Stand: 05/2024

Dividenden:     Einnahmen 2024:         €3.732  |                  Einnahmen seit 2013:      €43.676

Dividenden Spenden:    monatl. Cashflow:    €30  |                        bisher Gespendet:           €600

 

 

 

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Apple

(29.03.2024)

 

Bloomberg: Apples neues iPad Pro wird voraussichtlich im Mai auf den Markt kommen.                                     

 

Quelle: stock3.com

 

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Cancom

(28.03.2024)

 

München, 28. März 2024 – Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Konzern-Umsatz um 17,8 Prozent auf 1.522,7 Mio. €. Weiterhin erreichte die CANCOM Gruppe ein deutliches Rohertragsplus von 33,0 Prozent auf 582,3 Mio. € (Vorjahr: 437,9 Mio. €). Das EBITDA stieg belastet durch Sondereffekte um 10,3 Prozent auf 115,7 Mio. € (Vorjahr: 104,9 Mio. €) und das EBITA lag nach einem Zuwachs von 18,0 Prozent bei 64,1 Mio. € (Vorjahr: 54,3 Mio. €).

 

„Wir haben das Geschäftsjahr 2023 dank der erfolgreichen Umsetzung unserer Akquisitionsstrategie mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen“, summiert Rüdiger Rath, CEO der CANCOM SE. „Gleichzeitig haben wir Schritt für Schritt die operativen Verbesserungen umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten. Unser neues ERP-System wurde im Geschäftsjahr 2023 eingeführt und wir erwarten daraus positive Effekte in den kommenden Jahren. Das Effizienz- und Profitabilitätsprogramm des Jahres 2023 ist abgeschlossen worden und die zu Jahresanfang hohe Kapitalbindung sinkt. Wir starten aus einer guten Position in das neue Geschäftsjahr und schlagen auch deshalb eine konstante Dividende von 1,00 € pro Aktie vor.“

 

In der Prognose für die Entwicklung der CANCOM Gruppe im Geschäftsjahr 2024 geht der Vorstand unter anderem von einem Wachstum des Konzern-Umsatzes auf 1.750 Mio. € bis 2.000 Mio. € aus und das Konzern-EBITDA soll einen Wert von 130 Mio. € bis 155 Mio. € erreichen.

 

Abgelaufenes Geschäftsjahr mit starkem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, starke Entwicklung im Segment International

Ausgesprochen positiv entwickelte sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, der mit +94,6 Mio. € um 148,2 Mio. € über dem Vorjahreswert lag (Vorjahr: -53,6 Mio. €). Der Zahlungsmittelbestand lag nach den Auszahlungen für Unternehmenskäufe in Höhe von 107,6 Mio. € und den Ausgaben für das Aktienrückkaufprogramm 2023 in Höhe von 71,6 Mio. € zum Jahresende auf einem komfortablen Niveau von 222,5 Mio. € (Vorjahr: 393,2 Mio. €).

 

In der Finanzberichterstattung der CANCOM Gruppe wurden erstmals für das gesamte Jahr die Geschäftssegmente „Deutschland“ und „International“ dargestellt. Im Segment „Deutschland“ erreichte der Umsatz den Wert von 1.135,8 Mio. €. (Vorjahr: 1.171,7 Mio. €). Das EBITDA war durch Sondereffekte in Höhe von 10,2 Mio. € belastet und lag bei 81,1 Mio. € (Vorjahr: 90,9 Mio. €). Die EBITDA-Marge lag bei 7,1 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent).

 

Der Beitrag der CANCOM Austria Gruppe dominiert die Entwicklung im Segment „International“. Der Umsatz stieg auf 386,9 Mio. € (Vorjahr: 121,2 Mio. €) und bei einem EBITDA von 34,6 Mio. € (Vorjahr: 13,9 Mio. €) wurde eine EBITDA-Marge von 9,0 Prozent erreicht.

 

Integration der KBC Gruppe schreitet voran

Die Integration der KBC Gruppe, die seit dem 1. Januar 2024 unter dem Namen CANCOM Austria Gruppe firmiert, ist in den vergangenen Monaten gut vorangekommen. Der mit dem Geschäftsbericht veröffentlichte erste gemeinsame Jahresabschluss ist ein weiterer wichtiger Meilenstein beim Zusammenwachsen beider Unternehmen. 2024 liegt der Fokus auf der gemeinsamen Marktentwicklung mit dem verbundenen und erweiterten Portfolio sowie weiteren operativen Maßnahmen, um die Profitabilität zu steigern.

 

Prognose 2024: Deutliches Wachstum in herausforderndem Umfeld

Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklung in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz geht der Vorstand für die CANCOM Gruppe von einem deutlichen Wachstum aus. Die Anforderungen der Kunden an die IT-Serviceprovider nehmen weiter zu. Trendthemen wie Cyber Security, IoT, Cloud, Modern Work und künstliche Intelligenz sorgen für einen erheblich steigenden Beratungsbedarf und Investitionen in Infrastruktur. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert CANCOM entsprechend folgende Entwicklung für Umsatz, Rohertrag, EBITDA und EBITA.

 

Quelle: stock3.com

Disney

(28.03.2024)

 

Disney gewannen 1,1 Prozent. Das Unternehmen hat den Streit mit Floridas Gouverneur Ron DeSantis um den Sonderstatus der Fläche in Orlando, auf der der wichtigste Freizeitpark steht, beigelegt. Disney erkennt nun die Nichtigkeit eines auf 30 Jahre angelegten Entwicklungsplans an. Nun gilt ein früherer Plan, der aber dennoch Erweiterungen gestattet.

Quelle: stock3.com

Munich Re

(28.03.2024)

 

Munich Re hat Anlegern zuletzt viel Freude bereitet. Gleiches gilt für Hannover Rück. Heute hebt dagegen die Aktie eines Konkurrenten ab. Sie profitiert stark von einer Kaufempfehlung der HSBC. Ihr Analyst hat Munich Re wie auch Hannover Rück abgestuft und bevorzugt die Aktie des Konkurrenten nun klar.

 

Die deutschen Rückversicherer-Aktien Munich Re und Hannover Rück bewegen sich heute kaum vom Fleck. Ganz im Gegensatz zum französischen Konkurrenten Scor. Nach einer Kaufempfehlung durch die HSBC legt die Aktie der Franzosen am Gründonnerstag um bis zu fünf Prozent zu. Damit ist sie zugleich auf den höchsten Stand seit vier Jahren gestiegen.

 

Im Gegensatz zu Munich Re und Hannover Rück war die Aktie von Scor alles andere als ein Überflieger. Seit dem Zwischenhoch 2018 musste sie Kursverluste von bis zu rund 70 Prozent hinnehmen. HSBC-Analyst Faizan Lakhani sieht daher großes Aufholpotenzial. Nach Abstufungen von Munich Re, Hannover Rück und Swiss Re empfiehlt er nur noch die Papiere der Franzosen zum Kauf.

 

Das Kursziel für Scor setzt Lakhani bei 38 Euro an. Bei Munich Re lautet seine Einschätzung hingegen nur noch „Halten“ bei einem Kursziel von 460 Euro. Noch skeptischer ist der HSBC-Analyst für die Aktie von Hannover Rück. Hier lautet sein Kursziel 225 Euro. Zudem hat er die Empfehlung auf „Reduce“ abgesenkt.

 

Scor sei der günstigste Weg, um von der attraktiven Branchendynamik zu profitieren. Der Bewertungsabschlag der weltweiten Nummer 4 der Rückversicherer zur Konkurrenz dürfte sich Lakhani zufolge bald verringern. Bei Hannover Rück sei die Bewertung zudem historisch recht hoch und zugleich die Dividendenrendite in Relation zu deutschen Bundesanleihen auf einem Rekordtief.

 

Die Bewertung von Scor hat durchaus Nachholbedarf. Auch charttechnisch sieht das Bild bei dem französischen Rückversicherer nach dem erneuten Ausbruch aus dem Seitwärtskanal nun gut aus. Insgesamt bevorzugt DER AKTIONÄR dennoch weiter Munich Re und Hannover Rück, die eine höhere fundamentale Stärke aufweisen und sich langfristig weiter besser schlagen sollten.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(28.03.2024)

 

Der CEO von BlackRock, Larry Fink, hat in den letzten zwei Jahren für Aufsehen gesorgt, indem er voll auf Bitcoin setzte und die Einführung des bisher erfolgreichsten Spot-Bitcoin-ETF seines Unternehmens vorantrieb. Für Gold hingegen hat Fink wenig übrig und sieht das Edelmetall sogar als wirtschaftsschädigend.

 

In seinem jährlichen Brief an die Aktionäre, in dem er die Vorzüge der Kapitalmärkte als Mechanismus zur Wertschöpfung lobt, äußerte Fink seine Ansichten über Gold.

 

"Immer mehr Länder erkennen die Macht der amerikanischen Kapitalmärkte und wollen ihre eigenen ausbauen", schrieb er. "Natürlich haben viele Länder bereits Kapitalmärkte. Es gibt etwa 80 Börsenplätze auf der ganzen Welt, von Kuala Lumpur bis Johannesburg. Aber die meisten davon sind eher klein und haben nur geringe Kapitalisierungen."

 

Fink erklärte, dass Länder wie Japan und Indien ihren Bürgern neue Anlagemöglichkeiten bieten möchten. Doch er glaubt, dass das Geld in die falschen Bereiche gelenkt wird. "Heutzutage liegt das meiste Geld in Japan vor allem bei den Banken. In Indien ist es oft in Gold investiert."

 

"Als ich im November Indien besuchte, traf ich auf Politiker, die über die Vorliebe ihrer Mitbürger für Gold klagten", schrieb er. "Das Edelmetall hat den indischen Aktienmarkt unterperformt und sich als unterdurchschnittliche Anlage für individuelle Anleger erwiesen. Auch hat die Investition in Gold der Wirtschaft des Landes nicht geholfen."

 

Er verglich die Goldanlage mit dem Kauf eines neuen Hauses. "Wenn Sie ein Haus kaufen, schafft das einen wirtschaftlichen Multiplikatoreffekt, weil Sie das Haus einrichten und reparieren müssen", sagte Fink. "Vielleicht haben Sie eine Familie und füllen das Haus mit Kindern. All das erzeugt wirtschaftliche Aktivität. Selbst wenn jemand sein Geld in eine Bank steckt, gibt es einen Multiplikatoreffekt, weil die Bank dieses Geld verwenden kann, um eine Hypothek zu finanzieren."

 

"Aber Gold? Es liegt einfach im Safe", sagte er. "Es kann zwar ein guter Wertspeicher sein, aber Gold erzeugt keine wirtschaftliche Expansion."

 

Es ist klar, dass der BlackRock-CEO Gold nicht wirklich neutral gegenüber steht. Schließlich will er, dass die Anleger ihr Geld in die Kapitalmärkte investieren und dadurch mit seiner Firma Geld verdienen. Ein Anteil von fünf bis zehn Prozent Gold im Portfolio als Stabilisator und Absicherung sind definitiv empfehlenswert.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(28.03.2024)

 

Die Aktie des dänischen Biopharma-Riesen ist ein Dauerbrenner an der Börse. Und AKTIONÄR-Leser fahren schon lange mit. Am morgigen Karfreitag wird sich das Papier von Novo Nordisk dann sieben Jahre ununterbrochen auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR befinden. Die Performance ist einfach beeindruckend.

 

Inklusive Dividenden konnten Leser seit der Erstempfehlung am 29. März 2017 (!) satte 700 Prozent einstreichen. Vor Kurzem haben Anleger erneut eine Ausschüttung in Höhe von 6,40 Dänische Kronen (0,86 Euro) erhalten.

 

Vor allem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ist die Dividende massiv gestiegen. Dies hängt natürlich auch mit der extrem dynamischen Geschäftsentwicklung des inzwischen wertvollsten europäischen börsennotierten Konzerns zusammen. Novo Nordisk schwimmt dank seiner innovativen Diabetes- und Adipositas-Medikamente auf einer großen Erfolgswelle. Stichwort: Semaglutid.

 

Hierbei handelt es sich um den Wirkstoff, der in Produkten wie Wegovy, Ozempic oder Rybelsus enthalten ist.

Das Unternehmen will seine starke Marktstellung langfristig verteidigen. Kein Wunder, dass die Dänen stets an noch besseren Wirkstoffen forschen und mit der Substanz Amycretin womöglich ein besseres Adipositas-Medikament in einer frühen Phase der klinischen Entwicklung vorantreiben.

 

Durch den Erfolg von Wegovy und Co verfügt Novo Nordisk zudem über genügend liquide Mittel, um die Pipeline mit Übernahmen zu ergänzen. In dieser Woche hat die Gesellschaft beispielsweise die Übernahme von Cardior Pharmaceuticals aus Hannover angekündigt.

 

Mit einem Plus von 700 Prozent inklusive Dividenden gehört das Papier von Novo Nordisk zu den absoluten Top-Performern unter den europäischen Large Caps in den vergangenen Jahren. Das Potenzial ist nach Ansicht des AKTIONÄR damit allerdings noch nicht ausgereizt. Weitere Allzeihochs erscheinen angesichts der immensen Nachfrage nach Wegovy und Co nur eine Frage der Zeit.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(28.03.2024)

 

Sam Bankman-Fried, Mitgründer und Ex-CEO der spektakulär gescheiterten Kryptobörse FTX, wurde von einem New Yorker Gericht bereits im November 2023 in allen sieben Anklagepunkten schuldig gesprochen, darunter schwere Straftaten wie Betrug und Geldwäsche. Am Donnerstag hat Richter Lewis Kaplan nun auch das Strafmaß verkündet.

 

Bankman-Fried muss demnach 25 Jahre ins Gefängnis und rund elf Millionen Dollar Strafe bezahlen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 40 bis 50 Jahren für den „wahrscheinlich größten Betrug des letzten Jahrzehnts“ mit mehr als einer Million Opfern und einem Schaden von mehr als zehn Milliarden Dollar gefordert.

 

Die juristisch mögliche Höchststrafe, für die Vergehen, derer Bankman-Fried bereits schuldig gesprochen würde, summierte sich laut Medienberichten auf 110 Jahre Gefängnis. Seine Verteidiger hatten indes für eine milde Haftstrafe von fünf bis sechseinhalb Jahren plädiert. Zur Begründung verweisen sie auf die gestiegene Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden von FTX den Großteil, wenn nicht sogar das gesamte Geld zurückerhalten, das sie verloren haben, als die Börse 2022 pleiteging.

 

Trotz schwerer Anschuldigungen von ehemaligen Mitstreitern verhielt sich Bankman-Fried im gesamten Prozess allerdings wenig kooperativ, behinderte teils sogar die Ermittlungen. Bei den Nutzern und Gläubigern der Krypto-Plattform, die durch sein Verhalten womöglich Milliarden von Dollar verloren haben, entschuldigte er sich während der Prozesses im Vorjahr allenfalls halbherzig. All das dürfte bei der Entscheidung des Richters nun eine Rolle gespielt haben.

 

Sam Bankman-Frieds Absturz vom gefeierten Krypto-Wunderkind zum verurteilten Betrüger hat durch das heutige Urteil seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Laut CNBC plant er, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Für viele Marktteilnehmer ist all das aber nur noch eine Randnotiz, denn mit Blick auf die Kursentwicklung bei Bitcoin und Co ist das FTX-Drama schon lange abgehakt.

 

Seit der Bitcoin im Zuge der turbulenten Pleite der Kryptobörse Ende 2022 bis in den Bereich von 15.500 Dollar eingebrochen ist, hat er sich in der Spitze wieder um 375 Prozent erholt und Mitte März ein neues Rekordhoch markiert.

 

Am Donnerstagnachmittag notiert der Bitcoin auf 24-Stunden-Sicht rund drei Prozent höher bei rund 71.200 Dollar – und damit nur noch rund 3,5 Prozent unter dem Rekordhoch von Mitte März. DER AKTIONÄR rechnet mit einer Fortsetzung der jüngsten Rekordjagd zu und traut dem Bitcoin mittelfristig einen Anstieg in Richtung der 100.000-Dollar-Marke zu.

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(28.03.2024)

 

Seit knapp einem Viertel Jahr ist das elektronische Rezept (E-Rezept) in Deutschland verpflichtend. Laut dem TI-Dashboard der Gematik wurden insgesamt, also auch vor dem letzten Jahreswechsel, schon gut 129,3 Millionen Verschreibungen auf dem digitalen Wege eingelöst. Zwar gibt es ab und an technische Probleme. Die Aktie von Redcare Pharmacy halten diese allerdings derzeit nicht auf.

 

Denn der MDAX-Wert markiert am Gründonnerstag ein neues 52-Wochen-Hoch und lässt somit die Widerstandszone um die psychologisch wichtige Marke von 150 Euro hinter sich. Aus charttechnischer Sicht wäre wichtig, dass der Titel auch zum Handelsende über dieser Hürde notiert und das technische Signal bestätigt.

 

Rückenwind erhielt die Aktie zuletzt dadurch, dass die Entscheidungsträger den Weg frei für eine mobile Lösung zum Einreichen von E-Rezepten gemacht haben. Konkret beschloss die Gesellschafterversammlung der Gematik die dafür notwendigen Spezifikationen für das Software-Modul eHealth-CardLink (eH-CL). DER AKTIONÄR berichtete darüber.

 

Das E-Rezept kommt allmählich im Alltag der Bundesrepublik an. Und Redcare Pharmacy (vormals Shop Apotheke Europe) will als führende europäische Online-Apotheke davon profitieren. Für das laufende Jahr peilt das Management ein Umsatzplus zwischen 30 und 40 Prozent an.

 

DER AKTIONÄR begleitet die Wachstumsstory des Unternehmens seit dem IPO im Jahr 2016 (das Listing erfolgte als Shop Apotheke Europe) intensiv und war und ist vom Investmentcase nach wie vor überzeugt. Denn das Wachstumspotenzial für Online-Apotheken, gerade im Bereich der verschreibungspflichtigen Medikamente, ist enorm.

 

Seit AKTIONÄR-Empfehlung in Ausgabe 42/22 beläuft sich das Plus bei Redcare Pharmacy inzwischen auf knackige 280 Prozent. Mit dem frischen Kaufsignal könnte der Startschuss für die nächste Aufwärtsbewegung gefallen sein. Investierte Anleger geben kein Stück aus der Hand!

 

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(28.03.2024)

 

Am letzten Handelstag in dieser durch den Karfreitag verkürzten Woche geben die Anteilscheine des Bonner Logistikriesen DHL Group deutlich nach. Der Grund hierfür ist eine neue Studie aus dem Hause Deutsche Bank. Denn erstmals seit Anfang 2017 haben deren Experten ihre Kaufempfehlung für die DHL Group wieder einkassiert.

 

Eine Erholung im Frachtgeschäft sei nicht in Sicht, titelte Analyst Andy Chu in seiner am Donnerstag vorliegenden Studie zum Bonner Logistiker. Er kappte das Kursziel von 49,50 auf 43,00 Euro und drehte das Votum von zuvor "Buy" auf "Hold".

 

Chu glaubt, dass bei DHL als zyklischem Unternehmen die Gewinne die Talsohle noch nicht erreicht haben könnten. Erst wenn dies der Fall sei, sei der Zeitpunkt für Aktienkäufe für gewöhnlich ideal, wie ein Blick in die Kurshistorie verrate. Die Prognosen des DAX-Konzerns für 2024 und 2026 seien womöglich zu hoch, mahnte Chu. Er kürzte seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) in diesen Jahren.

 

Langfristig sei die Aktien-Story der DHL aber attraktiv und der Anlagehintergrund intakt. Das Unternehmen werde gut geführt, sei von hoher Qualität und ausgerichtet auf strukturelles Wachstum durch den Online-Handel. Auf die Barmittel werde besonders geachtet und an die Aktionäre zurückgegeben.

 

Indes hat das Bonner Unternehmen nach mehr als 62 Jahren die Briefbeförderung per Flugzeug im Inland eingestellt. So hob nun in der Nacht zu Donnerstag die letzte Maschine um kurz nach Mitternacht in Berlin ab und flog nach Stuttgart.

 

DER AKTIONÄR ist für die DAX-Titel optimistischer gestimmt. Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group sind weiter relativ gut, zudem ist die Bewertung im Branchenvergleich günstig und das Papier lockt mit einer attraktiven Dividendenrendite. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben, der Stoppkurs sollte bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Home Depot

(28.03.2024)

 

Home Depot kauft den Spezialdistributor SRS für $18,25 Mrd.                                                                       

Quelle: stock3.com

Bitcoin

(28.03.2024)

 

Der Bitcoin hat am Donnerstagvormittag wieder zugelegt und bewegt sich langsam aber sicher in Richtung seines Allzeithochs. Laut Brian Dixon, CEO von OTC Capital, dürfte die Rally jedoch lange nicht zu Ende sein. Seine Modelle weisen darauf hin, dass der Bullenmarkt noch mehrere Monate anhalten und sich der Kurs vervielfachen könnte.

 

"Unser Trendlinienanalysemodell für den Bitcoin zeigt, dass dieser heute etwa 136.000 Dollar wert sein sollte. Auf Stock-to-Flow-Basis ist er also unterbewertet", sagte Dixon in einem Inteview gegenüber Kitco News. "In den nächsten zwölf bis 18 Monaten könnte Bitcoin überall zwischen 500.000 und einer Million Dollar notieren.“ Er sei sich bewusst, dass die Zahlen verrückt klingen. Doch hätte es das FTX-Desaster im vergangenen Zyklus nicht gegeben, hätte der Stock-to-Flow 100.000 Dollar oder mehr erreicht, erklärte der Experte.

 

Auf die Frage, was dazu beitragen könnte, dass der Preis so hoch steigt, verwies Dixon auf Zentralbanken und exzessives Gelddrucken.

 

"Wir haben einen Punkt erreicht, an dem der einzige Ausweg darin besteht, im Laufe der Zeit mehr Geld zu drucken", sagte er. "Das ist keine Lösung, es ist nur eine Reaktion auf das, was passiert ist. Indem die Notenbanken mehr Geld drucken, wird es immer weiter abgewertet. Letztendlich werden wir den Punkt erreichen, an dem die Menschen feststellen, dass sie die Währung nicht mehr verwenden können, also wechseln sie einfach zum nächsten System."

 

Zwar ist die restriktive Geldpolitik sowohl in den USA als auch in der Euro-Zone höchstwahrscheinlich bald vorüber, was für eine Zunahme der Liquidität in den nächsten Monaten spricht. Doch Bitcoin-Kurse jenseits der 500.000-Dollar-Marke scheinen arg fantasievoll. 100.000 Dollar und mehr sind jedoch durchaus im Bereich des Möglichen, weshalb DER AKTIONÄR bullish für Bitcoin, aber auch Altcoins bleibt.

 

Quelle: Der Aktionär

DWS Group

(28.03.2024)

 

Die DWS-Aktie übersprang gestern auf Schlusskursbasis das bisherige Jahreshoch und nahm das Allzeithoch ins Visier. Im frühen Handel gibt das Papier nun aber etwas ab. Hintergrund ist ein neuer Analystenkommentar.

 

In den letzten Tagen kannte die Aktie der DWS Group keinen Halt mehr und beschleunigte den seit letztem Herbst laufenden Aufwärtstrend. Dabei wurde gestern auch das bisherige Jahreshoch bei 40,28 Euro überschritten, das auf Schlusskursbasis erst am Vortag erreicht worden war.

 

Damit steht die Notierung nun knapp unter dem Allzeithoch bei 41,30 Euro aus dem August 2021. Heute geht es mit den Papieren aber erstmal ein Stück weit nach unten. Denn das Bankhaus Metzler hat eine neue Einschätzung zu der Aktie veröffentlicht.

 

Demnach wird die Empfehlung von „Buy“ auf „Hold“ gesenkt. Das Kursziel ist jetzt ebenfalls niedriger: Nach 41,40 Euro trauen die Experten dem Titel noch 41,00 Euro zu. Die Analysten sehen in der aktuellen Bewertung der Aktie die Ertragsaussichten nahezu angemessen widergegeben.

 

Und sie halten das Unternehmensziel für 2025 beim Gewinn je Aktie für ambitioniert, wenn auch nicht für unerreichbar. Die Aktie werde aber inzwischen auf einem Niveau gehandelt, auf dem es immer wichtiger werde, das Ziel für den Gewinn je Aktie 2025 zu erreichen.

 

Die Positionierung der DWS Group in der Branche schätzen die Experten indes als gut ein. Auch wenn man die Sonderdividende für das letzte Geschäftsjahr außer Acht lasse, sei die Dividendenrendite des Vermögensverwalters recht attraktiv.

 

Insgesamt präsentiert sich die Aktie der DWS-Group seit Wochen sehr stark. Es dürfte unter normalen Umständen nur eine Frage der Zeit sein, bis die Aktie das alte Allzeithoch aus dem Jahr 2021 hinter sich lässt. Dann wäre aus charttechnischer Sicht der Weg nach oben frei.

 

DER AKTIONÄR rät Anlegern zum Kauf der Aktie, auch um sich die Dividendenrendite von rund 16 Prozent dieses Jahr zu sichern. Investierte beachten den Stopp bei 30,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(28.03.2024)

 

Amazon gibt bei KI weiter Gas. Der US-Techgigant investiert weitere 2,75 Milliarden Dollar in das Start-up Anthropic. Insgesamt hat Amazon nun insgesamt vier Milliarden Dollar in die vor drei Jahren gegründete Firma gesteckt. Der Chatbot Claude 3, den Anthropic entwickelt, kann für Amazon noch enorm wichtig werden.

 

Laut Medienberichten sollen die Versionen Claude 3 Haiku, Claude 3 Sonnet und Claude 3 Opus in Tests besser abgeschnitten haben als GPT-4. Bei Schnelligkeit und Intelligenz waren die Anthropic-Chatbots dem leistungsstärksten Modell des Pioniers OpenAI überlegen, heißt es. Zudem seien sie günstiger.

 

Amazon war im September bei Anthropic eingestiegen – damals vereinbarten die Unternehmen auch, dass Amazons Tochter AWS für Anthropic zum zentralen Anbieter von Cloud-Infrastruktur wird.

 

Die Sprachmodelle der Chatbots mit Künstlicher Intelligenz wie ChatGPT brauchen sehr viel Rechenleistung, was teuer ist. Deswegen sind Partnerschaften mit Cloud-Schwergewichten wie Microsoft oder Amazon besonders wertvoll für junge KI-Firmen. Die Tech-Riesen können wiederum von Innovationen der Start-ups profitieren.

 

Amazon ist ein Pionier bei Sprachassistenten mit seiner Alexa-Software. Inzwischen entwickelte die Firma eigene KI-Sprachmodelle, um Unterhaltungen mit Alexa flüssiger und effizienter zu machen. Anthropics Claude ist für Kunden eines Cloud-Dienstes von Amazon verfügbar.

 

Das KI-Rennen ist noch längst nicht entschieden. Amazon hat mit der Beteiligung bei Anthropic offensichtlich eine gute Wahl getroffen. Die Aktie des Tech-Giganten bleibt ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(28.03.2024)

 

Die Aktie von Apple hat den Anlegern im laufenden Jahr bislang keine Freude bereitet. Im 3-Monatsvergleich ist das Papier mit einem Minus von mehr als zehn Prozent der viertschwächste Wert im Dow Jones. Am Mittwoch gab es jedoch einen ersten Lichtblick. Die Aktie konnte mehr als zwei Prozent zulegen und gehört zu den sechs Gewinnern des Tages im Dow Jones.

 

Auch ein negativer Analystenkommentar konnte bei der Aktie keinen weiteren Druck erzeugen. Die DZ Bank hat Apple von „Kaufen" auf „Halten" abgestuft und das Kursziel von 210 auf 180 Dollar reduziert. Analyst Ingo Wermann begründete seine negativere Einschätzung mit kurz- bis mittelfristig schwächeren Perspektiven für den iPhone-Absatz in China sowie höheren Risiken wegen einer strengeren Regulierung. Wermann wies zudem auf die Gefahr hin, dass der Technologiekonzern gegenwärtig Marktanteile gegenüber dem Wettbewerber Huawei verliere. Zudem befürchtet er, dass die Erholung der chinesischen Smartphone-Nachfrage später als erwartet einsetzt.

 

Der Blick geht nun in Richtung Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference), die vom 10. bis 14. Juni stattfinden soll. Anleger erhoffen sich hier neue Details zu den KI-Plänen des Konzerns. „Wenn Apple inspirierende neue KI-Funktionen auf den Markt bringen kann, könnte dies dabei helfen, die derzeitige Aufregung etwas zu dämpfen", so Rosenblatt-Securities-Analyst Barton Crocket er in einer Mitteilung an Kunden.

 

Die Aktie von Apple ist derzeit klar angeschlagen. Zuletzt ist die Aktie auch unter den Stopp des AKTIONÄR gerutscht und wurde mit einem Plus von 550 Prozent seit der Empfehlung im März 2016 verkauft. Anleger sollten das Papier von Apple aber auf ihre Watchlist setzen. Derzeit arbeitet das Papier an einer Bodenbildung. Der Sprung über den Abwärtstrend seit Januar würde ein erstes positives Signal liefern.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(28.03.2024)

 

Seit Tagen strebt die Aktie der Deutschen Bank ungebremst nach oben. Viele Anleger fragen sich, wie lange das so weitergehen kann. Ein Blick auf die Saisonalität macht hier Mut und auch aus charttechnischer Sicht stehen die Zeichen auf grün.

 

Gestern ging die Deutsche-Bank-Aktie erneut mit einem dicken Plus aus dem Handel. Diesmal waren es 2,7 Prozent, die das Papier höher schloss. Damit wurde auch das Jahreshoch von 2022 bei 14,39 Euro auf Schlusskursbasis geknackt, was der Notierung neuen Rückenwind verleihen sollte.

 

Mit dem gestrigen Schlusskurs wurde auch ein Mehrjahreshoch erreicht: Seit 2018 stand die Aktie nicht mehr auf diesem Niveau. Im laufenden Jahr beträgt die Performance bereits rund 17 Prozent und die Peergroup kommt auf deutlich niedrigere Werte. Denn der Branchenindex Euro-Stoxx-Banks rangiert bei elf Prozent plus.

 

Umso bemerkenswerter ist die Entwicklung der letzten Wochen, wenn man sich die Kursperformance der letzten fünf Jahre auf Monatsbasis ansieht. Denn da verlor die Aktie im Schnitt 10,8 Prozent im März. Aus dieser Perspektive war der März nun ein Ausreißer nach oben.

 

Im Folgemonat April fuhren die Papiere im Mittel 3,8 Prozent ein. Die Rally bei der Deutschen-Bank-Aktie könnte also noch ein Stück weiterlaufen, wenn sich die Kurse an historische Muster halten.

 

Kurstreibend sollte aktuell auch das Aktienrückkaufprogramm wirken. Das läuft seit Anfang März und hat ein Volumen von bis zu 675 Millionen Euro. Davon wurden laut letzten Daten der Deutschen Bank bereits 152,7 Millionen Euro eingesetzt und damit 11,7 Millionen Aktien vom Markt genommen.

 

Der Weg bis zur Marke von 15,00 Euro wäre nun frei. Für weiter steigende Kurse spricht auch das unverändert hohe Handelsvolumen der vergangenen Tage. DER AKTIONÄR rät weiter zum Kauf und hat sein Kursziel auf 17,50 Euro angehoben. Der Stopp sollte auf 11,00 Euro nachgezogen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(28.03.2024)

 

Nun ist es vorbei: Nach mehr als 62 Jahren stellt die DHL Group ihre Briefbeförderung per Flugzeug im Inland eingestellt. So hob nun in der Nacht zu Donnerstag die letzte Maschine um kurz nach Mitternacht in Berlin ab und flog nach Stuttgart. Kurz zuvor waren in Hannover, München und Stuttgart andere Flieger gestartet. Insgesamt etwa 1,5 Millionen Briefsendungen mit einem Gewicht von 53 Tonnen waren an Bord der sechs Maschinen.

 

Das entspricht lediglich drei Prozent der Briefmenge, die in Deutschland zuletzt täglich von der Post transportiert wurde. Der DAX-Konzern verzichtet in Zukunft auf derartige Brief-Transportflugzeuge, um Kosten zu senken und eine bessere Klimabilanz zu haben. Denn im Vergleich zu dieser Praxis ist der CO2-Ausstoß pro Brief auf dem Landweg um knapp 80 Prozent geringer.

 

"Wir beenden die Ära der Brief-Nachtflüge mit einem lachenden und einem weinenden Auge", sagte der zuständige Post-Manager Marc Hitschfeld. "Auf der einen Seite ist der Brieftransport per Flugzeug innerhalb Deutschlands in Zeiten des Klimawandels nicht mehr zu rechtfertigen, auch weil es bei Briefen nicht mehr diese Eilbedürftigkeit wie noch vor Jahrzehnten gibt." Insofern sei das Ende der deutschen Luftpost eine gute Nachricht für die Umwelt, sagt Hitschfeld.

 

Noch ist die Post gesetzlich verpflichtet, 80 Prozent der eingeworfenen Briefe am nächsten Werktag beim Empfänger abzugeben. Wegen dieses Zeitdrucks setzte sie auch nach der Jahrtausendwende weiterhin auf die Flugzeug-Beförderung, obwohl viele Menschen zur schnellen schriftlichen Kommunikation längst auf E-Mails, Handy-Nachrichten und Chats zurückgriffen statt auf Briefe. Derzeit wird das veraltete Postgesetz umfassend reformiert. Die Novelle ist zwar noch nicht verabschiedet, es ist aber politischer Konsens, den Zeitdruck auf die Post abzuschwächen. Daher benötigt die Firma die Flüge nicht mehr und zieht schon jetzt einen Schlussstrich.

 

Es ist durchaus möglich, dass einige Empfänger die Folgen des Nachtflug-Endes bemerken werden: Beispielsweise könnte die Beförderung von Briefen, die in weit entfernten Regionen Deutschlands aufgegeben wurden, etwas länger dauern. Denn die durchschnittliche Beförderungszeit der Briefe wird sich durch das Ende der Transportflüge etwas verlängern - wie sehr, sagt die Post nicht. Ganz ohne Flugzeuge kommt die Post aber auch künftig nicht aus in ihrem Briefgeschäft: Bei Schreiben ins Ausland setzt das Unternehmen weiterhin teilweise auf Luftpost, diese werden aber meist lediglich als Beiladung in regulären Passagiermaschinen transportiert.

 

Das Ende der Nachtflüge, weil endlich nicht mehr bestimmte Quoten erfüllt werden müssen, ist nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gewinnentwicklung der DHL Group. Diesbezüglich dürfte es in den kommenden Jahren wieder nach oben gehen. Dementsprechend bleiben die Aussichten für die günstig bewertete Aktie gut. Wer bereits investiert ist, beachtet weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Munich Re

(27.03.2024)

 

Moody's hat die großen Vier der europäischen Rückversicherungslandschaft unter die Lupe genommen. Munich Re und Co haben demnach starke 2023er-Ergebnisse gemeldet. Auch sonst findet Moody's viele lobende Worte. Die Rückversicherungsriesen profitieren demnach unter anderem von einer überlegenen Diversifizierung.

 

10,2 Milliarden Euro – so viel haben die vier größten europäischen Rückversicherer im vergangenen Jahr zusammen verdient. Damit haben Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück und SCOR ihre Gewinne im Vergleich zu 2022 mehr als verdoppelt. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Moody’s Investors Service. Gründe seien vor allem höhere Preise und verbesserte Kapitalerträge gewesen.

 

Der Bericht unterstreicht, dass alle vier Unternehmen robuste versicherungstechnische Ergebnisse vorweisen konnten. Trotz vieler Naturkatastrophen im Jahr 2023 sei es Unternehmen gelungen, ihre Exponierung durch höhere Deckungslimits zu reduzieren. Zudem hätten sie nicht nur von den jüngsten erheblichen Preiserhöhungen profitiert, sondern auch ihre Schadenrückstellungen aufgestockt, um die finanzielle Stabilität im Falle unerwarteter Schäden zu erhöhen.

 

Die Analysten gehen davon aus, dass die Preise für die Schaden- und Unfallrückversicherung im Jahr 2023 ihren Höchststand erreicht haben dürften, wobei bei der Vertragserneuerung im Januar 2024 ein geringeres Wachstum als im Vorjahr zu beobachten war. Nichtsdestotrotz hielten die Unternehmen an günstigen Konditionen fest und blieben beim Underwriting selektiv, was zu einem moderaten Prämienwachstum führte.

 

„Die vier großen europäischen Rückversicherer profitierten 2023 von ihrer überlegenen Diversifizierung“, stellt Moody's fest. Dies habe sich nicht zuletzt darin gezeigt, dass alle vier sowohl im Sach- als auch im Lebensversicherungsgeschäft bessere Ergebnisse erzielten. Sie meldeten auch starke Gewinne in Spezial- und Geschäftssparten, wobei Munich Re zusätzliche Erträge aus dem Erstversicherungsgeschäft erhielt.

 

Die großen Vier der europäischen Rückversicherer sind in der Tat gut aufgestellt. Bei den Aktien favorisiert DER AKTIONÄR unverändert Hannover Rück und Munich Re.

 

Quelle: Der Aktionär

Coinbase

(27.03.2024)

 

Im Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC hat der Kryptobörsenbetreiber Coinbase am Mittwoch eine Niederlage erlitten. Ein Bundesgericht in Manhattan hat den Antrag auf Abweisung der Klage abgelehnt und der Aufsichtsbehörde damit den Rücken gestärkt. Die Coinbase-Aktie reagiert darauf mit moderaten Kursverlusten.

 

Laut Richterin Katherine Polk Failla habe die SEC genügend Argumente vorgelegt, die ihre Anschuldigungen gegen Coinbase untermauern. Die Behörde hatten den Kryptobörsenbetreiber im vergangenen Juni verklagt – unter anderem, weil dieser in den USA als Broker, Handelsplatz und Clearingstelle aktiv sei, ohne jedoch über die dafür notwendige Registrierung zu verfügen. Coinbase hatte daraufhin die Abweisung der Klage gefordert, um einen langwierigen und teuren Rechtsstreit zu vermeiden.

 

Mit der Entscheidung, den Antrag größtenteils abzuweisen, hat sich das Gericht nun allerdings zunächst auf die Seite des SEC gestellt. Die Richterin stellte fest, die Behörde einen „plausiblen“ Fall gegen das Unternehmen habe. Sie signalisierte dabei insbesondere Unterstützung für die Einschätzung der SEC, dass Coinbase über verschiedene Angebote den Handel mit unregistrierten Wertpapieren („securities“) ermöglicht habe.

 

Zunächst bedeutet die heutige Entscheidung aber nur, dass der eigentliche Prozess gegen Coinbase nun beginnen kann. Ob und inwieweit Coinbase tatsächlich gegen geltende US-Wertpapiergesetze verstoßen hat, muss nun in künftigen Verhandlungen geklärt werden. Dafür hat Polk Failla den beiden Streitparteien nun aufgetragen, sich bis zum 19. April auf einen Zeitplan für den Prozess zu einigen.

 

Für Coinbase ist das zweifelsohne ein Dämpfer, schließlich droht dem Unternehmen nun ein langer und teurer Rechtsstreit mit der SEC – dessen Ausgang derzeit völlig offen ist. Die Aktie ist nach Bekanntwerden der Entscheidung um bis zu 2,5 Prozent gefallen und notiert aktuell noch rund ein Prozent tiefer.

 

An der grundsätzlich positiven Einschätzung des AKTIONÄR für die Coinbase-Aktie ändert das zunächst aber nichts. Auch der Abstand auf den Stoppkurs, der in der aktuellen Ausgabe (14/2024) erneut nachgezogen wurde, ist noch ausreichend groß. Für investierte Anleger besteht daher kein Handlungsbedarf.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(27.03.2024)

 

Amazon will 1,3 Milliarden Dollar einsparen und den Büroleerstand von aktuell 34 Prozent senken.    

Quelle: stock3.com

BMW

(27.03.2024)

 

BMW will im laufenden Jahr mehr Geld als je zuvor in Forschung und Entwicklung sowie in neue Modelle stecken. Viele Analysten goutierten zuletzt die Strategie und statteten das Papier mit neuen Kaufempfehlungen aus. Jefferies jedoch hält dagegen.

 

BMW steht im Jahr 2024 vor einem Spagat. Der Konzern muss einerseits viel Geld in neue Elektromodelle wie die Neue Klasse stecken, auf der anderen Seite will BMW auch seine Profitabilität sichern. BMW will die EBIT-Marge im Autogeschäft zwischen acht und zehn Prozent halten.

 

Keiner der klassischen Autobauer habe den Wandel in der Branche bisher besser gemeistert als BMW, schrieb Analyst Philippe Houchois in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die sogenannte "Neue Klasse" werde im kommenden Jahr die dritte Elektrofahrzeuge-Generation des Konzerns einläuten, während die meisten Wettbewerber noch an ihrer zweiten arbeiteten. Allerdings preise die Aktie bereits die vollständige Ausschüttung des Barmittelzuflusses ein, was bei Konkurrent Mercedes-Benz nicht der Fall sei. Deshalb nahm Houchois auch seine Kaufempfehlung für die Aktie zurück. Er rät das BMW-Papier zu halten. Sein Kursziel lautet 110 Euro.

 

Der Fokus bei BMW liegt im Roll-out der Neuen Klasse. Mit den futuristischen Stromern, den Software-Baukästen für Antrieb, Fahrwerk, Bordnetz und Fahrassistenzsystemen, spart die neue Fahrzeuggeneration Kabelstränge, Gewicht und Geld. Mit der Neuen Klasse will BMW dann Margen auf dem Niveau der Verbrennermodelle erzielen.

 

BMW hat 2023 rund 15 Prozent seiner Autos mit E-Antrieb verkauft. 2026 sollen es 33 Prozent sein.

Mit dem Roll-out der Neuen Klasse wird BMW einen Technologiesprung vollziehen. Einziges Manko: Auch BMW hat in China Schwierigkeiten. BMW ist zwar im Reich der Mitte nicht im Massenmarkt wie etwa Volkswagen positioniert – dennoch bekommen auch die Münchner im wichtigsten und größten Automarkt der Welt die immer stärkere Konkurrenz von BYD, Nio, Xpeng und Li Auto zu spüren.
Die Aktie ist auf dem aktuellen Niveau eine Halteposition.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin / Gold

(26.03.2024)

 

(An der Börse passieren oft die wildesten Geschichten. Das macht es ja so spannend, aber wenn so etwas passiert, sollte man generell äußerst vorsichtig werden.)

 

Das Bitcoin-Fieber geht um. Und es treibt seltsame Blüten. Jetzt hat das Bitcoin-Fieber auch den Goldsektor erfasst. Die Aktie von Nilam Resources, ein mehr oder weniger erfolgreiches Explorationsunternehmen mit Assets in Südamerika, schoss gestern 1.509,7 Prozent in die Höhe. Der Grund: Das Unternehmen gab bekannt, 24.800 Bitcoin erwerben zu wollen.

 

Klingt auf den ersten Blick ziemlich verrückt, aber Nilam hat eine Absichtserklärung mit Xyverdata Ltd abgeschlossen in deren Mittelpunkt der Erwerb von 100 Prozent der Aktien einer Zweckgesellschaft mit Namen MindWave steht. Diese Gesellschaft soll 24.800 Bitcoin (Wert über eine 1,7 Milliarden Dollar) halten. Um das Ganze zu finanzieren will Nilam neue Aktien einer neu genehmigten Vorzugsklasse (Serie C) im Austausch für die Bitcoins ausgeben. Die Bitcoins sollen in einem im Vergleich zum Marktpreis reduzierten Kurs angeboten werden. Die Aktionäre von MindWave werden ihre Beteiligung am Unternehmen gegen die neu ausgegebenen Vorzugsaktien der Klasse C eintauschen, die von Nilam genehmigt und ausgegeben werden.

 

„Das Unternehmen und sein Team haben in den letzten Monaten fleißig daran gearbeitet, alle Vereinbarungen und Due-Diligence-Prüfungen abzuschließen, die für eine rechtsverbindliche Absichtserklärung erforderlich sind“, sagte Pranjali More, CEO von Nilam Resources. Nach dieser Transaktion wird der Wert der von Nilam Resources gehaltenen Vermögenswerte eine Milliarde Dollar übersteigen.

 

Der Markt hat gestern geradezu überschwänglich auf die Ankündigung reagiert. Die Aktie wird bislang nur an der OTC in Amerika gehandelt. Grundsätzlich sollten Anleger bei Werten, die nur an der OTC gelistet sind, etwas Skepsis walten lassen. An der OTC herrscht bisweilen Aktienhandel wie im Wilden Westen. Ob Nilam über die Absichtserklärung hinaus wirklich in der Lage sein wird, den Deal abzuschließen, steht aktuell nicht fest. Der Erwerb der angesprochenen Menge an Bitcoin übersteigt die Marktkapitalisierung des Unternehmens selbst nach dem gestrigen Anstieg deutlich. DER AKTIONÄR kann hier keine Empfehlung aussprechen.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(27.03.2024)

 

Für die Deutsche-Bank-Aktie geht es derzeit immer weiter nach oben. Daran dürfte sich auch heute nichts ändern, denn die Papiere profitieren von einem positiven Analystenkommentar. Die nächste Hürde könnte nun fallen.

 

Das erste Quartal ist so gut wie beendet und damit rückt die Berichtssaison wieder näher. Auch wenn die USA hier immer deutlich früher dran sind als Deutschland oder Europa, richtet sich gerade bei den Analysten der Blick natürlich bereits auf die Geschäftsentwicklung von Januar bis März.

 

Die Deutsche Bank will am 27. April ihre Zahlen für das erste Quartal präsentieren. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat daher die Aktie der Deutsche Bank unter die Lupe genommen und kommt nun zu einer veränderten Einschätzung. Denn der Titel wurde von „Equal-weight“ auf Overweight“ hochgestuft und das Kursziel steigt von 17,00 auf 18,00 Euro.

 

Analystin Giulia Aurora Miotto sieht vor allem deshalb ein höheres Kursziel für die Aktie, da der Markt die Ertragsdynamik und Kostenfortschritte der Bank unterschätzten würde. Was den Vorsteuergewinns angeht, liegt sie mit ihrer Prognose daher deutlich über dem Durchschnitt aller Analysten.

 

DER AKTIONÄR hatte erst kürzlich darauf verwiesen, dass in der kommenden Zeit einige Analysten ihre Einschätzungen ändern dürften. Denn die Deutsche Bank hat zuletzt wieder abgeliefert und für das erste Quartal soll das bereinigte Kostenziel bei fünf Milliarden Euro liegen. Das will der Konzern eigentlich erst im kommenden Jahr jedes Quartal schaffen.

 

Kurzfristig steht dem Kurs nun nur noch das Jahreshoch von 2022 im Weg. Dieses lag auf Schlusskurbasis bei 14,39 Euro. Diese Marke könnte heute fallen. Neben einem verbesserten Sentiment und der Hausse an den Börsen hilft der Aktie auch das Rückkaufprogramm für eigene Anteile, das seit Anfang März läuft.

 

Investierte Anleger ziehen den Stopp auf 11,00 Euro nach. Das Kursziel des AKTIONÄR steigt auf 17,50 Euro. Die Aktie ist nach wie vor ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Johnson & Johnson

(27.03.2024)

 

Der breit aufgestellte Konsumgüter- und Pharma-Riese Johnson & Johnson scheint weiter Ausschau nach attraktiven Übernahmezielen zu halten. Laut dem Wall Street Journal (WSJ) lotet das im US-Leitindex Dow Jones gelistete Unternehmen die Übernahme des Medizintechnik-Konzerns Shockwave Medical aus. Es halten sich nicht zum ersten Mal Gerüchte um die Gesellschaft.

 

Der Deal könne möglicherweise in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, heißt es im WSJ-Artikel unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Während die Aktie von Johnson & Johnson die im Tagesverlauf angefallenen Gewinne zwischenzeitlich nach dem Aufkommen der Gerüchte abgeben muss, dreht die Aktie von Shockwave Medical auf und markiert neue Hochs. Zur Stunde gewinnt das Papier gut zwölf Prozent.

Shockwave Medical fokussiert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten, die unter anderem verkalkte Herz-Kreislauf-Erkrankungen adressieren. Dazu gehören bestimmte Katheter.

 

Dass erneut Übernahmegerüchte um Shockwave Medical aufkommen, verwundert nicht. Im April 2023 hatte bereits die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Boston Scientific einen Kauf des Medizintechnik-Spezialisten erwäge. Auch Medtronic wurde als potenzieller Aufkäufer gehandelt.

 

Johnson & Johnson hat Anfang des Jahres des bereits eine milliardenschwere Übernahme angekündigt. Für 2,0 Milliarden Dollar greift das Unternehmen nach dem Onkologie-Spezialisten Ambrx Biopharma (DER AKTIONÄR berichtete).

 

Shockwave Medical könnte für Johnson & Johnson frisches anorganisches Wachstum beisteuern. Doch das Übernahmeobjekt ist durchaus knackig bewertet. Anleger sollten sich daher nicht mehr bei Shockwave Medical positionieren. Das Papier von Johnson & Johnson bleibt eine langfristig ausgerichtete Halteposition.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(27.03.2024)

 

In der vergangenen Woche sorgte Fedex mit soliden Zahlen und einem relativ optimistischen Ausblick für einen Kursanstieg der DHL Group. Gestern zeigte sich der Rivale UPS zuversichtlich für die Zukunft.

 

Nach einem schwierigen Jahr sei der Markt 2024 und darüber hinaus bereit, auf den Wachstumskurs zurückzukehren, sagte UPS-Chefin Carol Tomé. Während die ersten sechs Monate des laufenden Jahres im Vorjahresvergleich noch schwächer ausfallen dürften, will der Paketdienstleister in der zweiten Jahreshälfte zulegen. In den kommenden drei Jahren plant der DHL-Konkurrent dann weiteres Umsatzwachstum und will auch profitabler wirtschaften.

 

Der Umsatz soll im Jahr 2026 zwischen rund 108 und 114 Milliarden US-Dollar liegen. Das wäre mehr als Analysten bisher erwartet hatten. Im abgelaufenen Jahr war der Erlös auf 91 Milliarden Dollar eingebrochen. Als um Sondereffekte bereinigte operative Marge soll im Jahr 2026 mehr als 13 Prozent beim Unternehmen hängen bleiben. 2023 war sie von 13,8 auf 10,9 Prozent gesunken. Weiterhin erwartet das Management für 2026 einen bereinigten freien Barmittelzufluss von 17 bis 18 Milliarden Dollar.

 

Goldman-Sachs-Analyst Jordan Alliger wertete die Ziele in einer ersten Reaktion als "recht solide". Anleger dürften sich seiner Meinung nach insbesondere auf die avisierte Marge von mindestens zwölf Prozent im US-Markt konzentrieren. JPMorgan-Experte Brian Ossenbeck verwies auf die noch zu präsentierenden zugrundeliegenden Annahmen des UPS-Managements. Die Ziele seien aggressiv und erforderten erhebliche Details zu den Schlüsselsegmenten sowie zu den zugrunde liegenden wirtschaftlichen Annahmen.

 

Indes hat die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für die Aktie der DHL Group mit einem Kursziel von 51,00 Euro auf "Buy" belassen. Der unerwartet gute Bericht des US-Konkurrenten Fedex sende positive Signale für den deutschen Logistikkonzern, erklärte Analyst Patrick Creuset. Er rechnet für 2024 mit einer Margenerholung.

 

Das Marktumfeld für Logistikriesen wie DHL Group dürfte sich weiter aufhellen und die Gewinne sollten wieder steigen werden. Vor diesem Hintergrund erscheint das aktuelle Bewertungsniveau durchaus attraktiv. Wer die Dividendenperle im Depot hat, beachtet weiterhin den Stoppkurs bei 34,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(27.03.2024)

 

Apple-Aktionäre hatten im laufenden Jahr bislang wenig Freude an ihrem Investment. Im 3-Monatsvergleich hat die Aktie von Apple mehr als zwölf Prozent verloren und ist damit der viertschwächster Wert im Dow Jones. Nur Boeing, Intel und Nike haben sich in den vergangenen drei Monaten noch schlechter entwickelt.

 

Nach einem kurzen Aufbäumen Mitte März ist die Aktie zuletzt erneut unter Druck geraten. Im Wochenvergleich ist die Apple-Aktie sogar der zweitgrößte Verlierer im Dow Jones. Nur Nike war noch schwächer. Die jüngsten Absatzzahlen in China sorgten erneut für lange Gesichter. Dort hat Apple im Februar ein Drittel wenige iPhones verkauft als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Bereits im Januar setzte Apple mit insgesamt 5,5 Millionen Geräten 39 Prozent weniger Handys in China ab als ein Jahr zuvor.

 

Die Hoffnung richtet sich nun auf die Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference), die für den Zeitraum vom 10. Bis 14. Juni stattfinden soll. Dort will Apple wie gewohnt einen Einblick in neue Software und Dienste geben.

 

Die WWDC ist bekannt dafür, dass Apple traditionell neue Funktionen für seine Geräte ankündigt. Im vergangenen Jahr gab es bei der WWDC auch einen ersten Einblick in die Computer-Brille Vision Pro, die im Februar auf den Markt kam. Diesmal wird wohl Künstliche Intelligenz im Fokus stehen. Vor etwa einem Jahr hat der Chatbot ChatGPT, der Sätze auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren kann, Tech-Konzerne wie Apple mit dem Sprachassistenten Siri unter Druck gesetzt.

 

Die Aktie von Apple ist derzeit klar angeschlagen. Zuletzt ist die Aktie auch unter den Stopp des AKTIONÄR gerutscht und wurde mit einem Plus von 550 Prozent seit der Empfehlung im März 2016 verkauft. Anleger sollten das Papier von Apple aber auf ihre Watchlist setzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(27.03.2024)

 

In einem starken Gesamtmarkt hat die Allianz-Aktie gestern zwischenzeitig die Marke von 278 Euro übersprungen. Um solche Kurse zu finden, muss man bei dem Versicherer mittlerweile ganz lange zurück gehen. Und das Ende scheint noch immer nicht erreicht. Die nächsten historischen Marken sind bereits anvisiert.

 

Die Allianz hat in der vergangenen Woche insgesamt 106.000 eigene Aktien zurückgekauft. Insgesamt wurden damit im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms seit dem 11. März 2024 bereits 458.000 Aktien gekauft. Auch in dieser Woche dürfte der Versicherer diesen Weg fortsetzen. Dem Aktienkurs tut das offenbar richtig gut. Die Allianz ist gestern erneut auf ein neues Mehrjahreshoch gesprungen.

 

Erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten wurde die Marke von 278 Euro übersprungen. Intraday ging es in der Spitze auf 278,15 Euro. Höher notierte die Allianz zuletzt am 30.8.2001. Am Ende ging es gestern zwar wieder etwas zurück. Die Chancen stehen aber gut, dass heute erneut ein Angriff auf diese Marke erfolgt.

 

Das Chartbild spricht klar für eine Fortsetzung. Das März-Hoch aus dem Jahr 2020 von 273 Euro wurde mittlerweile klar überwunden. Damit könnte es nun dynamisch weiter in Richtung 300 Euro gehen. Diese Marke hatte die Allianz zuletzt im Juli 2001 gesehen.

 

Fundamental wäre das noch gut drin. Mit einem KGV von 11 und einer Dividendenrendite von über fünf Prozent ist die Aktie weiterhin nicht überbewertet. Auch von den Analysten kommt regelmäßig Rückenwind. In dieser Woche hat etwa Michael Huttner von der Privatbank Berenberg die Einstufung für die Aktie des Versicherers auf „Buy" mit einem Kursziel von 309 Euro belassen.

 

Anleger können das Momentum der Allianz weiter entspannt genießen. Charttechnisch wie auch fundamental spricht nach wie vor mehr für eine Fortsetzung der Rallye als für eine größere Korrektur.

