur die Unterkunft buchen, sondern finden auch die passenden Flüge, Mietwagen oder Aktivitäten dazu.

 

Auch die Anbieter scheinen zufrieden und steigern ihr Engagement bei Booking weiter. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen nehmen sich immer häufiger Booking als Plattform, um darüber Gäste zu finden.

 

Für das zweite Quartal erwartet Booking ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 6 %. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 1,7 und 1,75 Mrd. USD liegen und damit im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr rückläufig sein. Das liegt vor allem an den Osterferien, die in diesem Jahr früher waren. Die Jahresprognosen bleiben derweil unverändert.

 

Fazit: Booking liefert starke Ergebnisse ab. Das erste Quartal verlief grandios. Durch die Aktienrückkäufe wird das Gewinnwachstum noch einmal deutlich unterstützt. Zudem zahlt das Unternehmen mittlerweile auch Dividende. Eine rundum gute Mischung, die Booking hier abliefert. Die Booking-Aktie ist bei Rückschlägen kaufenswert.

 

Quelle: stock3.com

Diageo

(03.05.2024)

 

LONDON (Dow Jones) - Diageo macht Nik Jhangiani zum neuen Finanzchef. Der Manager war zuletzt in gleicher Position bei Coca-Cola Europacific Partners tätig, dem weltgrößten unabhängigen Abfüller der gleichnamigen Limonade, und ersetzt Lavanya Chandrashekar, die nach drei Jahren als CFO zurücktritt, um in die USA zurückzukehren.

 

Der Spirituosenkonzern aus London erklärte, dass die seit sechs Jahren für das Unternehmen tätige Chandrashekar ihr Amt im Herbst aufgeben wird.

 

Quelle: stock3.com

BHP

(03.05.2024)

 

LONDON (Dow Jones) - Um den Bergbaukonzern Anglo American deutet sich ein Bietergefecht an. Der Rohstoffkonzern Glencore führe vorläufige Gespräche über ein mögliches Gebot, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Anglo hatte eine Offerte vom Rivalen BHP für 39 Milliarden US-Dollar zuletzt zurückgewiesen.

 

Die Gespräche bei Glencore seien intern, und es sei unsicher, ob sie in ein Gebot für Anglo münden, heißt es in der Reuters-Meldung weiter. Glencore reagierte nicht unmittelbar auf eine Bitte um eine Stellungnahme von Dow Jones Newswires.

 

Quelle: stock3.com

 

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Apple

(02.05.2024)

 

Das Zahlenkarussel dreht sich weiter. Nach US-Börsenschluss hat Apple seine Bücher geöffnet und Quartalszahlen vorgelegt. Umsatz und Ergebnis je Aktie lagen über den Erwartungen der Analysten. Apple gab bekannt, dass der Vorstand des Unternehmens ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 110 Milliarden Dollar genehmigt hat, das größte in der Geschichte des Unternehmens.


Apple meldete am Donnerstag die Ergebnisse des zweiten Quartals, die leicht über den Erwartungen der Wall Street lagen, aber insgesamt einen Umsatzrückgang von 4 Prozent und einen Rückgang der iPhone-Verkäufe um 10 Prozent auswiesen.

 

Der Gewinn je Aktie lag bei 1,53 Dollar, bei einem Umsatz von 90,75 Milliarden Dollar.
Die Analysten gingen von einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 1,50 Dollar aus. Der Umsatz wurde auf 90,3 Milliarden Dollar geschätzt.


Apple gab zudem bekannt, dass der Vorstand Aktienrückkäufe im Wert von 110 Milliarden Dollar genehmigt hat, was die größte Summe in der Geschichte des Unternehmens darstellt. Gleichzeitig bedeutet das einen Anstieg von 22 Prozent gegenüber der Genehmigung von 90 Milliarden Dollar im letzten Jahr.

 

Apples Historie ist zwar voll von positiven Überraschungen, doch selten war der Konkurrenzdruck auf den Konzern ähnlich hoch. Im wichtigen Wachstumsmarkt China etwa verlor Apple mit dem iPhone zuletzt kräftig Marktanteile.

 

Apple konnte die im Vorfeld geringen Erwartungen erfüllen. Die Aktie klettert nachbörslich um 5,6 Prozent. Dennoch: Das Kursminus der Aktie seit Jahresbeginn von fast zehn Prozent spricht für die aktuelle Skepsis unter Anlegern und Analysten.


Will Konzernchef Tim Cook einen Impuls setzen, kommt er nicht umhin, mit der für Apple bekannten Geheimniskrämerei zu brechen und der Börse zumindest ansatzweise zu verraten, was denn so Unglaubliches im Juni im Hinblick auf die KI-Produkte veröffentlicht werden soll. Watchlist.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(02.05.2024)

 

Das Thema Künstliche Intelligenz lässt viele Analysten optimistisch in die Zukunft des Technologiekonzerns Microsoft blicken. Morgan-Stanley-Analyst Keith Weiss rät beispielsweise in einer neuen Studie zum Übergewichten der Aktie und hat ein Kursziel von 520 Dollar ausgegeben.

 

Dass Microsoft die Umsatzerwartungen um eine Milliarde übertroffen habe, sei durch eine starke Positionierung gegenüber wichtigen säkularen Wachstumstrends in Kombination mit einer soliden Umsetzung angetrieben worden, so Morgan-Stanley-Analyst Weiss.

 

Die kommerziellen Buchungen bei dem Unternehmen und der Cloud Azure hätten sich im dritten Quartal (gebrochenes Geschäftsjahr) beschleunigt und „liefern den bisher deutlichsten Beweis für Microsofts führende Position im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die zu direkten Umsätzen und einem steigenden Anteil am allgemeinen IT-Budget führt.“

 

Optimistisch für die Aktie blieb im Anschluss an die letzten Zahlen auch die DZ Bank Die Resultate des Softwarekonzerns hätten die Markterwartungen übertroffen, schrieb Analyst Ingo Wermann in einer Studie. Microsoft zähle für ihn zu den größten Profiteuren der global steigenden Nachfrage nach Anwendungen im Bereich Künstlicher Intelligenz. Sein Anlageurteil lautet weiterhin „kaufen“. Wermann sieht für die Aktie Potenzial bis 490 Dollar.