 

Quelle: Der Aktionär

Rational

(27.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Großküchenausstatter Rational rechnet nach der besseren Margenentwicklung im Vorjahr 2024 mit einer stabilen Profitabilität. Die EBIT-Marge soll dieses Jahr nahe der des Vorjahres liegen, erklärte CEO Peter Stadelmann im Zuge der Bekanntgabe ausführlicher Geschäftszahlen für 2023. "Wir erwarten ein organisches Wachstum entsprechend unserer langfristigen Wachstumsrate bei anhaltend hoher Profitabilität", so CFO Jörg Walter laut Mitteilung. Preiserhöhungen seien nicht geplant. Rational erwarte ein Wachstum der Absatzzahlen und Umsatzerlöse im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr.

 

Als Dividende will das Unternehmen 13,50 Euro je Aktie ausschütten. "Die Ausschüttungsquote von 71 Prozent des Konzernjahresüberschusses liegt damit im langjährigen Mittel und die Dividendenrendite bezogen auf den Jahresschlusskurs 2023 bei 1,9 Prozent", so Rational. Im Vorjahr wurden ebenfalls 13,50 Euro je Aktie gezahlt - damals allerdings 11 Euro je Aktie als reguläre Dividende plus einer Sonderdividende von 2,50 Euro je Anteilsschein.

 

Quelle: stock3.com

 

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Amazon

(26.03.2024)

 

Während mit Nvidia, Meta Microsoft und Alphabet gleich vier der Magnificent 7 2024 ein neues Rekordhoch erklommen haben, steht dieser historische Moment bei Amazon noch aus. Bis dahin fehlen nur noch acht Dollar, doch aktuell tritt die Aktie auf der Stelle. Auch die nächste positive Studie küsst den Kurs nicht wach.

 

Bernstein-Analyst Mark Shmulik nennt die Wachstumsprognosen des Online-Handels für das erste Quartal „konservativ“. Insofern müssten die Unternehmen nun mit Blick auf die von ihm erwarteten auf Umsatzerlöse in diesem Jahr auch liefern. Nichtsdestotrotz unterstützen Kostensenkungen und die Disziplin bei den Betriebskosten die Ergebnisse, so Shmulik.

 

In Amazon sieht der Experte nach wie vor einen „Outperformer“ und einen „Top-Pick“, sein Kursziel für die Aktie lautet 200 Dollar.

 

Aktuell stufen 66 der 68 von Bloomberg befragten Analysten Amazon mit „Kaufen“ ein. Im Schnitt sehen sie Luft für die Aktie bis 207,48 Dollar, was einem Potenzial von 16 Prozent entspricht.

 

Für den AKTIONÄR ist ein neues Rekordhoch nur eine der Frage der Zeit, weil die Story von Amazon immer noch passt.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(26.03.2024)

 

Apple kündigt die jährliche Worldwide Developers Conference für den Zeitraum 10. bis 14. Juni im Apple Park an.

 

Quelle: stock3.com

BMW

(26.03.2024)

 

Der DAX behält am Dienstag kurz nach der Eröffnung seinen Vortagesrekord von 18 285 Punkten im Blick. Prozentual kaum verändert stand er zuletzt bei 18 264,72 Punkten. Die Stimmung unter den Anlegern bleibt damit weiterhin freundlich und die Bullen haben das Steuer in der Hand. Bei den deutschen Autobauern BMW und VW sehen nun auch die Experten der Berenberg Bank mehr Luft nach oben.

 

Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Volkswagen von 130 auf 136 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Kursziel für BMW wurde ebenfalls von 102 auf 110 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen.

 

2024 werde herausfordernd für Autobauer, schrieb Analyst Romain Gourvil in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie.

 

Das Absatzwachstum dürfte begrenzt bleiben, der nachlassende Schwung bei Elektroautos gebe Anlass zur Sorge, und es gebe Preisdruck. Allerdings sehe es auf der Kostenseite mittlerweile teils besser aus: Arbeitskostendruck stehe eine Entspannung bei den Rohstoffpreisen gegenüber. Insgesamt erscheine aber eine harte Landung der Branche unwahrscheinlich. Der Analyst zieht die Aktien von Mercedes-Benz denen von BMW vor, da Mercedes-Benz bei gleicher Bewertung eine stärkere zugrundeliegende Cashflow-Entwicklung aufweise. Zudem präferiert er diejenigen von Renault gegenüber denen von Stellantis, da Renault mit Blick auf neue Modelle überzeuge und die Aktienbewertung derjenigen der Branche weiter hinterherhinke.

 

Die Papiere von BMW und VW zeigen sich aktuell wenig verändert, aber leicht positiv. Zuletzt hatte sich das Chartbild bei den Aktien wieder etwas verbessert. Bei den VW Vorzügen fungiert die 200-Tage-Linie bei rund 113 Euro als Unterstützung. Bei BMW verläuft die wichtige 200-Tage-Linie bei der psychologisch wichtigen 100-Euro-Marke und fungiert ebenfalls als starker Support.

 

Die Lage bei den Autobauern wird dank der verbesserten Aussicht in China wieder freundlicher. Investiere Anleger bleiben an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(26.03.2024)

 

Endlich ist es geschafft. Die Aktie der Deutschen Bank hat im freundlichen Marktumfeld ein neues Jahreshoch erreicht. Doch das ist noch nicht alles. Anleger interessiert nun vor allem, wie lange die Rally noch laufen kann und wie nachhaltig sie ist.

 

Mit einem Kurs von 14,23 Euro hat die Notierung der Deutschen Bank heute im Intraday-Handel ein neues Jahreshoch erreicht. Der Aufwärtstrend, der sich Ende Oktober ausbildete, hat sich zuletzt bereits beschleunigt. Denn am 11. März knackte das Papier den horizontalen Widerstand bei 12,93 Euro und überwand am Tag darauf die runde Marke von 13,00 Euro.

 

Dann folgte eine mehrtägige Verschnaufpause in Form einer Konsolidierung, das Erreichte musste erst verarbeitet und abgesichert werden. Bereits letzte Woche schaltete die Aktie aber wieder in den Vorwärtsgang und stieg auf das neue Jahreshoch. Gleichzeitig wird bei 14,23 Euro das 52-Wochen-Hoch markiert, was ebenfalls bullish zu werten ist.

 

Das Volumen der letzten Tage war weiter erfreulich, gestern wurden 9,54 Millionen Stück gehandelt, was klar mehr ist als der Durchschnitt der letzten 30 Tage mit 8,41 Millionen. Ein ansteigendes Volumen spricht für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.

 

Die Charttechnik spricht derzeit auch gegen die Konsensmeinung der Analysten. Diese sehen im Mittel die Deutsche Bank nämlich bereits als fair bewertet an. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt bei 13,79 Euro, knapp unter den aktuellen Kursen von heute.

 

Anleger sollten sich daran aber nicht stören, denn aus charttechnischer Sicht stehen vorerst alle Zeichen auf grün. Auch die aus historischer Sicht und im Branchenvergleich günstige Bewertung mit einem KGV von 6 für 2024 lässt noch viel Kurspotenzial offen.

 

Das Momentum bei der Aktie ist derzeit tonangebend. Wer noch nicht an Bord bei den Papieren der Deutschen Bank ist, kann noch zugreifen. Das Sentiment hat sich zuletzt auch branchenweit aufgehellt.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(26.03.2024)

 

Amazon Pharmacy bietet jetzt eine taggleiche Lieferung in New York City und im Raum Los Angeles an.  

Quelle: stock3.com

McDonalds

(26.03.2024)

 

McDonald's plant, bis Ende 2026 an allen US-Standorten Krispy-Kreme-Donuts zu verkaufen.                

Quelle: stock3.com

Alibaba

(26.03.2024)

 

Alibaba: Logistiktochter Cainiao Smart Logistics Network hat ihren Antrag auf einen Börsengang und Notierung an der Hongkonger Börse zurückgezogen.

Quelle: stock3.com

Coinbase

(26.03.2024)

 

Die Aktien von Coinbase und MicroStrategy haben am Montag die jüngste Korrektur endgültig hinter sich gelassen und setzen ihre Rally aufgrund der Stärke des Bitcoin-Kurses fort. Die Kryptowährung ist am Montag wieder über die 70.000-Dollar-Marke angestiegen und könnte schon bald ein weiteres Allzeithoch markieren.

 

Im vorbörslichen US-Handel notiert die Aktie von MircoStrategy erstmals über der Marke von 2.000 Dollar und damit auf einem neuen Jahreshoch. Das gleiche gilt auch für das Papier von Coinbase, welches seit seinem Allzeittief bei 31,83 Dollar im Januar 2023 beeindruckende 800 Prozent zugelegt hat. Nun nimmt die Aktie Kurs auf die 300-Dollar-Marke.

 

Rückenwind für die beiden Papiere gibt es vom Bitcoin. Dessen Kurs ist am Montag wieder über die 70.000-Dollar-Marke angestiegen und befindet sich nur noch etwa fünf Prozent unter seinem Allzeithoch.

 

Nachdem die Netto-Zuflüsse in die Bitcoin-ETFs zwischenzeitlich stark negativ waren, könnten sie den Tiefpunkt in der abgelaufenen Woche erreicht haben und nun wieder in den positiven Bereich drehen. Das würde dem Preis der Kryptowährung Rückenwind verleihen und für neue Rekordstände sorgen.

 

In diesem Szenario sollten die Aktien von MicroStrategy und Coinbase nach wie vor kein Halten kennen. Kurse in Richtung 2.500 Dollar bei dem Sailor-Unternehmen und 350 Dollar bei dem Kryptobörsen-Anbieter sind wahrscheinlich.

 

Ein neues Allzeithoch beim Bitcoin ist zum Greifen nah. Trotz der wahnsinnigen Rally bei Coinbase und MicroStrategy haben die beiden Titel bei einem Ausbruch der Kryptowährung noch starkes Aufwärtspotenzial. DER AKTIONÄR bleibt sowohl für Bitcoin als auch die beiden Aktien bullish gestimmt und rät zum Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(26.03.2024)

 

Der Bitcoin ist zurück – und wie! Mit Schmackes ist die Mutter aller Kryptowährungen über die Marke von 70.000 Dollar geklettert. Das Rekordhoch von 73.800 Dollar kommt damit wieder in Sichtweite. Ob sich die Bullen damit zufriedengeben? Viele haben längst wieder die Super-Kursziele für den Bitcoin vor Augen.

 

Glaubt man Standard Chartered, sind die aktuellen Kursgewinne beim Bitcoin nur ein Vorgeplänkel auf das, was in diesem Jahr noch kommen kann. „Wir haben unser seit Langem bestehendes Kursziel für den Bitcoin von 100.000 auf 150.000 Dollar für 2024 angehoben“, so der Geoff Kendrick, Leiter der Abteilung für digitale Vermögenswerte bei Standard Chartered.

 

Der Grund für noch mehr Optimismus: „Die ETF-Zuflüsse wirken sich stärker auf den Kurs aus als erwartet.“

Wenn die Zuflüsse anhalten, könnte der Bitcoin Ende 2025 bei 250.000 Dollar stehen.

 

Neben der Entwicklung der ETFs gibt es auch noch ein Ereignis, das die Community mit Argusaugen beobachten wird: das Halving, das in der Vergangenheit schon häufig für steigende Kurse gesorgt hat. Konkret wird dann die Belohnung für die Verifizierung von Bitcoin-Transaktionen halbiert. Im Ergebnis kommen weniger neue Bitcoin in Umlauf, das Angebot wächst also langsamer.

 

DER AKTIONÄR hat den Bitcoin seit Jahren auf der Empfehlungsliste.

 

Quelle: Der Aktionär

DWS Group

(26.03.2024)

 

Bei Dividendenjägern ist die Aktie der DWS Group derzeit in aller Munde. Denn der Vermögensverwalter schüttet dieses Jahr eine sehr üppige Dividende aus. Aber das ist aktuell nicht das Einzige, was Anlegern Freude macht.

 

Durch die Kombination von einer Sonderdividende in Höhe von vier Euro und 2,10 Euro je Aktie als reguläre Ausschüttung kommt die DWS-Aktie für das Geschäftsjahr 2023 auf eine sagenhafte Dividendenrendite von rund 16 Prozent. Darüber wird die Hauptversammlung am 6. Juni befinden. Eine Zustimmung ist aber sehr wahrscheinlich.

 

Denn auch die Deutsche Bank will die Dividende abstauben. Trotz rechtlicher und operativer Trennung hält der Bankkonzern noch immer rund 80 Prozent am ehemaligen hauseigenen Vermögensverwalter. Der Großteil der Dividende fließt daher auch an die Deutsche Bank. Privatanleger sollten sich die Ausschüttung ebenfalls nicht entgehen lassen.

 

Zwar ist in den kommenden Jahren nicht mehr mit zweistelligen Renditen zu rechnen, denn die aktuelle Sonderausschüttung stammte aus einer Rücklage, die eigentlich für Übernahmen gedacht war. Seit dem IPO 2018 hatte sich die DWS-Aktie dennoch schnell zum Dividendenwerten entwickelt. Auch in den kommenden Jahren sind deswegen hohe Ausschüttungen zu erwarten.

 

Mit dem positiven Gesamtmarkt im Rücken hat die Aktie nicht nur den Widerstand bei 39,25 Euro aus dem Weg geräumt, sondern strebt nun auch in Richtung des Allzeithochs vom August 2021 bei 41,88 Euro. Der zugrundeliegende Aufwärtstrend ist dabei voll intakt.

 

Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie bereits rund 18 Prozent zugelegt und dabei auch den DAX hinter sich gelassen. Dieser schaffte neun Prozent. Die Aussichten sind nicht nur wegen der außergewöhnlich hohen Dividende gut. Denn die positive Börsenentwicklung dürfte bei dem Vermögensverwalter das Geschäft stärker beleben als gedacht. Anleger greifen zu, die Aktie ist ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(26.03.2024)

 

SYDNEY (Dow Jones) - Ingenieure der australischen Fluggesellschaft Qantas untersuchen einen Airbus A330, nachdem die Piloten am Montagabend auf einem Flug von Melbourne nach Perth eines der Triebwerke des Flugzeugs abgeschaltet hatten.

 

Lokale Medien zitierten Passagiere, die von einem lauten Knall an Bord des Qantas-Fluges 781 berichteten. Die größte australische Fluggesellschaft teilte mit, die Maschine sei sicher und ohne weitere Zwischenfälle in Perth gelandet. Nach Angaben von Qantas hatte die Maschine beim Landeanflug auf Perth ein Problem mit einem Triebwerk. Die Piloten hätten daraufhin die vorgeschriebenen Verfahren befolgt, das Triebwerk manuell abgeschaltet und um eine vorrangige Landung gebeten. Die Rettungskräfte standen für einen eventuellen Notfall bereit, aber das Flugzeug rollte aus eigener Kraft zum Gate und die Passagiere stiegen normal aus.

 

"Wir wissen, dass dies für die Kunden an Bord beunruhigend war, und wir danken ihnen für ihre Kooperation und ihr Verständnis", teilte Qantas mit. Das Flugzeug sei für den sicheren Betrieb mit nur einem Triebwerk ausgelegt.

 

Mehrere Zwischenfälle im Luftverkehr haben die Passagiere in letzter Zeit aufgeschreckt, darunter eine Panne bei einer Boeing 737 Max von Alaska Airlines am 5. Januar. Boeing-CEO Dave Calhoun kündigte kürzlich seinen Rücktritt an.

Quelle: stock3.com

 

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Disney

(25.03.2024)

 

Relativ unbemerkt hat Walt Disney in den vergangenen Wochen ein beeindruckendes Comeback hingelegt. Auch heute glänzt die Aktie wieder mit Stärke. Mit einem Plus von fast drei Prozent grüßt Disney am Montag von der Dow-Spitze.

 

An der Spitze des Dow thront zum Wochenstart die Aktie von Walt Disney. Fast drei Prozent geht es für die Maus-Aktie heute nach oben. Sie profitierte insbesondere von einem positiven Analystenkommentar. Der Barclays Bank zufolge haben die Anleger inzwischen mehr Vertrauen darin gewonnen, dass die Markterwartungen an den Unterhaltungskonzern den Tiefpunkt erreicht haben.

 

Barclays-Analyst Kannan Venkateshwar lobte insbesondere, dass die Umstellung von Disneys Content erfolgreich voranschreite. Bei den Erträgen des Medienkonzerns dürfte zudem ein Tiefpunkt erreicht worden sein.

 

Der Analyst rechnet mit einer zeitnahen Erhöhung der Unternehmensprognose und revidierte sein Kursziel deutlich nach oben. Statt 95 Dollar gibt er nun einen Zielkurs von 135 Dollar an. Die Einstufung hat Venkateshwar zugleich von „Equal Weight“ auf „Overweight“ angehoben.

 

Die Aktie des Unterhaltungsriesen knüpft mit der heutigen Kursentwicklung an ihre starke Performance der vergangenen Wochen an. Seit dem Oktober-Tief von 78,73 Dollar hat sich Disney mittlerweile über 50 Prozent erholt. Vor allem seit der Zahlenpräsentation inklusive eines neuen Ausblicks Anfang Februar geht es für die Aktie wieder klar bergauf.

 

Walt Disney hat die Trendwende eingeläutet. Charttechnisch liegt die nächste größere Hürde nun beim Hoch aus dem Sommer 2022 im Bereich von 126 Dollar.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(25.03.2024)

 

Nach einer kurzen Durststrecke ist der Bitcoin am Montag wieder über 70.000 US-Dollar gestiegen. Am frühen Abend wurden in der Spitze 70.691 Dollar für einen Bitcoin gezahlt. Das ist der höchste Stand seit Mitte März. Das Rekordhoch von knapp 73.800 US-Dollar kommt damit bereits wieder in Sichtweite.

 

Zuletzt hatte der Bitcoin unter hohem Druck gestanden. Im Tief war der Kurs der nach Marktwert größten Digitalanlage auf rund 60.700 Dollar gefallen. Ausschlaggebend waren erhebliche Abflüsse aus neuartigen Bitcoin-Fonds, die erst im Januar in den USA zugelassen worden waren. Zeitweise hatten Zuflüsse in diese Fonds den Bitcoin-Kurs stark nach oben getrieben, zuletzt war die Euphorie aber spürbar abgeebbt.

 

Das ist nun schon wieder vorbei. Die Serie der Gewinnmitnahmen scheint vorerst gerissen und der Risikohunger zurück. Zudem steht im April das nächste Halving an, das in der Vergangenheit schon häufig für steigende Kurse gesorgt hat. Dabei wird die Belohnung für die Verifizierung von Bitcoin-Transaktionen halbiert, sodass weniger neue Bitcoin in Umlauf kommen und das Angebot langsamer wächst.

 

Die Korrektur am Kryptomarkt scheint nun endgültig beendet. DER AKTIONÄR erwartet eine Fortsetzung der Rekordjagd beim Bitcoin. Die mittelfristigen Aussichten sind dank der hohen Nachfrage und dem nahendem Halving unverändert gut. Mutige Anleger bleiben dabei und setzen auf einen Angriff aus das bisherig Rekordhoch bei knapp 73.800 Punkten.

 

Wer breiter gestreut in die trendstärksten Coins und Token nach dem bewährten TSI-System investieren und dabei auch noch die Anmeldung bei einer Kryptobörse umgehen will, kann auch einen Blick auf den Krypto TSI Index von DER AKTIONÄR werfen.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(25.03.2024)

 

Apple will laut einem Bericht der South China Morning Post Baidu's Ernie AI-Bot auf seinem iPhone 16 für den chinesischen Markt installieren.

 

Quelle: stock3.com

Tomra Systems

(25.03.2024)

 

In erster Linie ist das norwegische Unternehmen Tomra Systems für seine innovativen Pfandrücknahme-Automaten bekannt. Doch knapp die Hälfte das Geschäfts steuern Sortierlösungen bei, mit denen beispielsweise Plastik-Müll oder Kleinfrüchte problemlos voneinander getrennt werden können. Dass das Unternehmen am Puls der Zeit agiert, zeigt eine Branchenneuheit.

 

So hat Tomra Systems zu Wochenbeginn die Einführung von drei revolutionären Anwendungen kommuniziert, die PET (Polyethylenterephthalat), PP (Polypropylen) und HDPE-Ströme (Hart-Polyethylen) danach trennen, ob sie mit Lebensmitteln in Kontakt standen oder eben nicht. Der Hintergrund für die sensorbasierte Trennmöglichkeit: Hygienebedenken und strengere Branchenvorschriften, die den Recycling-Prozess von Lebensmittelabfällen noch komplexer gestalten.

 

Möglich gemacht habe das die intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Unternehmens im Bereich Deep Learning, einer Untergruppe der Künstlichen Intelligenz (KI), so Tomra Systems weiter.

 

"Wir setzen die KI-Technologie bereits seit Jahrzehnten ein, um Sortierleistungen zu verbessern. Aber diese neue Anwendung ist eine weitere, bahnbrechende Branchenpremiere für Tomra, mit der wir unsere Position als Pionier in diesem Bereich stärken", meint Volker Rehrmann, Leiter der Division Tomra Recycling zur neuen Innovation.

KI treibe damit die Kreislaufwirtschaft zu einem Zeitpunkt voran, an dem sie am dringendsten benötigt werde, so Rehrmann weiter und ergänzt: "Regulatorische Vorschriften werden strenger und die Kundennachfrage nach technologisch fortschrittlichen Lösungen steigt. Wir bei Tomra sind stolz darauf, den Fortschritt in der Sortierung voranzutreiben.“

 

Tomra Systems demonstriert einmal mehr seine enorme Innovationskraft im Bereich der sensorbasierten Sortierlösungen. Zuletzt verliehen allerdings neue vorgesehene EU-Recycling-Vorschriften frischen Rückenwind, die alle EU-Mitgliedsstaaten dazu anregen sollte, ein Pfandrücknahmesystem (wie in Deutschland bereits etabliert) einzuführen. Auch charttechnisch gibt es derzeit nichts beim Recycling-Wert auszusetzen. Kein Stück aus der Hand geben!

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(25.03.2024)

 

Die Allianz-Aktie setzt zum Wochenstart ihre Auszeit fort. Die hohen Investitionen des Versicherungskonzerns dürften sich aber schon bald bemerkbar machen. In den nächsten zwei Jahren werden die Erfolge der Wachstumsstrategie der vergangenen Jahre vor allem in einem Bereich so richtig zum Vorschein kommen.

 

Die Allianz-Aktie profitiert heute von einem Analysten-Update der Privatbank Berenberg. Analyst Michael Huttner hat die Einstufung für den Versichererer auf „Buy" mit einem Kursziel von 309 Euro belassen. Der Experte sieht zahlreiche Gründe für einen Kauf der Aktie. Einer aber steche besonders hervor: die Skaleneffekte.

 

Der Versicherer investiere seit 1986 kontinuierlich in den Ausbau von Marktanteilen, hauptsächlich im Nichtlebensversicherungsgeschäft. Der Erfolg dieser Marktanteilsstrategie, die zu Größen- und Marktanteilsvorteilen führe, dürfte in den nächsten zwei Jahren noch deutlicher zum Vorschein kommen.

 

Spannend wird es derweil auch aus charttechnischer Sicht. Die Aktie kämpft weiter um das März-Hoch aus dem Jahr 2020 von 273 Euro. Zum Wochenstart liegt sie im Handelsverlauf mal über, mal unter dieser Marke. Das September-Tief von 2001 von 239,33 Euro bleibt derweil meilenweit. Fallen die 273 Euro nachhaltig, könnte es dynamisch weiter in Richtung 300 Euro gehen. Dort liegt nicht nur psychologisch, sondern auch charttechnisch die nächste große Hürde. Bis zum Allzeithoch von 433,50 Euro bleibt es aber selbst dann noch ein weiter Weg.

 

Die Allianz ist bei Analysten zu Recht beliebt. An der Aktie ist fundamental wie charttechnisch wenig auszusetzen. Die Chancen stehen gut, dass sie nach einer kleinen Auszeit ihren Höhenflug fortsetzt. Investierte Anleger haben daher weiter keinen Grund, sich von der Aktie zu trennen und genießen stattdessen weiter das starke Momentum.

 

Quelle: Der Aktionär

Abbvie

(25.03.2024)

 

AbbVie kauft Landos Biopharma für $20,42 je Aktie.                                                                                  

Quelle: stock3.com

Coinbase

(25.03.2024)

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause am Freitag nimmt die Aktie des Kryptobörsenbetreibers Coinbase zum Start in die neue Woche wieder Kurs auf ihr Mehrjahreshoch. Dass ARK Invest zuletzt weitere Anteile verkauft hat, kann die Stimmung nicht nachhaltig trüben. Stattdessen liefern Kursgewinne am Kryptomarkt und ein positiver Analystenkommentar Schwung.

 

Die Coinbase-Aktie steigt am Montag im vorbörslichen US-Handel um rund drei Prozent auf 263,00 Dollar. Damit nimmt sie nun erneut das 27-Monats-Hoch vom vergangenen Donnerstag bei 276,38 Dollar ins Visier. Gelingt es der Aktie, diesen Vorsprung zum Start in den regulären Handel aufrechtzuerhalten, wären die Verluste vom letzten Freitag bereits wieder aufgeholt.

 

Sinkende Kurse am Kryptomarkt sowie die Erkenntnis, dass Cathie Woods Investmentgesellschaft ARK Invest den jüngsten Kursanstieg genutzt hat, um 199.526 Anteile im Wert von rund 52 Millionen Dollar aus diversen ETFs zu verkaufen, hatte am Freitag einen rund 2,5-prozentigen Rücksetzer vom jüngsten Mehrjahreshoch ausgelöst.

 

Am Montag werden bei Bitcoin und Co aber schon wieder Kursgewinne geschrieben, was auch der Coinbase-Aktie in die Karten spielt. Zudem wirkt ein positiver Kommentar der Analysten von JMP Securities vom Freitag nach. Analyst Devin Ryan wies darauf hin, dass das Handelsgeschäft erhebliche Wachstumsperspektiven bietet, insbesondere wenn der Markt reifer wird und die steigenden Preise sich im Allgemeinen positiv auf das Aktivitätsniveau auswirken.

 

Wachstumspotenzial sieht er aber auch über das das klassische Börsengeschäft hinaus. „Coinbase ist mehr als nur eine Börse, und die Dynamik in den Nebengeschäften nimmt weiter zu“, so Ryan. In der Folge hat er sein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 300 Dollar bestätigt.

 

Seit der Erstempfehlung in Ausgabe 44/23 vor rund fünf Monaten hat sich die Coinbase-Aktie bereits mehr als verdreifacht. Dank dem aktuellen Bullenmarkt bei Bitcoin und Co sieht DER AKTIONÄR aber auch weiterhin noch jede Menge Luft nach oben. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen. Mutige Neueinsteiger stellen an schwächeren Tagen einen Fuß in die Tür.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(25.03.2024)

 

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat Anfang Februar erklärt, Morphosys für 68,00 Euro je Aktie übernehmen zu wollen. Nach den erforderlichen kartellrechtlichen Freigaben aus Europa gab es zuletzt auch grünes Licht aus den USA für den Deal. Die Aktie von Morphosys hat sich mittlerweile dem Übernahmepreis fast vollständig angenähert.

 

Morphosys gab am Freitag den Erhalt der kartellrechtlichen Freigabe in den USA im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Morphosys durch die Novartis bekannt. Gemäß des Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act von 1976 (der "HSR Act") ist die Wartefrist des HSR Act abgelaufen, so Morphosys in einer Mitteilung. Damit hat die geplante Übernahme von Morphosys durch Novartis alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten.

 

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hatte am 5. Februar ein Übernahmeangebot für Morphosys abgeben. Für 68,00 Euro je Aktie wollen die Schweizer das deutsche Biotech-Unternehmen akquirieren. Im Fokus steht das Mittel Pelabresib von Morphosys zur Behandlung von Myelofibrose. Mitte des Jahres sollen für den Blockbusterkandidaten die Zulassungsanträge eingereicht werden.

 

Nach Angaben von Morphosys läuft der Übernahmeprozess nach Plan. „Wir erwarten keine Probleme", sagte Morphosys-Chef Jean-Paul Kress im Rahmen einer Telefonkonferenz anlässlich der Bilanzvorlage für 2023. Es sei damit zu rechnen, dass der Schweizer Arzneimittelhersteller Novartis im April seine Angebotsunterlagen veröffentlichen werde, so der Vorstandsvorsitzende.

 

Die Angebotsunterlage des Übernahmeangebots wird von Novartis voraussichtlich im April 2024 in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes veröffentlicht, nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") die Veröffentlichung genehmigt hat. Sobald die Angebotsunterlage von Novartis veröffentlicht ist, beginnt die Annahmefrist für Morphosys-Aktionäre, ihre Aktien anzudienen. Das Übernahmeangebot erfordert neben anderen üblichen Vollzugsbedingungen eine Mindestannahmeschwelle von 65 Prozent des Aktienkapitals von Morphosys.

 

Morphosys und Novartis gehen weiterhin davon aus, dass die Übernahme in der ersten Hälfte des Jahres 2024 abgeschlossen wird.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(25.03.2024)

 

Apple-CEO Tim Cook: Apple will Vision Pro noch dieses Jahr in China einführen.                                  

 

Quelle: stock3.com

BMW

(25.03.2024)

 

BMW will im laufenden Jahr mehr Geld als je zuvor in Forschung und Entwicklung sowie in neue Modelle stecken. Die Investitionsquote soll auf über sechs Prozent steigen, die F&E-Quote auf über fünf Prozent, wie Finanzchef Walter Mertl sagte. Die Analysten goutieren die Strategie und statten das Papier mit neuen Kaufempfehlungen aus.

 

Die hohen Investitionen seien notwendig, um "die Zukunft der Mobilität zu gestalten", sagte BMW-Finanzvorstand Walter Mertl.

 

BMW steht im Jahr 2024 vor einem Spagat. Der Konzern muss einerseits viel Geld in neue Elektromodelle wie die Neue Klasse stecken, auf der anderen Seite will BMW auch seine Profitabilität sichern. BMW will die EBIT-Marge im Autogeschäft zwischen acht und zehn Prozent halten.

 

UBS-Analyst Patrick Hummel wertete die Ziele des Konzerns vor allem beim freien Mittelzufluss der Autosparte (Free Cashflow) als etwas enttäuschend. Diese begrenzten auch die Chancen für beschleunigte Aktienrückkäufen. Nach 6,9 Milliarden Euro Mittelzufluss im vergangenen Jahr peilt BMW dieses Jahr einen Wert von mehr als 6 Milliarden an. Insgesamt sei der Ausblick durchwachsen ausgefallen, so Hummel.

 

Der Fokus bei BMW liegt im Roll-out der Neuen Klasse. Mit den futuristischen Stromern, den Software-Baukästen für Antrieb, Fahrwerk, Bordnetz und Fahrassistenzsystemen, spart die neue Fahrzeuggeneration Kabelstränge, Gewicht und Geld. Mit der Neuen Klasse will BMW dann Margen auf dem Niveau der Verbrennermodelle erzielen.

 

BMW hat 2023 rund 15 Prozent seiner Autos mit E-Antrieb verkauft. 2026 sollen es 33 Prozent sein.

Warburg Research sieht die BMW-Strategie positiv. Analyst Marc-Rene Tonn stufte die Aktie von 99 Euro auf 102,50 Euro nach oben. Etwas optimistischer sieht die HSBC das Papier von BMW. Das Kursziel schraubten die Experten von 110 auf 112 Euro nach oben.

 

JPMorgan-Analyst Jose Asumendi räumt der BMW-Aktie sogar Potenzial bis 115 Euro. Die Aktie steht auf der "Analyst Focus List" der US-Bank.

 

BMW hat zuletzt die Absätze im E-Mobility-Segment jedes Jahr verdoppelt. Da die Stromer-Sparte weitaus weniger Marge einfährt im Vergleich zu den Verbrennermodellen, ist auch der Margen-Ausblick etwas vorsichtiger. Mit dem Roll-out der Neuen Klasse wird sich das allerdings ändern. Anleger bleiben investiert. Die Strategie stimmt, die Aktie trifft allerdings im Bereich zwischen 109,76 Euro und 112,52 Euro auf mehrere starke Widerstände.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(25.03.2024)

 

Der dänische Biopharma-Riese Novo Nordisk baut seine Pipeline mit einer spannenden Übernahme weiter aus. Europas wertvollstes börsennotiertes Unternehmen ist dabei ausgerechnet in Deutschland fündig geworden und greift nach Cardior Pharmaceuticals mit Hauptsitz in Hannover für bis zu gut einer Milliarde Euro.

 

Die Übernahmevereinbarung zwischen Novo Nordisk und Cardior Pharmaceuticals umfasst laut einer Pressemitteilung eine "signifikante Vorauszahlung" sowie bereits definierte Meilensteinzahlung, wenn bestimmte Entwicklungsziele und kommerzielle Meilensteine erreicht werden. In der Spitze könnte sich der Deal auf bis zu 1,025 Milliarden Euro belaufen.

 

Wie der Unternehmensname der Hannoveraner schon suggeriert, fokussiert sich Cardior Pharmaceuticals auf die Entwicklung von Medikamenten respektive Therapien zur Vorbeugung, Heilung und Umkehrung von Herzkrankheiten. Technologisch setzt das Akquisitionsobjekt auf einen differenzierten therapeutischen Ansatz mit nicht-kodierender RNA (ncRNA).

 

Bei der Leitsubstanz der Niedersachsen handelt es sich um CDR132L, einem potenziellen Medikament zur Behandlung von Herzinsuffizienz. Derzeit befindet sich die Substanz in der Phase 2 der klinischen Entwicklung. CDR132L demonstrierte bereits in einer Placebo-kontrollierten Phase-1b-Studie die Verbesserung der Herzfunktion bei Betroffenen mit Herzinsuffizienz und zeigte ein gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil.

 

Novo Nordisk bleibt seiner Linie treu und investiert dosiert in M&A. Mit der nicht börsennotierten Cardior Pharmaceuticals GmbH haben die Dänen den nächsten Deal eingefädelt. Die Aktie befindet sich inzwischen knapp sieben Jahre ununterbrochen auf der Empfehlungsliste des AKTIONÄR. Leser konnten inklusive Dividenden rund 700 Prozent einstreichen. Und die Chancen stehen gut, dass die Performance im Laufe des Jahres weiter ausgebaut werden kann.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(25.03.2024)

 

Die Aktie der Deutschen Bank legt heute im Vormittagshandel weiter zu und kann sich damit etwas von der runden 14-Euro-Marke absetzen. Rückendwind kommt dabei auch vom Gesamtmarkt, ein Ende der Rally ist nicht absehbar.

 

Ende vergangener Woche war es endlich geschafft: Der Kurs der Deutsche-Bank-Aktie schloss bei 14,18 Euro und damit deutlich über der Marke von 14,00 Euro. Das ist auch deswegen interessant, da man nun weiter zurückgehen muss, um die nächsten Hürden für die Aktie zu finden.

 

Tatsächlich liegen mehrere horizontale Widerstände im Jahr 2017 beziehungsweise im Folgejahr 2018. Aktuell steht der Notierung nach oben nur das Jahreshoch von 2022 bei 14,39 Euro auf Schlusskursbasis im Weg.

 

In den vergangenen Tagen konnte die Aktie im Windschatten des Gesamtmarktes zulegen. Denn der DAX erreichte in kurzer Zeit immer neue Hochs. Das sorgte auch bei den Deutsche-Bank-Papieren zu Rückenwind.

 

Die Aussichten für die kommenden Monate bei der Aktie sind positiv, denn die Ausschüttungen sollen erhöht werden. Aktionäre können nicht nur eine höhere Dividende abstauben: Diese soll nach 0,30 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2022 nun um 50 Prozent auf 0,45 Euro steigen. Zustimmen muss hier noch die Hauptversammlung.

 

Seit einigen Quartalen beteiligt der Vorstand des Finanzinstitutes die Anleger auch über Aktienrückkäufe am Unternehmenserfolg. Seit Anfang des Monats läuft derzeit ein Programm in Höhe von bis zu 675 Millionen Euro. Nach letztem Stand wurden bisher rund 117 Millionen Euro eingesetzt und neun Millionen eigene Aktien vom Markt genommen.

 

Da derzeit die Börsen in Feierlaune sind, sollte auch bald das IPO-Geschäft wieder Fahrt aufnehmen. Zusammen mit dem Handelsgeschäft bei Anleihen und Währungen sollte das für steigende Erträge im Investmentbanking führen. Die Prognosen der Analysten für dieses Segment könnten sich derzeit als zu konservativ herausstellen.

 

Das Momentum bei der Aktie ist ungebrochen, höhere Kurse nur eine Frage der Zeit. Daher ist das Papier auch für Anleger, die bisher noch nicht dabei sind, einen Blick wert. Der Stopp sollte bei 10,00 Euro platziert werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(25.03.2024)

 

Novo Nordisk will Cardior Pharma für bis zu €1,03 Mrd kaufen.                                                           

 

Quelle: stock3.com

Apple / Alphabet

(25.03.2024)

 

Die Europäische Kommission eröffnet ein Verfahren gegen Apple, die Google-Mutter Alphabet und Facebooks Mutterkonzern Meta. Es soll geprüft werden, ob die Konzerne gegen neue EU-Regeln verstoßen haben, wie die Kommission mitteilt.

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(25.03.2024)

 

Nur noch wenige Tage, dann ist das erste Quartal 2024 vorbei. Und die Anleger haben überhaupt keinen Grund, sich zu beschweren. Die Amazon-Aktie liegt exakt 17,7 Prozent seit Jahresbeginn vorne, was merklich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt. Die Analysten sehen für Amazon immer noch reichlich Luft.

 

Die Performance im ersten Quartal lieg exakt zehn Prozentpunkte über dem Schnitt seit 2014. Es ist die zweitstärkste Wertentwicklung seit 2019.

 

Damit setzt sich die starke Serie bei Amazon fort: Von den vergangenen fünf Quartalen war nur eines negativ: Im dritten Quartal büßte die Aktie 2,5 Prozent ein.

 

Am Freitag ging Amazon mit einem Plus von 0,4 Prozent aus dem Handel. Zwischenzeitlich erreichte der Titel bereits ein neues 52-Wochen-Hoch. Gelingt ein nachhaltiges Break, wäre der Weg frei bis zum Rekordhoch bei 188,65 Dollar.

 

Die Analysten sehen die Investmentstory bei Amazon noch längst nicht ausgereizt. 66 der 68 von Bloomberg befragten Experten empfehlen Amazon aktuell zum Kauf – das durchschnittliche Kursziel beläuft sich auf 207,48 Dollar. Das entspricht einem Potenzial von 16 Prozent.

 

DER AKTIONÄR hat Amazon seit Januar 2023 auf der Tippliste – Performance seitdem: 82 Prozent. Das Ende der Fahnenstange sollte das noch nicht gewesen sein.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(25.03.2024)

 

PARIS (Dow Jones) - Airbus will das deutsche Unternehmen Infodas übernehmen, um sein Cybersicherheitsportfolio zu stärken, nachdem kürzlich ein Deal zum Kauf der Cybersicherheits- und Big-Data-Sparte von Atos gescheitert war. Die Übernahme, zu der finanzielle Details nicht bekannt gegeben wurden, solle vor Ende 2024 abgeschlossen werden, teilte der europäische Flugzeughersteller mit.

 

Infodas beschäftigt rund 250 Mitarbeiter, bietet Cybersicherheits- und IT-Lösungen für den öffentlichen Sektor, auch für Landesverteidigung und zum Schutz kritischer Infrastrukturen, erklärte Airbus. Der Jahresumsatz betrage rund 50 Millionen Euro.

 

"Angesichts exponentieller Cyber-Bedrohungen sowie der zunehmenden Digitalisierung und Konnektivität seiner Produkte und Systeme ist Cybersicherheit ein zentraler Bestandteil der Entwicklung von Airbus."

 

Vergangene Woche hatte Airbus die Gespräche mit dem französischen IT-Unternehmen Atos über den Erwerb seiner Big-Data- und Sicherheitssparte für bis zu 1,8 Milliarden Euro beendet.

Quelle: stock3.com

SAP

(25.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - SAP-CFO Dominik Asam will mehr US-Investoren ins Boot holen und auch bei wichtigen Kennzahlen zur US-Konkurrenz aufschließen.

 

"Es ist kein Geheimnis, dass sich die tiefsten Taschen für Investitionen in den Software-Bereich in den USA befinden", sagt Asam im Interview der Börsen-Zeitung. Er verbringe "überproportional viel Zeit mit amerikanischen Investoren", so der vor einem Jahr in Walldorf angetretene Manager.

 

Im Vergleich zu Rivalen wie Oracle oder Salesforce müsse SAP sich im Cloudgeschäft insbesondere an Wachstum und Cashflow messen lassen. Als Maß der Dinge gelte in der Tech-Branche die "Rule of 40", die sich aus prozentualem Umsatzwachstum und Free-Cashflow-Marge zusammensetzt. Während US-Rivalen die 40 im Schnitt erreichen, ist SAP in den mittleren Zwanzigern unterwegs. "Wie wir uns zeitnah von 25 in Richtung 40 bewegen können, ist ein Thema, über das wir regelmäßig mit Investoren und dem Aufsichtsrat sprechen", sagt Asam. Optimistisch stimmen ihn die Wachstumsraten in der Cloud.

 

Der Abstand zur US-Konkurrenz soll zügig schmelzen: 2025 peilt SAP einen Free Cashflow von 8 Milliarden Euro an sowie einen Umsatz von mehr als 37,5 Milliarden Euro. Asam zufolge entspricht das einem Umsatzwachstum von 12 Prozent und einer Free-Cashflow-Marge von 21 Prozent. - "mit Blick auf die 'Rule of 40' wären wir also zumindest mal bei 33".

 

Zunächst aber belasten Kosten für das Transformationsprogramm den Free Cashflow. Durch das Programm soll Kostenwachstum in Relation zum Umsatzwachstum "voraussichtlich etwas unter 80 Prozent liegen und 2025 nochmals niedriger", sagt Asam. KI-Anwendungen sollen sowohl die Effizienz steigern als auch die Glaubwürdigkeit unterstreichen. "Wenn wir glaubwürdig sein wollen bei unseren Kunden, müssen wir natürlich nachweisen, wie wir die Produktivität im eigenen Haus mit KI verbessern", sagt Asam.

Quelle: stock3.com

 

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Bitcoin

(22.03.2024)

 

Am Kryptomarkt dominieren vor dem Wochenende erneut die roten Vorzeichen. Auch der Bitcoin muss in diesem Umfeld wieder einen Teil der Gewinne vom Vortag abgeben. Auf 24-Stunden-Sicht verliert er am Freitagnachmittag rund sechs Prozent und fällt damit unter die Marke von 63.000 Dollar zurück. Auch die Performance auf Wochensicht ist damit klar negativ.

 

Nachdem der Bitcoin Ende der Vorwoche ein neues Rekordhoch markiert hatte, ist der Kurs wieder spürbar zurückgekommen. Im Tief fiel er zu Wochenmitte bis auf 60.808 Dollar zurück. Nach der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed, die den Leitzins unverändert ließ und ihre Bereitschaft für drei Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf bekräftigt hatte, startete jedoch ein Erholungsverssuch, der den Kurs am Donnerstag wieder bis an die 68.000er-Marke steigen ließ.

 

Am Freitag verlässt die Bullen aber erneut die Kraft. Bis zum Nachmittag ist der Kurs wieder in den Bereich von 63.000 Dollar zurückgekommen. Auf 7-Tage-Sicht steht aktuell ein Minus von fast acht Prozent unter dem Strich. Der Abstand auf das Allzeithoch beträgt derzeit rund 15 Prozent.

 

Nach Einschätzung von DER AKTIONÄR ist das aber weder Grund zur Sorge noch das Ende des aktuellen Bullenmarkts. Mit dem Halving in weniger als einem Monat steht bereits der nächste potenzielle Kurskatalysator vor der Tür. Zudem verweisen Branchenbeobachter darauf, dass der Bitcoin auch vor früheren Halvings teils deutlich korrigiert hatte.

 

„In jedem Zyklen war der Effekt des Halvings auf den Bitcoin-Kurs ähnlich und wies ein bestimmtes Muster auf: Eine beträchtliche Rally im Vorfeld des Halvings, gefolgt von einer kurzen Korrektur und einer Konsolidierungsphase vor der großen Hausse und dem Blow-off-Top“, sagte etwa Danny Chong von der Kryptofirma Tranchess dem Branchenportal cointelegraph.com in dieser Woche. Der Höhepunkt wurde nach seiner stark vereinfachten Analyse jeweils etwa 18 Monate nach dem Halving erreicht.

 

Auch eine Auswertung des AKTIONÄR in der aktuellen Ausgabe (13/2024) hat ergeben, dass der Bitcoin auf dem Weg zu früheren Höchstständen teils noch deutlich stärker geschwankt hat als während der aktuellen Rekordfahrt.

 

Bitcoin-Fans sollten nun Ruhe bewahren, denn an den starken mittel- und langfristigen Aussichten hat sich nichts geändert. DER AKTIONÄR sieht den Bitcoin nach wie vor auf Kurs in Richtung 100.000-Dollar-Marke.

Rücksetzer wie der aktuelle bieten Mutigen vor diesem Hintergrund eine Chance zum (Nach-) Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Broadcom

(22.03.2024)

 

Seit Mittwoch geht es für die Aktie von Broadcom wieder rasant nach oben. Am Donnerstag wurden sogar kurzfristig die Kursverluste nach den Quartalszahlen vollständig wiedergutgemacht. Grund für die Rally ist eine Investorenkonferenz, welche die Analysten-Community erneut zu einem Lobgesang auf die KI-Chancen von Broadcom anstimmen ließ.

 

Die Schwäche nach den Zahlen währte nicht lange. Seit Mittwoch hat die Aktie von Broadcom rund zehn Prozent zugelegt. Für Rückenwind sorgte eine Investorenkonferenz, auf welcher der Netzwerkspezialist die Chancen seines sehr breiten Portfolios für das KI-Datacenter noch einmal in den Fokus rückte.

 

Der Chef der Halbleitersparte, Charlie Kawwas, betonte den Bedarf einer Netzwerk-Plattform, um die steigende Nachfrage nach generativen KI-Clustern zu bewältigen. „Mit der KI hat sich alles verändert, denn jetzt gibt es diese gigantischen KI-Workloads, die nicht auf einem einzigen Prozessor laufen können“, so Kawwas. Egal welcher KI-Chip, es brauchte tausende davon – und ohne ein mitskalierendes Netzwerk könnten sie nicht die riesigen Workloads abarbeiten.

 

Broadcom hat daher eine Reihe Produkte vorgestellt, die auf eine derart große KI-Infrastruktur ausgerichtet sind, darunter Produkte wie der Bailly CPO Ethernet Switch oder das Jericho3-AI Fabric. „Die Innovationen, die wir eingeführt haben, bauen unsere Führungsposition bei kundenspezifischen KI-Beschleunigern sowie bei Ethernet-, PCI-Express- und optischen Interconnect-Portfolios aus“, so der Chef der Halbleitersparte von Broadcom.

 

Das Highlight war jedoch, dass Broadcom einen dritten Kunden für seine eigens entwickelten KI-Beschleuniger namens XPU vermelden konnte. Ein Name wurde nicht genannt, doch es handele sich um einen Cloud-Player, der auch eigene KI-Entwicklungen für den Endverbraucher anbietet. Die Analysten von BofA vermuten, dass es sich hierbei um die TikTok-Mutter Bytedance handeln könnte und sich das Volumen der XPU-Deals im Laufe des Jahres vergrößern dürfte.

 

Die Jahresziele für die KI-Umsätze, die bei 35 Prozent der Erlöse des Halbleitersegments und damit etwa bei zehn Milliarden Dollar liegen sollen, wurden allerdings nur bestätigt.

 

Die Analysten von TD Cowen stuften aber aufgrund der besseren Auftragsdynamik bei den XPU-Beschleunigern die Aktie von „Market Perform“ auf „Outperform“ hoch. JPMorgan schrieb, dass Broadcom eine überzeugende und nachhaltige Wachstumsstrategie für sein KI-Networking- und ASIC-Geschäft präsentiert habe. Die Experten von Benchmark schrieben, Broadcom sei für „die Anleger ein Grundbaustein, um sich an der Einführung von KI zu beteiligen“

 

Bereits nach den Quartalszahlen schrieb DER AKTIONÄR, dass sich der Markt nicht lange an der Schwäche in den Endmärkten Telekom und Industrie aufhängen sollte, sondern sich bald wieder auf die KI-Fantasie konzentrieren dürfte. Zwei Wochen später surft Broadcom schon wieder oben auf der KI-Welle. Anleger lassen die Gewinne laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(22.03.2024)

 

Beim Versuch, KI-Anwendungen auf künftige iPhone-Generationen zu bringen, sucht Apple offenbar nicht nur in den USA nach potenziellen Partnern. Laut einem Medienbericht soll der US-Konzern auch mit dem chinesischen Internet-Riesen Baidu Gespräche über eine potenzielle Nutzung von dessen KI-Technologie führen.

 

Dass Apple eine Zusammenarbeit mit externen Partnern erwägt, um seine eigenen KI-Ambitionen voranzutreiben, ist seit einigen Tagen bekannt. So hat Apple laut Insiderberichten Gespräche mit Unternehmen wie Google und OpenAI geführt, um deren Technologie in künftigen Produktgenerationen nutzen zu können.

 

In China ist Apple nun offenbar ebenfalls auf der Suche nach einem lokalen Anbieter von generativen KI-Modellen. Aus gutem Grund, denn China verlangt, dass solche Modelle von der chinesischen Cyberspace-Regulierungsbehörde geprüft werden, bevor sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das hat zur Folge, dass beispielsweise ChatGPT von OpenAI und Gemini von Google bislang nicht in China verfügbar sind.

 

Um dennoch auch in China eines Tages KI-Funktionen auf künftigen Produkten anbieten zu können, sei Apple auf der Suche nach lokalen Anbietern von KI-Modellen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ) am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Konkret ist die Rede von Gesprächen mit dem chinesischen Internet-Konzern Baidu.

 

Die Gespräche zwischen Apple und Baidu seien noch im Sondierungsstadium, so die Quellen. Es sei außerdem nicht bekannt, ob Apple auch mit anderen chinesischen Unternehmen für generative KI spricht.

 

In den USA und Europa auf Gemini von Google als KI-Programm zurückzugreifen, in China wegen der regulatorischen Vorgaben aber die Baidu-KI namens Ernie zu nutzen, ist allerdings keine ganz neue Idee.

 

Denselben Plan verfolgt laut dem WSJ-Bericht auch Rivale Samsung bei den neuen Galaxy-Smartphones.

Dass Apple-Chef Tim Cook just in diesen Tagen nach China gereist ist – offiziell, um einen neuen Apple Store zu eröffnen – verleiht der Meldung über Gespräche mit Baidu zusätzliches Gewicht. Von einem Treffen mit Baidu-Vertretern ist bislang allerdings nichts bekannt.

 

Auch wenn Apple bei der schnellen Umsetzung seiner KI-Strategie offenkundig auf externe Partner angewiesen ist, belegen die Medienberichte, dass der Tech-Riese in diesem Bereich nun ordentlich aufs Gas drückt. Der Aktie liefert das am Freitag aber nur moderate Impulse, nachdem sie am Vortag wegen einer Klage des US-Justizministeriums um mehr als vier Prozent eingeknickt ist. Die Aktie wurde aber bereits in der Vorwoche ausgestoppt uns steht seither auf der Beobachtungsliste.

 

Die in New York gelisteten ADRs von Baidu können im vorbörslichen US-Handel am Freitag dagegen rund 4,5 Prozent zulegen. Investierte Anleger bleiben dabei.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(22.03.2024)

 

Im bisherigen Wochenverlauf konnten die Anteilscheine der DHL Group trotz der anhaltend freundlichen Stimmung am Markt kaum Boden gut machen. Doch dies änderte sich heute: Denn vor allem dank einer Meldung des US-Konkurrenten Fedex legen die Papiere des Bonner Logistikriesen deutlich zu. So verteuern sich die DAX-Titel aktuell um knapp drei Prozent.

 

Fedex hatte einen für einige Marktteilnehmer optimistischen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gegeben. Zudem konnte das operative Ergebnis stärker als erwartet gesteigert werden. Darüber hinaus wurde ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von fünf Milliarden Dollar angekündigt. Im Zuge dessen legten die Papiere des US-Unternehmens im nachbörslichen Handel um satte 13 Prozent zu.

 

Indes dürfte die Nachfrage nach Paketen in den Ostertagen nach Einschätzung der DHL deutlich anziehen. Man erwarte am Dienstag nach Ostern rund neun Millionen Pakete, teilte Deutschlands größter Paketdienstleister DHL am Freitag in Bonn mit. Das wären 0,6 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Normalerweise stellt der Logistiker eigenen Angaben zufolge nur etwa 6,3 Millionen Pakete pro Tag zu, nun könnten es fast 50 Prozent mehr sein. In den Paketen, die in den Tagen vor dem Osterfest bestellt wurden, sind häufig Gartenbedarf und kleine Dekorationsartikel. "Der E-Commerce boomt weiterhin und in der Osterzeit bestellen besonders viele Menschen online", betonte DHL-Manager Marc Hitschfeld. Mit Blick auf die absehbaren Paketmengen fügte er hinzu, dass der DAX-Konzern dafür personell gut aufgestellt ist.

 

DER AKTIONÄR geht indes aus, dass sich das Marktumfeld für die DHL Group weiter aufhellen dürfte und die Gewinne wieder steigen werden. Vor diesem Hintergrund erscheint das aktuelle Bewertungsniveau durchaus attraktiv. Wer die Dividendenperle im Depot hat, beachtet weiterhin den Stoppkurs bei 34,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(22.03.2024)

 

Apple hat laut einem Bericht des Wall Street Journals mit Baidu über den Einsatz von AI-Technologie in Geräten für den chinesischen Markt geredet.

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(22.03.2024)

 

Das Ziel von Amazons Streaming-Aktivitäten ist, dass die Kunden etwas bestellen. Serien und Filme sind zwar oft teuer, ob sie den gewünschten Effekt haben, ist aber fraglich. Anders könnte es bei diesem Format aussehen. Laut den Beteiligten handelt es sich um nichts Geringeres als die „größte Gameshow der Geschichte“.

 

Amazon hat Jimmy Donaldson unter Vertrag genommen, auf Social Media bekannt als MrBeast. Auf seinen fünf Kanälen folgen dem 25-Jährigen 390 Millionen Menschen. Sein Channel MrBeast hat 246 Millionen Abonnenten – keine Einzelperson hat mehr Follower.

 

Die Fans lieben MrBeast wegen seiner aufwendigen Produktionen. Videos wie „Ich überlebte 7 Tage in einer verlassenen Stadt“, „Die gefährlichste Falle der Welt!“ oder „I Built The World's Largest Lego Tower“ wurden teilweise viele Hundert Millionen Mal angeklickt.

 

Die neue Show bei Amazon Prime soll „Beast Games“ heißen und in 240 Ländern ausgestrahlt werden. Preisgeld: fünf Millionen Dollar. Das ist die höchste jemals in einer Spielshow ausbezahlte Summe. Die Kosten für die Sendung sollen sich auf rund 100 Millionen Dollar belaufen. Donalds verspricht: „Die Show wird wie unsere Youtube-Videos sein, nur 20-mal besser.“

 

Das könnte Prime nicht nur merklich mehr Abos bescheren, sondern auch das Onlinegeschäft ankurbeln. Denn seit diesem Jahr strahlt Amazon Prime während seiner Sendungen Werbung aus. Will man die Spots nicht sehen, muss man im Monat drei Dollar/Euro bezahlen.