 

Die letzten Zahlen waren gut. Microsoft dreht im Bereich und Cloud immer weiter auf. Mit Satya Nadella hat der Tech-Gigant einen exzellenten Manager. Bis zum Jahreshoch bei 430,82 Dollar ist es nicht mehr weit. DER AKTIONÄR bleibt bullish für die Aktie. Langfrist-Basis-Investment!

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(02.05.2024)

 

Apple übertrifft im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $1,53 die Analystenschätzungen von $1,50. Umsatz mit $90,8 Mrd. über den Erwartungen von $90,32 Mrd.

 

Trotz eines leichten Umsatzrückgangs hat Apple im zurückliegenden Quartal die Erwartungen übertroffen. Beim Serviceumsatz wurde ein neues Allzeithoch erreicht. Apple kündigte weitere Aktienrückkäufe im Volumen von 110 Mrd. USD an. Außerdem wird die Quartalsdividende um 4 % auf 0,25 USD je Aktie angehoben.

 

Quelle: stock3.com

Mercadolibre

(02.05.2024)

 

Mercadolibre übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $6,78 die Analystenschätzungen von $6,12. Umsatz mit $4,33 Mrd. über den Erwartungen von $3,87 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Coinbase

(02.05.2024)

 

Coinbase Global übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $4,40 die Analystenschätzungen von $1,01. Umsatz mit $1,64 Mrd. über den Erwartungen von $1,3 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Texas Roadhouse

(02.05.2024)

 

Texas Roadhouse übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $1,69 die Analystenschätzungen von $1,62. Umsatz mit $1,32 Mrd. im Rahmen der Erwartungen.

 

Quelle: stock3.com

Booking

(02.05.2024)

 

Booking Holdings übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $20,39 die Analystenschätzungen von $14,09. Umsatz mit $4,4 Mrd. über den Erwartungen von $4,25 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(02.05.2024)

 

Apple-Chef Tim Cook ist ein hervorragender Manager der Lieferkette. Aber an neuen Innovationen hat der Manager bislang wenig gezeigt. Auch in Sachen KI hinkt Apple der Konkurrenz hinterher. Die Aktie hat sich in den letzten Monaten deutlich schlechter entwickelt als die Papiere von Nvidia, Microsoft oder Alphabet. Wie geht es mit der Apple-Aktie weiter?

 

Laut Daten von IDC sind die iPhone-Auslieferungen im ersten Quartal um 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal geschrumpft. Als Grund wurde von den Marktforschern insbesondere der starke Wettbewerb in China genannt, wo ein Wiedererstarken von Huawei sowie beachtlichen Zuwächse von heimischen Herstellern wie Xiaomi oder OPPO festgestellt wurden.

 

Needham war das erste Analystenhaus, dass seine Schätzungen für das abgelaufene Quartal nach unten korrigierte. „Die schwachen und/oder negativen Wachstumsaussichten von Apple sowie die erwarteten Kostensteigerungen zur Finanzierung der generativen KI sind nach unseren Gesprächen die wichtigsten Faktoren, die neue Investoren davon abhalten, aktuell Apple-Aktien zu kaufen“, schrieben die Needham-Analysten in einer Studie.

 

"Denn diese Technologie entwickelt sich so rasend schnell, dass man bei Apple nicht mehr von einem fast follower sprechen kann. Sie sind von den großen Fünf definitiv weit abgeschlagen letzter."

 

Nicht nur die rückläufigen iPhone Verkäufe sollte Anlegern und Analysten Kopfzerbrechen bereiten. Während Nvidia, Microsoft und Alphabet neue KI-Produkte ausrollen, hinkt Apple der Entwicklung hinterher. „Apple hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie nie die ersten sein mussten, sondern fast follower. Damit haben sie bislang viel Erfolg gehabt. Ob das nun bei generativer KI reicht, wird sich zeigen. Denn diese Technologie entwickelt sich so rasend schnell, dass man bei Apple nicht mehr von einem fast follower sprechen kann. Sie sind von den großen Fünf definitiv weit abgeschlagen letzter. Sie sind der last laggard. Eine Indikation, dass sie da Schwierigkeiten haben, war auch die Einstellung des Apple Car Projektes. Die Programmierressourcen haben sie sicherlich alle in die KI gesteckt, weil sie diese dort dringend benötigen“, sagt Zukunftsforscher Mario Herger gegenüber dem AKTIONÄR.

 

„Apple hat auch bislang wenig an Chips gezeigt. Man vergesse nicht, dass man hier GPUs braucht. Was Apple damals mit mobilen Chips gemacht hat, das alle als verrückt angesehen haben, hat den Erfolg des iPhones erst ermöglicht und Intel am falschen Fuß erwischt. Jetzt wäre eine ähnliche Anstrengung für KI auf mobilen Geräten notwendig. Sie brauchen eigene GPUs für iPhones, iPads, MacBooks und eigene Clouds, damit sie lokal diese Sprachmodelle auf den Geräten entsprechend performant betreiben können. Und da haben sie aktuell wenig vorzuweisen und Nvidia geht voran", ergänzt Mario Herger.

 

Apple hat nicht erst seit diesem Quartal ein Wachstumsproblem. Nachdem die Auto- sowie VR-Fantasie verschwunden ist und sich das Management in Sachen KI-Ankündigungen noch zeit lässt, rücken die fallenden iPhone-Absätze aber deutlich in den Mittelpunkt. Am Donnerstag nach Börsenschluss wird der iPhone-Hersteller Zahlen vorlegen. Watchlist.

 

Quelle: Der Aktionär

Fresenius

(02.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat einen weiteren wichtigen Schritt in Sachen Restrukturierung und Portfolio-Optimierung unternommen. Der Bad Homburger DAX-Konzern kündigte an, die Mehrheit am Rehabilitationsgeschäft der kleinsten Sparte Vamed an PAI Partners zu verkaufen. Die Private-Equity-Gesellschaft erwirbt eine Kontrollmehrheit von 67 Prozent, Fresenius behält die restlichen 33 Prozent.