 

Sollte es bei der Sendung cleveres Produkt Placement geben und sollten die Nutzer die Waren bequem bestellen können, wäre dies natürlich ein ausgesprochen kluger Schachzug von Amazon.

 

Amazon hat derzeit knapp 270 Millionen Prime-Mitglieder. Laut Bloomberg sollen es Ende des Jahrzehnts mehr als 400 Millionen sein.

 

Prime-Kunden sind nicht nur treu, sondern sie bestellen bei Amazon etwa zweieinhalbmal so viel wie gewöhnliche Kunden.

 

100 Millionen Dollar für die Sendung klingen nicht wenig, könnten dem Konzern aber deutlich mehr bringen als so mancher Film oder so manche Serie. DER AKTIONÄR bleibt für seine laufende Empfehlung (+82 Prozent seit Januar 2023) bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

DWS Group

(22.03.2024)

 

Die DWS-Aktie ist mit Blick auf die Performance ein echter Hingucker. Rund 25 Prozent Wertzuwachs stehen auf 6-Monats-Sicht zu Buche, davon wurden in der vergangenen Woche 5,2 Prozentpunkte eingefahren. Die Aussicht auf eine Hammer-Dividende hat die Papiere auf das höchste Niveau seit fast drei Jahren katapultiert.

 

Konkret haben die Papiere von Deutschlands größtem Vermögensverwalter am Donnerstag mit 40,48 Euro den höchsten Stand seit August 2021 markiert. Damit gelang der Ausbruch über den Widerstand bei 39,25 Euro (DER AKTIONÄR berichtete). Auch das Allzeithoch, das bei 41,88 Euro am 25. August 2021 erreicht wurde, ist nun in greifbarer Nähe.

 

Grund für diese starke jüngste Kursperformance ist die Aussicht auf eine überragende Dividendenrendite. Mit 15,8 Prozent wird die Deutsche-Bank-Tochter in diesem Jahr den höchsten Wert unter den kleineren Titeln der DAX-Familie aufweisen. Neben der regulären Ausschüttung von 2,10 Euro wird es noch eine Sonderdividende von 4,00 Euro. Analysten erwarten überdies, dass die reguläre Ausschüttung in den kommenden Jahren weiter steigt. 2027 könnten die Anleger dann in den Genuss von 3 Euro je Aktie kommen.

 

Hintergrund: Die DWS liegt als Deutschlands größter Fonds-Player mit einem verwalteten Vermögen per Ende 2023 von 896 Milliarden Euro gut im Rennen. Zieht man die passiven Investments ab, sind es per 31. Dezember 2023 immer noch rund 645 Milliarden. Die Nummer 2, Allianz Global Investor (ohne US-Tochter Pimco), bringt es hingegen lediglich auf 533 Milliarden Euro.

 

Das sieht in Summe gut aus: Das Geschäft der DWS läuft, die 2023er-Dividende ist gigantisch und charttechnisch ist der Ausbruch geglückt. Sollte der Gesamtmarkt weiter nach oben laufen, sind neue Allzeithochs drin. Kursziel des AKTIONÄR: 50,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(22.03.2024)

 

Die Nachricht vom Donnerstag, dass BMW Rekordinvestitionen tätigt, ist bei den Anlegern wegen des damit verbundenen Gewinnrückgangs nicht gut angekommen. Bereits im gestrigen Handel ging es für die BMW-Aktie deutlich nach unten und auch heute setzt sich der Abverkauf fort. Doch eine starke Unterstützungszone macht Hoffnung.

 

Mit einem Minus von 1,5 Prozent am Donnerstag ist die Aktie wieder unter das Dezember-Hoch bei 105,14 Euro gerutscht (DER AKTIONÄR berichtete). Dies dürfte viele Anleger zum Verkauf ermutigt haben, weshalb die BMW-Aktie auch heute um weitere 1,7 Prozent nachgibt.

 

Sollte die BMW-Aktie noch weiter fallen, hat sie jedoch mehrere Unterstützungen, die sie auffangen könnten. Dazu gehören der GD50 bei 101,94 Euro, der GD200 bei 100,40 Euro und der GD100 bei 99,52 Euro. Sollte jedoch selbst diese starke Unterstützungszone nicht halten, dürfte die Aktie bis auf das Februar-Tief bei 95,82 Euro fallen.

 

Auch wenn die BMW-Aktie in Turbulenzen geraten ist, sollte die Unterstützungszone aus gleitenden Durchschnitten den Kurs auffangen. Investierte Anleger bleiben an Bord und beachten den Stopp bei 82 Euro

 

Quelle: Der Aktionär

SAP

(22.03.2024)

 

An SAP führt kein Weg vorbei. Die Walldorfer Software-Schmiede profitiert vom starken Wachstum ihrer Cloudangebote und verdient dabei mehr als erwartet. In Analystenkreisen zählt die DAX-Aktie daher weiter zu den aussichtsreichsten Werten im Bereich der europäischen Softwareanbieter. Die Aktie bleibt auf Rekordfahrt.

 

DER AKTIONÄR hat bei SAP zuletzt bereits eingehend über Zahlen, Ausblick und Analystenstimmen berichtet. JPMorgan hat die Einschätzung für den Titel mit "Overweight" und das Kursziel bei 205 Euro in dieser Woche bestätigt.

 

Die jüngsten Berichte von US-Wettbewerbern ließen auf fortgesetzten gesamtwirtschaftlichen Druck und einen leichten Abwärtstrend bei den Ausgaben für Unternehmenssoftware schließen, so Analyst Toby Ogg. Klingt insgesamt nicht wirklich euphorisch.

 

Doch für SAP erwartet der Experte dagegen, dass das aktuelle Wachstum des Cloud-Auftragsbestands anhalte, da der S/4Hana-Migrationszyklus weiter das Wachstum antreibe. Ansonsten liege auch in den kommenden Quartalen der Fokus wohl auf den Margen, dem freien Barmittelzufluss sowie dem Nachfrageumfeld sowie zu Allem rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI).

 

Im freundlichen Marktumfeld hat die SAP-Aktie ihren Aufwärtstrend zuletzt fortgesetzt und – wie erwartet – gestern ein neues Rekordhoch bei 180,56 Euro markiert. DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung fest und hat sein Kursziel für die Aktie im Rahmen der aktuellen Titelstory zuletzt auf 215 Euro hochgesetzt. Zudem wurde der Stopp auf 145 Euro nachgezogen.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(22.03.2024)

 

Europas wertvollster börsennotierter Konzern steht vor allem wegen seiner Semaglutid-basierten Produkte Wegovy und Ozempic derzeit in den Schlagzeilen. Novo Nordisk hat allerdings weitere vielversprechende Wirkstoffe und Produkte in der Pipeline. Die Dänen können sich nun berechtigte Hoffnung auf eine mögliche Zulassung für ein neues Insulin-Präparat machen.

 

Denn der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme im Hinblick auf die Zulassung von Awiqli (Markenname für einmal wöchentlich verabreichtes Basalinsulin icodec) zur Behandlung von Erwachsenen mit Diabetes erteilt. Die Basis dafür bilden die Ergebnisse des klinischen Studienprogramms ONWARDS (Phase-3a-Studie).

 

"Wir glauben, dass Awiqli durch die Reduzierung der Anzahl der Basalinsulininjektionen von sieben auf eine pro Woche das Potenzial hat, die Behandlung von Menschen mit Diabetes erheblich zu verbessern", ist Novo-Nordisk-EVP Martin Holst Lange überzeugt. "Wir sind bestrebt, Innovationen in der Diabetesbehandlung voranzutreiben und Awiqli hat das Potenzial, das Insulin der Wahl für Menschen mit Typ-2-Diabetes zu werden, die eine Insulinbehandlung beginnen."

 

Noch bedarf es der Zustimmung der Europäischen Kommission, bevor Awiqli endgültig zugelassen ist. Allerdings folgt die Kommission in der Regel der Empfehlung des EMA-Beraterausschusses. Novo Nordisk rechnet mit der finalen Marktzulassung in etwa zwei Monaten.

 

Die höchstwahrscheinliche Zulassung von Awiqli in wenigen Wochen wurde vom Markt erwartet, eine größere Kursreaktion ist daher unwahrscheinlich. Dennoch: Am 29. März 2024 wird DER AKTIONÄR das Papier von Novo Nordisk seit sieben (!) Jahren ununterbrochen auf der Empfehlungsliste führen, das Kursplus inklusive Dividenden liegt bei rund 700 Prozent. Und die Chancen stehen gut, dass die Aktie im Laufe des Jahres die Performance noch weiter ausbauen kann. Der Pharma-Titel erhält weiter klar den Vorzug vor dem Papier des amerikanischen Wettbewerbers Eli Lilly.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(22.03.2024)

 

Die Deutsche Bank muss sich bei ihrer Tochter Postbank auf Gegenwind einstellen. Verdi ruft die Beschäftigten in allen Filialen zu bundesweiten Streiks auf. Sowohl beim Kündigungsschutz wie auch bei den Gehaltsforderungen liegen beide Parteien weit auseinander. Dürfte das heute auch die Aktie ausbremsen?

 

Postbank-Kunden dürften heute und morgen vor geschlossenen Filialen stehen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem zweitägigen Ausstand aufgerufen, der am heutigen Freitag beginnt. Die Arbeitgeberseite habe zwar Anfang der Woche in der dritten Verhandlungsrunde nachgebessert. Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck zufolge sei das Angebot aber bei allen wichtigen Punkten nicht genug für abschlussfähigen Kompromiss gewesen.

 

„Die Beschäftigten erwarten langfristige Arbeitsplatzgarantien und eine klare materielle Wertschätzung für ihre Arbeit und die besonderen Belastungen der letzten Monate“, sagte Duscheck. Verdi wolle daher die Arbeitskampfmaßnahmen schrittweise ausweiten und eine Urabstimmung vorzubereiten. Um das zu vermeiden, müsse die Arbeitgeberseite ihr Angebot bis zum nächsten Verhandlungstermin am 16. April deutlich nachbessern.

 

Für die rund 12.000 Mitarbeiter im Deutsche-Bank-Konzern mit einem Postbank-Tarifvertrag fordert Verdi 15,5 Prozent mehr Geld sowie eine Mindestanhebung um 600 Euro. Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) will 14,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten von Postbank, Postbank Filialvertrieb, PCC Services und BCB erstreiten.

 

Weil die Deutsche Bank bis Mitte 2026 bis zu 250 der 550 Postbank-Filialen schließen will, fordern die Gewerkschaften zudem eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028. Ende 2023 sicherte die Bank nur zu, bis Ende September des laufenden Jahres auf betriebsbedingte Kündigungen für Tarifmitarbeiter im Bereich ihrer Privatkundenbank in Deutschland zu verzichten. Das aktuelle Angebot soll eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2026 beinhalten sowie eine Erhöhung der Monatsgehälter um 6,4 Prozent bzw. mindestens 250 Euro zum 1. Juni 2024 sowie weitere 2,0 Prozent zum 1. Juli 2025 vorsehen.

 

Vorbörslich stören sich die Anleger kaum an den Postbank-Streiks. Sie kommen schließlich auch nicht überraschend. Die Aktie hat die Marke von 14 Euro weiter im Visier.

 

Auch DER AKTIONÄR bleibt optimistisch. Mutige Anleger greifen mit einem Stopp bei 10,00 Euro zu.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(22.03.2024)

 

Bei Munich Re steht ein prominenter Neuzugang ins Haus. Niemand geringerer als Ex-Bundesbankpräsident Jens Weidmann soll in den Aufsichtsrat des Rückversicherers einziehen. Auch Siemens-Chef Roland Busch wird Teil des Gremiums. An der Spitze setzt Munich Re dagegen auf Kontinuität – zumindest vorerst.

 

Am 25. April lädt der Rückversicherer Munich Re zur Hauptversammlung. Einer der Tagesordnungspunkte: Neuwahl des Aufsichtsrats. Aus der nun veröffentlichten Tagesordnung geht hervor, dass diesmal zwei prominente Neuzugänge in das Kontrollgremium des Rückversicherers gewählt werden sollen.

 

Neuzugang Nummer 1 ist Jens Weidmann. Er war bis 2021 Präsident der Bundesbank. Seit vergangenem Jahr ist er bereits Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank. Nun soll er auch Aufsichtsrat für Munich Re werden. Auch der aktuelle Siemens-Chef Roland Busch wird auf der Hauptversammlung zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Ausscheiden werden im Gegenzug der frühere BayernLB-Chef Gerd Häusler sowie die Wirtschaftswissenschaftlerin Ann-Kristin Achleitner.

 

An der Spitze des Aufsichtsrats setzt Munich Re dagegen vorerst weiter auf Kontinuität. Nikolaus von Bomhard, der den Konzern bis 2017 als Vorstandschef geleitet hatte, soll auch weiterhin den Aufsichtsratsvorsitz behalten. Zuletzt kamen allerdings Gerüchte auf, dass er langfristig vom aktuellen Konzernchef Joachim Wenning abgelöst werden könnte. Dessen Vertrag läuft aber noch bis 2026. Zudem müsste er anschließend eine zweijährige Cool-Down-Phase einhalten.

 

Die prominenten Neuzugänge zeugen von der enormen Strahlkraft, die der Rückversicherer in der Wirtschafts- und Finanzwelt genießt. Auch bei Anlegern steht Munich Re hoch im Kurs – wenngleich die Aktie sich gestern und heute eine kleine Auszeit gönnt. Gerade für langfristig orientierte Anleger bleibt der Rückversicherer ein attraktives Investment.

 

Quelle: Der Aktionär

Nike

(22.03.2024)

 

Der US-Sportartikelhersteller Nike hat am Donnerstagabend gute Zahlen für das dritte Geschäftsquartal (bis Ende Februar) präsentiert. Umsatz und Ergebnis lagen über den Erwartungen der Analysten und auch das wichtige Nordamerika-Geschäft hat sich besser als erwartet entwickelt. Die erste Reaktion der Anleger fiel positiv aus.

 

Wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss mitteilte, sind die Erlöse im zurückliegenden Quartal um 0,3 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar gestiegen. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 12,3 Milliarden Dollar gerechnet. In Nordamerika, wo die Nachfrage zuletzt unbeständig war, stieg der Umsatz überdurchschnittlich um etwa drei Prozent auf 5,07 Milliarden Dollar. Hier hatten die Schätzungen der Wall Street im Vorfeld nur bei 4,75 Milliarden Dollar gelegen.

 

Der Nettogewinn betrug 1,17 Milliarden Dollar beziehungsweise 77 Cent pro Aktie, verglichen mit 1,24 Milliarden Dollar oder 79 Cent pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten die Analysten mit durchschnittlich 74 Cent pro Aktie weniger auf dem Zettel. Ohne Berücksichtigung von Belastungen in Höhe von 21 Cent pro Aktie im Zusammenhang mit Restrukturierungskosten hätte der Gewinn pro Aktie nach Unternehmensangaben 98 Cents betragen.

 

Angesichts rückläufiger Ausgaben der Kunden für nicht lebensnotwenige Produkte wie Kleidung oder Schuhe hat sich Nike in den letzten Monaten darauf fokussiert, die Kosten zu senken und effizienter zu werden, um die Profitabilität zu stärken und die Margen zu schützen. Dabei scheint der Konzern zuletzt weitere Fortschritte gemacht zu haben.

 

In der ersten Reaktion auf die Zahlenvorlage ist die Nike-Aktie im nachbörslichen US-Handel um rund fünf Prozent nach oben gesprungen, anschließend ist der Vorsprung aber wieder auf gut 2,5 Prozent geschrumpft. Insgesamt scheinen die Anleger aber zufrieden zu sein – wohl auch, weil Turbulenzen wie beim Sport-Einzelhändler Foot Locker Anfang März ausgeblieben sind.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(22.03.2024)

 

Der DHL-Group-Konkurrent FedEx hat am Donenrstagabend eine starke Gewinnentwicklung vorgelegt sowie ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Nachbörslich ging es dementsprechend kräftig nach oben. Knapp 13 Prozent konnte das Papier von FedEx nachbörslich zulegen. Dies könnte auch die Aktie der DHL Group zum Wochenschluss weitere Unterstützung verleihen.

 

Der Logistik-Konzern FedEx kommt mit seiner Restrukturierung voran. Das Unternehmen habe die Profitabilität in einem weiterhin schwierigen Umfeld gesteigert und dabei auch vom Kostensenkungsprogramm profitiert, sagte FedEx-Chef Raj Subramaniam laut Mitteilung im Zuge der Vorlage der Resultate des dritten Geschäftsquartals. Der operative Gewinn stieg deutlicher als von Analysten erwartet. Das Unternehmen kündigte zudem ein weiteres Aktienrückkaufprogramm in Höhe von fünf Milliarden Dollar an.

 

Zwar fiel der Umsatz in den drei Monaten bis Ende Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 21,7 Milliarden US-Dollar, der operative Gewinn stieg aber um 19Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar. Damit blieb der DHL-Rivale zwar hinter der Umsatzerwartung von Analysten zurück, übertraf aber die durchschnittliche Gewinnerwartung.

 

Die Resultate spiegeln die Fortschritte der Trendwende der Express-Sparte wider. Diese hatte darunter gelitten, dass Konsumenten und Unternehmen zuletzt eher auf den Versand am Boden, statt in der Luft gesetzt hatten. Sowohl die Express-Sparte als auch die Ground-Sparte hätten jüngst von strukturell niedrigeren Kosten profitiert, hieß es vom Unternehmen.

 

Für die Aktie von FedEx ist der jüngste Kurssprung ein Befreiungsschlag. Auch die Aktie des deutschen Konkurrenten DHL Group könnte davon profitieren. Die Aktie der DHL Group arbeitet gerade an einer Bodenbildung. Investierte Anleger bleiben mit einem Stopp bei 34,00 Euro an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(22.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Schweizer Novartis bekommt auch in den Vereinigten Staaten die Kartellfreigabe für die geplante Übernahme von Morphosys. Das Biotech-Unternehmen hatte zuvor bereits den Erhalt der kartellrechtlichen Freigaben in Deutschland und Österreich gemeldet. Der Pharmakonzern Novartis hatte im Februar angekündigt, Morphosys für 2,7 Milliarden Euro zu kaufen. Die Schweizer bieten den Aktionären des deutschen Biotechnologieunternehmens im Wege eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an, sämtliche Stückaktien für je 68 Euro in bar zu erwerben.

 

Quelle: stock3.com

 

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Nike

(21.03.2024)

 

Nike übertrifft im dritten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $0,98 die Analystenschätzungen von $0,75. Umsatz mit $12,4 Mrd. über den Erwartungen von $12,28 Mrd.

Quelle: stock3.com

Apple / Alphabet

(21.03.2024)

 

Wie Bloomberg schreibt, drohen Apple und Google erste und umfassende Untersuchungen im Rahmen des EU-Digitalgesetz, die den Weg für möglicherweise schwere Strafzahlungen in Höhe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes ebnen würden.

 

Quelle: stock3.com

Nike

(21.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird ab 2027 bis 2034 eine Ausrüstungspartnerschaft mit dem US-Sportartikelhersteller Nike eingehen. Über 70 Jahre lang wurde das DFB-Team von Adidas ausgerüstet. Nike soll dann alle Nationalmannschaften des DFB ausrüsten.

 

Die Vergabe an den künftigen Ausrüsterpartner Nike sei das Ergebnis "einer transparenten und diskriminierungsfreien" Ausschreibung, so der DFB. Nike habe das mit Abstand beste wirtschaftliche Angebot abgegeben und zudem mit seiner "inhaltlichen Vision überzeugt, die auch ein klares Bekenntnis für die Förderung des Amateur- und Breitensports sowie die nachhaltige Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland beinhaltet".

 

Der Zeitpunkt der Ausschreibung sei im Hinblick auf die Planungs- und Vorlaufszeiten üblich und sei im Vorfeld mit allen relevanten Marktteilnehmern besprochen worden.

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(21.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - Die Deutsche Bank holt Tony Kerrison ab 1. Mai als Leiter der neuen Abteilung Group Technology Infrastructure sowie für die Leitung des Bereichs Technologie, Daten und Innovation in Amerika. Er werde von New York aus arbeiten und an Bernd Leukert, Chief Technology, Data and Innovation Officer und Mitglied des Vorstands, berichten, teilte die Deutsche Bank am Donnerstagabend mit. Kerrison soll für den weiteren Umbau der Technologie der Deutschen Bank verantwortlich sein.

 

Kerrison kommt von der Bank of America, wo er zuletzt als Chief Technology Officer und Leiter des Bereichs Core Technology Infrastructure weltweit für die Strategie, Architektur, Engineering und den Betrieb der Technologie-Infrastruktur für alle Geschäftsbereiche verantwortlich war.

Quelle: stock3.com

Roche

(21.03.2024)

 

Klares Schlusslicht im SMI war mit Roche eines der SMI-Schwergewichte. Die Aktie des Pharmariesen verbilligte sich um 2,6 Prozent, nachdem das japanische Tochterunternehmen Chugai in einer Phase-III-Studie die Ziele nicht erreichte mit einem Mittel zur Behandlung einer Autoimmunerkrankung.

Quelle: stock3.com

Airbus

(21.03.2024)

 

BARCELONA (Dow Jones) - Korean Air Lines will bei Airbus 33 Großraumflugzeuge des Typs A350 im Wert von 13,7 Milliarden US-Dollar bestellen. Ein entsprechender Vertrag soll abgeschlossen werden. Die Fluggesellschaft will damit ihre Langstreckenflotte verstärken und gleichzeitig ältere Flugzeuge schrittweise ausmustern. Wie die südkoreanische Fluggesellschaft mitteilte, soll der Vertrag 27 A350-1000 und sechs A350-900 umfassen, die auf Strecken wie Seoul-New York eingesetzt werden sollen. Korean Air bezifferte den Wert des Auftrags auf 13,7 Milliarden US-Dollar, doch erhalten Käufer bei Großaufträgen in der Regel hohe Rabatte.

 

Korean Air zufolge soll der Auftrag auch die Integration des Konkurrenten Asiana Airlines unterstützen. Die Europäische Union hatte vergangenen Monat eine bedingte Genehmigung für die Übernahme im Wert von 1,29 Milliarden Dollar erteilt. Der A350-1000 ist das größte Flugzeug der A350-Familie von Airbus und bietet in einer Standard-Drei-Klassen-Konfiguration Platz für 350 bis 410 Passagiere. Der A350-900 ist etwa 7 Meter kürzer und bietet in der Regel 300 bis 350 Passagieren in einer Dreiklassenkonfiguration Platz.

 

Am Mittwoch hatte Japan Airlines mitgeteilt, dass die Fluggesellschaft 32 Airbus-Flugzeuge und 10 Boeing-Jets erwirbt. Die möglichen Aufträge für Airbus kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Wettbewerber Boeing mit den Folgen einer Notlandung bei Alaska Airlines im Januar zu kämpfen hat, nachdem in der Luft eine Blindtür der Boeing-Maschine abgerissen war. Dies hatte ein vorübergehendes Flugverbot und die sofortige Inspektion für Dutzende Boeing 737 Max zur Folge.

 

Quelle: stock3.com

Allianz

(21.03.2024)

 

Für den Gesamtkonzern hat die Allianz ihre Zahlen bereits vor wenigen Wochen geliefert. Nun hat auch die Regionaltochter aus Österreich ihre Ergebnisse veröffentlicht – und auch die bestätigen, wie stark der Versicherungsriese aufgestellt ist. Die Prämieneinnahmen konnten dort 2023 sogar deutlich zulegen.

 

Allianz Österreich hat im Geschäftsjahr 2023 ein ordentliches Ergebnis eingefahren und Marktanteile hinzugewonnen, vor allem in der Sparte Gesundheitsversicherung. Bei den Bruttoprämien gab es sogar einen deutlichen Anstieg. Sie beliefen sich österreichweit im Jahr 2023 auf 1,71 Milliarden Euro. Das bedeutete ein Wachstum von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Schaden-, Unfall- und Krankenversicherung legten die Einnahmen sogar um 8,1 Prozent auf nunmehr 1,37 Milliarden Euro zu.

 

Das operative Ergebnis fiel mit 208,6 Millionen Euro, trotz Inflationseffekten im Schaden und den Verwaltungsaufwendungen sowie schwerwiegender Unwetterschäden, solide aus. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote stieg in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld moderat auf 90,9 Prozent.

 

„Die Allianz Österreich konnte 2023 ein stabiles Ergebnis erwirtschaften. Vor allem in unseren Geschäftsbereichen Schaden-, Unfall- und Krankenversicherung verzeichneten wir ein Wachstum von rund acht Prozent“, kommentierte Rémi Vrignaud, CEO der Allianz in Österreich, die Ergebnisse. In der Lebensversicherung arbeite der Versicherer weiter an attraktiven Lösungen, um seine Kunden vor den Folgen der Inflation für ihre Ersparnisse zu schützen.

 

Die Zahlen der Österreich-Tochter bestätigen erneut, wie stark die Allianz auch außerhalb des Heimatmarkts im Wettbewerb positioniert ist. Anleger können die aktuelle Rally weiter entspannt genießen und sich nebenbei über die attraktive Dividendenrendite von 5,1 Prozent freuen.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(21.03.2024)

 

Nach dem Zinsentscheid der Fed am gestrigen Mittwoch sind die Kurse am Kryptomarkt wieder kräftig angesprungen. Auch am Donnerstagmittag dominieren bei Bitcoin und Co die grünen Vorzeichen. Erstaunlich: Dass die Bitcoin-Spot-ETFs in den USA inzwischen den dritten Tag in Folge Abflüsse verzeichnet haben, scheint plötzlich niemanden mehr zu stören.

 

Seit dem Sprung auf ein neues Rekordhoch vor rund einer Woche musste der Bitcoin zuletzt wieder kräftig Federn lassen. Im Tief ist er am gestrigen Mittwochmorgen bis auf 60.808 Dollar abgesackt. Nach anfänglichen Gewinnmitnahmen nach dem neuerlichen Höchststand galten die wachsende Nervosität vor dem Fed-Entscheid und Netto-Abflüsse aus den Spot-ETFs galten als Hauptgrund für die scharfe Korrektur.

 

Inzwischen scheint es aber so, als hätte vor allem die Unsicherheit bezüglich des weiteren Vorgehens der US-Notenbank auf dem Kurs gelastet. Denn nachdem die Fed den Leitzins unverändert gelassen und Bereitschaft für drei Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf signalisiert hatte, ging es wieder kräftig aufwärts beim Bitcoin.

In der Nacht auf Donnerstag ist der Kurs zeitweise wieder bis auf 68.200 Dollar gestiegen. Aktuell notiert er auf 24-Stunden-Sicht rund fünf Prozent höher bei 67.217 Dollar. Der Abstand auf das Rekordhoch aus der Vorwoche bei 73.750 Dollar beträgt damit nun keine zehn Prozent mehr.

 

Dass die vielbeachteten Bitcoin-Spot-ETFs in den USA nach Daten von Farside Investment am Mittwoch bereits den dritten Tag in Folge Abflüsse verzeichnet haben und netto weitere 261,5 Millionen Dollar abgeflossen sind, scheint indes niemanden mehr groß zu stören. Im Gegenteil: Der Bitcoin demonstriert gerade, dass er nicht zwangsläufig ETF-Zuflüsse braucht, um ordentlich zu steigen. So manchen Marktteilnehmer dürfte diese Erkenntnis beruhigen.


Doch nicht nur beim Bitcoin präsentiert sich das Bild nach dem scharfen Rücksetzer der letzten Tage nun wieder deutlich freundlicher – auch die meisten großen Altcoins können nun wieder spürbar zulegen. Die kumulierte Marktkapitalisierung aller Coins und Token steigt am Donnerstag um fast sechs Prozent auf 2,54 Billionen Dollar.

 

Ethereum, die Nummer 2 nach Market Cap, performt dabei noch etwas besser als die digitale Leitwährung und legt auf 24-Stunden-Sicht rund sechs Prozent auf 3.537,61 Dollar zu. Befürchtungen, dass die US-Börsenaufsicht SEC Ether nun doch als Wertpapier („Security“) einstufen könnte, treten somit zunächst wieder in den Hintergrund.

 

Der größte Gewinner in den Top 10 nach Marktkapitalisierung ist allerdings Dogecoin mit einem 24-Stunden-Plus von rund 13 Prozent. Grund für den Kurssprung ist eine Ankündigung des Kryptobörsenbetreibers Coinbase, der bereits ab 1. April den Handel mit Future-Kontrakten auf die Digitalwährung anbieten will.

 

Die Korrektur am Kryptomarkt scheint vorerst beendet zu sein, Anleger sollten sich jedoch auf anhaltend große Schwankungen einstellen. Die mittel- und langfristigen Aussichten bei Bitcoin und Ethereum sind aber weiterhin klar positiv, weshalb DER AKTIONÄR seine bullishe Haltung bekräftigt. Dogecoin eignet sich wegen der noch höheren Volatilität indes allenfalls für erfahrene Krypto-Trade.

 

Quelle: Der Aktionär

Broadcom

(21.03.2024)

 

Die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed hat die Wall Street auf neue Höhen geführt. Besonders stark zeigen sich erneut Tech-Titel wie Broadcom. Die Aktie hatte zuletzt eine Konsolidierung durchlaufen und startet jetzt wieder durch. Auch die Großbank Barclays sieht bei den Papieren weiteres Potenzial.

 

Broadcom wurde von Barclays wieder auf "Overweight" eingestuft, da das Unternehmen gut positioniert ist, um von der zweiten Welle der KI zu profitieren.

 

"Wir gehen weiterhin davon aus, dass die zweite Welle der künstlichen Intelligenz der wichtigste Trend für Halbleiteraktien in diesem Jahr sein wird und glauben, dass Broadcom einer der Hauptnutznießer sein wird", so Tom O'Malley von Barclay's.

 

"Außerhalb der KI erlebt das Unternehmen die gleichen zyklischen Abschwünge wie die Semi-Konkurrenten, aber ein wachsendes Softwaregeschäft hilft, die Rentabilität und die FCF-Generierung zu steigern", so O'Malley. "Kurzfristig ist KI alles, was zählt, und das Geschäft mit kundenspezifischem Silizium/Schaltkreisen trägt einen erheblichen Teil zum kurzfristigen Wachstum bei."

 

Es wird erwartet, dass dieses Wachstum im nächsten Jahr eine Größenordnung von mittleren bis hohen 20 Prozent erreicht und sich längerfristig beschleunigt. Dies hat Barclays dazu veranlasst, das Kursziel für Broadcom auf 1.405 Dollar festzusetzen.

 

Broadcoms Produkte dürfte in den kommenden Jahren von der wachsenden Nachfrage profitieren, insbesondere auf dem spezialisierten KI-Markt.

 

Das in San Jose ansässige Hardware- und Softwareunternehmen legte im Handel am Donnerstag aktuell um 6,1 Prozent zu. Damit nehmen die Bullen, nach einer kurzzeitigen Konsolidierung bis an die psychologisch wichtigen 1.200-Dollar-Marke, wieder das Allzeithoch bei 1.438 Dollar ins Visier.

 

Die Broadcom-Aktie profitiert von den positiven Stimmen von den Experten. Anleger lassen die Gewinne weiter laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(21.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - In den Tarifverhandlungen mit der Postbank erhöht Verdi abermals den Druck. Die Gewerkschaft rief die Beschäftigten nach einem ihrer Ansicht unzureichenden Angebot am Freitag und Samstag zu Streiks auf. "Die Arbeitgeberseite hat zwar Anfang der Woche nachgebessert, aber das Angebot bleibt bei allen wichtigen Punkten unterhalb der Erwartungen an einen abschlussfähigen Kompromiss", sagte Verhandlungsführer Jan Duscheck. "Dabei kann es nicht bleiben. Deshalb weiten wir die Streiks ab sofort massiv aus."

Duschek kündigte zudem an, die Arbeitskampfmaßnahmen sukzessive auszuweiten und eine Urabstimmung vorzubereiten. "Wenn die Arbeitgeberseite diese Eskalation vermeiden will, muss sie ihr Angebot bis zum nächsten Verhandlungstermin am 16. April deutlich nachbessern", sagte er.

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(21.03.2024)

 

Die Analysten von JPMorgan sehen in der Aktie der Deutschen Bank einen Top-Pick des Sektors. Das Frankfurter Geldhaus biete demnach unter anderem den besten Mix im Investmentbanking. Auch insgesamt trauen die Experten der amerikanischen Großbank der Aktie des deutschen Konkurrenten nun noch einen Tick mehr zu.

 

JPMorgan zählt die Aktie der Deutschen Bank zu den Favoriten des Bankensektors. Analyst Kian Abouhosse hebt vor allem die Gewinne im Vergleich zu anderen Investmentbanken hervor. Die Deutschen Bank sei am besten positioniert, um an der erwarteten Aufwärtsentwicklung im Kredithandel zu partizipieren.

 

Insgesamt erwartet JPMorgan im ersten Quartal 2024 einen weltweiten Rückgang der FICC-Erträge der Investmentbanken von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Minus bei den Erträgen im Aktiengeschäft von drei Prozent. Dies würde insgesamt zu einem Rückgang von vier Prozent führen.

 

Für die Deutsche Bank erwartet JPMorgan allerdings, dass das adjustierte Ergebnis je Aktie der in diesem Jahr um zwei Prozent zulegen wird. Kian Abouhosse hat daher das Kursziel sogar angehoben. Statt 14,50 Euro gibt der JPMorgan-Analyst nun einen Zielkurs von 15,00 Euro für die Aktie der größten deutschen Privatbank aus.

 

Die Aktie der Deutschen Bank hat in den vergangenen Tagen bereits kräftig aufgedreht. Nach dem Sprung über der 12,82 Euro ging es dynamisch nach oben. Mittlerweile nimmt die Aktie bereits die Marke von 14,00 Euro ins Visier. Neue Schwung könnte es vor allem ab dem 27. April erhalten. Dann wird die Bank die Zahlen für das erste Quartal 2024 veröffentlichen. Konzernchef Christian Sewing sagte kürzlich bereits, dass die bereinigten Kosten in diesem Zeitraum bei fünf Milliarden Euro liegen dürften.

 

DER AKTIONÄR bleibt optimistisch. Mutige können bei der Aktie weiter zugreifen und einen Stopp bei 10,00 Euro setzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Gold

(21.03.2024)

 

Während Anleger derzeit auf Aktien wie Nvidia oder Microstrategy sowie insbesondere auf die Entwicklung des Bitcoins blicken, erhält Gold derzeit relativ wenig Aufmerksamkeit. Zu Unrecht – das Edelmetall konnte zuletzt erstmals ein seiner Geschichte die Marke von 2.200 Dollar überwinden. Zeitweise wurde die Feinunze an der Börse in London sogar bereits für 2.220 Dollar gehandelt.

 

Und auch in Euro befindet sich das Edelmetall in Rekordlaune. Vor Kurzem gelang dem Goldpreis hier der Sprung über die 2.000-Euro-Marke.

 

Beflügelt wurde der Goldpreis zuletzt von den Signalen der US-Notenbank Fed. Zwar ließ sie den Leitzins am Mittwoch erwartungsgemäß unverändert, die Zinswende in den USA rückt aber nun zeitlich näher. Die Fed hat für den weiteren Jahresverlauf weiterhin drei Zinssenkungen angedeutet. Experten erwarten, dass der Zinssenkungszyklus im Juni starten könnte. Zinslose Edelmetall wie insbesondere Gold und Silber würden davon profitieren.

 

Zudem gilt Gold als beliebte Anlage in Krisenzeiten. Angesichts der Vielzahl der weltweiten Krisenherde, insbesondere im Nahen Osten, setzen deswegen immer mehr Menschen auf das Edelmetall. Auch die Entwicklung des Ukraine-Kriegs und damit die Angst vor einer Ausweitung des Konflikts versetzt immer mehr Anleger in Sorge.

 

Und auch Notenbanken traten zuletzt vermehrt als Käufer auf, insbesondere die chinesische Zentralbank PBoC. Die PBoC hatte bereits im vergangenen Jahr laut Daten des World Gold Council die Goldkäufe der Zentralbanken, die fast das Rekordniveau aus dem Vorjahr erreicht hatten, angeführt. Auch in den vergangenen Monaten kaufte man zu, allerdings nicht in dem großen Stil wie noch 2023.

 

DER AKTIONÄR bleibt ganz klar bullish für den Goldpreis. Physische Edelmetalle wie beispielsweise Maple Leaf oder Krügerrand gehören weiter zum Basisinvestment. In einer Bullenphase entwickeln sich Goldminenwerte allerdings je nach Hebel deutlich besser. Anleger sollten deswegen ihr Portfolio um einige Goldaktien ergänzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(21.03.2024)

 

An der Börse gibt es seit Monaten drei große Themen: Anti-Fett, Rüstung und KI. Mit Rüstung hat Amazon noch nichts zu tun, dafür seit Kurzem mit den neuen Abnehmspritzen. Schon länger mischt Amazon bei KI mit. Bei E-Commerce tut sich hier etwas Neues.

 

Amazon entwickelt ein neues KI-Suchwerkzeug, das Bilder auf der Grundlage von Käuferanfragen und Produktfotos erstellt. Das berichtet Business Insider. Intern werde das Vorhaben Project Theia genannt. Das Tool soll Kunden bei der Produktsuche eine Inspiration sein, heißt es in dem Bericht.

 

Theia war in der griechischen Mythologie die Titanengöttin des strahlend blauen Himmels, der Edelsteine, der Edelmetalle und – passend zum Amazon-Projekt – der Sehkraft.

 

Mit dem Tool könne ein Käufer ein Bild von einem Produkt hochladen, womit er ganz konkret suchen kann. Außerdem soll Theia in der Lage sein, die gesuchte Ware in einer Umgebung anzuzeigen, was zum Beispiel bei einem Möbelstück sinnvoll ist.

 

Zwar überspringen viele Kunden bereits seit Jahren Google und gehen direkt zu Amazon, wenn sie etwas im Internet kaufen wollen. Doch könnte die Suchfunktion effizienter sein. Laut Momentum Commerce klickten die Verbraucher zuletzt nur in 27,2 Prozent der Fälle auf ein Suchergebnis bei Amazon.

 

KI wird Amazons Stellung bei E-Commerce noch stärker machen. Die Aktie bleibt ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(21.03.2024)

 

Trotz Rekordinvestitionen in neue Modelle und Technologien will BMW im laufenden Jahr die langfristig angepeilte Marge erreichen, wie der Konzern am Donnerstagmorgen mitteilte. Dennoch ist die Aktie kurz nach Börsenbeginn rund ein Prozent im Minus.

 

BMW will im laufenden Jahr mehr als je zuvor in Forschung und Entwicklung sowie in neue Modelle investieren. Die Investitionsquote soll auf über sechs Prozent steigen, die F&E-Quote auf über fünf Prozent. Finanzchef Walter Mertl sagte, dies sei notwendig, um "die Zukunft der Mobilität zu gestalten".

 

Trotz der hohen Investitionen will BMW seine EBIT-Marge im Autogeschäft zwischen acht und zehn Prozent halten. Analysten hatten bislang mit einem Wert von gut neun Prozent für das laufende Jahr gerechnet. Der Vorsteuergewinn dürfte leicht zurückgehen.

 

Die Auto-Auslieferungen sollen 2024 leicht zulegen, das bedeutet bei BMW ein Plus zwischen einem und fünf Prozent. Vor allem die vollelektrischen Autos sollen 2024 weiterhin der stärkste Wachstumstreiber für BMW sein.

 

Der Konzern will im Laufe des Jahres die vollelektrische Neue Klasse auf den Markt bringen, die mit einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern und einer Ladezeit von nur zehn Minuten neue Maßstäbe setzen soll.

Die Münchner stellen sich allerdings auf Gegenwind bei den Gebrauchtwagenpreisen ein, was den Gewinn insgesamt dämpfen dürfte. Die Normalisierung bei Angebot und Nachfrage setze sich fort. Es werde davon ausgegangen, dass sich die Wiedervermarktungserlöse von Leasingrückläufern gegenüber 2023 weiter abschwächten.

 

UBS-Analyst Patrick Hummel wertete die Ziele des Konzerns beim freien Mittelzufluss der Autosparte (Free Cashflow) als etwas enttäuschend. Diese begrenzten auch die Chancen für beschleunigte Aktienrückkäufen. Nach 6,9 Milliarden Euro Mittelzufluss im vergangenen Jahr peilt BMW dieses Jahr einen Wert von mehr als 6 Milliarden an. Insgesamt sei der Ausblick durchwachsen ausgefallen, schrieb Experte Hummel.

 

BMW steht im Jahr 2024 vor einem Spagat. Der Konzern tätigt einerseits hohe Investitionen, muss allerdings auch seine Profitabilität sichern. Die vollelektrischen Autos spielen dabei eine Schlüsselrolle. Investierte Anleger halten weiter an der Aktie fest.

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(21.03.2024)

 

Die Schweizer DocMorris hat am Donnerstag seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 vorgelegt und einen aktualisierten Ausblick auf 2024 den Marktteilnehmern an die Hand gegeben. Anleger reagieren verschnupft und drücken die Aktie des größten Konkurrenten von Redcare Pharmacy zum Handelsstart um knapp fünf Prozent ins Minus. Inzwischen notiert der Titel nahezu unverändert.

 

Mit 1,04 Milliarden Schweizer Franken setzte DocMorris 2023 rund zehn Prozent weniger um als im Vorjahr, wie bereits seit Januar bekannt ist. In Lokalwährungen betrug das Minus nur 7,4 Prozent. Nicht mehr in den Zahlen berücksichtig wurde das im Frühjahr 2023 an die Migros verkaufte Schweizer Geschäft.

 

Der bereinigte Betriebsverlust (EBITDA) betrug vergangenes Jahr 34,9 Millionen Franken, was in etwa in der Mitte des zuvor kommunizierten Zielkorridors liegt, der einen Fehlbetrag zwischen 30 und 40 Millionen Franken beim EBITDA vorgesehen hat. Der Reinverlust belief sich auf 117,6 Millionen Franken - nach einem Minus von 171 Millionen im Jahr davor.

 

Mit dem Verkauf des Schweiz-Geschäfts ist DocMorris nun allerdings erst recht vor allem auf das E-Rezept in Deutschland ausgerichtet. Die weiteren Entwicklungen mit dem E-Rezept seien aber "noch nicht vollständig abschätzbar". Die Online-Apotheke erwartet zwar im laufenden Jahr einen Umsatzzuwachs von 10 Prozent, ist aber bei der Entwicklung des Betriebsergebnisses etwas vorsichtiger geworden. Neu wird eine Verbesserung des bereinigten EBITDA auf minus 35 bis 0 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Bisher hatte das Unternehmen immer vom Erreichen der Gewinnschwelle gesprochen.

 

Zum Vergleich: Redcare Pharmacy peilt für 2024 ein Umsatzplus zwischen knackigen 30 und 40 Prozent an bei einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 2,0 und 4,0 Prozent.

 

Unter dem Duo der beiden großen Online-Arzneimittelhändler bietet Redcare Pharmacy die deutlich dynamischere Wachstumsstory. Die im MDAX beheimatete Aktie erhält weiterhin den Vorzug vor DocMorris, investierte Anleger bleiben dabei und setzen auf eine dynamische Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den kommenden Wochen. Nach anfänglichen Kursverlusten ist das Papier inzwischen klar ins Plus gedreht.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(21.03.2024)

 

Tag für Tag das gewohnte Bild: Die Aktie des Flugzeugherstellers Airbus gewinnt immer weiter an Höhe. In dieser Woche markierten die Papiere weitere Rekordstände. Rückenwind gab es von der Nachricht, wonach die relativ teure Übernahme der Cybersicherheits- und Datensparte des französischen IT-Dienstleisters Atos nun doch abgeblasen wurde.

 

Darüber hinaus ließ die kanadische Bank RBC mit ihrer jüngsten Studie aufhorchen. So hat deren Analyst Ken Herbert die Aktie von „Sector Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft. Bemerkenswert: Das Kursziel wurde kräftig von 145 auf 192 Euro erhöht. Herbert betonte, dass der Flugzeugbauer seine Marktanteile noch weiter ausbauen könnte. Das Zutrauen der Investoren in die Ziele des Unternehmens wachse. Die Barmittel könnten seinen Prognosen zufolge bis zum Jahre 2025 auf satte 16 Milliarden US-Dollar steigen. Dies wiederum dürfte für Fantasie für stattliche Dividenden oder umfangreiche Aktienrückkaufprogramme sorgen.

 

Bei allem durchaus verdienten Lob für die Geschäftsentwicklung bei Airbus in den vergangenen Jahren darf aber nicht vergessen werden, dass die Rally der Airbus-Aktie natürlich auch eng verknüpft ist mit den anhaltenden Problemen beim Erzrivalen Boeing. Der US-Konzern kommt einfach nicht auf die Beine, hat für zahlreiche Altlasten immer noch keine Lösung gefunden. Das Vertrauen der Marktteilnehmer und - noch weitaus schlimmer - das der Airlines scheint immer mehr endgültig zu verspielen. Die Boeing-Aktie hat kürzlich erneut ein frisches Verkaufssignal generiert. Mutige können mit dem Put aus dem Hause JPMorgan (WKN JK45J7) auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends spekulieren (Stoppkurs nicht vergessen).

 

Wer hingegen lieber auf steigende Kurse setzen will, kann dies nach wie vor bei der AKTIONÄR-Altempfehlung Airbus tun. Die Aussichten für den Flugzeugbauer sind nach wie vor sehr gut. Denn der Bedarf an neuen und vor allem effizienteren Flugzeugen wächst und wächst. Die Aktie befindet sich dementsprechend in einem stabilen Aufwärtstrend. Ein Ende dieser erfreulichen Entwicklung scheint aktuell nicht in Sicht zu sein. Der Stopp sollte zur Gewinnsicherung nun auf 115,00 Euro nachgezogen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(21.03.2024)

 

Apple steht eine neue Klage bevor. Insider erwarten, dass das US-Justizministerium noch in dieser Woche Klage den iPhone-Konzern aufgrund kartellrechtlicher Verstöße einreichen wird. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwochabend berichtete, wirft die Behörde Apple vor, Konkurrenten daran zu hindern, auf Hardware- und Softwarefunktionen des iPhone zuzugreifen. Die Aktie von Apple verlor daraufhin nachbörslich 1,3 Prozent auf 176,40 Dollar.

 

Die Klage würde den Antikartell-Kampf der US-Regierung von Präsident Joe Biden gegen Tech-Riesen weiter verschärfen. Gegen Big Tech vorzugehen war eine der wenigen Ideen, auf die sich Demokraten und Republikaner geeinigt haben.

 

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist nicht klar, worum es genau bei den Anklagen geht. Hersteller von Hardware-Geräten wie der Smart-Tracker-Hersteller Tile beschweren sich aber seit langem darüber, dass Apple die Art und Weise, wie sie mit den Sensoren des iPhones arbeiten können, eingeschränkt hat. Konkurrenzprodukte würden hingegen einen besseren Zugang bieten.

 

Ebenso hat Apple den Zugriff auf einen Chip im iPhone eingeschränkt, der kontaktloses Bezahlen ermöglicht. Kreditkarten können nur über Apples eigenen Apple Pay-Dienst zum iPhone hinzugefügt werden. Apple argumentiert hier seit langem, dass es aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen den Zugriff auf einige Benutzerdaten und einige iPhone-Hardware durch Drittentwickler einschränkt, so Reuters. Apple wurde auch wegen seines iMessage-Dienstes kritisiert, der nur auf Apple-Geräten funktioniert.

 

Apple befindet sich außerdem mitten in einem kartellrechtlichen Streit mit dem Fortnite-Macher Epic Games. Epic Games erhält in seinem Streit mit Apple über Zahlungsmodalitäten im App Store nun auch Unterstützung von Meta, Microsoft, X und Match. Sie schlossen sich am Mittwoch laut Gerichtsunterlagen einer Beschwerde des „Fortnite“-Machers an.

 

Die Aktie von Apple hatte nach einer Spekulation über eine Kooperation im Bereich Künstliche Intelligenz mit Alphabet (DER AKTIONÄR berichtete: „Kolossal gescheitert? Deshalb baggert Apple jetzt Google an“) gerade wieder Fahrt aufgenommen. Die Aufwärtsbewegung wird nun etwas ausgebremst. Langfristig bleibt der iPhone-Konzern aber eine Cash-Cow und sollte die Anleger bald wieder mit höheren Kursen verwöhnen. Aus charttechnischer Sicht wäre zunächst der Sprung über die 180-Dollar-Marke und anschließend über die 200-Tage-Linie ein wichtiges Signal.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(21.03.2024)

 

Die Nachfrage nach den Adipositas- respektive Diabetes-Medikamenten von Novo Nordisk und Eli Lilly scheint derzeit keine Grenzen zu kennen. Geht es nach den wöchentlichen Verschreibungen, haben die Amerikaner mit ihrem Abnehmmedikament Zepbound (auf Basis von Tirzepatid) inzwischen das Konkurrenzprodukt Wegovy eingeholt.

 

Wie Benzinga in Bezug zu jüngsten Daten berichtet, hat Zepbound nun in einer einzigen Woche mehr Verschreibungen verzeichnet als Wegovy von Novo Nordisk. Und das, obwohl Zepbound erst im Dezember von Eli Lilly auf dem US-Markt eingeführt wurde. Wegovy hingegen ist seit gut zwei Jahren in den USA erhältlich.

 

Die Anzeichen verdichten sich, dass Eli Lilly mit Zepbound dynamischer unterwegs ist als Novo Nordisk mit Wegovy. Das spiegelt sich seit vielen Quartalen allerdings bereits in einer deutlich höheren Bewertung bei Eli Lilly wider. Der wertvollste börsennotierte Pharma-Konzern wird an der Börse mit einem sportlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 62 für 2024 gehandelt. Dem dänischen Wettbewerber Novo Nordisk genehmigt der Kapitalmarkt derzeit ein KGV von 38.

 

Derzeit führt im boomenden Markt für Adipositas-Medikamente sicherlich kein Weg an Novo Nordisk und Eli Lilly vorbei. Doch die Konkurrenz bringt sich in Stellung, um sich perspektivisch auch ein Stück vom Kuchen zu sichern. So hat sich der Schweizer Pharma-Riese Roche zum Beispiel mit der Übernahme von Carmot Therapeutics positioniert (DER AKTIONÄR berichtete). Auch Viking Therapeutics konnte zuletzt mit starken Daten zum eigenen Adipositas-Hoffnungsträger VK2735 für Schlagzeilen sorgen.

 

Adipositas-Aktien elektrisieren die Anleger derzeit. AKTIONÄR-Leser sind bei Novo Nordisk inzwischen seit knapp sieben Jahren an Bord, das Kursplus inklusive Dividenden beläuft sich auf rund 700 Prozent. Beim Papier von Eli Lilly sind seit Erstempfehlung inzwischen 150 Prozent an Kursgewinnen angelaufen, bei Viking Therapeutics sogar 270 Prozent seit Anfang Dezember. Unter den Large Caps erhält Novo Nordisk weiterhin den Vorzug, bei der spekulativen Viking Therapeutics bleiben Anleger nach Teilgewinnen mit der Restposition investiert.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(21.03.2024)

 

Mit einem Plus von 19,4 Prozent gehört die Aktie von Munich Re im bisherigen Börsenjahr zu den Spitzenwerten im DAX. Für die vergangenen zwölf Monate steht sogar ein sattes Plus von 43,8 Prozent zu Buche. Doch nicht nur beim Kurs ist der größte Rückversicherer der Welt auf einem neuen Level angekommen.

 

Die Aktie von Munich Re hat sich gestern zwar eine kleine Auszeit genommen. Insgesamt zählt sie in diesem Jahr und auch in den vergangenen zwölf Monaten aber klar zur Spitzengruppe des DAX. Geht es nach Thorsten Wenzel von der DZ Bank ist die Reise noch lange nicht zu Ende. Der Analyst hat den fairen Wert für die Aktie von Munich Re von 470 auf 496 Euro angehoben und die Einstufung auf „Kaufen“ belassen.

 

Hintergrund ist das Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 2023 und der optimistische Ausblick auf das laufende Kalenderjahr. Zudem hebt Thorsten Wenzel die Erhöhung der Dividende hervor. Diese habe ein neues Level erreicht, was der Analyst als ein Signal des Managements dafür einordnet, dass das gegenwärtige Gewinnniveau gehalten und sukzessive ausgebaut werden kann.

 

Konkret sollen Anleger für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende von 15,00 Euro je Aktie erhalten. Das entspricht auf dem aktuellen Kursniveau immer noch einer ordentlichen Dividendenrendite von 3,4 Prozent. Für das nächste Jahr prognostizieren Analysten im Schnitt einen Anstieg auf 15,46 Euro. Für das Geschäftsjahr 2025 werden sogar 16,49 Euro je Aktie erwartet. Das würde einem Anstieg der Dividendenrendite auf 3,7 Prozent entsprechen.

 

Die gestrige Auszeit sollte Anlegern von Munich Re nicht zu denken geben. Nach den steilen Kursanstiegen der vergangenen Wochen und Monate sind Tage mit Gewinnmitnahmen nichts Ungewöhnliches. Gerade für langfristig orientierte Anleger bleibt der Rückversicherer ein attraktives Investment.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(21.03.2024)

 

TOKIO (Dow Jones) - Japan Airlines (JAL) kauft insgesamt 42 Flugzeuge von Airbus und Boeing, die im Laufe des nächsten Jahrzehnts ausgeliefert werden sollen. Damit will die japanische Fluggesellschaft ihr Full-Service- und Niedrigpreissegment-Geschäft ausbauen und die Kohlenstoffemissionen begrenzen.

 

Laut Mitteilung will JAL 10 Boeing 787-Jets sowie 32 Jets von Airbus erwerben, darunter 21 Flugzeuge des Typs A350-900 und 11 Maschinen des Typs A321neo.

 

Die Fluggesellschaft machte keine Angaben zu den Kosten der Anschaffung. Die Katalogpreise für die 42 Flugzeuge belaufen sich nach Angaben des Unternehmens auf insgesamt 1,87 Billionen Yen (11,36 Milliarden Euro).

 

Das Unternehmen rechnet den Angaben zufolge künftig mit einer Verknappung des Flugzeugangebots und will sich die Flugzeuge frühzeitig sichern, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Quelle: stock3.com

Apple

(21.03.2024)

 

Das US-Justizministerium dürfte laut Insidern noch in dieser Woche Klage gegen den iPhone-Konzern Apple wegen angeblicher Kartellverstöße einreichen. Die Behörde wirft dem Unternehmen vor, Konkurrenten daran hindern, auf Hardware- und Softwarefunktionen des iPhone zuzugreifen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet.

Quelle: stock3.com

BMW

(21.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - BMW will trotz Rekordausgaben auch im laufenden Jahr im Kernsegment um Premiumautos eine annähernd zweistellige Rendite erzielen. Nach 9,8 Prozent operativer Marge im Autosegment will der Münchener DAX-Konzern auch 2024 im strategischen Zielkorridor von 8 bis 10 Prozent bei der operativen Rendite bleiben. "Unser Fokus liegt unverändert auf Kostendisziplin und nachhaltiger Profitabilität - der Langfristkorridor von 8-10 Prozent EBIT-Marge im Automobilsegment bleibt auch weiterhin unser Maßstab", sagte Finanzvorstand Walter Mertl laut Mitteilung anlässlich der Jahrespressekonferenz.

 

Die Zahl der Auslieferungen im Segment Automobile soll 2024 wegen der erwarteten "leicht steigenden Nachfrage" und neuer Modelle leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Anteil der vollelektrischen Fahrzeuge soll deutlich steigen. Auch wegen schwächerer Wiedervermarktungserlöse von Leasingrückläufern rechnet BMW allerdings mit einem leicht sinkenden Konzernergebnis vor Steuern.