 

Fresenius hatte im vergangenen Jahr angekündigt, sich auf die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios zu konzentrieren. Die 77-Prozent-Tochter Vamed gehört nicht mehr zum Kerngeschäft. Im Sommer vergangenen Jahres hatte Fresenius eine umfassende Transformation zur Neuausrichtung des margenschwachen Klinikdienstleisters eingeleitet, der Anfang vergangenen Jahres in die Verlustzone gerutscht war.

 

Das Reha-Geschäft ist der größte Vamed-Geschäftsbereich, und umfasst 67 Einrichtungen mit 9.100 Betten und rund 9.500 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Großbritannien. Das Geschäft hat den Angaben zufolge einen Wert von 853 Millionen Euro und war im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 1 Milliarde Euro profitabel.

 

Nähere Angaben zum Verkaufspreis machte das Unternehmen nicht; es dürfte sich aber um dreistelligen Millionen-Euro-Betrag handeln.

 

Geplant ist, die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte abzuschließen. Der Deal soll in Kürze durch eine Vamed-Hauptversammlung genehmigt werden.

 

Vameds Reha-Geschäft hat laut Fresenius eine starke Wettbewerbsposition, jedoch seien erhebliche Investitionen erforderlich, um das gesamte Wertpotenzial auszuschöpfen.

 

"Die Desinvestition ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung unseres Portfolios", sagte Fresenius-Vorstandsvorsitzender Michael Sen. "Fresenius reduziert mit dem Verkauf weiter seine Komplexität. Das schafft Freiräume für unser Management, das sich nun noch besser auf das Wachstum unseres Kerngeschäfts konzentrieren kann.

 

Quelle: stock3.com

Novartis

(02.05.2024)

 

Der Schweizer Pharma-Gigant hält weiter Ausschau nach attraktiven Übernahmezielen. Und Novartis ist ausgerechnet im Radiopharma-Markt erneut fündig geworden: Das Unternehmen greift nach der nicht börsennotierten Mariana Oncology aus den USA. Damit reiht sich ein weiterer milliardenschwerer Radiologie-Deal ein.

 

Zunächst legt Novartis eine Milliarde Dollar in Form einer Vorauszahlung den Anteilseignern Mariana Oncology auf den Tisch. Weitere 750 Millionen Dollar können in Form von zuvor definierten Meilensteinzahlungen fließen.

Mariana Oncology fokussiert sich auf die Entwicklung von neuartigen Radioligandentherapien zur Behandlung von Krebserkrankungen. Die Entwicklungen des amerikanischen Unternehmens befinden sich noch in einem präklinischen Stadium mit einem Fokus auf solide Tumore.

 

Ein weiterer Radiopharma-Deal von Novartis. Vor wenigen Tagen wurde erst bekannt, dass die Schweizer die Zusammenarbeit mit der japanischen PeptiDream vertiefen, um neuartige Peptide zu identifizieren. Diese sollen modifiziert werden, um diese dann wiederum an Radionuklide zu konjugieren.

 

Vor wenigen Jahren hat sich Novartis mit den Übernahmen von Advanced Accelerator Applications (im Jahr 2017) und Endocyte (2018) bereits rechtzeitig im Markt für Radioligandentherapien positioniert. Durch die Akquisitionen sicherte sich Novartis die beiden Therapien Lutathera und Pluvicto.

 

Sicherlich ist der Erfolg von Novartis, allen voran mit Pluvicto, auch ein Grund für andere große Pharma-Player gewesen, um sich mit milliardenschweren Übernahmen im Radiopharma-Markt zu positionieren. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Astrazeneca nach Fusion Pharmaceuticals greift. Bereits im vergangenen Jahr haben Eli Lilly (Akquisition von POINT Biopharma) und Bristol Myers Squibb (RayzeBio) M&A-Deals im heißen Radiopharma-Markt eingefädelt.

 

Die Aktie von Novartis bleibt ein langfristig ausgerichtetes Basisinvestment und entsprechend auf der Kaufliste des AKTIONÄR.

 

Quelle: Der Aktionär

LVMH

(02.05.2024)

 

Der Luxusgüterkonzern LVMH verkauft selten Marken aus seinem Portfolio. Die letzte größere Transaktion ist schon fast acht Jahre her. Umso überraschender veröffentlicht Bloomberg am Dienstag einen Bericht über einen bevorstehenden Verkauf der Modemarke Marc Jacobs. Ein Sprecher von LVMH dementiert das Gerücht umgehend, die Aktie zeigt sich unbeeindruckt.

 

Am Dienstag berichtete Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertrauten Person, dass das französische Luxuskonglomerat angesichts des Interesses potenzieller Käufer alle Optionen prüfe. LVMH habe aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen, ob der Konzern die Marke verkauft oder das Geschäft selbst weiter ausbauen könnte. Eine Antwort des Konzerns ließ nicht lange auf sich warten. „Das Unternehmen dementiert dies vehement", so ein Sprecher von LVMH am Dienstag.

 

Der 61-jährige Modedesigner Marc Jacobs gründete mit einem Geschäftspartner 1984 die gleichnamige Marke, welche in 60 Ländern vertreten ist. Das Label gilt als luxuriös, aber die Preise sind niedriger als die der LVMH-Hauptmarke Louis Vuitton. Jacobs war mehr als ein Jahrzehnt lang künstlerischer Leiter der Marke Louis Vuitton.

 

LVMH besitzt etwa 80 Prozent der Marke, während Jacobs und sein Geschäftspartner die restlichen Anteile halten.

LVMH hat Marc Jacobs in den letzten Jahren umstrukturiert, was zu einer Vereinfachung des Produktangebots führte. Die profitable Marke verzeichnete Insidern zufolge im Jahr 2023 einen Umsatz von etwa 600 Millionen Euro. LVMH schlüsselt seine Finanzergebnisse nicht nach Marken auf.