Quelle: stock3.com

Porsche SE

(21.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Porsche Holding will dieses Jahr die Verschuldung reduzieren und bestenfalls den Gewinn etwas steigern. Wie die Holding der Familien Porsche und Piech, die die Mehrheit der Volkswagen-Stammaktien hält, mitteilte, soll der Gewinn nach Steuern 2024 zwischen 3,8 Milliarden und 5,8 Milliarden nach 5,1 Milliarden Euro im Vorjahr liegen. Maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Porsche SE hat der Geschäftsverlauf der Volkswagen AG.

 

Die Verschuldung will die Holding weiter reduzieren: Porsche plant für 2024 mit einer Konzern-Nettoverschuldung von 5,0 Milliarden bis 5,5 Milliarden Euro. Vergangenes Jahre wurde das Minus um 1 Milliarden auf 5,7 Milliarden Euro verringert. Die Porsche SE hatte wegen des Kaufs der Aktien an der Porsche AG beim Börsengang einen Milliardenkredit aufgenommen.

 

Vergangenes Jahr sank der Gewinn nach Steuern der Porsche SE den weiteren Angaben zufolge auf 5,1 Milliarden von 5,5 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Die Dividende an die Vorzugsaktionäre soll mit 2,56 Euro je Aktie unverändert bleiben.

Quelle: stock3.com

 

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Bitcoin

(20.03.2024)

 

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins am Mittwochabend unverändert gelassen und ihre Bereitschaft für drei Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf bekräftigt. Die Investoren an der Wall Street reagieren darauf sehr erfreut und schieben Dow Jones und S&P 500 auf neues Rekordhochs. Doch auch am Kryptomarkt ist die Erleichterung groß.

 

Nachdem der Bitcoin in den vergangenen Tagen deutlich von seinem neuen Rekordhoch aus der Vorwoche zurückgekommen und am Morgen bei 60.808 Dollar auf den bisherigen Tiefpunkt der aktuellen Korrektur gefallen ist, haben im weiteren Tagesverlauf die Bullen wieder das Ruder übernommen. Nach der Zinsentscheidung der Fed, die an den Märkten insgesamt sehr positiv aufgenommen wird, hat der Bitcoin sogar wieder die Marke von 65.000 Dollar zurückerobert.

 

Auf 24-Stunden-Sicht legt die digitale Leitwährung momentan rund 1,1 Prozent auf 65.516,33 Dollar zu und notiert damit bereits wieder mehr als 4.500 Dollar höher als noch am Mittwochmorgen.

Auch am übrigen Kryptomarkt dominieren nun wieder die grünen Vorzeichen. Die kumulierte Market Cap aller Coins und Token steigt um 1,2 Prozent auf 2,47 Billionen Dollar.

 

Ethereum, die Nummer 2 nach Marktkapitalisierung, kann dabei sogar Medienberichte über eine drohende Einstufung als Wertpapier durch die US-Börsenaufsicht SEC abschütteln. Unter heftigen Schwankungen notiert Ether auf 24-Stunden-Sicht momentan rund ein Prozent höher bei 3.368,24 Dollar, nachdem der Kurs im Tagestief bereits bis unter die Marke von 3.100 Dollar abgesackt war.

 

Auch die Aktien von Unternehmen mit Krypto-Bezug feiern nach teils deutlichen Rückschlägen nun ein Comeback. Die Papiere des Kryptobörsenbetreibers Coinbase steigen im US-Handel um fast zehn Prozent. Die Aktie von MicroStrategy startet nach einem Stabilisierungsversuch im frühen Handel nun ebenfalls eine Gegenbewegung und legt gut sieben Prozent zu.

 

Die stärksten Gewinne verzeichnen aktuell aber die Papiere von Bitcoin-Miner wie CleanSpark (+19,6 Prozent), Marathon Digital (+14,4 Prozent) und Riot Platforms (+11,4 Prozent). Wegen der Sorge vor Belastungen durch das bevorstehende Halving im April hatten sie in den letzten Wochen kaum von der Rekordjagd beim Bitcoin profitiert und nun einiges nachzuholen.

 

Die Unsicherheit im Vorfeld der Fed-Entscheidung hat sich in Wohlgefallen aufgelöst, die Rally am Kryptomarkt kann nun weitergehen. DER AKTIONÄR bleibt bullish und sieht bei Bitcoin und Ethereum sowie den laufenden Aktien-Empfehlungen Coinbase, MicroStrategy und Riot Platforms mittel- und langfristig weiterhin Luft nach oben.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(20.03.2024)

 

Das China-Geschäft von Apple schwächelt seit geraumer Zeit, insbesondere für das aktuelle iPhone 15 können sich chinesische Kunden nicht mehr so recht begeistern. In den ersten Wochen des Jahres soll die Nachfrage fast um ein Viertel gesunken sein. Grund genug für Apple-CEO Tim Cook, dort nun selbst einmal nach dem Rechten zu sehen.

 

Offiziell befindet sich Cook derzeit in Shanghai, um dort am morgigen Donnerstag einen neuen Apple Store zu eröffnen. Doch angesichts sinkender Nachfrage nach den Produkten des Konzerns nutzt der Apple-Chef seinen mehrtägigen China-Besuch auch, um persönlich ein wenig die Werbetrommel zu rühren. Die Tageszeitung South China Morning Post schreibt von einer „Charme-Offensive“.

 

Seine Ankunft in China verkündete Cook beispielsweise öffentlichkeitswirksam mit Videos auf der Social-Media-Plattform Weibo, die ihn beim Frühstück oder bei einem Spaziergang mit dem chinesischen Schauspieler und Moderator Zheng Kai zeigen.

 

Apple kann ein bisschen Publicity in China gut brauchen, denn die iPhone-Verkäufe im drittgrößten Absatzmarkt hinter den USA und Europa sind zuletzt unter Druck geraten. Die Marktforscher von Counterpoint Research meldeten zu Monatsbeginn, dass die iPhone-Verkäufe in den ersten sechs Wochen des Jahres 2024 rund 24 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen.

 

Der chinesische Rivale Huawei habe im selben Zeitraum dagegen 64 Prozent mehr Geräte verkauft als im Vorjahreszeitraum – und das, obwohl das aktuelle Flaggschiffmodell Mate 60 teurer ist als das iPhone 15.

Für Tim Cook stehen in China laut Medienberichten aber noch viele weiter Termine auf dem Programm. Demnach traf er sich unter anderem bereits mit Vertretern von mehreren Apple-Zulieferern sowie vom in Shanghai ansässigen Spieleentwickler Papergames, der seine beliebten Spiele „Nikki“ und „Love“ laut Cook auf den Mac und das Vision-Pro-Headset bringen will.

 

Zudem hat sich Cook auch mit Wan Chuanfu, Gründer und CEO des chinesischen E-Auto-Bauers BYD getroffen. Laut South China Morning Post werde der Apple-Chef am Wochenende auch am staatlich organisierten China Development Forum in Peking teilnehmen.

 

Cook zeigt in China Präsenz und macht damit klar, dass man den wichtigen chinesischen Smartphone-Markt nicht kampflos der erstarkenden Konkurrenz überlassen will. Der Apple-Aktie liefert das am Mittwoch allerdings ebenso wenig Impulse wie eine bestätigte Kaufempfehlung aus dem Hause JPMorgan.

 

Vor der US-Leitzinsentscheidung am Abend tritt der Kurs nahezu unverändert auf der Stelle. Nach der mauen Performance in den letzten Monaten wurde die Apple-Aktie kürzlich ausgestoppt. Sie steht seither nur noch auf der Beobachtungliste des AKTIONÄR.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(20.03.2024)

 

Die BMW-Aktie hat in der vergangenen Woche Stärke bewiesen. Trotz der zunächst deutlich negativen Reaktion auf die Jahreszahlen 2023 (DER AKTIONÄR berichtete) verteidigte der Kurs noch am selben Tag eine wichtige Unterstützung. Wie es nun mit der Aktie weitergeht.

 

Die BMW-Aktie fiel am 14. März auf einen Schlusskurs von 105,20 Euro, nachdem sie zuvor ein Tageshoch von 110,42 Euro erreicht hatte. Der Schock bei den Anlegern war entsprechend groß. Aus charttechnischer Sicht handelte es sich jedoch nur um einen erfolgreichen Test des Dezember-Hochs bei 105,14 Euro, welches bereits am 22. Februar überschritten worden war. Dass die Unterstützung nach einem so starken Abverkauf dennoch hielt, unterstreicht die Stärke dieser Marke. Seitdem bewegt sich die BMW-Aktie in kleinen Schritten wieder nach oben.

 

Ein erster Befreiungsschlag wäre das Ausbrechen über das aktuelle Jahreshoch bei 110,96 Euro. Sollte die BMW-Aktie auch diese Hürde überwinden, wäre das Jahreshoch 2023 bei 113,46 Euro die nächste Haltemarke.

 

Die BMW-Aktie hat Stärke bewiesen und dürfte ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Investierte Anleger bleiben dabei.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(20.03.2024)

 

Der Höhenflug der Airbus-Aktie geht auch am Mittwoch unvermindert weiter. Zeitweise notiert der europäische Flugzeughersteller und Rüstungskonzern über 168 Euro und damit auf einem neuen Rekordhoch. Die Schwäche des einen (Boeing) ist die Stärke des anderen (Airbus), wie jüngste Statistiken belegen.

 

Das britische Investmenthaus Barclays informiert regelmäßig über die Auslieferungs- und Produktionszahlen der beiden weltweit größten Flugzeughersteller. Aus dem jüngsten Update geht hervor, dass der europäische Wettbewerber seit Jahresbeginn über 90 Flugzeuge ausgeliefert hat. Boeing hingegen kommt nur auf knapp 60 – mehr als ein Drittel weniger.

 

Der Unterschied dürfte sich ausweiten, denn die Qualitätsprobleme bei den US-Boys reißen nicht ab. Erst vor Kurzem gab es einen erneuten Zwischenfall: Eine Boeing Typ 737-800 hatte auf einem Flug von San Francisco in den US-Bundesstaat Oregon ein Rumpfteil verloren. Das Fehlen der Abdeckung sei aber erst nach der Landung der Maschine auf dem Flughafen aufgefallen. Zuvor hatte es einige Zwischenfälle mit größerer medialer Reichweite gegeben.

 

Im vergangenen Jahr hatten sich beide Aktie relativ im Einklang nach oben bewegt. Doch seit Beginn des Jahres, seit der Häufung von Pannen und Qualitätsproblemen beim US-Flugzeugbauer, driften die Charts deutlich auseinander.

 

Während Airbus von einem Hoch zum nächsten fliegt, stürzt die andere sukzessive ab. Sollte Boeing auch noch die Unterstützung von Oktober 2023 bei etwa 176,50 Dollar reißen, drohen der Aktie noch schlimmere Verluste. Aus technischer Sicht wäre Platz bis zur Unterstützung bei 160 Dollar, was einem weiteren Rückgang um 9,5 Prozent entsprechen würde.

 

Airbus hingegen zieht an der Spitze einsam seine Bahnen und könnte schon bald die Marke von170 Euro überwinden und damit in Euro optisch höher stehen als der Konkurrent.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(20.03.2024)

 

Die anhaltende Korrektur hat den Bitcoin am Mittwochmorgen kurzzeitig unter die Marke von 61.000 Dollar gedrückt. Neben der Nervosität vor dem Zinsentscheid der Fed am Abend machen Branchenbeobachter dafür weitere Netto-Abflüsse aus den Bitcoin-Spot-ETFs in den USA verantwortlich. Dafür läuft sich andernorts ein weiterer potenzieller Käufer warm.

 

Wenn die US-Notenbank Fed am Abend die Ergebnisse ihrer zweitägigen Sitzung bekanntgibt, rechnen Marktbeobachter nicht mit Veränderungen beim Leitzins. Spannend wird aber, ob und wie sich Notenbank-Chef Jerome Powell zur Geldpolitik im weiteren Jahresverlauf äußert wird. Gerade bei Risiko-Assets wie Kryptowährungen haben sich viele Investoren in den vergangenen Tagen daher zurückgehalten.

 

Zudem lasten weitere Mittelabflüsse bei den Bitcoin-Spot-ETFs in den USA auf dem Kurs der Digitalwährung. Wie das Branchenportal cointelegraph.com unter Berufung auf Daten von Farside Investments berichtet, sind aus dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) am Dienstag weitere 443,5 Millionen Dollar abgeflossen.

 

Vergleichsweise geringe Zuflüsse in die übrigen Spot-ETFs konnten das nicht annähernd ausgleichen, weshalb unter dem Strich Netto-Abflüsse von 326,2Millionen Dollar standen. Es war damit bereits der zweite Tag mit Abflüssen in Folge.

 

Die Korrektur beim Bitcoin hat sich dadurch zunächst verschärft. Der Kurs ist am Mittwochmorgen zeitweise bis auf 60.808 Dollar abgesackt und notierte auf diesem Niveau rund 17,5 Prozent beziehungsweise 13.000 Dollar unter dem Rekordhoch vom letzten Donnerstag.

 

Von diesem Verlaufstief konnte er sich innerhalb weniger Stunden aber wieder um mehr als 3.000 Dollar oder fünf Prozent absetzen und hat gegen Mittag zeitweise schon wieder die Marke von 64.000 Dollar zurückerobert. Hoffnung liefern dabei unter anderem Spekulationen, dass neben den ETF-Investoren in den USA bald noch weitere neue Käufe auf den Plan treten können.

 

Laut Medienberichten erwägt der Government Pension Investment Fund of Japan (GPIF), sein Portfolio mit „weniger liquiden Anlageformen“ zu diversifizieren. Bislang investiert der Pensionsfonds nach eigenen Angaben in heimische und internationale Aktien und Anleihen, Immobilien, Infrastrukturprojekte und Private Equitiy.

 

Nun sammle man aber auch erste Informationen zu Investitionsmöglichkeiten in Bereichen wie Wald, Ackerland, Gold oder eben Bitcoin, teilte der Fonds am Dienstag mit. Das bedeutet zwar nicht automatisch, dass der Fonds letztlich auch in Bitcoin investieren wird. Doch dass GPIF den Bitcoin überhaupt in Betracht zieht, ist bereits beachtlich – schließlich gilt der Pensionsfonds mit einem verwalteten Vermögen von umgerechnet rund 1,5 Billionen Dollar (per Ende Dezember 2023) als der weltgrößte und hat damit auch eine gewisse Vorreiterrolle.

 

Dass eines Tages auch große Pensions- und Investmentfonds in Bitcoin investieren, ist der Traum vieler Bullen.

 

Wie schnell er Realität werden kann, steht in den Sternen. Doch dass sich nun erste Pensionsfonds mit dem Thema beschäftigen, ist bereits mehr als ein Hoffnungsschimmer. Und der kommt angesichts deutlichen Rücksetzers vom Rekordhoch in der Vorwoche wie gerufen.

 

Auch wenn sich der Kurs am Mittwoch wieder etwas freundlicher präsentiert: Noch ist die Korrektur nicht vorbei und ein Dip unter die 60.000er-Marke nicht vom Tisch. Bitcoin-Fans sollten sich daher vor allem rund um die Fed-Entscheidung auf anhaltend hohe Volatilität einstellen.

 

Mittel- und langfristig bleibt DER AKTIONÄR aber weiterhin klar bullish. Mutige Anleger können die aktuelle Schwächephase daher zum (Nach-) Kauf nutzen und halten ansonsten die Füße still.

 

Quelle: Der Aktionär

Ethereum

(20.03.2024)

 

Nicht nur bei Tech-Titeln haben Anleger zuletzt satte Gewinne einstreichen können. Auch am Kryptomarkt ist gute Stimmung und die Kurse der wichtigsten Coins wie Bitcoin und Ethereum haben die vergangenen Monate stark zugelegt. Seit ein paar Tagen dominierten aber die negativen Vorzeichen, da Anleger nach der Rally erste Gewinne einstreichen. Jetzt drehen die Bullen aber besonders bei Ethereum wieder auf.

 

Nicht nur der Bitcoin hatte in den vergangenen Tagen mit Kursverlusten zu kämpfen. Auch andere große digitale Token erleben einen Dominoeffekt: Ether fiel am Dienstag um bis zu 10,3 Prozent auf 3.057 Dollar, Cardano (ADA) ebenfals um rund zehn Prozent und Solana (SOL) sogar um 13 Prozent. Kleinere Token, die als Meme Coins bekannt sind, verloren ebenfalls an Wert, wobei die bekanntesten wie Dogecoin (DOGE) um 13 Prozent und Shiba Inu (SHIB) um zehn Prozent fielen.

 

Einige Analysten glauben, dass der jüngste Preisrückgang eine natürliche Korrektur nach dem rasanten Preisanstieg von Bitcoin sein könnte, da die Kryptowährung in den vergangenen Monaten eine starke Hausse erlebt haben und sich der Preis seit Anfang 2023 mehr als verdoppelt hat. Trotz des jüngsten Preisrückgangs bleiben viele Krypto-Enthusiasten optimistisch, was die langfristigen Aussichten bei Bitcoin und Ethereum betrifft.

 

Der Rückgang von Bitcoin erfolgt im Vorfeld der bevorstehenden „Halving“ im April. In der Vergangenheit ist der Bitcoin bereits Wochen vor diesem Ereignis gefallen, mit Korrekturen von 20 Prozent im Jahr 2020 und 40 Prozent im Jahr 2016.

 

Im heutigen Handelsverlauf zieht der Krypto-Markt wieder an - angeführt von Ethereum mit einem Kursplus von aktuell rund 5,8 Prozent. Damit zeigt sich der Support an der psychologisch wichtigen 3.000-Dollar-Marke als standhaft. Etwas höher, bei 3.1120 Dollar, verläuft zudem der GD50, der ebenfalls als Unterstützung fungiert.

 

Die Korrektur war überfällig, da einige Coins bereits Überkauft waren. Dank der Konsolidierung hat sich der RSI-Indikator wieder normalisiert. Mit der Unterstützungszone haben die Bullen nun einen attraktiven Ausgangspunkt für die nächste Kauf-Welle. Risikofreudige Anleger können den Rücksetzer ebenfalls für den Einstieg nutzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Unilever

(20.03.2024)

 
LONDON (Dow Jones) - Unilever will sich möglicherweise von seinem Mehrheitsanteil an dem chinesischen Unternehmen Qinyuan Group trennen, einem Anbieter von Materialien zur Wasseraufbereitung. In einem Deal könnte das Unternehmen mit rund 300 Millionen US-Dollar bewertet werden, berichtet Bloomberg. Unilever sei in Gesprächen mit einem Berater über potenzielle Käufer. Unilever war für eine Stellungnahme unmittelbar nicht erreichbar.

Quelle: stock3.com

SAP

(20.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - Moody's gesteht SAP eine höhere Bonitätseinstufung zu. Wie die Ratingagentur mitteilte, hob sie die Einstufung auf A1 von A2 an. Der Ausblick wurde auf stabil von positiv gesenkt.

 

"Die Hochstufung spiegelt die führende Marktposition von SAP im Bereich Unternehmenssoftware und die anhaltenden Fortschritte der Transformation hin zu einer Cloud-basierten Plattform wider", sagte Analyst Dirk Goedde von Moody's. 2024 dürfte die operative Performance wegen des angekündigten Restrukturierungsprogramms zwar etwas schwächer ausfallen, es sei aber unverändert eine starke Nachfrage auszumachen, die in einer verbesserten Profitabilität 2025 und darüber hinaus resultieren werde.

Quelle: stock3.com

DWS Group

(20.03.2024)

 

Bei Anlegern, die Dividendenwerte bevorzugen, steht die DWS Group schon länger hoch im Kurs. Dieses Jahr wird die Rendite deutlich zweistellig werden, aufgrund einer Sonderausschüttung. Bei Dividendenaktien sollte jedoch auch auf zukünftige Ausschüttungen geachtet werden.

 

Die DWS Group ist der Vermögensverwalter der Deutschen Bank. Obwohl die Unternehmen mittlerweile rechtlich getrennt sind und die DWS 2018 an die Börse gebracht wurde, hält die Deutsche Bank noch immer fast 80 Prozent der Anteile. Daher ist es naheliegend, dass auch der Mutterkonzern Interesse an hohen Ausschüttungen der DWS hat.

 

Tatsächlich waren bei der Aktie seit dem IPO 2018 immer hohe Dividenden zu holen. Die Ausschüttung wurde von 1,37 Euro je Aktie 2019 für das Geschäftsjahr 2018 bis auf zuletzt zwei Euro gesteigert. Das bedeutete umgerechnet Renditen von mehr als vier Prozent, für 2022 waren es sogar deutlich mehr.

 

Nun will der Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 eine ordentliche Dividende von 2,10 Euro je Aktie bezahlen. Hinzu kommt eine Sonderausschüttung von insgesamt 800 Millionen Euro oder vier Euro je Anteilschein. Damit kommen Aktionäre auf eine Rendite von rund 16 Prozent bei aktuellen Kursen.

 

Die Sonderdividende stammt aus Rücklagen von einer Milliarde Euro, die für Übernahmen vorgesehen waren. Da diese mit der Zeit immer unwahrscheinlicher wurden, versprach CEO Stefan Hoops schon Ende 2023 eine Ausschüttung, sofern es keine Zukäufe geben würde. Das ist nun der Fall.

 

Das bedeutet aber auch, dass in den kommenden Jahren Sonderdividenden eher nicht zu erwarten sind. Denn die DWS zahlte die Dividenden in der Regel aus den laufenden Gewinnen. Auch wenn es 2024 nur eine Gewinnstagnation auf Vorjahresniveau laut Prognosen geben könnte, soll das Ausschüttungsziel kommendes Jahr rund 65 Prozent betragen.

 

Das sind gute Nachrichten für Dividendenjäger, denn damit bekräftigt der Vorstand seine Ausschüttungspolitik. Zudem geht die Analystengemeinde im Durchschnitt von steigenden Werten bei der Dividende in den kommenden Jahren aus. Für das Geschäftsjahr 2024 sollen 2,18 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, 2026 schon 2,75 Euro.

Die Aktie steht kurz vor dem Sprung über den Widerstand bei 39,25Euro, was wieder für mehr Dynamik sorgen dürfte. Aufgrund der großzügigen Ausschüttungen und des geringen Investitionsbedarfs, der sich aus dem Geschäftsmodells ergibt, sind Dividendenjäger bei der DWS-Aktie auch in Zukunft richtig. Die Aktie ist eine laufende Empfehlung.

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(20.03.2024)

 

Am Mittwoch verzeichnet die Aktie des Online-Arzneimittelversenders Redcare Pharmacy (vormals Shop Apotheke Europe) erneut deutliche Zugewinne. Rückenwind gibt es von Analystenseite, denn die britische Investmentbank HSBC hat die Verkaufsempfehlung für den MDAX-Titel endlich aufgegeben und das Kursziel deutlich erhöht.

 

HSBC-Analyst Christopher Johnen stuft die Aktie von Redcare Pharmacy fortan mit "Hold" ein, das Kursziel wird nun auf 140 Euro beziffert. Zuvor lag der faire Wert für den E-Commerce-Titel bei lediglich 90 Euro. Zu einer Kaufempfehlung und damit einem doppelten Upgrade konnte sich Johnen indes nicht durchringen. Beim Papier des Wettbewerbers DocMorris rät der Experte hingegen zum Kauf mit einem Zielkurs von 115 Schweizer Franken (zuvor lediglich 80 Franken).

 

Zuletzt verlieh die Gematik der Aktie von Redcare Pharmacy positive Impulse. Denn die zuständige nationalen Agentur für Digitale Medizin hat den Weg frei für eine wichtige E-Rezept-Einlösefunktion gemacht und die Entscheidungsträger die entsprechenden Spezifikationen verabschiedet. So können E-Rezepte über das Smartphone ohne PIN eingelöst werden. Die Chancen, dass ausgestellte E-Rezepte dann über Online-Apotheken abgewickelt werden, ist dadurch deutlich höher. Ohnehin rechnen sich Redcare Pharmacy und DocMorris eine Belebung ihrer Geschäfte durch das E-Rezept aus, das nach mehreren Verzögerungen zum Jahreswechsel in der Bundesrepublik verpflichtend eingeführt wurde.

 

Der MDAX-Titel gewinnt zur Stunde rund ein Prozent und nähert sich damit wieder dem Schlüsselwiderstand bei 150 Euro ein Stück näher an. In einem freundlichen Marktumfeld und einem anhaltend positiven Newsflow rund um das E-Rezept in Deutschland sollten schon bald einen dynamischen Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch ermöglichen. Investierte Anleger setzen auf dieses Szenario und geben kein Stück aus der Hand.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(20.03.2024)

 

Die Allianz bleibt die mit Abstand teuerste Versicherungsmarke Europas. Die Marke hat sogar deutlich an Wert hinzugewonnen. Auch weltweit sind die Münchner (fast) nicht zu schlagen. Nur ein Konkurrent liegt noch vor der Allianz. Mit AXA schlägt sich auch der größte europäische Konkurrent weiter achtbar.

 

Die Markenanalysten von Brand Finance haben ihr Ranking der teuersten Versicherungsmarken der Welt aktualisiert. Die Allianz belegt daran weltweit weiter den zweiten Platz. Der Münchner Versicherer konnte den Markenwert im Vergleich zum Vorjahr sogar um 17 Prozent auf 24,6 Milliarden Dollar steigern. Damit verbuchte die Allianz sogar das größte Plus innerhalb der Spitzengruppe.

 

Die Allianz ist damit die teuerste Versicherungsmarke der westlichen Welt. Nur die chinesische Ping An ist mit einem Markenwert von 33,6 Milliarden Dollar noch vor den Münchnern. Der Abstand ist allerdings etwas kleiner geworden, denn der Marktführer steigerten seinen Markenwert nur um vier Prozent.

 

Auch insgesamt dominieren chinesische Versicherer die Spitzenplätze des Rankings. Aus Europa schafft sonst nur noch AXA den Sprung in die Top 10. Europas Nummer 2 ist AXA. Der Markenwert des französischen Versicherers stieg von 15,9 auf 16,6 Milliarden Dollar und bleibt damit auf Rang 4 der weltweit wertvollsten Versicherungsmarken.

 

Die nächstteuerste deutsche Versicherungsmarke ist Munich Re auf Rang 20, gefolgt von Hannover Re auf Position 32 und der Munich-Re-Tochter Ergo auf Platz 36. Insgesamt kommen die deutschen Versicherer aber nur auf einen weltweiten Anteil von 8,7%. Hier dominieren China (25,6%) und die USA (24,6) weiterhin deutlich.

 

Das Markenranking ist eine erneute Bestätigung der Stärke der Allianz. Vor allem die hohe Steigerung des Markenwerts ist beachtlich. Die Aktie zählt aber nicht nur deshalb weiterhin zu den Favoriten unter den europäischen Versicherern. Auch AXA bleibt ein Top-Pick des Sektors.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(20.03.2024)

 

Gestern hat die Aktie der Deutschen Bank auf Schlusskursbasis erneut einen wichtigen Widerstand genommen. Aus charttechnischer Sicht ist das positiv zu werten. Die Analystengemeinde sieht im Mittel derzeit aber kein Potenzial mehr. Das könnte sich aber bald ändern.

 

Seitdem die obere Begrenzung des Seitwärtstrends, der die Aktie seit Anfang des Jahres begleitete, bei knapp unter 13,00 Euro am 11. März beiseite geräumt wurde, ging es weiter nach oben mit der Notierung. Erst gestern wurde mit dem Sprung über den horizontalen Widerstand bei 13,70 Euro ein weiteres, positives Signal geliefert.

 

Doch die Analystengemeinde sieht derzeit kein Potenzial mehr. Das ergibt sich aus dem Durchschnitt aller von Bloomberg ermittelten Kursziele. Demnach plädieren zehn der insgesamt 24 Experten derzeit für Kaufen. Elf weitere sehen die Papiere als Halteposition an und drei würden nun die Reißleine ziehen.

 

Das durchschnittliche Kursziel beträgt 14,35 Euro und liegt somit nur noch rund 50 Cent oder 4,4 Prozent unter dem Schlusskurs von gestern. Das höchste Kursziel hat dabei Christopher Hallam von Goldman Sachs mit 19,50 Euro ausgegeben.

 

Es bleibt dabei, wie es CEO Christian Sewing selbst anlässlich der letzten Zahlenpräsentation sagte: Die Aktie der Deutschen Bank ist nach wie vor eine „Show me“-Story. Analysten wollen erst weitere, operative Verbesserungen im Geschäft sehen, bevor sie ihre Bewertung überarbeiten.

 

Die Quartalszahlen, die die Bank am 27. April für das Q1 veröffentlichen will, könnten dabei hilfreich sein. Mut macht schon jetzt, dass Sewing kürzlich sagte, die bereinigten Kosten im ersten Quartal würden bei fünf Milliarden Euro liegen. Damit wäre man bereits in diesem Quartal beim Kostenziel, dass 2025 insgesamt 20 Milliarden Euro betragen soll.

 

DER AKTIONÄR teilt die Meinung viele Analysten nicht. Der Chart sieht derzeit gut aus und verschiedene Aussagen von Vorstandsmitgliedern der Deutschen Bank legen nahe, dass es ein starkes Jahresauftakt-Quartal gegeben hat. Mutige greifen daher weiter zu und setzen einen Stopp bei 10,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(20.03.2024)

 

Microsoft gibt beim Mega-Trend Künstliche Intelligenz (KI) weiter mächtig Gas. Wie am Dienstagabend bekannt wurde, wird mit Mustafa Suleyman ein führender KI-Experte zu Microsoft wechseln. Er übernimmt die Führung eines neuen Microsoft-Bereichs – die Einheit Microsoft AI. Die Aktie von Microsoft profitiert seit Monaten von der starken Entwicklung Microsofts im Bereich KI. Erst vor wenigen Tagen hat sie ein neues Allzeithoch markiert.

 

Suleyman gibt dafür den Chefposten beim KI-Start-up Inflection AI auf, wie der Software-Konzern am Dienstag mitteilte. Unter dem Dach von Microsoft AI sollen die auf Verbraucher ausgerichteten KI-Produkte gebündelt werden. Dazu gehören die Copilot-Assistenten sowie Funktionen mit Künstlicher Intelligenz in Microsofts Suchmaschine Bing und dem Browser Edge.

 

Suleyman war einer der Mitgründer des KI-Pioniers DeepMind, der 2014 von Google gekauft wurde. Er verließ den Internet-Konzern 2022 und war ein Gründer des Start-ups Inflection AI, das den Chatbot Pi entwickelte. Ein weiterer Mitgründer, Karén Simonyan, geht ebenfalls zu Microsoft AI und wird dort Chefwissenschaftler.

 

Inflection AI will sich unterdessen künftig darauf fokussieren, KI-Chatbots für Unternehmen zu entwickeln.

Microsoft-CEO Satya Nadella erkärte in einer internenen Mail an seien Mitarbeiter, die dem Handelsblatt vorliegt, Microsoft wolle „KI-Produkte von Weltklasse“ entwickeln, wie den 2023 vorgestellten Assistenten Copilot. „In diesem Zusammenhang freue ich mich sehr, ankündigen zu können, dass Mustafa Suleyman und Karén Simonyan zu Microsoft stoßen.“

 

Microsoft ist beim Mega-Thema Künstliche Intelligenz stark aufgestellt. DER AKTIONÄR hat die Aktie von Microsoft im März 2020 bei 142,20 Euro zum Kauf empfohlen. Mittlerweile notiert die Aktie bei 387,05 Euro und hat mehr als 172 Prozent im Plus. Die Aussichten bleiben top, Anleger lassen die Gewinne weiter mit einem Stopp bei 310,00 Euro laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(20.03.2024)

 

Der Bitcoin bleibt unter Druck. Am Mittwoch fällt der Kurs der ältesten Kryptowährung um zwei Prozent auf 62.300 Dollar. Grund ist wahrscheinlich weiterhin ein starker Abfluss aus einem der neuen Bitcoin-Fonds in den USA. Seit dem Rekordhoch hat der Bitcoin nun schon 18 Prozent verloren. Und jetzt?

 

Wie aus Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht, hat der 25 Milliarden Dollar schwere Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) bereits am Montag einen Abfluss von 643 Millionen Dollar verzeichnet, den höchsten seit seiner Umwandlung in einen speziellen Indexfonds (ETF) im Januar.

 

Wie aus den Daten von Bloomberg weiter hervorgeht, haben darüber hinaus Zuflüsse in ETF-Fonds der Vermögensverwalter Fidelity Investments und Blackrock zuletzt nachgelassen.

 

Seit Januar ist es Anlegern in den USA möglich, Bitcoin-ETFs zu erwerben und damit indirekt in die Kryptowährung zu investieren. Weil die dadurch generierte Nachfrage deutlich höher liegt als das Angebot neuer Bitcoins, erfolgte ein starker Kursanstieg des Bitcoin.

 

Charttechnisch könnte es nun brisant werden. Bleiben die Bären am Drücker, könnte schon bald die Marke von 60.000 Dollar getestet werden. Fällt der Kurs unter diese Unterstützung, könnte es schnell weiter abwärtsgehen bis in den Bereich bei 53.000 Dollar.

 

Kurzfristig müssen sich die Bitcoin-Fans wohl weiter auf eine hohe Volatilität gefasst machen. Da die die Kryptowährung aber nun in der Mitte der Anlegergesellschaft angekommen ist, sind mittel- bis langfristig merklich höhere Kurse drin.

 

Quelle: Der Aktionär

Wirecard

(20.03.2024)

 

EY - Die Prüfungsgesellschaft EY hat ihre rechtliche Struktur in Deutschland nach nur kurzer Zeit erneut substanziell verändert. Wenige Wochen nach der Umwandlung der jahrzehntelang bestehenden Ernst & Young GmbH in eine Kommanditgesellschaft (KG) sind dort gleich drei von fünf Gesellschaftern schon wieder ausgetreten. Kritiker vermuten darin einen weiteren Winkelzug, um sich Ansprüchen im Wirecard-Skandal zu entziehen. EY weist dies auf Anfrage zurück. Fakt ist: Die ausscheidenden Einheiten von EY ziehen große Teile des Vermögens aus der neuen KG ab. wie interne Verträge zeigen, die dem Handelsblatt vorliegen. (Handelsblatt)             

Quelle: stock3.com

Airbus

(20.03.2024)

 

Reuters: Boeing prüft mögliche Übernahme der Airbus-Beteiligung von Spirit Aerosystems.                        

Quelle: stock3.com

SAP

(20.03.2024)

 

SAP - Erstmals zieht ein Vertreter der Industriegewerkschaft Metall in den Aufsichtsrat des Softwarekonzerns ein. Eberhard Schick, Betriebsratsvorsitzender der SAP SE, hat nach Angaben der Gewerkschaft in einer Urwahl knapp 30 Prozent der Stimmen gewonnen. Für die größte deutsche Gewerkschaft ist der Einzug ein Meilenstein. Hatten doch IG-Metall-Mitglieder erst 2006 die Einrichtung eines Betriebsrates gegen den Willen der Gründer, aber auch gegen den damals eindeutigen Willen der Beschäftigten mit dem Gang vor das Arbeitsgericht erzwungen. (FAZ)

Quelle: stock3.com

Roche

(20.03.2024)

 

ZÜRICH (Dow Jones) - Der Schweizer Pharmakonzern Roche trennt sich von einer Produktionsstätte in den USA. Lonza übernimmt das Werk in Kalifornien nach eigenen Angaben für 1,2 Milliarden US-Dollar in bar. Der ebenfalls in der Schweiz ansässige Chemiekonzern will damit das Wachstum seiner Sparte Biologics stärken. Lonza hob sein mittelfristiges Umsatzziel für 2024 bis 2026 an.

 

Lonza erwartet nun ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 12 bis 15 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Bislang war der Konzern von 11 bis 13 Prozent ausgegangen. Die restlichen Ziele bleiben bestehen. Der Deal mit Roche soll in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden.

 

Lonza will rund 500 Millionen Franken in das Werk investieren, das zur Roche-Tochter Genentech gehört. Rund 750 Mitarbeiter werden übernommen. Die Roche-Produkte wird Lonza im Rahmen einer mittelfristigen festen Volumenvereinbarung zunächst weiter bereitstellen. Nach und nach wird diese Vereinbarung jedoch auslaufen.

Quelle: stock3.com

 

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Disney

(19.03.2024)

 

Walt Disney hat laut US-Medienberichten eine Vertragsverlängerung mit College Football für sechs Jahre abgeschlossen.

Quelle: stock3.com

Bitcoin

(19.03.2024)

 

Der Bitcoin gerät dieser Tage unter Druck. Auf Allzeithoch folgt Kurssturz. Ausgerechnet einer der wesentlichen Kurstreiber der zurückliegenden Wochen verpasst der weltweit größten Kryptowährung einen Knockout. Investoren sind nunmehr nur noch 10.000 Dollar weniger bereit für einen Bitcoin zu bezahlen als noch vor einer Woche.

 

10.000 Dollar weniger als noch vor einer Woche: Der Bitcoin hat am Dienstag deutlich an Wert verloren. Auf der Handelsplattform Bitstamp fiel der Kurs der ältesten und bekanntesten Krypto-Währung am Morgen unter 64.000 US-Dollar. Zur Stunde wird der Bitcoin bei 63.413 Dollar gehandelt und damit auf dem tiefsten Stand seit fast zwei Wochen. Der Kurs entfernte sich deutlich vom Rekordhoch, das am Donnerstag bei knapp 73.800 Dollar erreicht worden war.

 

Am Markt wurde der Kursrückgang mit einem starken Abfluss aus einem der neuen Bitcoin-Fonds in den USA erklärt. Wie aus Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht, hat der 25 Milliarden Dollar schwere Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) am Montag einen Abfluss von 643 Millionen Dollar verzeichnet, den höchsten seit seiner Umwandlung in einen speziellen Indexfonds (ETF) im Januar.

 

Wie aus den Daten von Bloomberg weiter hervorgeht, haben darüber hinaus Zuflüsse in ETF-Fonds der Vermögensverwalter Fidelity Investments und Blackrock zuletzt nachgelassen. Seit Januar ist es Anlegern in den USA möglich, Bitcoin-ETFs zu erwerben und damit indirekt in die Kryptowährung zu investieren. Weil die dadurch generierte Nachfrage deutlich höher liegt als das Angebot neuer Bitcoins, erfolgte ein starker Kursanstieg des Bitcoin. Seit Beginn des Jahres hat die Kryptowährung etwa 50 Prozent an Wert gewonnen.

 

Etwas abgenutzt, aber nicht verkehrt: In der Ruhe liegt die Kraft. Der Bitcoin-Kurs ist hohen Schwankungen ausgesetzt. Nach der Rallye der vergangenen Monate und insbesondere Wochen ist ein Rücksetzer im Bereich von 10.000 Dollar zwar durchaus heftig, aber im Verhältnis nicht ungewöhnlich. Der Abschlag zum Hoch beträgt 13 Prozent.

 

Mittel- und langfristig sieht DER AKTIONÄR noch jede Menge Kurspotenzial beim Bitcoin und traut ihm im aktuellen Bullenmarkt ebenfalls einen Anstieg in Richtung der 100.000-Dollar-Marke zu. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Verschnaufpause als Chance zum (Nach-) Kauf zu werten.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(19.03.2024)

 

Die Deutsche Bank hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Ausschüttungsziele vorgenommen. Der Großteil davon soll aus den laufenden Gewinnen erwirtschaftet werden. Dazu stellt die Bank nun auch das Geschäft mit sehr vermögenden Kunden neu auf.

 

Gerade in der Vermögensverwaltung spielen sogenannte Ultra-High-Net-Worth-Kunden (UHNW) bei Geschäftsbanken seit Jahren eine wichtige Rolle. Denn das eher volatiler Investmentbanking kann durch eine starke Vermögensverwaltung diversifiziert werden.

 

Die Deutsche Bank hat das Segment mit eigenen Fonds und ETFs für die breite Masse über den Vermögensverwalter DWS Group 2018 an die Börse gebracht. Rund 80 Prozent hält man noch immer. Die lukrative Betreuung sehr reicher Kunden erfolgt aber immer noch über die Deutsche Bank selbst.

 

Bisher wurden diese zentral von Frankfurt am Main aus betreut. Nun hat sich das Geldhaus intern neu aufgestellt, wie die Börsen-Zeitung berichtet. An den bestehenden Wealth-Management-Standorten Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Stuttgart werden neue Teams angesiedelt.

 

Insgesamt betreue die Deutsche Bank eine dreistellige Kundenzahl in diesem Segment, so Stefanie Rühl-Hoffmann im Interview mit der Börsen-Zeitung. Sie leitet das Deutschlandgeschäft mit den UHNW-Kunden. Rühl-Hoffmann merkt an, dass es sich daher zwar nicht um einen Massenmarkt handele, aber der Markt wachse.

 

Zu detaillierten Wachstumszielen in diesem Bereich schweigt die Deutsche Bank indes. Der Konzern adressiere das profitabelste Segment innerhalb der Privatkundenbank und wolle nachhaltig, effizient und profitabel wachsen.

Auch wenn das Geschäft mit UHNW-Kunden konzernweit nicht stark ins Gewicht fällt, ist es wichtig, dass die Deutsche Bank sich auch hier neu erfindet. Obwohl 2022 der Umbau offiziell beendet wurde, wird gerade in der Privatkundensparte weiterhin an vielen Stellen nachjustiert.

 

Die Aktie ist aussichtsreich. Die nächste Hürde liegt bei 13,70 Euro und würde beim Bruch ein Kaufsignal nach sich ziehen. Mutige Anleger legen sich ein paar Aktien in ihr Depot. Der Stopp wurde auf 10,00 Euro erhöht.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(19.03.2024)

 

Die Experten der Privatbank Berenberg haben die Aktie von K+S wieder einmal genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde das Kursziel von 20,00 auf 15,90 Euro gesenkt. Da dies aber immer noch deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegt, wurde die Einstufung dementsprechend auf "Buy" belassen.

 

Die Aktie des Düngemittelkonzerns bleibe unterbewertet, betonte Analyst Aron Ceccarelli in einer heute veröffentlichten Studie. Allerdings seien die Kaliumcarbonat-Preise eine Belastung. Deshalb und wegen höherer Abschreibungen senkte er seine operativen Gewinnerwartungen (EBIT) relativ deutlich. Er merkte allerdings an, dass K+S zuletzt höhere Preise habe realisieren können als die Konkurrenten.

 

Skeptisch gestimmt ist hingegen weiterhin die UBS. Die Großbank hat die Einstufung für die MDAX-Titel nach den jüngsten Zahlen zum vierten Quartal auf "Sell" mit und das Kursziel mit 12 Euro bestätigt. Das operative Ergebnis (EBITDA) des Düngerkonzerns habe positiv überrascht, so Analystin Priyanka Patel. Allerdings deute der Ausblick auf einen Liquiditätsmangel im laufenden Jahr hin.

 

Besonders bullish gestimmt ist indes die US-Bank JPMorgan. Deren Analyst Chetan Udeshi hat die Einstufung für K+S nach der Präsentation von Quartalszahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Das operative Ergebnis (EBITDA) des Düngerkonzerns habe positiv überrascht. Das untere Ende der für das laufende Jahr angepeilten EBITDA-Spanne könnte den Markt positiv überrascht haben.

 

Die K+S-Aktie ist nach wie vor enorm günstig bewertet. Doch solange das Sentiment für Kaliproduzenten beziehungsweise praktisch fast sämtliche Agrar-Aktien mau ist und der K+S-Chart noch keinen klaren Boden ausgebildet hat, drängt sich noch kein Kauf auf. Wer die MDAX-Titel bereits besitzt, sichert die Position mit einem Stoppkurs bei 11,50 Euro nach unten ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(19.03.2024)

 

Die Aktie von Airbus steigt immer höher. Am Dienstag erreicht sie ein neues Allzeithoch. Den fünften Tag in Folge. Die Serie ist beeindruckend. Heute feiern Investoren eine Übernahme, die nicht stattfinden wird: Airbus hat den Kauf der Cybersicherheits- und Datensparte des französischen IT-Dienstleisters Atos abgeblasen.

 

Kein Kauf, dafür Rekordhoch: Airbus wird die die Cybersicherheits- und Datensparte des französischen IT-Dienstleisters Atos nicht wie angedacht kaufen. Ursprünglich hatte der DAX-Konzern für den Deal inklusive Schulden 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro eingeplant. Die bleiben nun in der Kasse. Nach sorgfältiger Prüfung aller Aspekte habe man entschieden, die Gespräche nicht fortzusetzen, so das Unternehmen.

 

Unterdessen steigt die Aktie des Flugzeugherstellers und Rüstungskonzerns auf ein neues Hoch. Und das bereits den fünften Tag in Folge. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf nunmehr 19 Prozent. Auf Jahressicht sind es etwa 43 Prozent, was Airbus zu einer der besten Aktien im DAX macht.

 

Die kanadische Bank RBC hat die Aktie von "Sector Perform" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel deutlich von 145 auf 192 Euro angehoben. Der europäische Flugzeugbauer könne die Marktanteile noch ausbauen, schrieb Analyst Ken Herbert in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Das Zutrauen der Investoren in die Ziele des Unternehmens wachse. Die Barmittel könnten bis 2025 auf 16 Milliarden US-Dollar steigen, womit einiges an Fantasie hinsichtlich Ausschüttungen an die Aktionäre verbunden wäre.

 

Quelle: Der Aktionär

Alphabet

(19.03.2024)

 

Die Meldung, dass Apple künftig auf die KI-Dienste von Alphabet zugreifen könnte, hat der Aktie der Google-Mutter wieder Leben eingehaucht. Der Kursgewinn von 4,6 Prozent am Montag war das größte Tagesplus seit einem Jahr. Bis zum Rekordhoch ist es nur noch ein kleines Stück. Die Aktie ist immer noch günstig zu haben.

 

Konkret fehlen der Alphabet-Aktie noch sechs Dollar, um das Rekordhoch bei 153,78 Dollar zu erreichen. Gelingt das Break, könnte Anschlusskäufe erfolgen und in den Aktienkurs könnte wieder mehr Dynamik kommen. 2024 liegt die Alphabet-Aktie mit gerade einmal 5,7 Prozent im Plus, während die Magnificent 7 16 und der GAFAM-Index 13 Prozent zugelegt haben.

 

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am Montag berichtet, dass zwischen Alphabet und Apple Gespräche geführt würden über eine Partnerschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Wie es hieß, wird darüber verhandelt, ob KI-Technologie von der Google-Mutter zukünftig in den Smartphones des iPhone-Herstellers verwendet wird.

 

Eine Partnerschaft mit Apple könnte Google helfen, die KI-Lösung "Gemini" im Wettstreit mit OpenAI populärer zu machen.

 

Alphabet kommt für 2024 auf ein KGV von 22, was für ein Wachstumsunternehmen mit einer ganz starken Marktstellung bei Werbung und einer Menge Fantasie bei KI günstig ist. Die Aktie, die seit der Empfehlung des AKTIONÄR vom März 2023 40 Prozent im Plus liegt, bleibt ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(19.03.2024)

 

Die Allianz-Aktie profitiert heute von einer neuen Analysteneinschätzung. Das Bankhaus Metzler hat das Kursziel für den größten Versicherer Deutschlands erhöht und sieht nun wieder ordentlich Luft nach oben. Damit befindet es sich in bester Gesellschaft, denn die überwiegende Analystenmeinung lautet: Kaufen!

 

Das Bankhaus Metzler hat das Kursziel für die Allianz-Aktie von 270 auf 300 Euro erhöht. Die Einstufung bleibt damit weiter auf „Buy“. Metzler-Analyst Jochen Schmitt traut der Versicherungs-Aktie damit nun weitere gut zehn Prozent zu. Trotz dieses Rückenwinds setzt die Allianz heute ihre Auszeit der jüngsten Rekordjagd zunächst fort. Im vormittäglichen Handel pendelt sie bei minimalen Schwankungen um den Vortagesschluss herum.

 

Mit der beibehaltenen Kaufempfehlung ist Schmitt in bester Gesellschaft. Von insgesamt 26 Analysten stufen 21 die Allianz-Aktie auf „Buy“ ein, weitere vier auf „Hold“. Nur ein einziger Experte rät zum Verkauf. Weitere Kurszielanhebungen dürften schon bald folgen, denn der durchschnittliche Allianz-Zielkurs liegt mit 276,13 Euro nur noch leicht oberhalb des aktuellen Kursniveau.

 

Die Allianz-Tochter PIMCO hat derweil drei langjährige Mitarbeiter befördert. Marco van Akkeren, Nick Mosich und Masoud Sharif wurden zum Managing Director des Anleihespezialisten berufen. Alle drei sind seit über zehn Jahren bei PIMCO. Ihre Beförderung passt zum Ansatz der Allianz, bei Führungspersönlichkeiten auf Kontinuität und eigene Talente zu setzen.

 

DER AKTIONÄR sieht bei der Allianz-Aktie ebenfalls weiterhin Potenzial für mehr. Fundamental läuft des für den größten deutschen Versicherer in vielen Bereichen und Regionen blendend. Oben drauf kommt eine attraktive Dividende von 13,80 Euro je Anteilsschein und damit eine Dividendenrendite von 5,2 Prozent. Es scheint daher nur eine Frage der Zeit, bis die Aktie ihre Rekordjagd fortsetzt.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(19.03.2024)

 

Die Woche ist voll mit wichtigen Terminen. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch zeigen sich vor allem die Technologiewerte freundlich. Die Amazon-Aktie tritt allerdings seit einigen Tagen auf der Stelle. Einem Bericht zufolge plant der Online-Gigant einen neuen Deal mit einem ehemaligen Partner.

 

Der Logistikkonzern FedEx und Amazon haben Berichten zufolge im vergangenen Jahr Gespräche geführt, um in Zukunft wieder stärker miteinander zusammenzuarbeiten. Es gab bereits eine Kooperation in der Vergangenheit, die Zusammenarbeit wurde 2019 allerdings beendet.

 

Das Wall Street Journal berichtete, dass die beiden Unternehmen darüber gesprochen haben, dass FedEx wieder Rücksendungen von Amazon-Paketen an seinen Einzelhandelsstandorten annimmt. Derzeit unterhält Amazon Partnerschaften mit einer Reihe von Unternehmen (wie beispielsweise mit UPS), um die große Menge an Paketrücksendungen pro Jahr abzuwickeln.

 

FedEx und Amazon haben zwar aktuell noch keine Vereinbarung getroffen, aber Amazon möchte weiter an der Verbesserung der Paketrückgabe für seine Millionen von Kunden arbeiten. Auch für FedEx wäre dies ein großer Deal, da Amazon fast 40 Prozent des US-E-Commerce-Umsatzes ausmacht.

 

Bis März kletterte die Amazon-Aktie immer höher und erreichte ein Mehrjahreshoch bei 180,14 Dollar zum Monatsanfang. Seitdem befindet sich der Titel in einer Seitwärtsphase. Auf der Unterseite stützt der Support bei 171,47 Dollar. Etwas tiefer, bei der 165-Dollar-Marke, verläuft der GD50. Der Indikator fungiert ebenfalls als Unterstützung.

 

Die Amazon-Aktie hat seit Monaten einen starken Lauf. Eine kurzfristige Konsolidierung wie aktuell ist hier nichts ungewöhnliches und Anleger lassen entspannt die Gewinne weiter laufen. Sollte es zu dem Deal mit FedEx kommen, sollte das neuen Rückenwind für die Papiere liefern. DER AKTIONÄR sieht das aktuelle Kursziel bei 200,00 Euro. Der Stopp befindet sich bei 120,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(19.03.2024)

 
PARIS (Dow Jones) - Die potenziell milliardenschwere Übernahme der Cybersicherheits-Sparte von Atos durch Airbus ist vom Tisch. Wie der Flugzeughersteller mitteilte, hat er die Gespräche über die Atos-Tochter BDS nach "sorgfältiger Abwägung aller Aspekte" beendet.

 

Atos kündigte an, die Situation zu analysieren und strategische Alternativen auszuloten. Das französische Unternehmen hatte Anfang des Jahres die Bücher für Airbus geöffnet. In einem ersten vorläufigen Angebot wurde die Sparte mit bis zu 1,8 Milliarden Euro bewertet.

Quelle: stock3.com

DWS Group

(19.03.2024)

 

Anleger warten immer noch auf den Ausbruch bei der Aktie des Vermögensverwalters DWS Group. Denn in den vergangenen Tagen konsolidierten die Papiere auf hohem Niveau, der Aufwärtstrend kommt von unten näher.

Die DWS-Aktie hat eine beachtliche Rally seit vergangenem Oktober aufs Parkett gelegt. Nach einer Konsolidierung Ende Januar fungierte der Aufwärtstrend schon einmal als Unterstützung, an der die Aktie wieder nach oben drehte. Nun nähert sie sich bei 38,70 Euro erneut der Haltelinie an.

 

Generell ist eine Verschnaufpause nach der steilen Rally kein Beinbruch und nach der Entwicklung der vergangenen Monate gesund. Abzuwarten bleibt, wie der Vermögensverwalter in das neue Jahr gekommen ist. Hierzu wird es erst mit den Zahlen zum ersten Quartal am 25. April Aufschluss geben. Anleger müssen sich also noch etwas gedulden.

 

Im laufenden Jahr muss der Konzern wieder auf Angriff umschalten, nach zwei durchwachsenen Jahren. Allerdings rechnet der Konsens nur mit einer Geschäftsentwicklung auf Höhe des Vorjahres. Der Erlös soll mit 2,66 Milliarden Euro rund 50 Millionen Euro über dem von 2023 liegen. Unter dem Strich erwarten die Analysten mit 619 Millionen Euro Gewinn nach 567 Millionen Euro vergangenes Jahr.

 

Dabei laufen die Börsen in den USA und Europa auf hohem Niveau und die Zinsen sollten in beiden Währungsräumen in der zweiten Jahreshälfte sinken. Gut möglich, dass das Management daher vorerst vorsichtiger bei der Prognose agiert. Ein starker Jahresauftakt mit einer positiven Überraschung im ersten Quartal könnte den Knoten platzen lassen.

 

Unabhängig von der operativen Entwicklung strebt der Kurs aber auch aufgrund der hohen Ausschüttungen nach oben. Inklusive Sonderdividende wird die DWS für das Geschäftsjahr 2023 je Aktie 6,10 Euro ausschütten, was derzeit einer Rendite von rund 16 Prozent entspricht.

 

Der Ausbruch über das Verlaufshoch bei 39,25 Euro lässt auf sich warten. Anleger werfen aber nicht die Flinte ins Korn, sondern sichern sich vielmehr die hohe Dividende. Die Aktie ist ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Unilever

(19.03.2024)

 
CNBC: Unilever will seine Speiseeis-Sparte, zu der die Marken Ben & Jerry's und Magnum gehören, im Rahmen eines Restrukturierungsplans abspalten. Von dem Schritt sind 7.500 Arbeitsplätze betroffen. "Es wird erwartet, dass die vorgeschlagenen Änderungen rund 7.500 vorwiegend bürobasierte Stellen weltweit betreffen, wobei die Gesamtkosten für die Umstrukturierung nun voraussichtlich rund 1,2% des Konzernumsatzes für die nächsten 3 Jahre betragen werden (im Vergleich zu den zuvor mitgeteilten rund 1% des Konzernumsatzes)", so der Konzern in einer Erklärung.   

 

Quelle: stock3.com

SAP / Nvidia

(19.03.2024)

 
SAP und NVIDIA bauen Partnerschaft aus und entwickeln gemeinsam die Angebote von SAP Business AI und stellen diese bereit, einschließlich skalierbarer, geschäftsspezifischer Funktionen für generative KI im KI-Assistenten Joule.  