 

Das Papier des Luxusmodemarke reagiert am Donnerstag kaum auf die Nachricht. Der Aktionär empfiehlt die Aktie weiter zum Kauf mit einem Stoppkurs bei 665 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Johnson & Johnson

(02.05.2024)

 

Mit mehr als 60 Jahren steigenden Dividenden zählt der Gesundheitskonzern zu den sogenannten Dividendenaristokraten. Die Aktie hat eine wichtige Unterstützungszone erfolgreich verteidigt. Positive Nachrichten sorgen für einen Kursanstieg.

 

Auf Sicht von mehreren Jahren hat sich die Unterstützungszone bei etwa 132 Euro bei Johnson & Johnson als idealer Zeitpunkt zum Einstieg in die Aktie erwiesen. Diese Kursfantasie wird zusätzlich dadurch untermauert, dass der Konzern eine Lösung für die Klagefälle bezüglich angeblich Eierstockkrebs erzeugenden Talkprodukten in Aussicht stellt.

 

Am Mittwoch kündigte der Konzern eine Schadenssumme von knapp 6,5 Milliarden Dollar, verteilt auf 25 Jahre zu zahlen. Die geplante Einigung soll nicht nur die Ansprüche in Bezug auf Eierstockkrebs lösen, sondern auch gegen eine weitere Klage für ein Krebsmedikament in Folge von Asbestexposition. Investment-Legende Jim Cramer sieht gute Chancen, dass Johnson & Johnson mit dem Vorschlag Erfolg haben könnte und würde die Aktie auf dem derzeitigen Niveau kaufen.

 

Der Schlichtungsversuch kommt an der Börse gut an, im europäischen Handel legt die Aktie knapp fünf Prozent zu. Bis es zur Einigung kommt, ist es noch ein sehr langer Weg, zumal 75 Prozent der Kläger zustimmen müssen. Ferner sollten Anleger bedenken - in der Vergangenheit hatten zwei Schlichtungsversuche vom amerikanischen Gesundheitsunternehmen bei den Klägern keinen Erfolg. DER AKTIONÄR beurteilt das Unternehmen weiterhin positiv und hat die Aktie mit Stopp 130 Euro und Kursziel 180 Euro auf der Empfehlungsliste.

 

Johnson & Johnson ist Mitglied im DER AKTIONÄR Aktien für immer Index. Höchste Indexgewichtung hat momentan der Pharmariese Novo Nordisk vor dem amerikanischen Life-Science-Unternehmen Thermo Fisher und Microsoft. Mit dem Indexzertifikat WKN DA0ABP können Anleger nahezu eins zu eins an der Entwicklung von zehn starken Unternehmen teilhaben. Seit Jahresbeginn hat der Index gut acht Prozent zulegen können.

 

Quelle: Der Aktionär

AGCO

(02.05.2024)

 

AGCO Corp. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $2,32 die Analystenschätzungen von $2,26. Umsatz mit $2,9 Mrd. unter den Erwartungen von $2,99 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Allianz

(02.05.2024)

 

Die Dividendensaison nimmt immer stärker Fahrt auf. Mehr und mehr Unternehmen haben ihre Ausschüttungen mittlerweile vorgenommen. Auch bei der Allianz rückt der Dividendentermin mit großen Schritten näher. Anleger haben nur noch wenige Tage Zeit, um sich die attraktive Dividende des Versicherers zu sichern.

 

Die Allianz ist in diesem Jahr einer der kräftigsten Dividendenzahler Deutschlands. 5,4 Milliarden Euro will der Versicherer für das vergangene Geschäftsjahr an seine Anleger ausschütten. Damit liegt die Allianz deutschlandweit auf Platz 2. Nur Mercedes-Benz schüttet mit 5,5 Milliarden Euro noch mehr aus und das auch nur minimal.

 

Platz 3 belegt in diesem Jahr Volkswagen mit 4,5 Milliarden Euro, gefolgt von der Deutschen Telekom und BMW mit jeweils 3,8 Milliarden Euro. Auch die Dividendenrendite von aktuell 5,2 Prozent zählt zu den Spitzenwerten im DAX. Hier wird die Allianz nur von BASF, Mercedes-Benz, der Porsche Automobil Holding und Volkswagen getoppt.

 

Wer in diesem Jahr bei Allianz dabei sein will, muss sich den kommenden Mittwoch (8. Mai) merken. Er ist in diesem Jahr der Dividenden-Stichtag der Allianz. Anleger, die bis zu diesem Tag Anteile erworben haben, bekommen die Dividende ausgeschüttet – sofern die Bank die Buchung noch am Kauftag abgeschlossen hat. Einen Tag später notiert die Aktie ex-Dividende. Die tatsächliche Dividendenzahlung wird dann am 13. Mai in die Depots gebucht.

 

Wer den diesjährigen Termin verpasst, muss sich aber nicht grämen, denn auch in den kommenden Jahren ist mit steigenden Ausschüttungen zu rechnen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten Analysten zum Beispiel bereits eine Erhöhung der Dividende von 13,80 auf 14,24 Euro je Aktie, für 2025 schon 15,26 Euro. 2028 sollten sogar bereits 17,80 Euro je Aktie drin sein. Auf dem aktuellen Kursniveau wäre das eine Dividendenrendite von 6,6 Prozent.

 

Die Allianz ist erstklassiger Dividendenzahler und wird das aller Voraussicht nach noch viele Jahre bleiben. Wer jetzt noch einsteigt, sichert sich schon bald die erste Ausschüttung – und dürfte auch danach noch viel Freude an der Aktie haben.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(02.05.2024)

 

Der Bitcoin hat in den vergangenen Tagen kräftig Federn gelassen. Der April war der schwächste Monat seit November 2022, als der FTX-Skandal den Markt erschüttert hatte, und auch der Start in den Mai verlief bislang enttäuschend. Einige Marktbeobachter werten die Schwäche als Warnsignal für den Gesamtmarkt.

 

Grundsätzlich positive Entwicklungen wie die US-Zulassung der ersten Spot-ETFs und das Halving haben zuletzt an Strahlkraft verloren, stattdessen machen sich beim Bitcoin derzeit Makro-Sorgen breit. Die Folge: Nach Daten der Analyseplattform Coinglass hat die Digitalwährung im April rund 15 Prozent eingebüßt und damit den schwächsten Monat seit über einem Jahr verzeichnet. Auch der Start in den Mai war alles andere als positiv. Bislang steht ein Minus von rund fünf Prozent zu Buche.

 

Als Grund dafür gilt insbesondere die Sorge vieler Marktteilnehmer, dass die Fed den Leitzins in den USA länger als bislang erwartet auf hohem Niveau halten wird, was zuletzt wiederum die Renditen von Staatsanleihen und den Dollar steigen ließ. Einige Investoren werten daraus resultierende Bitcoin-Schwäche nun als möglichen Vorläufer für eine nachlassende Risikobereitschaft auf den globalen Märkten und suchen nach Hinweisen auf eine sich verändernde Liquiditätsdynamik, die auch andere Anlageklassen in Bedrängnis bringen könnte.

 

Bitcoin wirke wie einem Frühwarnsystem, ähnlich dem Kanarienvogel im Bergwerk, so Charlie Morris, Chief Investment Officer bei ByteTree Asset Management. „Er warnt vor Schwierigkeiten auf den Finanzmärkten, aber wir können zuversichtlich sein, dass sie sich irgendwann wieder erholen werden.“ Die jüngste Dollarstärke könnte laut Morris etwa darauf hindeuten, dass der Markt vorerst angespannt bleibt.

 

Gleichwohl kann sich die Lage bei Kryptowährungen und anderen Risikoassets auch schnell wieder aufhellen, etwa wenn der Inflationsdruck nachlässt und die Märkte wieder auf eine lockerer Haltung der Fed setzen.

 

„Die nächsten drei bis vier Monate werden weniger optimistisch und mehr risikoorientiert sein, wobei der Markt die Inflations-, Beschäftigungs- und Wirtschaftsdaten genau beobachten wird, um unerwartete Schocks zu vermeiden oder um Vertrauen in mögliche Zinssenkungen zu gewinnen“, sagte Youwei Yang, Chefökonom und Vizepräsident des Krypto-Mining-Unternehmens BIT Mining gegenüber Bloomberg.

 

Nachdem der Kurs am Mittwoch im Vorfeld des Zinsentscheids zeitweise bis auf 56.555 Dollar abgesackt war, starte er im Anschluss daran eine Gegenbewegung und sprang bis auf 59.368 Dollar nach oben. Dieses Niveau konnten er allerdings nicht halten, stattdessen sackte er zunächst wieder in Richtung der 57.000er-Marke ab. Am Donnerstagvormittag arbeitet der Bitcoin nun an einer Stabilisierung im Bereich von 57.500 Dollar.

 

Die jüngsten Kursverluste sind ein Dämpfer für jeden Bitcoin-Fan. Das angespannte Makro-Umfeld und ein Mangel an Krypto-spezifischen Kurskatalysatoren dürfte zumindest kurzfristig für anhalten hohe Volatilität sorgen. Mittel- und langfristig bleibt DER AKTIONÄR aber bullish für die Digitalwährung. Mutige Anleger können Rücksetzer wie den Aktuellen daher zum (Nach-) Kauf nutzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(02.05.2024)

 

Bei der Aktie der Deutschen Bank kehrt nach turbulenten Tage wieder etwas Ruhe ein. Leichter Rückenwind kommt heute von der Analystenupdate. Oddo BHF sieht nun ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent. Bereits am gestrigen Feiertag gab es zwei weitere Analystenkommentare – mit deutlich skeptischeren Einschätzungen.

 

Bei der Aktie der Deutschen Bank kehrt wieder etwas Ruhe herein. Seit Dienstag stabilisiert sie sich im Bereich von 15 Euro. Leichter Rückenwind kommt heute von der Analystenseite. Roland Pfaender von Oddo BHF hat das Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank von 16 Euro auf nun 18 Euro erhöht. Damit sieht der Analyst ein Aufwärtspotenzial von rund 20 Prozent. Folgerichtig stuft die Deutsche Bank weiter auf „Outperform“ ein.

 

Pfaender reiht sich in das insgesamt leicht positive Stimmungsbild ein, denn während nur vier Analysten die Aktie zum Verkauf empfehlen, raten elf Experten zum Kauf. Hinzu kommen aktuell neun Halteempfehlungen. Das durchschnittlich ausgegebene Kursziel liegt aktuell bei 16,75 Euro und damit rund zwölf Prozent über dem aktuellen Kurs.

 

Am gestrigen Feiertag in Deutschland gab es allerdings auch zwei skeptischere Analystenupdates. Piers Brown rät lediglich zum „Halten“ der Aktie und gibt ein Kursziel von 14,30 Euro aus. Bei Stefan Stalman von Autonomous Research ist die Deutsche Bank sogar nur auf „Underperform“ eingestuft. Sein Kursziel für die Aktie lautet 15 Euro.

 

Charttechnisch bleibt es spannend. Die Hochs aus der ersten Aprilhälfte bei 14,90 Euro sind zuletzt gefährlich nahe gerückt. Fallen diese, wäre das mit einem klaren Verkaufssignal verbunden. Dann würde ein weiteres Abrutschen bis zur Unterstützung im Bereich von 14 Euro drohen. Heute verschafft sich die Aktie durch ein Tagesplus von 1,5 Prozent aber wieder etwas Luft. Damit sind die Chancen auf eine Erholungsbewegung von der Marke von 14,90 Euro aus gestiegen.

 

DER AKTIONÄR bleibt dabei. Sowohl die Rally nach den Zahlen wie auch das Abschmieren nach der Postbank-Meldung zu Wochenbeginn waren übertrieben. Wie auch die Aktie können Anleger nun einmal durchschnaufen und weiter an Bord bleiben, denn grundsätzlich überwiegen weiterhin die positiven Aspekte.

 

Quelle: Der Aktionär

Zoetis

(02.05.2024)

 

Zoetis Inc. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $1,38 die Analystenschätzungen von $1,35. Umsatz mit $2,2 Mrd. über den Erwartungen von $2,15 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Iron Mountain

(02.05.2024)

 

Iron Mountain Inc. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,43 die Analystenschätzungen von $0,41.