 

Quelle: stock3.com

 

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Bitcoin

(18.03.2024)

 

Bitcoin-Fans kennen das Spiel langsam: Auf neue Höchststände folgen zunächst deutliche Korrekturen. So auch aktuell: Nach dem Rekordhoch am letzten Donnerstag ist der Kurs am Wochenende zeitweise um mehr als zwölf Prozent zurückgekommen. Den Optimismus von Standard-Chartered-Analyst Geoff Kendrick kann das aber nicht bremsen, im Gegenteil.

 

In einer aktuellen Studie hat der Experte sein Kursziel für die digitale Leitwährung um satte 50 Prozent erhöht. Statt 100.000 Dollar traut er dem Bitcoin bis zum Jahresende nun einen Anstieg auf 150.000 Dollar zu. Selbst vom neuen Rekordhoch, das er nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com in der Vorwoche bei 73.750,07 Dollar markiert hat, könnte sich der Kurs nach dieser Vorgabe noch einmal mehr als verdoppeln.

 

Zur Begründung verweist Kendrick insbesondere auf den großen Erfolg der Bitcoin-Spot-ETFs in den USA, die im Januar erstmals von der SEC zum Handel zugelassen wurden. Die neuen Produkte hätten in wenigen Wochen Milliarden von Dollar angezogen und die heftigen Mittelabflüsse aus dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) überkompensiert. Zudem hätten sich die Mittelzuflüsse in die Spot-ETFs schneller im Bitcoin-Preis niedergeschlagen als zunächst erwartet.

 

Der Bitcoin verhalte sich damit ähnlich wie Gold nach zu US-Zulassung der ersten physischen Gold-ETFs, was den Experten der britischen Bank auch über das Jahresende hinaus bullish stimmt. „Wir denken, dass die Gold-Analogie – sowohl in Bezug auf die Auswirkungen der ETFs als auch auf den optimale Portfolio-Mix – ein guter Ausgangspunkt für die Ermittlung des mittelfristig ‚richtigen‘ Bitcoin-Preisniveaus bleibt", heißt es in der Studie.

Bis Ende des Jahres hält Kendrick demnach Kurse von 200.000 Dollar für möglich, wobei der Bitcoin auf dem Weg dorthin durchaus bis auf 250.000 Dollar „überschießen“ könne. Die Chancen dafür stünden gut, wenn die Mittelzuflüsse in die Bitcoin-ETFs ihr hohes Tempo beibehalten und seine mittlere Schätzung von 75 Milliarden Dollar erreichen.

 

Es ist ein überaus positives Bild, das der Analyst für den Bitcoin zeichnet. Die Marktteilnehmer lassen sich davon am Montag aber nicht direkt mitreißen. Nach dem Rücksetzer vom jüngsten Rekordhoch notiert die Digitalwährung auf 24-Stunden-Sicht rund 1,5 Prozent tiefer im Bereich von 67.350 Dollar und bleibt somit zunächst auf Konsolidierungskurs. Das ist nach der starken Performance der letzten Wochen aber auch kein Beinbruch.

 

Mittel- und langfristig sieht auch DER AKTIONÄR noch jede Menge Kurspotenzial beim Bitcoin und traut ihm im aktuellen Bullenmarkt ebenfalls einen Anstieg in Richtung der 100.000-Dollar-Marke zu. Vor diesem Hintergrund ist die aktuelle Verschnaufpause als Chance zum (Nach-) Kauf zu werten.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(18.03.2024)

 
Amazon will laut The Information Kosmetik-Geschäfte in Italien eröffnen.                                                   

 

Quelle: stock3.com

Johnson & Johnson

(18.03.2024)

 
Johnson & Johnson hat die FDA-Zulassung für Edurant erhalten.                                                                  

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(18.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - Die Deutsche Bank muss wegen der nicht ordnungsgemäßen Meldung eines IT-Vorfalls eine Strafe zahlen. Die Bafin hat eine Geldbuße von 50.000 Euro gegen die Bank verhängt, wie die Finanzaufsicht mitteilte. Sie habe falsche Angaben zu dem Sicherheitsvorfall gemacht und die Bafin zu spät informiert.

 

"Die Deutsche Bank hat einen Bußgeldbescheid der Bafin akzeptiert, der sich auf eine nicht ordnungsgemäße Meldung eines IT-Vorfalls im Juni 2023 bezieht, der innerhalb kürzester Zeit behoben wurde", sagte ein Sprecher des Konzerns. "Die Bank hat ihre Prozesse umgehend angepasst, um vorzubeugen, dass sich ein solcher IT-Vorfall wiederholt. Mit dem Bußgeldbescheid zum Meldeprozess ist der Vorgang abgeschlossen."

Quelle: stock3.com

Bitcoin

(18.03.2024)

 

Nach der turbulenten Vorwoche, die dem Bitcoin erst neue Höchststände und anschließend einen deutlichen Rücksetzer beschert hat, hat die Digitalwährung auch Wochenende kräftige Kursausschläge mit weiteren Verlusten verzeichnet. Zum Start in die neue Woche dominieren beim Bitcoin nun aber wieder die grünen Vorzeichen.

 

Der Bitcoin klettert am Montagmittag auf 24-Stunden-Sicht um mehr als zwei Prozent in den Bereich von 68.300 Dollar. Damit übernehmen langsam wieder die Bullen das Ruder, nachdem sich die jüngste Korrektur auch in einem volatilen Wochenendhandel fortgesetzt hatte. Im Zuge dessen ist der Kurs am Sonntagmorgen deutscher Zeit bei 64.545,32 Dollar kurzzeitig auf den tiefsten Stand seit Anfang März gefallen.

 

Das ist eher ungewöhnlich, denn In den vergangenen Wochen waren größere Kursschwankungen an den Wochenenden selten. Branchenbeobachter werten das als Indiz für eine fortschreitende Institutionalisierung des Bitcoin – insbesondere durch die Zulassung der ersten Spot-ETFs in den USA im Januar. Im Gegensatz zum Bitcoin selbst werden die neuen Produkte nur während der Börsenzeiten an der Wall Street gehandelt.

 

Die Korrektur folgte auf das neue Rekordhoch, das der Bitcoin nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com am Donnerstag bei 73.750,07 Dollar markiert hat. Inzwischen hat die Digitalwährung den Abstand auf das Allzeithoch aber wieder auf rund acht Prozent verkürzt und die psychologisch wichtige 70.000er-Marke vor Augen.

 

An den mittel- und langfristigen Aussichten für den Bitcoin hat sich dabei nichts geändert. Die robuste Nachfrage trifft weiterhin auf ein knappes Angebot, das durch das Halving in rund einem Montag noch deutlich langsamer wachsen wird. Kurzfristig könnte allerdings die nahende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch (20. März) für Zurückhaltung bei den Investoren und weitere Volatilität im Kurs sorgen könnten.

 

Der Bitcoin gönnt sich nach der jüngsten Rekordjagd eine Pause, doch das Ende der Fahnenstange ist nach Einschätzung des AKTIONÄR noch nicht erreicht. Mutige Anleger können daher dabei bleiben und den Rücksetzer zum (Nach-) Kauf nutzen.

 

Eine Fortsetzung der Bitcoin-Rally würde auch den Aktien von Unternehmen mit Krypto-Bezug weiteren Rückenwind liefert. Bei den laufenden AKTIONÄR-Empfehlungen aus diesem Bereich – namentlich Coinbase, MicroStrategy und Riot Platforms – besteht daher kein Handlungsbedarf, außer gegebenenfalls die Stopps nachzuziehen.

 

Quelle: Der Aktionär

Alphabet

(18.03.2024)

 

Die Aktie von Google-Mutter Alphabet springt am Montag um rund fünf Prozent nach oben und nimmt dabei ihr bisheriges Rekordhoch wieder ins Visier. Das Tech-Schwergewicht ist außerdem der Top-Performer im US-Technologiewerte-Index Nasdaq 100 und trägt maßgeblich zu dessen Erholung bei. Rückenwind liefert dabei Branchenkollege Apple.

 

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg will Apple bei der Integration von KI-Funktionen in die künftige iPhone-Modelle auf die künstliche Intelligenz namens Gemini von Google zurückgreifen (DER AKTIONÄR berichtet hier ausführlich). Apple und Alphabet befänden sich demnach in Verhandlungen über eine Partnerschaft beziehungsweise die Lizensierung von Gemini zur Nutzung auf dem iPhone.

 

Bestätigt haben die beiden Unternehmen die Meldung bislang allerdings nicht. Und selbst wenn es zum KI-Schulterschluss der beiden Tech-Giganten kommt, dürften die Wettbewerbshüter ganz genau hinschauen. Doch an der Börse wird die Aussicht auf eine Kooperation der beiden Konzerne bereits gefeiert.

 

Die C-Aktie von Google-Mutter Alphabet ist am Montag zeitweise um rund sieben Prozent angesprungen und notiert zur Stunde noch mehr als fünf Prozent höher bei 148,38 Dollar. Sie steuert damit geradewegs auf das Ende Januar markierte Allzeithoch bei 153,78 Dollar zu und trägt maßgeblich zur guten Marktstimmung im US-Tech-Sektor bei. Für die Papiere von Apple geht es derweil um rund zwei Prozent aufwärts.

 

Die Aktie von Alphabet ist eine laufende Empfehlung und auch im Hebel-Depot von DER AKTIONÄR vertreten. Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen und spekulieren auf eine Fortsetzung der jüngsten Rekordjagd.

 

Apple, einer der Dauerbrenner auf der Empfehlungsliste, wurde derweil unlängst ausgestoppt. Fast sieben Jahren nach der Erstempfehlung in Ausgabe 09/2016 stand dabei ein Kursplus von rund 550 Prozent unter dem Strich. Die Aktie bleibt für einen möglichen Wiederstieg zu einem späteren Zeitpunkt auf der Watchlist.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(18.03.2024)

 
Amazon hat mit MrBeast einen Vertrag über eine Serie unterzeichnet, bei der sich 1.000 Teilnehmer um ein Preisgeld von fünf Millionen Dollar streiten werden. MrBeast wird dabei sowohl Host als auch Produzent sein.

 

Quelle: stock3.com

Porsche SE

(18.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - Johannes Lattwein soll bis Ende Januar 2030 Finanzvorstand der Beteiligungsgesellschaft Porsche Automobil Holding SE bleiben. Der Aufsichtsrat verlängerte seinen Vertrag um weitere fünf Jahre, wie die Gesellschaft in Stuttgart mitteilte. Lattwein bekleidet das Amt als Finanzchef der Holding, deren wesentlicher Zweck die Kontrolle der Autohersteller Volkswagen und Porsche ist, seit Februar 2022.

 

Quelle: stock3.com

Amazon

(18.03.2024)

 
"Wall Street Journal": FedEx und Amazon haben über eine Partnerschaft verhandelt, aber die Gespräche führten nicht zu einem Deal.

 

Quelle: stock3.com

Novo Nordisk

(18.03.2024)

 

Die Aktie von Novo Nordisk hat am 07. März dank eines äußerst vielversprechenden Kapitalmarkttag eine neue Bestmarke erreicht. Geht es nach den Analysten der Privatbank Berenberg, ist das Upside-Potenzial bei den Papieren von Europas wertvollsten börsennotierten Unternehmen allerdings vorerst begrenzt.

 

In einer aktuellen Studie schrauben die Experten ihr Kursziel um 50 auf nun 900 Dänische Kronen (umgerechnet 120,68 Euro) nach oben, die Einstufung lautet weiter "Hold". Der faire Wert liegt somit in etwa auf dem derzeitigen Kursniveau.

 

Die Pipeline der nächsten Generation sei im Entstehen, aber eingepreist, so Analyst Kerry Holford. Auf dem jüngsten Kapitalmarkttag (CMD) habe das Management einen sehr zuversichtlichen und umfassenden Überblick über sein Portfolio in den Bereichen Diabetes, Fettleibigkeit und seltene Krankheiten gegeben, heißt es weiter.

Für das oral einzunehmende Amycretin, das in nur zwölf Wochen zu einer Gewichtsabnahme von 13 Prozent geführt habe, wurden die wichtigsten Daten vorgestellt, so der Berenberg-Analyst. Das Management bestätigte demnach auch, dass die operative Marge trotz der geplanten Übernahme von Catalent noch Spielraum für Wachstum habe.

 

Der Aktienkurs spiegele jedoch rasch die auf der CMD hervorgehobenen Fortschritte wider, so dass die Bewertung weiterhin vollständig sei, so Holford in seiner jüngsten Studie.

 

Sicherlich ist die Aktie von Novo Nordisk gut bezahlt. Das gute Händchen in Sachen M&A in den vergangenen Jahren, die Fokussierung auf die richtigen Wirkstoffe und die Wachstumsaussichten relativieren dies aber. Zudem wird das Unternehmen an der Börse immer noch deutlich günstiger als der amerikanische Wettbewerber Eli Lilly gehandelt. Anleger lassen die Gewinne weiter laufen (Plus seit Erstempfehlung Ende März 2017 liegt inzwischen bei knapp 700 Prozent ohne Dividenden).

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(18.03.2024)

 

E-Rezepte über das Smartphone ohne PIN einlösen: Die zuständige Gematik hat den Weg frei für diese Lösung gemacht und die Entscheidungsträger die entsprechenden Spezifikationen verabschiedet. Ein Segen für Online-Apotheken wie Redcare Pharmacy, die sich von der Einführung dieses Einlöseweges noch bessere Geschäfte erhoffen. Die Aktie des Unternehmens nähert sich dem 52-Wochen-Hoch nach den News weiter an.

 

Die für die E-Rezept-Einführung zuständige Agentur Gematik hatte am Donnerstagnachmittag mitgeteilt, dass die Gesellschafterversammlung die Spezifikationen verabschiedet hat, um E-Rezepte über das Smartphone ohne PIN einzulösen. Laut dem Hauck & Aufhäuser-Analysten Christian Salis ist die "eHealth CardLink-Lösung" für Online-Apotheken von entscheidender Bedeutung, da sie die Online-Einlösung von Rezepten erheblich erleichtere. Für Redcare sei dies eine äußerst positive Nachricht.

 

Salis erwartet daher ab dem zweiten Quartal anziehende Umsätze bei Redcare Pharmacy. Der Analyst rät unverändert zum Kauf der MDAX-Papiere und sieht derzeit Luft bis 175 Euro.

 

Die Neuigkeiten in der Anwendung des E-Rezepts seien für Onlineapotheken großartig, so Analyst Michael Heider von Warburg Research bereits in der vergangenen Handelswoche. Zu einer Kaufempfehlung konnte der Experte allerdings nicht bewegt werden: Die Einstufung lautet weiterhin "Hold" mit einem Zielkurs von lediglich 138 Euro.

 

Inzwischen sind Anleger wieder bereit, 145 Euro je Aktie von Redcare Pharmacy zu bezahlen – kein Wunder angesichts der Wachstumsaussichten und der E-Rezept-News. Aus charttechnischer Sicht wäre wichtig, dass der Wert nun das 52-Wochen-Hoch bei rund 150 Euro aus dem Weg räumt. Fällt diese Widerstandszone, sollte der Titel den nächsten Aufwärtsimpuls erfahren.

 

DER AKTIONÄR bleibt für Redcare Pharmacy mittel- bis langfristig weiter optimistisch gestimmt. Die jüngsten E-Rezept-Entwicklungen spielen der Online-Apotheke klar in die Karten. Investierte Anleger geben keine Aktie aus der Hand und setzen auf einen baldigen charttechnischen Ausbruch.

 

Quelle: Der Aktionär

Novartis

(18.03.2024)

 

Seit heute befindet sich die Aktie des Biotech-Unternehmens Morphosys wieder im MDAX der mittelgroßen Unternehmen. Neben Bilinger ist das Papier aufgestiegen, während der Elktroantriebespezialist Vitesco und der Großküchenausrüster Rational den Index verlassen haben. Für Morphosys wird es aber wohl nur ein kurzes Stelldichein sein.

 

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hatte Anfang des Jahres ein Übernahmeangbot für Morphosys abgeben. Für 68,00 Euro je Aktie wollen die Schweizer das deutsche Biotech-Unternehmen akquirieren. Im Fokus steht das Mittel Pelabresib von Morphosys zur Behandlung von Myelofibrose. Mitte des Jahres sollen für den Blockbusterkandidaten die Zulassungsanträge eingereicht werden.

 

Nach Angaben von Morphosys läuft der Übernahmeprozess nach Plan. „Wir erwarten keine Probleme", sagte Morphosys-Chef Jean-Paul Kress am Donnerstag in einer Telefonkonferenz anlässlich der Bilanzvorlage für 2023. Es sei damit zu rechnen, dass der Schweizer Arzneimittelhersteller Novartis im April seine Angebotsunterlagen veröffentlichen werde, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

 

Wie es im Zuge der Übernahmeankündigung Anfang Februar hieß, soll die Übernahme noch im ersten Halbjahr abgeschlossen werden. Novartis will Morphosys dann von der Börse nehmen. Dann wird ein anderes Unternehmen den Platz von Morphosys im MDAX übernehmen.

 

Nach ersten regulatorischen Freigaben aus Österreich und in Deutschland fehlt für die Übernahme von Morphosys Durch Novartis noch grünes Licht von den Behörden in den USA. Darüberhinaus ist der Zukauf auch an die Bedingung geknüpft, dass 65 Prozent des Aktienkapitals den Schweizern angedient werden.

 

DER AKTIONÄR geht davon aus, dass die Schwelle erreicht werden wird. Zuletzt hat sich der Kurs von Morphosys immer mehr dem Übernahmepreis von 68,00 Euro je Aktie angenähert. Für Anleger würde dies ein Restpotenzial von knapp zwei Euro auf den aktuellen Kurs von Morphosys bedeuten.

 

Quelle: Der Aktionär

Pfizer / GSK

(18.03.2024)

 

BARCELONA (Dow Jones) - Pfizer will rund 630 Millionen seiner Haleon-Aktien auf den Markt werfen und dadurch seine Beteiligung an dem Anbieter von Gesundheitsprodukten und rezeptfreien Arzneimitteln bis auf rund 24 Prozent reduzieren. Der US-Pharmariese werde dazu ein öffentliches Angebot starten, teilte Haleon mit. Der Angebotspreis soll im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens festgelegt werden, wahrscheinlich am Dienstag.

 

Auf Basis des Schlusskurses der Haleon-Aktie vom vergangenen Freitag würden Pfizer bei einer kompletten Platzierung etwa 2,03 Milliarden Pfund zufließen.

 

Haleon selbst will im Zusammenhang mit der Offerte für rund 315 Millionen Pfund Haleon-Aktien von Pfizer erwerben. Pfizer hielt bislang eine 32-prozentige Beteiligung an Haleon.

 

Das Unternehmen war 2019 aus der Fusion der Consumer-Healthcare-Geschäfte von GSK und Pfizer entstanden. GSK hat seine Beteiligung an dem anfänglichen Joint-Venture in mehreren Schritten auf zuletzt 4,2 Prozent zurückgefahren.

 

Quelle: stock3.com

Apple / Alphabet

(18.03.2024)

 

Apple verhandelt Kreisen zufolge mit Google über die Integration von KI-Technologie des Internet-Konzerns in seine iPhones. Dabei gehe es um die neue Google-Software mit dem Namen Gemini, wie der Finanzdienst Bloomberg berichtet.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(18.03.2024)

 

Den iPhone-Konzern Apple könnten Aussagen des Chefs Tim Cook vor einigen Jahren rund eine halbe Milliarde Dollar kosten. Wie Gerichtsunterlagen vom Wochenende darlegen, will Apple damit eine laufende Sammelklage beilegen. Anfang November 2018 hatte sich Cook in einer Telefonkonferenz im Zuge der Quartalszahlenvorlage relativ positiv zum China-Geschäft geäußert. Nur zwei Monate später wurde aber die Umsatzprognose mit Hinweis auf eine Abschwächung des China-Geschäfts gekappt. Die Aktie reagierte mit Verlusten, Anleger zogen vor Gericht.

 

Cook hatte in der Telefonkonferenz am 1. November 2018 über eine Abkühlung des Geschäfts in Schwellenmärkten wie Brasilien, Indien, Russland und Türkei gesprochen. Zudem bemerkte er, China würde er „nicht in diese Kategorie einordnen". Cook sprach explizit davon: „Unser Geschäft in China war im vergangenen Quartal sehr stark." Am 2. Januar 2019 teilte Apple dann mit, dass der Konzern für das gerade abgeschlossene Weihnachtsquartal mit Erlösen von rund 84 Milliarden Dollar rechne. Zuvor hatte man 89 bis 93 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

 

Mit dem angekündigten Vergleich betont Apple aber weiterhin, dass man davon überzeugt sei, nicht irgendwelche Gesetze verletzt oder Anleger in die Irre geführt zu haben. Da eine Fortsetzung des Rechtsstreits aber langwierig, Aufwendig und teuer sei, wollen man hiermit die Angelegenheit vom Tisch räumen. Ein Richtiger muss nun noch die Freigabe für die Einigung erteilen.

 

Am 2. Januar 2019 teilte Apple dann mit, dass der Konzern für das gerade abgeschlossene Weihnachtsquartal mit Erlösen von rund 84 Milliarden Dollar rechne statt der zuvor in Aussicht gestellten 89 bis 93 Milliarden Dollar. Der Konzern habe das Ausmaß der Konjunktur-Abkühlung vor allem in China nicht vorhergesehen, schrieb Cook an die Anleger. Die Prognosesenkung gehe auf die niedriger als erwartet ausgefallenen iPhone-Erlöse zurück, hauptsächlich im chinesischen Markt, hieß es.

 

Dass die laufende Sammelklage nun bald vom Tisch sein wird, ist sicher positiv zu werten. Der Aktie dürfte dies dennoch wenige Auftrag verleihen. Sie ist nach wie vor derzeit klar angeschlagen. Nach wie vor machen Probleme in China dem Konzern zu schaffen. Langfristig bleibt der iPhone-Konzern dennoch eine Cash-Cow und sollte die Anleger bald wieder mit höheren Kursen verwöhnen. Aus charttechnischer Sicht wäre zunächst der Sprung über die 180-Dollar-Marke und anschließend über die 200-Tage-Linie ein wichtiges Signal.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(18.03.2024)

 

Der Logistikriese DHL Group setzt weiter auf Expansion. Im Fokus stehen nun Automaten zurückgreifen, die rund um die Uhr verfügbar sind. Nachdem der DAX.-Konzern bereits mehr als 13.000 Packstationen hat und diese Zahl perspektivisch auf 15.000 erhöhen will, soll separat hierzu eine neu gegründete DHL-Tochterfirma für zusätzliches Angebot sorgen.

 

Die Gründung der Tochterfirma gab das Unternehmen heute bekannt. Die neuen Automaten, von denen es bisher nur Prototypen gibt, heißen OneStopBox. Von ihnen sollen dieses Jahr 100 aufgestellt werden, im kommenden Jahr sollen es dann bereits 2.000 werden und in den Jahren danach jeweils mehrere Tausend.

 

Im Gegensatz zu Packstationen, in denen nur DHL-Pakete liefert, soll OneStopBox anbieteroffen sein, also auch nutzbar von Wettbewerbern des Marktführers. Dadurch sollen es Verbraucher einfacher haben: Sie können Pakete von verschiedenen Paketdienstleistern an einem Standort abholen, anstatt zu unterschiedlichen Orten fahren zu müssen. In den OneStopBox-Metallfächern sollen zudem auch Einzelhändler ihre Ware lagern können, damit Kunden sie nach Ladenschluss abholen können.

 

In der Paketbranche spricht man von "White Label"-Automaten, die unauffällig aussehen und keine Markenfarbe einer Firma haben. Die OneStopBoxen, von denen es bisher nur Prototypen gibt, sind weiß. Neu ist das Konzept nicht: Seit Ende des Jahres 2022 ist die österreichische Firma myflexbox in Deutschland mit Paketautomaten präsent, inzwischen sind es knapp 200. Zum Jahresende sollen es dem Unternehmen zufolge bis zu 700 Automaten sein.

 

Der Schritt mit den OneStopBoxen macht durchaus Sinn. DER AKTIONÄR geht indes davon aus, dass sich das Marktumfeld für die DHL Group allmählich wieder aufhellen wird und die Gewinne wieder steigen werden. Vor diesem Hintergrund erscheint das aktuelle Bewertungsniveau durchaus attraktiv, charttechnisch betrachtet drängt sich aber kein Einstieg auf. Wer die Dividendenperle im Depot hat, beachtet weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(18.03.2024)

 

Die Deutsche-Bank-Aktie verharrt auf hohem Niveau, nachdem der Kurs Anfang letzter Woche einen größeren Sprung über die Marke von 13,00 Euro machte. Letzte Woche wurde auch der Geschäftsbericht veröffentlicht, der Details zu den Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten enthält.

 

In den vergangenen Tagen scheint der Aktie der Deutschen Bank etwas die Puste ausgegangen zu sein. Denn nachdem mit dem Überspringen des Jahreshochs bei 12,83 Euro ein Kaufsignal ausgelöst wurde, stieg die Aktie zwar rasch bis auf bis zu 13,79 Euro im Intradayhandel. Auf Schlusskursbasis war dennoch bei 13,63 Euro letzten Freitag Schluss.

 

Die nächste Hürde bei rund 13,70 Euro wurde auf Schlusskursbasis bisher noch nicht angetestet. Das Volumen war Ende letzter Woche mit 23,8 Millionen gehandelten Papieren aber weit überdurchschnittlich. Denn auf Sicht der vergangenen 30 Tage wechselten im Mittel nur 8,9 Millionen Stück den Besitzer.

 

Interessante Neuigkeiten gibt es indes zum Thema Rückstellungen, wie aus dem Geschäftsbericht für 2023 hervorgeht. In der letzten Zeit wurden zwar keine neuen Verfahren gegen die Deutsche Bank eingeleitet. Einige Rechtsstreitigkeiten sind aber noch anhängig. In Summe hat der Konzern 2023 mit 2,05 Milliarden Euro schweren Rückstellungen vorgesorgt.

 

Im Vorjahr waren es erst 1,89 Milliarden Euro. Zudem wurden 1,26 Milliarden Euro aus den Rückstellungen verbraucht und 1,42 Milliarden Euro neu gebildet. Ein wesentlicher Treiber für die Neubildung der Rückstellungen sind Streitfälle über Schweizer-Franken-Hypotheken im Nachbarland Polen gewesen. Die Deutsche Bank sieht sich Kundenforderungen von 685 Millionen Euro gegenüber.

 

Als potenzielle Nebenbeteiligte ist die Deutsche Bank auch bei Cum-ex-Verfahren dabei. Geld zur Seite gelegt wurde beispielsweise für mögliche Vergehen beim Handel mit Staatsanleihen, der früheren Kundenbeziehung zu Jeffrey Epstein und dem Sqeeze-out von Postbank-Aktionären 2015.

 

Neuer Schwung könnte diese Woche die Aktie schnell über die Schwelle von 13,70 Euro und damit die Verlaufshochs aus dem Jahr 2022 heben. Danach kommt bei 14,55 Euro der nächste Widerstand in Sicht.

 

Es ist kein Beinbruch, dass die Aktie in den letzten Tagen erst einmal durchgeatmet hat. Das zuletzt angestiegene Volumen bietet dafür gute Voraussetzungen, die Aktie ist für mutige Anleger ein Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(18.03.2024)

 

Am Mittwoch läutet Amazon den „Big Spring Sale“ ein, an dem Amazon-Kunden in Nordamerika sechs Tage auf Schnäppchenjagd gehen können. Amazon starte seine Frühjahrsaktion, da die Kunden angesichts der hohen Inflation nach wie vor nach Rabatten lechzen. Das Event könnte die E-Commerce-Einnahmen befeuern.

 

Anders als etwa beim Prime Day richtet sich der „Big Spring Sale“ nicht nur an Prime-Abonnenten. Im Angebot sind etwa „Frühlingsmode, Fitnessprodukte, Outdoor-Möbel, Geräte der Marke Amazon und andere wichtige Artikel für das warme Wetter“, so der Konzern.

 

Es ist das erste Mal, dass Amazon eine Rabattschlacht im ersten Quartal durchführt. Die Aktion ist auch ein klares Zeichen dafür, wie ernst der E-Commerce-Gigant die aufstrebende Billigkonkurrenz in China – Temu oder Shein – nimmt.

 

Aktionen wie diese bringen einen Extraschub für Amazons Onlinebusiness, das zunehmend effizienter arbeitet. Die von Bloomberg befragten Analysten erwarten für das laufende Jahr im Nordamerika, das vor allem aus E-Commerce besteht, einen Umsatz von 375 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis sehen sie bei 22,9 Milliarden Dollar.

 

Events wie der „Big Spring Sale“ dürften der Börse gefallen. Ein neues Rekordhoch der Amazon-Aktie ist nur eine Frage der Zeit.

 

Quelle: Der Aktionär

BAT

(18.03.2024)

 
BAT - Der CEO von British American Tobacco (BAT) hat die Idee, die Börsennotierung des Unternehmens von London nach New York zu verlegen, als "Ablenkung" abgetan, nachdem bekannt geworden war, dass der Top-10-Aktionär, der auf die Änderung gedrängt hatte, seine Position in dem Zigarettenhersteller aufgegeben hatte. Tadeu Marroco sagte der Financial Times, dass ein Wechsel der Börsennotierung "intern für viel Ablenkung sorgen würde", und er sei "nicht sicher, ob der Nutzen so offensichtlich wäre, wie manche behaupten". Im vergangenen Jahr drängte Rajiv Jain, Vorsitzender und Chief Investment Officer der 105 Milliarden Dollar schweren US-Investmentgruppe GQG Partners, BAT dazu, die Börsennotierung zu wechseln, und geriet mit dem Management wegen der Entscheidung, das Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens auszusetzen, aneinander. (Financial Times)

 

Quelle: stock3.com

 

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BMW

(15.03.2024)

 

BMW hat im abgelaufenen Jahr dank Preiserhöhungen und der Verschiebung der Nachfrage hin zu teureren Modellen profitabler gearbeitet. Einen Ausblick auf das neue Jahr blieb der Dax-Konzern zunächst aber schuldig. Im Anschluss ging das Papier in die Knie. Anleger sollten den Blick nach vorne und den Roll-out der Neuen Klasse richten.

 

Während der Umsatz 2023 dank des gestiegenen Absatzes insgesamt um 9,0 Prozent auf 155,5 Milliarden Euro kletterte, legte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern stärker zu - um fast einem Drittel auf 18,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte.

 

Die operative Marge im Automobilbau, der wichtigsten Sparte, stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. Analysten hatten mit einem noch etwas besseren Wert gerechnet.

 

Die UBS hat die Einstufung für BMW nach den Zahlen zum vierten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 100 Euro belassen. Die Profitabilität im Autogeschäft sei etwas schwach ausgefallen, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer ersten Einschätzung am Donnerstag. Besser als erwartet seien dagegen der Free Cashflow und die Dividende je Aktie gewesen. Nun stünden Aussagen der Münchener zur Verwendung des Kapitals in der kommenden Woche im Fokus des Marktes.

 

Etwas optimistischer sieht JPMorgan die Zukunft von BMW. Der Umsatz des Autobauers habe seine Schätzung und die Markterwartung leicht übertroffen, schrieb Analyst Jose Asumendi. Enttäuscht habe die Profitabilität im Autosegment. Grund dafür sei der Gegenwind wegen höherer Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie gestiegener Herstellungskosten. Eine weitere Belastung habe sich durch den höheren Anteil elektrifizierter Fahrzeuge ergeben. Asumendi räumt der Aktie Potenzial bis 115 Euro ein.

 

Auch die kanadische Bank RBC bemängelte bei BMW die Profitabilität im Autogeschäft. Diese sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analyst Tom Narayan in einer ersten Einschätzung. Die von Zulieferern verursachten Kosten hätten hier wohl für Gegenwind gesorgt. Sein Kursziel für die Aktie lautet 113 Euro.

DER AKTIONÄR richtet den Blick nach vorne. 2025 wird man mit dem Roll-out der Neuen Klasse eine neue Ära einläuten, einen Technologiesprung vollziehen.

 

Dafür nehmen die Bayern viel Geld in die Hand. Insgesamt legten die Investitionen um 8,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu. Die Kosten für Forschung und Entwicklung zogen gar um knapp 14 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro an.

 

Mit den futuristischen Stromern, den Software-Baukästen für Antrieb, Fahrwerk, Bordnetz und Fahrassistenzsystemen, spart die neue Fahrzeuggeneration Kabelstränge, Gewicht und Geld. Mit der Neuen Klasse will BMW dann Margen auf dem Niveau der Verbrennermodelle erzielen.

 

BMW hat 2023 rund 15 Prozent seiner Autos mit E-Antrieb verkauft. 2026 sollen es 33 Prozent sein.

Zukunftsforscher und Auto-Experte Mario Herger würde sich von BMW noch etwas mehr Tempo in Sachen Elektromobilität wünschen. „Speziell die Elektroautoabsätze wachsen sehr stark, sie verdoppeln sich jährlich. Deshalb verstehe ich den Vorstand nicht, aus dessen Kreisen regelmässig Zweifel an der Elektromobilität bekundet werden und der gleichzeitig die Entwicklung von drei unterschiedlichen Antriebsstrangsystemen – Elektro, Verbrenner, Wasserstoff – plus eFuels immer noch als die richtige Vorgehensweise sieht. Zu verzettelt, zu viel Geld wird da verpulvert,“, sagt Herger gegenüber dem AKTIONÄR.

 

Mit dem Roll-out der Neuen Klasse wird BMW einen Technologiesprung vollziehen. Einziges Manko: Auch BMW hat in China Schwierigkeiten. BMW ist zwar im Reich der Mitte nicht im Massenmarkt wie etwa Volkswagen positioniert – dennoch bekommen auch die Münchner die immer stärkere Konkurrenz von BYD, Nio, Xpeng und Li Auto zu spüren.


Die Aktie hat nach den Zahlen bereits wieder den Weg nach oben eingeschlagen.

 

Quelle: Der Aktionär

Reckitt

(15.03.2024)

 

Das Urteil eines US-Geschworenengerichts gegen die Konzerntochter Mead Johnson hat die Aktien des britischen Konsumgüterkonzerns Reckitt Benckiser am Freitag stark unter Druck gebracht. Es ist in den letzten Wochen nicht der erste größere Kursverlust des Papiers und ein Ende der Misere ist mit den jüngsten News nicht in Sicht.

 

Die Jury in Clair County im Bundesstaat Illinois hatte früher im Wochenverlauf entscheiden, dass die Reckitt-Tochter Mead Johnson der Mutter eines verstorbenen Frühchens 60 Millionen Dollar als Schadensersatz zahlen soll. Die Geschworenen hätten dabei laut Bloomberg entschieden, dass Mead Johnsen es versäumt habe, vor den Risiken einer bestimmten Darmerkrankung zu warnen.

 

Reckitt betont unterdessen, dass seine Produkte sicher seien. Das Unternehmen glaubt nicht, dass die Säuglingsmilch die Darmerkrankung ausgelöst hat, und will entsprechend gegen das Urteil vorgehen.

 

Börsenexpertin Susannah Streeter vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown sieht nicht nur in der Höhe des geforderten Schadenersatzes eine Belastung für die Aktie. Vielmehr sorgten sich Investoren, da andere Verfahren drohen würden. Eine ähnliche Rechts-Schlacht wie im Fall von Bayer/Monsanto könnte mit einem entsprechenden Kursverlauf einhergehen.

 

Auch aus charttechnischer Sicht drohen mit dem Absturz auf den tiefsten Stand seit 2013 und dem dadurch ausgelösten Verkaufssignal noch deutlich tiefere Kurse. Hält das Jahrestief 2013 bei 4.225 Britische Pence nicht, trennt nur die psychologische Marke von 4.000 Pence die Aktie noch von der größeren Supportzone im Bereich von 3.600 Pence.

 

Es sieht in jederlei Hinsicht schlecht für die Papiere des britischen Konsumgüter-Riesen aus. Anleger halten deshalb unbedingt viel Abstand. DER AKTIONÄR rät in diesem Sektor zum kauf der amerikanischen Supermarktkette Walmart.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Telekom

(15.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - Die Gewerkschaft Verdi fordert in der diesjährigen Tarifrunde für die bundesweit rund 70.000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Telekom eine Entgeltsteigerung von 12 Prozent. Mindestens sollen es 400 Euro pro Monat sein, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten, wie Verdi mitteilte.

 

Der Telekom-Konzern in Deutschland besteht aus insgesamt 22 verschiedenen tarifgebundenen Konzernunternehmen, in denen jeweils eigenständige Tarifverträge gelten. Ein Großteil der Entgelttarifverträge hat eine Laufzeit bis zum 31. März 2024. Verdi fordert, die Tarifverhandlungen für alle Konzerngesellschaften gemeinsam zu führen. Die Tarifverhandlungen werden am 19. März aufgenommen.

Quelle: stock3.com

Deutsche Telekom

(15.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - T-Mobile, die US-Tochter der Deutschen Telekom, steht einem Pressebericht zufolge vor einem Strategiewechsel: Das Management der bislang rein auf den Mobilfunk fokussierten Gesellschaft stehe kurz davor, den Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes zu beschließen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Informationen von mehreren Personen bei der Deutschen Telekom, die an der Entscheidung direkt oder indirekt beteiligt sind.

 

Als erster Schritt ist demnach ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Partner Lumos Networks geplant, in das T-Mobile mindestens eine Milliarde US-Dollar investieren will. Zeitweise soll auch ein höherer Betrag erwogen worden sein. Die neue Gesellschaft soll zunächst im US-Bundesstaat Virginia Glasfaseranschlüsse bauen.

Die Telekom wollte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht äußern.

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(15.03.2024)

 

Die Deutsche-Bank-Aktie befindet sich heute weiter im Aufwind und legt stärker zu als der Gesamtmarkt. Nach dem jüngsten Kaufsignal steht das Papier knapp vor der nächsten Hürde. Positiv ist zudem ein neuer Analystenkommentar.

 

Der Ausbruch über das Jahreshoch bei 12,83 Euro führte diese Woche zu schnellen Anschlussgewinnen. Heute geht es mit der Aktie erneut nach oben und damit steht der horizontale Widerstand bei 13,70 Euro im Fokus. Dort liegen mehrere Verlaufshochs aus der Vergangenheit.

 

Gestützt wird die Rally durch ein in den vergangenen Tagen ansteigendes Handelsvolumen. Nun kommt ein neuer Analystenkommentar hinzu. Anke Reingen, Analystin bei der kanadischen Bank RBC, hat die Papiere erneut unter die Lupe genommen und belässt ihr Kursziel bei 16,00 Euro. Das wäre gegenüber dem aktuellen Kurs ein ordentlicher Aufschlag.

 

Reingen hält weiterhin an ihrem Outperform-Rating für die Deutsche-Bank-Aktie fest. Damit befindet sie sich in bester Gesellschaft. Denn 16 weitere der 25 Analysten, die die Aktie regelmäßig bewerten, würden nun ebenfalls kaufen. Nur drei empfehlen sich nun von den Papieren zu trennen. Die verbleibenden fünf Experten plädieren für halten.

 

Das durchschnittliche Kursziel der Analystengemeinde liegt mit 14,32 Euro zwar nur noch rund fünf Prozent über dem derzeitigen Kurs. Aber viele Analysten dürften aufgrund der jüngsten Aussagen von CEO Christian Sewing zum Verlauf des ersten Quartals bald ihre Prognosen anpassen. Derzeit hat Christopher Hallam von Goldman Sachs mit 19,50 Euro das höchste Kursziel ausgegeben.

 

Da sich die Zinswende in den USA und der Eurozone aufgrund der datenabhängigen Entscheidungsprozesse der Notenbanken immer mehr in das zweite Halbjahr zu verschieben scheint, drehen zinsabhängige Branchen wie Finanzwerte wieder auf. Die Deutsche Bank ist zudem auf einem guten Weg bei ihren Kostenzielen für 2025 zu liefern.

 

Gelingt es auch die Marke von 13,70 Euro, den nächsten horizontalen Widerstand, zu knacken, dann käme erst rund einen Euro höher bei 14,65 Euro die nächste Hürde in Sicht.


Wer noch nicht investiert ist, kann das Momentum zum Einstieg nutzen. Der Stopp sollte bei 10,00 Euro platziert werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(15.03.2024)

 

 

Bloomberg: Apple übernimmt das kanadische Startup-Unternehmen für künstliche Intelligenz, DarwinAI.

Quelle: stock3.com

Redcare Pharmacy

(15.03.2024)

 

Zuletzt bereitete Marktteilnehmern der Mangel an weiteren Information über die Veröffentlichung einer Spezifikationsliste zunehmend Sorgen. Diese ist notwendig, damit es eine mobile Möglichkeit zum Einlösen von elektronischen Rezepten bei Online-Apotheken gibt. Seit Donnerstag herrscht nun Klarheit – und die Aktie von Redcare Pharmacy kann prompt profitieren.

 

Die Gesellschafterversammlung der Gematik habe die Spezifikationen für das Software-Modul eHealth-CardLink (eH-CL) beschlossen. Damit könnten E-Rezepte über das Smartphone in Anwendungen von Apotheken beziehungsweise Versandapotheken mit der Gesundheitskarte ohne PIN eingelöst werden, heißt es in einer Pressemitteilung von der nationalen Agentur für Digitale Medizin.

 

eHealth-CardLink werde bei der mobilen Nutzung des E-Rezepts als Übergangstechnologie befristet zum Einsatz kommen, so die Gematik weiter. Für zukünftige Anwendungen solle primär die GesundheitsID genutzt werden. Ferner heißt es, dass die Produkt- und Anbieterzulassungen die Gematik auf Basis der Spezifikationen erteilen werde. Die Veröffentlichung soll in den kommenden Tagen erfolgen.

 

Das Software-Modul eHealth-CardLink ist enorm wichtig für Online-Apotheken. Jefferies-Analyst Martin Comtesse bezeichnet dieses als "wichtigen Kurstreiber" für Redcare Pharmacy und den Schweizer Wettbewerber DocMorris.

 

Die Aktie von Redcare Pharmacy sprang nach den News kräftig an. Gut möglich, dass der MDAX-Wert schon bald wieder die Marke von 150 Euro angreifen wird.

 

Die Gematik hat die Bedenken einiger Marktteilnehmer zerstreut. "Spekulativ ausgerichtete Anleger nutzen den Rücksetzer nun wieder zum Einstieg", schrieb DER AKTIONÄR zu Wochenbeginn. Mut wird in diesem Fall belohnt, die Aktie notiert nun deutlich höher. Anleger geben kein Stück aus der Hand.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(15.03.2024)

 

Nachdem der Bitcoin am Donnerstagvormittag ein neues Rekordhoch markiert hat, setzten im Tagesverlauf Gewinnmitnahmen ein. Diese haben sich in der Nacht auf Freitag beschleunigt und den Kurs wieder deutlich unter die 70.000-Dollar-Marke gedrückt. DER AKTIONÄR erklärt die möglichen Gründe für den Rücksetzer und wie Anleger reagieren können.

 

Der Bitcoin hat in den vergangenen 24 Stunden einen wilden Ritt hingelegt: Nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com hat er am Donnerstag gegen 9.30 Uhr deutscher Zeit bei 73.750,07 Dollar ein neuerliches Rekordhoch markiert. Dieses Niveau konnte er zunächst aber nicht halten, wie bereits in der Vorwoche folgte auf das neue Hoch ein Rücksetzer (DER AKTIONÄR berichtete).

 

Der Bitcoin ist dabei am Abend bereits unter die 70.000er-Marke gefallen, ehe die Bullen wieder eingegriffen und den Kurs in der Nacht wieder bis in den Bereich von 72.000 Dollar gehievt haben. Doch auch dort verharrte er nur kurz, denn in den frühen Morgenstunden des Freitags gewannen die Verkäufer wieder die Überhand. Gegen 6 Uhr morgens ist der Kurs bei 66.855,76 Dollar auf den tiefsten Stand seit fast einer Woche gefallen.

 

Zwar konnte er sich zwischenzeitlich wieder nach oben absetzen und die Marke von 68.000 Dollar zurückerobern. Auf 24-Stunden-Sicht steht am Freitagmorgen aber dennoch ein Minus von rund sechs Prozent unter dem Strich.

 

Als mögliche Gründe für den Rücksetzer verwiesen Branchenbeobachter unter anderem auf Sorgen vor einer nachlassenden Nachfrage nach den neuen Bitcoin-Spot-ETFs in den USA, die seit der Zulassung im Januar maßgeblich zur Rekordjagd der digitalen Leitwährung beigetragen hatte. Am Vortag lagen die Mittelzuflüsse in diese Produkte allerdings unter dem Durchschnittswert der vergangenen 14 Tage.

 

Zudem haben aktuelle US-Konjunkturdaten den Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen einen Dämpfer verpasst. Neben dem Kryptomarkt kamen in der Folge auch der Goldpreis und der US-Technologiewerteindex Nasdaq unter Druck.

 

„Die jüngsten starken Verbraucherpreis-Daten haben die Erwartung einer Zinssenkung der Fed weiter abgekühlt, und auch der Goldpreis ist gefallen. Der jüngste Anstieg der Bitcoin-Preise war zu schnell, als dass der Markt ihn richtig hätte einpreisen können“, so Greta Yuan, Leiterin der Forschungsabteilung bei VDX, einer in Hongkong lizenzierten Börse, in einer Mitteilung, aus der das Branchenportal coindesk.com zitiert. Der aktuelle Rücksetzer sei daher zu erwarten gewesen.

 

Dennoch wurden zahlreiche Krypto-Bullen offenbar auf dem falschen Fuß erwischt. Denn wie Bloomberg mit Verweis auf Daten der Analyseplattform Coinglass berichtet, wurden im Zuge der Korrektur in nur 24 Stunden gehebelte Krypto-Long-Positionen im Volumen von 526 Millionen Dollar liquidiert – so viele wie seit zwei Wochen nicht mehr. Das hat den Druck auf die Kurse zusätzlich erhöht.

 

Die Kryptofirma QCP Capital mit Sitz in Singapur geht aber nicht davon aus, dass kurzfristige Korrekturen den Aufwärtsdang beim Bitcoin nachhaltig bremsen können, solange die Nachfrage nach Bitcoin-Spot-ETFs hoch bleibt. Laut einem aktuellen Marktkommentar rechnet das Institut übers Wochenende jedoch mit einer gewissen Volatilität, da sich der Markt auf die Veröffentlichung des Protokolls des Offenmarktausschusses der US-Notenbank in der nächsten Woche vorbereitet.

 

Ungeachtet dessen verzeichne der Trading-Desk von QCP aber weiterhin eine hohe nach Bitcoin-Calls, die den Kurs zum Jahresende bei 100.000 bis 150.000 Dollar sehen, heißt es in der Mitteilung weiter.

 

Ausgehend vom Korrekturtief im Januar hat sich der Bitcoin zeitweise verdoppelt und dabei zuletzt immer neue Höchststände markiert. Nach diesem starken Lauf sind Korrekturen weder überraschend noch Grund zur Sorge. Laut den Analysten von Swissblock wäre sogar ein Rücksetzer unter die 60.000er-Marke möglich und nicht das Ende des aktuellen Bullenmarkts.

 

Auch DER AKTIONÄR ist zuversichtlich, dass die aktuelle Korrektur nur kurzfristiger Natur ist und die Rekordjagd beim Bitcoin bald weitergeht. Anleger sollten daher die Nerven behalten und den Dip gegebenenfalls als Chance zum (Nach-) Kauf nutzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(15.03.2024)

 

Die Amazon-Aktie ist nach dem positiven Donnerstag (+1,2 Prozent auf 178,75 Dollar) nur noch einen Hauch vom Break auf ein neues 52-Wochen-Hoch entfernt. Bis zum Rekordhoch bei 188,65 Dollar fehlen dem Titel nur noch zehn Dollar. Die Amazon-Outperformance gegenüber den Magnificent 7 wird immer beachtlicher.

 

Während Amazon seit Juli 2023 auf ein Plus von 37 Prozent kommt, liegen die Magnificent 7 28 Prozent vorne. Der GAFAM-Index hat 28 Prozent zugelegt. Die Diskrepanz ergibt sich aus der Kursschwäche von Tesla – die Aktie des E-Autobauers hat in diesem Zeitraum 38 Prozent an Wert verloren.

 

2024 kommt Amazon bereits auf ein Plus von 18 Prozent – wer seit 20 Jahren Amazon-Aktionär ist, kommt auf eine jährliche Rendite von 34 Prozent.

 

Die Wall-Street-Analysten sind sich einig, dass bei Amazon noch mehr geht. 67 der 69 von Bloomberg befragten Experten empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel beläuft sich auf 207,53 Dollar, was einem Potenzial von 16 Prozent entspricht.

 

Auch DER AKTIONÄR sieht bei Amazon noch einige Gründe, die Aktie zu kaufen. Die E-Commerce-Sparte arbeitet merklich effizienter, die Nachfrage nach AWS-Cloudlösungen bleibt hoch und das Werbegeschäft ist längst zur Wachstumsmaschine mit Top-Margen geworden.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(15.03.2024)

 

Die Rückversicherer sind zurück. Munich Re und Hannover Rück eilen fast im Gleichschritt von Rekordkurs zu Rekordkurs. Von den Anlegern wird vor allem die weltweite Nummer 3 dennoch oft links liegen gelassen. Zu Unrecht, denn beide zahlen nicht nur den Kunden, sondern auch den Aktionären jede Menge zurück.

 

Nur vier von 40 DAX-Aktien wurden in den letzten 30 Tagen weniger gehandelt als Hannover Rück. An der Performance des Rückversicherers liegt das definitiv nicht. Allein seit Jahresbeginn liegt die Aktie gut elf Prozent im Plus. Hannover Rück ist zudem längst nicht nur 2024 ein Top-Performer. Über 900 Prozent hat die Aktie seit Ende der 90er-Jahre zugelegt, inklusive Dividenden sogar über 1.100 Prozent.

 

Auch Weltmarktführer Munich Re ist nicht zu bremsen. Die Aktie rast in diesem Jahr von einem Rekordkurs zum Nächsten. Mit einem Plus von fast 18 Prozent zählt sie seit Jahresbeginn sogar zur Top 5 des DAX. Dabei hatte es zuvor geschlagene 22 Jahre, 10 Monate und 5 Tage gedauert, bis Munich Re das Rekordhoch von 378,29 Euro vom 10. November 2000 wieder erreicht hatte.

 

Die Bewertungen lassen bei beiden Rückversicherern noch viel Luft nach oben. Das KGV von Marktführer Munich Re beträgt trotz der jüngsten Rekordrally lediglich 12. Zum Vergleich: Um die Jahrtausendwende lag es bei 38. Die Marktkapitalisierung des Branchenprimus liegt sogar noch immer unter dem Wert aus der Jahrtausendwende – obwohl sich Umsatz, Gewinn und Dividende seither vervielfacht haben.

 

Hannover Rück ist mit einem KGV von 14 zwar etwas teurer bewertet, aber ebenfalls noch weit entfernt von den historischen Hochs. Hinzu kommen bei beiden Rückversicherungs-Aktien attraktive und vor allem kontinuierlich steigende Dividenden. Aktuell liegt bei beiden die Dividendenrendite bei über drei Prozent.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(15.03.2024)

 

Apple-Boss Tim Cook hatte bereits angekündigt, dass der Konzern später in diesem Jahr den Durchbruch beim Thema KI wage. Viele Experten rechnen damit, dass es im Rahmen der WWDC (Worldwide Developers Conference) im Juni soweit sein dürfte. Einen kleinen Vorgeschmack auf Apples KI-Ambitionen gibt aber bereits in dieser Woche.

 

Denn laut unterschiedlichen Medienberichten vom Mittwoch hat Apple das kanadische KI-Startup DarwinAI übernommen. Der Zukauf soll bereits zum Jahresbeginn stattgefunden haben und dürfte den erwarteten KI-Push von Apple noch einmal unterstützen.

 

DarwinAI hat eine KI-Technologie für die visuelle Inspektion von Bauteilen während des Fertigungsprozesses entwickelt und bedient Kunden in einer Reihe von Branchen. Das Startup verfügt aber auch über reichlich Know-how darin, Systeme der künstlichen Intelligenz kleiner und schneller zu machen. Entscheidend für Apple, das die KI-Anwendungen direkt auf seinen Geräten ausführen will und nicht in einer externen Cloud.

 

Die Edge-KI auf iPhone oder Mac könnte Apples Einfallstor in den KI-Markt werden. Die eigens entwickelten Prozessoren besitzen bereits eine sogenannte Neural Engine, die speziell zur Beschleunigung von KI-Anwendungen aufgebaut ist.

 

Aber der iPhone-Konzern arbeitet laut Medienberichten auch an einer neuen Version seines Software-Tools Xcode. Das neue Tool soll dabei ähnlich wie Microsofts GitHub Copilot funktionieren und KI nutzen, um beispielsweise Codeblöcke automatisch zu vervollständigen.

 

Doch damit nicht genug: Apple will angeblich auch KI-Funktionen in die nächste Version von macOS sowie Apple Music integrieren und die Spotlight-Suchfunktion verbessern. Darüber hinaus soll der US-Konzern seine eigene interne Version eines KI-Chatbots à la ChatGPT entwickelt haben.

 

Die Übernahme von DarwinAI zeigt, dass Apple in Sachen KI nicht untätig ist. Mit Spannung können Anleger also auf die WWDC blicken, bei der eine ganze Reihe an KI-Neuheiten angekündigt werden dürften. Der zuletzt etwas schwächelnden Apple-Aktie dürfte dies einen neuen Impuls verleihen. Doch jetzt heißt es erst einmal abwarten.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(15.03.2024)

 

 

BMW - Der Autohersteller BMW ruft wegen Brandgefahr Dieselmodelle fast aller Baureihen der Baujahre 2021 und 2022 in die Werkstätten. Betroffen sind mehrere Hunderttausend Autos. Das berichtet die Zeitschrift auto motor und sport. Dabei handelt es sich aber nicht um ein neues Problem. Spätestens seit 2018 kennt BMW die Gefahr, dass aus undichten Abgasrückführungskühlern von Dieselfahrzeugen Glykol-Kühlflüssigkeit austreten kann. (Auto Motor und Sport)

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(15.03.2024)

 

 

DEUTSCHE BANK - Frankenkredite in Polen, Cum-ex-Transaktionen, Epstein-Streit und Abfindungen: Die Deutsche Bank hält für diese und andere Streitfälle 2,05 Milliarden Euro bereit. Rund 1,42 Milliarden Euro wendete sie im vergangenen Jahr unterm Strich zur Bildung neuer Rückstellungen auf. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. (Börsen-Zeitung)

Quelle: stock3.com

McDonalds

(15.03.2024)

 

 

Japan: Viele McDonald's-Filialen haben aufgrund einer Systemstörung die Annahme von persönlichen und mobilen Kundenbestellungen eingestellt, wie ein Sprecher der McDonald's Holdings Company Japan mitteilte. Das Unternehmen arbeite daran, den Betrieb bald wieder aufzunehmen. Die Fast-Food-Kette hat laut ihrer Website fast 3.000 Filialen in ganz Japan.

Quelle: stock3.com

 

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BMW

(14.03.2024)

 

Der Autobauer BMW hat im abgelaufenen Jahr dank Preiserhöhungen und der Verschiebung der Nachfrage hin zu teureren Modellen profitabler gearbeitet. Dabei gaben investierten die Bayern mehr und steckten auch mehr Geld in Forschung und Entwicklung. Einen Ausblick auf das neue Jahr blieb der Dax-Konzern zunächst schuldig. In der Branche hatte sich zuletzt angedeutete, dass sich das Umfeld angesichts hoher Zinsen und einer schwierigen Wirtschaftslage eintrübt. Die Aktie schwankte deutlich und verlor zuletzt 1,9 Prozent.