 

Quelle: stock3.com

Stanley Black & Decker

(02.05.2024)

 

Stanley Black & Decker Inc. übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,56 die Analystenschätzungen von $0,55. Umsatz mit $3,87 Mrd. über den Erwartungen von $3,82 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Rational

(02.05.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Großküchenausstatter Rational hat im ersten Quartal trotz eines nur leichten Wachstums die Marge gesteigert. Der Konzern profitierte nach eigenen Angaben von einer Entspannung am Rohstoffmarkt und der internationalen Logistik. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

 

Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 1 Prozent auf 286 Millionen Euro. Das EBIT legte um 7 Prozent auf 71,1 Millionen Euro zu. Die EBIT-Marge erhöhte sich dadurch auf 24,8 von 23,5 Prozent. Der Nachsteuergewinn kletterte um 9 Prozent auf 56,1 Millionen Euro.

 

Im laufenden Jahr erwartet Rational ein organisches Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge soll wegen höherer Investitionen "nahe dem Vorjahresniveau" liegen.

 

Quelle: stock3.com

Paypal

(02.05.2024)

 

Nach den sehr ordentlichen Zahlen für das erste Quartal gibt es bei Paypal-Aktionären Hoffnung auf nachhaltige Kursgewinne. Allerdings steht das Break über die 68-Dollar-Marke noch aus, nachdem es am Dienstag im Handelsverlauf zu Gewinnmitnahmen kam. Die Paypal-Underperformance der vergangenen Jahre ist dramatisch.

 

Paypal war der Renner an der Börse – und stürzte brutal ab. Die Angst vor mauem Wachstum und sogar vor Disruption lähmte die Anleger, und so machten sie eine lange Zeit einen weiten Bogen um die Aktie des Bezahldienstleisters. Die Performance war außergewöhnlich schlecht, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei Paypal um ein profitables Unternehmen handelt. Seit dem Rekordhoch im Juli 2021 ist der Kurs um 80 Prozent gecrasht. Seit der Trendwende des Gesamtmarktes Ende 2022, Anfang 2023 liegt die Aktie mit fünf Prozent im Minus, während der S&P 500 34 Prozent und der Nasdaq 100 62 Prozent gewonnen hat.

 

2021, 2022 und 2023 gab es für Paypal jeweils Verluste – 14 Prozent, 62 Prozent und 20 Prozent. 2024 läuft es endlich besser: Seit Jahresbeginn liegt die Aktie elf Prozent vorne.

 

Am Dienstag überzeugte Paypal mit seinen Quartalszahlen: Das abgewickelte Transaktionsvolumen kletterte im Jahresvergleich um 14 Prozent auf fast 404 Milliarden Dollar. Der Konzernumsatz verbesserte sich um neun Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar, der Nettogewinn stieg um zwölf Prozent auf 888 Millionen Dollar.

 

Für das Gesamtjahr erwartet Paypal aber einen Rückgang beim Gewinn je Aktie auf 3,65 Dollar nach 3,84 Dollar ein Jahr zuvor. Allerdings hatte Paypal 2023 vom Verkauf von Happy Returns, einem Anbieter von Rücksendemöglichkeiten für nicht gewollte Produkte, an UPS profitiert. Paypal-Chef Alex Chriss nannte 2024 in der Analystenkonferenz ein „Übergangsjahr mit Fokus auf Strategieinitiativen und Kosteneinsparungen“. Paypal solle für „beständiges, hochwertiges und profitables Wachstum in der Zukunft“ positioniert werden.

 

Gelingt das Break über 68 Dollar, könnte Paypal als nächstes das Gap-Close (die obere Gap-Kante liegt bei 72 Dollar) gelingen. Danach richtet sich der Blick auf das 52-Wochen-Hoch bei 76,54 Dollar.

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer

(02.05.2024)

 

Die Aktie des US-Pharmakonzerns Pfizer konnte am Mittwoch nach einer langen Durststrecke wieder einmal deutlicher zulegen. Das Papier ging mit einem Plus von gut sechs Prozent auf 27,18 Dollar aus dem Handel. Die Aktie profitierte dabei von besser als erwarteten Quartalszahlen sowie einer erhöhten Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Auch die Aktie des deutschen Partners BioNTech konnte leicht profitieren. Sie gewann 1,3 Prozent auf 89,95 Dollar.

 

Pfizer hat im zurückliegenden ersten Quartal einen Umsatz von 14,9 Milliarden Dollar und damit ein Fünftel weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum erzielt. Unter dem Strich verdiente Pfizer 3,1 Milliarden Dollar und damit 44 Prozent weniger. Der Gewinn je Aktie lag rund zwei Drittel unter dem Vorjahreswert bei 0,82 Dollar. Analysten hatten im Vorfeld allerdings noch weniger erwartet. Dementsprechend wurden die Zahlen am Markt gut aufgenommen.

 

Profitiert hatte Pfizer im ersten Quartal insbesondere von einer starken Leistung im Produktportfolio außerhalb von Covid, erklärte Unternehmenschef Albert Bourla.

 

Für das Gesamtjahr hat Pfizer zudem die Prognose erhöht. Der Konzern rechnet nunmehr mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,15 bis 2,35 Dollar. Bislang lag die Prognose von Pfizer bei 2,05 bis 2,25 Dollar. Beim Umsatz peilt Pfizer weiter 58,5 bis 61,5 Milliarden Dollar an.

 

Die Analysten sehen das Potenzial aber trotz der besser als erwarteten Zahlen begrenzt. Jefferies sieht ein Kursziel von 32 Dollar, JPMorgan von 30 Dollar und die UBS von 28 Dollar.

 

Die Aktie von Pfizer konnte mit dem Kurssprung vom Mittwoch aber zumindest die Talfahrt stoppen und die 38-Tage-Linie zurückerobern. Nun hängt die Aktie an der 90-Tage-Linie fest. Von einem Befreiungsschlag ist die Aktie noch weit entfernt. DER AKTIONÄR sieht derzeit bei Pfizer keinen Handlungsbedarf. AKTIONÄR-Favorit im amerikanischen Pharma-Sektor bleibt das Papier von Merck & Co.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(02.05.2024)

 

Der dänische Biopharmakonzern Novo Nordisk hat am Morgen seine Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Sowohl Umsatz als auch Gewinn konnten deutlich gesteigert werden. Insbesondere die Nachfrage nach der Abnehmspritze Wegovy hat sich in den USA weiter stark entwickelt. Novo Nordisk hob zudem den Ausblick für das Gesamtjahr leicht an. Die Aktie reagiert im frühen Handel auf Tradegate mit einem Kursplus.

 

Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 65,3 Milliarden Dänische Kronen. Der operative Gewinn kletterte um 27 Prozent auf 31,8 Milliarden Kronen. Analysten hatten hier im Vorfeld lediglich mit 29,0 Milliarden Kronen gerechnet. Der Nettogewinn stieg um 28 Prozent auf 25,4 Milliarden Kronen. Der Gewinn je Aktie verzeichnete ein Plus von 29 Prozent auf 5,68 Dänische Kronen. Novo Nordisk profitierte dabei insbesondere von einem hohen Anstieg der Wegovy-Neukunden in den USA. Allerdings hat Novo Nordisk weiter mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen. Die Nachfrage übersteigt dort weiterhin das Angebot. Novo Nordisk arbeitet aber mit Hochdruck an einem Ausbau der Produktionskapazitäten.

 

Derweil wird Novo Nordisk etwas optimistischer für das Gesamtjahr. Der Konzern erhöht sowohl beim Umsatz als auch beim operativem Ergebnis die Spanne am unteren und oberen Ende um jeweils einen Prozentpunkt. Der Umsatz soll nun währungsbereinigt um 19 bis 27 Prozent steigen, der operative Gewinn um 22 bis 30 Prozent. Analysten hatten allerdings schon im Vorfeld Werte am oberen Ende der Spannen erwartet.

 

Die Aktie von Novo Nordisk gewinnt im frühen Handel auf der Handeslplattform Tradegate 1,3 Prozent auf 122,70 Euro. Damit nähert sich die Aktie wieder ihrem Anfang März markierten Allzeithoch. Die langfristigen Aussichten bleiben top bei den Dänen. Wenn nun auch der Kapazitätsausbau zügig vorankommt, dürfte Wegovy in Zukunft für weiter deutlich steigende Einnahmen sorgen. AKTIONÄR-Leser, die seit der Erstempfehlung im März 2017 bei der Aktie an Bord sind, liegen mittlerweile 678 Prozent in Front. Gewinne laufen lassen!

 

Quelle: Der Aktionär

Shell

(02.05.2024)

 

Es bleibt dabei: Kreative Ideen, wie man die Milliarden, die Shell jedes Quartal verdient, sinnvoll einsetzen könnte, hat man im Vorstand des Konzerns offenbar kaum. Daher hält man die Aktionäre eben mit hohen Rückkäufen eigener Anteile bei Laune. So will der Energieriese auch im laufenden zweiten Quartal für 3,5 Milliarden Dollar Aktien erwerben.

 

Damit bleibt der Energieriese beim bisherigen Tempo, auch im ersten Quartal kaufte Shell in dieser Höhe eigene Anteile über den Markt auf und stützte so auch ein Stück weit den eigenen Kurs. Die Dividende für das erste Quartal soll 34,4 US-Cent betragen und damit ebenfalls auf dem bisherigen Niveau bleiben. Nach wie vor rechnet Shell-Chef Wael Sawan im Gesamtjahr mit Investitionsausgaben von 22 bis 25 Milliarden Dollar.

 

Shell verdiente im ersten Quartal vor Sonderposten 7,7 Milliarden Dollar, ein Plus von knapp sechs Prozent zum Vorquartal. Analysten hatten im Schnitt nur mit 6,3 Milliarden Dollar gerechnet. Vor allem im Gasgeschäft lief es besser als gedacht. Unter dem Strich verblieb für die Shell-Aktionäre ein Gewinn von 7,4 Milliarden Dollar. Der Schuldenberg schrumpfte bis Ende März um 3,0 Milliarden Dollar auf 40,5 Milliarden. Experten hatten die Nettoverschuldung auf dem gleichen Niveau erwartet wie Ende Dezember.

 

Nach dem überzeugenden Zahlenwerk bleibt DER AKTIONÄR für die in den vergangenen Handelswochen stark gelaufenen Shell-Anteilscheine weiterhin zuversichtlich gestimmt. Die Perspektiven für den breit aufgestellten Global Player sind gut, zudem ist die Bilanz sehr solide, die Bewertung immer noch günstig und der Chart stark. Zwar ist der Aktienrückkauf ein Zeichen von anhaltender Ideenlosigkeit und langfristig betrachtet wenig sinnvoll, kurzfristig könnte er der Kursentwicklung aber natürlich helfen. Wer die Dividendenperle bereits im Depot hat oder neu einsteigt, sollte nun den Stoppkurs auf 26,00 Euro nachziehen.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Bitcoin

(01.05.2024)

 

Beim Bitcoin sind die Bären los. Am Mittwoch fällt die älteste Kryptowährung deutlich unter die wichtige 60.000-Dollar-Marke – aktuell kostet ein Bitcoin 56.960 Dollar und damit so wenig wie zuletzt Ende Februar. Bekommen die Bullen nicht bald wieder Oberwasser, könnte es noch ein gutes Stück abwärtsgehen.

 

Vom Hoch bei 73.798 Dollar hat der Bitcoin nun 23 Prozent verloren, was bedeutet: Er hat gecrasht. Am Mittwoch fällt die Kryptowährung nicht nur unter die 60.000-Dollar-Marke, sondern auch unter die 100-Tage-Linie, die aktuell bei 59.400 verläuft.

 

Grund für den Absturz: Die Risikoneigung der Anleger hat deutlich nachgelassen, was an der hartnäckigen Inflation in den USA liegt. Durch sie wird eine Zinswende der Fed immer weiter nach hinten geschoben. Laut Fedwatch-Tool von CME erwarten aktuell 78 Prozent der Marktteilnehmer eine Zinssenkung nicht vor dem Herbst. Die Fed kommt an diesem Mittwoch zu ihrem regulären Treffen zusammen – der Markt wartet gebannt auf Aussagen von Notenbankchef Jerome Powell über den weiteren Kurs.