 

Während der Umsatz 2023 dank des gestiegenen Absatzes insgesamt um 9,0 Prozent auf 155,5 Milliarden Euro kletterte, legte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern stärker zu - um fast einem Drittel auf 18,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Dazu trugen auch Übernahmeeffekte bei.

 

Die operative Marge im Automobilbau, der wichtigsten Sparte, stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. Analysten hatten mit einem noch etwas besseren Wert gerechnet. BMW sprach von einem saisonal bedingt stärker durch Kosten belasteten Schlussquartal. Im Finanzdienstleistungsgeschäft belasteten sinkende Wiederverkaufspreise von Leasingrückläufern. Der Trend zu weniger guten Vermarktungserlösen für Gebrauchtwagen dürfte sich 2024 fortsetzen, hieß es.

 

Unter dem Strich ging der Überschuss um ein gutes Drittel auf 12,2 Milliarden Euro zurück. Zwar habe das operative Ergebnis (Ebit) auf Konzernebene im vierten Quartal die Konsensschätzung um 11 Prozent übertroffen, schrieb Jefferies- Analyst Philippe Houchois in einer ersten Reaktion am Donnerstag. Im Autogeschäft habe das Unternehmen beim Ebit aber schwächer abgeschnitten als erwartet. Der Free Cashflow in diesem Bereich hingegen liege deutlich über der Markterwartung. Sein Kursziel lautet 110 Euro.

 

BMW rüstet sich derzeit für eine neue Fahrzeuggeneration mit vollelektrischem Antrieb, die sogenannte "Neue Klasse". Dafür nehmen die Bayern viel Geld in die Hand. Insgesamt legten die Investitionen um 8,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zu. Die Kosten für Forschung und Entwicklung zogen gar um knapp 14 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro an.

 

"Wir investieren umfassend in innovative Technologien und in die Elektrifizierung und Digitalisierung unserer Produkte und Werke", sagte Finanzchef Walter Mertl laut Mitteilung. Einen konkreten Ausblick auf die Geschäfte des laufenden Jahres dürfte der Konzern in einer Woche am 21. März auf der Jahrespressekonferenz vorstellen.

 

Analyst Pal Skirta vom Bankhaus Metzler lobte zuletzt die BMW-Strategie und stufte die Aktie von "Hold" auf "Buy" nach oben. Das Kursziel wurde von 110 auf 130 Euro angehoben. Das Jahr 2024 dürfte für alle deutschen Autobauer ein Übergangsjahr werden, mit im Endeffekt keinem Wachstum und Margen auf Vorjahresniveau, schrieb Skirta. Das übergreifende Thema dürfte der Wandel in Richtung Elektromobilität sein, wobei die Politik angesichts der Konkurrenz aus China Bereitschaft zur Unterstützung signalisieren könnte. Skirta verwies bei BMW unter anderem auf die technologieunabhängige, zweigleisige Strategie von BMW, die eine höhere Flexibilität ermögliche.

 

In der Vergangenheit wurde BMW-Chef Oliver Zipse oftmals wegen seiner zögerlichen Haltung im Hinblick auf die Transformation Richtung Elektromobilität kritisiert. BMW liess sich immer wieder ein Hintertürchen offen. Die Münchner sind aktuell der einzige Konzern, der sich offen dazu bekennt, sowohl an der Weiterentwicklung der Verbrennungsmotoren, als auch an Wasserstoff- und Elektroautos zu arbeiten.

 

BMW verdoppelt den Absatz von Elektroautos jedes Jahr. Mit dem Roll-out der Neuen Klasse wird BMW einen Technologiesprung vollziehen. Einziges Manko: Auch BMW hat in China Schwierigkeiten. BMW ist zwar im Reich der Mitte nicht im Massenmarkt wie etwa Volkswagen positioniert – dennoch bekommen auch die Münchner die immer stärkere Konkurrenz von BYD, Nio oder Li Auto zu spüren.


Die Aktie liegt im laufenden Jahr mit rund 10 Prozent vorne. Wird der Widerstand bei 112,60 Euro genommen, ist das Allzeithoch die nächste Zielmarke. Diese liegt bei 123,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(14.03.2024)

 

Der Bitcoin hat am Donnerstagmorgen zunächst an die Rekordfahrt der letzten Wochen angeknüpft und nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com bei 73.750,07 Dollar ein neues Allzeithoch markiert. Im weiteren Tagesverlauf setzten aber wieder Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs am Nachmittag wieder unter die Marke von 71.000 Dollar gedrückt haben.

 

Das Muster wiederholt sich: Auf neue Hochs beim Bitcoin folgt erst einmal ein mehr oder weniger ausgeprägter Dip. Die gute Nachricht für die Bullen ist allerdings, dass die Rücksetzer kleiner werden. Nach dem Sprung über das 2021er-Hoch in der Vorwoche verzeichnete der Kurs kurzzeitig prozentual zweistellige Kursverluste. Am heutigen Donnerstag waren es derweil nur noch rund vier Prozent, die der Kurs ausgehend vom neuen Rekordhoch am Vormittag nachgab.

 

Nach einem kurzen Dip bis auf 70.696,55 Dollar haben zudem die Bullen wieder das Ruder übernommen und den Bitcoin zurück in den Bereich der 71.000-Dollar-Marke gehievt. Auf Wochensicht steht damit immer noch ein Plus von rund fünf Prozent zu Buche. Seit Jahresanfang sind es 68 Prozent Plus.

 

Angesichts dieser starken Performance ist die aktuelle Verschnaufpause kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Selbst eine größere Korrektur käme nicht sonderlich überraschend und müsste nicht automatisch das Ende der jüngsten Rally bedeuten (DER AKTIONÄR berichtete). Dank hoher Nachfrage nach den neuen Spot-ETFs in den USA und der Vorfreude auf das Halving im April sind die Aussichten unverändert gut.

 

Ungeachtet kurzfristiger Gewinnmitnahmen sieht DER AKTIONÄR beim Bitcoin auf mittlere Sicht noch jede Menge Kurspotenzial und hält im Zuge des aktuellen Bullenmarkts auch einen Anstieg in Richtung der magischen 100.000-Dollar-Marke für möglich. Investiere Anleger bleiben daher dabei, während etwaige Rücksetzer auch Neueinsteigern eine Chance zum Kauf eröffnen.

 

Quelle: Der Aktionär

Altria

(14.03.2024)

 

 

Altria setzt den Handel fort und legt moderat zu. Jetzt +0,58% bei $43,60 - das Unternehmen hatte die Gewinnprognose für 2024 angehoben und will das Buyback-Volumen von derzeit rund einer Milliarde um 2,4 Milliarden Dollar anheben.

 

Quelle: stock3.com

Gold

(14.03.2024)

 

Der Goldpreis strebt weiter nach oben und scheint sich oberhalb der Marke von 2.100 Dollar festsetzen zu wollen. Allerdings wäre eine Konsolidierung an dieser Stelle durchaus verdient. „Ein Test des Ausbruchsniveaus im Bereich 2.050 bis 2.100 Dollar wäre nach dem starken Anstieg keine Überraschung“, sagt Markus Bußler.

 

Doch das mittel- und langfistige Bild spricht weiter für steigende Kurse. Zumal auch Silber langsam in die Gänge kommt. „Silber konnte bislang noch nicht nachhaltig überzeugen, doch solange die Bullen die Marke von 24 Dollar verteidigen, besteht eine gute Chance, dass Silber langsam seinen Bewertungsrückstand aufholt“, sagt Markus Bußler. Wichtig wäre dabei ein Anstieg über 26 Dollar. Die Silberminen haben sich aber in den vergangenen Tagen schon von ihren Tiefständen gelöst.

 

Spanennd bleibt nach Ansicht von Markus Bußler die Aktie des weltgrößten Goldproduzenten Newmont. „Newmont ist die einzige Goldaktie im S&P500. Wenn Index-Fonds in den Goldsektor expandieren wollen oder müssen, bleibt nur Newmont“, sagt er. Deshalb sollten Anleger trotz des zugegebenermaßen nicht sonderlich idealen Chartbilds ein Auge auf die Aktie werfen. Danaben bleibt aber Agnico Eagle das Basisinvestment im Bereich der großen Goldproduzenten.

 

Aber auch in der zweiten Reihe tut sich bereits einiges. So ist die Aktie von Torex Gold zuletzt deutlich angesprungen. Starke Zahlen zum vierten Quartal und deutliche Fortschritte beim Media Luna Projekt beflügeln das Papier. „Dass teilweise die zweite Reihe schon besser läuft als die erste zeigt, dass hier noch immer nicht der Main-Stream kauft“, sagt Markus Bußler. Und das sei ein durchaus erfreuliches Signal.

 

Quelle: Der Aktionär

BMW

(14.03.2024)

 

Das ist deutlich: BMW-Aktien gibt es heute nach Bekanntgabe detaillierter Jahreszahlen mit Preisnachlass. Dabei wirkten diese zunächst gut. Konzernüberschuss, EBIT und Umsatz sind leicht höher ausgefallen als es die Prognosen im Vorfeld erwarten ließen. Doch der Markt ist der Ansicht, dass das nicht reicht und taxt die Aktie fünf Prozent tiefer.

 

Das ist kein schöner Anblick. In einer ersten Reaktion auf detaillierte Jahreszahlen geben Kapitalmarktteilnehmer ihre BMW-Aktien zurück. Vermehrte Verkäufe lassen die Papiere des DAX-Konzerns ausgehend vom Tageshoch bei 110,00 Euro bis auf 104,92 Euro (alle Angaben bezogen auf den Handelsplatz Tradegate) fallen - ein Minus von beinahe fünf Prozent.

 

Dabei hat BMW teils besser als erwartete Zahlen gemeldet. Der Konzernüberschuss lag bei 12,17 Milliarden Euro gegenüber eine Prognose von 12,1 Milliarden. Das Konzern-EBIT betrug 18,48 Milliarden Euro, erwartet wurden 18,0 Milliarden. Der Umsatz erreichte 155,5 Milliarden Euro (erwartet 154,2 Mrd.). Wermutstropfen und Stein des Anstoßes offenbar die operative Marge im Autogeschäft, die höher erwartet worden war.

 

BMW fallen auf den tiefsten Stand seit Ende Februar. Zuvor war die Aktie in die Nähe des Allzeithochs gestiegen. Der Rücksetzer jetzt sollte daher nicht überbewertet werden. Die Erwartungen an das Unternehmen sind hoch nach dem starken Kursverlauf der zurückliegenden Monate und Jahre.

 

Quelle: Der Aktionär

Microsoft

(14.03.2024)

 

Während sich die breiten US-Aktienmärkte am Donnerstag nach höher als erwarteten Produzentenpreisen schwach präsentieren, markiert der Dauerläufer Microsoft wieder einmal ein neues Allzeithoch. Die Investmentbank JPMorgan hat ihre „Overweight“-Einschätzung bestätigt und sieht weiterhin Aufwärtspotenzial.

 

Das Kursziel hat die US-Bank indes bei 440 Dollar belassen. Die Intensität des Fokus und der Diskussion über Künstliche Intelligenz sende eine klare Botschaft über den Einfluss, den dieser technologische Trend auf die Weiterentwicklung von Microsofts Produkten im Markt haben könnte, schrieb Analyst Mark Murphy in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Es ergäben sich zudem klare Möglichkeiten, von der Konsolidierung unter den IT-Anbietern zu profitieren.

 

Dank der erneuten Kaufempfehlung von JPMorgan legt die Microsoft-Aktie in einem schwachen Gesamtmarktumfeld mehr als zwei Prozent zu und markiert erneut ein Allzeithoch. Dieses Kaufsignal sollte dafür sorgen, dass die Rekordjagd der Aktie noch nicht zu Ende ist. Im Gegenteil: Das Kursziel von JPMorgan könnte zu konservativ sein.

 

Dieser Meinung ist auch das Gros der bei Bloomberg gelisteten Analysten. Das durchschnittliche Kursziel für das Papier des Tech-Konzerns liegt bei 463,74 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von knapp zehn Prozent entspricht. Besonders beeindruckend: Keiner der Experten rät zum Verkauf der Aktie und nur fünf von 67 empfehlen sie lediglich zu halten.

 

Die jüngste Bestätigung der Kaufempfehlung einer der wichtigsten Investmentbanken der USA ist ein positives Signal für die Microsoft-Aktie. Es spricht derzeit alles dafür, dass die Rally anhält und das Papier noch weitere Allzeithochs markieren wird. Das Kursziel von JPMorgan dürfte höchstwahrscheinlich zu konservativ sein. Das Kursziel des AKTIONÄR liegt bei 460 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Shell

(14.03.2024)

 

 

LONDON (Dow Jones) - Shell will als Teil seiner strategischen Neuausrichtung das Tempo bei der Senkung der Kohlenstoffemissionen der verkauften Energieprodukte verlangsamen. Die Entscheidung signalisiert, dass CEO Wael Sawan der Wertschöpfung für Aktionäre eine höhere Priorität einräumt, wie im vergangenen Jahr versprochen. Shell folgt damit dem Beispiel von BP, beide Konzerne wollen die Bewertungslücke zu ihren US-Konkurrenten schließen.

 

Wie der anglo-niederländische Energiekonzern mitteilte, strebt er nun eine Reduzierung der Netto-Kohlenstoffintensität der von ihm verkauften Energieprodukte um 15 bis 20 Prozent bis 2030 an, verglichen mit dem Basisjahr 2016. Bisher wollte Shell seine Netto-Kohlenstoffintensität bis 2030 um 20 Prozent und bis 2035 um 45 Prozent senken und 2050 netto null erreichen. Das Ziel hatte der Konzern 2021 in seinem letzten Strategiebericht zur Energiewende - der unter dem vorherigen CEO Ben van Beurden veröffentlicht wurde - in einer historischen Wende versprochen. Die Netto-Kohlenstoffintensität misst die Emissionen aus jeder Energieeinheit, die Shell an seine Kunden verkauft.

 

Das für 2023 angestrebte Ziel einer Reduzierung um 6 bis 8 Prozent wurde mit 6,3 Prozent erreicht, so Shell.

Die Senkung des Ziels ist das Ergebnis von Shells strategischer Neufokussierung. In seinem integrierten Energiegeschäft richtet Shell seine Märkte und Geschäftssegmente stärker auf gewerbliche Kunden und weniger auf den Einzelhandel aus.

 

"Unser Fokus auf die Bereiche, in denen wir den größten Mehrwert schaffen können, hat zu einer strategischen Verschiebung in unserem integrierten Stromgeschäft geführt", so das in London ansässige Unternehmen.

 

Aufgrund dieser Fokussierung rechnet Shell bis 2030 mit einem geringeren Gesamtwachstum des Stromabsatzes.

Ein ähnlicher Schritt wurde im vergangenen Jahr vom Konkurrenten BP angekündigt, der seine Umstellung auf kohlenstoffärmere Energieträger verlangsamen und seine Ausgaben für die Öl- und Gasförderung erhöhen will.

 

Durch die Abkehr von früheren Versprechen, mehr in erneuerbare Energien zu investieren, und die stärkere Konzentration auf die Aktionärsrenditen versuchen die beiden Konzerne, die Bewertungslücke zu ihren atlantischen Konkurrenten Chevron und Exxonmobil zu schließen, die sich stärker auf fossile Brennstoffe konzentrieren. Shell-CEO Wael Sawan hat im vergangenen Jahr deutlich gemacht, dass er da aufholen will.

 

Bestätigt hat Shell das Ziel, die absoluten Emissionen aus der Geschäftstätigkeit bis 2030 zu halbieren. Von diesem Ziel hatte der Konzern 2023 bereits mehr als 60 Prozent erreicht.

 

Der Konzern hat sich außerdem das neue Ziel gesetzt, die Kundenemissionen aus der Nutzung seiner Ölprodukte bis 2030 im Vergleich zu 2021 um 15 bis 20 Prozent zu senken. Außerdem bestätigte Shell, zwischen 2023 und Ende 2025 10 bis 15 Milliarden US-Dollar in kohlenstoffarme Energielösungen zu investieren.

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(14.03.2024)

 

Die DHL Group wird optimistischer. So geht der Bonner Logistikriese davon aus, dass sich der globale Handel im laufenden Jahr wieder beschleunigen wird. 2024 habe beträchtliches Potenzial für eine weitere Zunahme der globalen Ströme, betonte der DAX-Konzern.

 

Nachdem im Jahre 2022 noch ein Rekordhoch erreicht worden war, schwächte sich der Anteil der auf den internationalen Handel entfallenden globalen Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr ab. Eine Verschiebung zur sogenannten Regionalisierung, also kürzer werdenden Lieferketten, sieht das global agierende Unternehmen indes trotz der zugenommenen geopolitischen Risiken nicht.

 

Der DAX-Konzern gibt regelmäßig den DHL Global Connectedness Report in Auftrag, in dem internationale Handels-, Kapital-, Informations- und Personenströme analysiert werden. "Deglobalisierung ist nach wie vor ein Risiko - aber derzeit keine Realität", sagte Steven Altman, Forscher an der New York University Stern School of Business, die die Daten erhebt.

 

Die jüngsten Auswertungen belegten, dass "internationale Ströme weiter wachsen und nur sehr wenige Länder ihre Beziehungen zu bisherigen Partnern abbrechen", führte Altman weiter aus. So lässt dem Bericht zufolge sich lediglich in Nordamerika eine deutliche Verschiebung zu stärker regionalisierten Handelsmustern erkennen.

 

Allgemein bewegten sich die meisten internationalen Ströme über gleichbleibende oder längere Entfernungen, hieß es in der Mitteilung weiter. Der Anteil der Ströme innerhalb großer geografischer Regionen nehme hingegen ab.

 

Auch DER AKTIONÄR geht davon aus, dass sich das Marktumfeld für die DHL Group allmählich wieder aufhellen wird. Vor diesem Hintergrund erscheint das aktuelle Bewertungsniveau durchaus attraktiv, charttechnisch betrachtet drängt sich aber kein Einstieg auf. Wer die Dividendenperle im Depot hat, beachtet weiterhin den Stopp bei 34,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(14.03.2024)

 

In dieser Woche ist die Aktie der Deutschen Bank endlich charttechnisch ausgebrochen und hat ein Kaufsignal geliefert. Der Grund ist alles andere als trivial, viel mehr könnte die Kursentwicklung in den kommenden Quartalen davongetragen werden, dass das Finanzinstitut an Glaubwürdigkeit bei den Anlegern gewinnt.

 

Anlässlich der letzten Zahlenpräsentation Anfang Februar sprach CEO Christian Sewing selbst davon, dass die Aktie der Deutschen Bank aufgrund der Vergangenheit des Geldhauses eine „Show me“-Story bleibe. Sewing spielte darauf an, dass das Management jahrelang ausgegebene Sanierungsziele nicht erreichte, bis der letzte Umbau griff.

 

Um das Vertrauen wieder zu gewinnen müsse das Institut Quartal für Quartal die versprochenen Ergebnisse liefern. Damit hat der CEO nun begonnen, denn vorgestern sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, die Deutsche Bank habe im ersten Quartal das Ziel von fünf Milliarden Euro bei den bereinigten Kosten eingehalten. Im Durchschnitt hatten befragte Analysten mit 5,3 Milliarden Euro gerechnet.

 

Diese Meldung ist der Hauptgrund für den starken Ausbruch der Aktie zum Wochenbeginn über das Jahreshoch bei 12,83 Euro. Denn 2023 lagen die bereinigten Kosten auf Jahressicht noch bei 21,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2022 waren sie um rund sechs Prozent gestiegen.

 

Im Gesamtjahr will Sewing die Kosten auf bereinigter Basis auf rund 20 Milliarden Euro drücken. Die Analystengemeinde erwartet im Mittel 20,9 Milliarden Euro. Da der Vorstand gerade bei den Kosten seit Jahren nicht liefern konnte und Ziele immer wieder aufgeweicht wurden, ist das nun ein starker Jahresauftakt.

 

Die Aktie der Deutschen Bank muss den Kursanstieg von dieser Woche erst einmal verarbeiten. Gestern schloss das Papier fast unverändert. Nach dem Kaufsignal mit dem Ausbruch über das Jahreshoch rät DER AKTIONÄR spekulativ-orientierten Anlegern nun wieder zum Einstieg. Die Bewertung ist mit einem KGV von 6 vergleichsweise günstig und die Ausschüttungen sollen in den kommenden Jahren kräftig steigen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(14.03.2024)

 

Menschen, die schnell abnehmen wollen, haben eine neue Möglichkeit: Sie können bei Amazon Zepbound bestellen. Amazon Pharmacy, 2020 gestartet, übernimmt nun einen Teil der Lieferung der Anti-Adipositas-Therapie von Eli Lilly. Mit dem Schritt zeigt der Techkonzern, wie ernst ihm das Liefergeschäft von Medikamenten ist.

 

Amazon arbeitet bei dem Deal mit Eli Lillys Onlinedienst LillyDirect zusammen, berichtet das Wall Street Journal. LillyDirect bringt Patienten mit auf Fettleibigkeit spezialisierten Telegesundheitsdiensten zusammen, die Rezepte für Zepbound oder andere Medikamente zur Gewichtsreduktion ausstellen können.

 

Die Rezepte werden nun an den Apothekendienstleister Truepill oder eben Amazon Pharmacy weitergeleitet, je nach Versicherungsstatus des Patienten und anderen Details.

 

Der Schritt wertet Amazon Pharmacy mächtig auf. Der Konzern verfügt bereits über eine Top-Infrastruktur, sodass er im Lieferdienst für Medikamente eine führende Rolle spielen kann. Statista Health Market Insights schätzt die weltweiten Umsätze mit Arzneien, die im Internet verschickt werden, bis 2028 auf 82 Milliarden Dollar – 2023 waren es gerade einmal 45 Milliarden Dollar.

 

Auf die „gewöhnliche“ Lieferung wird es Amazon aber nicht absehen. Dem Konzern geht es um Kundenbindung, um noch mehr Abonnenten für Prime. Vor einigen Monaten startete Amazon bereits RxPass, ein Gesundheitsdienst für Prime-Mitglieder.

 

2024 wird Amazon voraussichtlich die Zahl der Prime-Nutzer auf 273 Millionen steigern. Prime-Nutzer sind für den Gold wert, da sie bis zu zweieinhalb Mal so viele bestellen wie gewöhnliche Kunden.

 

Amazons Eintritt in den nächsten Megamarkt sorgt für weitere Kursfantasie bei der Aktie. Ein neues Rekordhoch ist für den AKTIONÄR, auf dessen Empfehlungsliste sich Amazon seit Januar 2023 (+82 Prozent) befindet, nur eine Frage der Zeit.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(14.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Nach dem starken Einbruch der Düngemittelpreise im vergangenen Jahr hat K+S wie erwartet deutlich weniger verdient als 2022. Das Unternehmen aus Kassel erwirtschaftete laut eigenen Angaben einen operativen Gewinn (EBITDA) von 712 Millionen Euro. Der lag damit deutlich unter dem Rekordwert von 2,4 Milliarden Euro aus dem Vorjahr, übertraf aber die Markterwartung von 695 Millionen Euro. Netto blieb ein bereinigter Gewinn von 162 Millionen Euro - nach 1,5 Milliarden 2022. Der Umsatz ging um ein Drittel auf 3,85 Milliarden Euro zurück.

 

Der für die Dividende maßgebliche bereinigte Free Cashflow schrumpfte um zwei Drittel auf rund 311 Millionen Euro, wie K+S weiter mitteilte. Die Aktionäre sollen davon 40 Prozent ausgeschüttet bekommen - damit beläuft sich die Dividende auf 70 Cent. Im Vorjahr hatte K+S eine Dividende von 1,00 Euro ausgezahlt und für knapp 200 Millionen Euro eigene Aktien zurückgekauft.

 

Für 2024 rechnet K+S mit einem weiteren Rückgang des EBITDA auf 500 bis 650 Millionen Euro. Das obere Ende werde erreicht, wenn die Kalipreise im Frühjahr in Übersee stiegen und in Europa stabil blieben, sagte Vorstandschef Burkhard Lohr. Sollten die Preise in Europa fallen und in Übersee unverändert sein, so bleibe das Ergebnis am unteren Ende der Prognosespanne. Es werde aber kein Überangebot am Kalimarkt geben, sagte Lohr. Den wachsenden Mengen von Belaruskali und von Uralkali werde auch eine steigende Nachfrage gegenüber stehen. Alle Indikatoren zeigten das.

 

Nur mindestens ausgeglichen erwartet Lohr unterdessen den bereinigten Free Cashflow im laufenden Jahr. Der Grund sind die hohen Investitionen, die K+S für die nachhaltige Modernisierung der Produktion an der Werra und für die Ausweitung der Kapazitäten am kanadischen Standort Bethune plant. Binnen drei Jahren sollen sie auf etwa das Doppelte steigen. 2024 plant K+S deshalb mit Investitionen von rund 550 Millionen Euro.

 

Quelle: stock3.com

Deutsche Bank

(14.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Bei der Postbank gehen die Warnstreiks weiter. Die Gewerkschaft Verdi rief die Beschäftigten des Postbank-Filialvertriebs und der Postbank-Callcenter für Freitag und Samstag zum Streik auf. Bereits am Donnerstag fänden regionale Betriebsversammlungen statt.

 

"Mit den erneuten Streiks wollen wir den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde noch einmal erhöhen", sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duschek. "Wir erwarten in der kommenden Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite." Die Verhandlungen werden am Montag in Frankfurt fortgesetzt.

Bereits in der vergangenen Woche wurde bei der Postbank gestreikt. Die Postbank gehört zum Deutsche-Bank-Konzern.

 

Quelle: stock3.com

Mensch und Maschine

(13.03.2024)

 

Wessling, 14. März 2024 – Der CAD/CAM/BIM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM - ISIN DE0006580806) beschreibt im heute vorgestellten Geschäftsbericht 2023, wie trotz Inflations-Gegenwind und hoher Volatilität des Autodesk-Geschäfts neue Rekordwerte bei Umsatz, Ertrag und Cashflow aufgestellt werden konnten.

 

Aus nur +0,6% Umsatzsteigerung wurden durch die steigende Dominanz des Eigengeschäfts ein Zuwachs von +4,6% beim Rohertrag, und die bei MuM übliche strikte Kostendisziplin sorgte trotz Inflationsdruck dafür, dass der Nettogewinn pro Aktie (EPS) deutlich überproportional um +11% auf 172 Cent klettern konnte.

 

Das absolute Highlight war jedoch der operative Cashflow, der mit +30% Zuwachs auf EUR 50,59 Mio bzw. 302 Cent/Aktie sogar noch besser als vorab gemeldet hereinkam. Mit diesem Erfolg im Rücken werden wir der Hauptversammlung am 8. Mai eine Jubiläums-Dividende in Höhe von 165 Cent (Vj 140 / +18%) zum 40. MuM-Firmengeburtstag vorschlagen - wie in den letzten Jahren wahlweise in bar oder als Aktiendividende.

 

MuM-CFO Markus Pech bleibt auch für die kommenden Jahre optimistisch: „2024 erwarten wir einen Rohertragszuwachs von +8-12% sowie ein Plus von +10-20% auf 189-206 Cent beim EPS. Für die 2024er-Dividende ist eine Erhöhung um +20-30 Cent auf 185-195 Cent geplant. Für 2025 erwarten wir ein stärkeres Wachstum von +12-25% beim EPS und planen +25-35 Cent mehr Dividende.“ Chairman Adi Drotleff ergänzt: „Über den Zwei-Jahreszeitraum 2024/25E bleibt damit unser mittlerer EPS-Zielpfad weiter bei den 2022/23 erreichten +17% pro Jahr.“                                                                                      

 

Quelle: stock3.com

 

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Coinbase

(13.03.2024)

 

Coinbase hat am Dienstag nach US-Börsenschluss bekannt gegeben, eine Milliarde Dollar durch die Ausgabe von Wandelanleihen einsammeln zu wollen. Mit dem Geld will der Kryptbörsen-Anbieter laut eigenen Angaben zum einen Schulden zurückzahlen. Zum anderen soll es für „allgemeine Unternehmenszwecke“ verwendet werden, was eine heiße Spekulation zulässt.

 

Die Anleihen mit einer Laufzeit bis 2030 werden institutionellen Investoren über eine Privatplatzierung angeboten und können nach Wahl des Unternehmens in Bargeld, Aktien der Klasse A von Coinbase oder einer Kombination daraus umgewandelt werden. Die allgemeinen Unternehmenszwecke können unter anderem die Finanzierung des Betriebskapitals und Investitionen umfassen.

 

Das lässt Spielraum für die Spekulation, ob Coinbase nun nicht mehr nur als Bitcoin-Verwahrstelle dient, sondern dem Beispiel von anderen Firmen wie MicroStrategy oder Robinhood folgt und selbst in Kryptowährungen investiert. Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, wäre es ein weiteres Argument für höhere Kurse bei Bitcoin und Co.

 

Aus charttechnischer Sicht ist das nächste Kursziel für die Kryptowährung in etwa die 79.000-Dollar-Marke, denn hier liegt das um die Inflation bereinigte Allzeithoch des Bitcoin. Sollte er seine beeindruckende Rally fortsetzen und dieses überwinden können, stehen die Chancen gut, dass es schnell in Richtung 100.000-Dollar-Marke geht.

 

Es ist alles andere als unwahrscheinlich, dass Coinbase dem berühmten Beispiel von MicroStrategy folgt und ebenfalls Fremdkapital aufnimmt, um in den Bitcoin zu investieren. Das könnte nicht nur die Kryptowährung, sondern auch die Coinbase-Aktie weiter antreiben.

 

Quelle: Der Aktionär

K+S

(13.03.2024)

 

Nach einem soliden Wochenauftakt haben die Bären das Ruder bei der Aktie von K+S ab Dienstagnachmittag übernommen. Der Turnaround, den sie zuletzt angedeutet hatte, scheint damit in Gefahr. Alles entscheidend werden allerdings die Quartalszahlen, welche das Unternehmen am Donnerstag vorlegt. Das erwarten die Analysten.

 

Die bei Bloomberg gelisteten Experten erwarten für das abgelaufene Quartal im Durchschnitt ein bereinigtes EBITDA von 144,4 Millionen Euro sowie einen Umsatz von 969,7 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2023 wird das bereinigte EBITDA auf 698,7 Millionen Euro geschätzt, während das bereinigte EBIT bei 259,1 Millionen Euro liegen soll.

 

Die Analysten gehen außerdem davon aus, dass der Kali-Produzent eine Dividende von 0,76 Euro pro Aktie ausschütten wird, was beim aktuellen Kurs einer Rendite von rund 5,7 Prozent entspricht.

 

Die Quartalszahlen von K+S werden höchstwahrscheinlich darüber entscheiden, ob die Aktie ihre jüngste Erholung fortsetzt oder ob es sich dabei nur um eine technische Gegenbewegung gehandelt hat und der übergeordnete Abwärtstrend weitergeht. Ein Einstieg drängt sich vor den Zahlen nicht auf.

 

Quelle: Der Aktionär

Altria

(13.03.2024)

 
Altria will 35 Millionen Ab Inbev-Aktien verkaufen.                                                                                         

 

Quelle: stock3.com

Paypal

(13.03.2024)

 

Die PayPal-Aktie ist nach den jüngsten Quartalszahlen um mehr als elf Prozent abgestürzt. Und das, obwohl die Zahlen sich durchaus sehen lassen konnten. Anschließend handelte das Papier volatil zwischen 58 und 60 Dollar, bis sie am Mittwoch einen frischen Impuls erhielt und in Spitze rund fünf Prozent nach oben kletterte.

 

Der Grund für den Anstieg ist zum einen, dass die US-Firma eine wichtige Personalie angekündigt hat. Aaron J. Webster wird ab dem 18. März als Chief Enterprise Services Officer zu PayPal stoßen. Webster verfügt über umfangreiche Erfahrung im Risikomanagement und kennt die Betriebsabläufe von globalen Unternehmen wie SoFi Technologies, Citigroup, Toyota Motor und GE Capital.

 

Zum anderen will der Zahlungsdienstleister nun eine neue Strategie verfolgen, die dafür sorgen soll, das Wachstum der Transaktionsmargen zu vergrößern. Während man beim markeneigenen Checkout profitabel ist und weiteres Wachstum erwartet, soll die Profitabilität des markenfremden Checkouts durch Preisanpassungen erhöht werden.

 

Mit dem Produkt Fastlane will PayPal zudem den Online-Check-Out-Prozess optimieren und die Konversionsraten signifikant verbessern, indem Verbraucherinformationen im Vorhinein ausgefüllt werden. Das soll insbesondere kleinen und mittleren Online-Unternehmen zugutekommen und potenziell langfristige positive Auswirkungen auf Produkte mit höheren Margen haben.

 

Dem Markt scheint die neue Personalie bei PayPal ebenso zu gefallen wie die neue Strategie. Die Aktie überwindet am Mittwoch sowohl die 50- als auch 200-Tage-Linie und erzeugt damit gleich ein doppeltes Kaufsignal. Kann sie den Ausbruch auf Basis eines Wochenschlusskurses behaupten, besteht weiteres Aufwärtspotenzial. Mutige Anleger stellen einen Fuß in die Tür. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet auf die Bestätigung des Ausbruchs.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(13.03.2024)

 

Munich Re kennt weiter kein Halten. Die Aktie des Rückversicherers erklimmt heute erneut ein neues Rekordhoch. Am Nachmittag ist sogar erstmals die Marke von 442 Euro gefallen. Wird die Luft damit nun langsam dünn oder bleibt die Munich Re auch weiterhin einer der Top-Picks unter den deutschen Blue Chips?

 

Munich Re dürften am morgigen Donnerstag die Einladungen zur Hauptversammlung am 25. April verschicken. Dort dürfte eine hervorragende Stimmung herrschen, denn die Aktie des Rückversicherers rennt von Rekord zu Rekord. Im heutigen Handel ist sie erstmals in ihrer Geschichte über 442 Euro gesprungen.

 

Größere News gibt es vom Rückversicherer heute nicht. Allenfalls Spekulationen um ein bevorstehendes Stühlerücken im Aufsichtsrat. So soll Gerd Häusler, der dem Gremium seit zehn Jahren angehört, und Karl-Heinz Streibich altersbedingt aufhören. Langfristig könnte zudem Joachim Wenning den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen. Sein Vertrag läuft aber noch bis 2026. Zudem müsste er anschließend eine zweijährige Cool-Down-Phase einhalten.

 

Charttechnisch sieht die Lage nach wie vor hervorragend aus. Mit der jüngsten Rekordjagd hat die Aktie die alten Verlaufshochs geknackt. Der steile Aufwärtstrend ist nach wie vor absolut intakt. Die Chancen stehen gut, dass er sich auch in den kommenden Tagen fortsetzt.

 

Auch bei der Bewertung hat Munich noch Luft nach oben. Trotz der jüngsten Kursrallye beträgt das KGV lediglich 12. Zum Vergleich: Um die Jahrtausendwende lag es bei 38. Auch die geplante Dividende von 15,00 Euro je Aktie spricht klar für den Rückversicherer. Auf dem aktuellen Niveau entspricht das immerhin einer Dividendenrendite von 3,4 Prozent.

 

Munich Re ist zu Recht im Höhenflug – und dieser dürfte noch lange nicht beendet sein. Die Aktie bleibt auch auf dem aktuellen Niveau ein Top-Pick im DAX.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(13.03.2024)

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht die Rekordfahrt beim Bitcoin zu Wochenmitte weiter. Am Mittwochvormittag klettert der Kurs auf 24-Stunden-Sicht um weitere drei Prozent nach oben und knackt dabei erstmals auch die Marke von 73.000 Dollar. Das am Montag markierte Rekordhoch wurde damit schon wieder übertroffen und die Rally kann weitergehen.

 

Nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com ist der Bitcoin gegen 9.30 Uhr deutscher Zeit bis auf 73.637,47 Dollar gestiegen und hat dort einen neuerlichen Höchststand markiert. Erst am Montag hatte er an die Rekordjagd aus der Vorwoche angeknüpft und den bis dato gültigen Rekord von 72.850,71 Dollar aufgestellt.

 

Zu dieser starken Entwicklung trägt auch die hohe Nachfrage nach den Bitcoin-Spot-ETFs bei, die im Januar von der US-Börsenaufsicht SEC erstmals zum Handel zugelassen wurden. Die Produkte sind „physisch“ mit Bitcoin hinterlegt – steigt die Nachfrage nach den ETFs, müssen die Emittenten entsprechende Bestände am Markt zukaufen.

 

Allein BlackRock hat mit dem iShare Bitcoin Trust (IBIT) in acht Wochen seit der US-Zulassung rund 200.000 Einheiten absorbiert. Damit hält BlackRock nun ein Prozent aller bereits im Umlauf befindlichen Bitcoin.

 

Am gestrigen Dienstag hat der BlackRock-ETF Mittelzuflüsse in Höhe von 849 Millionen Dollar verzeichnet – ein neuer Rekord. Damit hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die Mittelzuflüsse in alle Bitcoin-Spot-ETFs auf Tagesbasis die Marke von einer Milliarde Dollar überschritten und mit 1,05 Milliarden Dollar ebenfalls einen neuen Bestwert verzeichnet haben.

 

Der VanEck Bitcoin Trust (HODL) hat mit Mittelzuflüssen von 119 Millionen Dollar ebenfalls einen neuen Tagesbestwert erreicht. Kurz zuvor hatte das Unternehmen die Gebühren für den Handel mit dem ETF bis Ende März 2025 ausgesetzt (DER AKTIONÄR berichtete).

 

Gemessen am Handelsvolumen haben die Spot-ETFs mit 8,5 Milliarden Dollar den zweitbesten Handelstag seit Auflegung im Januar verzeichnet, so Bloomberg-Experte Eric Balchunas bei X (ehemals Twitter).

 

Der Bitcoin ist endgültig zurück, doch von der Euphorie früherer Bullenmärkte ist bislang noch wenig zu spüren – ein Indiz, dass das positive Momentum noch im Entstehen ist. Die Nachfrage ist insbesondere dank der Spot-ETFs in den USA aber enorm, während das Angebot an verfügbaren Einheiten durch das Halving im April bald noch deutlich langsamer wächst. DER AKTIONÄR bleibt daher bullish und rechnet mit weiter steigenden Kursen.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(13.03.2024)

 

Die Aktie der Deutschen Bank hat gestern ein Kursfeuerwerk abgebrannt. Nach dem Break beim bisherigen Jahreshoch auf Höhe von 12,83 Euro hat die Notierung weiter Gas gegeben. Das hat nicht nur charttechnische Gründe, denn CEO Christian Sewing äußerte sich gestern vor Investoren zum aktuellen Geschäftsverlauf.

 

Die Deutsche Bank will ihre Kosten zusätzlich zum jüngsten Stellenabbau weiter senken. Im ersten Quartal hätten sich die Kosten der Bank auf fünf Milliarden Euro belaufen, sagte Vorstandschef Christian Sewing am Dienstag auf einer Investorenkonferenz der US-Bank Morgan Stanley. Dem Manager zufolge arbeitet die Deutsche Bank an weiteren Maßnahmen zur Kostensenkung. Erst im Februar hatte Sewing die Streichung von 3.500 Jobs bis Ende 2025 angekündigt. Darin enthalten sind 800 Stellen, deren Wegfall die Bank bereits vor knapp einem Jahr angekündigt hatte.

 

Außerdem äußerte sich Sewing zum Geschäftsverlauf des Anleihe- und Währungshandels. Diese Sparte des Investmentbankings ist eine Domäne der Deutschen Bank. Hier agiert das Finanzinstitut auf Augenhöhe mit den Wall-Street-Banken. Er wäre „ziemlich zufrieden“ mit dem Start des Segments in das neue Jahr. Im Emissions- und Beratungsgeschäft habe es bei der Fremdkapitalseite einen „sehr guten Jahresauftakt“ gegeben.

 

Die Deutsche-Bank-Aktie legte nach Sewings Aussagen um die Mittagszeit zeitweise um gut fünf Prozent zu. Zuletzt lag sie noch mit vier Prozent auf 13,53 Euro im Plus und war damit Teil der Spitzengruppe im DAX. Schon am Montag war ihr Kurs auf den höchsten Stand seit rund zwei Jahren geklettert.

 

Die positiven News zur aktuellen Geschäftsentwicklung haben den Kurs nach dem Sprung über das Jahreshoch bei 12,85 Euro weiter angeschoben. Die nächste Hürde bei 13,70 Euro in Form mehrerer Verlaufshochs aus den letzten Jahren hat die Aktie auch fast schon angelaufen.

 

Noch besser als die Andeutungen zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal dürften die Aussagen zu den Kosten am Markt ankommen. Gerade in diesem Bereich hat Sewing nämlich noch einige Überzeugungsarbeit zu leisten.

 

Die Aktie gehört zu den Favoriten des AKTIONÄR im europäischen Bankensektor. Wer noch nicht investiert ist, kann das Chartsignal nun nutzen.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(13.03.2024)

 

Inflation – war da was? Die Anleger haben die höher als erwartet ausgefallene Kerninflationsrate im Februar in den USA am Dienstag blitzschnell abgehakt und bei Aktien zugegriffen. Amazon ging mit einem Plus von zwei Prozent aus dem Handel und könnte die Konsolidierung bald beenden. Goldman Sachs ist optimistisch.

 

„Bei Amazon zieht das Momentum an, es baut sich um ein paar Schlüsselthemen herum auf“, so Goldman Sachs in ihrer Studie vom Montag. „Wir beobachten ein stärkeres AWS-Wachstum, eine linearere Erholung der operativen Marge in Nordamerika und eine stabile Entwicklung beim globalen E-Commerce-Umsatz.“

 

Von den 68 Analysten, die Bloomberg befragt hat, sind 66 Experten bullish für Amazon. Seit Vorlage der Quartalszahlen gibt es praktisch nur Kursziele über 200 Dollar. Im Schnitt sehen die Analysten ein Kursziel für Amazon von 207,86 Dollar – das bedeutet ein Potenzial von 19 Prozent.

 

Bei Amazon hat sich in den vergangenen Monaten viel zum Positiven verändert. Vor allem die Margenentwicklung bei gleichzeitig stabilem Wachstum macht Hoffnung. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR liegt die Aktie mit 82 Prozent im Plus – ein Break auf ein neues Rekordhoch ist nur eine Frage der Zeit.

 

Quelle: Der Aktionär

BAT

(13.03.2024)

 
LONDON (Dow Jones) - British American Tobacco (BAT) stehen Milliardeneinnahmen ins Haus. Die Bücher für den Verkauf von Anteilen an dem indischen Konglomerat ITC sind geschlossen. Laut den Unterlagen, in die das Wall Street Journal Einblick hatte, wird der britische Konzern am unteren Ende der Angebotsspanne 2,03 Milliarden Dollar einnehmen.

 

Die ITC-Aktien werden zum Preis von 384 bis 400,25 Rupien pro Stück verkauft. BAT verkauft 436,85 Millionen Aktien, was einem Anteil von 3,5 Prozent an ITC entspricht. Der Konzern wird nach dem Verkauf immer noch 25,5 Prozent an ITC halten. Die Erlöse sollen in den Rückkauf eigener Aktien bis Ende 2025 fließen. 2024 sollen dafür zunächst knapp 900 Millionen Dollar aufgewendet werden.

 

Quelle: stock3.com

 

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Visa

(12.03.2024)

 

Visa will „Milliarden von Dollar“ in die Cybersicherheit investieren, sagte CEO Ryan McInerney auf einer Konferenz am letzten Dienstag. Konkret soll das Geld sowohl zum Schutz des Zahlungssystems als auch zur Entwicklung von Dienstleistungen für die Kunden eingesetzt werden. Zudem sprach der CEO über das Thema KI.

 

„Cybersicherheit ist ein riesiges Thema für jedes Unternehmen auf dem Planeten, insbesondere für Finanzdienstleistungsunternehmen“, so McInerney. Das Unternehmen wehre monatlich etwa eine halbe Milliarde Angriffe auf seinen Perimeter ab. Von durchschnittlichen Phishing-E-Mails bis hin zu raffinierten Cyberangriffen, die von staatlich unterstützten Akteuren ausgehen.

 

Visa hat bereits Milliarden von Dollar für die Verteidigung seines Systems ausgegeben und der CEO geht davon aus, dass weitere Milliarden folgen werden. Laut McInerney arbeiten derzeit rund 1.000 der weltweit 30.000 Mitarbeiter des Unternehmens "ausschließlich an der Cybersicherheit".

 

„Wir befinden uns alle in einem Wettrüsten, um dieses Ökosystem zu schützen, um das Netzwerk zu schützen“, sagte McInerney. Im Hinblick auf die Cybersicherheit erläuterte der Visa-Chef auch, wie das Unternehmen generative KI einsetzt, um Betrug über Visa-Dienste zu verhindern.

 

„Was die generative KI antreibt, sind Daten. Visa verfügt womöglich über den größten globalen Zahlungsdatensatz, der existiert“, erklärte der CEO.

 

Daher verwende das Unternehmen seine Daten, um sein eigenes Sprachmodell zu erstellen, eine Art maschinelles Lernsystem, das als Grundlage für die Erzeugung simulierter menschlicher Antworten verwendet werden kann. Das Unternehmen nutzt diesen KI-Ansatz, um Betrug bei Bank-zu-Bank-Zahlungen zu bekämpfen, sagte der CEO.

 

Das Thema Cybersicherheit wird Visa zwar viel Geld kosten, doch Sicherheitslücken wären um einiges teurer. DER AKTIONÄR hält den Schritt für sinnvoll und rät weiterhin zum Kauf des Dauerläufers.

 

Quelle: Der Aktionär

3M

(12.03.2024)

 

Der amerikanische Multitechnologiekonzern 3M hat am Dienstag seinen CEO Mike Roman nach sechs Jahren Amtszeit entlassen. Gleichzeitig wurde der Luftfahrtveteran William Brown zum neuen Chef ernannt. Die Aktie von 3M reagiert auf die News mit einem Kurssprung und könnte zum ersten Mal seit Ende Januar wieder in den dreistelligen Bereich laufen.

 

Der 61-jährige Brown ist der ehemalige CEO des Rüstungsunternehmens L3Harris Technologies und wird ab dem 1. Mai die Spitzenposition bei 3M übernehmen. Roman bleibt 3M indes als Executive Chair erhalten.

 

Mit dem neuen CEO kommt bei den Anlegern die Hoffnung auf, dass das operative Geschäft und vor allem die Aktie wieder besser laufen wird. Der Mischkonzern hat seit Roman die Rolle des CEO Mitte 2018 übernommen hat, rund die Hälfte seines Marktwerts verloren. Grund dafür waren vor allem die wachsenden Haftungsrisiken, eine stockende Nach-Covid-Nachfrage sowie ein langwieriger Kostensenkungsprozess, der erst kürzlich begann, Wirkung zu zeigen.

 

Roman begann im letzten Jahr die größte Umstrukturierung in der Geschichte von 3M, welche den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen inkludierte. Diese gilt es nun für Brown erfolgreich weiterzuführen.

 

Die Chancen stehen gut, dass ihm dies dank seiner langjährigen Erfahrung in der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie gelingen wird. Denn auch die Aktie von L3Harris Technologies markierte neue Allzeithochs während Brown dort CEO war.

 

Der Wechsel des CEO dürfte eine gute Entscheidung für das Unternehmen sein. Zudem zeigt Kursreaktion, dass die Aktionäre den Schritt begrüßen. Die 3M-Aktie könnte dank der Restrukturierungsmaßnahmen, dem Sparkurs und dem neuen Chef nun eine gute Chance auf einen Turnaround haben. DER AKTIONÄR rät deshalb nach wie vor zum Kauf der Papiere mit einem Stoppkurs bei 80,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(12.03.2024)

 

Der US-Vermögensverwalter VanEck hat am Montag angekündigt, die Gebühren für seinen VanEck Bitcoin Trust auf null zu senken. Zwar haben die Konditionen zum Kauf des Bitcoin-ETFs ein Ablaufdatum. Doch zunächst könnte der Schritt einen Preiskampf zwischen den Anbietern auslösen und die ETFs für Anleger noch attraktiver machen.

 

In einem Post auf X (ehemals Twitter) gab der Vermögensverwalter bekannt, vom 12. März 2024 bis zum 31. März 2025 keine Gebühren zu erheben. Einzige Ausnahme: Das Volumen des Fonds erreicht vorher 1,5 Milliarden Dollar. Sobald entweder das Ablaufdatum oder das Volumen erreicht ist, werden wieder 0,2 Prozent Gebühren fällig.

 

Während VanEck bislang nur rund 4.300 Bitcoin im Gegenwert von 310 Millionen Dollar verwaltet, verzeichnet der iShares Bitcoin Trust von Konkurrent BlackRock teilweise Inflows in dieser Höhe an einem Tag – insgesamt beträgt das Volumen des BlackRock-ETFs derzeit rund 50 Milliarden Dollar. Durch die Änderung der Kostenstruktur dürfte VanEck zum einen Marktanteile gewinnen, zum anderen könnten aber auch weitere Anbieter an der Preisschraube drehen.

 

Die Folge wäre, dass die Produkte günstiger und damit noch attraktiver für Anleger werden. Zum Vergleich: die Kosten des beliebten ETFs MSCI World liegen bei 0,2 Prozent.

 

Sollten sich tatsächlich auch andere Anbieter auf den Preiskampf einlassen, könnte das die Anleger dazu bewegen, noch mehr Geld in die Bitcoin-ETFs fließen zu lassen. Das würde wiederum dafür sorgen, dass der Kurs der Kryptowährung weiter ansteigt.

 

Die Gebührensenkung von VanEck ist ein Paukenschlag im Bitcoin-ETF-Universum. Auch andere Anbieter dürften nicht daran vorbeikommen, die Kosten für ihre Produkte zu senken. Das sollte wiederum weitere Käufer anlocken und den Bitcoin-Preis antreiben. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

IBM

(12.03.2024)

 

IBM will CNBC zufolge Jobs im Bereich Marketing und Kommunikation streichen.                                       

 

Quelle: stock3.com

BAT

(12.03.2024)

 

LONDON (Dow Jones) - British American Tobacco (BAT) will seine Beteiligung am indischen Mischkonzerns ITC verringern und mit den entsprechenden Einnahmen eigene Aktien zurückkaufen. Der Zigarettenhersteller, zu dem die Marken Kent, Dunhill und Lucky Strike gehören, kündigte an, bis zu 436,85 Millionen ITC-Aktien zu verkaufen. Das würde einem Anteil von 3,5 Prozent an ITC entsprechen. Im Anschluss daran würde BAT noch 25,5 Prozent an ITC halten. Bis Dezember 2025 will BAT dann eigene Aktien zurückkaufen, beginnend mit Aktien im Wert von 700 Millionen Pfund in diesem Jahr.

 

Quelle: stock3.com

Apple

(12.03.2024)

 

Düstere Prognosen für die iPhone-Verkäufe im ersten Quartal 2024 haben die Aktien von Apple sichtlich belastet – insbesondere in China läuft es anscheinend schlechter als erwartet. Während der Nasdaq 100 seit Jahresbeginn rund 8,5 Prozent zugelegt hat, ging es für die Papiere des Tech-Riesen rund 6,9 Prozent nach unten. Doch so einfach lässt Apple nicht locker.

 

Nicht nur der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hat vor einer schwächelnden iPhone-Nachfrage in China gewarnt, auch die Daten von Counterpoint Research zeigen, dass der wichtige Markt ein Problem hat. So berichtet Counterpoint Research, dass die iPhone-Verkäufe in den ersten sechs Wochen 2024 zum Vorjahr um 24 Prozent zurückgegangen seien.

 

Kampflos gibt Apple den aufstrebenden chinesischen Herstellern wie Huawei oder Oppo aber nicht Preis. Der US-Konzern setzt dabei unter anderem auf den lokalen Einzelhandel, der mit einem neuen Apple-Store in Shanghai gestärkt werden soll. Es wird der achte Laden in der chinesischen Metropole werden und der 47. in ganz China. Der neue Apple-Store soll am 21. März eröffnet werden.

 

Zeitgleich gab es im Januar eine großangelegte Rabattaktion – auch für die neusten iPhones. Die Aktion zum chinesischen Neujahrsfest markierte das erste Mal, dass Apple die Preise für seine neuesten iPhone-Modelle in China gesenkt hat.

 

Ende des Abverkaufs (noch) nicht in Sicht

 

Ob dies Apple davor bewahren kann, unter den großen Herstellern derjenige zu werden, der 2024 den stärksten Rückgang auf dem weltweiten Smartphone-Markt verzeichnen wird, bleibt abzuwarten. Tatsache ist, es fehlen die positiven Impulse. Die Negativ-Nachrichten bestimmen mit dem gestrichenen Apple-Car-Projekt, der Abstufung von Goldman und der Milliardenstrafe von der EU klar das Stimmungsbild.

 

Doch irgendwann kam bei Apple jeder Abverkauf zu einem Ende. Zum einen spricht dafür die mittlerweile wieder gesunkene Aktienbewertung mit einem KGV für das laufende Geschäftsjahr von 26. Zum anderen könnte die defensivere Apple-Aktie profitieren, wenn Anleger etwas Risiko bei den Tech-Highflyern herausnehmen – dafür spricht jedenfalls die relative Outperformance der iPhone-Papiere in den vergangenen beiden Handelstagen.

 

Die Apple-Aktie ist vergangenen Donnerstag unter den Stopp des AKTIONÄR bei 155 Euro gefallen – und Anleger haben satte Gewinne in Höhe von 573 Prozent seit Empfehlung eingestrichen. Jetzt heißt es abwarten, bis sich im Chart eine klare Erholungsbewegung abzeichnet, denn langfristig bleibt die Apple-Aktie attraktiv.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(12.03.2024)

 

Nicht nur bei der Allianz läuft es blendend. Auch ein großer Konkurrent hat heute Rekordzahlen für das letzte Jahr vermeldet. Dank des Gewinnsprungs soll zudem die Dividende um mehr als zehn Prozent steigen. auf 1,28 Euro je Aktie. Die Dividendenrendite des Versicherers liegt damit nun bei 5,7 Prozent.

 

Wie die Konkurrenten Allianz und AXA hat auch der italienische Großversicherer Generali ein starkes Geschäftsjahr hinter sich. Das operative Ergebnis stieg 2023 im Vergleich zum Vorjahr um knapp acht Prozent auf einen neuen Rekordwert von 6,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich machte Generali sogar gut zwei Drittel mehr Gewinn. Allerdings hatten im Vorjahr auch Abschreibungen auf russische Wertpapiere sowie auf eine Beteiligung am russischen Versicherer Ingosstrach den Gewinn gedrückt.

 

Besonders gut lief es in der Schaden- und Unfallversicherung. Allerdings brach das operative Ergebnis im vierten Quartal wegen hoher Kosten durch Naturkatastrophen allerdings um fast ein Drittel ein. Im gesamten Konzern stiegen die Bruttoprämien um 5,6 Prozent auf rund 82,5 Milliarden Euro. Die Lebensversicherung bleibt zwar der größte Bereich, das größte Wachstum verzeichnete aber die Schaden- und Unfallversicherung. Auch der operative Gewinn der Sparte legte mit einem Plus von 16 Prozent überdurchschnittlich zu.

 

An dem erfolgreichen Geschäftsjahr sollen die Aktionäre in Form eine höheren Dividende teilhaben. Generali schlägt eine Dividendenerhöhung um mehr als zehn Prozent auf 1,28 Euro je Aktie vor. Für 2024 hatte der Konzern bereits eine Prognose abgegeben. An dieser hält Generali weiter fest. So soll das Ergebnis je Aktie zwischen sechs und acht Prozent steigen. 2023 betrug lag dieser Wert bei 2,32 Euro.

 

Generali zeigt, wie gut das Versicherungsgeschäft in Europa derzeit für die führenden Anbieter läuft. Die Italiener sorgten zuletzt auch mit Übernahmegerüchten für Aufmerksamkeit. DER AKTIONÄR favorisiert dennoch weiter die Aktien von Allianz und AXA unter den europäischen Erstversicherern.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(12.03.2024)

 

Die Aktie der Deutschen Bank steht heute an der Spitze des DAX. Sie profitiert in erster Linie von einem charttechnischen Kaufsignal. Fundamental hat Vorstandschef Christian Sewing dagegen eher schlechte Nachrichten parat. Demnach dürften die Turbulenzen bei Gewerbeimmobilien in diesem Jahr anhalten.

 

Christian Sewing blickt weiter skeptisch auf die Lage bei Gewerbeimmobilien. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank mit anhaltenden Turbulenzen im laufenden Jahr. Auf einer Finanzkonferenz am heutigen Dienstag sagte Sewing, dass er davon ausgeht, dass die aktuelle Krise im Gewerbeimmobilienbereich im Jahr 2024 anhält.

 

Die Rückstellungen für Kreditausfälle erwartet Sewing am oberen Ende der prognostizierten Spanne. „Insgesamt wird es keine große Entlastung geben“, so der Vorstandschef mit Blick auf die Herausforderungen für Gewerbeimmobilien im Jahr 2024. Diese Nachricht dürften vor allem die Anleger der Deutschen Pfandbriefbank nicht gerne hören.

 

Für die Deutsche Bank spielen US-Gewerbeimmobilien dagegen nur eine untergeordnete Rolle – nicht zuletzt weil Christian Sewing den Konzern seit seinem Amtsantritt im April 2018 breiter aufgestellt hat als in der Vergangenheit. Dadurch kann zum Beispiel auch die Schwäche im Investmentbanking besser ausgeglichen werden.

 

Der Aktie kann das heute ohnehin nichts abhaben. Die Deutsche Bank liegt mit einem Plus von fast fünf Prozent an der Spitze des DAX. Hintergrund ist ein massives charttechnisches Kaufsignal, das durch den Sprung über das alte Jahreshoch von 12,83 Euro generiert wurde. Anschlussgewinne in den kommenden Tagen sind wahrscheinlich.

 

Die Aktie der Deutschen Bank ist durch das jüngste Kaufsignal auch kurzfristig wieder interessant geworden. Daran ändern auch die Aussagen Christian Sewings zur Krise bei Gewerbeimmobilien nichts. Das gilt auch für die mittel- bis langfristigen Aussichten. Die Aktie bleibt auch fundamental einer der Favoriten im europäischen Bankensektor.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(12.03.2024)

 

BRÜSSEL (Dow Jones)-- Apple will es iPhone-Nutzern in Europa künftig erlauben, Apps direkt von der Website eines Entwicklers herunterzuladen. Dies ist ein weiteres Zugeständnis an die EU-Regulierungsbehörden, nachdem das Unternehmen mit neuen Wettbewerbsregeln in der Europäischen Union konfrontiert worden ist.

 

Das EU-Gesetz über digitale Märkte, das letzte Woche in Kraft getreten ist, zwingt Apple und mehrere andere große Technologieunternehmen, Elemente ihrer Geschäftsmodelle in der EU zu ändern, um kleineren Konkurrenten den Wettbewerb zu erleichtern. Apples ursprünglicher Plan zur Einhaltung des Gesetzes öffnete Teile seines streng gehüteten App-Ökosystems, stieß aber auf scharfe Kritik von einigen Entwicklern, die die Bedingungen für zu restriktiv hielten.

 

Am Dienstag erklärte Apple, dass es den Nutzern ab diesem Frühjahr erlauben würde, eine App direkt von der Website eines Entwicklers herunterzuladen. Bislang sollten App-Downloads in Europa nur über den App Store des Unternehmens oder einen zugelassenen Marktplatz eines Drittanbieters erfolgen können. Entwickler müssten Apple ab einem bestimmten Schwellenwert weiterhin eine Gebühr für jeden Download zahlen, so das Unternehmen. Ausnahmen sollen auf Antrag möglich sein.

 

Apple hatte zuvor erklärt, dass sein integriertes App-Ökosystem die Sicherheit und den Datenschutz der Nutzer gewährleistet. Die EU-Gesetzgebung zwingt das Unternehmen nun dazu, diese Schutzmaßnahmen zu ändern.

Entwicklern soll es nach dem Willen von Apple auch erlaubt sein, alternative Marktplätze einzurichten, die sich ausschließlich auf die Apps des jeweiligen Entwicklers konzentrieren. Überdies sollen Entwickler mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Werbeaktionen bekommen, die Nutzer auf eine externe Webseite leiten.

 

Die Ankündigung vom Dienstag war das zweite Mal, dass Apple seine Pläne zur Einhaltung des neuen EU-Gesetzes überarbeitet hat.

 

Quelle: stock3.com

Pfizer

(12.03.2024)

 

Pfizer meldet "positives" Gesamtüberleben in Phase-3-Studie mit ADCETRIS-Regime bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom.                                    

 

Quelle: stock3.com

Novartis

(12.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Das Bundeskartellamt hat die geplante milliardenschwere Übernahme von Morphosys durch Novartis freigegeben. Die Prüfung der Behörde konzentrierte sich auf den Bereich der Forschung und Entwicklung von Wirkstoffen gegen Myelofibrose, eine Form der Leukämie, die nur in wenigen Fällen durch eine Knochenmarktransplantation geheilt werden kann. Nach den Ermittlungen des Bundeskartellamtes befindet sich eine Vielzahl möglicher alternativer Wirkstoffe in der Entwicklung, für die zudem Wettbewerb durch Generika zu erwarten ist. Eine erhebliche Behinderung wirksamen Wettbewerbs sei daher nicht zu erwarten.

 

"Der Fall betrifft die Übernahme eines der größten deutschen Biotech-Unternehmen durch einen der größten Pharmakonzerne der Welt", sagte Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt laut der Mitteilung. "Wir haben sehr genau geprüft, dass hier der Wettbewerb um Forschung und Entwicklung von neuen Medikamenten gegen eine Form der Leukämie durch den Zusammenschluss nicht beeinträchtigt wird. Im Ergebnis haben wir keine durchgreifenden wettbewerblichen Bedenken."

 

Morphosys entwickelt insbesondere Medikamente gegen Leukämie (Blutkrebs) und steht mit dem neuen Wirkstoff "Pelabresib" erstmals kurz vor der Zulassung und Markteinführung in Europa. "Pelabresib" soll künftig in Kombination mit dem bereits seit mehr als zehn Jahren verfügbaren Wirkstoff "Ruxolitinib" von Novartis bei der Behandlung von Myelofibrose zum Einsatz kommen.

 

Novartis hatte den Aktionären von Morphosys Anfang Februar ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot in Höhe von 68 Euro je Aktie in bar unterbreitet. Basierend auf der Anzahl der Morphosys-Aktien von 37,655 Millionen bewertet das Angebot Morphosys mit rund 2,56 Milliarden Euro. Morphosys selbst sprach von einem Eigenkapitalwert der Transaktion von 2,7 Milliarden Euro. Die Mindestannahmequote legt bei 65 Prozent der Morphosys-Aktien.                                     

 

Quelle: stock3.com

K+S

(12.03.2024)

 

Seit Jahresbeginn notiert die Aktie von K+S zwar immer noch rund fünf Prozent im Minus. Doch die charttechnische Lage hat sich zuletzt deutlich verbessert. Erstmals seit September 2023 handelt das Papier wieder über der 50-Tage-Linie. Alles entscheidend dürften aber die Quartalszahlen am Donnerstag sein, der Markt rechnet mit viel Volatilität.

 

Nicht nur die 50-Tage-Linie bei 13,08 Euro hat die Aktie von K+S zuletzt übersprungen, sondern auch das Februar-Hoch bei 13,37 Euro sowie das Zwischenhoch aus dem Januar bei 13,51 Euro. Diese frischen Kaufsignale nutz das Papier am Montag gleich, um weiter zu steigen.

 

Das nächste Ziel, welches rein psychologischer Natur ist, ist die 14-Euro-Marke. Darauf folgen mit dem Jahreshoch bei 14,43 Euro und dem Dezember-Hoch bei 14,89 Euro zwei charttechnisch relevante Marken. Sollte K+S den Sprung über diese Hürden schaffen, sollte zumindest ein mittelfristiger Boden eingezogen sein.

 

Auch wenn der Kurs sich zuletzt stabilisiert hat, kann sich das schon am Donnerstag wieder ändern, wenn das Rohstoffunternehmen die Zahlen zum abgelaufenen Quartal veröffentlicht. Derzeit beträgt die durch den Optionsmarkt implizierte Volatilität rund 8,5 Prozent, am Freitag lag sie noch bei knapp über neun Prozent. Ein Kurssprung in Richtung 15-Euro-Marke käme also genauso wenig überraschend wie ein Absturz in Richtung zwölf Euro.

 

Grundsätzlich deutet das Chartbild auf einen mittelfristigen Boden beim Kaliproduzenten hin. Dieser wird allerdings erst mit Kursen über 14,89 Euro bestätigt. Zudem könnten die Quartalszahlen die Aktie erneut unter Druck bringen und den Ausbruch über die 50-Tage-Linie negieren, was dann sogar ein bearishes Signal wäre. Anleger sollten aufgrund dessen vorerst an der Seitenlinie bleiben und die Quartalszahlen beziehungsweise die Kursreaktion darauf abwarten.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(12.03.2024)

 

Die Aktie der DHL Group hat in der Vorwoche erneut nachgegeben. Für viele Marktteilnehmer – und den Vorstandsvorsitzenden Tobias Meyer, der das niedrige Kursniveau zum Kauf von Aktien im Volumen von 194.000 Euro genutzt hat – ist der DAX-Titel klar unterbewertet. Dieser Meinung sind auch die Experten von Goldman Sachs.

 

So hat die US-Investmentbank die Einstufung für die DHL Group nach einer Investorenveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen, was 32 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs liegt. Analyst Patrick Creuset erklärte, die wichtigste Nachricht sei das Zutrauen des Managements in die Wachstumsperspektiven des Express-Geschäfts gewesen. Der Logistikkonzern könne von einer Erholung der Volumina in diesem Segment profitieren.

 

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für die Dividendentitel von 48,00 auf 46,50 Euro verringert und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Analyst Alexander Irving betonte, dass der operative Gewinn (Ebit) hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Als Hauptursache dafür sehe er die europäischen Nachfragetrends im Expressgeschäft, die unter anderem eine anhaltende Nachfrageschwäche verursachten. Er reduzierte seine Gewinnprognosen für das laufende und das kommende Jahr.

 

Hingegen rät die UBS nun nicht mehr zum Kauf. Analyst Cristian Nedelcu hat sein Anlagevotum von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Zudem wurde das Kursziel von 53 auf 41 Euro gesenkt. Nachdem der Logistikkonzern mit Quartalszahlen und Ausblick enttäuscht habe, reduziere er seine operativen Ergebnisschätzungen (Ebit) für 2024 und 2025. Er rechne nun mit einer späteren und schwächeren Erholung im grenzüberschreitenden Expressgeschäft (TDI) als bisher.

 

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung fest: Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group sind weiter relativ gut, zudem ist die Bewertung im Branchenvergleich günstig und das Papier lockt mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch hat sich die charttechnische Lage weiter verschlechtert. Deshalb drängt sich ein Einstieg aktuell nach wie vor nicht auf. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben, der Stoppkurs kann bei 34,00 Euro belassen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

SAP

(12.03.2024)

 

Oracle hat gestern nach US-Börsenschluss Q3-Zahlen veröffentlicht, die bei den Anlegern gut ankamen. Die Aktie des US-Softwareriese legte nachbörslich mehr als 14 Prozent zu. Im Sog dürfte auch die SAP-Aktie ihre Rekordfahrt fortsetzen. Zumal die Lage bei der Walldorfer Software-Schmiede sowohl fundamental als auch charttechnisch weiter top ist.

 

SAP hat im Schlussquartal - ähnlich wie Oracle - erneut vom starken Wachstum ihrer Cloudangebote profitiert und mehr verdient als erwartet. Analysten wurden für die DAX-Aktie daher zuletzt auch immer optimistischer. Deutsche Bank Research hat das Kursziel unmittelbar nach Zahlen von 170 auf 200 Euro angehoben und die Einstufung auf - angesichts des Potenzials wenig überraschend - "Buy" belassen. SAP bleibe einer der aussichtsreichsten Werte im Bereich der europäischen Softwareanbieter, so Analyst Johannes Schaller. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel zuletzt ebenfalls von 178 auf 187 Euro erhöht, die Bewertung lautet weiterhin „Overweight“. Zwar seien die Margenziele von SAP für 2025 ambitioniert, doch gebe es laut Morgan-Stanley-Analyst Adam Wood ausreichend Spielraum nach oben. Und auch JPMorgan hat beim Kursziel nachbessert. Die US-Bank sieht bei SAP nun Potenzial bis 205 Euro. Bisher lag das Kursziel bei 182 Euro. Die Einschätzung lautet auch hier weiterhin „Overweight“.

 

Positiv wurde am Markt zudem die jüngste Dividendenankündigung aufgenommen. Der Hauptversammlung soll für das Geschäftsjahr 2023 ein Betrag von 2,20 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, teilte das Unternehmen in der vergangenen Woche mit. Das sind 15 Cent mehr als im Vorjahr und mehr, als von den Analysten erwartet wurde.

 

DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung fest und hat sein Kursziel für die Aktie zuletzt ebenfalls auf 200 Euro hochgesetzt. Zudem wurde der Stopp auf 130 Euro nachgezogen. Die SAP-Aktie sollte ihren Aufwärtstrend fortsetzen und schon bald das bisherige Rekordhoch bei 178,48 Euro überwinden.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(12.03.2024)

 

Lange hatte sich die Aktie der Deutschen Bank am bisherigen Jahreshoch bei 12,83 Euro abgearbeitet. Nun ist es vollbracht, die Hürde wurde geknackt. Und nicht nur das, denn auf Schlusskursbasis wurden Kurse über 13,00 Euro erreicht. Damit ist vorerst Raum für einen weiteren Anstieg der Notierung.

 

Unter hohem Volumen von rund elf Millionen gehandelten Papieren hat die Aktie der Deutschen Bank gestern auf Schlusskursbasis die Marke von 13,01 Euro erreicht. Damit wurde das bisherige Jahreshoch bei 12,83 Euro klar überschritten. Im Durchschnitt der vergangenen zehn Handelstage betrug das Volumen nur 8,87 Millionen.

 

Da das neue Kaufsignal mit dem Bruch des bisherigen Jahreshochs im Zuge eines ansteigenden Volumens generiert wurde, ist mit einem weiteren Kursanstieg zu rechnen. Die nächste Hürde liegt nun am Verlaufshochs bei 13,90 Euro aus dem Jahr Frühjahr 2022.

 

Rückenwind kommt scheinbar auch vom neuen Aktienrückkauf-Programm, das seit Montag letzte Woche läuft. Die Commerzbank hatte seit Jahresanfang ebenfalls eigene Papiere vom Markt genommen, wirkliche Impulse dadurch gab es aber nicht. Mittlerweile ist das anvisierte Volumen erreicht und das Programm beendet.

 

Die Deutsche Bank steht hingegen erst am Anfang beim aktuellen Aktienrückkauf-Programm. Im Zeitraum vom 4. bis zum 8. März wurden 6.030.000 eigene Anteile für rund 76 Millionen Euro vom Markt genommen. Das entspricht 0,3 Prozent des Grundkapitals, der Durchschnittspreis der gekauften Aktien betrug 12,61 Euro.

 

In den kommenden Wochen könnte es auch News zum Investmentbanking der Deutschen Bank geben. In diesem Bereich verlief das Geschäft nach Unternehmensangaben zumindest in den ersten Wochen des neuen Jahres sehr dynamisch. Updates gab es aber seit der Zahlenpräsentation Anfang Februar nicht mehr. Die Zahlen zum ersten Quartal werden erst am 27. April veröffentlicht.

 

Die Aktie hat mit dem Überschreiten des bisherigen Jahreshochs bei 12,83 Euro ein starkes Kaufsignal geliefert. Anschlussgewinne in den kommenden Tagen sind wahrscheinlich. Anleger sollten zudem genau das Volumen beobachten. Mutige Anleger können nach dem Chartsignal nun zugreifen. Der Stopp verbleibt bei 9,00 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(12.03.2024)

 

Für die Kunden sind sie ein wesentlicher Vorteil, für die Händler in der Regel ein immenser Kostenfaktor: Retouren. Amazon ändert nun seine Rückgabe-Strategie: Der US-Techkonzern verkürzt die Rückgabefrist für zahlreiche Produkte von 30 auf 14 Tage. Der Schritt könnte zeitnah einen Effekt auf die Margen haben.

 

Betroffen sind die Warengruppen Elektronik, Kamera, Bürobedarf, Musik, Filme und Videospiele. Ausgenommen von der kürzeren Rückgabefrist sind demnach unter anderem Amazon-Geräte und erneuerte Produkte. Auch die meisten Artikel aus anderen Produktgruppen sollen weiter innerhalb von 30 Tagen zurückgeschickt werden können.

Amazon gewährt damit nur noch die gesetzlich vorgeschriebene Rückgabefrist von zwei Wochen. Wie es heißt, gleiche sich Amazon dem an, was bei vielen Händlern üblich sei.

 

Laut einer im Dezember veröffentlichen Studie des Handelsforschungsinstituts EHI müssen Händler für jeden zurückgesendeten Artikel im Schnitt zwischen fünf und zehn Euro aufwenden. Größter Kostentreiber ist es dabei, die retournierten Artikel zu überprüfen und auf ihre Qualität zu kontrollieren.

 

In der Branche gibt es große Bemühungen, die Retourenquoten zu senken, um Kosten zu sparen - jedoch mit mäßigem Erfolg. Die Retourenquoten stagnieren. Laut EHI liegen sie im Schnitt zwischen sechs und zehn Prozent, bei Modeprodukten sogar bei 26 bis 50 Prozent. 14 Prozent der Händler überlassen den Käufern die Versandkosten für Retouren.

 

Die kürzere Retourenfrist dürfte die Kunden dazu bringen, sich genau zu überlegen, ob sie die Waren wirklich brauchen. 14 statt 30 Tage Zeit bedeutet für viele Verbraucher bestimmt deutlich mehr Druck, heißt: die Angst, das Fristende zu verpassen.

 

Zwar könnte der Schritt den Umsatz beim E-Commerce belasten, in Sachen Margen könnte sich aber schon kurzfristig eine Menge tun. DER AKTIONÄR bleibt für seine Empfehlung Amazon bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

Redcare Pharmacy

(12.03.2024)

 

Der Online-Arzneimittelversender will 2024 weiter wachsen und peilt ein Plus von 30 bis 40 Prozent beim Umsatz an. Dennoch reichten die Zahlen zum vierten Quartal und die Guidance für das laufende Geschäftsjahr nicht aus, um die Aktie wieder in Richtung 150 Euro zu hieven. Im Gegenteil: Das 2023 stark gelaufene Papier wurde sogar abverkauft. Die Analysten von Berenberg sehen darin eine Chance.

 

Die E-Rezept-Marketing-Bemühungen sollten die Margen im Geschäftsjahr 2024 nicht beeinträchtigen, so Experte Gerhard Orgonas. Redcare Pharmacy strebe eine EBITDA-Marge von zwei bis vier Prozent an. In der Mitte würde dies laut dem Berenberg-Analysten ein EBITDA in Höhe von 72 Millionen Euro bedeuten, was über seiner vorherigen Schätzung in Höhe von 55 Millionen Euro liegt.

 

Zuletzt bereitete Marktteilnehmern der Mangel an weiteren Information über die Veröffentlichung einer Spezifikationsliste, die notwendig ist, damit es eine mobile Lösung für Online-Apotheken zur Einlösung von E-Rezept gibt, zunehmend Sorgen. Mithilfe des Produkts „eHealth-CardLink“ soll nämlich ohne Einstecken der elektronischen Gesundheitskarte das Einlösen von E-Rezepten ermöglicht werden. Vor allem Online-Arzneimittelhändler wie eben Redcare Pharmacy könnten davon profitieren.

 

Berenberg-Analyst Orgonas schreibt in seiner jüngsten Studie von einer "zuversichtlichen Nachricht" zu eHealth-CardLink: "Redcare erwartet die endgültige Freigabe der Spezifikationen für die eHealth-CardLink (NFC)-Lösung durch die Gematik (die deutsche nationale Agentur für die Digitalisierung des Gesundheitswesens) im März, was mit unserer Prognose für das erste Quartal übereinstimmt. Redcare hat sein Produkt ständig an die Entwicklung der Spezifikationen angepasst, so dass wir davon ausgehen, dass das Unternehmen kurz nach der Freigabe ohne größere Änderungen auf den Markt kommen kann", räumt der Experte größere Zweifel aus.

 

DER AKTIONÄR kann die positive Einschätzung von Berenberg teilen und bleibt ebenfalls für die Aktie von Redcare Pharmacy optimistisch gestimmt. Am Montag hat der Wert erfolgreich den bestehenden Aufwärtstrend getestet und konnte sich im Tagesverlauf wieder nach oben absetzen. Spekulativ ausgerichtete Anleger nutzen den Rücksetzer nun wieder zum Einstieg. Ein Stopp bei 103 Euro sichert nach unten ab.

 

Quelle: Der Aktionär

Fuchs

(12.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Fuchs SE hat vergangenes Jahr dank besserer Geschäfte in Asien und Amerika den Gewinn deutlich überproportional zum Umsatz gesteigert. Die Aktionäre will der Schmierstoffhersteller an der positiven Entwicklung teilhaben lassen: Die Dividende soll auf 1,11 von 1,07 Euro je Vorzugsaktie erhöht werden, kündigte der im MDAX notierte Konzern anlässlich der Bilanzpressekonferenz an. Für das neue Jahr äußerte sich Fuchs optimistisch.

 

Im abgelaufenen Jahr kletterte der Umsatz laut Mitteilung um 4 Prozent auf 3,541 Milliarden Euro. Alleine in Nord- und Südamerika und Asien-Pazifik lag der Umsatzzuwachs bei 5 Prozent. Das Konzern-EBIT stieg den weiteren Angaben zufolge kräftig um 13 Prozent auf 413 Millionen Euro. Damit schnitt Fuchs beim Umsatz etwas schlechter ab, als Analysten erwartet haben, beim EBIT dagegen besser.

 

Alleine im vierten Quartal sank der Umsatz auf 843 Millionen von 870 Millionen Euro. Das EBIT kletterte dagegen deutlich auf 100 Millionen von 85 Millionen Euro.

 

Für das laufende Jahre rechnet der Konzern mit weiteren Zuwächsen: Der Umsatz soll auf circa 3,6 Milliarden Euro steigen. "Dieses Wachstum erfolgt unter Annahme stabiler Preise überwiegend volumengetrieben", heißt es in der Mitteilung. Das EBIT sieht Fuchs bei um 430 Millionen Euro. Der freie Cashflow vor Akquisitionen soll spürbar sinken auf circa 250 Millionen Euro von 465 Millionen Euro im Vorjahr.

 

Quelle: stock3.com

 

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Coinbase

(11.03.2024)

 

Der Bitcoin baut seinen Vorsprung am Montagnachmittag aus und schreibt dabei immer neue Rekorde. Der aktuelle Höchststand liegt laut coinmarketcap.com bei 72.709,98 Dollar, doch die Bullen lassen nicht locker. Das beflügelt auch die Aktien vieler Unternehmen mit Bezug zum Kryptomarkt. Coinbase hat dabei einen wichtigen Meilenstein zurückerobert.

 

Die Papiere des Kryptobörsenbetreibers legen am am Montag im US-Handel mehr als fünf Prozent zu und haben bei 271,65 Dollar den höchsten Stand seit Ende Dezember 2021 erreicht. Noch erfreulicher ist allerdings, dass Coinbase nun wieder deutlich über dem Referenzkurs von 250 Dollar beim Direct Listing an der Nasdaq im April 2021 notiert. Der Sprung über die wichtige Marke ist bereits am Freitag gelungen und wird durch die heutigen Anschlussgewinne bestätigt.

 

Noch vor einem Jahr war das Niveau des Börsengangs in weiter Ferne. Nach dem Krypto-Winter 2022 arbeitete die Aktie damals im Bereich von 55 Dollar an einer Bodenbildung. Unterstützt von der kräftigen Erholungsrally bei Bitcoin und Co hat sich die Aktie seither aber beinahe wieder verfünffacht.

 

Im Gegensatz zum Bitcoin ist das Rekordhoch bei Coinbase aber trotz dieser fulminanten Aufholjagd noch ein gutes Stück entfernt. Denn die Euphorie über den mit Spannung erwarteten Börsengang im Bullenmarkt 2021 hatte den Kurs noch am ersten Handelstag kurzzeitig bis auf 429,54 Dollar getrieben – ein Rekord, der bis heute unerreicht blieb. Selbst vom heutigen Mehrjahreshoch aus fehlen Coinbase noch fast 60 Prozent Kursplus für neue Höchststände.

 

Die Rekordjagd beim Bitcoin und vielen Altcoins beflügelt derweil auch das operative Geschäft von Coinbase. Das tägliche Handelsvolumen auf der Plattform habe zuletzt das Niveau des Bullenmarkts 2021 erreicht, schreibt Goldman-Sachs-Analyst Will Nance in einer aktuellen Studie. Die jüngste Kursrally am Kryptomarkt sei demnach zumindest teilweise dem gestiegenen Engagement von Privatanlegern zu verdanken gewesen.

 

Seit dem Sprung über das 2021 erreichte Rekordhoch in der Vorwoche habe das tägliche Handelsvolumen bei Coinbase zwischen drei und fünf Milliarden Dollar gelegen. Für 2024 habe Goldman Sachs die Umsatzschätzung daher um 48 Prozent und die EBITDA-Schätzung sogar um 114 Prozent erhöht, so Nance.

 

In der Folge hat er auch seine Verkaufsempfehlung gestrichen und die Coinbase-Aktie auf „neutral“ hochgestuft. Den fairen Wert erhöhte er ebenfalls kräftig von 170 auf 282 Dollar. Von den 17 Analysten, die sich laut Bloomberg mit der Aktie beschäftigen, ist er damit momentan sogar der größte Bulle – trotz der neutralen Haltung. Die Kursziele der übrigen Experten wurden durch den jüngsten Aufwärtsdrang bereits übertroffen – sie könnten nun ebenfalls nachziehen.

 

Trotz neuer Rekorde sieht DER AKTIONÄR beim Bitcoin noch jede Menge Kurspotenzial. Eine Fortsetzung der Rally würde dabei auch der Aktie von Coinbase weiteren Rückenwind liefern. Anleger, die der Empfehlung in Ausgabe 44/23 gefolgt sind, können sich bereits über ein Plus von mehr als 200 Prozent freuen und langsam über erste Teilgewinnmitnahmen nachdenken. Bei der verbliebenen Position sollten derweil Ziel und Stopp nachgezogen werden.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(04.03.2024)

 
Apple hat laut einem Medienbericht damit begonnen AI-Werbetools für den App Store zu testen.

 

Quelle: stock3.com

Broadcom

(11.03.2024)

 

Nachdem die Aktie von Broadcom bereits am Freitag auf die Veröffentlichung der Q1-Zahlen mit einem deutlichen Minus reagiert hat, geht es zu Beginn der neuen Handelswoche weiter nach unten. Die Kursziele der Analysten sind nach dem Earnings-Release dagegen gestiegen – und die Experten raten sogar zum Nachkauf.

 

Die Quartalszahlen haben bei den Broadcom-Aktionären auf die Stimmung gedrückt. Auch am Montag hält die Katerstimmung an. Zuletzt notierte die Chip-Aktie im frühen US-Handel rund zwei Prozent im Minus unter der runden Marke von 1.300 Dollar.

 

Die Analysten nahmen die Quartalszahlen allerdings zum Anlass, ihre Kursziele nach oben zu schrauben. So erhöhte beispielsweise die UBS ihr Kursziel von 1.480 auf 1.610 Dollar, bei der Bank of America geht es von 1.500 auf 1.680 Dollar nach oben und die Analysten von JPMorgan halten nach zuvor 1.550 Dollar jetzt sogar 1.700 Dollar für möglich.

 

Während die Aktie fiel, kletterte das Konsenszielkurs also kräftig nach oben. Aktuell sehen die 35 Analysten, die von Bloomberg erfasst werden, rund 1.506 Dollar als möglich an. Ausgehend vom aktuellen Kurs würde dies einem Ertragspotenzial von 17,5 Prozent entsprechen. Deutlich mehr Potenzial als der Analystenkonsens anderen KI-Highflyern wie Nvidia oder Super Micro zutraut.

 

Broadcom lieferte „solide“ Ergebnisse für das Quartal und konnte die Konsenserwartungen „dank der Stärke im KI-Geschäft sowie starker Synergieeffekte unmittelbar nach der Übernahme von VMware“ übertreffen, schrieben die Analysten von Goldman Sachs nach dem Earnings-Release.

 

Die Goldman-Experten empfahlen sogar, „jede Kursschwäche als Gelegenheit zu nutzen, um die Position aufzustocken“, da Broadcom unverändert eine robuste Wettbewerbsposition im KI-Bereich aufweise und die Wachstumstrends nach wie vor intakt seien. Das Kursziel wurde von 1.325 auf 1.550 Dollar nach oben gesetzt.

 

Die Schwäche in den Segmenten Broadband und Storage kann das stark wachsenden KI-Geschäft nicht vollständig verdecken. Allerdings zeigt die angehobene KI-Prognose des Managements ganz klar, was für Broadcom in Zukunft der wichtige Treiber sein wird. Solange der wichtige KI-Treiber besser als erwartetes Wachstum abliefert, sollten Anleger auf die Broadcom-Aktie setzen. An Schwäche-Tagen nachkaufen – Kursziel bleibt bei 1.400 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re

(11.03.2024)

 

Im schwächelnden Marktumfeld gibt heute auch Munich Re leicht ab. Impulse kommen unter anderem von der Analystenseite. Gleich zwei Finanzhäuser haben ihre Einschätzungen für die Aktie frisch überarbeitet. Ein Analyst hat dabei zugleich das Kursziel für den weltweit größten Rückversicherungskonzern geändert.

 

Darius Satkauskas von Keefe, Bruyette & Woods (KBW) hat die Anlageempfehlung für Munich Re von „Outperform“ auf „Market Perform“ gesenkt. Sein Kursziel lautet unverändert 435 Euro und liegt damit in etwa auf dem aktuellen Niveau. Mit dieser Einschätzung zählt der Experte zu den wenigen Skeptikern des Analystenlagers.

 

Auch Metzler hat die Einschätzung für die Aktie des Münchner Rückversicherers aktualisiert. Die Bank stuft Munich Re weiter auf „Buy“ ein, gibt nun aber ein Kursziel von 430 auf 470 Euro aus. Damit sieht die Bank wieder ordentliches Aufwärtspotenzial bei der Aktie.

 

Die deutliche Anhebung der Dividende der Munich Re und das neue Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Milliarden Euro werten die Metzler-Analysten als starkes Zeichen der Zuversicht des Managements in die Gewinnaussichten. Dies sei umso mehr der Fall vor dem Hintergrund der Ausschüttungspolitik, dass die Dividende auch in schwierigen Jahren mindestens stabil bleiben soll.

 

Anleger sollten allerdings im Hinterkopf behalten, dass der Jahresgewinn eines Rückversicherers durch große Schäden in einzelnen Jahren heftig belastet werden oder sogar ganz ausfallen kann. Angesichts der üblichen Kommunikation der Munich Re, die eher zurückhaltend als übermäßig optimistisch sei, werten die Metzler-Analysten den Dividendenvorschlag aber auch als Zeichen für die hohe Bilanzqualität.

 

DER AKTIONÄR sieht ebenfalls weiteres Aufwärtspotenzial bei Munich Re. Der Rückversicherer hat eine starke Bilanz und als Weltmarktführer eine starke Marktposition. Hinzu kommt eine Diversifizierung durch die Erstversicherungstochter Ergo, um die es zuletzt auch noch Übernahmegerüchte gab. All das und eine hohe und steigende Dividende machen die Aktie zu einem attraktiven Basisinvestment.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(11.03.2024)

 

Der Bitcoin hat zum Start in die neue Woche die Marke von 71.000 Dollar hinter sich gelassen und bei 71.830,99 Dollar ein neues Rekordhoch markiert. Stark: Im Gegensatz zu den beiden Ausbruchversuchen in der Vorwoche sind größere Rücksetzer bislang ausgeblieben. Der Kurs verharrt auch am Mittag noch auf hohem Niveau.

 

Mit einem 24-Stunden-Plus von rund 2,8 Prozent notiert der Bitcoin am Montagmittag nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com bei 71.772,79 Dollar – und damit nur knapp unter dem kurz zuvor erreichten Rekordhoch. Wenn im Tagesverlauf auch der Handel an der Wall Street Fahrt aufnimmt, könnte das allerdings weitere Impulse liefern. Denn die hohe Nachfrage nach den Bitcoin-Spot-ETFs, die im Januar erstmals zum Handel in den USA zugelassen wurde, hat maßgeblich zu den kräftigen Kursgewinnen der letzten Wochen und Monate beigetragen.

 

Allein seit Jahresbeginn steht beim Bitcoin nun bereits ein Plus von rund 70 Prozent zu Buche, nachdem der Kurs im Vorjahr fast 160 Prozent zugelegt hatte. Natürlich sind nach einem solchen Lauf jederzeit auch kurzfristige Gewinnmitnahmen möglich, mittel- und langfristig rechnet DER AKTIONÄR aber mit einer Fortsetzung der dynamischen Aufwärtsbewegung.

 

Rückenwind liefert dem Kurs dabei am heutigen Montag die Meldung, dass vergleichbare Produkte auch in Großbritannien zum Handel zugelassen werden können. Laut einer Mitteilung der zuständigen Finanzaufsichtsbehörde FCA können anerkannte Börsen nun ein Marktsegment für Krypto-besicherte Exchange Trades Notes (ETNs) schaffen.

 

Die Börsen müssten demnach sicherstellen, dass sie über ausreichende Kontrollen verfügen, damit der Handel geordnet abläuft und ein angemessener Schutz für professionelle Anleger gewährleistet ist. Sie müssen alle Anforderungen des britischen Börsenzulassungssystems erfüllen und Prospekte und laufende Veröffentlichungen herausgeben. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, steht einer Zulassung von ETNs auf Bitcoin und Ethereum auch in UK praktisch nichts mehr im Weg.

 

Ähnlich wie die Spot-ETFs in den USA würde dies insbesondere institutionellen Investoren den Zugang zum Bitcoin deutlich vereinfachen. In Deutschland gibt es bereits seit geraumer Zeit ETNs beziehungsweise ETPs, die physisch mit Bitcoin hinterlegt sind und Anlegern auch ohne Anmeldung bei einer Kryptobörse einen bequemen Zugang zu der Digitalwährung ermöglichen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR, die am Mittwochabend (13. März) als E-Paper erscheint.

 

Anders als nach den beiden Verlaufshochs in der Vorwoche, als Gewinnmitnahmen den Kurs rasch wieder zurückfallen ließen, hält sich der Bitcoin nach dem neuen Höchststand am heutigen Montag auf hohem Niveau. Die Chancen auf eine Fortsetzung der Rally stehen nun gut, denn aus charttechnischer Sicht ist der Weg nach oben nun frei, während die fundamentalen Aussichten unverändert stark sind.

 

Investierte Anleger lassen die Gewinne laufen. Mutige Neueinsteiger können das frische Kaufsignal nutzen, um einen Fuß in die Tür zu stellen – sollten dabei aber noch etwas Pulver trocken halten, um bei etwaigen Rücksetzern nachkaufen zu können.

 

Quelle: Der Aktionär

Novo Nordisk

(11.03.2024)

 

Die Erfolge bei Novo Nordisk reißen nicht ab. Zuletzt hat das dänische Biopharma-Unternehmen in den USA eine Zulassungserweiterung für das Abnehmmittel Wegovy erhalten. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Zulassung für Wegovy bei übergewichtigen oder fettleibigen Erwachsenen, die nicht an Diabetes leiden, erteilt, um das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko zu senken.

 

Patienten mit Fettleibigkeit oder Übergewicht haben „ein höheres Risiko für kardiovaskulären Tod, Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Bereitstellung einer Behandlungsoption, die dieses kardiovaskuläre Risiko nachweislich senkt, ist ein großer Fortschritt für die öffentliche Gesundheit“, sagte John Sharretts, Direktor der FDA-Abteilung für Diabetes, Lipidstörungen und Fettleibigkeit.

 

Die Zulassung basiert auf der SELECT-Studie zu kardiovaskulären Ergebnissen, die zeigte, dass Wegovy das MACE-Risiko im Vergleich zu Placebo statistisch signifikant um 20 Prozent reduzierte, wenn es zusätzlich zur Standardtherapie verabreicht wurde. MACE steht für "major adverse cardiovascular events" und bezeichnet schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse. Die Ergebnisse von SELECT zeigten auch, dass über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren eine Risikominderung bei MACE erreicht wurde, unabhängig von Grundalter, Geschlecht, Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, Body-Mass-Index (BMI) und Grad der Nierenfunktionsbeeinträchtigung.

 

Eine Labelerweiterung wurde auch in der EU beantragt. Hier wird eine Entscheidung ebenfalls noch im laufenden Jahr erwartet.

 

Die Aktie von Novo Nordisk bleibt ein Dauerbrenner. Auch wenn die Bewertung mittlerweile sicher nicht mehr günstig ist, die extrem starken Aussichten relativieren dies. Anleger, die seit der Empfehlung des AKTIONÄR im März 2017 bei der Aktie investiert sind, liegen mittlerweile 671 Prozent in Front. Gewinne laufen lassen!

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(11.03.2024)

 

Die Bullen sind schon länger wieder am Drücker bei der Aktie der Deutschen Bank. Diese Woche wird sich zeigen, ob das auch für ein neues Kaufsignal auf Schlusskursbasis reicht. Die Voraussetzungen mit dem neuen Aktienrückkauf-Programm und der positiven Stimmung am Gesamtmarkt sind jedenfalls günstig.

 

Im vergangenen Jahr lieferte die Aktie der Deutschen Bank eine Underperformance im Vergleich zum Gesamtmarkt und auch den Peers in der Bankenbranche. Im laufenden Jahr sackte der Kurs nach dem Jahreswechsel erneut ab, aber erholte sich dann wieder und erreichte im Intradayhandel mit 12,92 Euro am 5. Februar ein neues Hoch 2024. Danach verlor die Aktie aber erneut an Boden.

 

Vor vier Wochen startete der Kurs jedoch eine Gegenbewegung, die die Notierung nun erneut an den Widerstand bei 12,83 Euro, dem Jahreshoch auf Schlusskursbasis, führte. Fällt diese Hürde, liegt der nächste Widerstand rund einen Euro höher am Verlaufshoch aus dem Jahr 2022 bei 13,90 Euro.

 

Nun muss sich zeigen, wie stark die Aufwärtsbewegung bei der Aktie aktuell ist. Rückenwind kommt derzeit von dem im Januar angekündigten Programm zum Rückkauf eigener Aktien. Das Volumen umfasst 675 Millionen Euro und startete am 4. März, also vor einer Woche. Spätestens bis zum 23. Juli will die Deutsche Bank das Programm beenden. Wie viele Aktien seit vergangener Woche bereits vom Markt genommen wurden, ist noch nicht bekannt. Allerdings soll es von Unternehmensseite regelmäßige Updates geben.

 

Profitieren konnte der Wert in den letzten Wochen sicher auch vom insgesamt freundlichen Marktumfeld. Das könnte ein weiterer Faktor sein, der bei einem Ausbruch über den Widerstand bei 12,83 Euro helfen würde.

 

Bricht die Aktie über die obere Grenze der seit Jahresanfang ausgebildeten Range bei 12,83 Euro, dem bisherigen Jahreshoch, aus, dann sollte es schnell zu Anschlussgewinnen kommen. Mutige Anleger können darauf bereits im Vorfeld setzen und sich entsprechend positionieren. Investierte Anleger bleiben mit Stopp bei 9,00 Euro an Bord.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(11.03.2024)

 

Die Allianz-Aktie leidet heute unter dem schwachen Marktumfeld. Dabei beginnt in dieser Woche das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm des Versicherers. Anleger sollten sich von der heutigen Schwäche aber nicht verunsichern lassen. Für die Aktie des Versicherungsriesen sprechen weiter viele gute Gründe.

 

Am Freitagabend vermeldete die Allianz, dass das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm in dieser Woche startet. Bis zu eine Milliarde Euro will der Versicherungskonzern bis Jahresende zurückkaufen und anschließend einziehen. Der Beschluss hierfür fielt bereits auf der Hauptversammlung von 2022. Die Aktie liegt im frühen heutigen Handel dennoch im Minus und sogar etwas hinter dem DAX.

 

Die Allianz-Aktie hat allerdings auch eine bärenstarke Woche hinter sich, inklusive Sprung auf ein neues Mehrjahreshoch. Ein kleine Auszeit kommt daher alles andere als überraschend. Im weiteren Jahresverlauf sollte aber nicht nur das Aktienrückkaufprogramm stützend für den Kurs wirken. Der Versicherer ist im Markt stark positioniert und bestens aufgestellt, um seine Marktposition auch in Zukunft weiter zu festigen.

 

Auch die Dividende ist weiter ein starkes Argument für ein Investment in den größten Versicherer Deutschlands. Für das Geschäftsjahr sollen 13,80 Euro je Aktie an die Anleger fließen. Das entspricht einer Dividendenrendite von 5,4 Prozent. Neben der Höhe überzeugt zudem die hohe Stabilität und Kontiunität der Ausschüttungen. In den letzten zehn Jahren hat die Allianz die Dividende um durchschnittlich zehn Prozent angehoben. Zudem musste der Versicherer die Ausschüttung in keinem einzigen Jahr senken.

 

Die Allianz-Aktie ist und bleibt ein Top-Titel im europäischen Versicherungssektor. Anleger sollten die kleine Korrektur gelassen verfolgen. Nach den starken Gewinnen der vergangenen Tage, steht heute ein harmloses Durchschnaufen auf dem Programm. Die Aktie dürfte aber schon bald wieder in den Vorwärtsgang schalten.

 

Quelle: Der Aktionär

ASML

(11.03.2024)

 

Ende vergangener Woche ist die Aktie von ASML noch auf ein neues Rekordhoch bei 956,10 Euro geklettert – positive Impulse gab es dabei durch eine Studie von Jefferies. Zum Beginn der neuen Handelswoche geht es mit den ASML-Papieren jedoch rund 3,3 Prozent nach unten – obwohl es erneut Rückendeckung seitens der Analysten gab.

 

Am Freitag hatte das Analysehaus Jefferies noch einmal sein bullishes Votum für die Aktien von ASML bestätigt und sie auf "Buy" mit einem Kursziel von 1.260 Euro belassen. Der Branchenzyklus im Halbleiterbereich beschleunige sich, schrieb Analyst Janardan Menon in einer Branchenstudie angesichts des Wachstums im Januar.

 

Er geht weiter davon aus, dass der Höhepunkt im ersten Halbjahr 2025 erreicht wird. Ab März sollte die Nachfrage in China wieder anziehen.

 

Erst vergangenen Mittwoch hatte Jefferies das Kursziel für ASML von 1.050 Euro auf 1.260 Euro nach oben geschraubt. Dank einer guten Auftragsentwicklung dürften die Umsätze des Halbleiterausrüsters 2025 das obere Ende von dessen Zielspanne erreichen, schrieb Janardan als Begründung. Er schraubte zudem seine Umsatz- und Gewinnschätzungen für 2025 nach oben.

 

Das Rekordhoch der ASML-Aktie konnte der positive Analystenkommentar allerdings nicht stützen. Denn an den US-Märkten setzten Freitagabend Gewinnmitnahmen ein. Der Nasdaq 100 fiel in einem schwachen Gesamtmarkt am stärksten und notierte zum Handelsschluss rund 1,5 Prozent im Minus.

 

Die Gewinnmitnahmen in den USA trafen dabei insbesondere Chip-Aktien. So verlor der Highflyer Nvidia rund 5,5 Prozent, der ASML-Konkurrent Lam Research schloss rund 3,8 Prozent tiefer und die Aktien von Marvell Technologies brachen nach Zahlen sogar über elf Prozent ein.

 

Die schlechte Stimmung aus den USA drückt zum Handelsstart in Europa auch diesseits des Atlantiks auf die Kurse – und erneut zählen die Aktien aus dem Halbleitersektor zu den großen Verlierern. Das Schwergewicht ASML verliert rund 3,3 Prozent.

 

Dass die Analysten von Bernstein ihr Kursziel für die ASML-Aktien von 890 auf 980 Euro nach oben schraubten, konnte den Papieren des Herstellers von Lithographieanlagen kaum Unterstützung geben.

 

Dass die ASML-Aktie aufgrund von Gewinnmitnahmen wieder unter der 900-Euro-Marke notiert, sollte Anleger nicht verunsichern. Denn der rasante Aufwärtstrend im laufenden Jahr ist noch nicht in Gefahr. DER AKTIONÄR hält an seiner ASML-Empfehlung fest.

 

Quelle: Der Aktionär

Amazon

(11.03.2024)

 

Für Amazon-Aktionäre läuft es 2024 rund: Die Aktie des E-Commerce-, Cloud- und Werbegiganten liegt seit Jahresbeginn mit 15 Prozent im Plus – von den Magnificent 7 haben sich nur Nvidia (+77 Prozent) und Meta (+43 Prozent) besser entwickelt. Gelingt das Break? Die Bullen blicken gebannt auf den Dienstag.

 

In den USA stehen wieder Inflationsdaten an. Ökonomen erwarten für den Februar eine Steigerung der Kerninflationsrate (ohne die volatilen Preise für Energie und Nahrungsmittel) um 3,7 Prozent im Vergleich zum Februar 2023. Im Januar war die Kerninflationsrate um 3,9 Prozent gestiegen.

 

Derzeit erwarten laut FedWatchTool von CME 57 Prozent der Marktteilnehmer die erste Zinssenkung im Juni. 35 Prozent der Anleger rechnen zum Jahresende mit Leitzinsen von 4,25 bis 4,5 Prozent (aktuell: 5,25 bis 5,5 Prozent).

 

Sinkende Zinsen sind positiv für Aktien, da die Unternehmen günstiger an Kredite kommen und Anleihen als Anlage unattraktiver werden. Firmen, die noch kaum oder keine Gewinne machen, profitieren besonders von zurückgehenden Zinsen, da künftige Gewinne mit einem niedrigeren Abzinsungsfaktor versehen werden.

 

Was den Bullen in Sachen baldiger Zinssenkung Hoffnung macht, ist, dass sich die Lohnentwicklung in den USA zuletzt abgeschwächt hat. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich im Februar im Vergleich zum Januar um 0,1 Prozent. Der Anstieg im Vormonat wurde von 0,6 auf 0,5 Prozent korrigiert. Analysten hatten für Februar einen Zuwachs von im Schnitt 0,2 Prozent erwartet.

 

Allerdings erweist sich die Inflation als recht hartnäckig, der Januarwert lag über den Markterwartungen. Folglich äußerte sich Fed-Chef Jerome Powell bei der Anhörung vor dem US-Kongress in der vergangenen Woche weiter zurückhaltend.

 

Die Aussicht auf fallende Zinsen war ein wesentlicher Grund für die starke Kursentwicklung an der Börse in den vergangenen Monaten. Eine positive Überraschung bei der Inflation könnte die Konsolidierung bei der Amazon-Aktie beenden und den Titel dem Rekordhoch bei 188,65 Dollar ein gutes Stück näher bringen. DER AKTIONÄR bleibt für seine laufende Empfehlung bullish.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(11.03.2024)

 

Der Bonner Logistikriese DHL hat in der vergangenen Woche enttäuschende Zahlen für das vierte Quartal 2023 präsentiert. Daraufhin ging der DAX-Titel erneut auf Tauchstation. Nach Ansicht zahlreicher Experten sind die Anteilscheine nun unterbewertet. Nach der Meinung von CEO Tobias Meyer übrigens auch, weshalb er nun zugegriffen hat.

 

So erwarb sich der DHL-Vorstandschef in der vergangenen Handelswoche Aktien im Wert von 194.000 Euro. Ein guter Deal geht es nach Dirk Schlamp von der DZ Bank. Denn er hat den fairen Wert der Papiere der DHL Group zwar um einen Euro gesenkt, das Kursziel von nun 47 Euro lässt aber noch reichlich Luft nach oben.

 

Dementsprechend bekräftigte er die Einstufung mit "Kaufen". Er räumte ein, dass das Zahlenwerk ein eher gemischtes Bild". Er erklärte, dass man auch wegen der erwarteten Belebung der Weltwirtschaft ab dem zweiten Halbjahr das Anlageurteil bestätigt.

 

Hingegen ist die US-Bank JPMorgan skeptischer. Deren Analyst Samuel Bland hat das Kursziel für die Dividendentitel von 43,00 auf 37,40 Euro deutlich verringert. Seine Einschätzung lautet unverändert "Neutral". Bland erklärte, dass er seine Prognosen nach der Zahlenvorlage reduziert habe. Demnach geht er für 2024 davon aus, dass der Logistikriese eher die unteren Enden der Unternehmenszielspannen erreichen werde. Letztlich dürfte dies aber in erster Linie von der weiteren Konjunkturentwicklung abhängen. Den Ausblick für 2026 hält er für sehr ambitioniert, da dann das operative Ergebnis (EBIT) um rund 50 Prozent erhöhen müsste.

 

Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DHL Group sind weiter relativ gut, zudem ist die Bewertung im Branchenvergleich günstig und das Papier lockt mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch hat sich gestern die charttechnische Lage weiter verschlechtert. Deshalb drängt sich ein Einstieg aktuell nach wie vor nicht auf. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben (Stopp: 34,00 Euro).

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(11.03.2024)

 

Die Aktie von Apple hat sich am Freitag nach einem zuletzt extrem schlechten Verlauf wieder zurückgemeldet. Das Papier ging mit einem Plus von 1,1 Prozent aus dem US-Handel und damit als drittstärkster Wert des Tages im Dow Jones. Profitieren konnte die Aktie dabei von einer positiven Einschätzung der Citigroup.

 

Die Citigroup hat ihre Kaufempfehlung bestätigt (DER AKTIONÄR berichtete: „Apple: Neues Kursziel“). Die Analysten sehen in der Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni einen potenziellen Wendepunkt. Die Einführung von KI-Funktionen könnte im Anschluss die Smartphone-Nachfrage bis 2025 ankurbeln.

 

Derweil könnte das Online-Spiel „Fortnite“ nun doch bald in der EU offiziell auf das iPhone zurückkehren. Apple ließ den wenige Tage zuvor ausgesperrten schwedischen Entwickler-Account von Epic Games am Freitag wieder zu. Epic habe in Gesprächen zugesagt, die Regeln der Plattform samt der Umsetzung des Digitalgesetzes DMA zu befolgen, teilte der iPhone-Konzern am Freitag zur Begründung mit. Der Spielentwickler verkündete daraufhin, man werde wie geplant an der eigenen Plattform zum Spiele-Download in Europa weiterarbeiten.

 

Zuvor hatte Apple darauf verwiesen, dass nach früheren Regelverstößen von Epic vor Gericht das Recht des Konzerns bestätigt worden sei, die Entwicklerfirma von der Plattform auszuschließen. Die EU-Kommission, die die Einhaltung von DMA-Vorgaben überwacht, forderte von Apple umgehend Erklärungen zu dem Rauswurf ein. EU-Kommissar Thierry Breton führte Apples Kehrtwende auch auf die Kontakte der Behörde mit dem Konzern zurück. Dies zeige, dass der DMA konkrete Ergebnisse bringe, schrieb er beim Online-Dienst X (ehemals Twitter).

 

Die Aktie von Apple ist derzeit klar angeschlagen. Insbesondere Probleme in China machen dem Konzern zu schaffen. Langfristig bleibt der iPhone-Konzern aber eine Cash-Cow und sollte die Anleger bald wieder mit höheren Kursen verwöhnen. Aus charttechnischer Sicht wäre zunächst der Sprung über die 180-Dollar-Marke und anschließend über die 200-Tage-Linie ein wichtiges Signal.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(11.03.2024)

 

Gleich zweimal hat der Bitcoin in der Vorwoche ein neues Rekordhoch erreicht, doch beide Male folgten statt Anschlussgewinnen erst einmal Gewinnmitnahmen. Zum Start in die neue Woche wollen es die Bullen aber noch einmal wissen und treiben den Kurs erneut über die 70.000-Dollar-Marke. Platzt jetzt endlich der Knoten?

 

Wochenstart nach Maß für den Bitcoin: Nach einem eher ruhigen Handel am Wochenende gibt die Digitalwährung am Montagmorgen wieder Gas und markiert dabei neue Höchststände. Nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com notiert der Kurs aktuell bei 71.122 Dollar und hat zuvor bei 70.786,72Dollar ein neuerliches Rekordhoch markiert.

 

Die gute Nachricht: Sofortige Gewinnmitnahmen wie bei den beiden Ausbrüchen in der Vorwoche sind zunächst ausgeblieben. Stattdessen hält sich der Kurs bislang klar oberhalb der 70.000er-Marke. Gut möglich, dass sich die Aufwärtsdynamik noch beschleunigt, wenn im Tagesverlauf auch die US-Händler an der Wall Street aufwachen und stärker am Markt mitmischen.

 

Aus charttechnischer Sicht ist der Weg nach oben nun frei und auch fundamental stehen die Zeichen weiter auf Rally. DER AKTIONÄR bleibt bullish, investierte Anleger lassen die Gewinne laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(11.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Allianz SE nutzt eine Ermächtigung der Hauptversammlung vom Mai 2022 und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm in einem Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro an. Wie der Konzern am Freitagabend mitteilte, umfasst das Programm bis zu 20.000.000 Aktien. Der Rückkauf erfolge über den Xetra-Handel der Frankfurter Börse, starte am 11. März und solle innerhalb des Zeitraums bis Ende des Jahres erfolgen. Die zurückgekauften Aktien will der Konzern einziehen.

 

Quelle: stock3.com

 

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Coinbase

(08.03.2024)

 

Die Coinbase-Aktie eilt in den letzten Wochen von einem Jahreshoch zum nächsten. Mittlerweile hat sie fast die 250-Dollar-Marke erreicht, dennoch ist das Aufwärtsmomentum ungebrochen. Nun erhöht sogar Goldman Sachs sein Kursziel dramatisch und bewertet die Aktie neu. Das muss aber nicht unbedingt ein positives Zeichen sein.

 

Goldman-Analyst William Nance stuft Coinbase nun mit „Neutral“ ein, nachdem er zuvor zum Verkauf des Papiers geraten hatte. Sein Kursziel hob er von 170 Dollar um beeindruckende 65 Prozent auf 282 Dollar an. Damit sieht die US-Investmentbank noch ein Potenzial von circa 15 Prozent gegenüber dem Donnerstagsschlusskurs. Zum Vergleich: Der Konsens der bei Bloomberg gelisteten Experten liegt bei 171,22 Dollar, was ein Abwärtspotenzial von fast 30 Prozent impliziert.

 

Die Coinbase-Aktie reagiert am frühen Freitagnachmittag auf die Neueinschätzung von Goldman kaum. Möglicherweise auch, weil Nance mit seinen Analysen in der Vergangenheit sehr häufig falsch lag.

 

Während er im Jahr 2021 bei Kursen über 150 und sogar 200 Dollar stets zum Kauf riet, wechselte er im Jahr 2022 ins Lager der Bären und empfahl Coinbase zu verkaufen, als das Papier 100 Dollar und weniger kostete. Angesichts dessen wie zuverlässig der Kurs entgegen der Erwartungen von Goldman Sachs lief, könnte das Re-Rating der Investmentbank sogar ein erstes Warnsignal für eine größere Korrektur sein.