 

Das Chartbild beim Bitcoin hat sich merklich eingetrübt. Als nächste Unterstützung wartet die Marke von 53.000 Dollar, was bedeutet, dass der Bitcoin noch einmal elf Prozent fallen kann.

 

Quelle: Der Aktionär

Stabucks

(01.05.2024)

 

Starbucks hat im zweiten Quartal zum ersten Mal seit 2020, also seit der Pandemie, einen rückläufigen Umsatz verbucht. Zudem senkte die Kaffeehauskette die Jahresprognose für Erlöse und Gewinn. Die Anleger reagieren schockiert und werfen ihre Aktien auf den Markt. Die Analysten kappen ihre Kursziele.

 

Starbucks hat im zweiten Quartal 8,56 Milliarden Dollar erlöst und damit zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor – die Analysten hatten mit 9,13 Milliarden gerechnet. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,68 Dollar und damit 15 Prozent unter dem Vorjahreswert, während die Schätzungen auf 0,79 Dollar gelautet hatten. In den USA sanken die Umsätze auf vergleichbarer Fläche um drei Prozent und international um sechs Prozent. In China, dem zweitgrößten Markt von Starbucks, ging der bedeutende Wert sogar um elf Prozent zurück.

 

Für das Gesamtjahr rechnet Starbucks nun mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich nach ursprünglich sieben bis zehn Prozent. Das Wachstum beim Gewinn pro Aktie soll ebenfalls im niedrigen einstelligen Bereich liegen. Zuvor hatte das Unternehmen einen Gewinnanstieg von 15 bis 20 Prozent prognostiziert.

 

CEO Laxman Narasimhan wirkte angesichts der Quartalszahlen beim Analystencall am Dienstag angeknockt. „Die Bilanz hat nicht unsere Erwartungen erfüllt, aber wir verstehen die spezifischen Herausforderungen als Chancen, die unmittelbar vor uns liegen“, sagte er. Das Umfeld sei äußerst schwierig gewesen. Die Marke Starbucks sei in Wirklichkeit viel stärker.

 

Bei den Analysten stießen die Zahlen auf Fassungslosigkeit. „Starbucks hat von den großen Unternehmen bislang die schlimmste Bilanz vorgelegt“, so Adam Crisafulli, Analyst bei Vital Knowledge. Sharon Zackfia, Analystin bei William Blair, nannte den Bericht „eine atemberaubende Verfehlung aller Schlüsselkennzahlen“. Die Aktie stufte sie von „Outperformer“ auf „Marketperformer“ ab. Die Deutsche Bank stufte Starbucks auf „Halten“ ab und kappte das Kursziel auf 89 Dollar, Citi reduzierte das Kursziel auf 85 Dollar und Guggenheim senkte es auf 80 Dollar.

 

Die Aktie von Starbucks reagiert am Mittwoch vorbörslich mit einem Minus von zwölf Prozent auf Zahlen und Ausblick – damit fällt der Kurs auf das tiefste Niveau seit Juli 2022. Nun droht der Test der Unterstützung bei 70 Dollar. Der Stoppkurs des AKTIONÄR bei 77 Euro dürfte am morgigen Donnerstag gerissen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

ADP

(01.05.2024)

 

Automatic Data Processing übertrifft im dritten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $2,88 die Analystenschätzungen von $2,79. Umsatz mit $5,25 Mrd. über den Erwartungen von $5,23 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Pfizer

(01.05.2024)

 

Pfizer übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,82 die Analystenschätzungen von $0,53. Umsatz mit $14,9 Mrd. über den Erwartungen von $14,04 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

GSK

(01.05.2024)

 

LONDON (Dow Jones) - GSK hat den Umsatz im ersten Quartal stärker gesteigert als erwartet und seine Jahresprognose angehoben. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet der britische Pharmariese nun ein Umsatzwachstum am oberen Ende der bisher prognostizierten Spanne von 5 bis 7 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn soll nun um 9 bis 11 Prozent zulegen nach bisher in Aussicht gestellten 7 bis 10 Prozent. Beim bereinigten Gewinn je Aktie plant GSK nun mit einem Anstieg um 8 bis 10 Prozent nach bislang 6 bis 9 Prozent.

 

GSK geht davon aus, dass das Umsatzwachstum in der ersten Jahreshälfte aufgrund der Nachfrage nach seinen Impfstoffen gegen Atemwegsviren und Gürtelrose höher sein wird als in der zweiten Jahreshälfte. GSK erwartet den Großteil seiner Verkäufe des Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix in China in der ersten Jahreshälfte.

 

Im ersten Quartal legte der Umsatz auf 7,36 Milliarden Pfund von 6,95 Milliarden im Vorjahr zu und übertraf damit die vom Unternehmen zusammengestellte Konsensschätzung von 7,07 Milliarden Pfund. Die Impfstoffverkäufe stiegen dank der Nachfrage in den USA nach dem kürzlich eingeführten Impfstoff Arexvy gegen das RS-Virus und des Wachstums von Shingrix auf den internationalen und europäischen Märkten zweistellig. Der Umsatz mit Arexvy belief sich im Berichtszeitraum auf 182 Millionen Pfund.

 

Der Nettogewinn ging auf 1,05 Milliarden Pfund von 1,49 Milliarden im Vorjahr zurück und verfehlte damit die Erwartungen der Analysten von 1,15 Milliarden Pfund. Der bereinigte Gewinn je Aktie - eine von GSK bevorzugte Kennzahl, die außergewöhnliche und andere einmalige Posten ausklammert - stieg zu konstanten Wechselkursen um 28 Prozent auf 43,1 Pence.

 

GSK hat für das erste Quartal eine Dividende von 15 Pence je Aktie gezahlt und strebt für das Gesamtjahr eine Dividende von 60 Pence je Aktie an.

Quelle: stock3.com

Mastercard

(01.05.2024)

 

MasterCard übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $3,31 die Analystenschätzungen von $3,24. Umsatz mit $6,3 Mrd. unter den Erwartungen von $6,34 Mrd.

Quelle: stock3.com

 
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