 

Grundsätzlich ist eine derart hohe Anhebung des Kursziels sowie das Re-Rating von "Verkaufen" auf "Neutral" etwas sehr positives. Im konkreten Fall der Neueinstufung von Coinbase durch Goldman Sachs könnte das aber viel mehr auf eine bevorstehende größere Korrektur hinweisen. Solange der steile Aufwärtstrend intakt bleibt, dürfte es aber vorerst weiter nach oben gehen. Das Kursziel des AKTIONÄR liegt bei 250 Euro.

 

Quelle: Der Aktionär

Broadcom

(08.03.2024)

 

Die Zahlen von Broadcom lagen über den Erwartungen der Analysten, dennoch zeigt die Aktie im frühen Handel relative Schwäche gegenüber anderen Chip-Highflyern und verliert rund 3,7 Prozent. Das hat einen einfachen Grund – und dürfte nicht lange so bleiben.

 

Im ersten Quartal des Fiskaljahres 2024 steigerte Broadcom den Umsatz zum Vorjahr um 34,1 Prozent auf 11,96 Milliarden Dollar – Experten hatten 230 Millionen Dollar weniger auf dem Zettel. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 10,99 Dollar die erwarteten 10,42 Dollar deutlich.

 

Die Aktie des Halbleiterkonzerns notierte im vorbörslichen Handel dennoch ein Prozent tiefer. Kein Wunder, denn das Management hat die Prognose im Breitband-Geschäft für das laufende Geschäftsjahr deutlich gekappt. Wurde vor einem Quartal im Broadband-Segment noch ein Umsatzrückgang im mittleren Zehnerbereich prognostiziert, wird nun ein Einbruch von 30 Prozent erwartet.

 

„Wir sehen in diesem Jahr einen zyklischen Tiefpunkt für Breitband, da die Ausgaben der Telekommunikationsunternehmen weiter zurückgehen und eine Verbesserung erst gegen Ende des Jahres erwartet wird“, sagte Broadcom-CEO Hock Tan im Earnings-Call. Und auch im Enterprise-Bereich sieht die Lage nicht gerade rosig aus.

 

Das Broadband-Segment steuerte im Q1 rund 13 Prozent der Halbleiterumsätze bei und bremste das Wachstum deutlich aus. Insgesamt wurde im Semiconductor-Segment ein Umsatzzuwachs von vier Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar erzielt – Analysten hatten hier 7,7 Milliarden auf dem Zettel.

 

Dass die KI-Umsätze sich im vergangenen Jahr auf 2,3 Milliarden Dollar vervierfacht haben, kann die Broadband-Schwäche aber ausgleichen. Im Netzwerk-Segment konnte aufgrund der hohen Nachfrage von Custom-KI-Beschleunigern durch zwei Hyperscaler-Kunden zum Beispiel ein Wachstum von 46 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar erzielt werden.

 

Auch in Zukunft erwartet die Geschäftsführung rasante Zuwächse durch die KI-Nachfrage. „Ich weiß, dass wir Ihnen im Dezember gesagt haben, dass unser KI-Umsatz 25 Prozent unseres Halbleiterumsatzes im Gesamtjahr ausmachen würde. Jetzt erwarten wir, dass der KI-Umsatz viel stärker sein wird. Er soll etwa 35 Prozent des Halbleiterumsatzes ausmachen und bei über zehn Milliarden Dollar liegen."

 

Anleger dürften sich dank dieser KI-Prognose nicht lange an der Telco-Schwäche aufhängen. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass die Broadcom-Aktie schon bald wieder an ihre Rally anknüpft. Anleger bleiben folglich dabei und lassen die Gewinne laufen.

 

Quelle: Der Aktionär

Shell

(08.03.2024)

 

Der amerikanische Brennstoffzellen-Hersteller Bloom Energy hat eine Vereinbarung mit dem britischen Energiekonzern Shell unterzeichnet. Die Börse ist begeistert und sorgt dafür, dass die Aktie knapp acht Prozent zulegt. Sollten Anleger in die Aktie investieren?

 

Die Vereinbarung beider Unternehmen bezieht sich im Wesentlichen auf die SOEC-Technologie von Bloom Energy, die bei mehreren Wasserstoff-Projekten von Shell nun zum Einsatz kommen soll. Die Technologie der Amerikaner kann sauberen Wasserstoff produzieren und den „grauen“Wasserstoff aus fossilen Energieträgern zu ersetzen und somit bei der Dekarbonisierung großer Industriekonzerne helfen.

 

Die Nachrichten sorgen zumindest kurzfristig für ein Kursfeuerwerk, ob damit eine nachhaltige Trendwende erreicht wird, steht noch in den Sternen. Die Aktie befindet sich seit knapp zwei Jahren in einem Abwärtstrend. Bei den zuletzt vorgelegten Unternehmenszahlen enttäuschte Bloom sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn.

 

Zusätzlich sorgte ein schwacher Ausblick für einen Kursrutsch. Die große Mehrheit der Analysten reagierte dementsprechend und stuften die Aktie herab. Solange der Anteilsschein keine Bodenbildung vollzieht, sollten Anleger weiterhin eher die Finger von der Aktie lassen.

 

Quelle: Der Aktionär

Paypal

(08.03.2024)

 

Anleger sind weiterhin klar bullish und die bekannten Indizes wie DAX, S&P500 oder der technologielastige Nasdaq100 markieren wöchentlich neue Rekordstände. Getrieben wird die Rally weiterhin primär von den Tech-Titeln. Es gibt aber ein paar Ausnahmen, wie die PayPal-Aktie. Hier brauchen Anleger weiterhin starke Nerven.

 

Viele Analystenhäuser haben nach der enttäuschenden Prognose von PayPal ihre Schätzungen nach unten angepasst und die Kursziele gekappt. PayPal hat Anfang Oktober sowohl für das erste Quartal als auch das neue Geschäftsjahr eine enttäuschende Prognose ausgegeben. So soll 2024 beispielsweise der Gewinn je Aktie mit 5,10 Dollar nur auf Vorjahresniveau verharren (erwartet waren 5,51 Dollar) und auf ein Jahresziel beim Umsatz wurde sogar gänzlich verzichtet.

 

Auch die Kundenbasis ist rückläufig. PayPal hatte Ende letzten Jahres 426 Millionen Kunden, was einen Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Dieser Trend hat sich in jedem einzelnen Quartal verschlechtert: PayPal begann mit einem positiven Wachstum von zwei Prozent bei den aktiven Konten im vierten Quartal 2022 und hat sich inzwischen auf die besagten Minus zwei Prozent entwickelt.

 

Dieser Trend ist ein Problem, auch wenn PayPal weiterhin klarer Marktführer ist, denn die Konkurrenz wird immer stärker. Viele Player im Fintech-Sektor legen aktuell den Fokus auf eine höhere Profitabilität. Im Gegensatz zu PayPal kann die Konkurrenz hier jedoch abliefern. So hat beispielsweise Adyen bei der Vorlage seiner Halbjahreszahlen mit deutlich besser als erwarteten operativen Margen überzeugt (siehe Artikelliste).

 

Die PayPal-Aktie bleibt ein spannender Rebound-Titel. Hier sollten aber aktuell nur risikofreudige Anleger den Einstieg wagen, da die technische Lage der Aktie weiterhin angespannt ist. Solange der Titel nicht nachhaltig den Sprung über die wichtige 200-Tage-Linie bei der 60-Dollar-Marke meistert, sollten Anleger an der Seitenlinie bleiben, da die Konsolidierung sich noch weiter in die Länge ziehen kann.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(08.03.2024)

 

Beim Bitcoin haben die Bullen am Freitagnachmittag einen neuen Angriff auf das am Dienstag markierte Rekordhoch gestartet und den Bitcoin sogar kurzzeitig oberhalb von 70.000 Dollar auf einen neuen Höchststand gehievt. Anschließend drehte er aber erneut nach unten ab.

 

Das Auf und Ab beim Bitcoin geht weiter: Nachdem sich der Kurs am Nachmittag an den am Dienstag markierten Höchststand von 69.171 Dollar angepirscht hat, ist ihm kurzzeitig ein neuerlicher Ausbruch und sogar der Sprung über die 70.000er-Marke gelungen. Nach Daten des Branchenportals coinmarketcap.com hat er bei 70.083 Dollar ein neues Rekordhoch markiert, ehe es plötzlich wieder um mehr als 2.000 Dollar abwärts ging.

 

Aktuell ist das Plus auf 24-Stunden-Sicht auf rund ein Prozent geschrumpft und der Bitcoin notiert im Bereich von 67.700 Dollar wieder klar unterhalb des jüngsten Rekordhochs und des Verlaufshochs vom Dienstag. Ein nachhaltiger Ausbruch auf neue Hochs lässt also weiter auf sich warten. Der Kurs verharrt dabei – anders als am Dienstag – auf hohem Niveau und in Schlagdistanz zum Hoch.

 

Mit Blick auf das positive Momentum im Chart und die starke fundamentale Lage mit steigender Nachfrage und der Aussicht auf ein langsameres Wachstum des Angebots durch das bevorstehende Halving im April ist der Sprung über die 70.000er-Marke und eine Fortsetzung der Rally nach Einschätzung des AKTIONÄR nur noch eine Frage der Zeit.

 

Zwar steigt durch den neuerlichen Abpraller das Risiko für eine Korrektur, doch auch das wäre nach dem starken Lauf der letzten Wochen und Monate kein Beinbruch, sondern würde eine solide Grundlage für weitere Kursgewinne schaffen. DER AKTIONÄR bleibt mittel- und langfristig ganz klar bullish und rechnet mit einer Fortsetzung der dynamischen Aufwärtsbewegung.

 

Quelle: Der Aktionär

Allianz

(08.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Die Allianz SE nutzt eine Ermächtigung der Hauptversammlung vom Mai 2022 und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm in einem Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro an. Wie der Konzern am Freitagabend mitteilte, umfasst das Programm bis zu 20.000.000 Aktien. Der Rückkauf erfolge über den Xetra-Handel der Frankfurter Börse, starte am 11. März und solle innerhalb des Zeitraums bis Ende des Jahres erfolgen. Die zurückgekauften Aktien will der Konzern einziehen.

 

Quelle: stock3.com

Novo Nordisk

(08.03.2024)

 

Nahezu ohne Pause klettert die Aktie von Novo Nordisk derzeit von einem Hoch zum nächsten. Mit dem Kurssprung vom Donnerstag hat es das Unternehmen sogar unter die zwölf wertvollsten Unternehmen weltweit geschafft. Damit hat der dänische Biopharmakonzern nun auch Tesla hinter sich gelassen. Und die Rally dürfte noch nicht zu Ende sein. Auch Analysten werden immer optimistischer.

 

Am Donnerstag durchbrach der Novo Nordisk beim Börsenwert umgerechnet in Dollar die Marke von 600 Milliarden. Nach dem schwachen Verlauf der Tesla-Aktie zuletzt liegt der Börsenwert des US-Elektroautobauers mittlerweile nur noch bei 568 Milliarden Dollar. Novo Nordisk übernahm nun den zwölften Platz in der Rangliste.

Am Kapitalmarkttag, der gestern stattfand, konnte Novo Nordisk in vielerlei Hinsicht überzeugen. Besonders gut wurden die Daten eines Abnehmmittels in Tablettenform, das in Phase 1 untersucht wird, aufgenommen.

 

Die Analysten werden derweil immer zuversichtlicher für die Aktie von Novo Nordisk. Deutsche Bank Research hat das Kursziel von 950 auf 1.100 dänische Kronen angehoben und die Einstufung "Buy" bestätigt. Die Veranstaltung habe den Eindruck vermittelt, dass der Hersteller von Diabetes- und Abnehmpräparaten die einzigartige thematische Chance, die sich ihm biete, entschlossen mit beiden Händen ergreife, schrieb Analyst Emmanuel Papadakis in einer am Freitag veröffentlichten Studie.

 

Die britische Investmentbank Barclays hat ihr Kursziel für Novo Nordisk von 900 auf 1.050 dänische Kronen erhöht. Das Votum lautet weiterhin „Overweight“.

 

Die Aktie von Novo Nordisk bleibt ein Dauerbrenner. Auch wenn die Bewertung mittlerweile sicher nicht mehr günstig ist, die extrem starken Aussichten relativieren dies. Anleger, die seit der Empfehlung des AKTIONÄR im März 2017 bei der Aktie investiert sind, liegen mittlerweile 676 Prozent in Front. Gewinne laufen lassen!

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(08.03.2024)

 

Bei der Aktie der Deutschen Bank gab es zuletzt wenig News und daher auch keine nennenswerten Impulse. Das könnte sich aber nun ändern, denn die Aktie steht kurz vor einem wichtigen Break. Rückenwind dafür kommt aktuell von verschiedenen Seiten.

 

Das Jahreshoch der Deutsche-Bank-Aktie liegt bei 12,80 Euro und im Intradayhandel hat der Kurs die Hürde heute genommen. Bestätigt sich das Kaufsignal auf Schlusskursbasis, dann wäre der Weg für Kurse über 13,00 Euro frei. Die nächsten Verlaufshochs liegen bei rund 13,60 Euro aus dem Jahr 2022.

 

Positiv für die deutsche Finanzbranche sind die Nachwirkungen der Zahlenvorlage der Pfandbriefbank. Diese hatte gestern ihre endgültigen Zahlen veröffentlicht – negative Überraschungen blieben aus. Kurzfristig muss die Risikovorsorge nicht erhöht werden. Da die Deutsche Bank ebenfalls bei US-Büroimmobilien engagiert ist, wirkt das entlastend.

 

Zudem deuten sich besser als gedachte Geschäfte im Investmentbanking an. Konkret geht es um den Handel mit Währungen und Anleihen. Laut dem Analystenkonsens könnte dieser Bereich bei der Deutschen Bank mit einem Plus von einem Prozent im ersten Quartal ertragsseitig zugelegt haben. Mit 2,56 Milliarden Euro Erlöse ist die Bank in Europa der größte Player. Für die Branche wird im Schnitt ein Rückgang um acht Prozent erwartet, in den USA im Mittel ein Minus von sechs Prozent.

 

Nach wie vor ist die Aktie zudem mit einem KGV von 6 bis 7 für 2024 unterbewertet im Vergleich zu den europäischen Peers mit 8. Irgendwann sollte sich diese Bewertungslücke schließen, zumal der Vorstand das Finanzinstitut wieder zu nachhaltiger Profitabilität geführt hat.

 

Bestätigt sich der Ausbruch über das bisherige Jahreshoch auf Schlusskursbasis, dann hätte die Aktie ein neues Kaufsignal geliefert. Das wäre der Impuls, auf den DER AKTIONÄR gewartet hat. Anleger sollten dann zugreifen. Der Stopp bei 9,00 Euro bliebe davon unberührt.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin / Tesla

(08.03.2024)

 

Ende Januar 2021 hat Tesla Bitcoin im Wert von rund 1,5 Milliarden Dollar gekauft und die damalige Rally mit befeuert. Zwischenzeitlich spielte der EV-Hersteller sogar mit dem Gedanken, Bitcoin als Zahlungsmittel für seine Fahrzeuge zu akzeptieren. Die jüngsten Daten zeigen, dass Teslas Krypto-Engagement jetzt in die nächste Runde geht.

 

Laut der Website arkhamintelligence.com hat Tesla seinen Bitcoin-Bestand seit den letzten Quartalszahlen ausgebaut. Damals wies das Unternehmen noch 1.789 Bitcoin weniger als die aktuellen 11.509 (Gegenwert derzeit rund 775 Millionen Dollar) aus.

 

Es stellt sich deshalb die Frage, ob es bei dem relativ kleinen Kauf bleibt oder der US-Konzern nun wieder ernsthaftes Interesse an der Kryptowährung entwickelt. Und falls zweiteres der Fall sein sollte, muss man sich ebenfalls fragen, ob das Engagement diesmal länger anhält als vor rund drei Jahren.

 

Denn nach dem Kauf im Januar 2021 stieß das Musk-Unternehmen rund zehn Prozent seiner Position schon zwei Monate später wieder ab. Den Großteil der übrigen Bitcoin liquidierte Tesla rund ein Jahr später im zweiten Quartal 2022.

 

Sollte Tesla seine Bitcoin-Position tatsächlich wieder deutlich vergrößern, wäre das mit einem Blick in die Vergangenheit ein enorm bullishes Signal für den Preis der Kryptowährung. Dieser verdoppelte sich seit dem ersten Kauf von Tesla im Bereich der 32.000-Dollar-Marke am 25. Januar 2021 innerhalb von nicht einmal drei Monaten.

 

Noch ist nicht klar, ob der amerikanische EV-Hersteller noch mehr Bitcoin kaufen möchte oder nicht. Sollte er es allerdings tun, stehen die Chancen gut, dass dies der Kryptowährung wie schon in der Vergangenheit weitere Kursfantasie beschert. DER AKTIONÄR bleibt für den Bitcoin bullish gestimmt, rechnet mit weiteren Allzeithochs und rät deshalb zum Kauf.

 

Quelle: Der Aktionär

Munich Re / Allianz

(08.03.2024)

 

Die Rallye der Versicherungs-Aktien ist weiter intakt. Die Allianz hat ein neues Mehrjahreshoch aufgestellt, Munich Re sogar ein neues Allzeithoch. Auch Hannover Rück notiert so hoch wie nie zuvor. Ist es für einen Einstieg damit nun zu spät oder ist auch auf den aktuellen Kursniveaus noch Luft nach oben?

 

Die Allianz-Aktie hat ein neues Mehrjahreshoch erreicht. Im nachmittäglichen Handel sprang die Aktie im gestrigen Handel über das Februar-Hoch von 254,90 Euro. Höher notierte die Allianz zuletzt im Frühjahr 2002. Bis zum All-Time-High ist allerdings noch immer reichlich Platz. Im April 2000 notierte die Allianz-Aktie einst in der Spitze bei 402,66 Euro. Damals herrschte allerdings noch die Neue-Markt-Euphorie.

 

Das Allzeithoch übersprungen hat bereits Munich Re. Der größte Rückversicherer der Welt profitierte gestern nicht nur vom allgemeinen Rückenwind, sondern auch von Übernahmegerüchten um die Erstversicherungstochter Ergo. Der Ausbruch über das Februar-Hoch von 433,90 Euro scheint diesmal nachhaltig geglückt. Der Aufwärtstrend bleibt dadurch absolut intakt.

 

Auch die Nummer 3 der deutsche Versicherungs-Aktien schaffte am Donnerstag ein neues Allzeithoch. Hannover Rück kletterte auf über 242 Euro. Damit wurde der horizontale Widerstand im Bereich von 240 Euro geknackt und der jüngste Aufwärtstrend bestätigt. Auch charttechnisch stehen die Zeichen bei Hannover Rück damit auf Fortsetzung der Kursrallye.

 

Das Umfeld für Versicherungs-Aktien bleibt positiv. Im frühen freitäglichen Handel bestätigen sie die gestrigen Kursgewinne. Allianz, Munich Re und Hannover Rück sind laufende Empfehlungen des AKTIONÄRS. Alle drei DAX-Titel haben noch immer Luft nach oben. Es gibt daher keinen Grund sich von ihnen zu trennen. Anleger dürfen sich zurücklehnen und die Rallye des Versicherungstrios entspannt genießen.

 

Quelle: Der Aktionär

Apple

(08.03.2024)

 

Die New Yorker Aktienmärkte haben am Donnerstag ihre Rekordrally teilweise wieder aufgenommen. Nach einem relativ verhaltenen März-Auftakt werden die Anleger seit dem Vortag wieder mutiger. Anleger erfreuen sich besonders an den starken Gewinnen im Tech-Sektor. In den vergangenen Wochen enttäuschte hier allerdings Apple.

 

Grund ist die Hoffnung der Anleger auf eine baldige Zinssenkung, die sich weiter erhärtete. Dies zeigte sich vor allem im Technologiesektor, der mit einem erneuten Rekordhoch im Nasdaq100 am deutlichsten vorpreschte.

 

Thema Nummer 1 blieb die künftige Geldpolitik. Am Markt hieß es, Anleger setzten nun wieder stärker darauf, dass die weltweit wichtigsten Notenbanken im Juni mit ihren Zinssenkungen beginnen. Anlass zu dieser Denkweise gaben jüngste Aussagen von US-Notenbankpräsident Jerome Powell und die Europäische Zentralbank, die einen etwas schnelleren Rückgang der Inflation erwartet.

 

Guten Rahmenbedingungen für Aktien, insbesondere für Tech-Titel. Bei Apple ist aber weiterhin der Wurm drin. Auch die Schweizer Großbank UBS bleibt zurückhaltend und hat die Einstufung für Apple auf "Neutral" mit einem Kursziel von 190 US-Dollar belassen.

 

Seine Analyse zeige, dass der Umsatz im App Store des Technologiekonzerns im Februar - bereinigt um den Schaltjahrestag am 29. Februar - um 10,5 Prozent gestiegen sei, schrieb Analyst David Vogt in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Dies entspreche mehr oder weniger dem Wachstumstrend seit September, liege aber deutlich über dem Wachstumswert im Januar von fünf Prozent.

 

Nach dem Bruch des Supports bei 179,25 Dollar sackt der Apple-Kurs immer weiter ab. Bei 165,67 Dollar steht der nächste Support bereit. Hier müssen die Bullen liefern, da ansonsten ein technisches Verkaufssignal ausgelöst wird.

 

Apple war jahrelang ein Dauerläufer – nun schwächelt die Aktie seit Monaten und befindet sich in einer Seitwärtsphase. Solche Abschnitte sind zwar nicht das, was sich Anleger am liebsten wünschen. Dennoch sind sie normal und aktuell besteht kein Grund zur Sorge, da Apple weiterhin bestens Aufgestellt und eine Cash-Cow bleibt.

 

Quelle: Der Aktionär

Fresenius

(08.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Aufsichtsrat der Fresenius Management SE hat vorzeitig das ursprünglich bis 2025 laufende Mandat von Sara Hennicken als Finanzvorständin (CFO) bis 2027 verlängert. Damit will das Unternehmen Kontinuität im Vorstand sicherstellen, wie der Gesundheitskonzern mitteilte. Sara Hennicken (43) ist seit dem 1. September 2022 Finanzvorständin von Fresenius. Die Fresenius Management SE ist Komplementärin der börsennotierten Fresenius SE & Co KGaA.

 

Quelle: stock3.com

Broadcom

(08.03.2024)

 

Der Halbleiterriese Broadcom ist einer der Top-Profiteure des KI-Hypes an der Börse. Auf Jahressicht hat sich die Aktie weit mehr als verdoppelt. Nach Zahlen und Ausblick verliert die Aktie am Donnerstag nach Börsenschluss aber etwas an Boden, obwohl diese gut ausgefallen sind. Ein Minus von drei Prozent steht in einer ersten Reaktion zu Buche.

 

Im ersten Quartal des Fiskaljahres 2024 steigerte Broadcom den Umsatz zum Vorjahr um 34,1 Prozent auf 11,96 Milliarden Dollar – Experten hatten 230 Millionen Dollar weniger auf dem Zettel. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf mit 10,99 Dollar die erwarteten 10,42 Dollar deutlich. Stark: 39 Prozent des Umsatzes blieben mit 4,69 Milliarden Dollar als Free Cash Flow hängen. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 60 Prozent.

 

Für das Gesamtjahr rechnet Broadcom weiterhin mit einem Umsatz von ungefähr 50 Milliarden Dollar, was auch exakt dem Konsens entspricht. Das wäre ein Anstieg von 40 Prozent zum Vorjahr. Die bereinigte EBITDA-Marge soll erneut bei etwa 60 Prozent liegen.

 

„Die starke Nachfrage nach unseren Netzwerkprodukten in KI-Datacentern sowie nach kundenspezifischen KI-Beschleunigern von Hyperscalern treibt das Wachstum in unserem Halbleitersegment an“, so ein zuversichtlicher Broadcom-CEO Hock Tan. Zudem wurde angekündigt, dass eine vierteljährliche Dividende von 5,25 Dollar je Aktie ausgeschüttet werden soll.

 

Broadcom ist auf Kurs. Die Zahlen sind besser als gedacht. Nach dem deutlichen Kursanstieg zuletzt könnte der Ausblick, der „nur“ bestätigt wurde, am Markt nicht so gut ankommen. Die erste Reaktion am Markt ist leicht negativ, Grund zur Sorge besteht deshalb aber nicht. Der KI-Hype dürfte weiter für rasantes Wachstum sorgen – bei den Zahlen und auch beim Aktienkurs. Broadcom bleibt auf der Empfehlungsliste – seit der Erstempfehlung im März 2023 steht ein Plus von 110 Prozent zu Buche.

 

Quelle: Der Aktionär

Airbus

(08.03.2024)

 

Die Aktie von Airbus befindet sich weiter im Höhenflug. Am Mittwoch hat das Papier bei 159,32 Euro ein neues Allzeithoch markieren können. Und es läuft weiter rund beim größten europäischen Flugzeugbauer. Im Februar konnte Airbus mehr Verkehrsflugzeuge ausliefern als zu Jahresbeginn. Das Gros der Analysten bleibt optimistisch.

 

Airbus hat im Februar 49 Maschinen an 28 Kunden übergeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Toulouse mit. Im laufenden Jahr hat Airbus damit 79 Flugzeuge ausgeliefert. Vor wenigen Tagen konnte Airbus zudem eine weitere Großbestellung verbuchen. American Airlines orderte insgesamt 260 Maschinen, darunter 85 Maschinen des Typs A321neo von Airbus. Zudem hat die Fluggesellschaft die Option für den Kauf weiterer Maschinen.

 

Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Airbus nach den Februar-Auslieferungszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 165 Euro bestätigt. Die Februar-Auslieferungsdaten entsprächen in etwa der Erwartung der Analystin Chloe Lemarie. Die Zahl liege sieben Prozent über dem Vorjahresmonat. Um das Jahresziel von 800 Maschinen zu erreichen, müssten die Auslieferungen im Rest des Jahres um acht Prozent zulegen.

 

Auch die Schweizer Großbank UBS wird optimistischer. Sie hat das Kursziel für Airbus von 110 auf 160 Euro angehoben und die Aktien von "Sell" auf "Neutral" hochgestuft. Die Anleger seien nun auf Margendruck vorbereitet, so Analyst Ian Douglas-Pennant in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Die Kurszielerhöhung resultiere aus seinen um die Hälfte gestiegenen Ergebnisschätzungen für 2028.

 

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung, dass Airbus im Vergleich zu Boeing derzeit klar die bessere Aktie ist. Auch charttechnisch stehen die Ampeln bei Airbus weiter auf grün.

 

Quelle: Der Aktionär

Ethereum

(08.03.2024)

 

Der Bitcoin hat die Aufholjagd der vergangenen Monate in dieser Woche mit einem neuen Rekordhoch gekrönt. Bei der Nummer 2 nach Marktkapitalisierung, Ethereum, stehen neue Höchststände noch aus, doch der Kurs ist auf dem besten Weg dorthin. Selbst bei einem Ausbruch sehen die Analysten von Bitwise aber noch jede Menge Luft nach oben.

 

Dank der mit Spannung erwarteten US-Zulassung der ersten Spot-ETFs und einer regelrechten Aufholjagd im Chart stand in den letzten Monaten vor allem der Bitcoin im Zentrum der Aufmerksamkeit vieler Teilnehmer am Kryptomarkt. Nach fast 160 Prozent Kursplus im Vorjahr hat der Kurs in diesem Jahr weitere 60 Prozent zugelegt und dieser Woche sogar kurzzeitig ein neues Allzeithoch markiert.

 

Ether konnte im Vorjahr nicht mit der Performance des Bitcoin mithalten, stieg 2023 „nur“ um rund 85 Prozent. Doch in diesem Jahr bläst die Nummer 2 am Kryptomarkt zur Aufholjagd. Seit Jahresbeginn hat sie rund 72 Prozent zugelegt und damit die Nase vorn. Allein am heutigen Freitag geht es auf 24-Stunden-Sicht um rund vier Prozent aufwärts.

 

Damit ist Ether nun drauf und dran, zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren die wichtige 4.000-Dollar-Marke zu knacken. Auch der Abstand auf das Rekordhoch vom 16. November 2021 bei 4.892 Dollar schmilzt: Vom aktuellen Kursniveau aus fehlen für neue Hochs nur noch rund 25 Prozent.

 

Krypto-Analyst Juan Leon vom Vermögensverwalter Bitwise sieht das mittelfristige Kurspotenzial aber sogar bei einem Sprung auf neue Hochs noch nicht ausgereizt. „Ether könnte in diesem Jahr locker über 8.000, 10.000 Dollar steigen, vielleicht sogar noch höher“, sagte er im Gespräch mit dem Branchenportal coindesk.com. Zur Begründung verweist er auf zwei positive Faktoren.

 

Das sogenannte Dencun-Upgrade, das in diesem Monat stattfindet, mache Transaktionen in Layer-2-Netzwerken billiger, was die Aktivität ankurbeln und sogar die Nachfrage des Mainstream-Verbraucher nach Ethereum ankurbeln wird, erklärte Leon. „Der Großteil der positiven Stimmung wird sich erst Wochen und Monate nach dem Upgrade einstellen, wenn die Auswirkungen sichtbar werden, fügte er hinzu.

 

Ein weiterer Kurskatalysator könne die US-Zulassung von Spot-ETFs auch auf Ethereum sein. Für die ersten Zulassungsanträge, die derzeit bei der Börsenaufsicht SEC zur Prüfung liegen, endet die finale Frist im Mai. Einige Branchenbeobachter werten die Genehmigung der Bitcoin-Spot-ETFs im Januar als Präzedenzfall und sehen nun gute Chancen für vergleichbare Produkte auf Ethereum.

 

Der Bitwise-Experte räumt ein, dass die Chancen für die Zulassung nicht so hoch sei wie bei den Bitcoin-ETFs zu Jahresbeginn. Er selbst beziffert die Wahrscheinlichkeit für eine Genehmigung im Mai auf 50 bis 60 Prozent, äußerte sich aber zuversichtlich, dass Ether-Spot-ETFs in den USA „früher oder später“ kommen werden.

 

Eine mögliche Zulassung würde die Attraktivität von Ether bei konservativeren, institutionellen Anlegern erhöhen, so wie auch die neuen Spot-Bitcoin-ETFs der Fall war. Die starken Mittelzuflüsse in die neuen Produkte lassen darauf schließen, dass die Nachfrage enorm ist, und haben maßgeblich zur jüngsten Rekordfahrt der Digitalwährung beigetragen.

 

Spekulationen, dass sich diese Geschichte nun bei Ether wiederholen und den Kurs auf neue Hochs katapultieren könne, sind nicht neu. DER AKTIONÄR hatte das Thema bereits in Ausgabe 07/2024 aufgegriffen und die langfristige Kaufempfehlung für Ethereum als Krypto-Basisinvestment neben dem Bitcoin bestätigt. Investierte Anleger bleiben dabei, während Neueinsteiger weiterhin einen Fuß in die Tür stellen können.

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Costco Wholesale

(07.03.2024)

 

Costco Wholesale übertrifft im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $3,92 die Analystenschätzungen von $3,62. Umsatz mit $57,33 Mrd. unter den Erwartungen von $59,11 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Broadcom

(07.03.2024)

 

Broadcom übertrifft im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $10,99 die Analystenschätzungen von $10,40. Umsatz mit $11,96 Mrd. über den Erwartungen von $11,79 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Airbus

(07.03.2024)

 

Airbus hat im Februar 49 Jets ausgeliefert und Brutto-Bestellungen über zwei Maschinen erhalten.

 

Quelle: stock3.com

Gold

(07.03.2024)

 

Der Goldpreis schließt auf einem neuen Allzeithoch und von Schwäche ist nach wie vor nichts zu spüren. „Diese enorme relative Stärke der vergangenen Wochen hat sich nun in einem Ausbruch entladen“, sagt Markus Bußler. Ein Allzeithoch in einem alles andere als idealen makroökonomischen Umfeld ist vor allem eines: Stark.

 

Gold kann dabei nicht nur den deutlich positiven Realzinsen trotzen, sondern schüttelt auch die nach wie vor vorhandenen Abflüsse aus mit Gold hinterlegten ETFs ab. „Man muss sich angesichts dieser Entwicklung eine Frage stellen: Wer kauft hier?“, sagt Markus Bußler. Die Zentralbanken seien nach wie vor auf der Käuferseite. Doch da das Big Money derzeit einen Bogen um Gold macht, müssen noch andere Käufer auf dem Goldmarkt aktiv sein. „Es scheint, als ob sich das Smart Money bereits positioniert, das wäre aber alles andere als ein gutes Zeichen für den heißgelaufenen Aktienmarkt.“

 

Im Rahmen der Einzelaktien geht es dieses Mal unter anderem um Barrick Gold. CEO Mark Bristow kündigte in einem Interview weiteres Wachstum an und hat dabei vor allem Kanada im Blick. Die Barrick-Aktie hat sich zuletzt zwar erholt, notiert aber nach wie vor auf niedrigem Niveau. „Das Papier ist schlicht und ergreifend zu günstig“, sagt Markus Bußler. Das gelte auch für Newmont. Die Aktie hat zwar ebenfalls zulegen können, doch auch hier findet die Bewegung noch auf einem eher gedrückten Niveau statt. „Natürlich kam bei Newmont zuletzt jede Menge Schlechtes zusammen.“ Doch Newmont sei die Nummer eins der Branche und bei Kosten von 1.400 Dollar je Unze und einem Goldpreis jenseits der 2.100-Dollar-Marke sei die Marge stark. „Der Free-Cashflow sollte deutlich steigen im laufenden Jahr und die geplanten Minenverkäufe schaffen Raum für Dividendenerhöhungen.“ Die Aktie sei ein heißer Turnaroundkandidat für die kommenden Monate.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin

(07.03.2024)

 

Die Spot-ETFs haben es vielen institutionellen Anlegern ermöglicht, in den Bitcoin zu investieren und auch für Privatinvestoren ist es einfacher geworden die Kryptowährung zu kaufen. Das Interesse an den Produkten ist bereits riesig, doch es könnte bald ein noch viel extremeres Ausmaß annehmen. Schuld daran ist Arizona.

 

Wie die Website blocktrainer.de berichtete, geht aus einem Dokument vom 29. Februar hervor, dass der Senat des US-Bundestaates Arizona Bitcoin-ETFs in seine Pensionsfonds aufnehmen will.

 

Der Vorschlag wurde bereits am 30. Januar eingereicht und am 22. Februar mit 16 zu 13 Stimmen und einer Enthaltung durchgewunken. Nun befindet sich der Entwurf wieder Repräsentantenhaus zur zweiten Überprüfung.

Die Arizona State Retirement Systems und das Public Safety Personnel Retirement System werden laut dem Schreiben dazu angehalten, die Bitcoin-ETFs zur Risikostreuung und als Absicherung gegen die Inflation in ihre Investitionsstrategie zu integrieren.

 

Sollte der Entwurf tatsächlich durchgehen, könnte diese Idee Schule machen und nicht nur andere US-Staaten, sondern Pensionskassen weltweit die Bitcoin-ETFs in ihre Fonds aufnehmen. Das würde zu massiven Mittelzuflüssen in die Produkte führen und den Preis der Kryptowährung massiv nach oben treiben.

 

Laut einem Bericht des Verbandes der Luxemburger Fondsindustrie soll das Pensionsfondsvolumen weltweit bis Ende nächsten Jahres über 61 Billionen Dollar betragen. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung des Bitcoin beträgt derzeit circa 1,3 Billionen Dollar. Das bedeutet, wenn die Pensionsfonds weltweit nur zwei Prozent Bitcoin in ihr Portfolio aufnehmen, verdoppelt sich der Preis der Kryptowährung.

 

Sollten die Bitcoin-ETFs tatsächlich Teil der Pensionskasse des Bundesstaates Arizona werden, könnte das eine riesige Kettenreaktion auslösen und den Bitcoin-Preis enorm treiben. DER AKTIONÄR bleibt deshalb weiterhin bullish eingestellt.

 

Quelle: Der Aktionär

Kroger

(07.03.2024)

 

Kroger Co., The übertrifft im vierten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $1,34 die Analystenschätzungen von $1,13. Umsatz mit $37,06 Mrd. über den Erwartungen von $37,02 Mrd.

 

Quelle: stock3.com

Fresenius

(07.03.2024)

 

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Gesundheitskonzern Fresenius ist mit seinem Biosimilar-Programm einen weiteren Schritt vorangekommen. Wie der auf Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medtech-Produkte und intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel spezialisierte Unternehmensbereich Kabi mitteilte, hat die US-Gesundheitsbehörde FDA das Biosimilar Tyenne zugelassen. Tyenne, ein Biosimilar zu Actemra (Tocilizumab) von Roche, ist damit das dritte zugelassene Biosimilar von Fresenius Kabi in den USA, und das erste Biosimilar von Tocilizumab, das von der FDA sowohl für die intravenöse als auch für die subkutane Verabreichung zugelassen wurde. In der Europäischen Union ist Tyenne bereits zur Behandlung einer Vielzahl von Entzündungs- und Autoimmunkrankheiten wie z.B. Rheumatoide Arthritis zugelassen.

 

Der Ausbau des Portfolios von Biosimilars für Entzündungs- und Immunkrankheiten und den Onkologie-Bereich ist ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie von Fresenius Kabi.

 

Quelle: stock3.com

Novo Nordisk

(07.03.2024)

 

NEW YORK (Dow Jones) - Novo Nordisk, der Hersteller der Blockbuster-Medikamente Ozempic und Wegovy, expandiert in Bereiche wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und konzentriert sich verstärkt auf die Behandlung von Krankheiten, die nicht zu seinem Kerngeschäft Diabetes und Gewichtsreduktion gehören. Der dänische Pharmakonzern erfreut sich einer großen Popularität der beiden Medikamente zur Gewichtsreduktion und zur Behandlung von Diabetes und beeilt sich, die Produktionskapazitäten zu erhöhen.

 

Die beiden Medikamente basieren auf demselben Wirkstoff, Semaglutid, und das Unternehmen entwickelt bereits die nächste Generation von Behandlungen, die diesen Wirkstoff mit anderen Inhaltsstoffen kombinieren, um die Wirkung zu verstärken und andere Gesundheitsbereiche zu verbessern.

 

CagriSema, eine Kombination aus Semaglutid und einem Medikament namens Cagrilintid, befindet sich derzeit in einer Phase-3-Studie und hat bei Diabetespatienten bereits eine bessere Blutzuckerkontrolle und Gewichtsabnahme gezeigt als bei Patienten, die nur mit Semaglutid oder Cagrilintid behandelt wurden. Amycretin, ein weiteres experimentelles Kombinationspräparat zur Behandlung von Fettleibigkeit, hat in einer Phase-1-Studie einen Gewichtsverlust von etwa 13 Prozent nach 12 Wochen gezeigt, so das Unternehmen.

 

Dank der vielversprechenden frühen Daten wird das Medikament - das einmal täglich in Form einer Pille eingenommen wird - in der zweiten Hälfte dieses Jahres in eine Phase-II-Studie übergehen, teilte das Unternehmen auf einem Investorentag mit. Die neue Medikamentenpipeline soll auch von einer effizienteren Produktion profitieren, da das Unternehmen davon ausgeht, dass sie in den bestehenden Anlagen hergestellt werden können.

 

Der durchschlagende Erfolg von Medikamenten auf Semaglutid-Basis zur Behandlung von Gewichtsverlust und Diabetes hat auch zusätzliche gesundheitliche Vorteile mit sich gebracht: Studien zeigen, dass sie auch das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten senken und das Fortschreiten von Nierenversagen verlangsamen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse will Novo Nordisk nach eigenen Angaben seine Präsenz in den Bereichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neue Therapien ausbauen und gleichzeitig seine Fortschritte in der Pipeline für seltene Krankheiten verstärken. Der Schritt erfolgt, da Novo Nordisk die Exklusivität für Semaglutid um 2031 oder 2032 verlieren wird. "Das Wachstum nach dem Verlust der Exklusivität von Semaglutid bleibt eine der wichtigsten Prioritäten", so Novo Nordisk.

 

Quelle: stock3.com

DHL Group

(07.03.2024)

 
FRANKFURT (Dow Jones) - Die Deutsche Post kauft im Rahmen eines Mitarbeiterprogramms zwischen dem 8. März und - spätestens - dem 19. April eigene Aktien für bis zu 150 Millionen Euro zurück. Wie der Bonner Logistikkonzern mitteilte, sollen bis zu 3 Millionen Euro Aktien, etwa bis zu 0,24 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft, zurück erworben werden. Diese Aktien sollen Führungskräften angeboten werden, die am globalen Share Matching Plan teilnehmen. Dieses weitere Aktienrückkaufprogramm findet neben dem im Februar 2022 beschlossenen Aktienrückauf statt. Der Vorstand hat diesen Aktienrückkauf am 24. November 2023 beschlossen.

 

Quelle: stock3.com

Munich Re

(07.03.2024)

 

Bei der Munich Re läuft es blendend. Das gilt sowohl für die Geschäfte wie auch für die Kurse. Nun kommen auch noch Übernahmegerüchte hinzu. Im Fokus: Konkurrent Generali. Der streckt seine Arme derzeit offenbar nach attraktiven Erstversicherern aus – und könnte dabei bei der Munich Re fündig werden.

 

Der italienische Versicherungsriese Assicurazioni Generali prüft einem Bericht von Bloomberg zufolge im Rahmen seiner Wachstumsstrategie eine Reihe potenzieller Übernahmekandidaten. Das sollen mit den Überlegungen der Generali vertraute Insider berichten. Auch eine Tochter der Munich Re sei dabei im Fokus.

 

Unter den Kandidaten stehen dem Vernehmen nach die größten österreichischen Häuser Uniqa und Vienna Insurance sowie Aviva aus Großbritannien und NN aus den Niederlanden. Daneben aber auch die deutsche Ergo, der Erstversicherer der Munich Re. Generali soll nur einvernehmliche Geschäfte in Betracht ziehen. Insgesamt stünden auf der Wunschliste mehr als ein halbes Dutzend Versicherungen, mit zum Teil um die zehn Milliarden Euro Börsenwert.

 

Generali selbst bringt an der Mailänder Börse rund 35 Milliarden Euro auf die Waage. Die Übernahmeziele sollen maximal die Hälfte davon haben. Die Insider berichten, dass Generali bereits informelle Gesprächen auf sehr hoher Ebene mit einigen potenziellen Zielen führe. Zu formellen Verhandlungen ist es dabei aber noch nicht gekommen. Generali wollte die Berichte nicht kommentieren.

 

Sollte Generali wirklich an Ergo interessiert sein, steht Munich Re in einer starken Verhandlungsposition. Der Versicherer hat keine Not, sich von seiner Erstversicherungstochter zu trennen. Wenn dann dürfte er das somit nur zu einem sehr guten Preis tun. Anleger der Münchner können das Geschehen daher entspannt genießen.

Auch insgesamt läuft es rund für die Munich-Re-Anleger. Die Aktie etabliert sich gerade leicht oberhalb von 430 Euro. Gelingt der Sprung über das Hoch von 434,40 Euro, steht einer Fortsetzung der Rekordjagd wenig im Wege.

 

Quelle: Der Aktionär

Bitcoin / Coinbase

(07.03.2024)

 

Nach einem kurzen, aber kräftigen Rücksetzer am Dienstag haben sich sowohl der Bitcoin als auch die Coinbase-Aktie schon einen Tag später wieder gefangen. Das kumulierte Bitcoin-ETF-Volumen steigt weiterhin kräftig an und sollte für anhaltenden Auftrieb bei den Assets sorgen. Schon in wenigen Monaten könnten die ETFs einen namenhaften „Konkurrenten“ überholen.

 

Fast 100 Milliarden Dollar sind seit Auflegung mittlerweile kumuliert in die ETFs geflossen. Sollten die Zuflüsse in diesem Tempo weitergehen und die ETFs jeden Monat rund zehn Milliarden Dollar an Volumen gewinnen, könnten sie schon im Sommer größer sein als die vor mehr als 20 Jahren eingeführten Gold-ETFs. Das liegt allerdings auch daran, dass zum Beispiel der SPDR Gold Trust in diesem Jahr bislang jede Woche Abflüsse verzeichnet hat.

 

Das wäre natürlich ein weiterer Treiber für den Bitcoin und in Konsequenz auch den Kryptobörsen-Anbieter Coinbase, der auch als Verwahrstelle für die meisten ETF-Anbieter dient.

 

Jedoch ist laut einem Bericht von Bitfinex nicht nur die Nachfrage nach den ETFs ein Preistreiber. Auch das Open Interest an Bitcoin-Futures habe ein Rekordhochs erreicht. Das deute darauf hin, dass die Anleger weiterhin zuversichtlich sind und die Rally noch nicht zu Ende sein könnte.

 

"Der jüngste Anstieg des Open Interest hat die Niveaus aus dem November 2021 überschritten, als Bitcoin sein Allzeithoch von fast 69.000 Dollar erreichte", sagten Analysten von Bitfinex. "Am Freitag, dem 1. März, stieg das gesamte Open Interest für Bitcoin-Futures-Kontrakte auf über 26 Milliarden Dollar, was den bisherigen Rekord von 24 Milliarden Dollar lag im Q4/21 übertraf.“

 

Der Rücksetzer am Dienstag scheint nicht mehr als ein kurzer Schreckmoment gewesen zu sein. Zwar ist aus technischer Sicht eine größere Korrektur erst mit einem neuen Allzeithoch vom Tisch, doch die fundamentalen Daten sprechen klar dafür, dass der Bitcoin dieses bald erreichen wird. Anleger vergrößern ihre Coinbase-Position bei einem Ausbruch des Bitcoin auf ein neues Rekordhoch.

 

Quelle: Der Aktionär

DWS Group

(07.03.2024)

 

Mit 16 Prozent Dividendenrendite gehört die Aktie der DWS Group 2024 zu den einträglichsten Investments. Aktuell steht das Papier zudem vor einem wichtigen Widerstand. Fällt die Hürde, wäre der Kurs auf dem Weg in Richtung Allzeithoch. Allerdings muss es dafür operativ besser laufen als zuletzt.

 

Im schwierigen Marktumfeld für Vermögensverwalter lieferte die DWS Group für 2023 nur mäßige Zahlen. Umso wichtiger ist es natürlich 2024 zu überzeugen, auch wenn die Prognose für das laufende Jahr ebenfalls konservativ ausfiel. Nachdem 2022 Nettomittelzuflüsse von 22,6 Milliarden Euro verzeichnet wurden, geht der Konsens für dieses Jahr von 29,8 Milliarden Euro aus.

 

Rückenwind dafür könnte die positive Marktlage mit neuen Rekorden bei verschiedenen Indizes liefern. Und nicht vergessen werden sollte natürlich, dass im zweiten Halbjahr in den USA und der Eurozone eine Zinswende erwartet wird. Das sollte der DWS Group operativ auf die Beine helfen.

 

Mehr Klarheit sollte es in den kommenden Quartalen auch zu den 2025er-Zielen der DWS geben. Ein großes Thema ist hierbei die Kosteneffizienz, welche anhand der Kosten-Ertrags-Quote gemessen wird. Vereinfacht gesagt gibt sie an, wie viel Cent Ertrag nach Kosten je Euro übrigbleiben. Im letzten Jahr erreichte der Vermögensverwalter im vierten Quartal einen Wert von 65,7 Prozent. Das Ziel für 2025 liegt aber bei nicht mehr als 59 Prozent.

 

In den kommenden Jahren ist eine Sonderdividende unwahrscheinlich. Die DWS Group dürfte aber ein solider Dividendenzahler bleiben. Ab kommendem Jahr soll die Ausschüttungsquote rund 65 Prozent des Gewinns betragen. So rechnen die Analysten im Mittel nach der überragenden Dividende in diesem Jahr für 2025 mit einer Rendite von 6,6 Prozent.

 

Derzeit steht der Kurs am Verlaufshoch bei 38,30 Euro, das auch das Jahreshoch markiert. Danach kommt mit 39,50 Euro die nächste Hürde in Sicht. Der Aufwärtstrend seit Ende Oktober ist zudem intakt.

Die DWS Group sollte in den kommenden Jahren weiterhin überdurchschnittliche Dividenden zahlen. Operativ könnte 2024 endlich die nachhaltige Wende bringen. Wer sich nicht nur die Rendite von 16 Prozent der diesjährigen Dividende sichern will, greift zu.

 

Quelle: Der Aktionär

Deutsche Bank

(07.03.2024)

 

Die Deutsche Bank streicht die Bonuszahlungen im Investmentbanking zusammen. Grund ist ein Einbruch der Geschäftsabschlüsse in dem einstigen Aushängeschild der Bank. Die goldenen Zeiten scheinen dort vorbei zu sein und die Boni daher um über zehn Prozent sinken. Müssen sich auch die Anleger auf weniger einstellen?

 

Das Investmentbanking war lange Zeit das Aushängeschild und der Gewinntreiber der Deutschen Bank. Dank der gestiegenen Zinsen sind nun aber andere Bereiche die Hauptreiber und das Investmentbanking auf dem Rückzug. Bei der Deutschen Bank gingen die Erträge im Investmentbanking im vergangenen Jahr um neun Prozent zurück, angeführt von einem Einbruch um 38 Prozent im Beratungsgeschäft und einem Minus von elf Prozent bei den Handelserträgen.

 

Auf diese Entwicklung hat die Deutsche Bank nun mit einer Kürzung der Bonuszahlungen reagiert. Wie Bloomberg berichtet wurde der Bonuspool ihrer Investmentbanking-Sparte zum Teil um mehr als zehn Prozent gekürzt. Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen, mussten die Mitarbeiter, die bei Fusionen und Übernahmen beratend tätig sind, einige der stärksten Kürzungen hinnehmen. Insgesamt sei der Bonuspool der Deutschen Bank um etwa 5 % gesunken.

 

Die Deutsche Bank nahm zu den Berichten keine Stellung. Sie hatte aber bereits im Januar gewarnt, dass die Boni für das vergangene Jahr einen schwierigen Markt für die Investmentbank widerspiegeln würden. Konkurrenten wie etwa Barclays haben ebenfalls ihre variablen Vergütungen bereits gekürzt. Auch die Banker mehrerer Wall-Street-Firmen rechnen Bloomberg zufolge mit stagnierenden oder niedrigeren Auszahlungen.

 

Dass die goldenen Zeiten des Investmentbanking vorbei sind, ist keine Überraschung. Umso besser, dass Konzernchef Christian Sewing das Bankhaus in den vergangenen Jahren breiter aufgestellt und andere Bereiche gestärkt hat. Charttechnisch bleibt die Aktie im Seitwärtstrend. Erst ein Sprung über das Jahreshoch von 12,80 Euro würde wieder einen deutlichen positiven Impuls bedeuten.

 

Quelle: Der Aktionär

DHL Group

(07.03.2024)

 

Die DHL Group hat gestern enttäuschende Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Dementsprechend ging es mit dem Kurs des DAX-Konzerns deutlich bergab. Allerdings gefiel der Ausblick auf die kommenden Jahre zahlreichen Analysten der großen Banken. Diese wiederum raten mehrheitlich zum Kauf der Aktie des Logistikriesen.

 

So hat etwa die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für DHL Group mit einem Kursziel von 53 Euro auf "Buy" belassen. Wie bei den Branchenkollegen sei der Jahresabschluss 2023 schwach gewesen, betonte Analyst Patrick Creuset. Insgesamt sei der Tenor bei den Bonnern aber positiv, besonders hinsichtlich der Mittelverwendung.

 

Indes hat Deutsche Bank Research die Aktie auf "Buy" mit einem Kursziel von 49,50 Euro belassen. Es gebe keine Anzeichen für eine Erholung des Geschäftskundenbereichs und eine Aufstockung der Lagerbestände, erklärte Analyst Andy Chu. Sollte letzteres doch noch geschehen, dürfte die Aktie schnell positiv reagieren. Die Zahlen lägen derweil deutlich unter den Konsensschätzungen. Angesichts des operativen Ergebnisausblicks (Ebit) dürfte die diesbezügliche Konsensprognose für 2024 um rund fünf Prozent sinken.

 

Die UBS hat das Kursziel bei 53 Euro und das Anlagevotum auf "Buy" belassen. Analyst Cristian Nedelcu betonte, das operative Ergebnis habe die Erwartungen klar verfehlt. Der Ausblick für 2026 sei zwar zuversichtlich. Die Anleger dürften aber zunächst eher einen kurzfristigen Horizont haben.

 

"Outperform" lautete indes die Einschätzung des US-Analysehauses Bernstein Research. Analyst Alexander Irving hat das Kursziel mit 48 Euro bestätigt. Der Verzicht auf eine Beteiligung am Bieten um DB Schenker und ein starker mittelfristiger Ergebnisausblick seien die guten Nachrichten.

 

Die mittel- bis langfristigen Aussichten für die DGL Group sind weiter relativ gut, zudem ist die Bewertung im Branchenvergleich günstig und das Papier lockt mit einer attraktiven Dividendenrendite. Jedoch hat sich gestern die charttechnische Lage weiter verschlechtert. Deshalb drängt sich ein Einstieg aktuell nach wie vor nicht auf. Wer bereits investiert ist, kann dabeibleiben (Stopp: 34,00 Euro).

 

Quelle: Der Aktionär

 

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Pfizer

(06.03.2024)

 

Die FDA genehmigt inotuzumab ozogamicin (Besponsa) für die Behandlung von Lymphoblastenleukämie bei Kindern.

 

Quelle: stock3.com

Ethereum

(06.03.2024)

 

Anleger sind klar in Kauflaune und besonders der Krypto-Sektor überzeugt mit Relativer Stärke. Der Bitcoin und auch Ethereum klettern immer schneller immer höher. Bei Bitcoin steigt nun allerdings die Volatilität. Auch bei Ethereum sieht die Lage ähnlich aus. Welche Signale für Anleger jetzt wichtig sind, erfahren Sie hier.

 

Gestern war es so weit – der Bitcoin hat sein altes Allzeithoch geknackt und eine neuen Rekordstand bei 69.210 Dollar erreicht. Allerdings fehlte den Bullen im Anschluss die Kraft für weitere Gewinne, am frühen Morgen notierte die Kryptowährung acht Prozent im Minus unter 63.000 Dollar. Nach den ersten Gewinnmitnahmen zieht Bitcoin im Tagesverlauf aber wieder kräftig an.

 

Sollten die Bullen es schaffen, für einen Ausbruch über die 69.000-Dollar-Marke beziehungsweise auf ein neues Allzeithoch zu sorgen, dürfte die Euphorie am Markt zurückkehren und Kurse weit jenseits von 70.000 Dollar sind möglich.

 

Allerdings deutet der RSI-Indikator mit einem Wert von über 75 eine Überhitzung an. Anleger sollten das auf dem Schirm haben. Bei 59.224 steht der nächste Support bereit.

 

Ethereum hat ebenfalls eine starke Rally hinter sich. Seit Februar hat der Kurs um bis zu 70 Prozent zugelegt. Zwar hat ETH mit dem Sprung über den Widerstand bei 3.581 Dollar ein frisches technisches Kaufsignal ausgelöst und notiert damit so hoch wie seit Dezember 2021 nicht mehr, aber auch hier zeigt der RSI-Indikator mit einem Wert von über 85 eine Überhitzung an.

 

Auf der Unterseite stützt der Support bei der 3.200-Dollar-Marke. Auf der Oberseite versperrt aktuell die psychologisch wichtige 4.000-Dollar-Marke den Bullen den Weg. Das erhöhte Handelsvolumen zeugt ebenfalls von der anziehenden Volatilität. Solche Hinweise können ein Vorbote für Gewinnmitnahmen sein. Anleger sollten daher aktuell etwas vorsichtiger sein und die Lage beobachten.

 

Quelle: Der Aktionär